Linke · Radikal sozial: Für Bremen und Bremerhaven
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Bürgerschaftswahl Bremen 30.05.2027 · Entwurf, noch nicht beschlossen · Original
Das Programm enthält 278 von 2.316 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“, die meisten zum Schwerpunkt „Arbeitsvermittlung“ (38).
- 278Forderungen zum Politikfeld
- 12 %des Programms
- 156Seiten im Original
- 2027Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 278
Arbeitsvermittlung 38
Alle 38 Forderungen zu „Arbeitsvermittlung“ auf einer eigenen Seite
Berufliche Ausbildung 32
Alle 32 Forderungen zu „Berufliche Ausbildung“ auf einer eigenen Seite
Tarifbindung 23
Alle 23 Forderungen zu „Tarifbindung“ auf einer eigenen Seite
Weiterbildung 18
Alle 18 Forderungen zu „Weiterbildung“ auf einer eigenen Seite
Leistungszugang 17
Alle 17 Forderungen zu „Leistungszugang“ auf einer eigenen Seite
Mitbestimmung 14
Alle 14 Forderungen zu „Mitbestimmung“ auf einer eigenen Seite
Mindestlohn 10
Alle 10 Forderungen zu „Mindestlohn“ auf einer eigenen Seite
Gleichstellung 10
Alle 10 Forderungen zu „Gleichstellung“ auf einer eigenen Seite
Arbeitsschutz 9
Alle 9 Forderungen zu „Arbeitsschutz“ auf einer eigenen Seite
Arbeitszeit 8
Alle 8 Forderungen zu „Arbeitszeit“ auf einer eigenen Seite
Befristung und Leiharbeit 6
Alle 6 Forderungen zu „Befristung und Leiharbeit“ auf einer eigenen Seite
Berufliche Teilhabe 6
Alle 6 Forderungen zu „Berufliche Teilhabe“ auf einer eigenen Seite
Beruf und Familie 5
Alle 5 Forderungen zu „Beruf und Familie“ auf einer eigenen Seite
Anrechnung und Mitwirkung 3
Auf Bundesebene wird angestrebt, dass Lohneinkommen bei Wohngeld und Kinderzuschlag nicht vollständig angerechnet wird.
Wortlaut im Programm
Aber: Weil Lohneinkommen vollständig gegengerechnet wird, wird einem jeder Euro, den man mehr Lohn bekommt, auf der anderen Seite wieder bei Wohngeld und Kinderzuschlag abgezogen. Das ist nicht fair und motiviert nicht dazu, für höhere Löhne zu kämpfen oder im Beruf mehr Verantwortung zu übernehmen. Wir setzen uns deshalb auf Bundesebene dafür ein, dass der anteilige Abzug nicht zu 100 Prozent erfolgt – damit sich nicht nur Lohnarbeit, sondern auch mehr Lohn für alle lohnt. Link zum Original
Sanktionen, die Menschen in unpassende oder schlecht bezahlte Jobs zwingen, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Sanktionen als Mittel, um Menschen in unpassende oder schlecht bezahlte Jobs zu zwingen, lehnen wir ab. Link zum Original
Möglichkeiten zur Aussetzung von Leistungskürzungen werden geprüft.
Wortlaut im Programm
Zudem sollten Möglichkeiten, Leistungskürzungen auszusetzen, geprüft werden – auch mit Blick auf die Folgekosten, zum Beispiel bei Wohnungslosigkeit. Link zum Original
Grundsicherung 3
Die Wiedereinführung von Sanktionen in der Grundsicherung und Kürzungen des Bundes bei Sozialleistungen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die neue Grundsicherung mit der Wiedereinführung vieler Sanktionen von Hartz IV, Kürzungen der Bundesregierung bei der Rente, der Krankenversicherung, der Pflege, der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe, dem Wohngeld, den Integrationskursen und dem Unterhaltsvorschuss bedeuten für viele Betroffene ein Einengen von Entscheidungsmöglichkeiten, oft auch existenzielle Not und noch mehr Abhängigkeit von Entscheidungen der Sozialämter. Wir sprechen uns in aller Deutlichkeit gegen diese Politik der sozialen Kälte aus. Link zum Original
Bei Ermessensentscheidungen werden Existenz und Gesundheit der Antragstellenden vorrangig berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die personelle Ausstattung in der Antragsbearbeitung und somit die Arbeitsbedingungen in den Ämtern verbessern und Prüfprozesse vereinfachen, sodass bei der Ausgestaltung von Ermessensspielräumen Existenz und Gesundheit der Antragstellenden priorisiert werden. Link zum Original
Auf Bundesebene wird die Rücknahme von Kürzungen beim Wohngeld angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns auf Bundesebene mit Nachdruck dafür einsetzen, Kürzungen bei der Rente oder beim Wohngeld zurückzunehmen und die Einnahmebasis für die gesetzliche Rente zu verstärken. Link zum Original
Gewerkschaften 3
Die Gewerkschaften werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen deshalb die Gewerkschaften und setzen uns für eine Stärkung der betrieblichen Mitbestimmung ein. Link zum Original
Die Arbeitnehmerkammer wird gegen Angriffe verteidigt und in ihrer Verfasstheit gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitnehmerkammer Bremen ist eine wichtige Errungenschaft der organisierten Arbeiterklasse. Wir werden sie gegen neoliberale Angriffe verteidigen und in ihrer Verfasstheit stärken. Dafür werden wir sie in der Landesverfassung verankern, im Gleichklang mit den bestehenden Kammern der Wirtschaft. Link zum Original
Die Arbeitnehmerkammer wird wie die Kammern der Wirtschaft in der Landesverfassung verankert.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitnehmerkammer Bremen ist eine wichtige Errungenschaft der organisierten Arbeiterklasse. Wir werden sie gegen neoliberale Angriffe verteidigen und in ihrer Verfasstheit stärken. Dafür werden wir sie in der Landesverfassung verankern, im Gleichklang mit den bestehenden Kammern der Wirtschaft. Link zum Original
Selbstständigkeit 3
Interessenvertretungen für Gig-Worker auf Plattformen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Interessenvertretungen für Gig-Worker auf den verschiedenen Plattformen fördern. Link zum Original
Es wird geprüft, ob öffentliche oder selbstorganisierte Vermittlungsplattformen unseriöse private Anbieter ersetzen können.
Wortlaut im Programm
Außerdem werden wir prüfen, ob öffentliche oder selbstorganisierte Vermittlungsplattformen geschaffen werden können, die unseriöse private Anbieter ersetzen und die Einhaltung guter Mindeststandards sicherstellen. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine konsequente Umsetzung der EU-Vorgaben, insbesondere des Direktanstellungsgebots, angestrebt.
Wortlaut im Programm
Als Linke werden wir uns auf Bundesebene für eine konsequente Umsetzung der EU- und insbesondere des Direktanstellungsgebots ein. Link zum Original
Fachkräfte 1
Das Fachkräftemarketing der Stadt wird durch die Wirtschaftsförderung Bremen gemeinsam mit der Wirtschaft weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir werden das Fachkräftemarketing der Stadt durch die WFB in enger Kooperation mit der Wirtschaftslandschaft weiterentwickeln. Link zum Original
Weitere Forderungen 69
In den Stadtteilen gibt es günstige Quartiers-Mittagstische und Sozialkaufhäuser.
Wortlaut im Programm
Günstige Quartiers-Mittagstische und Sozialkaufhäuser in den Stadtteilen. Link zum Original
Im Bundesrat wird jede Sozialkürzung abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Im Bundesrat werden wir gegen jede Sozialkürzung und jede weitere Belastung von Ländern und Kommunen arbeiten und für Vermögens-, Erbschafts- und Übergewinnsteuer streiten. Link zum Original
Ein Tagestreff für wohnungslose Frauen mit Schutz, Meldeadresse, Dusch- und Waschmöglichkeiten, medizinischer Versorgung und Beratung wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Tagestreff für wohnungslose Frauen schaffen, der Schutz, eine Meldeadresse, Dusch- und Waschmöglichkeiten, medizinische Versorgung sowie Beratung bietet. Link zum Original
Es soll mehr öffentliche Toiletten geben, die den Bedürfnissen wohnungsloser Frauen gerecht werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem setzen wir uns für mehr öffentliche Toiletten ein, die den Bedürfnissen wohnungsloser Frauen gerecht werden. Link zum Original
Tages- und Abendtreffs für Frauen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir Frauen- Tages- und Abendtreffs ausbauen, ausreichend geschützte Notunterkünfte für Frauen schaffen sowie das frauenspezifische Streetwork dauerhaft absichern und personell ausbauen. Link zum Original
Ausreichend geschützte Notunterkünfte für Frauen werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir Frauen- Tages- und Abendtreffs ausbauen, ausreichend geschützte Notunterkünfte für Frauen schaffen sowie das frauenspezifische Streetwork dauerhaft absichern und personell ausbauen. Link zum Original
Frauenspezifisches Streetwork wird dauerhaft abgesichert und personell ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir Frauen- Tages- und Abendtreffs ausbauen, ausreichend geschützte Notunterkünfte für Frauen schaffen sowie das frauenspezifische Streetwork dauerhaft absichern und personell ausbauen. Link zum Original
Für besonders vulnerable Gruppen werden Notschlafstellen geschaffen, die unabhängig von Leistungsrecht und Aufenthaltsstatus offenstehen.
Wortlaut im Programm
Notschlafstellen sollen für besonders vulnerable Gruppen geschaffen werden und jugendlichen Frauen, Männern und Queers sowie erwachsenen Frauen* offenstehen, unabhängig vom Leistungsrecht oder Aufenthaltsstatus, um sie vor Übergriffen, sexueller Ausbeutung und Gewalt zu schützen. Link zum Original
Angebote, die junge Menschen frühzeitig erreichen, Wohnungslosigkeit verhindern und schnell beenden, werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir Angebote stärken, die junge Menschen frühzeitig erreichen, Wohnungslosigkeit verhindern und bestehende Wohnungslosigkeit schnell beenden. Link zum Original
Angebote freier Träger zur Versorgung mit Lebensmitteln und warmen Mahlzeiten erhalten finanzielle Absicherung und eine Refinanzierung von Sozialarbeit und Beschäftigungsförderung.
Wortlaut im Programm
Angebote von Vereinen und Freien Trägern zur Versorgung mit Lebensmitteln und warmen Mahlzeiten brauchen nicht nur gute Räume und Küchen, sondern auch finanzielle Absicherung und die Refinanzierung von Sozialarbeit und Beschäftigungsförderung. Link zum Original
Notunterkünfte für Wohnungslose sollen nur noch als Puffer dienen.
Wortlaut im Programm
Notunterkünfte für wohnungslose Menschen wird es weiter geben müssen, aber wir wollen sie nur als Puffer haben. Link zum Original
Notunterkünfte brauchen Regeln für das Zusammensein, ohne erwachsene Menschen zu erziehen.
Wortlaut im Programm
Die Notunterkünfte brauchen Regeln, die ein Zusammensein ermöglichen, gleichzeitig müssen erwachsene Menschen nicht erzogen werden. Link zum Original
In Notunterkünften soll Konsumverhalten toleriert werden, solange es nicht erheblich stört.
Wortlaut im Programm
Eine Toleranz gegenüber Konsumverhalten ist deshalb angesagt, solange es nicht erheblich stört. Link zum Original
Es soll Notunterkünfte geben, in denen obdachlose Menschen mit Hunden unterkommen können.
Wortlaut im Programm
Wir kämpfen weiterhin für Notunterkünfte, in denen obdachlose Menschen unterkommen können die Hunde haben und ansonsten auf der Straße bleiben. Link zum Original
Zusätzliche Aufenthalts- und Schutzräume bei Hitze und Kälte werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir werden den Hitze- und Kälteschutzplan für Bremen konsequent umsetzen, den Aktionsplan gemeinsam mit den Trägern kontinuierlich weiterentwickeln, zusätzliche Aufenthalts- und Schutzräume schaffen, extremwetterspezifisches Streetwork und mobile Gesundheitsversorgung stärken und besonders vulnerable Gruppen gezielt in den Blick nehmen. Link zum Original
Streetwork bei Extremwetter wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden den Hitze- und Kälteschutzplan für Bremen konsequent umsetzen, den Aktionsplan gemeinsam mit den Trägern kontinuierlich weiterentwickeln, zusätzliche Aufenthalts- und Schutzräume schaffen, extremwetterspezifisches Streetwork und mobile Gesundheitsversorgung stärken und besonders vulnerable Gruppen gezielt in den Blick nehmen. Link zum Original
Öffentliche Dusch- und Waschmöglichkeiten werden auch an Wochenenden und Feiertagen gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir öffentliche Dusch- und Waschmöglichkeiten auch an Wochenenden und Feiertagen gewährleisten. Link zum Original
Versuche, Suppenausgaben und andere Unterstützungsangebote am Hauptbahnhof zu verhindern, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Versuche, Suppenausgaben und andere Unterstützungsmaßnahmen am Hauptbahnhof zu verhindern, lehnen wir ab. Link zum Original
Aufsuchende Angebote für Obdachlose und Drogenabhängige gelten nicht als Störung des Stadtbilds.
Wortlaut im Programm
Aufsuchende Angebote für Obdachlose und Drogenabhängige sind keine Störung des Stadtbilds! Link zum Original
Platzverweise und ordnungspolitische Maßnahmen ersetzen keine Sozialpolitik.
Wortlaut im Programm
Platzverweise und ordnungspolitische Maßnahmen ersetzen keine Sozialpolitik. Link zum Original
Die aufsuchende Sozialarbeit wird von der Projektförderung in eine dauerhafte Finanzierung überführt.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir die aufsuchende Sozialarbeit aus der Projektförderung in eine dauerhafte Finanzierung überführen, öffentliche Räume für alle Menschen zugänglich halten und Stigmatisierung sowie Kriminalisierung von Armut konsequent entgegenwirken. Link zum Original
Der Stigmatisierung und Kriminalisierung von Armut wird entgegengewirkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir die aufsuchende Sozialarbeit aus der Projektförderung in eine dauerhafte Finanzierung überführen, öffentliche Räume für alle Menschen zugänglich halten und Stigmatisierung sowie Kriminalisierung von Armut konsequent entgegenwirken. Link zum Original
Bei Mietschulden gibt es eine frühzeitige Beratung.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir auf den Ausbau sozialer Wohnraumagenturen, die gezielt Wohnungen für Wohnungslose vermitteln, eine frühzeitige Beratung bei Mietschulden, die Stärkung präventiver Hilfen sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Sozialbehörden, Wohnungsunternehmen und Beratungsstellen. Link zum Original
Präventive Hilfen gegen Wohnungslosigkeit werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir auf den Ausbau sozialer Wohnraumagenturen, die gezielt Wohnungen für Wohnungslose vermitteln, eine frühzeitige Beratung bei Mietschulden, die Stärkung präventiver Hilfen sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Sozialbehörden, Wohnungsunternehmen und Beratungsstellen. Link zum Original
Sozialbehörden, Wohnungsunternehmen und Beratungsstellen arbeiten zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit eng zusammen.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir auf den Ausbau sozialer Wohnraumagenturen, die gezielt Wohnungen für Wohnungslose vermitteln, eine frühzeitige Beratung bei Mietschulden, die Stärkung präventiver Hilfen sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Sozialbehörden, Wohnungsunternehmen und Beratungsstellen. Link zum Original
Sozialämter sollen Härtefälle nach einer Zwangsräumung häufiger wieder in dieselbe Wohnung einweisen.
Wortlaut im Programm
Die Sozialämter erhalten Kenntnis über anstehende Zwangsräumungen und können Härtefälle wieder in die gleiche Wohnung einweisen. Diese Möglichkeit wird aktuell kaum angewendet und das wollen wir ändern. Link zum Original
Härtefälle bei Strom-, Gas- oder Wassersperren werden über einen Fonds abgefedert.
Wortlaut im Programm
Um die Unbewohnbarkeit von Wohnungen durch Strom-, Gas- oder Wassersperren zu verhindern, wollen wir alle Möglichkeiten nutzen, Härtefälle über einen Fonds abzufedern oder eine Vereinbarung mit den Versorgern zu treffen, bei der diese auf einen Teil der Forderung verzichten und eine von Energieschuldner*in und Sozialbehörde gemeinsam getragene Teilzahlung akzeptieren. Link zum Original
Mit den Versorgern wird eine Vereinbarung angestrebt, nach der sie bei Härtefällen auf einen Teil der Forderung verzichten und eine gemeinsame Teilzahlung von Schuldner und Sozialbehörde akzeptieren.
Wortlaut im Programm
Um die Unbewohnbarkeit von Wohnungen durch Strom-, Gas- oder Wassersperren zu verhindern, wollen wir alle Möglichkeiten nutzen, Härtefälle über einen Fonds abzufedern oder eine Vereinbarung mit den Versorgern zu treffen, bei der diese auf einen Teil der Forderung verzichten und eine von Energieschuldner*in und Sozialbehörde gemeinsam getragene Teilzahlung akzeptieren. Link zum Original
Preise öffentlicher Leistungen werden sozial gestaffelt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir Preise begrenzen und sozial staffeln. Link zum Original
In Blumenthal wird ein Sozialkaufhaus eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Ergänzend fordern wir ein Sozialkaufhaus in Blumenthal, um Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu günstigen Alltagsgütern zu erleichtern. Link zum Original
Schuldner-, Erwerbslosen- und weitere soziale Beratungsangebote in Bremen-Nord werden langfristig erhalten und verlässlich finanziert.
Wortlaut im Programm
Soziale Beratungsangebote wie Schuldner- oder Erwerbslosenberatung und weitere Unterstützungsangebote leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Stabilität in Bremen-Nord. Wir setzen uns für ihren langfristigen Erhalt und eine verlässliche Finanzierung ein. Link zum Original
Eine sozial gerechte, solidarische Gesellschaft, die Überwindung von Armut und ein Leben in Würde für alle werden angestrebt.
Wortlaut im Programm
Die Bedingungen zu schaffen für eine sozial gerechte, solidarische Gesellschaft, die Überwindung von Armut und ein Leben in Würde für alle Menschen ist für uns eine zentrale Aufgabe von Politik. Link zum Original
Soziale Gerechtigkeit gilt als Querschnittsthema aller Politikbereiche.
Wortlaut im Programm
Soziale Gerechtigkeit ist Querschnittsthema aller Politikbereiche. Link zum Original
In allen Politikbereichen sollen die soziale Spaltung abgebaut, die Ungleichverteilung des Wohlstands gestoppt und Chancengerechtigkeit hergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Ob bei Bildung, Wohnen, öffentliche Daseinsvorsorge, Wirtschaft oder Gesundheitspolitik: es muss immer darum gehen, die soziale Spaltung zwischen arm und reich abzubauen, den Trend zu mehr Ungleichverteilung von gesellschaftlichem Wohlstand zu stoppen und Chancengerechtigkeit herzustellen. Link zum Original
Bei Regierungsbeteiligung wird im Bundesrat keinen sozialpolitischen Verschärfungen zugestimmt.
Wortlaut im Programm
Wir werden im Falle einer Regierungsbeteiligung keinen sozialpolitischen Verschärfungen im Bundesrat zustimmen. Link zum Original
Die erhaltenen sozialpolitischen Leistungen aus der Corona-Pandemie werden weiter bewahrt und Auswirkungen der Bundespolitik möglichst abgemildert.
Wortlaut im Programm
Auf landespolitischer Ebene haben wir im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern viele der sozialpolitischen Errungenschaften aus der Corona-Pandemie nicht abgebaut, sondern erhalten. Wir werden weiter diese politische Linie verfolgen und nach Möglichkeit die Auswirkungen der fatalen Bundespolitik abmildern. Link zum Original
Auf Verwaltungsebene werden alle Handlungsspielräume zugunsten der Betroffenen ausgeschöpft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auf Verwaltungsebene alle Handlungsspielräume ausreizen, um zugunsten von Betroffenen zu entscheiden. Konkret soll der Senat sich dafür insbesondere in der Trägerversammlung des Jobcenters einsetzen. Link zum Original
Armutsbekämpfung ist ein zentrales politisches Anliegen, Armut gilt als gesellschaftliches und nicht als individuelles Versagen.
Wortlaut im Programm
Für uns ist Armutsbekämpfung deshalb ein zentrales politisches Anliegen und Armut ist kein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Versagen: Armut ist Ergebnis von Ausschlüssen und verwehrten Chancen, Ausbeutung zu Niedriglöhnen und einer verfestigten Ungleichheit mit einer Vermögenskonzentration bei wenigen (Über-)Reichen. Link zum Original
Kostenlose, quartiersnahe Angebote für ältere Menschen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb gezielt kostenlose, quartiersnahe Angebote für lebenserfahrene Menschen ausbauen. Link zum Original
Für die Armutsbekämpfung werden ressortübergreifende Aktionspläne aufgestellt.
Wortlaut im Programm
Um den Querschnittscharakter von Armutsbekämpfung abzubilden braucht es ressortübergreifende Aktionspläne. Link zum Original
Eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe erarbeitet unter Einbindung gesellschaftlicher Akteure und Verbände einen Masterplan zur Armutsbekämpfung und setzt ihn um.
Wortlaut im Programm
In einer ressortübergreifenden Arbeitsgruppe ‚Armutsbekämpfung‘ soll unter struktureller Einbindung gesellschaftlicher Akteur*innen und Verbände ein Masterplan für die Bekämpfung von Armut erarbeitet und umgesetzt werden. Ziel ist die Bekämpfung von Armutsursachen,- lagen und -folgen sowie die Verbesserung der Stadtteilgerechtigkeit in Bremen. Für Bremerhaven sollte dies ebenso geschehen, unter Einbindung des Magistrats und kommunaler Akteur*innen. Link zum Original
Auch für Bremerhaven wird unter Einbindung des Magistrats ein Masterplan zur Armutsbekämpfung erarbeitet.
Wortlaut im Programm
In einer ressortübergreifenden Arbeitsgruppe ‚Armutsbekämpfung‘ soll unter struktureller Einbindung gesellschaftlicher Akteur*innen und Verbände ein Masterplan für die Bekämpfung von Armut erarbeitet und umgesetzt werden. Ziel ist die Bekämpfung von Armutsursachen,- lagen und -folgen sowie die Verbesserung der Stadtteilgerechtigkeit in Bremen. Für Bremerhaven sollte dies ebenso geschehen, unter Einbindung des Magistrats und kommunaler Akteur*innen. Link zum Original
Bei anstehenden Kürzungen von Zuwendungen werden betroffene Träger frühzeitig eingebunden.
Wortlaut im Programm
Bei anstehenden Kürzungen von Zuwendungen sollen betroffene Träger frühzeitig eingebunden werden. Link zum Original
Die Wohlfahrt in Bremen wird bedarfsdeckend, verlässlich und nachhaltig finanziert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine bedarfsdeckende, verlässliche und nachhaltige Finanzierung der Wohlfahrt in Bremen sicherstellen. Link zum Original
Die Sozialwirtschaft wird so ausgestattet, dass sie dauerhaft hohe Qualität erbringen und gute Arbeitsbedingungen und Löhne bieten kann.
Wortlaut im Programm
Die Sozialwirtschaft muss so ausgestattet sein, dass sie ihre Leistungen dauerhaft in hoher Qualität erbringen kann und die Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen und Löhne erhalten. Link zum Original
Die Finanzierung der Träger entspricht den tatsächlichen Bedarfen, berücksichtigt Kostenentwicklungen und bietet langfristige Planungssicherheit.
Wortlaut im Programm
Dafür braucht es eine Finanzierung, die den tatsächlichen Bedarfen entspricht, Kostenentwicklungen berücksichtigt und den Trägern langfristige Planungssicherheit bietet. Link zum Original
Die städtische Planungsreserve wird gestrichen, damit bewilligte Mittel den Trägern vollständig zur Verfügung stehen.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir die städtische Planungsreserve streichen, damit bewilligte Mittel den Trägern vollständig zur Verfügung stehen und sie ihre Angebote verlässlich planen und umsetzen können. Link zum Original
Die Tarifentgelte der Beschäftigten der freien Wohlfahrtspflege werden vollständig refinanziert.
Wortlaut im Programm
Die Tarifentgelte der Beschäftigten der freien Wohlfahrtspflege müssen vollständig refinanziert werden. Link zum Original
Kommunale und freie Träger werden gleichwertig finanziert, insbesondere bei Verwaltungs- und Regiekosten.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig setzen wir uns für eine gleichwertige Finanzierung kommunaler und freier Träger ein, insbesondere bei Verwaltungs- und Regiekosten. Link zum Original
Projektförderungen werden schrittweise zugunsten langfristiger institutioneller Förderung zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Projektförderungen wollen wir schrittweise zugunsten einer langfristigen institutionellen Förderung zurückdrängen. Link zum Original
Die Verbandsarbeit der freien Wohlfahrt wird auskömmlich finanziert.
Wortlaut im Programm
Auch die Verbandsarbeit der freien Wohlfahrt muss auskömmlich finanziert werden, damit sie ihre koordinierenden, beratenden und fachpolitischen Aufgaben zuverlässig wahrnehmen können. Link zum Original
Die Pflicht gemeinnütziger Träger zur Erbringung von Eigenmitteln wird reduziert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir die Verpflichtung gemeinnütziger Träger zur Erbringung von Eigenmitteln reduzieren. Link zum Original
In allen Stadtteilen ist eine bedarfsdeckende soziale Infrastruktur vorhanden.
Wortlaut im Programm
Ziel aller Maßnahmen muss sein, dass die soziale Infrastruktur in allen Stadtteilen bedarfsdeckend vorhanden ist. Link zum Original
Alle Menschen sollen einen sicheren Arbeitsplatz haben und von ihrem Einkommen gut leben können.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit den Gewerkschaften kämpfen wir dafür, dass alle Menschen einen sicheren Arbeitsplatz haben und von ihrem Einkommen gut leben können. Link zum Original
Erwerbsarbeit soll ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen und Armut ausschließen.
Wortlaut im Programm
Erwerbsarbeit muss ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen und Armut ausschließen statt verfestigen. Link zum Original
Die Beschäftigten sollen den Wandel zur Klimaneutralität mitgestalten.
Wortlaut im Programm
Gerade die Entwicklung von Arbeitsprozessen und Produkten hin zur Klimaneutralität sehen wir als Chance an. Wir wollen, dass die Beschäftigten diesen Wandel mitgestalten, und werden gemeinsam mit ihnen und den Gewerkschaften für den Erhalt und die Schaffung guter und nachhaltiger Arbeit kämpfen. Link zum Original
Gemeinsam mit Beschäftigten und Gewerkschaften wird für Erhalt und Schaffung guter und nachhaltiger Arbeit eingetreten.
Wortlaut im Programm
Gerade die Entwicklung von Arbeitsprozessen und Produkten hin zur Klimaneutralität sehen wir als Chance an. Wir wollen, dass die Beschäftigten diesen Wandel mitgestalten, und werden gemeinsam mit ihnen und den Gewerkschaften für den Erhalt und die Schaffung guter und nachhaltiger Arbeit kämpfen. Link zum Original
Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt werden gemeinsam mit Beschäftigten, Gewerkschaften, Unternehmen und Politik gestaltet.
Wortlaut im Programm
Veränderungsprozesse müssen gemeinsam mit Beschäftigten, Gewerkschaften, Unternehmen und Politik gestaltet werden. Link zum Original
Branchendialoge und Zukunftsforen zur Zukunft der Arbeit werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir Branchendialoge und Zukunftsforen stärken und dort gemeinsam Strategien für die Zukunft der Arbeit entwickeln. Link zum Original
Für Betriebe sollen Beratungsteams eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Ergänzend wollen wir Beratungsteams für Betriebe installieren. Link zum Original
Es wird ein Rahmen entwickelt, in dem Community-Sozialarbeiterinnen und -Sozialarbeiter auch ohne offizielle Qualifikation als Sozialarbeiter angestellt werden können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen diese Form der Community-Sozialarbeit besser fördern und würdigen und einen Rahmen entwickeln, indem als Community- Sozialarbeiter*innen agierende Personen auch ohne offizielle Qualifikation als Sozialarbeiter*in offiziell angestellt werden können. Link zum Original
Betriebsbedingte Kündigungen in den Hafenbetrieben werden ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Betriebsbedingte Kündigungen schließen wir aus. Link zum Original
Alle Hafenbetriebe müssen nachhaltige Personalkonzepte vorlegen, die die Beschäftigung beim Gesamthafenbetrieb einbeziehen und absichern.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen alle Hafenbetriebe nachhaltige Personalkonzepte vorlegen, die auch die Beschäftigung beim GHBG (Gesamthafenbetrieb im Lande Bremen GmbH) einbeziehen und absichern. Link zum Original
Laschen und Ladungssicherung bleiben bei qualifizierten Hafenarbeitern und werden nicht auf Schiffsbesatzungen verlagert.
Wortlaut im Programm
Laschen und Ladungssicherung gehören in die Hände qualifizierter Hafenarbeiterinnen und Hafenarbeiter und dürfen nicht auf die Schiffsbesatzungen verlagert werden. Link zum Original
Die Automatisierung der Häfen darf nicht zu weiterer Arbeitslosigkeit führen.
Wortlaut im Programm
Die Automatisierung darf nicht zu weiterer Arbeitslosigkeit führen. Link zum Original
Die Transformation der Hafenwirtschaft darf nicht zulasten der Beschäftigten gehen und wird in ihrem Interesse gestaltet.
Wortlaut im Programm
Die Transformation der Hafenwirtschaft darf nicht zulasten der Beschäftigten gehen, sondern muss politisch im Sinne ihrer Interessen gestaltet werden. Link zum Original
Belegschaften in krisenbedrohten Branchen werden nicht auf die Rüstungsproduktion als Ausweg verwiesen.
Wortlaut im Programm
Wir halten daran fest, dass Investitionen in die Zukunftsfähigkeit und breite Aufstellung des Wirtschaftsstandorts weitergehen müssen und dass Belegschaften in krisenbedrohten Branchen nicht auf die Rüstungsproduktion als vermeintlicher Ausweg verwiesen werden. Link zum Original
Sozialkürzungen wird im Bundesrat nicht zugestimmt.
Wortlaut im Programm
Steuersenkungen, Sozialkürzungen und Entscheidungen, die finanzielle Belastungen hin zu Ländern und Kommunen verschieben, kann Bremen im Bundesrat nicht zustimmen. Link zum Original
Öffentliche Leistungen wie Bildung, Betreuung und Gesundheit sollen, wo möglich, kostenfrei sein.
Wortlaut im Programm
Wo es möglich ist, sollen öffentliche Leistungen wie Bildung, Betreuung, Gesundheit etc. kostenfrei zur Verfügung stehen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.