Wohlfahrtsverbände und soziale Träger
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl im Saarland für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Saarland
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
SPD 168
Mehr Geld 5
- Der Bedarf an qualifiziertem Personal in der Behindertenhilfe wird sichergestellt.
- Statt neuer Projekte werden dauerhafte Finanzierungsstrukturen für die Integrationsarbeit geschaffen.
- Schutz- und Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen werden verlässlich finanziert.
- Finanzierung und Zugang zu einem Schutzplatz werden für alle Frauen sichergestellt.
- Die psychologische Unterstützung „Kraft in der Krise“ wird institutionell gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Gemeinwesenprojekte werden ausgebaut.
- Ein Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen mit Land, Kommunen, Wohnungs- und Bauwirtschaft, Mieterverbänden, Wohlfahrtsorganisationen und Kammern wird eingerichtet.
- Der Aufbau eines trägerübergreifenden Beratungszentrums mit ganzheitlichem Ansatz wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 4
- Begegnungsstätten als Treffpunkte der Generationen und des Vereinslebens bleiben ein Förderschwerpunkt.
- Die Verbraucherzentrale des Saarlandes wird weiterhin bedarfsgerecht finanziell unterstützt.
- Werkstätten für Menschen mit Behinderung werden weiter unterstützt.
- Gleichstellungsbeauftragte, Frauenverbände, Familienberatungsstellen und Ehrenamtliche werden weiter unterstützt.
Ohne klare Richtung 2
CDU 11
Grüne 510
Mehr Geld 4
- Für flächendeckende Beratungsangebote für Opfer wird das notwendige Personal eingestellt.
- Das Landesinvestitionsprogramm wird aufgestockt, um Familienzentren einzurichten.
- Die Tafeln werden mit finanziellen Mitteln und Infrastruktur unterstützt.
- Projekte für Menschen in der Prostitution werden gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Das Studierendenwerk wird beim Bau weiterer Wohnheime unterstützt.
- Selbstverwaltete Jugendzentren werden weiter gefördert, möglichst erweitert und in der Ausstattung unterstützt.
- Frauenhäuser werden ausgebaut und neu eingerichtet, um Opfern und ihren Kindern schnell Schutz zu bieten.
- In den Kommunen werden Kommunikationsforen zwischen Kindern, Eltern, Schulen, Polizei, Jugendämtern, Vereinen und Fachberatungsstellen etabliert.
- Sozialhilfeeinrichtungen werden gefördert, ausgebaut und mit Beratungsstrukturen ausgestattet.
- Die Tafeln werden mit finanziellen Mitteln und Infrastruktur unterstützt.
- Kinder- und Jugendheime sowie die Kinder- und Jugendhilfe werden gefördert.
Bleibt wie bisher 1
FDP 11
Linke 3
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Linke, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 6327
Mehr Geld 19
- Die Armutsbekämpfung wird mehrjährig und gesetzlich über Legislaturperioden hinaus finanziert.
- Mittel kommen unmittelbar bei den Betroffenen und den Trägern vor Ort an statt in der Verwaltung zu versickern.
- Die Gemeinwesenarbeit wird ausreichend und verlässlich finanziert.
- Kommunale Familienzentren werden gefördert.
- Betreutes Wohnen für wohnungslose Menschen wird als Ergänzung zu Housing First stärker ausgebaut und finanziell besser unterstützt.
- Hilfs- und Beratungsangebote der Drogenhilfe werden verlässlich finanziert und personell gestärkt.
- Beratungsstellen, Hilfsangebote und Tagesaufenthalte für arme Menschen werden verstärkt gefördert und professionalisiert.
- Bestehende Einrichtungen wie Mehrgenerationenhäuser, Jugendzentren oder kommunale Kantinen können in Kooperation mit den Kommunen in das Programm integriert und gefördert werden.
- Frauenhäuser sowie Schutz- und Beratungsstellen für Frauen und queere Menschen werden dauerhaft finanziert.
- Frauen- und Queerberatungsstellen, Notrufe und Interventionsstellen werden dauerhaft finanziert und personell abgesichert.
- Die Kommunen werden stärker unterstützt, um den bedarfsgerechten Ausbau und die nachhaltige Finanzierung von Frauenhäusern und Safe Homes sicherzustellen.
- Eine vom Land finanzierte nächtliche Notfallstelle für Frauen, die sich verfolgt fühlen, wird eingerichtet.
- Frauenhäuser und Schutzstrukturen werden dauerhaft finanziert.
- Ombudsstellen für Kinder und Jugendliche werden dauerhaft finanziell abgesichert.
- Jugendorte erhalten ausreichende finanzielle Mittel, qualifiziertes Personal und Förderprogramme, damit sie dauerhaft offen bleiben.
- Integrationslotsen und andere Beratungsstrukturen werden dauerhaft finanziert.
- Mehr Mittel fließen in Assistenz, Schulbegleitung, psychosoziale Unterstützung und barrierefreie Angebote.
- Für Menschen mit Behinderungen wird mehr Geld für barrierefreie Frauenhäuser bereitgestellt.
- Mehr Geld fließt in unabhängige Beschwerdestellen, Schutzkonzepte, Assistenz und spezialisierte Beratung zum Gewaltschutz behinderter Menschen.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Wohlfahrtsverbände werden als sozialpolitische Interessenvertretungen gezielt gestärkt.
- Niedrigschwellige Hilfsangebote wie der Kältebus Saarbrücken, Tagesaufenthalte, Tafeln, Beratungsstellen und Straßensozialarbeit werden dauerhaft abgesichert, professionalisiert und ausgebaut.
- Jeder Kreis im Saarland erhält ein eigenes Frauenhaus.
- Die Vernetzung dieser Beratungsangebote mit kommunalen und zivilgesellschaftlichen Trägern wird gestärkt.
- Beratungsstellen und Initiativen werden beim Aufbau von Schutz- und Awareness-Konzepten unterstützt.
- Beratungsstellen und medizinische Einrichtungen werden durch Schutzbereiche und klare rechtliche Vorgaben vor Belästigung durch Abtreibungsgegner geschützt.
- Initiativen, Beratungen und Gewerkschaften, die Lohndiskriminierung aufdecken und bekämpfen, werden gestärkt.
- Das Land unterstützt Schulen, Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie Wohnungslosenunterkünfte bei Notfallplanung, Evakuierung, Schulungen und Notstromversorgung.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 6
- Sozialarbeit und Gesundheitsdienste kooperieren eng, um die öffentliche Ordnung zu sichern, ohne Hilfeangebote zu verdrängen, und beziehen die Polizei als ersten Ansprechpartner ein.
- Frauen- und Queerberatungsstellen, Notrufe und Interventionsstellen sind rund um die Uhr erreichbar.
- Im Rahmen eines flächendeckenden Safe-Home-Netzwerks arbeiten Sozialdienste, Polizei und Beratungsstellen koordiniert zusammen.
- Polizei, Justiz, Gesundheitswesen und Jugendhilfe werden verbindlich im Umgang mit Betroffenen geschult.
- Familienzentren arbeiten offen, inklusiv und weltanschaulich neutral und sind nicht an ein kirchlich geprägtes Familienbild gebunden.
- Zwischen Jugendhilfe, Schule, öffentlichem Gesundheitsdienst und Familiengericht werden verbindliche Übergaben eingeführt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht