Arbeitnehmer
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
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Ohne Einzug ins Parlament
CDU 31532
Mehr Rechte oder Angebote 30
- Gemeinsam mit Sozialpartnern und Unternehmen entstehen mehr Möglichkeiten für eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung.
- Bestehende Zeitwertkonten werden praktikabler gestaltet.
- Zeitwertkonten werden zu Familienzeitkonten weiterentwickelt.
- Betreuungsangebote durch Arbeitgeber werden neben kommunalen, freien und kirchlichen Trägern ausgebaut.
- Mehr digitales, orts- und zeitunabhängiges Arbeiten soll ermöglicht werden.
- Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden geprüft, um flexible Arbeitszeitmodelle zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu ermöglichen.
- Starre Arbeitszeitregelungen sollen zugunsten zeitgemäßer, praktikabler und dennoch regelbasierter Lösungen wie Familienzeitkonten flexibilisiert werden.
- Beratungsangebote insbesondere zum mobilen Arbeiten und zu psychischen Belastungen sollen ausgeweitet werden.
- Initiativen werden unterstützt, damit in der Wirtschaft mehr Mitarbeiterkapitalbeteiligungen angeboten werden und Beschäftigte Anteile am eigenen Unternehmen erwerben können.
- Ein Förderprogramm soll insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, für Arbeitnehmer attraktiver zu werden, etwa durch Werkswohnungen oder einen unternehmensübergreifenden Transport zum Arbeitsplatz.
- Die Förderung der praktischen Anwendung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse wird ausgebaut, damit Innovationen nutzbar werden und Arbeitsplätze der Zukunft entstehen.
- Der Flughafen wird als Drehscheibe und Weltflughafen gestärkt, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.
- Menschen sollen ihr berufliches Wissen durch individuelle und flexible Weiterbeschäftigung einbringen können.
- Unternehmen werden dabei unterstützt, älter werdenden Mitarbeitenden eine altersgerechte Tätigkeit anzubieten und sie möglichst lange gesund im Erwerbsleben zu halten.
- Arbeitsende und Renteneintritt werden weiter flexibilisiert und bürokratiearm miteinander verzahnt.
- Beim Bund wird auf Rahmenbedingungen für mehr betriebliche Pflegezusatzversicherungen hingewirkt.
- Das Engagement ehrenamtlich und hauptamtlich Tätiger bei Hilfe und Integration von Geflüchteten und neuen Hessinnen und Hessen wird unterstützt.
- Trainingseinheiten für Selbstbewusstsein, Selbstbestimmung und Selbstverteidigung werden in Schulen, Betrieben und Kommunen eingerichtet.
- Einstiegs- und Karriereperspektiven sollen sich stärker an Leistung und Kompetenzen und weniger an formalen Qualifikationen orientieren.
- Quereinstieg und Wechsel zwischen Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst sollen erleichtert werden.
- Der öffentliche Dienst wird als Arbeitgeber stärker beworben, damit junge Menschen und Berufserfahrene die Karrieremöglichkeiten beim Land kennen.
- Die Arbeitsbedingungen sollen flexibler und moderner gestaltet werden.
- Zu den Arbeitsbedingungen gehören zeitgemäße Arbeitsplätze und eine zeitgemäße Ausstattung.
- Mobiles Arbeiten wird ausgebaut.
- Eine flexible Arbeitszeitgestaltung wird ermöglicht.
- Teilzeitarbeit und mobiles Arbeiten werden ermöglicht.
- Arbeitszeiten müssen flexibler gehandhabt werden, um die Erwerbs- und Vollzeitquote insbesondere von Frauen zu erhöhen.
- Zeitwertkonten sollen praktikabler gestaltet werden.
- Der Übergang in den Ruhestand wird flexibler gestaltet.
- Längeres Arbeiten wird zu attraktiven Konditionen ermöglicht.
Weniger Pflichten 3
- Zeitliche Freiräume und rechtliche Hürden im Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuerrecht werden abgebaut.
- Starre Arbeitszeitregelungen sollen zugunsten zeitgemäßer, praktikabler und dennoch regelbasierter Lösungen wie Familienzeitkonten flexibilisiert werden.
- Arbeitsende und Renteneintritt werden weiter flexibilisiert und bürokratiearm miteinander verzahnt.
Bleibt wie bisher 6
- Am Bildungsurlaubsanspruch von fünf Tagen für alle Beschäftigten wird festgehalten.
- Menschen, die ehrenamtlich oder hauptberuflich in der Flüchtlingshilfe tätig sind, werden weiter bestmöglich unterstützt.
- Personalentwicklung und Personalgewinnung für forstliche Aufgaben werden fortgesetzt.
- Zentrales Ziel bleibt, Arbeitsplätze und Wertschöpfung bis zum Ende der Abbauperiode zu sichern und zugleich die erforderlichen Umweltstandards einzuhalten.
- Die hohen Standards des Gesundheits- und Arbeitsschutzes sollen aufrechterhalten bleiben.
- Wegen des Konkurrenzdrucks durch den Onlinehandel und zum Erhalt der Arbeitsplätze im Einzelhandel sind Ausnahmen notwendig.
Ohne klare Richtung 9
- Die Rechtslage zu Kinderkrankentagen wird bei Beamten und Angestellten vereinheitlicht.
- National und international wird sich offensiv für die hessische Wirtschaft und ihre Beschäftigten eingesetzt, damit sie große Zukunftstrends prägen und davon profitieren können.
- Mit einem Zukunftskonzept Made in Hessen wird stärker um qualifizierte Arbeitskräfte, Neuansiedlungen von Unternehmen und ausländische Direktinvestitionen geworben.
- Qualifizierte Fachkräfte sollen nach Hessen gelockt werden.
- Die landesweiten Kampagnen zur Fachkräftegewinnung werden verstärkt.
- Das Zulagenwesen wird vollständig überarbeitet und neu strukturiert.
- Die Bestimmungen zum finanziellen Ausgleich von Mehrarbeit und Rufbereitschaft werden vollständig überarbeitet und neu strukturiert.
- Alle Arten von Zulagen sind für die Arbeitnehmer klar und übersichtlich geregelt.
- Hauptamt und Ehrenamt werden gleichermaßen in den Blick genommen.
Mehr Pflichten 3
- Schulleitungen sind auch gegenüber Nichtlandesbediensteten in multiprofessionellen Teams weisungsbefugt.
- Auf stark frequentierten Baustellen werden die Sechs-Tage-Woche und der Dreischichtbetrieb unter Beachtung des Arbeitsschutzes zur Regel.
- Der Wissenstransfer beim Ausscheiden von Beschäftigten wird aktiv gestaltet.
AfD 16
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Erwerbsarbeit soll verstärkt auch von zu Hause aus erledigt werden können.
- Der Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte wird durch attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen in Hessen entgegengewirkt.
- Der Umgehung der Sozialversicherungspflicht durch Auslagerung und Werkverträge soll durch eine stärker durchgesetzte Pflicht zu regulären Arbeitsverträgen entgegengewirkt werden.
- Die Arbeitnehmerrechte freiwillig in der Prostitution tätiger Frauen sollen gestärkt werden.
- Flexible Rückkehrmodelle in den Beruf, etwa durch Telearbeit, sollen gefördert werden.
- Autobahnraststätten und Parkplätze werden schnell aus- und neugebaut, mit dynamischer Parkplatzsteuerung und elektronischen Anzeigetafeln, damit Lkw-Fahrer ihre Ruhezeiten einhalten können.
SPD 1025
Mehr Geld 4
- Mit einem Transformationsfonds wird mehr Geld für den Industrie- und Dienstleistungsstandort Hessen bereitgestellt.
- Tarifsteigerungen und Entlastungstarife im Gesundheitswesen werden vollständig refinanziert.
- Arbeitgeber werden ermutigt, ihren Beschäftigten Mietzuschüsse zu zahlen.
- Die Tarifbeschäftigten sollen besser bezahlt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 23
- Fach- und Arbeitskräfte werden nach Hessen geholt.
- Mit einem Transformationsfonds wird mehr Geld für den Industrie- und Dienstleistungsstandort Hessen bereitgestellt.
- Die Vergabe von Wirtschaftsförderung orientiert sich stärker an Tarifbindung und innerbetrieblicher Mitbestimmung.
- Tarifbindung, Sozialpartnerschaft sowie Ausbildung und Inklusion werden Voraussetzung für die Bewerbung um öffentliche Aufträge von Land und Kommunen.
- Mitbestimmung, tariflich geregelte Arbeit, Qualifizierung und Gleichstellung sind zentrale Entscheidungsfaktoren bei der öffentlichen Vergabe.
- Förderlotsen bieten Beratung und Qualifizierung für Betriebs- und Personalräte, Beschäftigte und Management zur Bewältigung der Transformation an.
- Die Automobilindustrie und ihre Zulieferer werden in Abstimmung mit Beschäftigten und Gewerkschaft bei der Transformation unterstützt.
- Die gezielte Ansiedlung von Billigairlines ohne Arbeitnehmerrechte am Flughafen wird beendet.
- Die Flughafenpolitik orientiert sich stärker an Tarifbindung, Mitbestimmung, Anwohner- und Umweltschutz.
- Auf allen politischen Ebenen wird dafür eingetreten, dass der Flughafen gute Arbeitsplätze garantiert.
- Mit allen Weiterbildungsträgern wird ein Dialog zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen geführt.
- Privatwirtschaftlicher Profit zulasten von Patientenversorgung und Beschäftigten wird abgelehnt.
- Tarifsteigerungen und Entlastungstarife im Gesundheitswesen werden vollständig refinanziert.
- Selbstbestimmung und Gesundheitskompetenz aller Menschen werden in Kita, Schule, Arbeitsschutz und Selbsthilfe gestärkt.
- Alle Akteure einschließlich größerer Arbeitgeber mit Betriebswohnungen werden zum Wohnungsbau aktiviert.
- In einer konzertierten Aktion sollen verbesserte und zusätzliche Flächen für Rast- und Ruhezeiten von Fahrerinnen und Fahrern entstehen.
- Das Konzept eines verpflichtenden Jobtickets wird im Bundesrat eingebracht, um eine bundesgesetzliche Grundlage zu schaffen.
- Die Arbeitsbedingungen in sozialen Berufen sollen besser und attraktiver werden.
- Das Personal soll für wichtige Leitungsaufgaben freigestellt werden.
- In den Branchen Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Wasserstoff und Energieeffizienz sollen Tarifbindung und Mitbestimmung gewährleistet sein.
- In Schlachtbetrieben jeder Größe sind gute Arbeitsbedingungen einzuhalten.
- Die Möglichkeiten für ein Teilzeitstudium werden erheblich ausgeweitet und flexibilisiert.
- Es werden Mittel bereitgestellt, um den „Kodex für gute Arbeit“ auszuweiten und verbindlich auszugestalten.
Bleibt wie bisher 3
- Öffentliche Zuschüsse an soziale Träger werden so gestaltet, dass sie Tarifentwicklungen berücksichtigen, Kostensteigerungen auffangen und gute Arbeitsbedingungen sichern.
- Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Energieeffizienz für energieintensive Industrie in Hessen sollen gesichert werden.
- Die Arbeitsplätze im Cluster Holz im ländlichen Raum sollen erhalten werden.
Ohne klare Richtung 7
- In der Gesundheitsversorgung stehen Patientinnen, Patienten und Beschäftigte statt Profit im Mittelpunkt.
- Wirtschaftlicher Erfolg, gute Arbeitsplätze, Lärmschutz und Umweltschutz am Flughafen werden in Einklang gebracht.
- Prekäre Arbeitsverhältnisse in der Weiterbildung werden abgelehnt.
- Die Arbeitsbedingungen in der Verkehrsbranche werden besonders in den Fokus genommen.
- Der Grundsatz guter Arbeit soll auch in der sozialen Arbeit gelten.
- Beschäftigte in sozialen Berufen sollen mehr Anerkennung erfahren.
- Die Folgen der Klimaschutzmaßnahmen für Beschäftigung und Einkommen werden regelmäßig nach Regionen und Branchen analysiert.
Grüne 414
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Mit einer Förderpolitik des Landes sollen nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen werden.
- Eine berufliche Ausbildung soll für Abiturientinnen und Abiturienten ebenso selbstverständlich möglich sein wie der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte.
- Die Tarifpartner werden bei der Umsetzung guter und fairer Arbeitsbedingungen unterstützt.
- Repräsentative Tarifverträge sollen bei der öffentlichen Vergabe allgemein wirksam sein.
- Psychischen Belastungen im Beruf wird entgegengetreten.
- In den landeseigenen Betrieben wird das betriebliche Gesundheitsmanagement weiter gestärkt.
- Modelle einer 4-Tage-Woche in Unternehmen werden unterstützt.
- Die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Förderpädagogen und Teilhabeassistenten wird ausgebaut.
- Die Situation der Schulbegleiter wird in Abstimmung mit den Kommunen verbessert.
- Die hessischen Universitätskliniken werden auskömmlich unterstützt.
- Führung in Teilzeit wird gefördert.
- Beratungsangebote für entsandte Beschäftigte zum Schutz vor schlechten Arbeitsbedingungen und Ausbeutung werden gestärkt.
- In internationalen Handelsabkommen sollen Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen, hohe Umweltstandards, Verbraucherrechte und der Schutz der kommunalen Daseinsvorsorge angestrebt werden.
Bleibt wie bisher 1
FDP 1314
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Für Betriebsübergänge werden spezielle Förderprogramme aufgelegt.
- Beratungsangebote zur Betriebsübernahme werden zusammen mit den Kammern ausgebaut.
- An Raststätten werden intelligente, telematische Parksysteme eingerichtet.
- Syndikusrechtsanwälte erhalten ebenso unproblematisch Zugang zum Versorgungswerk wie Rechtsanwälte.
- Studien-, Prüfungs- und Praktikumsordnungen werden auf die Vereinbarkeit von Familie, Pflege, Beruf und Studium hin überprüft und angepasst.
- Arbeitgeber legen die Gehaltsspanne einer Stelle und die Kriterien der Einstufung offen.
- Flexible Arbeitszeitmodelle werden geschaffen.
- Das Arbeitszeitgesetz wird so flexibilisiert, dass die Arbeitszeit im Tagesverlauf für Familienzeiten unterbrochen werden kann.
- Die Möglichkeit zur teilweisen Arbeit im Home-Office wird in großen und kleinen Unternehmen selbstverständlich.
- Die Tarifvertragsparteien verankern die Home-Office-Möglichkeit in den Rahmentarifverträgen.
- Wird eine Vollzeitstelle in Teilzeit vergeben, wird die Arbeitsmenge entsprechend angepasst.
- Der Arbeitgeber schreibt zur Übernahme der restlichen Aufgaben einer in Teilzeit vergebenen Vollzeitstelle eine weitere Teilzeitstelle aus.
- Ist eine weitere Teilzeitstelle organisatorisch nicht möglich, erhält die Teilzeitstelle Unterstützung etwa durch eine Assistenz.
- Arbeitszeitmodelle werden flexibler reguliert, hin zu projektorientiertem Arbeiten.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 1
FW 1111
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Voraussetzungen für Teilzeitstudiengänge werden verbessert.
- Beschäftigte in der professionellen sozialen Arbeit werden gestärkt.
- Die Arbeitsbedingungen in der sozialen Arbeit werden verbessert.
- Die Arbeitsbedingungen werden verbessert.
- Arbeitnehmer, die nicht in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können, erhalten die Möglichkeit zur Weiterbildung.
- Zeitarbeit darf nicht zur unsozialen Kostensenkung oder Verdrängung der Stammbelegschaft missbraucht werden.
- Die betriebliche Gesundheitsvorsorge soll gestärkt werden.
- Glasfaserangebundene Arbeitszentren und flexible Arbeitsplatzmodelle wie Co-Working-Spaces sollen gefördert werden.
- Die Arbeitnehmerrechte sollen an die flexibler werdende Arbeitswelt angepasst werden.
Ohne klare Richtung 1
Linke 11352
Mehr Geld 8
- Eine Hessische Bauhütte wird als gemeinwirtschaftliches Bauunternehmen gegründet, das für nicht profitorientierte Wohnungsgesellschaften baut, ökologische Bauweisen vorantreibt und gut bezahlte Arbeitsplätze schafft.
- Die Landesregierung gestaltet Zuwendungen für Auftragsmaßnahmen so, dass gute Löhne mit guter Altersversorgung gezahlt und Befristungen verhindert werden.
- Ein Tariftreue- und Vergabegesetz verpflichtet Auftragnehmer der öffentlichen Hand zur Zahlung von Tariflöhnen.
- Ausländische Schul- und Berufsabschlüsse werden besser und unkompliziert anerkannt.
- Streiks sind in allen Betrieben ohne Gehaltsverluste möglich.
- Die ÖPNV-Beschäftigten werden höher bezahlt.
- Outsourcing und Lohndumping am Flughafen werden unterbunden.
- Mehrkosten des Homeoffice wie Heizung, Miete, fehlende Kantine und ergonomische Ausstattung werden von den Arbeitgebern übernommen.
Mehr Rechte oder Angebote 49
- Krank machende Arbeitsbedingungen werden beendet.
- Das Land stellt mehr Personal für Arbeitsschutzkontrollen ein.
- Entlastungstarifverträge werden unterstützt.
- Eine Hessische Bauhütte wird als gemeinwirtschaftliches Bauunternehmen gegründet, das für nicht profitorientierte Wohnungsgesellschaften baut, ökologische Bauweisen vorantreibt und gut bezahlte Arbeitsplätze schafft.
- Ausbeutung und Unsicherheit im Job werden bekämpft; gute Arbeitsbedingungen gelten für alle.
- Die öffentliche Auftragsvergabe wird genutzt, um tarifliche Standards, Umweltschutz und Gleichstellung in der Wirtschaft durchzusetzen.
- Ein Tariftreue- und Vergabegesetz verpflichtet Auftragnehmer der öffentlichen Hand zur Zahlung von Tariflöhnen.
- Ausländische Schul- und Berufsabschlüsse werden besser und unkompliziert anerkannt.
- Es gilt ein garantiertes Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit.
- Gewerkschaften werden bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Verkürzung der Arbeitszeiten unterstützt.
- Ladenöffnungszeiten werden gemeinsam mit ver.di im Sinne der Beschäftigten neu geregelt.
- Verkaufsoffene Sonntage werden abgelehnt.
- Der Arbeits- und Gesundheitsschutz berücksichtigt stärker die Veränderungen der Arbeitswelt.
- Für die Einhaltung des Arbeitsschutzes gibt es mehr Personal und wirksame Kontrollen.
- Das kirchliche Sonderarbeitsrecht in Kirchen und Wohlfahrtsverbänden wird abgeschafft.
- Beschäftigte in kirchlichen Einrichtungen erhalten das Streikrecht.
- Diskriminierung oder Entlassung wegen Scheidung, Wiederheirat, Homosexualität oder Kirchenaustritt wird in kirchlichen Einrichtungen verboten.
- Die Bundesregierung soll unter Einbeziehung von Mitarbeitervertretungen und ver.di Gespräche mit dem Ziel der schnellstmöglichen Abschaffung führen.
- Auf die Einführung des Betriebsverfassungsgesetzes und der Unternehmensmitbestimmung ist zu achten.
- Das Streikrecht in Deutschland wird so geändert, dass Beschäftigte mehr Mittel zur Durchsetzung ihrer Interessen haben.
- Streiks sind in allen Betrieben ohne Gehaltsverluste möglich.
- Die Friedenspflicht wird abgeschafft, damit unabhängig von Tarifverhandlungen auf gravierende Ereignisse reagiert werden kann.
- Konsequenter Einsatz für die Beschäftigten darf keine Sanktionen nach sich ziehen.
- Schlüsselunternehmen werden unter Kontrolle und Verwaltung von Beschäftigten und Bevölkerung gestellt.
- Mitbestimmung und Interessenvertretung der Beschäftigten werden gestärkt.
- Die Gründung von Betriebsräten wird unterstützt.
- Beschäftigte und Gewerkschaften werden beim Erhalt und Ausbau industrieller Arbeitsplätze in der Energie- und Verkehrswende beteiligt.
- Arbeitnehmerorientierte Beratungs- und Bildungseinrichtungen werden institutionell gefördert.
- Der Strukturwandel wird mit Dialogplattformen zur Einbeziehung der Beschäftigten begleitet.
- Bei Insolvenzen und Massenentlassungen greift die Landesregierung ein.
- Wirtschaftsförderung setzt Tarifbindung voraus.
- Die Beschäftigten der Kohlekraftwerke werden beim Kohleausstieg sozial abgesichert.
- ÖPNV-Beschäftigte erhalten ausreichende Erholungszeiten und Schutz vor Überlastung.
- Die Arbeitsbedingungen im ÖPNV werden verbessert.
- Für den Güterverkehr werden Sozialstandards, Kontrollen und die Anlastung externalisierter Kosten eingeführt.
- Outsourcing und Lohndumping am Flughafen werden unterbunden.
- Die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie werden radikal verbessert.
- Agrarfördermittel werden an ökologische, Tierschutz- und soziale Ziele wie sozialversicherungspflichtige Arbeits- und Ausbildungsplätze gebunden.
- Eingeschränkte Arbeitnehmerrechte in Einrichtungen kirchlicher Trägerschaft werden abgelehnt.
- Der 8. Mai wird in Hessen gesetzlicher Gedenk- und Feiertag.
- Ehrenamtliches Engagement darf keine professionelle, bezahlte und sozialversicherungspflichtige Arbeit ersetzen.
- Freiwilliges Engagement wird weiter gefördert, ohne gesellschaftlich notwendige Tätigkeiten zu ersetzen.
- Arbeitszeitverkürzung mit Lohn- und Personalausgleich gilt als Voraussetzung für ehrenamtliches Engagement.
- Beschäftigte können frei zwischen Homeoffice und Arbeit im Büro wählen.
- Beschäftigte im Homeoffice haben jederzeit die Möglichkeit, an den Arbeitsplatz zurückzukehren.
- Mobiles Arbeiten führt nicht zu ständiger Erreichbarkeit für Arbeitgeber.
- Digitale Anwendungen dienen einer besseren Verteilung von Arbeit und kürzeren Arbeitszeiten und führen nicht zu Arbeitsverdichtung und Entgrenzung.
- Ein neues Normalarbeitsverhältnis von 30 Wochenstunden mit Lohn- und Personalausgleich wird angestrebt.
- Arbeitnehmer und Auszubildende erhalten Aufenthaltserlaubnisse unabhängig von Beschäftigungsdauer und Arbeitgeber.
Weniger Pflichten 5
- Ausländische Schul- und Berufsabschlüsse werden besser und unkompliziert anerkannt.
- Gewerkschaften werden bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Verkürzung der Arbeitszeiten unterstützt.
- Verkaufsoffene Sonntage werden abgelehnt.
- Die Friedenspflicht wird abgeschafft, damit unabhängig von Tarifverhandlungen auf gravierende Ereignisse reagiert werden kann.
- Arbeitszeitverkürzung mit Lohn- und Personalausgleich gilt als Voraussetzung für ehrenamtliches Engagement.
Bleibt wie bisher 10
- Arbeitsplätze werden gesichert.
- Die Landespolitik greift aktiv ein, um Arbeitsplätze langfristig zu erhalten und zu sichern.
- Umwelt- und klimaschädliche Arbeitsplätze werden ohne Lohneinbußen in umweltfreundliche umgewandelt.
- Ein Transformationsbeirat auf Landesebene und in den Regionen berät Landesregierung und Kommunen bei der Sicherung von Arbeitsplätzen in Industrie und öffentlichem Sektor.
- Die Finanzmärkte werden reguliert.
- Hochrisikogeschäfte werden verboten.
- Die Tätigkeit der Banken wird auf ihren Kernbereich beschränkt.
- Die Wirtschaftsförderung dient dem Erhalt von Beschäftigung.
- Staatliche Hilfen für den Luftverkehr sollen Arbeitsplätze und Infrastruktur sichern und zugleich eine soziale und ökologische Neuordnung des Luftverkehrssektors voranbringen.
- Verbote religiös motivierter Kleidung und darauf gestützte Einschränkungen von Beschäftigtenrechten werden abgelehnt.
Ohne klare Richtung 3
Koalitionsvertrag 21929
Mehr Geld 5
- Eine Erhöhung der Meisterzulage wird geprüft.
- Der finanzielle Ausgleich von Mehrarbeit und Rufbereitschaft wird verbessert.
- Öffentliche Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge erhalten nur Auftragnehmer, die ihren Beschäftigten mindestens den Lohn eines per Landesverordnung festgelegten repräsentativen Tarifvertrags zahlen.
- Auftragnehmer müssen die Tariftreueverpflichtung an ihre Subunternehmer weitergeben.
- Eine wettbewerbsgerechte Gehaltsstruktur für Landestrainerinnen und Landestrainer wird geprüft.
Mehr Rechte oder Angebote 26
- In Schulen, Betrieben und Kommunen werden Trainingseinheiten für Selbstbewusstsein, Selbstbestimmung und Selbstverteidigung eingerichtet.
- Der Bildungsurlaub wird für Abgeordnetenfahrten zum Landtag, Bundestag und Europäischen Parlament geöffnet.
- Zeitwertkonten werden praktikabler gestaltet und zu Familienzeitkonten weiterentwickelt.
- In Schulen, Betrieben und Kommunen werden Trainingseinheiten für Selbstbewusstsein, Selbstbestimmung und Selbstverteidigung eingerichtet.
- Neue Juristinnen und Juristen werden durch Mentoren sowie Supervision und Intervision begleitet.
- Ein Traineeprogramm für IT-Fachkräfte wird eingeführt.
- Die Durchlässigkeit zwischen öffentlichem Dienst und Privatwirtschaft wird erhöht.
- Einstieg und Karriere im öffentlichen Dienst orientieren sich stärker an Leistung und Kompetenzen als an formalen Qualifikationen, um Quereinstieg und Wechsel zu erleichtern.
- Die Arbeitszeiten werden flexibilisiert.
- Tarifliche Vereinbarungen zur Personalausstattung an Universitätskliniken, die sich an Bedarf und Entwicklung orientieren, werden befürwortet.
- Transformationsförderung setzt Standort- und Beschäftigungsgarantien, gute Arbeitsbedingungen und Weiterbildung für die Beschäftigten voraus.
- Öffentliche Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge erhalten nur Auftragnehmer, die ihren Beschäftigten mindestens den Lohn eines per Landesverordnung festgelegten repräsentativen Tarifvertrags zahlen.
- Auftragnehmer müssen die Tariftreueverpflichtung an ihre Subunternehmer weitergeben.
- Berufsabschlüsse sollen zwischen den Ländern gegenseitig anerkannt und vereinheitlicht werden.
- Es wird geprüft, wie informell, im Beruf oder Ehrenamt erworbene Kompetenzen festgestellt und anerkannt werden können.
- Die Tarifbindung in Hessen soll gesteigert werden.
- Unter Einbeziehung des Tarifausschusses wird geprüft, in welchen Bereichen Tarifverträge für allgemeinverbindlich erklärt werden können.
- Die Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen soll künftig häufiger genutzt werden.
- Der Arbeits- und Gesundheitsschutz in Hessen soll gestärkt werden.
- Unfälle und Berufskrankheiten sollen vermieden werden, sowohl bei technischen Risiken als auch bei psychischen Belastungen.
- Unternehmen werden bei der Entwicklung von Konzepten für altersgerechte Tätigkeiten unterstützt, damit ältere Beschäftigte lange gesund im Erwerbsleben bleiben.
- Handwerk, kleine Unternehmen, Mittelstand und deren Beschäftigte werden bei der Digitalisierung unterstützt.
- Eine konzertierte Aktion sorgt für mehr, sicherere und bessere Lkw-Stellplätze.
- Gegenüber der Fraport AG wird auf gute Arbeitsbedingungen hingewirkt.
- Die Drehkreuzfunktion des Frankfurter Flughafens wird gestärkt, um Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.
- Eine Sportfördergruppe „Kultus“ für Sportler und Trainer wird eingerichtet.
Bleibt wie bisher 10
- Gemeinsam mit den Unternehmen sollen gute Arbeitsplätze gesichert werden.
- Der Anspruch auf Bildungsurlaub für alle Beschäftigten bleibt bestehen.
- Das Arbeitszeitgesetz wird zugunsten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf flexibilisiert, ohne Schutzrechte zu schwächen.
- Kommunen sowie ehren- und hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe Tätige werden weiter bestmöglich unterstützt.
- Tarifverträge an Universitätskliniken sollen eingehalten werden.
- Gute Versorgung und Beschäftigteninteressen am Universitätsklinikum sollen gemäß dem Zukunftspapier des Landes mit dem Betreiber sichergestellt werden.
- Gute Rahmen- und Arbeitsbedingungen sollen wirtschaftliche Stärke ermöglichen und Arbeitsplätze sichern.
- Das Beratungsprojekt „Faire Mobilität Hessen“ für entsandte EU-Arbeitskräfte wird langfristig finanziell abgesichert.
- Das Land begleitet K+S, um Arbeitsplätze und Wertschöpfung bis zum Ende der Abbauperiode unter Einhaltung der Umweltstandards zu sichern.
- Gemeinsame europäische Rüstungsprojekte werden als Schritt zu einer europäischen Verteidigungspolitik befürwortet.
Ohne klare Richtung 9
- Eine Ausweitung und Flexibilisierung des Teilzeitstudiums wird geprüft.
- Der öffentliche Dienst wird bei jungen Menschen und Berufserfahrenen stärker als Arbeitgeber beworben.
- Die Landesverwaltung und ihre IT-Dienstleister werden als Arbeitgeber für IT-Fach- und Führungskräfte attraktiver.
- Ein einfaches, übersichtliches und möglichst pauschaliertes Zulagensystem mit Fokus auf besonders belastende Dienste wird geschaffen.
- Die Angemessenheit der Zulagenhöhe wird insgesamt überprüft.
- In Krankenhäusern mit Landesbeteiligung sollen Arbeitsverdichtung, Personalmangel und Ausfallzeiten evaluiert werden.
- Die Rahmenbedingungen für die Erhöhung der Arbeitszeit nach familienbedingter Teilzeit werden beobachtet.
- Die Beschäftigungsfähigkeit in Hessen soll gestärkt werden.
- Eine Werbeoffensive für den Beruf des Schwimmmeisters wird gestartet.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht