Wohlfahrtsverbände und soziale Träger
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Bayern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bayern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
CSU 3
FW 38
Mehr Geld 4
- Ein Förderprogramm soll die Finanzierung von Lkw-Führerscheinen für ehrenamtliche Hilfsorganisationen unterstützen.
- Ein landesweites Netzwerk gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen mit niederschwelligen Schutz- und Hilfsangeboten wird ausgebaut und finanziert.
- Die Jugendsozialarbeit an Schulen wird besser gefördert und zentral vom Freistaat finanziert.
- Frauenhäuser und Frauennotrufe erhalten mehr Personal.
Mehr Rechte oder Angebote 4
Bleibt wie bisher 1
Grüne 3217
Mehr Geld 9
- Verbraucherberatungen werden finanziell stärker unterstützt, damit mehr digitale Angebote und lokale Beratungsstellen entstehen.
- Die unabhängige Sozial-, Schuldner- und Insolvenzberatung wird finanziell stärker unterstützt.
- Die Finanzierung der freien Träger von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wird verbessert.
- Bei Ausschreibungen des Freistaats für die Kinder- und Jugendhilfe werden ehrenamtliche Arbeit, Sachwerte und Verwaltungsleistungen als Eigenmittel anerkannt.
- Psychosoziale Arbeitsgemeinschaften und regionale Steuerungsverbünde werden gestärkt und ausreichend finanziert.
- Frauennotrufe, Beratungsstellen und Frauenhäuser werden finanziell ausreichend ausgestattet.
- Bestehende, oft ehrenamtlich getragene queere Beratungsinstitutionen erhalten verlässliche finanzielle Förderung.
- Flüchtlings- und Integrationsberatung wird ohne kommunalen Eigenanteil gefördert.
- Beratungsstellen für Betroffene werden mit ausreichenden Mitteln ausgestattet.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die unabhängige Sozial-, Schuldner- und Insolvenzberatung wird fortgesetzt und bedarfsorientiert und digital weiterentwickelt.
- Unabhängige und staatliche Beratungs- und Anlaufstellen werden ausgebaut, barrierefrei gemacht und verlässlich unterstützt.
- Ein Digitalpakt für die Kinder- und Jugendhilfe unterstützt deren Träger bei Digitalisierung und Modernisierung.
- Vereine und Träger der außerschulischen Jugendarbeit mit ihren Ehrenamtlichen werden gestärkt.
- Ganztagsschulangebote werden mit Vereinen, Elterninitiativen und außerschulischer Jugendarbeit vernetzt, deren Bestand dauerhaft gefördert wird.
- Jugendzentren werden so gefördert, dass Jugendliche dort gemeinsam Games spielen und mit pädagogischer Begleitung einen verantwortungsvollen Umgang damit lernen.
- Mobile sonder- und heilpädagogische Fachdienste und interdisziplinäre Frühförderstellen werden ausgebaut.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 3
- Die Sozial-, Schuldner- und Insolvenzberatung bietet mehr Prävention an.
- Gemeinsam mit den Trägern der Kinder- und Jugendhilfe werden Präventionsprogramme gegen Kindesmissbrauch gestartet.
- Werkstätten sollen geöffnet und inklusiv gestaltet werden, sodass Menschen mit und ohne Behinderung dort gemeinsam arbeiten.
SPD 4114
Mehr Geld 13
- Die Förderung bisher privat oder kirchlich finanzierter Lotseneinrichtungen wird geprüft.
- Es wird in Begegnungsstätten wie Gemeinschafts- und Nachbarschaftseinrichtungen investiert.
- Beratungs- und Hilfsangebote für Menschen mit Messie-Syndrom werden finanziert.
- Die Azubi- und Studierendenwerke werden stärker bezuschusst und ausgebaut, um mehr Wohnheimplätze, stabile Mieten und mehr psychosoziale Beratung zu ermöglichen.
- Die finanzielle Unterstützung von Institutionen der Jugendarbeit wird verbessert.
- Ein flächendeckendes Netz von auch konfessionell unabhängigen Beratungsstellen, Frauennotrufen und Frauenhäusern wird aus- und aufgebaut und verlässlich finanziert.
- Der Freistaat soll Frauenhäuser verbindlich regelfinanzieren.
- Ein Digitalfonds soll Kommunen und Trägern der freien Wohlfahrtspflege zur Finanzierung digitaler Projekte zur Verfügung stehen.
- Der Ausbau von Palliativstrukturen einschließlich Palliativ-Care-Fachpersonal in Einrichtungen der Eingliederungshilfe wird unterstützt.
- Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager werden finanziell abgesichert und nachhaltig in den Kommunen verankert.
- Die Ausrüstung aller Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz soll durch umfassende Investitionen an künftige Aufgaben angepasst werden.
- Frauenhäuser werden finanziert und Platzgarantien geschaffen.
- Hilfs- und Beratungsstrukturen gegen geschlechtsspezifische Gewalt werden verlässlich finanziell unterstützt.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
Mehr Pflichten 4
- Bei Mädchen- und Frauenhäusern sowie unabhängigen Beratungsstellen soll auf mehr Barrierefreiheit geachtet werden.
- Die Beratungs- und Hilfesysteme sollen an Hass und Hetze gegen Frauen in sozialen Medien angepasst und ausgebaut werden.
- Niedrigschwellige Sonderprogramme sollen kommunale Entscheidungsträger bewegen, mit freien Trägern vor Ort Angebote aufzulegen.
- In Senioreneinrichtungen sollen Sprechstunden mit Dolmetscherinnen und Dolmetschern für nicht deutschsprechende Ältere angeboten werden.
FDP 41
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 2
Linke 3210
Mehr Geld 10
- Mietendeckel und Mietpreisbremse gelten auch für Kleingewerbe, Handwerk, kulturelle Einrichtungen sowie soziale und gemeinnützige Träger.
- Die Studierendenwerke werden ausfinanziert.
- Träger der Sucht- und Drogenhilfe werden stärker unterstützt und finanziell so ausgestattet, dass sie ausreichend tarifgebunden bezahltes Personal beschäftigen können.
- Die Asylverfahrensberatung wird mit tariflich bezahlten Stellen für qualifiziertes Personal ausgestattet.
- Aufnahmezentren und Erstaufnahmeeinrichtungen erhalten gut ausgestattete Sozialdienste.
- Opferberatungen, zivilgesellschaftliche Demokratiebündnisse und Antifa-Initiativen werden gestärkt und langfristig finanziell unterstützt.
- Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe werden voll finanziert.
- Beratungsstellen für Frauen werden finanziell besser ausgestattet.
- Für den Gewaltschutz nach der Istanbul-Konvention werden mehr Stellen geschaffen.
- Die Betreuungsstrukturen der Schutzeinrichtungen werden mit Kooperationen und mehr Stellen weiterentwickelt.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 3
- Die Sonderregeln für religiöse und weltanschauliche Einrichtungen sollen abgeschafft werden, sodass auch dort Streikrecht und betriebliche Mitbestimmung gelten.
- Streikrecht und betriebliche Mitbestimmungsrechte gelten uneingeschränkt auch für Beschäftigte in Kirche, Diakonie und Caritas.
- Die Netzwerkarbeit zwischen Polizei, Frauenhäusern und Interventionsstellen wird besonders in Hochrisikofällen ausgebaut.
Koalitionsvertrag 22
Mehr Rechte oder Angebote 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht