Wohlfahrtsverbände und soziale Träger
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BIW00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 5814
Mehr Geld 10
- Die Arbeit stationärer und ambulanter Jugendhilfeeinrichtungen soll durch auskömmliche Entgelte abgesichert werden.
- Für Jugendhilfeeinrichtungen sollen zeitnahe Kostenübernahmen gewährleistet sein.
- Beratungsangebote zu Wohnen und Demenz werden bedarfsgerecht finanziert.
- Bessere Löhne und Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft werden über Entgelte und Zuwendungen gegenfinanziert.
- Die Sockelfinanzierung der Frauenhäuser im Land Bremen wird verbessert.
- Die personelle Ausstattung der ambulanten Suchtberatung wird weiter verbessert.
- Die substitutionsbegleitende psychosoziale Beratung wird personell angemessen ausgestattet.
- Die finanzielle Ausstattung der Offenen Jugendarbeit wird spürbar verbessert.
- Overheadkosten der Träger von Jugendverbands- und Offener Jugendarbeit werden in allen Stadtteilen angemessen finanziert.
- Bei der Förderung von Bürgerhäusern und Quartierszentren wird auf gleichwertige Ausstattung in allen Stadtteilen geachtet.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Wohlfahrtsverbände und Wohnungsbaugesellschaften werden ermutigt, Angebote seniorengerechten Wohnens auszubauen, und erhalten die nötigen Voraussetzungen.
- Die Demenz-Informations- und Koordinierungsstelle DIKS wird gestärkt und ausgeweitet.
- Ein Ausbau von Beratung, hauswirtschaftlicher Unterstützung und Alltagsbegleitung durch die Dienstleistungszentren wird geprüft.
- Bestehende Mädchenhäuser und Mädcheneinrichtungen werden unterstützt, damit sie ihr Programm absichern und bedarfsorientiert ausbauen können.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 5
- Akteure der Zivilgesellschaft und der Sozialwirtschaft gelten als Partner in der Demokratie.
- Begegnungsstätten und Bürgerhäuser werden in ihrer Funktion gegen Einsamkeit im Alter gestärkt.
- Es wird geprüft, ob die Dienstleistungszentren der Wohlfahrtsverbände mit Beschäftigungsprojekten verzahnt werden können, um den steigenden Bedarf an Nachbarschaftshilfe und Alltagsbegleitung zu decken.
- Eine Regelfinanzierung von Frauenhäusern wird geprüft.
- Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche sowie Stadtteiltreffpunkte gelten als besonders relevant.
Mehr Pflichten 5
- Beratungsleistungen in allen Beratungsstellen sollen inklusiv sein.
- Die inklusive Ausrichtung der Beratungsstelle für Suchtkranke wird abgesichert und entsprechende Konzepte werden in anderen Beratungsstellen entwickelt.
- Die Quartierszentren in 14 stadtbremischen Quartieren sollen Begegnungen und Projekte zwischen Jung und Alt organisieren.
- Quartierszentren in 14 stadtbremischen Quartieren sollen für die Organisation von Begegnungen und Projekten zwischen Jung und Alt gewonnen werden.
- Alle Träger der Altenhilfe stellen sich auch auf ältere Menschen mit Migrationsgeschichte ein.
CDU 568
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Studierendenwerk, weitere Hochschulaktive und die Eigentümer der Immobilien werden einbezogen.
- Verschiedene Hilfsorganisationen werden bei den Übungen berücksichtigt und ihre Zusammenarbeit wird trainiert.
- Vorhandene Quartierszentren werden in ihrer Integrations- und Inklusionsarbeit stetig unterstützt.
- Strukturen und Angebote der Quartierszentren werden ausgebaut, um niedrigschwellige Angebote zu schaffen.
- Unabhängige, niedrigschwellige und anonymisierte Beschwerde- und Beratungsstellen werden auch online ausgebaut.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 6
- Das Bildungssystem umfasst Kindergärten, Schulen, akademische Bildungseinrichtungen, Vereine und Jugendeinrichtungen.
- Kümmerstrukturen in den Quartieren werden ausgebaut.
- Begegnungszentren werden nach Evaluation mit mehr Leben gefüllt.
- Anreize führen dazu, dass auch Träger selbst ineffiziente Maßnahmen erkennen und beenden.
- Offene Jugendarbeit, insbesondere Freizis und Jugendzentren, wird gestärkt, damit Jugendliche Hilfe finden und ein soziales Umfeld aufbauen.
- Die Engagementstrategie legt einen Schwerpunkt auf die Hilfsorganisationen des Landes und der Stadtgemeinden.
Mehr Pflichten 5
- Kooperationen von Ganztagsschulen mit Sportvereinen und örtlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe werden intensiviert und ausgeweitet.
- Niedrigschwellige Projekte werden gemeinsam mit sozialen Trägern und Bremer Unternehmen aufgelegt.
- Projekte wie der Seniorenlotse werden gemeinsam mit der Telefonseelsorge und den Seniorenvertretungen ausgebaut.
- Queere Beratungs- und Hilfsangebote werden für besondere Schutzbedarfe sensibilisiert.
- Jugendarbeit und Jugendhilfe verpflichten sich darauf, Jugendliche zu integrieren und Partizipation zu ermöglichen.
Grüne 2721
Mehr Geld 13
- Arbeitslosen- und Sozialberatung sowie Schulden- und Insolvenzberatung werden gefördert.
- Die Betriebskosten für Energie und Müll der Ausgabestellen der Tafeln werden von den Kommunen Bremen und Bremerhaven übernommen.
- Die Tafeln werden mit einer landesweiten Kampagne zur Gewinnung von Ehrenamtlichen unterstützt.
- Häuser der Familie, Mütterzentren, Mehrgenerationenhäuser, Quartierszentren und Erziehungsberatungsstellen werden finanziell und personell gestärkt.
- Die Anerkennungsberatung wird personell aufgestockt.
- Beratungsstellen, denen durch die Landesantidiskriminierungsstelle mehr Arbeit entsteht, werden besser ausgestattet.
- Auf steigende Beratungsanfragen bei den Beratungsstellen wird mit ausreichenden Mittelerhöhungen reagiert.
- Die Stadtteilfarmen erhalten institutionelle Förderung.
- Die Stadtteilfarmen werden statt über OJA-Mittel institutionell finanziert.
- Die separate Finanzierung stadtteilübergreifender Angebote der Offenen Jugendarbeit wird verstetigt und ausgebaut.
- Es werden mehr muttersprachliche Streetworker eingesetzt.
- Öffnungszeiten sowie räumliche und personelle Kapazitäten eines integrierten Drogenkonsumraums werden ausgeweitet.
- Das Studierendenwerk wird solide finanziert, um günstige Mieten und Preise in Wohnheimen und Mensen zu sichern.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Verknüpfung von Quartierszentren und ambulanten Behandlungszentren wird in einem Modellprojekt erprobt.
- Quartierszentren mit Sozial- und Gesundheitsleistungen werden ausgebaut.
- Die Arbeit nachbarschaftlicher Hilfsnetzwerke, Quartierszentren und Begegnungsstätten wird intensiver gefördert und an neue Bedarfe angepasst.
- Für Projektanträge in Kultur und Sozialem wird ein allgemeines, auf Open Source basierendes Portal für papierarme Antragstellung, Bewilligung und Abwicklung geschaffen.
- Opferschutzeinrichtungen sollen proaktiv auf Betroffene von Straftaten zugehen dürfen.
- Ein Dialog mit kirchlichen Sozialeinrichtungen im Land und den Gewerkschaften wird aufgenommen.
- Die Arbeit der Jugendeinrichtungen wird weiter gefördert und ihre Qualität gesichert und ausgebaut.
- Beim Ausbau der Ganztagsschulen wird die Zusammenarbeit mit der Offenen Jugendarbeit verstärkt.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 6
- Innerhalb der Quartiere wird auf nachbarschaftliche Hilfsnetzwerke, Quartierszentren, Dienstleistungszentren und Begegnungsstätten mit Hilfsangeboten bei der Digitalisierung gesetzt.
- Die Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau und weitere Beratungs-, Bildungs- und Anlaufstellen für Frauen, inter*, nicht-binäre und trans* Personen werden weiter gefördert.
- Frauenhäuser und Kinderschutzeinrichtungen werden nachhaltig finanziell abgesichert.
- Beratungsangebote im Bereich geschlechtliche Vielfalt werden weiter gefördert und bei Bedarf angepasst.
- Mittel der Offenen Jugendarbeit werden weiterhin in die Stadtteile gegeben, um dort vor Ort verteilt zu werden.
- Die Mittel der offenen Jugendarbeit werden weiter nach Sozialindikatoren vergeben.
Linke 8925
Mehr Geld 20
- Rechts- und Sozialberatungen sowie Schuldner- und Mieterberatungsvereine werden strukturell gestärkt, finanziell abgesichert und ausgebaut.
- Freie Träger der Jugendhilfe erhalten eine bedarfsgerechte Finanzierung, die Qualität und tarifliche Bezahlung ermöglicht.
- Bei der Refinanzierung freier Träger werden auch die Kosten der Betriebsratsarbeit berücksichtigt.
- Unabhängige Beratungsstellen für Erwerbslose werden gestärkt und auskömmlich finanziert.
- Die Beratungsstelle für mobile Beschäftigte und Opfer von Arbeitsausbeutung (MoBA) wird verstetigt und dauerhaft finanziell abgesichert.
- Die unabhängige Beratungsstelle „Antidiskriminierung in der Arbeitsplatz“ (ADA) wird verstetigt und dauerhaft finanziell abgesichert.
- Nitribitt e. V. wird zur Beratung und Unterstützung von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern dauerhaft ausfinanziert.
- Die Beratungsstelle „Marie“ in Bremerhaven wird dauerhaft ausfinanziert.
- Beratungsangebote für queere Familien und queere Menschen mit Kinderwunsch werden besser ausgestattet.
- Die Schulaufklärung durch das Rat&Tat-Zentrum wird dauerhaft finanziert und ausgebaut.
- Träger der offenen Jugendarbeit werden bei der Entwicklung von Angeboten zur Sensibilisierung für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt finanziell unterstützt.
- Häuser der Familie, das Zentrum für Alleinerziehende, Kinder- und Jugendfarmen, Mütterzentren, Bürgerhäuser und Spielhäuser werden erhalten und von der Stadt bedarfsgerecht refinanziert.
- Die Spielhäuser auf Spielplätzen werden personell gestärkt.
- Offene Jugendarbeit wird gut ausgestattet und finanziell abgesichert, mit Jugendfreizeitheimen, Ferienreisen, interkulturellen Begegnungen sowie kulturellen und sportlichen Angeboten dezentral in allen Stadtteilen.
- Das Studierendenwerk wird vom Land deutlich besser gefördert.
- Beratungs- und Vermittlungsangebote für Wohnraum werden besser ausgestattet.
- Die Budgets für Lotsen- und Mentorenprogramme, Deutschlernorte und Übersetzungshilfen werden ausgebaut.
- Beratungsangebote für Geflüchtete zu Wohnen, Aufenthaltsrecht und Gesundheit erhalten mehr Ressourcen.
- Förderzeiträume über ein Jahr hinaus werden ermöglicht.
- Freizeitheime und Jugendeinrichtungen wie Lilas Pause werden personell und finanziell deutlich bessergestellt.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Eine Senatskommission Armutsbekämpfung unter Mitwirkung von Betroffenenverbänden, Beratungsstellen, Trägern und Verbraucherzentrale wird eingerichtet.
- Die Straßensozialarbeit wird gestärkt.
- Freie Träger der Jugendhilfe erhalten Freiheit in der pädagogischen Ausgestaltung.
- In Neubauten werden je nach Bedarf des Stadtteils Kitas, Sozial- und Kulturzentren und Ärztehäuser integriert.
- Lebensmittelhändler werden verpflichtet, alle sonst zu entsorgenden Lebensmittel an Tafeln und ähnliche Organisationen abzugeben.
Bleibt wie bisher 8
- Das Land sichert die Arbeit von pro familia mit ausreichender Finanzierung.
- Die queer-migrantische Beratung und Selbsthilfe am Rat&Tat-Zentrum wird dauerhaft finanziell abgesichert.
- Die Arbeit von Einrichtungen und Trägern, die mit jungen Menschen arbeiten, wird finanziell gesichert.
- Die Offene Jugendarbeit wird gestärkt, finanziell abgesichert und qualitativ weiterentwickelt.
- Die Förderung der trägerübergreifenden psychosozialen Beratungsstelle für Freiwilligendienstleistende wird fortgesetzt.
- Anlaufstellen, die Menschen mit Behinderungen bei der Integration in Arbeit unterstützen, werden finanziell abgesichert.
- Staatliche und wohlfahrtliche Aufgaben werden nicht systematisch auf Ehrenamtliche ausgelagert.
- Die mobile Beratung gegen Rechtsextremismus wird langfristig abgesichert.
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 7
- Die ambulanten Hilfen in der Verselbstständigungsphase werden evaluiert.
- Beschäftigte freier Träger der sozialen Infrastruktur werden nach den Tarifverträgen der öffentlichen Hand bezahlt.
- Das Studierendenwerk baut ausreichend Wohnheimplätze.
- Die Mensen werden klimaneutral umgestaltet.
- Das Mensa-Angebot stellt vegetarische und vegane Speisen stärker in den Mittelpunkt.
- Behörden, Wohnungsbaugesellschaften, Wohlfahrtsträger und Initiativen arbeiten bei der Wohnraumversorgung Geflüchteter enger zusammen.
- Der Fonds für digitale Endgeräte wird über Stadtteilzentren, Hochschulen, Schulen und vergleichbare Einrichtungen bekannt gemacht.
FDP 57
Mehr Geld 4
- Bedarfsgerecht ausgestattete Hilfestellen ermöglichen Gewaltprävention in allen Stadtteilen Bremens und Bremerhavens.
- Schutzunterkünfte erhalten genügend psychologisches Betreuungspersonal für Betroffene häuslicher Gewalt.
- Für Betroffene digitaler Gewalt wird eine Beratungsstelle mit geschultem Fachpersonal eingerichtet.
- Institutionen, die sich ausschließlich um Menschen mit Behinderungen kümmern, bleiben notwendig und werden finanziell angemessen ausgestattet.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Mehr Pflichten 5
- Die Infrastruktur der Drogenszene wie Substitutionsärzte und Hilfsangebote wird mitverlagert.
- Polizei und Sozialarbeit gehen häufiger gemeinsam Streife.
- Jugend- und Frauenzentren sowie Schul-, Jugend-, Sozial-, Arbeits- und Gesundheitsbehörden bilden ein Netzwerk zur frühzeitigen Hilfe für Aussteiger.
- Das Jugendangebot wird zwischen Jugendlichen, Trägern, Sportanbietern, Schulen, Hochschule, Politik, Jugendparlament und Verwaltung abgestimmt.
- Werkstätten für Menschen mit Behinderung verfolgen stärker das Ziel, Beschäftigte erfolgreich auf den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.
Koalitionsvertrag 81828
Mehr Geld 17
- Beratungseinrichtungen und Projekte für geflüchtete Frauen wie „Your Turn“ werden langfristig finanziell abgesichert.
- Beratungs- und Begegnungsangebote für Ein-Eltern-Familien werden finanziell abgesichert, ausgewertet, verstetigt und bei Lücken ausgebaut.
- Frauenhäuser und Kinderschutzeinrichtungen werden nachhaltig finanziell abgesichert.
- Die bisher über ein Bundesmodellprojekt finanzierte Beratungsstelle „Marie“ für Prostituierte in Bremerhaven bleibt bestehen und wird auskömmlich finanziert.
- Nach Thüringer Modell wird eine Flatrate für Videodolmetschung für öffentlichen Dienst, Beratungsstellen sowie Gesundheits-, Bildungs- und Hilfesystem eingeführt.
- Die Förderung der Beratungsstellen für queere Menschen in Bremen, Bremen-Nord und Bremerhaven wird gesichert und bedarfsgerecht ausgebaut.
- Die Spielhäuser auf Spielplätzen werden personell gestärkt.
- Housing First wird in die Regelfinanzierung nach dem SGB XII überführt.
- Die finanziellen Mittel für die offene Jugendarbeit werden aufgestockt.
- Die Finanzierungssystematik der offenen Jugendarbeit wird mit Sockelbetrag und dynamisierter Zuwendung überarbeitet.
- Für den Erhalt des Angebots ist eine Finanzierung außerhalb der bestehenden OJA-Mittel im Stadtteil nötig.
- Die Förderung von Anerkennungspraktika für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in der offenen Jugendarbeit wird fortgeschrieben und ausgebaut.
- Die Vormundschaftsvereine in Bremen werden gefördert, um die Fallbelastung in der Amtsvormundschaft zu senken.
- Die Vormundschaftsvereine erhalten neben Stundenpauschalen über die Justizkasse eine begleitende Projektförderung.
- Die Erziehungsberatungsstellen werden finanziell und personell gestärkt.
- Familienbezogene Infrastruktur im Quartier wie Häuser der Familie, Spielhäuser, Mütterzentren, Mehrgenerationenhäuser und aufsuchende Elternunterstützung wird finanziell und personell gestärkt.
- Eine Anhebung und Verstetigung der Mittel für diese Beratungsangebote gegen rechte Gewalt wird geprüft.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Nach Thüringer Modell wird eine Flatrate für Videodolmetschung für öffentlichen Dienst, Beratungsstellen sowie Gesundheits-, Bildungs- und Hilfesystem eingeführt.
- Die Vernetzung des Kulturtickets mit Sozialberatungsstellen wird verbessert.
- Das Bürger- und Sozialzentrum Huchting wird auch als kulturelle Einrichtung fortentwickelt.
- Die Arbeit der Demenz Informations- und Koordinationsstelle wird gestärkt und ausgeweitet.
- Sozialkaufhäuser in den Quartieren werden bei Bedarf unterstützt und gefördert.
- Die Arbeit der Tafeln wird unterstützt und gefördert.
- Die Förderzeiträume der Zuwendungen für die offene Jugendarbeit werden an den Doppelhaushalt angepasst.
- Träger werden beim Aufbau von Notschlafstellen für von Obdachlosigkeit bedrohte Kinder unterstützt.
- Träger werden beim Aufbau weiterer Eltern-Kind-Wohneinrichtungen unterstützt.
- Träger werden beim Aufbau einer Jugendentgiftung unterstützt.
- Es werden Bewegungsstrukturen entwickelt, die sozialraumorientierte Kooperationen von Kitas, Schulen, Vereinen und sozialen Trägern im Bereich Bewegung stärken.
- Der Ausbau von öffentlichem WLAN wird insbesondere in kulturellen und sozialen Einrichtungen vorangetrieben.
Bleibt wie bisher 12
- Die Budgets für überregionale Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit werden dauerhaft abgesichert und bedarfsgerecht weiterentwickelt.
- Frauenhäuser und Kinderschutzeinrichtungen werden finanziell abgesichert.
- Beratungsstellen wie MOBA werden verstetigt.
- Die Arbeitslosen- und Sozialberatung wird weiter gefördert.
- Die Schulden- und Insolvenzberatung wird weiter gefördert.
- Die Kinder- und Jugendfarmen werden im Zusammenspiel von Jugend- und Bildungsressort abgesichert.
- Die bestehenden Mädchenhäuser und -einrichtungen werden abgesichert.
- Die Digitalisierungsstrategie der offenen Jugendarbeit und der Jugendverbandsarbeit wird fortgeführt.
- Für den ehrenamtlich geführten Freundeskreis Häuser der Familie e.V. wird eine Nachfolgeregelung gefunden.
- Die Beratung zur altersgerechten Wohnraumanpassung (kom.fort) wird bedarfsgerecht weiter gefördert.
- Ein breites, wohnortnah vernetztes Angebot sozialer Infrastruktur aus Gesundheitszentren, Stadtteilzentren, Beratungsstellen, Begegnungsstätten, Bürgerhäusern und Mobilitätsdiensten wird sichergestellt.
- Die Beratungsstelle SoliPort für Opfer rechter und rassistischer Gewalt und das mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus werden weiter gefördert.
Ohne klare Richtung 6
- Die Ausstattung von Kitas sowie Kinder- und Familienzentren richtet sich nach den unterschiedlichen sozialen Herausforderungen in den Quartieren.
- Das Finanzierungssystem der Offenen Jugendarbeit braucht eine grundlegende Neuausrichtung.
- Es wird geprüft, wie Kinder- und Jugendfarmen bei der Ausweitung der Ganztagsschule als Bestandteil der Angebotsstruktur einbezogen werden können.
- Die Öffnungszeiten der Jugendeinrichtungen werden überprüft, um der Nachfrage nach Wochenendangeboten nachzukommen.
- Dezentrale Unterstützungsstrukturen wie Dienstleistungszentren werden gestärkt und ausgebaut.
- Die Quartierszentren in 14 stadtbremischen Quartieren werden für Begegnungen und Projekte zwischen Jung und Alt gewonnen und gefördert.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 7
- Schule, Jugendhilfe und familienbezogene Sozialarbeit werden stärker vernetzt.
- Werkstätten für Menschen mit Behinderung werden zu Dienstleistern für die Inklusion am allgemeinen Arbeitsmarkt weiterentwickelt.
- Alle zwei Jahre wird geprüft, ob Außenarbeitsplätze der Werkstatt Bremen in reguläre Arbeitsverhältnisse umgewandelt werden können.
- Die Budgets für stadtteilübergreifende Angebote der offenen Jugendarbeit werden dauerhaft abgesichert, mindestens zur Hälfte für überjährige stadtweite Angebote und im Übrigen für innovative Projekte.
- Die Einrichtungsaufsicht im Landesjugendamt wird verstärkt.
- Alle Träger der Altenhilfe und von Seniorenangeboten sollen die Bedürfnisse von Menschen mit Migrationsgeschichte achten.
- Konzepte und Modellprojekte der Altenhilfe werden an die Bedarfe älterer Menschen mit Migrationsgeschichte angepasst.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 61341
Mehr Geld 31
- Soziale Einrichtungen erhalten institutionelle statt befristeter Förderung.
- Quartierszentren werden ohne Antragsbürokratie gefördert.
- Housing First wird dauerhaft finanziert.
- Frauenspezifisches Streetwork wird dauerhaft abgesichert und personell ausgebaut.
- Angebote freier Träger zur Versorgung mit Lebensmitteln und warmen Mahlzeiten erhalten finanzielle Absicherung und eine Refinanzierung von Sozialarbeit und Beschäftigungsförderung.
- Die aufsuchende Sozialarbeit wird von der Projektförderung in eine dauerhafte Finanzierung überführt.
- Mittel der Arbeitsmarktförderung werden gezielt für quartiersnahe soziale Infrastruktur genutzt.
- Projekte des sozialen Arbeitsmarkts werden durch dauerhaft ausfinanzierte sozialarbeiterische und psychologische Unterstützungsangebote begleitet.
- Bremen und Bremerhaven stellen verstärkt Landes- und kommunale Mittel für soziale Infrastruktur und Beschäftigungsangebote bereit, um sinkende Bundes- und EU-Förderung auszugleichen.
- Projekte an der Schnittstelle zwischen ambulanter ärztlicher Versorgung, Beratungs- und Präventionsangeboten und dem öffentlichen Gesundheitsdienst werden gefördert.
- Die Offene Kinder- und Jugendarbeit erhält rund 6 Millionen Euro mehr.
- Sportstätten sowie Kinder- und Jugendfarmen erhalten verlässliche Finanzierungsstrukturen auch außerhalb der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.
- Schuldner-, Erwerbslosen- und weitere soziale Beratungsangebote in Bremen-Nord werden langfristig erhalten und verlässlich finanziert.
- Förderzeiträume über ein Jahr hinaus werden ermöglicht.
- Ein Familienfördergesetz für Bremen und Bremerhaven schafft einen Rahmen mit Qualität, tragfähigen Strukturen und langfristiger Finanzierung.
- Die Offene Kinder- und Jugendarbeit wird gestärkt und Angebote in Freizeitheimen dauerhaft gefördert.
- Die Wohlfahrt in Bremen wird bedarfsdeckend, verlässlich und nachhaltig finanziert.
- Die Sozialwirtschaft wird so ausgestattet, dass sie dauerhaft hohe Qualität erbringen und gute Arbeitsbedingungen und Löhne bieten kann.
- Die Tarifentgelte der Beschäftigten der freien Wohlfahrtspflege werden vollständig refinanziert.
- Die Verbandsarbeit der freien Wohlfahrt wird auskömmlich finanziert.
- Projekte, Einrichtungen und Initiativen zur Verbesserung der Sorgearbeit sollen auskömmlich ausgestattet, vernetzt und institutionell abgesichert werden.
- Häuser der Familien, Frühförderung sowie Hebammen- und Gesundheitszentren sollen verlässlich finanziert werden.
- Gut ausgestattete Nachbarschaftsunterstützung wie Nachbarschaftscafés und tägliche Mittagessen soll der Isolation im häuslichen Alltag entgegenwirken.
- Eine Landesförderung für aufsuchende Beratung soll sicherstellen, dass Ansprüche etwa auf Unterhaltsvorschuss und Wohngeld abgerufen werden.
- Frauenhäuser und Beratungsstellen sollen verlässlich und langfristig finanziert werden.
- Beratungsstellen wie Trans* Rechte.V. und Rat & Tat Zentrum für Queeres Leben e.V. sollen ausreichend ausgestattet werden.
- Die Ehrenamtskoordination in der Flüchtlingshilfe, insbesondere „Gemeinsam in Bremen“, wird dauerhaft finanziert.
- Die Förderung von REFUGIO wird erweitert, um die psychologische Versorgung Geflüchteter sicherzustellen.
- Justiz, Strafvollzug und Straffälligenhilfe sollen mit den notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen ausgestattet werden.
- Die Seemannsmissionen in Bremen und Bremerhaven werden auskömmlich finanziert.
- Der Landeszuschuss an das Studierendenwerk wird erhöht, um Mieten und Beiträge zu stabilisieren.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Mietervereine, Sozialberatungsstellen und Verbraucherzentrale werden bei wohnortnaher Mieterberatung und aufsuchender Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.
- Der Aktionsplan zum Hitze- und Kälteschutz wird gemeinsam mit den Trägern weiterentwickelt.
- Nachbarschaftliche soziale Infrastruktur wird gefördert, planvoll entwickelt und fair abgesichert.
- Notwendige Einrichtungen der sozialen Infrastruktur erhalten eine Bestandsgarantie, die bei Problemen greift.
- Die Bündelung von Angeboten der sozialen Infrastruktur in gemeinsamen Einrichtungen wird gefördert.
- Träger, Beschäftigte und Teilnehmende von Arbeitsmarktprojekten erhalten langfristige Perspektiven und Planungssicherheit.
- Solidarische Zentren in jedem armutsbedrohten Stadtteil werden institutionell abgesichert.
- Vorhandene Strukturen für Sorgearbeit sollen gesichert und ausgebaut werden.
- Projekte, Einrichtungen und Initiativen zur Verbesserung der Sorgearbeit sollen auskömmlich ausgestattet, vernetzt und institutionell abgesichert werden.
- Feste Austauschformate mit relevanten Akteuren wie Flüchtlingsrat, Paritätischem und Fluchtraum werden etabliert.
Weniger Pflichten 2
Teils begünstigend, teils belastend 2
Bleibt wie bisher 8
- Versuche, Suppenausgaben und andere Unterstützungsangebote am Hauptbahnhof zu verhindern, werden abgelehnt.
- Die Offene Kinder- und Jugendarbeit und die Jugendfreizeitheime werden vor finanziellen Einsparungen geschützt.
- Häuser der Familie, Familienhebammen sowie Erziehungs- und Familienberatungsstellen werden langfristig abgesichert.
- Begegnungsstätten und Nachbarschaftstreffs in den Stadtteilen sollen erhalten bleiben.
- Anlaufstellen und Beratungsangebote, die Menschen mit Behinderungen bei selbstbestimmter Lebensführung und Arbeitsintegration unterstützen, sollen finanziell abgesichert werden.
- Die Arbeit von STI-Beratungsstellen beim Gesundheitsamt und der AIDS-Hilfe soll weiterhin finanziert werden.
- Unabhängige Beratungsstellen und Träger, insbesondere für Asylverfahrensberatung, Wohnen und psychosoziale Unterstützung, werden langfristig abgesichert.
- Eine Verlegung des Jugendstrafvollzugs nach Niedersachsen aus finanziellen Gründen wird abgelehnt.
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 6
- Sozialbehörden, Wohnungsunternehmen und Beratungsstellen arbeiten zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit eng zusammen.
- Gute Arbeitsbedingungen bei den Trägern der Offenen Kinder- und Jugendarbeit werden garantiert.
- Gesetzliche Regelungen sollen Gewaltprävention und Schutzkonzepte in gemeinschaftlichen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen verbindlich verankern.
- In gemeinschaftlichen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen sollen regelmäßige externe Überprüfungen sichergestellt werden.
- In gemeinschaftlichen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen sollen Frauenbeauftragte etabliert werden.
- Bei Hochrisikofällen sollen verbindliche interdisziplinäre Fallkonferenzen von Polizei, Justiz, Jugendamt und Fachstellen Schutzkonzepte entwickeln.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht