Unternehmen allgemein
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 1717
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die politische Überzeugung darf nicht über Zugang zum Staatsdienst, Ausbildung, Versammlungsräume, Waffenbesitz oder öffentliche Aufträge entscheiden.
- Öffentliche Institutionen und Unternehmen im Land werden ermutigt, Beratungsmandate vermehrt an lokale Kanzleien zu vergeben.
- Die Vermarktung lokaler Beratungskompetenz wird unterstützt.
- Zentrale, niederschwellige Online-Anlaufstellen für Bürger und Unternehmen zur Nutzung von Verwaltungsdienstleistungen sollen eingerichtet werden.
- Der Standortvorteil Thüringens durch zentrale Lage, Autobahnanbindung und ICE-Strecken soll erhalten und ausgebaut werden.
- Das Bauplanungsrecht soll vereinfacht werden, um Wohnungsbau- und Gewerbegebiete nach örtlichem Bedarf fortzuentwickeln und neu auszuweisen.
- Die Bedarfsplanung für Bau- und Gewerbeflächen soll beschleunigt werden.
- Regionale und nationale Anbieter sollen bei öffentlichen Ausschreibungen stärker vorrangig berücksichtigt werden können.
Weniger Pflichten 8
- Die Bürokratie für Unternehmen und Selbstständige soll abgebaut werden.
- Vergabefremde Kriterien sollen aus dem Thüringer Vergabegesetz gestrichen werden.
- Auf Bundes- und EU-Ebene sollen das Beihilfe- und Vergaberecht sowie das Zertifizierungswesen erheblich vereinfacht werden.
- Die Datenschutz-Grundverordnung wird wegen ihres Aufwands und ihrer Kosten für Unternehmen als verfehlt abgelehnt.
- Ideologisch begründete Regelungswut und Verbotskultur in der Wirtschaftspolitik sollen beendet werden.
- Landesrechtliche Regelungen mit negativen Folgen für die Wirtschaft sollen reformiert oder abgeschafft werden.
- Ideologische Vorgaben, die Unternehmen unternehmensfremde Kosten und Auflagen verursachen, werden abgelehnt.
- Unternehmen werden von überzogenen Dokumentationspflichten sowie Vorgaben zu Datenschutz, Brandschutz und Barrierefreiheit entlastet.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Systemrelevante Branchen sollen zurückgeholt werden, um die Abhängigkeit von globalen Preisschwankungen und externen Einflüssen zu verringern.
- Heimische Unternehmen sollen durch kürzere Transportwege und Clusterbildung gestärkt werden.
- Stabile Preise und eine widerstandsfähige heimische Wirtschaft werden angestrebt.
- Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Thüringer Wirtschaft wird unterstützt.
- Die Entwicklung marktfähiger Produkte aus neuen Technologien ist Aufgabe der Wirtschaft entsprechend der Nachfrage der Verbraucher.
CDU 622
Mehr Geld 4
- Einbehaltene Gewinne sollen geringer besteuert werden.
- Investitionen in Forschung und Energieeffizienz sollen schneller abgeschrieben werden können.
- Kreditprogramme der Thüringer Aufbaubank sollen Energiespar- und Umbaumaßnahmen von Wirtschaft und Haushalten fördern.
- Die Beteiligung an Förderprogrammen wie „Horizont Europa“ wird verstärkt, um Forschungseinrichtungen und Unternehmen europäisch zu vernetzen.
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Projekte der Berufsorientierung wie Jugend-Unternehmenswerkstätten und Praxiskoordinatoren werden ausgebaut.
- Fort- und Weiterbildungen sollen sich an den Bedarfen von Beschäftigten und Unternehmen orientieren.
- Eine Zentrale Ausländerbehörde wird als Ansprechpartner für Unternehmen und Fachkräfte eingerichtet.
- Die Innovationskraft der Wirtschaft und Kooperationen mit der Wissenschaft sollen gestärkt werden.
- Kooperationen zwischen Unternehmen bei Innovation und Transfer werden gestärkt.
- Kooperationen von Wirtschaft, Wissenschaft und wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen sollen erleichtert und unterstützt werden.
- Der Zugang der Wirtschaft zu technischen Einrichtungen der Hochschulen wird erleichtert.
- Belange der Wirtschaft sollen in die Programmplanung der EU-Fonds einfließen.
- Öffentliche Vergaben werden einfacher zugänglich und digitaler.
- Die Vergaberegelungen sollen in Deutschland vereinheitlicht werden.
- Polizei und Justiz werden bei Wirtschaftsspionage und Cybersicherheit personell und technisch gestärkt.
- Eine Strategie für modernste Cyberabwehr für Staat, Unternehmen und Bürger soll entwickelt werden.
- Anreize für energetischen Umbau in Wirtschaft und Privathaushalten werden geschaffen.
- Eine Koordinierungsstelle für Cyber- und Informationssicherheit wird als zentraler Ansprechpartner aufgebaut.
- Regelungen sollen die IT-Sicherheit bei Unternehmen und den Schutz der Bürger im Netz verbessern.
- Die Beteiligung an Förderprogrammen wie „Horizont Europa“ wird verstärkt, um Forschungseinrichtungen und Unternehmen europäisch zu vernetzen.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Die Probleme der Wirtschaft bei Energieversorgung, Überbürokratisierung, Digitalisierung und Fachkräftemangel werden angegangen.
- Die Forschungs- und Entwicklungsquote der Unternehmen soll steigen.
- Mehr Unternehmen sollen sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen.
- Bildungseinrichtungen, Eltern, Wirtschaft und Hochschulen sollen eng zusammenarbeiten.
- Die Digitalisierung soll vorrangig den Alltag von Bürgern und Wirtschaft erleichtern.
BSW 314
Mehr Geld 7
- Bei Fördermittelanträgen entfällt die Pflicht zu externen Gutachten oder mehreren Angeboten, soweit Bundes- und EU-Recht dies zulassen.
- Ein Zukunftsfonds fördert innovative heimische Unternehmen und Start-ups.
- Ein Zukunftsfonds Industrie und Mittelstand fördert innovative heimische Unternehmen und Start-ups.
- Ein Zukunftsfonds fördert die heimische Wirtschaft und Investitionen in Innovationen.
- Für die Transformation der Wirtschaft wird ein revolvierender Fonds eingerichtet.
- Europäische Gelder werden vorrangig für die Transformation der Wirtschaft statt für Prestigebauten eingesetzt.
- Die im Ländervergleich zu hohen Energiekosten in Thüringen werden deutlich gesenkt.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Eine aktive Wirtschaftsförderung kommt Unternehmen sowie sozialen und ökologischen Projekten zugute.
- Ein „Fördernavigator Thüringen“ gibt allen Unternehmen einen transparenten Überblick über Fördermöglichkeiten.
- Ein Förderscout sichert allen Unternehmen einen transparenten und gleichberechtigten Zugang zu Förderchancen.
- Ein Sofortprogramm „Digitalisierung und Innovation“ fördert und entbürokratisiert vor allem kleine und mittlere Unternehmen.
- Regionen mit Waldbesitzern, Kommunen und Unternehmen entscheiden selbst über Windenergie im Wald.
- Bürgerinnen und Bürger sowie Interessengruppen sollen stärker in Planungsprozesse der Mobilitätspolitik eingebunden und die Zusammenarbeit von Behörden, Kommunen, Unternehmen und Verbänden verstärkt werden.
Weniger Pflichten 3
- Bei Fördermittelanträgen entfällt die Pflicht zu externen Gutachten oder mehreren Angeboten, soweit Bundes- und EU-Recht dies zulassen.
- Unsinnige, wettbewerbsbehindernde und intransparente Regelungen werden abgeschafft.
- Ein Sofortprogramm „Digitalisierung und Innovation“ fördert und entbürokratisiert vor allem kleine und mittlere Unternehmen.
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 1
Linke 2116
Mehr Geld 4
- Eine neue Industriebeteiligungsstrategie soll Unternehmen und ihre Interessenvertretungen im Strukturwandel unterstützen.
- Unternehmen, die klimaneutral umstellen oder neue Produkte entwickeln, sollen über staatliche Beteiligungen ihre Eigenkapitalbasis stärken können.
- Betriebe mit fernen Konzernzentralen sollen über staatliche Beteiligungen eigenständig werden können.
- Ein eigenes Förderprogramm für Genossenschaften soll aufgelegt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Ein langfristiger Monitoring- und Werkstattprozess „Arbeit und Leben in Zukunft“ mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gewerkschaften soll angeregt werden.
- Unternehmen, Betriebs- und Personalräte sollen beim betrieblichen Gesundheitsmanagement unterstützt werden.
- Betriebe mit fernen Konzernzentralen sollen über staatliche Beteiligungen eigenständig werden können.
- Produktivgenossenschaften sollen gefördert werden, um kleine Betriebe im ländlichen Raum zu erhalten.
- Bestehende Fördermöglichkeiten wie Mikrodarlehen sollen bekannter gemacht werden.
- Die Finanzierung öffentlicher Forschungseinrichtungen soll fortgesetzt und ausgebaut werden.
- Wirtschaftliche Ansiedlungen sollen durch einen Infrastrukturfonds für Soziales, Bildung, Kultur, Verkehr und Gesundheit gefördert werden.
- Energieintensive Unternehmen und regionale Unternehmenskooperationen werden bei der Umstellung auf erneuerbare Energie unterstützt und begleitet.
- Das Land unterstützt Energie- und Klimaschutzmanagement bei Kommunen und kommunalen Unternehmen, auch zur Beratung von Firmen und Bürgern.
- Im Dialog mit Unternehmen werden Potenziale zur Verlagerung von Verkehr von der Straße auf die Schiene genutzt.
- Beschäftigte und Unternehmen werden bei der Umstellung auf neue Produkte unterstützt.
- Bis Ende 2025 sollen Gewerbegebiete, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Schulen und öffentliche Gebäude mit Glasfaser versorgt und Gigabitnetze in jeder Gemeinde verfügbar sein.
- Die europäische Zusammenarbeit durch Hochschulvernetzung, Wirtschaftskooperationen, Städtepartnerschaften und Schulaustausche wird gefördert.
Ohne klare Richtung 1
SPD 2413
Mehr Geld 8
- Die Kofinanzierung von EU- und Bundesprogrammen zur Wirtschaftsförderung wird sichergestellt.
- Die Eigenkapitalbasis der Thüringer Aufbaubank wird gestärkt.
- Digitalbonus und Dekarbonisierungsbonus werden für alle gewerblichen Unternehmen geöffnet, fortgeführt und bedarfsgerecht finanziert.
- Die öffentliche Hand tritt vermehrt als Ankerkunde für Start-ups und gemeinwohlorientierte Unternehmen auf.
- Zuschuss- und Darlehensprogramme wie GreenInvest unterstützen die Modernisierung von Produktionsprozessen und -gebäuden.
- Die Landesprogramme werden konzentriert und vereinfacht, um Investitionen in Schulen, Infrastruktur, Wirtschaft und Soziales zu erleichtern.
- Die Landesprogramme werden standardisiert und vereinfacht, um Investitionen in Schulen, Infrastruktur, Wirtschaft und Soziales zu erleichtern.
- Die Thüringer Aufbaubank wird mit Landesprogrammen für Bürgschaften und zinsverbilligte Kredite für Kommunen und Unternehmen beauftragt.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Eine Qualifizierungs- und Innovationsstrategie für von der Dekarbonisierung betroffene Industrien wird aufgelegt.
- Digitalbonus und Dekarbonisierungsbonus werden für alle gewerblichen Unternehmen geöffnet, fortgeführt und bedarfsgerecht finanziert.
- Geprüft wird, wie mehr Unternehmen Zugang zu alternativen Finanzierungsformen erhalten.
- Behördliche Umwelt- und Geodaten werden maschinenlesbar für Wirtschaft und Öffentlichkeit bereitgestellt.
- Die Vernetzung der Forschungseinrichtungen mit regionaler Wirtschaft und Hochschulen wird verbessert.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
- Die Großflächeninitiative für Gewerbe- und Industrieflächen wird fortgesetzt und auf Klimaschutz und Green-Tech-Ansiedlungen ausgerichtet.
- Das Kompetenzzentrum Wirtschaft 4.0 unterstützt Unternehmen und Beschäftigte weiter bei der Digitalisierung.
- Die Zusammenarbeit der Dualen Hochschule mit regionalen Unternehmen wird fortgesetzt.
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 2
Grüne 141230
Mehr Geld 5
- Das Förderprogramm GreenInvest Ress wird zur Unterstützung kommunaler und unternehmerischer Kreislaufwirtschaftsstrategien fortgeführt.
- Ein Thüringer Zukunftsfonds wird aufgelegt, um Investitionen in den klimaneutralen Umbau von Kommunen, Wirtschaft und Infrastruktur finanziell abzusichern.
- Der Zugang der Wirtschaft zu ausreichend günstigen erneuerbaren Energiequellen wird gesichert.
- Die Energieversorgung der Thüringer Unternehmen mit ausreichend günstiger erneuerbarer Energie wird gesichert.
- Ein verfassungskonformer Zukunftsfonds unterstützt Unternehmen, Kommunen, Energieerzeuger und Bürgergemeinschaften etwa bei klimaneutraler Produktion, Klimafolgenvorsorge, klimaneutraler Energieerzeugung und kommunalen Beteiligungsplattformen.
Mehr Rechte oder Angebote 25
- Gefördert wird eine Forstwirtschaft, die nachhaltige Holzerträge sichert und Wälder als artenreiche Ökosysteme, Klimasenken und Erholungsräume schützt.
- Alternative Ernteverfahren werden unterstützt.
- Die Landesenergieagentur ThEGA wird gestärkt, um Beteiligungsprozesse und Informationsangebote zur Energie- und Wärmewende zu verbessern.
- Unternehmen sollen staatliche Unterstützung durch Investitionsanreize sowie klare und verlässliche Rahmenbedingungen erhalten.
- Der Zugang der Wirtschaft zu ausreichend günstigen erneuerbaren Energiequellen wird gesichert.
- Betriebe, insbesondere der Industrie, werden durch Aus- und Umbau der Wärmenetze an eine erneuerbare Wärmeversorgung angebunden.
- Das Thüringer Nachhaltigkeitsabkommen wird als Vernetzungsplattform für Nachhaltigkeitsprinzipien in der Wirtschaft ausgebaut.
- Die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft wird gestärkt, um Ausgründungen und Technologietransfer zu fördern.
- Ein Schienenanschluss wird für Industrie- und Gewerbegebiete zum Standard.
- Eine ständige Task Force „Güter auf die Schiene“ mit Bahnunternehmen, verladender Wirtschaft, IHK und Landesregierung wird geschaffen.
- Neue Unternehmen werden gerade in ländlichen Regionen angesiedelt.
- Die regionale Wirtschaft wird gefördert.
- Örtliche Unternehmen werden beim Umstieg auf erneuerbare Energien und Kreislaufwirtschaft unterstützt.
- Gemeinwohlorientierte und ökologisch wirtschaftende Betriebe werden bei öffentlichen Ausschreibungen bevorzugt berücksichtigt.
- Regionale Produkte und Produzenten sowie Direktvermarktung und kurze Vertriebswege werden gestärkt.
- Produzenten werden beim Aufbau der Voraussetzungen für die Vorverarbeitung ihrer Produkte unterstützt.
- Ein Qualitätssiegel für in der Region erzeugte Thüringer Produkte wird wieder eingeführt.
- Die Volkshochschulen gehen bei der Alphabetisierung mehr Kooperationen mit Unternehmen ein.
- Der Strukturwandel der Arbeitswelt wird in Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Handwerk, Beschäftigten, Sozialverbänden, Gewerkschaften, Arbeitsagenturen und Kammern gestaltet.
- Unternehmen und Arbeitnehmer werden bei der Bewältigung von Arbeitsverdichtung, Digitalisierung, Automation und Fachkräftemangel aktiv unterstützt.
- Eine moderne Arbeitswelt mit sicheren und zukunftsfähigen Arbeitsplätzen wird durch Ansiedlung und Unterstützung zukunftsfähiger Branchen gefördert.
- Es werden wirksame Anreiz- und Unterstützungssysteme für Unternehmen geschaffen, damit sie inklusive Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen.
- Unternehmen werden beim Abbau von Barrieren unterstützt.
- Unternehmen erhalten gezielte Informationsveranstaltungen und Beratung zu Inklusion am Arbeitsplatz und zum Bundesteilhabegesetz.
- In jeder der vier Thüringer Planungsregionen werden vom Land finanzierte Europalotsen als Anlaufstellen für Bürger und Wirtschaft geschaffen.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
- Klimaschutz und der Ausbau erneuerbarer Energien sollen Unabhängigkeit schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bewahren.
- Die Politik soll die Innovationsfähigkeit der Thüringer Wirtschaft sichern und Freiraum für neue Ideen und Geschäftsmodelle schaffen.
- Die Ansätze des Masterplans Eisenbahninfrastruktur Thüringen werden fortgeführt und verstetigt.
Ohne klare Richtung 9
- Die langfristigen Gemeinwohlinteressen am Wald haben Vorrang vor kurzfristigen Gewinninteressen der Holzwirtschaft.
- Die Wirtschaft soll nachhaltig, zukunftssicher und klimaneutral sein und den Bedürfnissen der Menschen dienen.
- Die Thüringer Wirtschaft soll international konkurrenzfähig sein, moderne Arbeitsplätze und gute Löhne bieten, ohne auf Kosten von Umwelt und Menschenrechten zu agieren.
- Die Transformation der Thüringer Unternehmen hin zu erneuerbaren Energien, Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft wird vorangetrieben.
- Die Rahmenbedingungen für die Innovationsfähigkeit der Thüringer Wirtschaft werden verbessert.
- Die Unternehmensförderung wird auf strukturelle Stärken und Zukunftstrends ausgerichtet, besser mit anderen Ländern vernetzt und stärker auf den ländlichen Raum konzentriert.
- Der nachträgliche Anschluss von Gewerbegebieten an das Schienennetz wird geprüft.
- Die regionale Wirtschaft wird gefördert.
- Eine gemeinwohlorientierte Kreislaufwirtschaft wird gefördert.
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 13
- Die Wälder werden naturnah als Dauerwald bewirtschaftet.
- Im Wald wird mehr Totholz belassen.
- Im Wald wird auf den Einsatz von Gift verzichtet.
- Der Baumholzanteil wird auf 70 Prozent der Vorräte entsprechender Naturwälder erhöht.
- Die Wälder werden in Plenterbewirtschaftung mit Orientierung am Zieldurchmesser bewirtschaftet.
- Die Zahl der Durchforstungen je Waldgeneration wird reduziert.
- Die Befahrung des Waldbodens wird reduziert und der Einsatz schwerer Maschinen auf das Nötigste beschränkt.
- Der Abstand der Rückegassen soll 50 Meter nicht unterschreiten.
- Es werden keine neuen Waldwege gebaut.
- Lebende Biotopbäume und Totholz werden zum Standard in der Waldbewirtschaftung.
- Die öffentliche Wirtschaftsförderung soll bestehende Strukturen nicht durch Subventionen bedingungslos zementieren.
- Das Landesvergabegesetz wird auf die kommunale Ebene ausgeweitet.
- Mit öffentlichen Geldern gewonnene Informationen werden der Allgemeinheit grundsätzlich frei und kostenlos zur Verfügung gestellt.
FW 1110
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Weitere Netzwerke von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sollen geknüpft werden.
- Alternative Antriebe wie Elektro, Gas und Wasserstoff sollen vor allem im städtischen Nahverkehr, im Dienstleistungsgewerbe und in kommunalen Einrichtungen gefördert werden.
- Bis 2030 sollen alle Unternehmen und Haushalte einen Glasfaseranschluss haben.
- Öffentliche Ausschreibungen sollen sich stärker an regionalen Wirtschaftskreisläufen orientieren.
- Unternehmensnachfolgen sollen unterstützt werden.
- Steuerungssysteme für Wirtschaftsansiedlung und Anreizprogramme sollen weiterentwickelt werden.
- Eine landesweite Plattform soll Unternehmensnachfolgen erleichtern.
- Aufbau und Ansiedlung innovativer, technischer und handwerklicher Unternehmen sollen gezielt gefördert werden.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
FDP 1445
Mehr Geld 6
- Die Steuerbelastung für Unternehmen wird auf höchstens 25 Prozent begrenzt.
- Eine steuerliche Forschungs- und Entwicklungsförderung wird in eine umfassende Steuerreform eingefügt.
- Ein Thüringer Nachfolgefonds unterstützt Unternehmensübernahmen.
- Die Belastungen durch die nationale CO2-Bepreisung sollen angemessen ausgeglichen werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern.
- Gezielte Förderprogramme sollen sowohl die direkte Nutzung durch Einzelunternehmen als auch die Transformation der Energiewirtschaft unterstützen.
- Eine Gewerbesteuer-Bremse wird eingeführt, um Steuererhöhungen in den Kommunen zu begrenzen.
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Die Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft wird verbessert.
- Die eigenverantwortliche Berufsschule wird zunächst in einer Modellregion unter Einbindung von Wirtschaft und Bildungsakteuren eingeführt.
- Die Verbindungen der Thüringer Hochschulen mit der lokalen Wirtschaft werden ausgebaut.
- Eine Sonderwirtschaftszone mit mehr Spielraum für Pilotprojekte aus Wirtschaft, Forschung und Entwicklung wird geschaffen.
- Eine bundesweite Clearingstelle für praktische Fragen von Unternehmen und Behörden zur Fachkräfteeinwanderung wird eingeführt.
- Finanzämter agieren als Dienstleister, die Unternehmen und Gründer unterstützen.
- Die Schwellenwerte, ab denen ein Unternehmen nicht mehr als eigenständig gilt, werden erhöht.
- Unternehmen werden bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsregulierungen unterstützt.
- Entscheidungen über Lieferketten treffen die Unternehmen.
- Politische Beschlüsse zur nationalen Sicherheit, etwa zur Reduzierung kritischer Abhängigkeiten, erfolgen im Austausch mit der Wirtschaft.
- Die Expertise bestehender Netzwerke und Institutionen wird gebündelt, um Unternehmensübergaben frühzeitig zu begleiten.
- Städte, Gemeinden, Fachleute und regionale Unternehmen sollen in Energieprojekte eingebunden werden.
- Das freiwillige Umweltengagement der Wirtschaft wird gefördert.
- Unternehmen werden für die Chancen neuer digitaler Geschäftsmodelle und Kooperationen sensibilisiert.
- Unternehmen werden bei Digitalisierungsprojekten praxisnah unterstützt.
- Behördlich genehmigte Anlagen, etwa in der Viehzucht, erhalten über ihre gesamte Abschreibungsdauer Bestandsschutz.
- Vorhandene Gewerbeflächen im ländlichen Raum werden für die Schaffung von Arbeitsplätzen genutzt.
- Die Clusterinitiativen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen für das e-Health-Cluster Jena-Ilmenau werden unterstützt.
- Diversity Management in privaten und öffentlichen Unternehmen wird aktiv und unbürokratisch gefördert.
- Die Rahmenbedingungen für öffentlich-private Partnerschaften bei Infrastrukturinvestitionen werden verbessert.
Weniger Pflichten 19
- Sozialversicherungs- und Betriebsprüfungen finden seltener statt.
- Ein unternehmerfreundliches Klima ohne übermäßige Vorschriften wird geschaffen.
- Bagatellschwellen werden angehoben.
- Genehmigungspflichten werden durch Anzeigepflichten ersetzt.
- Die Steuerpolitik stärkt den Standort, fördert Investitionen und reduziert Bürokratie für Unternehmen und Bürger.
- Die Abschreibungsregeln werden vereinfacht und modernisiert.
- Bagatellgrenzen werden zur Entlastung von Unternehmen und Behörden eingeführt.
- Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz wird abgeschafft.
- Die EU-Lieferkettenrichtlinie wird ausgesetzt.
- Eine staatliche Whitelist befreit Unternehmen von Haftungen, für die sie nicht bürgen können.
- Nachhaltigkeitsregulierungen werden unbürokratisch ausgestaltet.
- Unternehmen mit zertifizierten Managementsystemen wie EMAS, ISO 14001 oder ISO 50001 erhalten Verwaltungserleichterungen.
- Das Thüringer Vergabegesetz wird reformiert, um Wirtschaft und Behörden die Arbeit zu erleichtern.
- Vergabeverfahren werden grundsätzlich vereinfacht.
- Vergabefremde Kriterien werden nur in Leistungsbeschreibung und Vertragsbedingungen aufgeführt und im Vergabeverfahren nicht berücksichtigt.
- Anforderungen in Ausschreibungen werden nur so hoch gesetzt, wie es der konkrete Fall erfordert.
- Bürokratischer Aufwand und schwierige Zulassungsverfahren auf dem europäischen Markt werden reformiert.
- Vergabefremde Kriterien fließen allenfalls in Leistungsbeschreibungen oder Vertragsbedingungen ein, nicht in das Vergabeverfahren selbst.
- Anforderungen an Bieter werden nur so hoch angesetzt, wie es für eine ordnungsgemäße Leistungserbringung nötig ist.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 11
- Bürgern und Unternehmen wird mehr zugetraut, da die Kernkompetenz zur Stärkung der Wirtschaft bei den Unternehmen liegt.
- Innovationen werden gefördert und Thüringen wird als Standort für Unternehmen und Fachkräfte gestärkt.
- Die Gewerbesteuer wird durch eine auf Arbeitsplätze bezogene Kopfsteuer ersetzt.
- Wirtschaftsrelevante EU-Regeln werden wirtschaftlich vernünftig und mit Augenmaß gestaltet.
- Mit Kammern und Experten wird eine Thüringer Nachfolgestrategie entwickelt, um Unternehmensübernahmen attraktiver zu machen.
- Mit Experten und Wirtschaft wird eine Thüringer Nachfolgestrategie erarbeitet, die Unternehmensübernahmen attraktiver macht.
- Die Rohstoffversorgung der Wirtschaft soll neben Energie- und Klimaschutz eine Leitplanke der Thüringer Industriepolitik sein.
- Ein besserer Ausgleich von Wirtschafts- und Umweltinteressen wird angestrebt.
- Bürger, Unternehmen und Verwaltungen werden entlastet und Verwaltungsprozesse schneller, effizienter und einfacher gestaltet.
- Die Bedeutung der Cybersicherheit für Verwaltung und Wirtschaft wird gestärkt.
- Unternehmen sollen sich eigenständig am Markt behaupten, ohne auf staatliche Beteiligungen oder Unterstützung angewiesen zu sein.
Koalitionsvertrag 1526
Mehr Geld 6
- Der Transfer von Erfindungen und Technologie in die Wirtschaft und Start-up-Gründungen werden durch eine Zukunfts-Investitions-Offensive gefördert.
- Die Förderformate für Innovationslandschaft, Kooperationsprojekte von Wissenschaft und Unternehmen und betriebliche Technologieentwicklung werden auskömmlich ausgestattet und nutzerfreundlicher gemacht.
- Unternehmen erhalten klare Rahmenbedingungen und Unterstützungsleistungen für Transformationsprozesse und die Schaffung tarifgebundener Arbeitsplätze.
- Die GRW-Förderung gewerblicher Investitionen wird auf Produktivität, Wachstum und die Begleitung der Transformation fokussiert.
- Für die Gasversorgung sollen verschiedene Lieferquellen, insbesondere Leitungsgas, genutzt werden.
- Die Mittel der Gemeinschaftsaufgabe sollen unmittelbar bei Land- und Forstwirtschaft und Akteuren im ländlichen Raum ankommen.
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Die Förderformate für Innovationslandschaft, Kooperationsprojekte von Wissenschaft und Unternehmen und betriebliche Technologieentwicklung werden auskömmlich ausgestattet und nutzerfreundlicher gemacht.
- Unternehmen erhalten klare Rahmenbedingungen und Unterstützungsleistungen für Transformationsprozesse und die Schaffung tarifgebundener Arbeitsplätze.
- Der Bürgschaftsrahmen für die gewerbliche Wirtschaft wird bedarfsgerecht erhöht.
- Öffentliche Vergaben werden erleichtert, verschlankt und beschleunigt, um die Beteiligung zu erhöhen.
- Gründungs- und Nachfolgeförderung wird in enger Kooperation mit Aufbaubank, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Stiftung und Mittelstandsfonds konzentriert.
- Ein Thüringer Forschungs-Exzellenzprogramm wird eingeführt, das Entwicklungsbedarfe von Unternehmen in die Forschung trägt und den Transfer in die Wirtschaft unterstützt.
- Die Kooperation zwischen öffentlicher Hand, Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Forschungseinrichtungen wird ausgebaut.
- Unternehmen, die sich zu regionalen Transformationsnetzwerken zusammenschließen, werden unterstützt.
- Fort- und Weiterbildungen sollen sich an den Bedarfen der Beschäftigten und Unternehmen orientieren.
- Die German Professional School wird evaluiert und weiterentwickelt, um ausländische Fachkräfte und Auszubildende praxisnah für den Bedarf Thüringer Unternehmen auszubilden.
- Die Thüringer Wirtschaft und Industrie wird beim Übergang zu einer CO2-neutralen Produktion unterstützt.
- Die lokale Wertschöpfung soll durch verbrauchsnahe Strom- und Wärmeerzeugung für Großflächen, Gewerbegebiete und Industriestandorte erhöht werden.
- Spionage- und Cyberabwehr sollen zum Schutz von Land, Hochschulen und Unternehmen effektiv sein.
- Es wird eine zentrale Cyber-Sicherheitsagentur geschaffen, die Betreiber kritischer Infrastruktur, Verwaltungen und Wirtschaft berät und warnt.
- Eine Vollständigkeitsfiktion für Anträge wird eingeführt.
- Wo möglich, wird eine Genehmigungsfrist von acht Wochen eingeführt.
- Die Arbeitsweise der öffentlichen Verwaltung soll im Rahmen der Digitalisierung modernisiert werden, um Verwaltungsdienstleistungen zu verbessern.
- Menschen, Institutionen, Unternehmen und weitere Akteure werden stärker aktiv an Entscheidungen beteiligt.
Weniger Pflichten 5
- Überflüssige Bürokratie für Unternehmen wird abgebaut.
- Eine „Ermöglichungskultur“ soll durch Entbürokratisierung, Digitalisierung und ein investitionsfreundliches Klima Anreize für unternehmerisches Handeln setzen.
- Öffentliche Vergaben werden erleichtert, verschlankt und beschleunigt, um die Beteiligung zu erhöhen.
- Bürokratie für Wirtschaft, Bürger und Vereine wird flächendeckend überprüft und reduziert.
- Nach dem Once-Only- und Digital-First-Prinzip werden Daten nur einmal erfasst und mehrfach genutzt, um Bürger und Unternehmen zu entlasten.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht