Zivilgesellschaft und Stiftungen
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl im Saarland für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Saarland
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
SPD 39
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Jugendarbeit in den Kulturvereinen wird besonders gefördert.
- Vereine werden durch ihren Einsatz im schulischen Ganztag unterstützt, sich auf veränderte Bedürfnisse einzustellen und junge Menschen zu erreichen.
- Die von Bürgerinnen und Bürgern eingereichten Leuchtturmprojekte der Nachhaltigkeitsstrategie sollen aktiv begleitet und finanziell gefördert werden.
- Niedrigschwellige Förderangebote für Vereine und Ehrenamt werden geschaffen.
- Ein „Fonds für junge Ideen“ wird eingerichtet, dessen Gremium aus Landesjugendring und weiteren Aktiven über projektbezogene Fördermittel entscheidet.
- Freie Jugendarbeit braucht ausreichend Räume und Mittel.
- Frauennetzwerke werden gestärkt.
- Mit Migrationsorganisationen wird ein ganzheitlicher Landesintegrationsplan erarbeitet.
- Die Reform des saarländischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes wird kurzfristig im Dialog mit Hilfsorganisationen, Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden vorangebracht.
Bleibt wie bisher 2
CDU 517
Mehr Geld 8
- Die Förderung der Stiftung Baukultur Saar wird fortgesetzt und ausgebaut.
- Das Land nimmt die finanzielle Unterstützung der ehrenamtlichen Verbände für Vorbereitung und Ausbildung im Katastrophenschutz wieder auf.
- Mit anderen Ländern wird eine Initiative zum weiteren Abbau steuerlicher Hürden für Vereine erwogen.
- Heimatmuseen und Heimatvereine werden bei der Bewahrung des sprach- und kulturhistorischen Erbes finanziell und ideell unterstützt.
- Es sollen Fördertöpfe eingerichtet werden, die auch Ortsräte für ortsbezogene Festtage nutzen können.
- Für die Kennzeichnung und Kastration von Katzen werden die Tierschutzstiftung Saar und zusätzliche Landesmittel eingesetzt.
- Die Förderbeiträge für Kinder- und Jugendarbeit und Ferienfreizeiten sollen langfristig angehoben und verstetigt werden.
- Die Zahl der geförderten Jugendbildungsreferentenstellen soll weiter angehoben werden.
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die interkommunale Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen wird gefördert.
- Eine Werbe-Offensive unterstützt die Jugendarbeit in den Vereinen.
- Die Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen werden massiv ausgebaut.
- Gemeinsam mit den Fachverbänden entstehen Konzepte für eine Vereinsplattform, die das Vereinsangebot jungen Menschen näherbringt.
- In der nächsten Legislaturperiode wird eine Enquête-Kommission Ehrenamt eingerichtet.
- Beim Ausbau erneuerbarer Energien soll der Dialog mit Bürgern, Kommunen und Naturschutzverbänden gesucht werden.
- Zwischen Naturnutzern und Naturschützern soll ein offener und konstruktiver Dialog geführt werden.
- Die Landesgleichstellungsbeauftragte soll Frauenverbände und kommunale Frauenbeauftragte unterstützen und Anlaufstelle für Unternehmen sein.
- Die Mitmach-Plattform Frankreichstrategie wird genutzt, um Anliegen von Bürgern und Zivilgesellschaft einzubringen.
Bleibt wie bisher 3
- Landeswettbewerbe wie „Perform deine Heimat“ und Jugendprojekte in Chören und Musikvereinen werden weiter unterstützt.
- Die unabhängige Verbraucherzentrale des Saarlandes wird weiter finanziell gefördert.
- Angebote von Jugendverbänden und anderen Trägern der Jugendarbeit sollen langfristig gesichert werden.
AfD 2
Grüne 215
Mehr Geld 5
- Das Land schafft neue Förderprogramme für kulturelle Vereine und Gruppen und erweitert bestehende.
- Gedenkstätten und Gedenkinitiativen werden auskömmlich finanziert.
- Parteinahe Stiftungen werden aus Haushaltsmitteln finanziert, deren Höhe der Landtag festlegt.
- Migrantenselbstorganisationen und -vereine werden stärker einbezogen und durch Förderprogramme sowie Anlauf- und Beratungsstellen bei ihrer Professionalisierung unterstützt.
- Queere Vereine, Organisationen, Projekte und Gruppen erhalten langfristige finanzielle Unterstützung.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Naturschutzverbände und Bürger können beim Windenergieausbau früh mitsprechen.
- Vereine und Gruppen werden bei der Raumsuche und technischen Ausstattung unterstützt.
- Vereinen werden Räume bereitgestellt.
- Kulturprojekte aus lokalen Graswurzelbewegungen werden unterstützt.
- Bürgerinitiativen zur Errichtung eines Zentrums für alle Formen der Musik werden unterstützt.
- Schulen und Kitas sollen eng mit musisch-kulturellen Vereinen und freischaffenden Kunstschaffenden kooperieren.
- Neue Initiativen, in denen junge Menschen ihre Kreativität praktisch ausleben können, werden gefördert.
- Regionalmarken und Regionalinitiativen werden gefördert.
- In den Kommunen werden Kommunikationsforen zwischen Kindern, Eltern, Schulen, Polizei, Jugendämtern, Vereinen und Fachberatungsstellen etabliert.
- Migrantenselbstorganisationen und -vereine werden stärker einbezogen und durch Förderprogramme sowie Anlauf- und Beratungsstellen bei ihrer Professionalisierung unterstützt.
- Vielfalt soll in Zusammenarbeit mit bestehenden Vereinen gesetzlich verankert werden.
FDP 13
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Linke 115
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Aufklärungsinitiativen zu sexueller Gesundheit in Schulen, Arbeitswelt, Gesellschaft und queeren Szenen werden gestärkt.
- Präventionsprojekte und Organisationen gegen Hass und sexualisierte Gewalt gegen queere Personen im Netz werden unterstützt.
- Politische Entscheidungsträger stehen im ständigen Austausch mit den Jugendverbänden und ziehen sie bei sie betreffenden Entscheidungen beratend hinzu.
- Antifaschistische Recherchearbeit wird konsequent gefördert.
- Initiativen zur Bekämpfung von Rassismus im Sport werden gefördert.
Ohne klare Richtung 1
FW 15
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 3
Linke, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 4450
Mehr Geld 11
- Netzwerke wie die Saarländische Armutskonferenz werden institutionell stärker gefördert.
- Die Verbraucherzentrale wird personell und finanziell gestärkt, damit sie flächendeckend und niedrigschwellig auch in Schulen, Betrieben und Vereinsheimen berät.
- Zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Rassismus und Antisemitismus werden nachhaltig finanziell gefördert.
- Antirassistische Bildungsarbeit, Empowerment-Projekte und demokratische migrantische Selbstorganisationen werden dauerhaft und ausreichend finanziert.
- Ein landesweites Schutzprogramm für feministische und queere Veranstaltungen und Einrichtungen mit Sicherheitsberatung, festen Ansprechpersonen bei Polizei und Behörden und finanzieller Unterstützung für Schutzmaßnahmen wird geschaffen.
- Das Land fördert in armutsbetroffenen Quartieren Fahrrad-Selbsthilfewerkstätten, die Fahrräder vor allem für Kinder kostenfrei ausgeben und herrichten.
- Landesweite Förderprogramme unterstützen lokale Initiativen gegen Rassismus, Diskriminierung und soziale Ausgrenzung.
- Selbstvertretungsorganisationen erhalten eine verlässliche langfristige Finanzierung statt Projektförderung.
- Eigene Förderprogramme für Amateurensembles und soziokulturelle Initiativen werden aufgelegt.
- Gezielte Förderprogramme für migrantische Kulturinitiativen und interkulturelle Projekte werden aufgelegt.
- EU-Fördermittel sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, Bildungseinrichtungen, kulturelle Projekte, soziale Initiativen und nachhaltige Infrastruktur unterstützen.
Mehr Rechte oder Angebote 39
- Zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Einsamkeit werden nachhaltig gefördert.
- Die Staatsanwaltschaft arbeitet eng mit Verbraucher- und Mieterorganisationen zusammen, verfolgt Verstöße konsequent und stärkt die Durchsetzung der Mietgesetze.
- Zivilgesellschaftliche Akteure, Gewerkschaften und Elternverbände sollen ihr Wissen stärker in saarländischen Schulen vermitteln können.
- Eine solidarische Zivilgesellschaft gestaltet Arbeit, Betrieb und Stadtgesellschaft aktiv mit.
- Beschäftigte, Gewerkschaften, Bürgerinnen und Bürger, soziale Bewegungen und gemeinwohlorientierte Initiativen steuern den Wandel gemeinsam.
- Transformationsprozesse im Land werden kooperativ mit Gewerkschaften, Kommunen und Zivilgesellschaft geplant.
- Beschäftigte, Gewerkschaften, kommunale Vertretungen und Zivilgesellschaft erhalten formale Beteiligungs- und Kontrollrechte.
- Bürgerprojekte, Genossenschaften und Beteiligungsfonds werden gestärkt, um regionale Wirtschaftskreisläufe und Gemeinwohlökonomie zu fördern.
- Antifaschistische Organisationen im Saarland werden unterstützt, auch auf der Straße.
- Gedenkstätten, politische Bildung und zivilgesellschaftliche Erinnerungsinitiativen werden dauerhaft gestärkt.
- Emanzipatorische Stimmen, Initiativen und migrantische Selbstorganisationen gegen religiösen Fundamentalismus werden gestärkt.
- Unabhängige Antidiskriminierungsstrukturen mit Verbandsklagerecht werden geschaffen.
- Proteste und Initiativen gegen Zwangsdienste in der Bundeswehr werden unterstützt.
- Programme zur Verweigerung einer Wehrpflicht, etwa die der DFG-VK, werden gefördert.
- Die Vernetzung dieser Beratungsangebote mit kommunalen und zivilgesellschaftlichen Trägern wird gestärkt.
- Beratungsstellen und Initiativen werden beim Aufbau von Schutz- und Awareness-Konzepten unterstützt.
- Initiativen, Beratungen und Gewerkschaften, die Lohndiskriminierung aufdecken und bekämpfen, werden gestärkt.
- Der LSVD+ Saar wird für Beratung, Vernetzung, Aufklärung und Interessenvertretung dauerhaft verlässlich unterstützt.
- Ein landesweites Schutzprogramm für feministische und queere Veranstaltungen und Einrichtungen mit Sicherheitsberatung, festen Ansprechpersonen bei Polizei und Behörden und finanzieller Unterstützung für Schutzmaßnahmen wird geschaffen.
- Bedrohungen und Angriffe auf feministische und queere Veranstaltungen und Einrichtungen werden konsequent verfolgt.
- Veranstaltungen wie der CSD werden zur Förderung der Sichtbarkeit feministischer und queerer Kämpfe unterstützt.
- Lokale Vereine und zivilgesellschaftliche Initiativen werden in die Integrationsangebote aktiv eingebunden.
- Sozialer Klimaschutz umfasst die Stärkung nachbarschaftlicher und lokaler Netzwerke wie Bürgerforen, Quartiersräte und Nachbarschaftsinitiativen.
- Urban Gardening und gemeinschaftliche Begrünungsprojekte werden erleichtert und gefördert.
- Nachbarschaftliche und lokale Netzwerke werden gefördert, um Teilhabe und Mitsprache bei der Klimaanpassung zu stärken.
- Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und zivilgesellschaftliche Akteure werden stärker an Planung, Umsetzung und Nutzung von Energie beteiligt.
- Kommunale Reparaturinitiativen und Wiederverwendungszentren werden gezielt gefördert.
- Bei der Gestaltung des SaarForsts gibt es mehr Bürgerbeteiligung unter Einbeziehung von Beschäftigten, Umweltverbänden und Zivilgesellschaft.
- Die Interessen von Naturschützern, Waldbesitzern, Landwirten und Jagdpächtern werden in der Umweltpolitik berücksichtigt und in Einklang gebracht.
- Eine Regulierung von Wildtierbeständen erfolgt wissenschaftlich fundiert, tierschutzgerecht und im Einklang mit Empfehlungen der Naturschutzverbände.
- Amateurensembles und soziokulturelle Initiativen erhalten Beratung und Unterstützung bei Organisation und Finanzierung.
- Die Arbeit der Laienkultur wird öffentlich sichtbarer gemacht.
- Für migrantische Kulturinitiativen werden niedrigschwellige Beratungsangebote geschaffen.
- Das Potenzial des Weltkulturerbes Völklinger Hütte soll weiterentwickelt und stärker mit regionalen Initiativen vernetzt werden.
- Das Saarland soll den Kontakt zwischen Schulen, Hochschulen, Jugendorganisationen und Kultureinrichtungen in Frankreich, Luxemburg und darüber hinaus stärken.
- Das Land soll den Austausch von Schulen, Jugendgruppen und zivilgesellschaftlichen Initiativen mit Frankreich unterstützen.
- Das Land und seine zivilgesellschaftlichen Akteure sollen stärker an europäischen Prozessen beteiligt werden.
- Frauen- und Seniorinitiativen sollen gestärkt werden.
- Die Kompetenzen des Verfassungsschutzes sollen zivilgesellschaftlich, transparent und demokratisch kontrolliert neu organisiert werden.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht