Linke HB · Radikal sozial: Für Bremen und Bremerhaven · Bildung, Wissenschaft und Forschung
Forderungen zu Hochschulen
Bürgerschaftswahl Bremen 30.05.2027 · Entwurf, noch nicht beschlossen · Original
Das Programm enthält 29 Forderungen zum Schwerpunkt „Hochschulen“, von 325 zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“. Das Politikfeld ist groß, deshalb stehen seine Schwerpunkte auf eigenen Seiten.
- 29Forderungen zum Schwerpunkt
- 1 %des Programms
- 156Seiten im Original
- 2027Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 29
Hochschulen 29
Eine Unterfinanzierung des Studierendenwerks darf nicht erneut zu starken Steigerungen des Semesterbeitrags führen.
Wortlaut im Programm
Wir werden verhindern, dass eine unzureichende Finanzierung des Studierendenwerks wieder zu extremen Preissteigerungen beim Semesterbeitrag führt. Link zum Original
Der Semesterbeitrag wird deutlich gesenkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden verhindern, dass eine unzureichende Finanzierung des Studierendenwerks wieder zu extremen Preissteigerungen beim Semesterbeitrag führt. Im Gegenteil: Wir wollen den Beitrag deutlich absenken. Link zum Original
Das Angebot des Referats Chancengleichheit und Diversität der Universität soll auf Studierende ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Die Ausweitung des Referats Chancengleichheit und Diversität von den Mitarbeitenden der Uni soll hin zu einem Angebot auch für Studierende erweitert werden. Link zum Original
Die Hochschule Bremerhaven wird als Standort für Wissenschaft, Innovation und Fachkräfteentwicklung gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Hochschule (HS) Bremerhaven als wichtigen Standort für Wissenschaft, Innovation und Fachkräfteentwicklung weiter stärken. Link zum Original
An der Hochschule Bremerhaven werden zusätzliche Master-Angebote geschaffen, etwa in Sozialer Arbeit.
Wortlaut im Programm
Hierzu wollen wir zusätzliche Master-Angebote schaffen, z.B. in Sozialer Arbeit. Link zum Original
Die Bremer Hochschulen werden als Orte der Freiheit, des kritischen Diskurses und guter Arbeit gestärkt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Bremischen Hochschulen sind als Ort der Wissenschaft ein Ort der Freiheit und des kritischen Diskurses, sie sollen aber auch ein Ort der Haltung und der guten Arbeit sein. Wir werden die Hochschulen entsprechend stärken und fördern. Link zum Original
Die Hochschulen in Bremen werden angemessen ausfinanziert.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulen in Bremen müssen angemessen ausfinanziert werden. Link zum Original
Preis- und Tarifsteigerungen an den Wissenschaftseinrichtungen werden im kommenden Haushalt vollständig vom Land übernommen.
Wortlaut im Programm
Im kommenden Haushalt muss mindestens sichergestellt sein, dass Preis- und Tarifsteigerungen an den Wissenschaftseinrichtungen voll vom Land übernommen werden, um eine Kürzung durch die Hintertür an den Hochschulen zu vermeiden. Link zum Original
Die Finanzierung der Bremer Hochschulen soll sich an den durchschnittlichen Ausgaben je Studierenden der anderen Länder orientieren.
Wortlaut im Programm
Mittelfristig kämpfen wir dafür, dass der Wissenschaftshaushalt des Landes Bremen deutlich erhöht wird und sich die Finanzierung der Bremer Hochschulen an den durchschnittlichen Ausgaben pro Studierenden der anderen Bundesländer orientiert. Link zum Original
Zur Beseitigung des Sanierungsstaus an Hochschulgebäuden werden Bundesmittel eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Aber auch ein mit Landesmitteln erhöhter Etat würde nicht ausreichen, den massiven Sanierungsstau an den Hochschulgebäuden zu beseitigen. Für diesen Zweck müssen Bundesmittel eingesetzt werden. Link zum Original
Sanierung und Neubau von Hochschulgebäuden erfolgen nach aktuellen energetischen Standards mit geringem Energieverbrauch, Photovoltaik und Hitzeschutz.
Wortlaut im Programm
Die Bedarfe sind beträchtlich: Gebäudesanierung und Neubauten müssen anhand aktueller energetischer Standards (geringer Energieverbrauch, Einbau von Photovoltaik und Hitzeschutz) erfolgen. Link zum Original
Neue Sportanlagen und ein Hörsaal für das Jura-Studium in der Innenstadt werden vorrangig gebaut.
Wortlaut im Programm
Prioritär müssen neue Sportanlagen und ein Hörsaal für das Jura-Studium in der Innenstadt gebaut werden, auch den Umbau der alten Sporthallen zu einem Hörsaalzentrum wollen wir beschleunigen. Link zum Original
Der Umbau der alten Sporthallen zu einem Hörsaalzentrum wird beschleunigt.
Wortlaut im Programm
Prioritär müssen neue Sportanlagen und ein Hörsaal für das Jura-Studium in der Innenstadt gebaut werden, auch den Umbau der alten Sporthallen zu einem Hörsaalzentrum wollen wir beschleunigen. Link zum Original
Der Verwaltungskostenbeitrag wird abgeschafft und damit der Semesterbeitrag dauerhaft gesenkt.
Wortlaut im Programm
Den Verwaltungskostenbeitrag wollen wir abschaffen und damit den inzwischen deutlich zu hohen Semesterbeitrag spürbar und dauerhaft absenken. Link zum Original
Der Landeszuschuss an das Studierendenwerk wird erhöht, um Mieten und Beiträge zu stabilisieren.
Wortlaut im Programm
Der Zuschuss des Landes an das Studierendenwerk muss erhöht werden, um auch hier Mieten und Beiträge zu stabilisieren. Link zum Original
Das Mensaessen bleibt preisgünstig.
Wortlaut im Programm
Das Essen in den Mensen muss nicht nur preisgünstig bleiben, sondern noch verstärkt auf regionale, biologische und fleischfreie Angebote umgestellt werden. Link zum Original
Das Mensaessen wird verstärkt auf regionale, biologische und fleischfreie Angebote umgestellt.
Wortlaut im Programm
Das Essen in den Mensen muss nicht nur preisgünstig bleiben, sondern noch verstärkt auf regionale, biologische und fleischfreie Angebote umgestellt werden. Link zum Original
Studienstruktur und -inhalte sollen sich verändern, um das Studium für alle zu öffnen.
Wortlaut im Programm
Zur Öffnung des Studiums für alle müssen sich aber auch Studienstruktur und -inhalte verändern. Link zum Original
Brückenkurse etwa in Mathematik sollen den Studieneinstieg erleichtern.
Wortlaut im Programm
Brückenkurse beispielsweise in Mathematik sollen den Einstieg in das Studium erleichtern. Link zum Original
Das Studium wird flexibilisiert, damit es auch in Teilzeit neben Familie oder Erwerbsarbeit möglich ist.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Studium flexibilisieren, um es auch in Teilzeit parallel zu familiären Aufgaben oder Erwerbsarbeit absolvieren zu können. Link zum Original
Die General Studies werden an allen Hochschulen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Interdisziplinarität des Studiums stärken wir durch den Ausbau der General Studies an allen Hochschulen. Link zum Original
Die Hochschulen erhalten zusätzliche Mittel für die hochschuldidaktische Fortentwicklung der Studienformate.
Wortlaut im Programm
Prüfungsformate müssen angesichts der Herausforderungen durch den Einsatz von KI kritisch auf ihre pädagogische Funktion überprüft werden. Dies muss eingebettet werden in eine allgemeine hochschuldidaktische Fortentwicklung der Studienformate. Für diesen Zweck stellen wir den Hochschulen zusätzliche Mittel zur Verfügung. Link zum Original
Hochschulen sollen sich stärker der Gesellschaft öffnen und neben dem Gaststudium weitere Weiterbildungsformate anbieten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Hochschulen, die sich noch stärker gegenüber der Gesellschaft öffnen. Hierfür sind neben dem (Gast-)Studium auch andere Weiterbildungsformate anzubieten, gerne auch hochschulübergreifend als gemeinsame Kurse. Link zum Original
An den Hochschulen wird nach Thüringer Vorbild die Viertelparität der Statusgruppen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Nach Thüringer Vorbild werden wir die Viertelparität für Professor*innen, Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sowie Mitarbeiter*innen aus Technik und Verwaltung einführen. Link zum Original
Vereinbarungen zwischen Land und Hochschulen wie Zielvereinbarungen und Wissenschaftsplan werden transparent mit allen Statusgruppen entwickelt und öffentlich evaluiert.
Wortlaut im Programm
Zu einer demokratischen Kultur an den Hochschulen gehört für uns außerdem, dass die Vereinbarungen zwischen dem Land Bremen und den Hochschulen (wie die Zielvereinbarungen oder der Wissenschaftsplan) gemeinsam in einem transparenten Prozess mit allen Statusgruppen an den Hochschulen und der Landespolitik entwickelt sowie öffentlich evaluiert werden. Link zum Original
Die Zivilklausel der Hochschulen wird gegen Angriffe verteidigt.
Wortlaut im Programm
Die Zivilklausel ist ein von den Hochschulmtgliedern erkämpftes Recht und wurde als solches vom Gesetzgeber anerkannt. Diese selbstbestimmte Entscheidung für einen Raum frei von militaristischen Interessen verteidigen wir gegen jedwede Angriffe. Link zum Original
Das Recht der Studierenden auf Selbstorganisation und politische Artikulation in den Verfassten Studierendenschaften wird verteidigt.
Wortlaut im Programm
Ebenso verteidigen wir das Recht der Studierenden, sich innerhalb der Verfassten Studierendenschaften selbst zu organisieren und politisch zu artikulieren. Link zum Original
Das Hochschulgesetz wird reformiert, um weitere Versuche an Makaken zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig wollen wir das Hochschulgesetz reformieren und auf Landesebene alle Möglichkeiten ausschöpfen, um weitere Versuche an Makaken zu verhindern. Link zum Original
Die Zivilklauseln an den Hochschulen werden erhalten, bekräftigt und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Zivilklauseln an den Hochschulen erhalten, bekräftigen und weiterentwickeln und die Rolle der Hochschulen stärken in der Friedens- und Konfliktforschung sowie in der Auseinandersetzung um Entspannung, defensive Verteidigung, Möglichkeiten der Rüstungsbegrenzung und Abrüstung. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.