Wohlfahrtsverbände und soziale Träger
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 1810
Mehr Geld 4
- Sozialpolitische Maßnahmen werden in einem Zukunftsfonds gebündelt und auf 150 Millionen Euro erhöht.
- Einrichtungen und Projekte, die sich Hassgewalt entgegenstellen und durch Beratung, Aufklärung und Opferhilfe gegen Diskriminierung wirken, werden gefördert und gestärkt.
- Es werden Mittel bereitgestellt, um die Katastrophenschutzunterkünfte der Hilfsorganisationen weiter zu ertüchtigen.
- Die Fördermittel für die Sozialverbände werden weiter ausgebaut.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Der Zukunftsfonds soll Menschen, Vereinen und Verbänden, die anderen Sicherheit und Hilfe geben, Verlässlichkeit sowie Planungs- und Zukunftssicherheit verschaffen.
- Ergänzend zur Wohlfahrtspflege wird die Gründung von Sozialgenossenschaften verstärkt unterstützt.
- In der Enquetekommission sollen unter Einbindung von Wissenschaft, Sachverständigen, Sozialverbänden, Kirchen und anderen Institutionen neue Lösungsansätze gegen Einsamkeit aufgezeigt werden.
- Besuchs- oder Begleitprojekte der Hilfsdienste werden unterstützt.
- Die Arbeit der Opferhilfevereine und ihrer Strukturen wird noch stärker gestärkt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 5
- Die finanzielle Förderung der Familienzentren wird stabilisiert.
- Mehrgenerationenhäuser erhalten eine verlässliche Unterstützung.
- Angebote von Frauennotrufen, Beratungs- und Interventionsstellen sowie ein flächendeckendes Angebot von Frauenhäusern für akute Krisenfälle werden erhalten und wo erforderlich ausgebaut.
- Tafeln und vergleichbare Organisationen werden bei ihrer ehrenamtlichen Unterstützung weiterhin unterstützt.
- Die erhöhten finanziellen Zuwendungen für Tafeln und vergleichbare Organisationen werden verstetigt.
Ohne klare Richtung 3
- Die Studierendenwerke werden als Säulen der Hochschulgemeinden und Partner des Landes weiter gestärkt.
- Durch kleinräumige Organisation von Sozialgenossenschaften können soziale Anliegen vor Ort mit maßgeschneiderten Lösungen bearbeitet werden.
- Mehrgenerationenangebote, Alltagsunterstützung für Familien, selbstbestimmtes Leben von Pflegebedürftigen oder Menschen mit Behinderungen und Projekte gegen Einsamkeit sind Tätigkeitsfelder von Sozialgenossenschaften.
AfD 22
Mehr Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 2
- In der Schwangerschaftskonfliktberatung werden Schwangeren und werdenden Vätern verpflichtend Ultraschalluntersuchungen des ungeborenen Kindes angeboten.
- Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen werden gesetzlich verpflichtet, ein schriftliches Verzeichnis individuell möglicher organisatorischer und finanzieller Unterstützungsleistungen auszuhändigen.
SPD 1218
Mehr Geld 14
- Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen werden bedarfsgerecht finanziert.
- Ein neu konzipiertes, auskömmlich finanziertes und dynamisiertes Sozialbudget soll die soziale Infrastruktur krisenfest machen.
- Öffentliche Zuschüsse an soziale Träger werden so gestaltet, dass sie Tarifentwicklungen berücksichtigen, Kostensteigerungen auffangen und gute Arbeitsbedingungen sichern.
- Ein Landesförderprogramm Wohnraumhilfen wird aufgelegt.
- Soziale Träger und Einrichtungen sollen bei steigenden Kosten mit Landesmitteln unterstützt werden, damit das soziale Hilfesystem erhalten bleibt.
- Präventive Strukturen für Familien wie Familienzentren, Beratungsangebote, Familienhebammen, Jugendhilfe und frühe Hilfen werden ausgebaut und nachhaltig finanziert.
- Konzepte für altersgerechte Medienbildung in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe werden erarbeitet und finanziert.
- Fachberatungs- und Präventionsangebote im Kinderschutz werden auskömmlich finanziert.
- Die Migrationsberatung wird ausgeweitet und bedarfsgerecht ausgestattet.
- Die psychosozialen Zentren für Geflüchtete werden besser ausgestattet.
- Wohnraumvermittlungsstellen werden auch für Geflüchtete gefördert.
- Die Migrationsberatungsstellen werden bedarfsgerecht ausgestattet.
- Die Mittel für die Verbraucherberatung werden verdoppelt.
- Die Studierendenwerke werden finanziell stärker unterstützt.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Kurzfristige soziale Projekte sollen durch verlässliche Unterstützung ersetzt werden, um überall eine gute soziale Infrastruktur zu sichern.
- Projektförderungen im sozialen Bereich sollen die Ausnahme und gesetzliche Lösungen die Regel sein.
- Mehrgenerationenhäuser werden gefördert.
- Beratungsnetzwerke, Behindertenorganisationen und Selbsthilfe werden unterstützt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Grüne 6722
Mehr Geld 10
- Die verlässliche Förderung sozialer Projekte, Initiativen, Vereine und Verbände über das Hessische Sozialbudget bildet den Kern der Sozialpolitik.
- Erfolgreiche soziale Projekte werden planungssicher verstetigt, mit weniger Projekt- und mehr Regelförderung.
- Bei einem erneuten Landesprogramm gegen gestiegene Energiepreise werden auch die Studierendenwerke unterstützt, damit die Wohnheimmieten stabil bleiben.
- Die Mensen brauchen bundesweit ein Sanierungsprogramm.
- Frauennotrufe und Fachberatungsstellen sollen finanziell gestärkt werden, damit sie auch Präventions-, Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit leisten können.
- Täterberatung zum Schutz betroffener Frauen und Kinder wird flächendeckend gefördert.
- Programme zur Veränderung gewaltgeprägter Verhaltensmuster werden flächendeckend gefördert.
- Die Schwangerschaftskonfliktberatung soll voll finanziert werden.
- Melde- und Beratungsstellen zu Antisemitismus werden finanziert.
- Eine auskömmliche Finanzierung freier Träger der Straffälligenhilfe wird sichergestellt.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Netzwerke, Selbsthilfegruppen, Vereine und regionale Beratungsstellen in diesem Bereich werden gestärkt.
- Die Arbeit der Familienzentren wird gestärkt.
- Die interdisziplinären Frühförderstellen des LWV für Kinder mit Sinnesbeeinträchtigungen und Autismus werden unterstützt.
- Projekte zur Sensibilisierung von Beratungskräften für sexualisierte Gewalt an behinderten Frauen werden gefördert.
- Die Zusammenarbeit von Schule, Jugend- und Suchthilfe in der Suchtprävention wird gestärkt.
- Der Ausbau von Familienzentren und ihre Vernetzung mit Kinderbetreuungseinrichtungen werden gefördert.
- Die Arbeit der Familienzentren wird durch die Landesservicestelle weiter unterstützt.
- Die Vernetzung von Schulen mit Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und anderen Akteuren in der Nachbarschaft wird gefördert, um niedrigschwellige Angebote zu entwickeln.
- Die Präventionsarbeit in Jugendarbeit und aufsuchender Sozialarbeit wird gestärkt.
- Die Zusammenarbeit von Polizei und Sozialarbeit soll gestärkt werden.
- Hilfseinrichtungen für Opfer von Straftaten werden stärker unterstützt, mit Schwerpunkt auf Opfern von Sexualstraftaten sowie rassistischen, antisemitischen oder homo- und transphoben Übergriffen.
- Die Landesopferberatung wird in ihrer Wirksamkeit und bei der Entwicklung konkreter Handlungsleitfäden unterstützt.
Bleibt wie bisher 3
- Die Arbeit queerer Zentren und Jugendzentren wird überregional gedacht und langfristig abgesichert.
- Die Landesberatungsstelle gemeinschaftliches Wohnen in Hessen wird dauerhaft erhalten.
- Gemeinsam mit Bund und Kommunen wird eine verlässliche, bedarfsgerechte Finanzierung von Schutzeinrichtungen, Frauennotrufen sowie Beratungs- und Interventionsstellen gesichert.
Ohne klare Richtung 4
- Die Vernetzung der Kinder- und Jugendhilfe mit der Schule wird ausgebaut.
- Die interdisziplinären Frühberatungsstellen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden gestärkt.
- Ein Hochschulsozialpakt soll die Studierendenwerke aufgabenbasiert finanzieren.
- Sozialbeiträge der Studierenden und Landeszuschuss sollen für eine stabile Finanzierung der Studierendenwerke im Gleichklang stehen.
Mehr Pflichten 6
- Mit Kommunen, Verbänden und Trägern wird ein thematisch und regional sortierter Überblick über vorhandene soziale Angebote erstellt.
- Die Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe wird durch wirksame Zusammenarbeit aller Beteiligten vorangebracht.
- In Einrichtungen für Menschen mit Behinderung werden besondere Schutzkonzepte gegen Übergriffe eingeführt.
- Die Förderung für in Not geratene Studierende wird neu aufgestellt und bei den Studierendenwerken verankert.
- In Zielvereinbarungen mit den Studierendenwerken werden soziale, ökologische und strukturelle Ziele festgelegt.
- Zum Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt und Stalking sollen Fallkonferenzen von Polizei, Ämtern, Staatsanwaltschaft, Interventionsstellen und Täterarbeit etabliert werden.
FDP 115
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Kooperationen zwischen Kitas und Partnern der Jugendhilfe, anderen Bildungseinrichtungen und sozialen Einrichtungen werden gefördert.
- Die Zusammenarbeit der Schulen mit Fachkräften, Schulpsychologen, Therapeuten, Jugendhilfeträgern und außerschulischen Partnern wird ausgebaut.
- Die Kapazitäten der Beratungszentren werden erhöht.
- Wirtschaft, sozialer und öffentlicher Sektor werden über Instrumente und wirtschaftlichen Nutzen ganzheitlichen Diversity Managements informiert.
- Spezifische Beratungsangebote werden evaluiert und gezielt gefördert.
Bleibt wie bisher 1
FW 3
Mehr Rechte oder Angebote 1
Linke 2219
Mehr Geld 14
- Aufsuchende Arbeit muss bei Bedarf möglich sein und mit Ressourcen ausgestattet werden.
- Jugendzentren erhalten qualifiziertes und gut ausgebildetes Personal.
- Mehr Geld und Personal fließen in die Jugendhilfe, etwa für intensivpädagogische Wohngruppen und Prävention.
- Anlaufstellen und Jugendämter erhalten mehr Personal, um auch präventiv wirken zu können.
- Arbeitnehmerorientierte Beratungs- und Bildungseinrichtungen werden institutionell gefördert.
- Die Studierendenwerke werden finanziell besser ausgestattet.
- Beratungsangebote für ungewollt Schwangere werden deutlich ausgebaut und besser finanziert und bleiben freiwillig.
- Hessische Frauenhäuser erhalten eine bessere personelle und sachliche Ausstattung sowie Barrierefreiheit.
- Mehr Landesmittel fließen in Förderung und Ausbau von Beratungsangeboten für Mädchen und Frauen mit Erfahrungen sexualisierter Gewalt.
- Ein Landesinvestitionsprogramm schafft mehr Schutzräume in Frauenhäusern und Frauenwohnungen.
- Queere Beratung wird auch im ländlichen Raum durch die Finanzierung dezentraler Anlaufpunkte sichergestellt.
- Die AIDS-Hilfen erhalten eine angemessene und verlässliche Finanzierung.
- Unabhängige Rechts- und Verfahrensberatung für Asylsuchende wird flächendeckend ausgebaut und nachhaltig finanziert.
- Die frei werdenden Mittel der Abschiebehafteinrichtung fließen in eine unabhängige Rechtsberatung.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Land, Kommunen, Gewerkschaften und soziale Träger werden an einen gemeinsamen Tisch geholt.
- AIDS-Hilfen und Schwerpunktpraxen werden stärker unterstützt, auch um das Stadt-Land-Gefälle zu überwinden.
- Die Pflegestützpunkte werden ausgebaut, damit sie wohnortnah erreichbar und aufsuchend tätig sind.
- Die Studierendenwerke erhalten Planungssicherheit.
- Hilfsangebote, in denen Menschen mit Behinderung mitarbeiten, werden besonders gefördert und ausgebaut.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 31019
Mehr Geld 9
- Die Förderung von Beratungsstellen gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen wird flächendeckend ausgeweitet.
- Ein Landesförderprogramm unterstützt die Träger beim Ausbau der Plätze in der stationären Jugendhilfe.
- Der Opferschutz wird durch institutionelle und verstetigte Förderung gestärkt.
- Das Programm der Gemeinwesenarbeit wird über 2026 hinaus weitergeführt.
- Einrichtungen und Projekte gegen Hassgewalt, etwa durch Beratung, Aufklärung und Opferhilfe, werden gefördert.
- Die Förderung von Frauenhäusern wird ausgebaut und ein flächendeckend erreichbares Angebot bereitgehalten.
- Eine flächendeckende medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung einschließlich der Frauennotrufe wird finanziert.
- Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen werden bedarfsgerecht finanziert und sollen ungehindert erreichbar sein.
- Pflegestützpunkte sollen für Online-Beratungen ausgestattet werden.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Gemeinwesenarbeit und Kooperationen zwischen Jugendamt, Jugendberufshilfe, Jobcentern, Bildungsträgern, Bundesagentur für Arbeit und Schulen werden gestärkt.
- Opferhilfevereine und andere Hilfestrukturen werden stärker unterstützt.
- Die Zusammenarbeit des Justizvollzugs mit Kommunen und freien Trägern bei der Entlassungsvorbereitung wird verbessert.
- Die Katastrophenschutzunterkünfte der Hilfsorganisationen werden bedarfsgerecht ertüchtigt.
- Studierendenwerke dürfen künftig auch volljährige Auszubildende in ihren Wohnheimen unterbringen.
- Mehrgenerationenhäuser werden unterstützt und das Landesprogramm Familienzentren intensiviert.
- Melde- und Beratungsstellen werden in Analyse und Evaluation der Extremismusprävention einbezogen.
- Das Demokratiefördergesetz verankert Melde- und Beratungsstellen und den Kampf gegen Antisemitismus gesetzlich.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 4
- Die finanzielle Förderung der Familienzentren wird stabilisiert.
- Die Tafeln werden weiterhin unterstützt und ihre erhöhten finanziellen Zuwendungen verstetigt.
- Die Kompetenzen der Werkstätten für Menschen mit Behinderung bleiben erhalten.
- Das Beratungsprojekt „Faire Mobilität Hessen“ für entsandte EU-Arbeitskräfte wird langfristig finanziell abgesichert.
Ohne klare Richtung 6
- Die Studierendenwerke werden gestärkt.
- Das Konzept der Childhood-Häuser wird unterstützt.
- Die Unterstützung sozialer Wohnraumagenturen in Kommunen wird geprüft.
- Beim Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt liegt ein Schwerpunkt auf dem ländlichen Raum und den Fachstellen vor Ort.
- Die AIDS-Hilfen werden angemessen unterstützt.
- Die Umsetzung des Modells der Sozialgenossenschaften in Hessen wird geprüft.
Mehr Pflichten 3
- Fachberatungs- und Präventionsangebote im Kinderschutz werden mit den Jugendhilfeträgern evaluiert und flächendeckend sichergestellt.
- Mit Kommunen und Trägern werden Konzepte niedrigschwelliger aufsuchender Hilfe für Wohnungslose erarbeitet.
- Pflegestützpunkte werden zu Pflegekompetenzzentren mit Case-Management weiterentwickelt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht