Wohlfahrtsverbände und soziale Träger
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Niedersachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Niedersachsen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
SPD 21011
Mehr Geld 9
- Die Finanzierung der Quartiersarbeit in sozialen Brennpunkten wird verstetigt.
- Frauenhäuser werden im niedersächsischen Finanzausgleichsgesetz abgesichert und verlässlich finanziert.
- Die Finanzierung der Migrationsberatung wird verstetigt und dauerhaft auskömmlich abgesichert.
- Die Finanzierung der Anlaufstellen für Straffälligenhilfe wird dauerhaft und auskömmlich abgesichert.
- Offene Jugendarbeit, mobile Beratungsstellen und Streetworker werden stärker unterstützt, ihre Angebote ausgebaut und die Akteure personell und finanziell gestärkt.
- Ein dauerhafter Infrastrukturfonds für die Digitalisierung der Sozialwirtschaft wird eingerichtet.
- Für digitale Beratungsleistungen wird ein Refinanzierungsmodell entwickelt.
- Die KMU-Förderung für digitale und nachhaltige Transformation wird für die freie Wohlfahrtspflege geöffnet.
- Die Finanzierung der Wohlfahrtsverbände wird verstetigt.
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Studierendenwerke werden bei ihrer sozialen Verantwortung und beim Ausbau sozialer Infrastruktur unterstützt.
- Technische Ausstattung der Beratungsstellen und technisches Know-how der Mitarbeitenden werden gefördert.
- Die KMU-Förderung für digitale und nachhaltige Transformation wird für die freie Wohlfahrtspflege geöffnet.
Bleibt wie bisher 6
- Die Finanzierung der Beratungsstellen für mobile Beschäftigte wird gesichert.
- Imagekampagnen für Feuerwehr und Hilfsorganisationen werden fortgesetzt.
- Die Arbeit der Betreuungsvereine wird abgesichert.
- Die Aidshilfe Niedersachsen wird weiter unterstützt und finanziell abgesichert.
- Die Strukturen der Wohlfahrtsverbände werden stabilisiert.
- Bestehende queere Zentren werden erhalten.
Ohne klare Richtung 4
CDU 3511
Mehr Geld 4
- Familienzentren werden gemeinsam mit den Kommunen neu aufgestellt und stärker gefördert, damit Beratungsangebote auch im ländlichen Raum ausgebaut werden.
- Die Verbraucherschutzzentralen werden insgesamt finanziell gestärkt.
- Die Mittel für Betreuungsvereine werden weiter erhöht.
- Für Prävention, Früherkennung, Frühintervention, Beratung, Begleitung, Behandlung und Selbsthilfe in der Suchthilfe werden zusätzliche Mittel eingestellt.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Arbeit der Studentenwerke wird ausdrücklich unterstützt.
- Die Expertise der Pflegefach- und Wohlfahrtsverbände wird bei politischen Entscheidungen zur Pflege genutzt.
- Werkstätten für Menschen mit Behinderung, die berufliche Bildung und geeignete Arbeitsplätze innerhalb und außerhalb von Werkstattstrukturen schaffen, werden stärker gefördert.
- Die Tafeln werden bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit für Menschen in schwierigen Lebenslagen noch stärker unterstützt.
- Der Ausbau professioneller psychosozialer Beratungsstrukturen wird unterstützt.
- Ein Sonderprogramm fördert ortsunabhängige Sucht-, Schulden- und Wohnungsberatung.
- Die Integrationsfachdienste werden mit Schulen, Werkstätten, Unternehmen, Verwaltung und Arbeitsagenturen besser vernetzt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Der Ausbau von Verbraucherschutzzentralen in der Fläche wird vorangetrieben.
- Die Arbeit der freiwilligen Straffälligenhilfe wird verstärkt unterstützt.
- Spezialisierte Beratungsstellen für Betroffene extremistischer Gewalt werden verstetigt und ausgebaut.
- Das Netzwerk ProBeweis für Hilfe bei häuslicher und sexualisierter Gewalt wird gefördert und ausgebaut.
Mehr Pflichten 3
- Ein Programm gegen Schulabbruch wird als Warnsystem von Schulen und Jugendhilfeträgern mit gezielten Unterstützungsmaßnahmen aufgelegt.
- Eine verlässliche bundeseinheitliche Regelung zur Leistungsfähigkeit und Qualitätssicherung von Frauenhäusern, Frauennotrufen und Frauenberatungsstellen wird angestrebt.
- In Jugendzentren und Beratungsstellen der Kreisstädte werden Gruppen eingerichtet, damit Menschen ins Gespräch kommen und Vorbehalte abbauen.
Grüne 1228
Mehr Geld 19
- Es werden mehr Begegnungsorte geschaffen und in soziale und kulturelle Infrastruktur investiert.
- Die Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen erhalten eine stabile Finanzierung.
- Ein Landesprogramm gegen Wohnungslosigkeit fördert gezielt Housing-First-Projekte.
- Die Förderung der langfristigen Mieterbegleitung für Wohnungslose wird verbessert.
- Landeshaushaltsordnung und Grundstücksveräußerungsrichtlinien werden reformiert, damit Landesgrundstücke für geförderten Wohnungsbau, soziale und kulturelle Zwecke auch unter Marktwert verkauft werden können.
- Förderprogramme werden zur Gründung zusätzlicher Familienzentren genutzt.
- Das Land investiert mehr Geld in soziale Einrichtungen für Kinder und Jugendliche.
- Jugendzentren, insbesondere in ländlichen Regionen, werden stärker gefördert.
- Die Zuwendungen für Jugendverbände und Träger der Jugendarbeit werden bedarfsgerecht erhöht.
- Projektmittel für die Jugendarbeit werden verstetigt.
- Beratungsstellen für Kinder mit Gewalterfahrung werden über passgenaue Förderrichtlinien finanziell abgesichert.
- Die Finanzierung der Migrationsberatung wird als gesetzliche Leistung des Landes verstetigt und dauerhaft abgesichert.
- Beratungsstellen, die mobile Beschäftigte in ihren Herkunftssprachen arbeitsrechtlich beraten, werden flächendeckend ausgebaut und dauerhaft finanziert.
- Die finanziellen und personellen Ressourcen ziviler Träger wie Sanitäts-, Streetwork- und psychologischer Krisendienste werden massiv ausgebaut.
- Frauenschutzhäuser werden verlässlich staatlich finanziert.
- Die Beratungsstrukturen für von Gewalt betroffene und bedrohte Frauen werden ausgebaut und ihre Finanzierung gesichert.
- Die Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit der Beratungsstellen wird ausreichend finanziell abgesichert.
- Die gestrichene Koordinierungsstelle der niedersächsischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen gegen Gewalt wird wieder und dauerhaft finanziert.
- Unterstützungs- und Beratungsangebote für Betroffene wie Ausstiegsprogramme werden langfristig finanziell abgesichert, auch im ländlichen Raum.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Besonders im ländlichen Raum werden Kooperationen zwischen Schulen und Familienzentren gefördert.
- Die Netzwerkarbeit der Jugendämter mit Polizei, Justiz und Beratungsstellen vor Ort wird gefördert.
- Die Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe auf Augenhöhe wird weiterentwickelt und gestärkt.
- Angebote wie Familienzentren werden konsequent gefördert und sozialräumlich ausgerichtet.
- Die Arbeit der Aidshilfe wird unterstützt.
- Qualifizierungsangebote für Beratungsstellen ermöglichen betroffenen Frauen eine wohnortnahe Beratung zu Gewalt unter der Geburt.
- Sportverbände, Vereine, Fanprojekte und Fanbeauftragte werden bei ihrem Einsatz für Vielfalt und Toleranz und in der queeren Sportarbeit unterstützt.
Weniger Pflichten 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 6
- Die Finanzierung der unabhängigen Sozialberatung in den Arbeitslosenzentren wird abgesichert.
- Die Beratungsstelle für mobile Beschäftigte in der Fleisch- und Logistikbranche wird weiter gefördert.
- Bestehende Familienzentren werden abgesichert.
- Sparmaßnahmen in der Jugendhilfe und in der Kinder- und Jugendarbeit, auch bei freien Trägern, werden abgelehnt.
- Familienplanungs- und Beratungsstellen werden finanziell abgesichert.
- Das Netz der Sucht- und Drogenberatung im Land wird finanziell abgesichert.
Ohne klare Richtung 5
- Ansätze gegen Lebensmittelverschwendung wie Rettertüten, Fairteilerstationen oder Angebote der Tafeln werden vorangebracht.
- Schulsozialarbeit und aufsuchende soziale Arbeit in Quartieren werden gestärkt.
- Das Jugendfördergesetz wird novelliert und an die Bedürfnisse moderner Jugendarbeit angepasst.
- Die Landesfachberatungsstelle Jugendschutz wird gestärkt und weiterentwickelt.
- Sozialpädagogische Fanprojekte und Präventionsprogramme zur Demokratieförderung und Gewaltprävention werden gestärkt.
AfD 2
FDP 335
Mehr Geld 4
- Die Zuschüsse an die Studierendenwerke werden mittelfristig erhöht, um Studierende bei den Wohnkosten zu entlasten.
- Frauenhäuser werden personell unterstützt.
- Bei den Zuschüssen für Frauenhäuser wird die Zahl der mitgebrachten Kinder berücksichtigt.
- Beratungsstellen und Männerschutzwohnungen werden durch Förderung und eigene Förderrichtlinien langfristig gesichert.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 3
- Frauenhäuser stellen öffentlich klar, dass sie auch Beratung für von Gewalt betroffene oder bedrohte Mädchen und Frauen leisten.
- Abläufe in Jugendhilfe und Jugendämtern werden regelmäßig extern überprüft und die Ergebnisse dokumentiert.
- Beratungsangebote der Seniorenservice-Büros werden stärker und auch in Fremdsprachen beworben.
Linke 2112
Mehr Geld 11
- Das Land soll unabhängige Schuldner- und Sozialberatungsstellen dauerhaft finanzieren.
- Unabhängige gemeinnützige Organisationen wie Krebs- und AIDS-Hilfen sollen besser gefördert werden.
- Unabhängige Beratungsstellen für Frauen, Migranten und queere Menschen sollen stärker gefördert werden.
- Programme und Modellprojekte für besonders benachteiligte Jugendliche werden gezielt gefördert.
- Beratungsstellen für Wohnungsnotfälle werden ausgebaut und langfristig finanziert.
- Der Personalmangel in Sozial- und Erziehungsdiensten, Pflegeberufen und Einzelhandel wird beseitigt.
- Frauenhäuser werden pauschal finanziert.
- Die Finanzierung von Frauenhäusern und Beratungsstellen für Opfer sexualisierter und häuslicher Gewalt wird gesichert und aufgestockt.
- Jede Stadt ab 30.000 Einwohnern erhält ein landesfinanziertes Beratungszentrum zu sexualisierter Gewalt und Belästigung in Beruf und Ehrenamt.
- Aufnahmezentren und Erstaufnahmeeinrichtungen sollen gut ausgestattete Sozialdienste, medizinische Versorgung und psychologische Beratung bieten.
- Vom Land geförderte unabhängige Beratungsstellen für Geflüchtete sollen flächendeckend errichtet werden.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
FW 51
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
Koalitionsvertrag 2625
Mehr Geld 14
- Die Sozialwirtschaft erhält Zugang zu Förderprogrammen für Digitalisierung und Transformation.
- Die Beratungsstellen für mobile Beschäftigte werden finanziell abgesichert.
- Der Aufbau von Verteilzentren für Tafeln wird finanziert.
- Die Studierendenwerke erhalten einen jährlichen Mittelaufwuchs.
- Das Netz der Sucht- und Drogenberatung wird finanziell abgesichert und ausgebaut.
- Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser sollen bedarfsgerecht ausgebaut und finanziell besser ausgestattet werden.
- Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser sollen im niedersächsischen Finanzausgleichsgesetz verlässlich abgesichert werden.
- Die psychosoziale Versorgung Geflüchteter durch das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen wird gestärkt und nachhaltig finanziert.
- Die Investitionszuschüsse an die im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen werden erhöht.
- Die dauerhafte Finanzierung sozialpädagogischer Fanprojekte wird sichergestellt.
- Programme des Täter-Opfer-Ausgleichs in freier Trägerschaft werden organisatorisch und finanziell verlässlich abgesichert.
- Die Anlaufstellen der freien Straffälligenhilfe werden aus dem Projektstatus in eine dauerhafte institutionelle Förderung mit den erforderlichen Mitteln überführt.
- Der Kreis der Empfänger des Sofortprogramms wird weit gefasst und umfasst neben der Bevölkerung etwa soziale Einrichtungen, Kommunen, Mittelstand, Kultur und ehrenamtlichen Sport.
- Die Grundstücksveräußerungsrichtlinien werden reformiert, damit Landesgrundstücke für geförderten Wohnungsbau, soziale und kulturelle Zwecke unter Marktwert verkauft werden können.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Die soziale und kulturelle Infrastruktur wird gestärkt.
- Die Sozialwirtschaft erhält Zugang zu Förderprogrammen für Digitalisierung und Transformation.
- Ausgabestellen wie die Tafeln werden unterstützt.
- Tafeln werden als Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres anerkannt.
- Für Familienzentren wird eine gesetzliche Grundlage geschaffen.
- Familienzentren erhalten auf Basis des „Early Excellence“-Rahmens Chancen zur Weiterentwicklung.
- Die Studierendenwerke werden bei der Wahrnehmung ihrer sozialen Verantwortung und beim Ausbau einer sozialen Infrastruktur unterstützt.
- Den Studierendenwerken wird die Bildung von Rücklagen ermöglicht.
- Die Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und Jugendarbeit auf Augenhöhe wird weiterentwickelt und gestärkt.
- Für Familienzentren wird ein Landesprogramm aufgelegt.
- Das Niedersächsische Gesetz über Kindertagesstätten und Kindertagespflege wird so angepasst, dass Familienzentren einfacher in Kitas angesiedelt werden können.
- Die Grundstücksveräußerungsrichtlinien werden reformiert, damit Landesgrundstücke für geförderten Wohnungsbau, soziale und kulturelle Zwecke unter Marktwert verkauft werden können.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Das Niedersächsische Gesetz zur Förderung der Freien Wohlfahrtspflege wird angepasst.
- Die Stärkung Sozialer Arbeit, etwa in Quartieren, gilt als Pfeiler der Armutsbekämpfung.
- Geprüft wird, wie Beratungsangebote und Clearingstellen, die Menschen in Krankenversicherung oder Gesundheitsversorgung bringen, an zentralen Orten unterstützt werden können.
- Die Arbeit der Härtefallkommission und der Fachberatungsstelle soll gestärkt werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht