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FDP · #FürThüringen

Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz

Landtagswahl Thüringen 2024 · Original

Das Programm enthält 63 von 1.270 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.

Klima, Umwelt und Naturschutz 63
  1. Die Belastungen durch die nationale CO2-Bepreisung sollen angemessen ausgeglichen werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern.

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    Wortlaut im Programm
    Die nationale CO 2-Bepreisung muss dabei angemessen ausgeglichen werden, um Wettbewerbsverzerrungen und ungewollte Umverteilungen in der Wirtschaft zu verhindern. Link zum Original
  2. Das freiwillige Umweltengagement der Wirtschaft wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten sind der Auffassung, dass das freiwillige Engagement der Wirtschaft gefördert werden und ein besserer Ausgleich von Wirtschafts- und Umweltinteressen angestrebt werden muss. Link zum Original
  3. Ein besserer Ausgleich von Wirtschafts- und Umweltinteressen wird angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten sind der Auffassung, dass das freiwillige Engagement der Wirtschaft gefördert werden und ein besserer Ausgleich von Wirtschafts- und Umweltinteressen angestrebt werden muss. Link zum Original
  4. Die Nutzung von Waldflächen für Windkraft wird wegen der Klimaschutzfunktion des Waldes kritisch gesehen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Nutzung von Waldflächen sehen wir unter Berücksichtigung der Klimaschutzfunktion des Waldes kritisch. Link zum Original
  5. Einflüsse etwa aus Kanalisationssystemen werden bei Nitratbelastungen einbezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir halten es für einen Fehler, beispielsweise hohe Nitratbelastungen einseitig der Landwirtschaft anzulasten und sehen auch die Notwendigkeit, Einflüsse etwa aus Kanalisationssystemen mit in die Betrachtung einzubeziehen. Link zum Original
  6. Umwelt- und Naturschutz erfolgen mit Augenmaß.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen einen Umwelt- und Naturschutz mit Augenmaß. Link zum Original
  7. Die vorsorgliche Vermeidung von Umweltschäden hat Vorrang vor ihrer nachträglichen Beseitigung.

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    Wortlaut im Programm
    Die vorsorgliche Vermeidung von Umweltschäden muss Vorrang haben vor der nachsorgenden Beseitigung solcher Schäden. Link zum Original
  8. Umwelt- und Naturschutz werden gemeinsam mit den Menschen gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb müssen Umwelt- und Naturschutz mit den Menschen gemeinsam gestaltet werden. Link zum Original
  9. In der Umweltpolitik werden anspruchsvolle Ziele festgelegt.

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    Wortlaut im Programm
    In der Umweltpolitik müssen anspruchsvolle Ziele festgelegt werden. Gleichzeitig gilt es auch, flexible Lösungen zu ermöglichen, damit diese Ziele erreicht werden können, ohne die Akzeptanz der Menschen zu verlieren. Link zum Original
  10. Flexible Lösungen zur Erreichung der Umweltziele werden ermöglicht, um die Akzeptanz der Menschen zu erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    In der Umweltpolitik müssen anspruchsvolle Ziele festgelegt werden. Gleichzeitig gilt es auch, flexible Lösungen zu ermöglichen, damit diese Ziele erreicht werden können, ohne die Akzeptanz der Menschen zu verlieren. Link zum Original
  11. Fördermittel im Umweltbereich werden effizienter eingesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern deshalb einen effizienteren Einsatz von Fördermitteln und eine 1:1-Umsetzung der Bundes- und EU-Regelungen. Link zum Original
  12. Bundes- und EU-Regelungen im Umweltbereich werden eins zu eins umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern deshalb einen effizienteren Einsatz von Fördermitteln und eine 1:1-Umsetzung der Bundes- und EU-Regelungen. Link zum Original
  13. Behördliche Umweltentscheidungen liegen möglichst bei den Kommunen.

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    Wortlaut im Programm
    Behördliche Entscheidungen sollen möglichst bei den Kommunen liegen. Link zum Original
  14. Die Umweltpolitik setzt auf marktwirtschaftliche Anreize statt auf staatsbürokratische Steuerung.

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    Wortlaut im Programm
    Wir stehen für einen Perspektivwechsel in der Umweltpolitik: weg von der staatsbürokratischen Umweltpolitik hin zu einer Umweltpolitik mit marktwirtschaftlichen Anreizen und einem deutlich reduzierten Ordnungsrecht. Link zum Original
  15. Das umweltpolitische Ordnungsrecht wird deutlich reduziert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir stehen für einen Perspektivwechsel in der Umweltpolitik: weg von der staatsbürokratischen Umweltpolitik hin zu einer Umweltpolitik mit marktwirtschaftlichen Anreizen und einem deutlich reduzierten Ordnungsrecht. Link zum Original
  16. Statt neue Naturschutzflächen auszuweisen, werden bestehende Gebiete verstärkt ökologisch aufgewertet.

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    Wortlaut im Programm
    Statt behördlicher Ausweisung neuer Naturschutzflächen wollen wir vermehrt eine ökologische Aufwertung bestehender Gebiete. Link zum Original
  17. Die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie werden unter Wahrung örtlicher Gegebenheiten und der Verhältnismäßigkeit weiter umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Zielsetzungen der Wasserrahmenrichtlinie sind weiter umzusetzen, ohne jedoch dabei die örtlichen Gegebenheiten und die Verhältnismäßigkeit aus dem Auge zu verlieren. Link zum Original
  18. Durch Renaturierung von Fließgewässern wird der Abfluss von Oberflächenwasser verlangsamt und gepuffert.

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    Wortlaut im Programm
    Auch die jüngsten Hochwasserereignisse haben gezeigt, dass noch vielerorts dringender Bedarf besteht, durch die Renaturierung von Fließgewässern den Abfluss von Oberflächenwasser zu verlangsamen und so zu puffern, wie die naturnahen Verläufe auch in Trockenphasen zu einem vergleichsmäßigten Wasserhaushalt beitragen. Link zum Original
  19. Talsperren werden im Regelfall für Hochwasserschutz, Wasserbevorratung und als Biotope erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen deshalb unsere Talsperren im Regelfall erhalten und sowohl für den Hochwasserschutz als auch für die Wasserbevorratung für Trockenheit ebenso wie in ihrer Funktion als meist hochwertige Biotope erhalten. Link zum Original
  20. Bei unverzichtbaren Querbauwerken wird der Eingriff so gering wie möglich gehalten.

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    Wortlaut im Programm
    Insoweit Querbauwerke, beispielsweise im Zusammenhang mit Energiegewinnung, unverzichtbar sind, soll der Eingriff so gering wie möglich gestaltet werden. Link zum Original
  21. Politik und Verwaltung suchen gemeinsam mit Anglern, Jägern, Naturschützern und Inhabern wasserrechtlicher Genehmigungen nach Lösungen im Einzelfall.

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    Wortlaut im Programm
    Als Freie Demokraten setzen wir darauf, dass Politik und Verwaltung gemeinsam mit Anglern, Jägern, Naturschützern und den Inhabern wasserrechtlicher Genehmigungen nach vernünftigen Lösungen im Einzelfall suchen, die die unterschiedlichen Interessen unter einen Hut bringen. Link zum Original
  22. Deiche werden fachgerecht saniert und ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Im Rahmen des Hochwasserschutzes wollen wir die Deiche weiter fachgerecht sanieren und ausbauen, aber auch, wo das möglich ist, weiter zurücksetzen und den Fließgewässern wieder mehr Raum geben. Link zum Original
  23. Deiche werden, wo möglich, zurückgesetzt, um Fließgewässern mehr Raum zu geben.

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    Wortlaut im Programm
    Im Rahmen des Hochwasserschutzes wollen wir die Deiche weiter fachgerecht sanieren und ausbauen, aber auch, wo das möglich ist, weiter zurücksetzen und den Fließgewässern wieder mehr Raum geben. Link zum Original
  24. Altarme werden, wo möglich, stärker in den Hochwasserschutz einbezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Auch Altarme sollen, wo das möglich ist, wieder mehr in den Hochwasserschutz einbezogen werden. Link zum Original
  25. Die Regenwasserbewirtschaftung wird durch Versickerungsanlagen und Regenrückhaltebecken in den Ortsentwässerungen gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Hochwasserschutz setzt aber auch voraus, das Übel an der Wurzel zu packen. Wir wollen deshalb die Regenwasserbewirtschaftung durch die Anlage von Versickerungsbauwerken wie Mulden- Rigolen-Anlagen, wo dies schadlos möglich ist, und durch den Bau von Regenrückhaltebecken in den Ortsentwässerungen stärken, um so einen wesentlich langsameren Zustrom von Regenwasser zu den Bächen und Flüssen zu erreichen. Link zum Original
  26. Beim Bau von Regenrückhalteeinrichtungen wird verstärkt auf Teichanlagen gesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Beim Bau von Regenrückhalteeinrichtungen setzen wir verstärkt auf Teichanlagen, die nicht nur preiswerter sind, sondern zugleich das Löschwasserdargebot verbessern können und das Kleinklima fördern. Link zum Original
  27. Gemeinsam mit Landwirten werden Nährstoffeinträge in Gewässer verringert und eine ökologischere Gewässerentwicklung erreicht.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel muss es sein, Wege zu finden, wie mit den Landwirten gemeinsam eine Verminderung des Nährstoffeintrags in Gewässer und eine ökologischere Gewässerentwicklung erreicht werden kann. Link zum Original
  28. Bei der Abwasserbehandlung werden bürgerfreundliche Lösungen gesucht.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten stehen deshalb dafür, bürgerfreundliche Lösungen zu finden, Auflagen nur dort zu erteilen, wo es das fehlende Selbstreinigungsvermögen des Gewässers unbedingt erfordert und darüber hinaus über Pilotprojekte nach kostengünstigeren, gegebenenfalls auch naturnahen Ausbaustufen zu suchen. Link zum Original
  29. Auflagen für Kläranlagen werden nur erteilt, wo das fehlende Selbstreinigungsvermögen des Gewässers es unbedingt erfordert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten stehen deshalb dafür, bürgerfreundliche Lösungen zu finden, Auflagen nur dort zu erteilen, wo es das fehlende Selbstreinigungsvermögen des Gewässers unbedingt erfordert und darüber hinaus über Pilotprojekte nach kostengünstigeren, gegebenenfalls auch naturnahen Ausbaustufen zu suchen. Link zum Original
  30. Über Pilotprojekte werden kostengünstigere, auch naturnahe Ausbaustufen von Kläranlagen gesucht.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten stehen deshalb dafür, bürgerfreundliche Lösungen zu finden, Auflagen nur dort zu erteilen, wo es das fehlende Selbstreinigungsvermögen des Gewässers unbedingt erfordert und darüber hinaus über Pilotprojekte nach kostengünstigeren, gegebenenfalls auch naturnahen Ausbaustufen zu suchen. Link zum Original
  31. In Siedlungen unter 200 Einwohnern prüfen Abwasserbeseitigungspflichtige per Variantenvergleich zentrale oder semizentrale Lösungen und werden nur aus der Pflicht entlassen, wenn private Einzellösungen kostengünstiger sind.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten fordern deshalb, dass auch in den Dörfern und Siedlungsgebieten unter 200 Einwohnern die Abwasserbeseitigungspflichtigen anhand eines qualifizierten Variantenvergleichs prüfen müssen, ob eine zentrale oder semizentrale Lösung gesamtwirtschaftlicher ist und sie nur dann aus ihrer Pflicht entlassen werden können, wenn sich private Einzellösungen als kostengünstiger erweisen. Link zum Original
  32. Bei kleinen Kläranlagen werden verstärkt naturnahe Verfahren wie Pflanzenkläranlagen oder Abwasserteichanlagen eingesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Um die Kosten der Abwasserbehandlung bei kleinen Kläranlagen gering zu halten, setzen wir auf den verstärkten Einsatz naturnaher Verfahren wie z. B. Pflanzenkläranlagen oder Abwasserteichanlagen, die zugleich im Betrieb nur wenig oder keine Fremdenergie benötigen. Link zum Original
  33. Für Zeiten niedrigen Wasserdargebots werden frühzeitig unkonventionelle Möglichkeiten erprobt.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb wollen wir frühzeitig Wege erproben, die in Zeiten niedrigen Wasserdargebots unkonventionelle Möglichkeiten erschließen. Link zum Original
  34. In Pilotprojekten wird eine Fortschreibung der Abwasserlandbehandlung nach dem Wolfsburger Modell erprobt.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu wollen wir auf dem Wege von Pilotprojekten eine Fortschreibung der Abwasserlandbehandlung, ähnlich wie beim Wolfsburger Modell, erproben. Link zum Original
  35. Bei der Abwasserlandbehandlung wird zunächst vollbiologisch gereinigtes Abwasser vor allem aus kleineren Kläranlagen erprobt.

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    Wortlaut im Programm
    Anders als bei der Abwasserlandbehandlung der 1 960er Jahre, bei der mechanisch gereinigtes Abwasser auf Felder ausgebracht wurde, wollen wir zunächst vollbiologisch gereinigtes Abwasser vor allem aus kleineren Kläranlagen erproben. Link zum Original
  36. Klimaschutz umfasst vernünftige Verkehrslösungen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten stehen sowohl für die energetische Sanierung des Gebäudebestands mit Augenmaß als auch für vernünftige Verkehrslösungen. Link zum Original
  37. Auf Landesflächen dürfen nur noch SF6-freie Windkraftanlagen errichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten fordern deshalb, dass auf Landesflächen nur noch SF6-freie Windkraftanlagen errichtet werden dürfen. Link zum Original
  38. Im Wald wird auf Artenvielfalt gesetzt und standortgerechte Gehölze werden stärker berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen insgesamt auf Artenvielfalt und möchten standortgerechte Gehölze wieder stärker berücksichtigen. Link zum Original
  39. Bei Nutzungsänderungen im Wald wird das Abwägungsgebot eingehalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden uns für die Einhaltung des Abwägungsgebotes bei Nutzungsänderungen im Wald einsetzen. Link zum Original
  40. Die Wälder werden in ihrer Biotopwertigkeit und Resilienz entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Unsere Wälder sind ein wertvoller Landschaftsbestandteil. Wir wollen sie in ihrer Biotopwertigkeit und Resilienz entwickeln und sehen auch ihr hohes Erholungspotenzial, das zugleich einen wesentlichen Faktor für den Tourismus in unserem Freistaat darstellt. Link zum Original
  41. Jagd gilt als Natur- und Tierschutz.

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    Wortlaut im Programm
    Für uns Freie Demokraten ist Jagd verlässlicher Natur- und Tierschutz. Link zum Original
  42. Gemeinsam mit den Jägern wird Natur- und Tierschutz zum Wohle von Wild, Wald und nachhaltiger Ressourcennutzung betrieben.

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    Wortlaut im Programm
    Artenreiche und angepasste Bestände wild lebender Tiere sind seit Jahrzehnten das Ziel der Jägerinnen und Jäger. Mit ihnen gemeinsam setzen wir uns für den Natur- und Tierschutz zum Wohle des Wildes, des Waldes und der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen ein. Link zum Original
  43. Der Schutzstatus des Wolfs wird auf europäischer Ebene herabgestuft.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten wollen den Wolf auf europäischer Ebene im Schutzstatus zurückstufen, um perspektivisch eine Aufnahme in das Jagdrecht zu ermöglichen. Link zum Original
  44. Der Wolf wird als jagdbare Tierart eingestuft.

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    Wortlaut im Programm
    Der Wolf muss als jagdbare Tierart eingestuft werden, damit in Einzelfällen in Bestände eingegriffen oder umgehend auf Problem- oder Hybridwölfe reagiert werden kann. Link zum Original
  45. Die Landesjägerschaften sind Partner beim Naturschutz.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten sehen die Landesjägerschaften als wichtige Partner beim Naturschutz. Link zum Original
  46. Der Schutzstatus von Kormoran und Biber wird hinterfragt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten hinterfragen den Schutzstatus des Kormorans und des Bibers. Link zum Original
  47. Für das Bestandsmanagement des Kormorans wird eine europäische, mindestens eine bundeseinheitliche Lösung angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Beim Bestandsmanagement des Kormorans streben wir eine europäische, mindestens aber eine bundeseinheitliche Lösung an. Eine Bejagung in Thüringen darf weder auf Gebiete noch zeitlich eingeschränkt werden. Link zum Original
  48. Die Bejagung des Kormorans in Thüringen wird weder räumlich noch zeitlich eingeschränkt.

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    Wortlaut im Programm
    Beim Bestandsmanagement des Kormorans streben wir eine europäische, mindestens aber eine bundeseinheitliche Lösung an. Eine Bejagung in Thüringen darf weder auf Gebiete noch zeitlich eingeschränkt werden. Link zum Original
  49. Die Vermehrung des Bibers wird verantwortlich beobachtet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vermehrung des Bibers muss verantwortlich beobachtet werden. Link zum Original
  50. Im Einzelfall wird in Abstimmung mit kommunalen Behörden der Abschuss von Problembibern ermöglicht.

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    Wortlaut im Programm
    Hier muss in Abstimmung mit kommunalen Behörden im Einzelfall der Abschuss von „Problem“-Bibern möglich sein. Link zum Original
  51. Die Werra soll naturnah und sauber werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel unserer umweltpolitischen Agenda sind die langfristige Sicherung der Arbeitsplätze in der Kaliregion sowie eine naturnahe und saubere Werra gleichermaßen. Link zum Original
  52. Die Verursacher von Werraversalzung und Laugenverpressung tragen die Verantwortung für die ökologischen Folgen von Kaliproduktion und Halden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verursacher der Werraversalzung und der Laugenverpressung müssen die Verantwortung für die ökologischen Folgen der Kaliproduktion und der Halden tragen. Link zum Original
  53. Die Anforderungen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie an die Werra werden künftig erfüllt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Anforderungen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie müssen in Zukunft erfüllt werden. Link zum Original
  54. Der Verlust der biologischen Vielfalt in Thüringen wird gestoppt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den Verlust der biologischen Vielfalt in Thüringen stoppen. Link zum Original
  55. Die Ursachen des Rückgangs bestäubender Insekten werden geklärt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Ursachen für den besorgniserregenden Rückgang von blütenbestäubenden Fluginsekten wie Bienen und Schmetterlingen müssen geklärt und ein dauerhaftes Insekten-Monitoring aufgebaut werden, um die Insektenvielfalt mit gezielten Maßnahmen wieder steigern zu können. Link zum Original
  56. Ein dauerhaftes Insekten-Monitoring wird aufgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Die Ursachen für den besorgniserregenden Rückgang von blütenbestäubenden Fluginsekten wie Bienen und Schmetterlingen müssen geklärt und ein dauerhaftes Insekten-Monitoring aufgebaut werden, um die Insektenvielfalt mit gezielten Maßnahmen wieder steigern zu können. Link zum Original
  57. Die Auswirkungen monokultureller Bewirtschaftung und des Sedimenteintrags in Gewässer auf Insekten werden besonders beobachtet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Auswirkungen der monokulturellen Bewirtschaftung von Flächen sowie der Verlust von Brut- und Nistplätzen für Insekten durch den Sedimenteintrag in Gewässer müssen deshalb besonders beobachtet werden. Link zum Original
  58. Invasive Tier- und Pflanzenarten werden konsequent und dauerhaft bekämpft.

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    Wortlaut im Programm
    Der Erhalt der biologischen Vielfalt erfordert auch die konsequente und dauerhafte Bekämpfung invasiver Tier- und Pflanzenarten. Link zum Original
  59. Die Einstellung der Planungen für das Pumpspeicherwerk Schmalwasser wird begrüßt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir begrüßen die Einstellung der Planungen für ein Pumpspeicherwerk Schmalwasser in Südthüringen, denn die schwerwiegenden Eingriffe hätten die Natur langfristig und unumkehrbar verändert. Link zum Original
  60. Das Baustoffrecycling wird vereinfacht.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für eine Vereinfachung des Baustoffrecyclings ein. Link zum Original
  61. Recyclingbaustoffe dürfen auch für geotechnische Bauwerke wie im Deponiebau oder bei der Sanierung von Bergbaufolgelandschaften verwendet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verwendung von Recyclingbaustoffen auch für geotechnische Bauwerke wie im Deponiebau oder bei der Sanierung von Bergbaufolgelandschaften und dergleichen muss ermöglicht werden. Link zum Original
  62. Die Ersatzbaustoffverordnung wird über die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall praxisnah gestaltet und ausgelegt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir befürworten eine praxisnahe Gestaltung und Auslegung der Ersatzbaustoffverordnung über die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA). Link zum Original
  63. Die Verfüllung von Baugruben bei Investruinen kann als technisches Bauwerk im Sinne der LAGA definiert werden, um Brachen schnell zu reaktivieren.

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    Wortlaut im Programm
    Beispielsweise könnte die Verfüllung von Baugruben bei Investruinen als technisches Bauwerk im Sinne der LAGA definiert werden, um diese Brachen schnell und unbürokratisch zu reaktivieren. Link zum Original

Wie der Staat handeln soll

Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Thüringen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.

Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.

In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht

Mehr oder weniger Ausgleich

Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.

Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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