Zivilgesellschaft und Stiftungen
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Brandenburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Brandenburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke00
SPD 59
Mehr Geld 4
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die Positionen von Migrantenorganisationen sollen sich in der gesellschaftlichen Debatte widerspiegeln.
- Ein Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz wird eingerichtet.
- Das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ wird gemeinsam mit dem Bündnis für Brandenburg weiterentwickelt.
- Über Verbesserungen für das Ehrenamt wird mit der Zivilgesellschaft und der kommunalen Ebene beraten.
- Ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement zur Stärkung des europäischen Gedankens wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
- Die Rahmenbedingungen für Feuerwehren und Hilfsorganisationen werden weiter verbessert.
- Zivilgesellschaftliche Kräfte, die sich für Gemeinwohl und Demokratie einsetzen, sollen gestärkt werden.
- Das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ und sein zivilgesellschaftliches Beratungssystem werden gestärkt.
AfD 1113
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Jugendfeuerwehren werden durch Werbemaßnahmen und angemessene finanzielle Mittel unterstützt.
- Vereine zur Brauchtumspflege sollen stärker begünstigt werden.
- Schützenvereine, Landjugendvereine, Soldaten- und Reservistenkameradschaften sowie Volksfestvereine sollen als förderfähige Brauchtumsvereine anerkannt werden.
Bleibt wie bisher 1
Weniger Geld 8
- Das Profitgeschäft von NGOs und Wohlfahrtsverbänden im Asylbereich wird beendet.
- Organisationen, die abgelehnte Asylbewerber beim Entziehen vor der Abschiebung unterstützen, verlieren ihre öffentliche Förderung.
- Landesmittel für Vereine, die auf Grundlage der Sexualpädagogik der Vielfalt an Schulen arbeiten oder Lehrer fortbilden, werden eingestellt.
- Klimaschutz- und Forschungsorganisationen wird jede staatliche Unterstützung entzogen.
- Finanzielle Zuwendungen an ideologisch agierende Vereine und Gruppen sollen entfallen.
- Die Förderung von Vereinen, Projekten und Initiativen gegen rechts sowie zu Gender, Vielfalt und Migration soll eingestellt werden.
- Vereine, Institutionen, Veranstaltungen, Demonstrationen und Aktionen gegen rechts sollen nicht mehr finanziert werden.
- Die Finanzierung des Aktionsbündnisses Tolerantes Brandenburg soll beendet werden.
Weniger Rechte oder Angebote 3
BSW 14
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Regionales Friedensengagement wie lokale Friedensnetze soll vom Land unterstützt werden.
- Das zivilgesellschaftliche Engagement der Sorben und Wenden in Vereinen und Verbänden wird unterstützt.
- Regional verankerte Landwirtschafts- und Landschaftspflegeverbände sowie Naturschutzverbände sollen frühzeitig in Beratungen einbezogen werden.
CDU 135
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 3
Ohne klare Richtung 3
- Pandemien, militärische Angriffe und Angriffe auf kritische Infrastruktur erfordern staatliche und zivilgesellschaftliche Strukturen.
- Private, Vereine und Betriebe werden unterstützt, wenn sie Freizeitangebote in Sport, Kultur oder Clubs in der Fläche schaffen.
- Ehrenamt, Vereinswesen, Kirchen und Sport werden unterstützt.
Grüne 824
Mehr Geld 5
- Die Initiative „Bürgerregion Lausitz“ soll langfristig finanziell unterstützt werden.
- Vereine sollen Strukturfördergelder beantragen dürfen.
- Die Geschäftsstellen queerer Vereine und Initiativen erhalten eine institutionelle, langfristige und höhere Förderung.
- Brandenburger Projekte und zivilgesellschaftliche Organisationen, die Verbindungen nach Europa vertiefen, werden langfristig finanziell unterstützt.
- In Regionen mit sinkender Bevölkerung wird in Mobilität, Gesundheitsversorgung, Wohnraum, schnelles Internet, Zivilgesellschaft und wirtschaftliche Entwicklung investiert, um Wachstum und Zuzug zu fördern.
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Die Zivilgesellschaft soll eine größere Rolle in den Gremien des Strukturwandels spielen.
- Vereine sollen Strukturfördergelder beantragen dürfen.
- Eine landesweite Kastrationsverordnung für Hauskatzen soll Rechtssicherheit für Tierschutzvereine und mehr Schutz freilaufender Katzen schaffen.
- Mindestens 50 Prozent der Tierversuchskommission werden auf Vorschlag von Tierschutzorganisationen besetzt.
- Ein Verbandsklagerecht wird unter anderem für Tierschutz- und bäuerliche Verbände eingeführt.
- Sharing-Flotten der Landkreise und von Dorfvereinen verwaltete Fahrzeuge werden unterstützt.
- Initiativen und kommunale sowie genossenschaftliche Wohnungsunternehmen erhalten Beratung zur Finanzierung und Umsetzung gemeinschaftlicher Wohnprojekte.
- Die Verbraucherzentrale, die Vernetzungsstelle für Kita- und Schulverpflegung und Seniorenernährung sowie die Ernährungsräte sollen besonders gefördert werden.
- Der Aufbau von Demokratie-Netzwerken, insbesondere für Frauen, soll unterstützt werden.
- Lokale Integrationsnetzwerke aus Ehrenamtlichen, Betrieben, Wohnungsbaugesellschaften und Kirchen sollen besonders gefördert werden.
- Nachhaltiges Planen und Bauen sowie Bürgerbeteiligung sollen stärker in der Baukultur verankert werden.
- Eine Landesstrategie Baukultur soll Ressorts, Kommunen, Bürger, Verbände, Kammern und Fachleute zusammenbringen.
- Die politische Bildungsarbeit von Gedenkstätten, Opferverbänden und Bildungsträgern gegen Relativierungen der Shoah und Verschwörungsmythen wird stärker unterstützt.
- Bei der Überarbeitung des Konzepts Erinnerungskultur werden Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft aktiv eingebunden.
- Der Aktionsplan „Queeres Brandenburg“ wird auf Grundlage der Evaluation unter Beteiligung von Zivilgesellschaft und queeren Organisationen fortentwickelt.
- Konkrete Projektideen für queere Geflüchtete werden unter Beteiligung der queeren Vereine umgesetzt.
- Die Ministerien für Wissenschaft und Klimaschutz starten gemeinsam einen Dialog zwischen Hochschulen, Studierendenwerken, Klimainitiativen, Verwaltung und weiteren Akteuren.
- Die Arbeit von Repair-Cafés wird unterstützt.
- Lokale Initiativen zum Werkzeug- und Technikverleih werden unterstützt.
- Gemeinnützige Arbeitgeber, Genossenschaften, Sozialunternehmen und solidarische Gemeinschaften werden unterstützt.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 5
- Vereine sollen ermutigt werden, einen Brandenburger E-Sport-Verband zu gründen.
- Kirchengemeinden, Initiativen und Kommunen sollen bei der Entwicklung von Dorfkirchen zu sozialen Treffpunkten und Kulturorten unterstützt werden.
- Bildungs- und Aufklärungsprojekte sowie queere Initiativen zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt werden stärker gefördert.
- Eine Stiftung wird gegründet, die unabhängige lokale Berichterstattung in Print und Netz staatsfern fördert.
- Angebote wie die Internetwache Brandenburg und HateAid werden bekannter gemacht.
FW 19
Mehr Geld 5
- Das Land übernimmt die GEMA-Lizenzkosten für kostenfreie Vereinsveranstaltungen.
- Ortschronisten und Heimatgeschichtsvereine erhalten eine verlässliche institutionelle Förderung aus dem Landeshaushalt.
- Tierschutzvereine, Tierheime und Wildtierpflegestationen werden auskömmlich ausgestattet.
- Kleingartenvereine werden durch Förderprogramme gestärkt.
- Die ehrenamtlichen örtlichen Sicherheitspartnerschaften werden finanziell gestärkt.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Ehrenamtliche Organisationen in strukturschwachen und ländlichen Regionen erhalten mehr Unterstützung.
- Der zweite Arbeitsmarkt soll für den Erhalt und Ausbau gesellschaftlich relevanter Initiativen genutzt werden.
- Bei der Stadtentwicklung werden kommunale Kleingartenentwicklungskonzepte angeregt.
- Bürger und Initiativen werden zeitnah an Planungen gegen die Verockerung der Fließgewässer beteiligt.
FDP 27
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Zusammenarbeit zwischen Anglern, Naturschutzverbänden und Behörden wird intensiviert.
- Kleinteilige touristische Angebote und ehrenamtliches Engagement etwa in Heimatvereinen werden stärker gefördert.
- Eine jährliche Landeskonferenz für Cybersicherheit fördert die Vernetzung von Land, Kommunen und Zivilgesellschaft.
- Es werden Anreize für eigeninitiative Sicherheitsforschung der Zivilgesellschaft geschaffen.
- Die bürokratische Belastung für Vereine und Ehrenamtliche wird reduziert, um den Zugang zu Förderprogrammen zu vereinfachen.
- Eine Plattform soll Vereinen zeigen, welche Förderprogramme für sie in Frage kommen.
- Die Landesforstverwaltung soll transparenter kommunizieren und enger mit lokalen Gruppen und Verbänden zusammenarbeiten.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Koalitionsvertrag 166
Mehr Geld 4
- Die Förderprogramme für Tierschutzvereine werden verstetigt.
- Die Förderung parteinaher Stiftungen und kommunalpolitischer Vereinigungen wird mit einem Stiftungsfinanzierungsgesetz verstetigt.
- Frauenverbände und -netzwerke erhalten eine verlässliche Finanzierung.
- Schlüsselvorhaben der Regionalentwicklungsstrategie „Stärken verbinden“ werden durch gezielte Prioritätensetzung bei Fördermitteln unterstützt.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 4
- Das Beratungsnetzwerk gegen Extremismus und die regionalen Partnerschaften für Demokratie werden fortgeführt.
- Die Verbraucherberatung wird unter anderem durch verlässliche Förderung der Verbraucherzentrale Brandenburg stabilisiert.
- Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit werden im Rahmen des Landesjugendplans weiter gefördert.
- Die Stiftung für das Sorbische Volk wird gemeinsam mit Bund und Sachsen weiter verlässlich finanziert.
Ohne klare Richtung 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht