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Presse

Pressemitteilung, Factsheet und Bilder zu wasstehtdrin.de, einzeln oder zusammen in einer Datei.

Bitte beachten Sie beim Berichten: Die Auswertung ist quantitativ. Sie ordnet Forderungen einzeln ein und zählt, sie deutet keine Programme; jede Forderung zählt gleich. Was die Zahlen nicht zeigen, steht unter Grenzen der Methode.

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Pressekontakt · Herausgeber · Bilder · Farbe · Pressemitteilung · Factsheet

Pressekontakt

Jascha Lemburg, Geschäftsführer der Multifenster GmbH
Knooper Weg 30, 24103 Kiel
Telefon 0431 2213010
E-Mail presse@wasstehtdrin.de

Herausgeber

wasstehtdrin.de ist ein Projekt des Instituts für ergebnisorientierte Demokratie, einer Forschungsabteilung der Multifenster GmbH in Kiel. Wir untersuchen, wo politische Ergebnisse auf Grundlage der Parteiprogramme möglich wären. Finanziert wird das Institut aus Eigenmitteln der Multifenster GmbH und aus Förderbeiträgen von Unternehmen; wer fördert, steht mit dem Gesamtbetrag unter Förderer. Förderer haben keinen Einfluss auf die Inhalte dieser Seite.

Offenlegung: Jascha Lemburg ist Mitglied der CDU und Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Westensee (auch unter Über uns). Wie die Befunde entstehen, beschreibt die Methode.

Bilder

Alle Bilder dürfen für die Berichterstattung über wasstehtdrin.de frei verwendet werden, mit der Quellenangabe „wasstehtdrin.de“. Die Logos bitte nicht verzerren oder umfärben.

Farbe

Unsere Markenfarbe ist Goldocker (#c87d00), zu sehen im Logo und in den Zeichnungen. Sie entsteht aus den drei Farben der Bundesflagge: Schwarz, Rot und Gold zu gleichen Teilen als Licht gemischt, so wie die Flagge aus der Ferne verschwimmt. Wichtiges im Text heben wir mit dem Gold der Flagge hervor.

Goldocker: HEX #c87d00 · RGB 200, 125, 0. Für Hervorhebungen im Text: Gold der Flagge, HEX #ffce00 · RGB 255, 206, 0.

Pressemitteilung

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Pressemitteilung · Kiel

wasstehtdrin.de: 727 Wahlprogramme aus Bund und Ländern, Forderung für Forderung mit Fundstelle

Die neue Seite zerlegt Programme seit 1990 in 641.406 einzelne Forderungen. Für Bundestag und alle 16 Landtage zeigt sie, wo Parteien dasselbe fordern und welchem Ministerium eine Forderung zugeordnet ist.

Kiel. Seit heute ist www.wasstehtdrin.de frei zugänglich. Die Seite zerlegt Wahlprogramme in einzelne Forderungen, jede mit wörtlichem Zitat, Seitenzahl und Link auf das Originaldokument. Ausgewertet sind 727 Programme von elf Parteien zu Wahlen seit 1990; wie viele es je Partei sind, ist unterschiedlich und auf der Seite angegeben.

Für die Programme, mit denen die Parteien bei der jeweils letzten Wahl in den Bundestag und die 16 Landtage eingezogen sind, geht die Seite weiter:

  • Politikfelder: Je Parlament stehen die Forderungen der eingezogenen Parteien in 20 Politikfeldern nebeneinander. Forderungen, die mehrere Parteien gleich oder ähnlich stellen, stehen als Gruppe zusammen.
  • Ministerien: Jedes Thema dieser Programme, etwa „Polizei“ oder „Kita-Gebühren“, ist dem Ressort der amtierenden Regierung zugeordnet, das nach den Geschäftsverteilungsplänen federführend wäre. Die Seite eines Ministeriums zeigt die Forderungen aus seinen Themen.
  • Koalitionsverträge: Die 16 Verträge (Bund und 15 Länder; im Saarland regiert die SPD allein) sind ebenso zerlegt. Für den Bund und 12 Länder ist jeder Vertragspunkt mit den Programmen der Koalitionsparteien abgeglichen; in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ruht der Abgleich, bis der neue Koalitionsvertrag vorliegt.

Die Auswertung haben Sprachmodelle nach einer veröffentlichten Methode (Version 0.1) vorgenommen. Jedes Zitat wird Zeichen für Zeichen gegen das Original geprüft; ein Programm wird nur übernommen, wenn mindestens 99 Prozent der Zitate genau stimmen. Ist ein Modell unsicher, urteilt ein zweites nach; bleibt das Urteil offen, steht es als „unsicher“ auf der Seite. Das betrifft derzeit 16 Prozent der Vergleichspaare und 24 Prozent der Themen bei der Ressortzuordnung. Einzelne Befunde ändert niemand von Hand; bestätigte Fehler fließen in die nächste Neuberechnung ein.

„Auf der Seite steht jede Forderung mit dem Zitat und der Seitenzahl“, sagt Jascha Lemburg, Geschäftsführer der Multifenster GmbH. „Die Einordnung machen Sprachmodelle, und die machen Fehler. Deshalb lässt sich jeder Befund an der Fundstelle nachprüfen. Eine Wahlempfehlung geben wir nicht.“

Offenlegung: Jascha Lemburg ist Mitglied der CDU und Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Westensee. Das steht auch unter www.wasstehtdrin.de/ueber-uns.

Der Abruf ist kostenlos und ohne Anmeldung.

Über wasstehtdrin.de
wasstehtdrin.de ist ein Projekt des Instituts für ergebnisorientierte Demokratie, einer Forschungsabteilung der Multifenster GmbH in Kiel. Das Institut untersucht, wo politische Ergebnisse auf Grundlage der Parteiprogramme möglich wären. Finanziert wird es aus Eigenmitteln der Multifenster GmbH und aus Förderbeiträgen von Unternehmen; wer fördert, steht mit dem Gesamtbetrag unter www.wasstehtdrin.de/foerderer (derzeit keine).
Methode: www.wasstehtdrin.de/methode

Pressekontakt
Jascha Lemburg · Multifenster GmbH · Knooper Weg 30 · 24103 Kiel
Telefon 0431 2213010 · presse@wasstehtdrin.de · www.wasstehtdrin.de

Factsheet

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Stand: 22.10.2026

Was es ist

wasstehtdrin.de zerlegt Wahlprogramme und Koalitionsverträge aus Bund und Ländern in einzelne Forderungen, jede mit wörtlichem Zitat und Seitenzahl im Original. Für die Programme zur letzten Wahl in Bundestag und Landtagen ordnet sie die Forderungen außerdem Politikfeldern zu, ihre Themen den Ministerien, und vergleicht sie zwischen den Parteien. Frei zugänglich, ohne Anmeldung.

Zahlen

Was Zahl
Parlamente 17: Bundestag und alle 16 Landtage
Ausgewertete Programme 727
Forderungen 641.406
Parteien 11 (AfD, BIW, BSW, CDU, CSU, FDP, Freie Wähler, Grüne, Linke, SPD, SSW); Zahl der Programme je Partei unterschiedlich
Zeitraum Wahlen ab der Wiedervereinigung (Landtagswahlen vom 14.10.1990, Bundestagswahl vom 02.12.1990) bis heute
Aktuelle Programme (je Parlament das Programm jeder eingezogenen Partei zur letzten Wahl) 83, alle zerlegt und verglichen, ihre Themen Ressorts zugeordnet
Koalitionsverträge 16: Bund und 15 Länder (im Saarland regiert die SPD allein)
Abgleich Koalitionsvertrag mit den Programmen der Koalitionsparteien Bund und 12 Länder fertig (29 Programm-Vertrag-Abgleiche); in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ausgesetzt, bis der neue Koalitionsvertrag vorliegt (7 weitere)
Zeitverlauf (Forderungen über frühere Programme einer Partei verknüpft) 2 von 83 aktuellen Programmen fertig; bis dahin keine Aussagen „gefordert seit“ in Texten
Regierungen Bundesregierung und 16 Landesregierungen mit Kabinett, Ministerien und Zuständigkeiten
Politikfelder 20, fest vorgegeben
Als „unsicher“ gekennzeichnet Vergleich: 47.129 von 294.765 Paaren, 16 %; Ressort: 1.303 von 5.404 Themen, 24 %. Anteil der Befunde, die nach der Nachprüfung offen bleiben, im jeweiligen Bestand; keine gemessene Fehlerquote
Methodenversion 0.1

Methode in Kürze

  1. Zerlegen: Ein Sprachmodell zerlegt jedes Programm in einzelne Forderungen: wörtliches Zitat, Umschreibung in einem Satz, Art der Aussage, Politikfeld. Ohne Sprachmodell wird jedes Zitat gegen die Originalseite geprüft; ein Programm wird nur übernommen, wenn mindestens 99 % der Zitate genau im Original stehen. Ein zweiter, unabhängiger Modelllauf prüft je Partei und Ebene eine Stichprobe.
  2. Vergleichen: Die Programme der Parteien zur letzten Wahl werden paarweise verglichen (gleich, ähnlich, teilweise, gegenteilig, nur gleiches Thema, ohne Entsprechung). Gemeinsames und Trennendes muss das Modell mit wörtlichen Stellen belegen.
  3. Koalitionsverträge: mit derselben Arbeitsanweisung zerlegt wie Programme; für den Bund und 12 Länder ist jeder Vertragspunkt mit den Programmen der Koalitionsparteien abgeglichen; in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ruht der Abgleich bis zum neuen Koalitionsvertrag (siehe www.wasstehtdrin.de/status).
  4. Ressorts: Ein Sprachmodell ordnet jedes Thema der aktuellen Programme dem Ressort der amtierenden Regierung zu, das nach den amtlichen Geschäftsverteilungs- und Organisationsplänen federführend wäre, ohne Partei, Programm oder Jahr zu kennen. Die Seite eines Ressorts zeigt die Forderungen aus seinen Themen; einzelne davon können auch ein anderes Ressort betreffen. Die Zuordnung sagt nicht, dass das Ressort die Forderungen übernimmt.
  5. Unsicher: Ist ein Urteil nicht sicher genug, urteilt ein zweites, stärkeres Modell unabhängig nach. Bleibt das Urteil offen, steht der Befund als „unsicher“ da und zählt vorsichtig.
  6. Keine Handarbeit an Befunden: Einzelne Befunde ändert niemand von Hand. Bestätigte Fehler fließen in die nächste Neuberechnung ein; Änderungen der Methode bekommen eine neue Versionsnummer.
  7. Beim Aufruf läuft kein Sprachmodell: Alle Ergebnisse sind vorab berechnet.

Grenzen: Sprachmodelle machen Fehler; die Seite verspricht nicht Fehlerfreiheit, sondern belegte Fundstellen. Die Zahl der ausgewerteten Programme ist je Partei unterschiedlich. Das Verfahren ist in Erprobung; eine Prüfung durch eine externe Stelle wird angestrebt. Grundsätze und Prüfungen sind offengelegt, Arbeitsanweisungen und Gewichte im Einzelnen nicht. Mehr: www.wasstehtdrin.de/methode

Herausgeber

Institut für ergebnisorientierte Demokratie, eine Forschungsabteilung der Multifenster GmbH
Knooper Weg 30, 24103 Kiel · Amtsgericht Kiel, HRB 22859 KI
Geschäftsführer und verantwortlich für den Inhalt: Jascha Lemburg

Offenlegung: Jascha Lemburg ist Mitglied der CDU und Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Westensee (auch auf www.wasstehtdrin.de/ueber-uns).

Finanzierung

Aus Eigenmitteln der Multifenster GmbH und aus Förderbeiträgen von Unternehmen. Wer fördert, steht mit dem Gesamtbetrag auf www.wasstehtdrin.de/foerderer (derzeit keine).

Nutzung und Zitieren

Einzelne Befunde dürfen mit der Quellenangabe „wasstehtdrin.de“ sowie Methodenversion und Datenstand zitiert werden. Umschreibungen, Vergleiche und Ressortzuordnungen sind maschinelle Auslegungen; ob eine Darstellung zutrifft, zeigt der Originaltext an der Fundstelle. Für umfangreiche Datenübernahmen bitte vorher Kontakt aufnehmen (www.wasstehtdrin.de/methode#nutzung).

Kontakt

Jascha Lemburg · Telefon 0431 2213010 · presse@wasstehtdrin.de
Fehler an einer Forderung: Link „Fehler melden“ (öffnet eine vorbereitete E-Mail)
Pressebereich mit Bildern: www.wasstehtdrin.de/presse

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