Zivilgesellschaft und Stiftungen
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BIW00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 1820
Mehr Geld 4
- Bewährte Quartiersstrukturen und -projekte erhalten eine Sockelfinanzierung.
- Die institutionelle Förderung der Verbraucherzentrale wird weiter erhöht.
- Die finanzielle Förderung der Jugendverbände wird substanziell angehoben, auch zum Ausgleich inflationsbedingter Preissteigerungen.
- Selbsthilfegruppen und ehrenamtliche Initiativen erhalten niedrigschwellige Zugänge zu Fördermitteln.
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Bewohnerinnen und Bewohner sowie lokale Initiativen sollen früh und aktiv in die Weiterentwicklung der Quartiere eingebunden werden.
- Neue Nutzungen wie alternatives studentisches Wohnen in Gröpelingen und gemeinnützige Ladenlokale in Blumenthal sollen die Stadtteile beleben.
- Bestehende Netzwerke und Kooperationsstrukturen in den Quartieren werden gestärkt und unterstützt.
- Zivilgesellschaftliche und andere Akteure werden in die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele eingebunden.
- Die transparente Zusammenarbeit des Verfassungsschutzes mit den parlamentarischen Kontrollgremien und der Zivilgesellschaft wird forciert.
- Die Kooperation von Opferschutzorganisationen mit staatlichen Stellen wird intensiviert.
- Die Anliegen und Erfahrungen der Zivilgesellschaft werden dialogisch in den politischen Prozess einbezogen.
- Die Beratung und Unterstützung für Migrantenvereine aus dem Programm „House of Ressources“ soll auch nach dessen Auslaufen fortgeführt werden.
- Vernetzung und Empowerment migrantischer Organisationen sowie die Teilhabe der Communities, auch an Förderprogrammen, werden gestärkt.
- Bezugspersonen und Selbsthilfegruppen werden in die psychiatrische Versorgung einbezogen.
- Selbsthilfegruppen werden gefördert und qualifiziert, etwa bei der Digitalisierung.
- Selbsthilfegruppen und ehrenamtliche Initiativen erhalten niedrigschwellige Zugänge zu Fördermitteln.
- Projekte und Programme, die engagementfernen Gruppen Zugänge zum Engagement eröffnen, werden unterstützt.
- Die Infrastruktureinrichtungen zur Beratung und Unterstützung freiwillig Engagierter werden deutlich gestärkt.
- Junge Kulturinitiativen werden in ihrer Forderung nach mehr Raum zum Experimentieren unterstützt.
- Freie Räume werden in einem Kulturkataster erfasst und jungen Initiativen zur Verfügung gestellt.
- Die freie Szene wird bei der Suche nach temporären oder langfristigen Räumen unterstützt.
Bleibt wie bisher 5
- Opferschutzorganisationen werden in ihrer Arbeit weiter unterstützt.
- Die Stelle zur Beratung zum Klimaschutzmanagement bei der Verbraucherzentrale bleibt erhalten.
- Die Jugendverbände im Land Bremen werden bei ihrer Arbeit konsequent unterstützt.
- Zwischennutzungen für kreative Kulturinitiativen werden weiter unterstützt.
- Die frei organisierte Szene der Vereine und Initiativen wird weiterhin durch Projektförderung unterstützt.
Ohne klare Richtung 3
- Die Teilhabe über Nachbarschaftsinitiativen und Vereine außerhalb formeller Beteiligungsprozesse ist neben Ortsämtern und Beiräten von grundlegender Bedeutung für die Quartiersentwicklung.
- Akteure der Zivilgesellschaft und der Sozialwirtschaft gelten als Partner in der Demokratie.
- Die Zivilgesellschaft soll sich auf einen dialogbereiten Staat, eine zuhörende Politik und abgestimmtes gemeinsames Handeln verlassen können.
CDU 215
Mehr Geld 3
- Mit Einnahmen der Citytax wird ein Fonds geschaffen, der neue private Spenden in den Grundstock einer Stiftung mit kulturell-öffentlicher Zwecksetzung verdoppelt.
- Reparaturcafés, Unverpacktläden und Märkte für gebrauchte Waren werden gefördert.
- Vereine mit wichtigen Funktionen, etwa die Tafeln, werden finanziell stärker unterstützt.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Klassen- und Veranstaltungsräume von Schulen und Ämtern stehen nachmittags Vereinen, Musikern und Aktiven offen.
- Die tätige und finanzielle Kulturunterstützung, etwa in Vereinen, durch private Sammlungen oder Exponate, wird gefördert.
- Ressourcen-Zentren in Bremen und Bremerhaven werden in Kooperation mit Repaircafés, Handwerk und Einzelhandel nach dem Vorbild von Wien und Oldenburg vorangetrieben.
- Mit Bremer Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft werden Gespräche geführt, um konkrete Maßnahmen für eine Kreislaufwirtschaft nach dem Prinzip der Ökoeffektivität zu erarbeiten.
- Lokale Allianzen in Demenznetzwerken werden gefördert.
- Migrantenselbstorganisationen und Migrantenjugendselbstorganisationen werden in ihren Strukturen gestärkt.
- Migrantenselbstorganisationen und Migrantenjugendselbstorganisationen erhalten Räumlichkeiten für ihre Arbeit.
- Der beschlossene Landesaktionsplan gegen Rassismus wird ressortübergreifend mit Zivilgesellschaft und betroffener Perspektive erarbeitet.
- Niedergelassene und klinische Fächer, der öffentliche Gesundheitsdienst und Nichtregierungsorganisationen werden besser verzahnt.
- Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass Vereine und Ehrenamtliche in ihrem Dienst nicht allein gelassen werden.
- Vereine in Bremen und Bremerhaven können öffentliche Einrichtungen nach den Öffnungszeiten nutzen.
- Engagement darf nicht durch fehlende Unterstützung oder unnötige Bürokratie für Vereine eingeschränkt werden.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Grüne 734
Mehr Geld 9
- Das Programm zur Förderung gemeinnütziger Projekte zum alltagsbezogenen Klimaschutz in Nachbarschaften soll über den jetzigen Förderzeitraum hinaus fortgeführt werden.
- Die Verbraucherzentrale wird gefördert.
- Für zivilgesellschaftliche Träger wird eine Übergangsförderung für überlappende Beschäftigung beim Weggang langjähriger Angestellter konzipiert.
- Politisches Engagement von Vereinen soll als gemeinnützig anerkannt werden.
- Engagierten und Freiwilligenorganisationen werden günstige, hochwertige Aus- und Fortbildungen ermöglicht.
- Bremen übernimmt eine Spendenpatenschaft für ein ziviles Seenotrettungsschiff.
- Bremen übernimmt eine Spendenpatenschaft für ein ziviles Seenotrettungsschiff.
- Das Tierheim Bremen wird finanziell sicher aufgestellt.
- Das Tierheim Bremen wird finanziell sicher aufgestellt, um die Versorgung der Tiere zu gewährleisten.
Mehr Rechte oder Angebote 26
- Nachbarschaftsinitiativen, die ihre Wärmeversorgung etwa über kalte Nahwärmenetze gemeinsam gestalten, werden unterstützt.
- Die Arbeit nachbarschaftlicher Hilfsnetzwerke, Quartierszentren und Begegnungsstätten wird intensiver gefördert und an neue Bedarfe angepasst.
- Für Projektanträge in Kultur und Sozialem wird ein allgemeines, auf Open Source basierendes Portal für papierarme Antragstellung, Bewilligung und Abwicklung geschaffen.
- An der Universität Bremen soll die Dokumentation und Erforschung von Demokratiefeindlichkeit im Verbund mit anderen Einrichtungen verstärkt werden.
- Mit dem Forum zur Förderung des jüdischen Lebens wird eng zusammengearbeitet und dessen Initiativen werden unterstützt.
- Die Beteiligung am Forum zur Förderung jüdischen Lebens wird fortgesetzt und jüdische Initiativen im Land werden unterstützt.
- Die Kinder- und Jugendbeteiligungsstrategie wird gemeinsam mit Jugendlichen, Jugendverbänden und Ressorts entwickelt.
- Die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in Vereinen und Jugendverbänden wird angehoben.
- Die Kooperation der Anbieter von Schwimmkursen wird gefördert.
- Neue Initiativen zur Organisation von Sport und individuelle Sportangebote im öffentlichen Raum werden unterstützt.
- Initiativen, die neue Orte für Kunst, Kultur und Gemeinschaft in den Quartieren etablieren, werden gefördert.
- Die ZwischenZeitZentrale wird um eine Baurechtsberatung für kleinere soziale und kulturelle Projekte ergänzt.
- Initiativen, die niederschwellige kulturelle Nutzungen in den Quartieren etablieren, werden verstärkt gefördert.
- In der Verwaltung wird eine personell ausgestattete Zuständigkeit für Initiativen der Erinnerungskultur geschaffen.
- Wissenschaftliche Einrichtungen sollen in der Innenstadt verstärkt präsent sein.
- Politisches Engagement von Vereinen soll als gemeinnützig anerkannt werden.
- Engagierten und Freiwilligenorganisationen werden günstige, hochwertige Aus- und Fortbildungen ermöglicht.
- Ein gemeinsamer Ort des Engagements für Know-how, Transfer, Beratung und Austausch wird unterstützt.
- Beratungs- und Empowerment-Angebote für Ehrenamtliche werden gemeinsam mit der Zivilgesellschaft weiterentwickelt.
- Kooperationen mit bedrängten zivilgesellschaftlichen Gruppen, etwa queeren Communities, in Partnerstädten werden weiter gefördert.
- Die Kriminalisierung privater Seenotrettungsorganisationen wird verurteilt.
- Initiativen in den Stadtteilen, die sich für Klimaschutz einsetzen, werden unterstützt.
- Mit Landwirtschaft, Umweltverbänden und Zivilgesellschaft wird ein Entwicklungskonzept für eine zukunftsfähige und resiliente Landwirtschaft erarbeitet.
- Tierversuche sollen in den Anwendungsbereich des Tierschutzverbandsklagerechts fallen.
- Auch überregionale, nicht in Bremen ansässige Tierschutzorganisationen sollen nach dem Tierschutzverbandsklagerecht klagen können.
- Organisationen, die sich mit nachhaltiger Ernährung beschäftigen, werden unterstützt.
Weniger Pflichten 3
- Für Projektanträge in Kultur und Sozialem wird ein allgemeines, auf Open Source basierendes Portal für papierarme Antragstellung, Bewilligung und Abwicklung geschaffen.
- Vereinfachungen im Steuer- und Gemeinnützigkeitsrecht sollen vorangetrieben werden.
- Die Kriminalisierung privater Seenotrettungsorganisationen wird verurteilt.
Bleibt wie bisher 4
- Innerhalb der Quartiere wird auf nachbarschaftliche Hilfsnetzwerke, Quartierszentren, Dienstleistungszentren und Begegnungsstätten mit Hilfsangeboten bei der Digitalisierung gesetzt.
- Das Freiluftpartygesetz bleibt bestehen.
- Die Möglichkeiten für Kollektive, nichtkommerzielle Partys zu veranstalten, werden nicht durch immer härtere Auflagen eingeschränkt.
- Die Zusammenarbeit mit Landwirten und Naturschutzverbänden wird in der laufenden EU-Förderperiode fortgesetzt.
Linke 3623
Mehr Geld 9
- Der Verein zur medizinischen Versorgung Obdachloser und die regionale medizinische Versorgung obdachloser Menschen werden finanziell unterstützt.
- In allen Stadtteilen gibt es dauerhaft kommunal finanzierte Repair Cafés und Materialtauschbörsen.
- Für gemeinnützige Organisationen, Vereine und Flohmärkte werden die Gebühren für öffentliche Flächen erlassen.
- Flächen werden an mieterfreundliche Wohnungsunternehmen, soziokulturelle Projekte und sozial orientierte Gründungen unter Verkehrswert vergeben.
- Die Förderung der Jugendverbandsarbeit wird finanziell ausgebaut.
- Die Finanzierung der Initiative Partnerschaft für Demokratie wird dauerhaft institutionalisiert und ausgebaut.
- Die neue Gedenkstättenstiftung wird von Anfang an mit ausreichend Personal und Sachmitteln ausgestattet.
- Die institutionelle Förderung der Verbraucherzentrale wird entsprechend der Preissteigerungen erhöht.
- Durch Förderung von Projekten und Institutionen wird sichergestellt, dass Freiwillige hauptamtliche Ansprechpartner vorfinden.
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Die lokalen Projekte von Schattenriss e. V. werden verstetigt und ausgebaut.
- Die Landesseniorenvertretung wird in ihrer Rolle unterstützt.
- Behindertenvertretungen, Selbstorganisationen und das Behindertenparlament werden stärker gefördert.
- Die Anliegen von Behindertenvertretungen und Behindertenparlament werden im politischen Prozess abgebildet.
- Ein Landesantidiskriminierungs- und Partizipationsgesetz schreibt Beteiligungsrechte migrantischer Selbstorganisationen fest.
- Auf Landesebene wird ein Verbandsklagerecht gegen Diskriminierung eingeführt.
- Die Finanzierung der Initiative Partnerschaft für Demokratie wird dauerhaft institutionalisiert und ausgebaut.
- An diesen Orten wird auf Grundlage einer unabhängigen Expertenkommission gemeinsam mit Opferverbänden ein würdiges Gedenken entwickelt.
- Eine Stiftung bremische Gedenkstätten wird gegründet.
- Initiativen zur Umbenennung von Straßennamen mit kolonialem Bezug werden unterstützt.
- Kleingartenvereine werden in ihrer Arbeit besser unterstützt.
- Stadtgarten- und Urban-Gardening-Projekte werden stärker unterstützt.
- Kleine Organisationen werden unterstützt und erhalten Räume.
- Ein Engagement-Haus für Freiwillige und Freiwilligenorganisationen in Bremen mit Beratung, Qualifizierung und gemeinsam genutzter Fläche und Technik wird unterstützt.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 3
- Die Verbraucherzentrale hält Angebote zum Wohnraummangel junger Menschen bereit.
- Behörden, Wohnungsbaugesellschaften, Wohlfahrtsträger und Initiativen arbeiten bei der Wohnraumversorgung Geflüchteter enger zusammen.
- Die Stiftung bremische Gedenkstätten übernimmt eine aktive Rolle in der Vermittlung von Wissen über die NS-Zeit.
FDP 314
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
- Ein städtischer ehrenamtlicher Tierschutzbeauftragter wird als Bindeglied zwischen Tierschutzorganisationen, Politik, Verwaltung und Landestierschutzbeauftragtem ernannt.
- In Bremerhaven wird jährlich ein Tierschutzpreis für Personen und Institutionen vergeben, die sich um den Tierschutz verdient gemacht haben.
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 1
Koalitionsvertrag 2633
Mehr Geld 6
- Die City- und Stadtteilinitiativen einschließlich ehrenamtlicher Initiativen werden finanziell abgesichert und bei Bedarf ausgebaut.
- Bei der Förderung werden starke Stadtteile wie Neustadt und Findorff ebenso berücksichtigt wie Quartiere mit besonderem Förderbedarf wie Gröpelingen und Blumenthal.
- Initiativen werden bei der Suche nach Proberäumen für Bands räumlich und finanziell unterstützt.
- Für die Umsetzung der Engagementstrategie werden Mittel für die Nachwuchsgewinnung für Vereinsvorstände bereitgestellt.
- Ein auf Migrantenselbstorganisationen zugeschnittenes Förderprogramm auch für Honorare und Räumlichkeiten wird aufgelegt.
- Eine finanzielle Unterstützung der Seenotrettung im Mittelmeer durch eine Patenschaft wird geprüft.
Mehr Rechte oder Angebote 28
- Die City- und Stadtteilinitiativen einschließlich ehrenamtlicher Initiativen werden finanziell abgesichert und bei Bedarf ausgebaut.
- Der Bremer Frauenausschuss erhält eine Basisinfrastruktur, um die Vernetzung der Bremer Fraueninitiativen und -einrichtungen abzusichern.
- Zum Schutz vor Nähr- und Schadstoffeinträgen werden im Dialog mit Landwirtschaft und Umweltverbänden Gewässerrandstreifen verbreitert.
- Kleingärten werden nur umgenutzt, wenn es ökologisch und verkehrlich vertretbar ist, der Verein kein Veto einlegt und Ausgleichsflächen geschaffen werden.
- Das Tierschutz-Verbandsklagerecht wird auf Tierversuche erweitert.
- Überregionale Tierschutzorganisationen mit satzungsgemäßer Teilorganisation im Land Bremen erhalten die Möglichkeit zur Verbandsklage.
- Das Jagdgesetz wird im Sinne des Tierschutzes in einem Dialogprozess mit Jägerschaft, Tier- und Naturschutzverbänden und weiteren Akteuren novelliert.
- Gemeinsam mit Landwirtschaft, Umweltverbänden und Zivilgesellschaft wird das Entwicklungskonzept Landwirtschaft 2035 weiterentwickelt und umgesetzt.
- Die Schulaufklärung durch „Rat&Tat – Zentrum für queeres Leben“ wird verstetigt und ausgebaut.
- Impulse aus der Zivilgesellschaft sollen für die Entwicklung der Wissenschaft nutzbar gemacht werden.
- Initiativen werden bei der Suche nach Proberäumen für Bands räumlich und finanziell unterstützt.
- Jüdische Initiativen im Land Bremen werden unterstützt.
- Die Verkehrswende wird gemeinsam mit Stadtteilen, Beiräten und Akteuren aus Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft gestaltet, um die Akzeptanz zu erhöhen.
- Lokale Selbsthilfestrukturen und Projekte zur Unterstützung Pflegebedürftiger, pflegender Angehöriger und Nachbarn im Quartier werden gefördert.
- Die Förderungssystematik der Jugendverbandsarbeit wird mit den Jugendverbänden beteiligungsorientiert geprüft und weiterentwickelt.
- Ein queerer Träger soll eine Vertretungsperson in die Seniorenvertretung entsenden.
- Migrantenselbstorganisationen werden bei Einbürgerungsberatung und Einbürgerungslotsen unterstützt.
- Mit zivilgesellschaftlichen Initiativen werden weitere Bedarfe und Maßnahmen gegen Rassismus identifiziert.
- Präventive Projekte gegen Rechtsextremismus werden mit Schwerpunkt auf Geschlechterverhältnissen gestärkt.
- Das Landesantidiskriminierungsgesetz räumt Antidiskriminierungsverbänden das Recht ein, Benachteiligten vor Gericht beizustehen und ihre Rechtsangelegenheiten zu besorgen.
- In einem partizipativen Prozess wird ein Landesgesetz für Integration und Partizipation erarbeitet, das Mitspracherechte für Menschen mit Migrationserbe sichert.
- Professionalisierungsangebote für ehrenamtliches Engagement werden auch für Migrantenselbstorganisationen geöffnet.
- Wo nötig werden zusätzliche Professionalisierungsangebote für Migrantenselbstorganisationen geschaffen.
- Die Curricula der Polizeiausbildung werden in einem Kuratorium mit zivilgesellschaftlicher Beteiligung beraten und der Innendeputation vorgelegt.
- Die Aufarbeitung der Rolle der Bremer Justiz im Nationalsozialismus durch zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Akteure wird unterstützt.
- Ein Landesförderprogramm für E-Sports wird geprüft und gegebenenfalls mit Sportjugend und Jugendverbänden ausgearbeitet.
- In den Städtepartnerschaften werden kulturelle, zivilgesellschaftliche, wissenschaftliche und wirtschaftliche Projekte angeschoben und unterstützt.
- Mit entwicklungspolitischen Akteuren vor Ort wird die Einrichtung eines „Globalen Zentrums“ erörtert.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
- Vorhandene Verbraucherschutzstrukturen wie die Verbraucherzentrale werden fortgeführt und finanziell abgesichert.
- Die Verbraucherzentrale mit ihren dezentralen Angeboten wird weiter gefördert.
- Die Digitalisierungsstrategie der offenen Jugendarbeit und der Jugendverbandsarbeit wird fortgeführt.
- Die Stärkung von Migrantenselbstorganisationen wird fortgesetzt.
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 2
- Der Senat führt Gespräche mit dem Ziel, dass sich zivilgesellschaftliche Verbände verpflichten, Klimaschutz, den Ausbau erneuerbarer Energien und die sozial-ökologische Transformation aktiv zu unterstützen.
- Eine Projektgruppe aus Sportvereinen, -verbänden, queeren Trägern und Sportressort unterstützt Programme gegen Queerfeindlichkeit und entwickelt neue Maßnahmen.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 1542
Mehr Geld 20
- Angebote freier Träger zur Versorgung mit Lebensmitteln und warmen Mahlzeiten erhalten finanzielle Absicherung und eine Refinanzierung von Sozialarbeit und Beschäftigungsförderung.
- Die institutionelle Förderung der Verbraucherzentrale wird an aktuelle Preissteigerungen angepasst.
- Ein unbürokratischer Fonds für Jugendprojekte im Stadtteil wird eingerichtet.
- Kleine Unternehmen, Solo-Selbstständige und lokale Initiativen in Bremen-Nord erhalten leichteren Zugang zu Beratung, Förderung und Finanzierung.
- Durch Förderung von Projekten und Institutionen wird sichergestellt, dass Freiwillige hauptamtliche Ansprechpersonen vorfinden.
- Die Pflicht gemeinnütziger Träger zur Erbringung von Eigenmitteln wird reduziert.
- Behindertenvertretungen, Selbstorganisationen und das Behindertenparlament sollen stärker gefördert und finanziell abgesichert werden.
- Staatliche Zuwendungen an Behindertenvertretungen, Selbstorganisationen und das Behindertenparlament sollen mindestens die Inflation ausgleichen.
- Ein dauerhaft finanziertes Landesprogramm gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit soll eingerichtet werden.
- Bedrohte feministische und queere Initiativen in Bremen und Bremerhaven sollen verlässlich abgesichert werden.
- Das Schulaufklärungsprogramm des Rat & Tat e.V. soll eine eigenständige Finanzierung erhalten.
- Selbstorganisierte queere Gruppen sollen finanziell unterstützt werden.
- Der Selbsthilfe- und Projektfonds wird erweitert.
- Der Selbsthilfe- und Projektfonds wird um eine verlässliche, mehrjährige Strukturförderung ergänzt.
- Zivilgesellschaft und Forschung gegen anti-muslimischen Rassismus werden stärker gefördert.
- Wo der Bund Mittel kürzt, soll die lokale Infrastruktur der Zivilgesellschaft aus dem Landeshaushalt aufgefangen werden.
- Im Kulturhaushalt wird eine Mikroförderung für ehrenamtliche Erinnerungsinitiativen eingerichtet.
- Nachhaltige Initiativen wie Reparatur- und Selbsthilfewerkstätten werden finanziell stärker gefördert.
- Das Eine-Welt-Promotor*innen-Programm wird erhalten und perspektivisch über die fünf Bremer Stellen hinaus ausgebaut.
- Zivilgesellschaftliche Organisationen in Bremen werden bei gemeinsamen Projekten mit Partnern im Globalen Süden finanziell und logistisch unbürokratisch unterstützt.
Mehr Rechte oder Angebote 23
- In jedem Stadtteil soll es Treffpunkte, Begegnungsorte und Räume für selbstorganisierte Projekte geben.
- Die DLRG wird stärker unterstützt.
- Die Stadt kauft Immobilien an und stellt sie Jugendlichen, Initiativen und Kollektiven zur Verfügung.
- Urban Gardening und Gemeinschaftsgärten werden gefördert.
- Kleine Unternehmen, Solo-Selbstständige und lokale Initiativen in Bremen-Nord erhalten leichteren Zugang zu Beratung, Förderung und Finanzierung.
- Kleine Organisationen werden unterstützt und erhalten Räume.
- In Bremen entsteht ein Engagement-Haus für Freiwillige mit Beratung, Qualifizierung und gemeinsam genutzten Flächen und Technik.
- Eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe erarbeitet unter Einbindung gesellschaftlicher Akteure und Verbände einen Masterplan zur Armutsbekämpfung und setzt ihn um.
- Eine ressortübergreifende Strategie zur Verbesserung der Lage armer Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien wird unter Einbeziehung der Armutskonferenz entwickelt.
- Es werden Kapazitäten für die Erarbeitung einer Antidiskriminierungsstrategie gemeinsam mit dem Netzwerk gegen Diskriminierung bereitgestellt.
- Migrantische Selbstorganisationen werden stärker dabei unterstützt, über die eigene Community hinaus in die Stadtgesellschaft hineinzuwirken.
- Migrantische Selbstorganisationen werden frühzeitig, kontinuierlich und verbindlich an politischen Vorhaben zu Integration, Teilhabe und Zusammenleben beteiligt.
- Migrantische Selbstorganisationen werden in den Stadtteilbeiräten regelmäßig angehört, in Ausschüsse einbezogen und bei Vorhaben im Stadtteil beteiligt.
- Zivilgesellschaftliche Organisationen und Angebote wie Soliport, Fluchtraum oder der Flüchtlingsrat werden erhalten, langfristig abgesichert und ausgebaut.
- Religionsgemeinschaften und säkulare Organisationen werden bei gemeinsamen Veranstaltungen und Projekten als Begegnungsorte unterstützt.
- Feste Austauschformate mit relevanten Akteuren wie Flüchtlingsrat, Paritätischem und Fluchtraum werden etabliert.
- Zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und Diskriminierung werden unterstützt.
- Die Überprüfung zivilgesellschaftlicher Projekte durch den Verfassungsschutz wird abgelehnt.
- Die Förderung von Trägern und Zuwendungsempfängern soll ohne Prüfung durch den Verfassungsschutz erfolgen.
- Initiativen zur Umbenennung von Straßen mit kolonialem Bezug werden unterstützt.
- Kooperationen zwischen Kitas, Schulen und entwicklungspolitischer Zivilgesellschaft werden kontinuierlich ausgebaut.
- Zivilgesellschaftliche Organisationen in Bremen werden bei gemeinsamen Projekten mit Partnern im Globalen Süden finanziell und logistisch unbürokratisch unterstützt.
- In Bremen entsteht ein zivilgesellschaftlicher Ort zum Arbeiten, Vernetzen und zur Fortbildung als Teil einer weltoffenen Quartiersentwicklung.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht