Arbeitnehmer
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
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Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 633
Mehr Geld 6
- Gewerkschaften werden bei der Verbesserung von Entlohnung und Beschäftigungsbedingungen unterstützt, etwa durch Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen.
- Pflichtpraktika im öffentlichen Dienst und in Unternehmen mit bremischer Mehrheitsbeteiligung werden künftig vergütet.
- Die Einkommen in systemrelevanten Tätigkeiten wie der bezahlten Care-Arbeit werden verbessert.
- In der Sozialwirtschaft werden bessere Entlohnung, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Tarifbindung angestrebt.
- Bessere Löhne und Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft werden über Entgelte und Zuwendungen gegenfinanziert.
- Die Finanzierung der Pflege-Guides durch Kranken- und Pflegekassen wird durch einen Landeszuschuss ergänzt.
Mehr Rechte oder Angebote 30
- Die betriebliche Mitbestimmung wird unterstützt.
- Eine stärkere Tarifbindung von Unternehmen wird unterstützt.
- Durch Weiterbildung und Beschäftigungssicherung sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dem ersten Arbeitsmarkt erhalten bleiben.
- Beschäftigte werden bei der Durchsetzung geltenden Rechts unterstützt.
- Die Arbeitsschutzkontrollen werden ausgeweitet, sodass jährlich fünf Prozent der Betriebe überprüft werden.
- Unfreiwillige Teilzeit wird durch passende Arbeitszeiten ersetzt.
- Das Tariftreue-Gesetz wird fortwährend kontrolliert, damit es etwa über Subunternehmen nicht ausgehöhlt wird.
- Eine breitere Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen, etwa in Hotellerie und Gastronomie, wird für die Stärkung der Tariftreue als bedeutsam angesehen.
- Berufliche Aufstiege werden gefördert.
- Berufliche Umstiege werden ermöglicht.
- Bei Einstellungsverfahren wird Chancengleichheit zwischen Studienabschlüssen, Meisterbrief und Aufstiegsfortbildungen hergestellt.
- Beschäftigte und Gewerkschaften werden umfassend in den wirtschaftlichen Wandel einbezogen.
- Sozialpartnerschaft und Tarifbindung in der Logistik werden gestärkt.
- Die Branchendialoge Logistik und das Kompetenzzentrum Logistik werden weitergeführt und ihre Ergebnisse praktisch umgesetzt.
- Gewerkschaften werden bei der Verbesserung von Entlohnung und Beschäftigungsbedingungen unterstützt, etwa durch Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen.
- Im Handwerk werden neue Arbeitszeitmodelle und familienfreundliche Arbeitsbedingungen benötigt.
- Tarifbindung, attraktive oder flexible Arbeitszeiten und Angebote für ein duales Studium sollen die Attraktivität des Handwerks verbessern.
- Zur Zukunftsgestaltung der Betriebe wird ein Austausch, direkt oder in organisierten Branchendialogen, mit Unterstützung von Betrieben und Beschäftigten geführt.
- Der Wandel der bremischen Häfen wird sozialpartnerschaftlich gestaltet.
- Ein Fairnessabkommen der europäischen Seehäfen (Level Playing Field) gilt als notwendig für Wettbewerbsfähigkeit und gute Beschäftigungsbedingungen im Hafen.
- Für die in der Innenstadt Beschäftigten sollen attraktive Erlebnis-, Veranstaltungs- und Begegnungsräume mit Gastronomie, Freizeit, Sport und Kultur geschaffen werden.
- Die Tarifbindung wird ausgeweitet.
- Frühverrentungen gegen den Willen der Betroffenen sollen vermieden werden.
- In der Sozialwirtschaft werden bessere Entlohnung, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Tarifbindung angestrebt.
- Bessere Löhne und Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft werden über Entgelte und Zuwendungen gegenfinanziert.
- In Alten- und Krankenpflege, Erziehungsdienst und Sozialarbeit werden Qualifizierungsketten und Aufstiege ermöglicht.
- Die Tarifbindung wird erhöht.
- Das Tariftreue- und Vergabegesetz wird erneuert.
- Die Schulung von „Pflege-Guides“ wird gefördert.
- Eine starke Tarifbindung wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Die beschäftigungspolitischen Chancen des Offshore-Windausbaus und der Wasserstoffproduktion auf See werden für Bremerhaven konsequent genutzt.
- Die Qualifizierung der Beschäftigten hat höchste Priorität.
- Die Veränderung der Hafenarbeit durch Digitalisierung und Automatisierung wird von den Akteuren der Hafenwirtschaft verantwortlich gestaltet.
- Das Entgelttransparenzgesetz wird auf Bundesebene weiterentwickelt.
CDU 1912
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Rahmenbedingungen werden auch baulich und infrastrukturell so verbessert, dass sie einem attraktiven Arbeitsumfeld im Jahr 2023 entsprechen.
- Eine Willkommenskultur unterstützt zugezogene Fachkräfte bei Wohnungssuche, deutscher Bürokratie und dem Kennenlernen der Kultur.
- Diese Themen werden im sozialpartnerschaftlichen Dialog mit Unternehmen und Beschäftigten angegangen.
- Beschäftigungspotenziale in nachhaltigen Wirtschaftszweigen im Land Bremen werden aktiv gefördert.
- Familienfreundliche Arbeitsmodelle wie Führen in Teilzeit, geteilte Führung und flexibles Arbeiten werden weiter gefördert.
- Arbeitsplatzbezogene Konzepte für attraktive Arbeitsbedingungen sollen neuen Nachwuchs ansprechen.
- Arbeitsplatzbezogene Konzepte sollen durch mehr Zufriedenheit Fehlzeiten und arbeitsbedingte Erkrankungen besser vorbeugen.
- Mobiles Arbeiten wird so weit wie möglich ermöglicht, ohne die Gemeinschaft im Team aufzugeben.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird durch flexible Arbeitszeiten und Lebensarbeitszeitmodelle verbessert.
- Mehrarbeit wird vorzugsweise durch Freizeitausgleich abgegolten.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 8
- Fachkräfte werden von den Standortvorteilen Bremens überzeugt.
- Zugezogene Fachkräfte werden nach dem Zuzug nicht allein gelassen, damit sie in Bremen Wurzeln schlagen.
- Die bremischen Handwerksbetriebe und ihre Beschäftigten werden unterstützt.
- Auf die Stärken der Umschlaganlagen, des Bahnanteils im Hinterlandverkehr und der Hafenbeschäftigten wird aufgebaut.
- Die Innenstadt wird über Menschen attraktiver, die sich dort aufhalten, arbeiten und wohnen.
- Für Gebäudesanierung, effiziente Neubauten, erneuerbare Energien und Infrastruktur werden mehr Fachkräfte benötigt, um die Klimaschutzziele zu erreichen.
- Wer arbeitet, muss mehr zur Verfügung haben als jemand, der nicht arbeitet.
- Leistungsfähige Internetanschlüsse im privaten Bereich werden mitbedacht, auch für Homeoffice und Gründungen aus Privatwohnungen.
Grüne 1748
Mehr Geld 3
- Soziale und pflegerische Care-Arbeit muss fair bezahlt und gesellschaftlich anerkannt werden.
- Faire und gute Entlohnung soll das Berufsfeld im ÖPNV attraktiver machen.
- Das Arbeitsumfeld wird durch gute Bezahlung, gute Ausstattung und passende Raumkonzepte an den Bedürfnissen der Beschäftigten ausgerichtet.
Mehr Rechte oder Angebote 46
- Die Einhaltung von Arbeitssicherheitsregeln bei Hitze, besonders bei körperlicher Arbeit, wird stärker kontrolliert.
- Jobbegleitende Unterstützungsmaßnahmen werden ausgebaut.
- Beschäftigte werden an der Gestaltung der Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschafts- und Arbeitswelt beteiligt und bei Veränderungen unterstützt.
- Durch Investitionen in Klimaschutz werden neue Arbeitsplätze auf allen Qualifizierungsstufen geschaffen.
- Bildungsangebote für betriebliche Interessenvertretungen zur digitalen Transformation werden unterstützt.
- Arbeitsbedingungen sollen den unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen entgegenkommen, etwa durch mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeitmodelle.
- Vulnerable Gruppen auf dem Arbeitsmarkt werden vor Ausbeutung und prekären Arbeitsbedingungen geschützt.
- Arbeitsschutzgesetz und Arbeitszeitgesetz werden reformiert, um mobiles Arbeiten einfacher und sicherer zu machen.
- Eine flexible Vollzeit wird eingeführt, mit der Beschäftigte ihre Arbeitszeit je nach Lebensumständen um bis zu zehn Wochenstunden reduzieren und wieder erhöhen können.
- Mobiles Arbeiten wird unter Berücksichtigung des Arbeitnehmerschutzes weiter gefördert und die Strukturen dafür werden ausgebaut.
- Arbeitsschutzgesetz und Arbeitszeitgesetz werden reformiert, um flexibles Arbeiten rechtlich abzusichern und Arbeitsschutz zu gewährleisten.
- Arbeitsplatzausstattung, Arbeitszeitgestaltung sowie Organisation und Erreichbarkeit von Arbeitnehmervertretungen beim mobilen Arbeiten werden verbindlich geregelt.
- Prekäre Verhältnisse und Scheinselbständigkeit werden zurückgedrängt, damit Beschäftigte alle Arbeitnehmerrechte erhalten.
- Ausbeuterische und prekäre Arbeitsbedingungen werden bekämpft.
- Der Arbeitsschutz wird weiter verbessert.
- Es werden schnelle Quereinstiege geschaffen und die Anerkennungsberatung wird verbessert.
- Tarifliche Verbesserungen in typischen Frauenberufen werden unterstützt.
- Mehr flexible Arbeitszeitsysteme werden ermöglicht.
- Mit Wahlarbeitszeiten zwischen 30 und 40 Wochenstunden wird Vollzeit als flexibler Arbeitszeitkorridor neu definiert.
- Auf Bundesebene wird eine flexible Vollzeit gefordert, mit der Beschäftigte ihre Arbeitszeit um bis zu zehn Wochenstunden reduzieren und wieder erhöhen können.
- Perspektivisch soll die 30-Stunden-Woche zur neuen Vollzeit werden.
- Die doppelte Entfristung der Förderung wird angestrebt, damit mehr Menschen länger als fünf Jahre gefördert beschäftigt werden können.
- Alle Unternehmen sollen ihren Mitarbeitenden ein Jobticket anbieten.
- Die für die Verkehrswende notwendigen Fachkräfte werden ausgebildet und eingestellt.
- Personalausbildung und -gewinnung im Verkehrsbereich werden gemeinsam mit Hochschule und Handwerk intensiviert.
- Die Arbeitsbedingungen im Nahverkehr werden verbessert, um Beschäftigte langfristig zu halten.
- Im ÖPNV wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert.
- Gegen die branchenspezifische Arbeitslast im ÖPNV werden Maßnahmen ergriffen.
- Das Arbeitsumfeld wird durch gute Bezahlung, gute Ausstattung und passende Raumkonzepte an den Bedürfnissen der Beschäftigten ausgerichtet.
- Flexible Arbeitszeitmodelle wie Vier-Tage-Woche oder Sechs-Stunden-Tag werden ermöglicht.
- Die Umwandlung von Jahressonderzahlungen in Urlaubstage wird geprüft.
- Führungspositionen können im Tandem besetzt werden, damit auch Menschen mit anderen Verpflichtungen Führungsverantwortung übernehmen können.
- Auch Tandems können sich auf Stellen bewerben, um sich die Arbeitszeit zu teilen.
- Mentoring- und Traineeprogramme werden dort eingerichtet, wo sie hilfreich sind.
- Im kirchlichen Arbeitsrecht werden grundlegende Arbeitnehmerrechte wie das Streikrecht gestärkt.
- Neue Beschäftigte in der Kinder- und Jugendhilfe werden durch berufsbegleitende Maßnahmen gebunden.
- Studierende und Hochschulbeschäftigte werden bei der Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie unterstützt.
- Der 8. März und der 8. Mai werden Feiertage.
- Der 8. Mai und der 8. März werden im Land Bremen gesetzliche Feiertage.
- Die Energiewende soll auf Grundlage globaler Mindeststandards beim Arbeits- und Umweltschutz umgesetzt werden.
- Für neue Quartiere sollen mindestens sechs Quadratmeter öffentliche Grünfläche je Bewohner bzw. 1,5 Quadratmeter je Beschäftigten geplant werden.
- Der Staat soll für die Transformation der Wirtschaft einen verlässlichen Rahmen vorgeben und Unternehmen sowie Beschäftigte unterstützen.
- Unternehmen und Beschäftigte sollen aktiv am Umbau der bremischen Industrie beteiligt werden.
- Instrumente wie flexible Vollzeit und geteilte Führung werden gefördert.
- In Gewerbe-Bestandsgebieten wird planungsrechtlich eine höhere Aufenthaltsqualität für Beschäftigte angestrebt.
- Die Beschäftigten im Hafen werden am Wandel beteiligt.
Bleibt wie bisher 3
- Mit dem Tariftreue- und Vergabegesetz werden faire Arbeitsbedingungen in Bremen und Bremerhaven gesichert.
- Das Stadtticket für Beziehende der Grundsicherung für 25 Euro im Monat, das Job-Ticket und das Jugendticket bleiben erhalten.
- Bei der Konversion brachgefallener Flächen wird ein Anteil gewerblicher Flächen vor Verdrängung durch Wohnprojekte geschützt.
Ohne klare Richtung 4
- Die Arbeitsmarktpolitik soll es ermöglichen, von der eigenen Arbeit leben zu können.
- Der Wandel der Arbeitswelt durch Klimaneutralität, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz wird genutzt, um Chancen für Auszubildende und Beschäftigte zu schaffen.
- Die außerdienstlichen Lebensführungspflichten im kirchlichen Arbeitsrecht werden geändert.
- Durch Vereinbarungen verzichten kirchliche Betriebe auf die Anwendung des kirchlichen Arbeitsrechts.
Linke 1476
Mehr Geld 18
- Die swb wird rekommunalisiert, um faire Löhne, faire Gebühren, günstige Tarife und eine Klimaschutzstrategie in öffentlicher Verantwortung zu sichern.
- Löhne sollen armutsfest sein.
- Freie Träger der Jugendhilfe erhalten eine bedarfsgerechte Finanzierung, die Qualität und tarifliche Bezahlung ermöglicht.
- Die Beschäftigten werden in die GeNo und in die Bezahlung nach TVöD wieder eingegliedert.
- Das Tarifniveau von Tochterunternehmen landeseigener Unternehmen wird schrittweise an das ihrer Mutterunternehmen angeglichen.
- Bei der Refinanzierung freier Träger werden auch die Kosten der Betriebsratsarbeit berücksichtigt.
- In den Quartieren werden überwiegend sozialversicherungspflichtige, mindestens nach Landesmindestlohn bezahlte öffentlich geförderte Arbeitsstellen geschaffen.
- Tarife werden an die Lebenshaltungskosten angepasst.
- Beschäftigte in Pflege, Reinigungsdiensten, Sozial- und Erziehungsberufen, Hebammen sowie in Gastronomie und Einzelhandel werden angemessen entlohnt.
- Perspektivisch wird eine 30-Stunden-Woche mit einem Lohnausgleich eingeführt, der ein gutes Leben sichert und vor Armut schützt.
- Eine 30- bis 35-Stunden-Woche gilt als Lösung für den Wunsch nach Arbeitszeitverkürzung und nach mehr bezahlten Stunden in geringer Teilzeit.
- Erfahrene Beschäftigte werden mit attraktiven Zulagen und reduzierten Gruppenstunden für die Anleitung von Quereinsteigenden gewonnen.
- Neben investiven Mitteln werden auch Gelder für neue Fachkräfte vorgesehen.
- Pflegekräfte und andere Beschäftigte in Krankenhäusern werden besser bezahlt.
- Die Nehlsen-Anteile werden 2028 vollständig übernommen, damit gleiche Arbeit nicht mehr unterschiedlich entlohnt wird.
- Bei der Bremer Stadtreinigung gilt das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
- Alle Beschäftigten der Tochterunternehmen der Stadtreinigung werden nach TVöD oder gleichwertig bezahlt.
- Im öffentlichen Dienst und in Unternehmen mit Landesbeteiligung gilt gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
Mehr Rechte oder Angebote 68
- Fließen Steuergelder, sind belastbare Zusagen zu Beschäftigung, Arbeitnehmerrechten und Löhnen erforderlich.
- An kommunalen Kliniken gilt ein einheitlicher Tarif für den gesamten Klinikverbund.
- Die für Reinigung und Catering zuständige Servicegesellschaft der kommunalen Kliniken wird wieder eingegliedert.
- In Bereichen mit geringen Qualifikationsanforderungen werden Tarifbindung, Mindestlohn, Arbeitsstandards und Arbeitnehmerrechte gewährleistet.
- Die Einhaltung von Tarifbindung, Mindestlohn und Arbeitsstandards wird stärker kontrolliert.
- Die Beschäftigten werden in die GeNo und in die Bezahlung nach TVöD wieder eingegliedert.
- Bei der GeNo wird ein Belastungsausgleich mit dem Ziel einer 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich eingeführt.
- Bestehende Arbeits- und Beschäftigungsangebote zur Stabilisierung werden verstetigt und ausgebaut.
- Verkehrsunternehmen gewinnen zusätzliches Personal durch attraktive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen.
- Die Programme zur Innovationsförderung in Industrie, Logistik, Handwerk und Einzelhandel werden überarbeitet und an die Bedürfnisse von Unternehmen und Beschäftigten angepasst.
- Kleine und mittlere Unternehmen werden bei Fachkräftemarketing, Organisationsentwicklung und Guter Arbeit stärker unterstützt.
- Das Fachkräftemarketing der Stadt wird durch die Wirtschaftsförderung weiterentwickelt, unter anderem mit dem Dual Career Service.
- Wo gering qualifizierte Arbeitsplätze wegfallen und Höherqualifizierung nicht möglich ist, hilft der Staat.
- Veränderungsprozesse werden von Beschäftigten, Unternehmen, Mitbestimmungsgremien und Politik gemeinsam gestaltet.
- Die Landespolitik unterstützt die gemeinsame Gestaltung von Veränderungsprozessen aktiv, unter anderem mit Branchendialogen und Zukunftsforen.
- Die Rechte von Beschäftigten und Gewerkschaften bei neuen Arbeitsformen, Digitalisierung, Strukturwandel und Qualifizierung werden gestärkt.
- Mehr Tarifverträge werden für allgemeinverbindlich erklärt.
- Allgemeinverbindlichkeitserklärungen von Tarifverträgen werden auch im Gastgewerbe und in weiteren Branchen angestrebt.
- Die Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen wird auf Bundesebene erleichtert.
- Im Arbeitsressort wird eine Stabsstelle „Faire Arbeitsbedingungen“ zur Umsetzung und Kontrolle von Mindestlohn- und Tariftreuevorgaben eingerichtet.
- Bei landeseigenen Unternehmen und überall, wo Land und Stadtgemeinden Einfluss haben, wird sichere und tariflich bezahlte Beschäftigung durchgesetzt.
- Alle Tochterfirmen öffentlicher Unternehmen werden tarifgebunden.
- Für alle Landesbeteiligungen gilt Tarifbindung.
- Das Tarifniveau von Tochterunternehmen landeseigener Unternehmen wird schrittweise an das ihrer Mutterunternehmen angeglichen.
- Beschäftigte freier Träger der sozialen Infrastruktur werden nach den Tarifverträgen der öffentlichen Hand bezahlt.
- Die Transitionsgesellschaft wird nicht erst bei Betriebsauflösungen, sondern frühzeitig als betriebsübergreifendes Angebot geschaffen.
- In den Quartieren werden überwiegend sozialversicherungspflichtige, mindestens nach Landesmindestlohn bezahlte öffentlich geförderte Arbeitsstellen geschaffen.
- Für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden flexible Arbeitszeitmodelle und eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit angestrebt.
- Gemeinsam mit den Sozialpartnern wird ein Modellprojekt zur Vier-Tage-Woche mit 32 Stunden in ausgewählten Betrieben umgesetzt und wissenschaftlich evaluiert.
- Remote Work und die Nutzung von Plattformen werden neu gestaltet, um einer Entgrenzung von Arbeit vorzubeugen.
- Das Arbeitsrecht wird reformiert, um mehr Flexibilität zu ermöglichen und Beschäftigte vor Selbstausbeutung zu schützen.
- Unsichere Arbeit, Ausbeutung und Scheinselbstständigkeit werden zurückgedrängt.
- Die Beratungsstelle für mobile Beschäftigte und Opfer von Arbeitsausbeutung (MoBA) wird verstetigt und dauerhaft finanziell abgesichert.
- Überstunden sind nicht die Regel und werden durch ausreichendes Personal ausgeglichen.
- Betriebsräte in den Hafenbetrieben werden in ihrem Einsatz für die Sicherheit der Hafenarbeiterinnen und Hafenarbeiter unterstützt.
- Internationale Seeleute werden nicht ausgebeutet, und Sozialstandards gelten für alle.
- Eine ressortübergreifende Strategie gegen Entgeltungleichheit wird im Land Bremen umgesetzt.
- Die Tarifbindung wird verstärkt.
- Erwerbsbiografien mit ausreichend Raum für Familie, bezahlte Qualifizierung, Auszeiten und Neuorientierung werden unterstützt.
- Die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf wird gefördert.
- Wo Unterbezahlung und Überlastung herrschen, oft in Branchen mit hohem Frauenanteil, werden bessere Arbeitsbedingungen geschaffen.
- In Pflege, Reinigungsdiensten, Sozial- und Erziehungsberufen, Hebammenwesen, Gastronomie und Einzelhandel gibt es eine bedarfsgerechte Personalbemessung.
- Perspektivisch wird eine 30-Stunden-Woche mit einem Lohnausgleich eingeführt, der ein gutes Leben sichert und vor Armut schützt.
- Eine Abkehr von der 40-plus-Stunden-Woche gilt als Beitrag gegen Fachkräftemangel, Burn-out-Erkrankungen und Arbeitslosigkeit.
- Eine 30- bis 35-Stunden-Woche gilt als Lösung für den Wunsch nach Arbeitszeitverkürzung und nach mehr bezahlten Stunden in geringer Teilzeit.
- Pflegestützpunkte bieten auch arbeitsrechtliche Beratung für Menschen in haushaltsnahen Dienstleistungen an.
- Ausreichende Pausenräume, Lärmschutz und ergonomisches Mobiliar dienen einem verbesserten Gesundheitsschutz der Beschäftigten.
- Vertretungspools für Krankheits- und Urlaubsvertretungen sowie Fortbildungen werden bedarfsgerecht ausgebaut.
- Wirksame Maßnahmen zur Altersentlastung werden eingeführt, ohne sich nachteilig auf die Rente auszuwirken.
- Erfahrene Beschäftigte werden mit attraktiven Zulagen und reduzierten Gruppenstunden für die Anleitung von Quereinsteigenden gewonnen.
- Die Leitungsstunden werden wegen erweiterter Aufgaben erhöht.
- Beschäftigte und Ehrenamtliche in der Offenen Jugendarbeit und bei Jugendverbänden werden zum Mangel an günstigem Wohnraum für junge Menschen sensibilisiert und weitergebildet.
- Neue Arbeitszeitmodelle für Lehrkräfte werden in der nächsten Legislaturperiode mit Personalvertretungen und Gewerkschaften entwickelt.
- Moderne Lernorte für alle Kinder und Jugendlichen sowie zeitgemäße Arbeitsplätze für die Beschäftigten an Schulen werden geschaffen.
- Für eine altersgerechte Erwerbsarbeit werden die Arbeitsbedingungen verbessert.
- Ältere Beschäftigte erhalten die Möglichkeit, auf andere Tätigkeiten und Anforderungsprofile zu wechseln.
- Es gibt keinen Zwang, für die Absicherung im Alter immer länger erwerbstätig zu sein.
- Auf Bundesebene werden bessere Möglichkeiten der Altersteilzeit gefordert.
- Gegen Ausbeutung auf dem Arbeitsmarkt werden die bestehenden Beratungsstellen gestärkt.
- Gegen Ausbeutung auf dem Arbeitsmarkt werden Arbeitgeber stärker kontrolliert.
- Der 8. Mai wird gesetzlicher Feiertag.
- In den Redaktionen werden gute Arbeitsbedingungen geschaffen.
- In den Redaktionen werden mehr feste Stellen geschaffen.
- Ein staatsfern organisiertes Modell der Presseförderung sichert gute Arbeitsverhältnisse und stützt bundesweit die regionale Pressevielfalt.
- Die Nehlsen-Anteile werden 2028 vollständig übernommen, damit gleiche Arbeit nicht mehr unterschiedlich entlohnt wird.
- Bei der Bremer Stadtreinigung gilt das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
- Alle Beschäftigten der Tochterunternehmen der Stadtreinigung werden nach TVöD oder gleichwertig bezahlt.
- Im öffentlichen Dienst und in Unternehmen mit Landesbeteiligung gilt gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
Weniger Pflichten 3
- Bei der GeNo wird ein Belastungsausgleich mit dem Ziel einer 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich eingeführt.
- Für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden flexible Arbeitszeitmodelle und eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit angestrebt.
- Gemeinsam mit den Sozialpartnern wird ein Modellprojekt zur Vier-Tage-Woche mit 32 Stunden in ausgewählten Betrieben umgesetzt und wissenschaftlich evaluiert.
Bleibt wie bisher 11
- Beschäftigte behalten bei der klimaneutralen Umstellung ihre Arbeit.
- Neustrukturierungen von Krankenhäusern und ambulanter Versorgung führen weder zu Personalabbau noch zu Outsourcing.
- Weitere Ausgliederungen in den kommunalen Kliniken werden abgelehnt.
- Bei industriellen Leitunternehmen und in Produktionsbranchen soll die Beschäftigung erhalten werden.
- Beim Wegfall von Tätigkeiten sollen nicht die Beschäftigten ersetzt werden.
- Innovationsprojekte zum CO₂-neutralen Fliegen sollen die Emissionen der Luftfahrt senken und den Airbus-Standort mit seinen Arbeitsplätzen sichern.
- Stellenabbau wird verhindert.
- Veraltete Hafeninfrastrukturen wie die Kajen werden angepasst und erneuert, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Beschäftigung zu sichern.
- Die qualifizierten Arbeitsplätze in den Hafenbetrieben werden gesichert.
- Bei Trägern und Initiativen der Offenen Jugendarbeit werden gute und zuverlässige Arbeitsbedingungen abgesichert.
- Gebäudesanierung und neue Medizinstrategie der Krankenhäuser führen nicht zu schlechterer medizinischer Versorgung oder zu Belastungen der Beschäftigten.
BIW 11
FDP 1512
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Übernahmen durch Mitarbeiterbeteiligung werden durch Beratungsangebote von Kammern und Wirtschaftsförderung begleitet.
- Es gilt eine flexible Tagesarbeitszeit bei geregelter Wochen- oder Monatsarbeitszeit.
- Regelungen und Kriterien zur Bewertung der Gleichwertigkeit beruflicher Qualifikationen werden vereinfacht.
- Die zuständigen Stellen werden personell so ausgestattet, dass die Anerkennungsverfahren erheblich beschleunigt werden.
- Die nachhaltige Anpassung, Weiterentwicklung und Digitalisierung der Abläufe und der Infrastruktur der bremischen Häfen wird vorangetrieben.
- Das ÖPNV-Angebot wird ausgeweitet, um Praktikanten, Auszubildenden und Arbeitnehmern den Arbeitsweg zu erleichtern.
- Die Busverbindungen zu Arbeitsorten werden ausgebaut.
- Die Taktung der Busse zu Arbeitsorten wird erhöht.
- Arbeitgeber werden dabei unterstützt, die Zivilcourage ihrer Beschäftigten etwa durch Kurse zu stärken.
- Bei Arbeitgebern wird für mehr Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort geworben.
- In Sozial- und Gesundheitsberufen werden flexible Arbeitszeiten ermöglicht.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 21040
Mehr Geld 5
- Die Förderung für Berufsorientierungskräfte im Handwerk wird dauerhaft finanziell abgesichert.
- In den Quartieren entstehen überwiegend sozialversicherungspflichtige, mindestens nach Landesmindestlohn bezahlte, gemeinwohlorientierte Arbeitsstellen.
- Sprach- und Kulturmittler werden dauerhaft eingestellt und finanziert, um die soziale Begleitung zu gewährleisten.
- Die Rundfunkanstalten sollen gute Arbeitsbedingungen, Löhne und Teilzeitführung für alle Beschäftigten bieten.
- Das Berufsfeld im ÖPNV wird durch faire und gute Entlohnung attraktiver gemacht.
Mehr Rechte oder Angebote 38
- In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen und Beschäftigten werden Innovationen und Unternehmensgründungen gefördert.
- Quer- und Gewerbelinien werden ausgeweitet und besser auf die Schichtzeiten abgestimmt.
- In Logistikflächen werden Infrastrukturen für Fahrerinnen, Fahrer und Beschäftigte bereitgestellt.
- Alle landesrechtlichen Möglichkeiten werden genutzt, um die Tarifbindung zu stärken.
- Gemeinsam mit den Sozialpartnern wird auch auf Bundesebene nach weiteren Möglichkeiten für Allgemeinverbindlichkeitserklärungen gesucht.
- In den Quartieren entstehen überwiegend sozialversicherungspflichtige, mindestens nach Landesmindestlohn bezahlte, gemeinwohlorientierte Arbeitsstellen.
- Sprach- und Kulturmittler werden dauerhaft eingestellt und finanziert, um die soziale Begleitung zu gewährleisten.
- Strategische Personalplanung wird genutzt, um Qualifizierungsbedarfe in Unternehmen zu ermitteln und Maßnahmen mit den Mitbestimmungsgremien umzusetzen.
- Quereinstiege werden so gefördert, dass sie attraktiv sind.
- Das Land setzt sich auch auf Bundesebene für mehr Arbeitsschutz ein.
- Das Land setzt sich auch auf Bundesebene für mehr Mitbestimmung ein.
- Die allgemeinen arbeitsrechtlichen Regelungen sollen möglichst überall gelten, auch im kirchlichen Bereich.
- Mit kirchlichen Trägern und Gewerkschaften werden Vereinbarungen angestrebt, damit öffentlich finanzierte kirchliche Einrichtungen auf das kirchliche Arbeitsrecht verzichten.
- Der Arbeitsschutz wird weiter verbessert.
- Beratungs-, Unterstützungs- und Kontrollstrukturen werden gestärkt, um Erwerbstätige aus der EU und Drittstaaten über ihre Rechte zu informieren.
- Die Arbeitsschutzkontrollen werden ausgeweitet, sodass jährlich mindestens 5 Prozent der Betriebe überprüft werden.
- Prekäre Beschäftigung und Scheinselbständigkeit sollen zurückgedrängt werden.
- Für betriebliche Interessenvertretungen wird ein Portfolio an Weiterbildungsmöglichkeiten geschaffen.
- Das Modellprojekt zu haushaltsnahen Dienstleistungen soll auch die Beschäftigung in diesem Bereich fördern.
- Die Einhaltung von Arbeitssicherheitsregeln bei körperlicher Arbeit wird bei Hitze stärker kontrolliert.
- Die Rundfunkanstalten sollen gute Arbeitsbedingungen, Löhne und Teilzeitführung für alle Beschäftigten bieten.
- Die Linien in Gewerbegebiete werden auf Schichtzeiten abgestimmt oder fahren mindestens alle 30 Minuten.
- Im ÖPNV wird für attraktive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen gesorgt.
- Noch 2023 wird die Ausbildung gemeinsam mit BSAG, Bremerhaven Bus, ASV und Magistrat unter Beteiligung der Arbeitnehmervertretungen gestärkt.
- Die Arbeitsbedingungen im Nahverkehr sollen besser werden.
- Es wird geprüft, Interessierten ohne Führerschein einen Einstieg in den Fahrdienst anzubieten.
- Der kommunale Klinikverbund wird mit attraktiven Arbeitsplätzen, guter digitaler Infrastruktur und Bündelung medizinischer Schwerpunkte stabilisiert.
- Die Gesundheit Nord Dienstleistungen GmbH wird schrittweise wieder in den TVöD eingegliedert.
- Unterstützungsprogramme zur Erleichterung des Einstiegs für Wiedereinsteiger, frisch übernommene Auszubildende und angeworbene Fachkräfte aus dem Ausland werden gefördert.
- Betriebliches Gesundheitsmanagement wird aktiv unterstützt.
- Der Zugang zu psychotherapeutischen Hilfen wird fester Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
- Die Ergebnisse der Tarifverhandlungen für die offene Jugendarbeit werden umgesetzt.
- Betroffene von Zwangsprostitution, rechter Gewalt und Arbeitsausbeutung erhalten ein humanitäres Bleiberecht.
- Beschäftigte in der Sozialen Arbeit sollen ein Zeugnisverweigerungsrecht erhalten.
- Bei flexiblen Arbeitsstrukturen wird unproduktive Arbeitsintensivierung und Entsolidarisierung vermieden.
- KI-gestützte Effizienzverbesserungen für Bürgerinnen, Bürger und Beschäftigte werden intensiv geprüft und zügig eingeführt.
- Öffentliche Gesellschaften sollen effizient organisiert sein, faire Entgelte erheben, gute Arbeitsbedingungen bieten und hohe ökologische Standards einhalten.
- Gesellschaften und Tochtergesellschaften von Land und Stadtgemeinden sollen tarifgebunden sein.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 6
- Am Tariftreue- und Vergabegesetz wird festgehalten.
- Sprachförderung und Grundbildung werden als Querschnittsaufgabe in Arbeitslosigkeit, Ausbildung, Weiterbildung und Beschäftigung verstetigt.
- Die Mitbestimmungsrechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern werden gesichert.
- Die dauerhafte Ausstattung aller Schülerinnen, Schüler und Beschäftigten mit mobilen Endgeräten wird finanziell und organisatorisch abgesichert.
- Bei der Konversion von Brachflächen bleibt ein Anteil gewerblicher Flächen erhalten.
- Bei Sondernutzungserlaubnissen für Sharing-Anbieter wird auf sozialverträgliche Arbeitsverhältnisse geachtet.
Ohne klare Richtung 4
- Gute Arbeit soll tariflich gerahmt, mitbestimmt, gerecht entlohnt und sozial abgesichert sein.
- Arbeitsplatzgestaltung, flexible Arbeitszeiten und Erreichbarkeit sollen im Arbeitsschutz, Betriebsverfassungsgesetz und Arbeitszeitgesetz neu geregelt werden.
- Eine Bundesratsinitiative zur Abschaffung des kirchlichen Arbeitsrechts und des Dritten Wegs wird geprüft.
- Stellengefüge und Stellenhonorierung in der Kultur werden überprüft.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 31871
Mehr Geld 9
- Die Sozialwirtschaft wird so ausgestattet, dass sie dauerhaft hohe Qualität erbringen und gute Arbeitsbedingungen und Löhne bieten kann.
- Die Tarifbindung wird gestärkt, um armutsfeste Bezahlung auszuweiten.
- Bei öffentlichen Aufträgen und Förderungen werden gute Löhne, Arbeitsbedingungen und Tarifbindung eingefordert und kontrolliert.
- Das Tarifniveau öffentlicher Tochterunternehmen wird schrittweise an das der Muttergesellschaft angeglichen.
- Solange der Bund nicht handelt, sollen die Beschäftigten der Werkstätten mehr Sonderzahlungen erhalten.
- Kinder mit Beeinträchtigungen sollen in Schulen und Kitas von gut ausgebildeten und angemessen bezahlten Assistenzkräften begleitet werden.
- Für Gewerkschaften und Betriebsräte sollen Care-Coaches bereitgestellt werden, die Programme und Projekte anbieten.
- Bei den vom Bund finanzierten Investitionen in Hafen und Flughafen kommen nur Unternehmen mit guten Arbeitsbedingungen und Tariflöhnen zum Einsatz.
- In der Abfallwirtschaft wird gleicher Lohn für gleiche Arbeit für alle Beschäftigten durchgesetzt.
Mehr Rechte oder Angebote 67
- Die Tarifbindung wird ausgebaut und kontrolliert.
- Mehr Tarifverträge werden für allgemeinverbindlich erklärt.
- Die Beratungsstelle gegen Arbeitsausbeutung wird umgesetzt und weiterentwickelt.
- Träger, Beschäftigte und Teilnehmende von Arbeitsmarktprojekten erhalten langfristige Perspektiven und Planungssicherheit.
- Arbeitsgelegenheiten auf dem sozialen Arbeitsmarkt gehen niedrigschwellig auf die Bedarfe der Beschäftigten ein und sind diskriminierungssensibel gestaltet.
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Fanprojekten erhalten besseren gesetzlichen Schutz und Aussageverweigerungsrechte.
- Gute Arbeitsbedingungen bei den Trägern der Offenen Kinder- und Jugendarbeit werden garantiert.
- Die Sozialwirtschaft wird so ausgestattet, dass sie dauerhaft hohe Qualität erbringen und gute Arbeitsbedingungen und Löhne bieten kann.
- Alle Schulsozialarbeiter erhalten Dienst-Tablets.
- Systematische Probezeitkündigungen als Geschäftsmodell werden nicht länger hingenommen.
- Gemeinsam mit Belegschaften und Gewerkschaften wird erarbeitet, wie Rüstungsstandorte, Anlagen und Qualifikationen für zivile Produkte genutzt werden können.
- Der Staat muss die Qualität der Arbeitsbedingungen sichern und Mitbestimmung fördern.
- Die betriebliche Mitbestimmung wird gestärkt.
- Nach Hamburger Vorbild wird eine unabhängige Beratungsstelle für psychische Gesundheit in der Arbeitswelt geschaffen.
- Die Beratungsstelle berät Beschäftigte und Betriebe, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, niedrigschwellig und vertraulich.
- Ein Meldeportal gegen Arbeitsausbeutung wird eingerichtet, über das Missstände auch anonym, mehrsprachig und digital gemeldet werden können.
- Auf Bundesebene wird eine konsequente Umsetzung der EU-Vorgaben, insbesondere des Direktanstellungsgebots, angestrebt.
- Werkverträge in der Paketbranche sollen bundesweit verboten werden.
- Die Tarifbindung wird gestärkt, um armutsfeste Bezahlung auszuweiten.
- Allgemeinverbindlicherklärungen von Tarifverträgen werden erleichtert.
- Mitgliedschaften ohne Tarifbindung in Arbeitgeberverbänden werden gesetzlich verboten.
- Bei öffentlichen Aufträgen und Förderungen werden gute Löhne, Arbeitsbedingungen und Tarifbindung eingefordert und kontrolliert.
- Das Tariftreue- und Vergabegesetz wird verschärft, sodass seine Anforderungen für die gesamte Leistungskette gelten.
- Bei Unternehmen und Beteiligungen des Landes ist Tarifbindung selbstverständlich.
- Die Tarifbindung in kleinen und mittleren Firmen wird erhöht.
- Modelle der Vier-Tage-Woche und kurzer Vollzeit werden unterstützt.
- Arbeitszeit soll sich an Lebensphasen orientieren können, ohne dauerhafte berufliche Nachteile.
- Homeoffice wird in Branchen, in denen es umsetzbar ist, ausgeweitet und geschützt.
- Unternehmen übernehmen Verantwortung für Qualifizierung und berufliche Perspektiven ihrer Beschäftigten.
- Über Einstellung, Bewertung und Kündigung entscheidet nur ein Mensch und kein algorithmisches System.
- Betriebs- und Personalräte erhalten Zeit, Schulung und Sachverstand für den Umgang mit KI-Systemen.
- Auf Bundesebene wird ein wirksames Beschäftigtendatenschutzgesetz angestrebt.
- Die Beschäftigten sollen den Wandel zur Klimaneutralität mitgestalten.
- Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt werden gemeinsam mit Beschäftigten, Gewerkschaften, Unternehmen und Politik gestaltet.
- Eine Bremer Transitionsgesellschaft wird geschaffen, die Beschäftigte bei Veränderungen berät, qualifiziert und Übergänge unterstützt.
- Werkstätten sollen sich zu inklusiven Ausbildungsorten entwickeln, in denen Menschen mit und ohne Behinderung als Angestellte mit allen Arbeitnehmerrechten zusammenarbeiten.
- In Betrieben sollen Teilhabe, transparente Aufstiegsmöglichkeiten und inklusive Führungskulturen gestärkt werden.
- Für Gewerkschaften und Betriebsräte sollen Care-Coaches bereitgestellt werden, die Programme und Projekte anbieten.
- Flexible Arbeitszeiten sollen nur in Absprache und im Einverständnis mit Betriebsräten und Beschäftigten gestaltet werden.
- Es soll ein uneingeschränktes Recht auf Teilzeit geben.
- Es soll ein Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit geben.
- Es wird ein Rahmen entwickelt, in dem Community-Sozialarbeiterinnen und -Sozialarbeiter auch ohne offizielle Qualifikation als Sozialarbeiter angestellt werden können.
- Die Förderung der nordmedia wird aufgestockt, um Beschäftigung zu schaffen und Bremen als Filmstandort zu stärken.
- Die Auslagerung von Arbeit an feste Freie und externe Firmen soll umgekehrt werden; gute und sichere Arbeitsverhältnisse sollen bei Radio Bremen die Regel sein.
- Mercedes soll gemeinsam mit Betriebsrat und IG Metall eine tragfähige Perspektive für den Bremer Standort entwickeln.
- Bei der Bereitstellung von Flächen für gemeinwohlorientierte Betriebe werden gute Arbeitsbedingungen, Tarifbindung und betriebliche Mitbestimmung verlangt.
- Kleine und mittlere Unternehmen werden bei Fachkräftemarketing, Organisationsentwicklung und guter Arbeit verstärkt unterstützt.
- Tarifverträge werden als Instrument moderner Unternehmenskultur gefördert.
- Unternehmen sollen Qualifizierung, Ausbildung und strategische Personalplanung als ihre elementare Aufgabe ansehen.
- Die Programme zur Innovationsförderung in Industrie, Logistik, Handwerk und Einzelhandel werden überarbeitet und an die Bedürfnisse von Unternehmen und Beschäftigten angepasst.
- Beim Einsatz von KI sollen Beschäftigte nicht ersetzt, sondern neue Aufgaben gefunden und Organisationen neu strukturiert werden.
- Gute Arbeitsbedingungen, betriebliche Mitbestimmung und Tarifbindung werden Voraussetzung für Fördermittel und Gewerbeflächen.
- Von der Hafensanierung profitierende Unternehmen werden auf Standortgarantien, Tarifbindung und Dekarbonisierung verpflichtet.
- Bei den vom Bund finanzierten Investitionen in Hafen und Flughafen kommen nur Unternehmen mit guten Arbeitsbedingungen und Tariflöhnen zum Einsatz.
- Digitalisierungsvorhaben in den Häfen werden sozialverträglich und mitbestimmt umgesetzt.
- Flächentarifverträge und betriebliche Mitbestimmung werden in allen Hafenbetrieben gesichert und gestärkt.
- Betriebsbedingte Kündigungen in den Hafenbetrieben werden ausgeschlossen.
- Auf Bundesebene wird eine ausreichende Ausstattung der Hafenstaatkontrolle angestrebt, um Rechte von Seeleuten wie Landgang, Heuerzahlung, Sicherheitsstandards und Ruhezeiten zu schützen.
- Die Fernsteuerung von Großgeräten bleibt Hafenarbeit und wird tariflich gleichwertig eingruppiert.
- Digitalisierung, Automatisierung und Klimaneutralität der Häfen werden unter Beteiligung der Beschäftigten fortgeführt.
- Die Forderungen von Beschäftigten und Gewerkschaften nach Tarifverträgen und Mitbestimmung im Hafen werden unterstützt.
- Das Studium wird flexibilisiert, damit es auch in Teilzeit neben Familie oder Erwerbsarbeit möglich ist.
- In der Abfallwirtschaft wird gleicher Lohn für gleiche Arbeit für alle Beschäftigten durchgesetzt.
- Die Mitbestimmung in der Rüstungsindustrie wird ausgebaut.
- Neue Aufgaben werden Beschäftigten nicht dauerhaft zusätzlich zum Tagesgeschäft aufgebürdet.
- Daueraufgaben erhalten verlässlich ausgestattete, unbefristete Stellen.
- Bei Leitungspositionen werden stärker Modelle geteilter Führung genutzt.
Weniger Pflichten 4
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Fanprojekten erhalten besseren gesetzlichen Schutz und Aussageverweigerungsrechte.
- Es wird ein Rahmen entwickelt, in dem Community-Sozialarbeiterinnen und -Sozialarbeiter auch ohne offizielle Qualifikation als Sozialarbeiter angestellt werden können.
- Neue Aufgaben werden Beschäftigten nicht dauerhaft zusätzlich zum Tagesgeschäft aufgebürdet.
- Die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 41 Stunden läuft wieder aus.
Bleibt wie bisher 16
- Der Industrieumbau darf nicht von der Rentabilitätsabwägung eines Konzerns abhängen und nicht von den Beschäftigten bezahlt werden.
- Geförderte Beschäftigung im sozialen Arbeitsmarkt wird dauerhaft gesichert.
- Der soziale Arbeitsmarkt ist kein Ersatz für reguläre Beschäftigung und kein Instrument zur Disziplinierung von Erwerbslosen.
- Gemeinsam mit Beschäftigten und Gewerkschaften wird für Erhalt und Schaffung guter und nachhaltiger Arbeit eingetreten.
- Die industriellen Kerne in Bremen und Bremerhaven sollen gut durch den Strukturwandel kommen, damit tariflich abgesicherte Arbeitsplätze erhalten bleiben.
- Das Forschungszentrum ECOMAT wird zu einem ECOMAT Hydrogen Campus für CO2-neutrales Fliegen weiterentwickelt.
- Betriebsbedingte Kündigungen am Bremer Mercedes-Standort sollen mit allen verfügbaren Mitteln verhindert werden.
- Die Energienetzbetreiber sollen mit den restlichen Netzen in vollständig kommunale Unternehmen umgewandelt werden.
- Die teils veralteten Hafeninfrastrukturen wie die Kajen werden an die Erfordernisse angepasst und erneuert.
- Alle Hafenbetriebe müssen nachhaltige Personalkonzepte vorlegen, die die Beschäftigung beim Gesamthafenbetrieb einbeziehen und absichern.
- Umstrukturierungen in Hafenbetrieben mit Landesbeteiligung dürfen nicht zu Tarifabsenkungen führen.
- Neue Berufsbilder dürfen den Flächentarifvertrag der deutschen Seehäfen nicht unterlaufen.
- Laschen und Ladungssicherung bleiben bei qualifizierten Hafenarbeitern und werden nicht auf Schiffsbesatzungen verlagert.
- Die Automatisierung der Häfen darf nicht zu weiterer Arbeitslosigkeit führen.
- Die Transformation der Hafenwirtschaft darf nicht zulasten der Beschäftigten gehen und wird in ihrem Interesse gestaltet.
- Eine automatisierte Leistungs- und Verhaltenskontrolle der Beschäftigten wird abgelehnt.
Ohne klare Richtung 2
Weniger Geld 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht