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Wohlfahrtsverbände und soziale Träger

Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.

Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin

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Ohne Einzug ins Parlament

BSW00
Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten oder begünstigen. Die Programme sind unterschiedlich lang; den Anteil am Programm zeigt der Balken beim Darüberfahren. Auf ein Programm klicken, um seine Forderungen zu sehen.
Linke 121950
Mehr Geld 35
  1. Das Land investiert stärker in soziale Angebote.
  2. Die Mittelkürzungen des Senats für bezirkliche Mieterberatungen und Beratungsangebote in Milieuschutzgebieten werden zurückgenommen.
  3. Berlin braucht dringend Investitionen in Brücken, Kitas, Krankenhäuser, soziale Einrichtungen und Schulen.
  4. Soziale Einrichtungen und Träger werden bei Umbauinvestitionen unterstützt.
  5. Die soziale Infrastruktur wird langfristig und verlässlich finanziert.
  6. Verlässliche Finanzierung, sichere Tarifstandards und weniger Bürokratie sollen die Leistungsfähigkeit sozialer Angebote dauerhaft gewährleisten.
  7. Eine zentrale bedarfsdeckende Tarifmittelvorsorge für Beschäftigte sozialer Träger wird eingerichtet.
  8. Das Zuwendungsrecht wird zeitnah reformiert, um Verwaltung und Träger von administrativen Kosten zu entlasten.
  9. Träger, die in Anlehnung an den TV-L bezahlen, erhalten eine uneingeschränkte Refinanzierung.
  10. Zuwendungen werden bei Tariferhöhungen entsprechend angepasst.
  11. Auch tarifliche Zusatzleistungen bei freien Trägern werden refinanziert.
  12. Bei der Refinanzierung freier Träger werden auch die Kosten der Betriebsratsarbeit berücksichtigt.
  13. Die Träger der Werkstätten werden bei den Mehrkosten durch den Mindestlohn nicht allein gelassen.
  14. Bibliotheken, Stadtteilzentren, Volkshochschulen und Initiativen, die digitale Teilhabe ermöglichen, werden langfristig gefördert und besser ausgestattet.
  15. Der Berliner Krisendienst wird stabil finanziert und ausgebaut.
  16. Angebote nach dem Kinder- und Jugendförder- und Beteiligungsgesetz werden auskömmlich finanziert.
  17. Eine Verlängerung des Zuwendungszeitraums für Träger der Kinder- und Jugendhilfe wird geprüft.
  18. Die Kinder- und Jugendhilfe soll eine neue Finanzierungslogik ohne Projektcharakter mit langfristigen Förderstrukturen erhalten.
  19. Mittel für die gesamte Kinder- und Jugendhilfe sollen zweckgebunden werden, sodass die Bezirke sie nicht für andere Zwecke ausgeben dürfen.
  20. Die Fraueninfrastruktur wird finanziell gestärkt.
  21. Queere Träger erhalten langfristige statt kurzfristiger Projektfinanzierung.
  22. Tarifanpassungen bei queeren Trägern werden voll übernommen.
  23. Queere Jugendzentren erhalten Mittel für Gender-affirming Produkte und Maßnahmen.
  24. Die Landeszuschüsse an das Studierendenwerk werden bedarfsgerecht erhöht.
  25. Dezentrale Fachberatungsstellen zur Wohnungssuche für Geflüchtete werden unabhängig vom Aufenthaltsstatus ausgeweitet und gefördert.
  26. Der Unterkunftsbetrieb wird an gemeinwohlorientierte statt profitorientierte Einrichtungen vergeben.
  27. Frei werdende Polizeimittel werden für Stellen bei Not- und Krisendiensten und Straßensozialarbeit verwendet.
  28. Straßensozialarbeit, Parkläufer*innen und Projekte der Jugendsozialarbeit werden ausgebaut und verlässlich finanziert.
  29. Mittel werden für aufsuchende Sozialarbeit, Obdachlosen- und Suchthilfe sowie Parkläufer*innen eingesetzt.
  30. Öffentliche Gelder werden zugunsten Sozialer Arbeit und Prävention umverteilt.
  31. Bestehende Opferschutzangebote werden finanziell besser ausgestattet.
  32. Freie Träger im Justizvollzug werden gezielt gefördert.
  33. Fanprojekte werden finanziell stärker gefördert.
  34. Beratungsangebote, Opferhilfe, Register, unabhängige Archive und anonyme Beschwerdestellen gegen Rechtsextremismus werden strukturell und finanziell gestärkt und ausgeweitet.
  35. Die Finanzierung dieser Angebote wird bedarfsgerecht, unbürokratisch und gesichert gestaltet.
Mehr Rechte oder Angebote 16
  1. Die Akteure der sozialen Infrastruktur werden in haushaltspolitische Entscheidungen einbezogen.
  2. Die Akteure der sozialen Infrastruktur erhalten mittelfristige Planungssicherheit.
  3. Die private Verwertungslogik wird zugunsten frei-gemeinnütziger und kommunaler Angebote zurückgedrängt.
  4. Die Kooperation der Jugendarbeit mit Stadtteilzentren sowie Kultur- und Sportvereinen wird gestärkt.
  5. Studierendenwerk und ein neu zu gründendes Auszubildendenwerk werden kreditfähig gemacht, um selbst Wohnungen bauen und sanieren zu können.
  6. Vorübergehend nicht benötigte Kitaräume sollen unbürokratisch für Jugendhilfe, Ganztagsgrundschule, Familienzentren, Gemeinschaftsunterkünfte und Volkshochschulen geöffnet werden.
  7. In den Kiezen soll vertrauensbasierte Sozialarbeit gestärkt werden.
  8. Opferberatungsstellen werden gestärkt, damit Betroffene auch ohne Anzeige Hilfe erhalten.
  9. Behörden binden die Fachstellen des Berliner Netzwerks für besonders schutzbedürftige Geflüchtete stärker in ihre Prozesse ein.
  10. Kinder- und Gewaltschutzkonzepte in Unterkünften werden mit Geflüchtetenorganisationen und Sozialverbänden weiterentwickelt.
  11. Der Unterkunftsbetrieb wird an gemeinwohlorientierte statt profitorientierte Einrichtungen vergeben.
  12. Langfristig wird ein Sozialbetrieb mit sozialen Trägern aufgebaut, der die Unterbringung in kommunale Hand holt.
  13. Technik-Kompetenzzentren unterstützen Beratungsstellen, Frauenhäuser und Verbraucher bei digitaler Gewalt und IT-Sicherheit.
  14. Zivilgesellschaftliche Initiativen und Beratungsstellen, die polizeiliches Handeln beobachten und auf rassistische Praktiken aufmerksam machen, werden unterstützt.
  15. Die Sozialverbände werden bei Konzepten zur Notunterbringung, Versorgung und Informationsvermittlung regelmäßig und umfassend eingebunden.
  16. Für potenziell von rechter Gewalt betroffene Vereine und Jugendclubs wird ein Sicherheits- und Vernetzungskonzept erarbeitet.
Weniger Pflichten 2
Teils begünstigend, teils belastend 2
Bleibt wie bisher 12
Ohne klare Richtung 5
Mehr Pflichten 12
  1. Die bezirklichen Wohnungsämter bieten mit sozialen Trägern in größeren Siedlungen regelmäßige Vor-Ort-Termine zu Wohngeldanträgen an.
  2. Bei landeseigenen Unternehmen, deren Töchtern, sozialen Trägern und allen Unternehmen mit öffentlichem Geld soll es tarifliche und sichere Arbeitsplätze geben.
  3. Beschäftigte freier Träger dürfen keine schlechteren Arbeitsbedingungen haben als Landesbeschäftigte.
  4. Beschäftigte kirchlicher Sozialeinrichtungen sollen vollen arbeitsrechtlichen Schutz statt des kirchlichen Arbeitsrechts erhalten.
  5. Werkstätten für Menschen mit Behinderungen werden so weiterentwickelt, dass sie in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln.
  6. Das Landesprogramm Schulsozialarbeit wird weiterentwickelt und im Dialog mit den Trägern werden verbindliche Qualitätsstandards vereinbart.
  7. Die Jugendarbeit soll eine Lotsenfunktion übernehmen und bestehende Angebote wie Familienberatungsstellen bekannt machen.
  8. In Jugendverbänden und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit sollen Empowermentansätze, zielgruppengerechte politische Bildung, Gewaltprävention und Diversitätsmanagement verankert werden.
  9. Für akute rechtsextreme Vorkommnisse in der Jugendarbeit sollen klare Handlungsanweisungen, Zuständigkeiten und Meldeketten geschaffen werden.
  10. Aufsuchende Sozialarbeit im Kiez soll unter Einbindung von Familienzentren, Arztpraxen, Gemeinschaftsunterkünften und Stadtteilmüttern gestärkt werden, um Hürden beim Kitazugang zu senken.
  11. Polizeiliche Arbeit wird, wo möglich, durch Soziale Arbeit ersetzt oder ergänzt.
  12. Für rechtsextreme Vorkommnisse in der Jugendarbeit werden klare Handlungsanweisungen, Zuständigkeiten und Meldeketten geschaffen.
CDU 7713
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 9
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 5
Mehr Pflichten 7
AfD 611
Grüne 51324
Mehr Geld 11
Mehr Rechte oder Angebote 17
  1. Bezahlbarer Gewerberaum wird gesichert und bereitgestellt.
  2. Ein Sofortprogramm stellt leerstehende Erdgeschossflächen sozialen Trägern, Kulturschaffenden, Jugendeinrichtungen und Nachbarschaftsinitiativen zu gedeckelten Mieten zur Verfügung.
  3. Ein soziales Gewerbemietmodell mit gemeinwohlorientierten Vergabekriterien wird entwickelt.
  4. Die Nutzung leerstehender Shopping-Center für soziale und kulturelle Angebote und öffentliche Daseinsvorsorge wird unterstützt.
  5. Soziale Träger werden mit Bürgschaften, Förderprogrammen und dem Generalmietermodell beim Bau und der Bereitstellung von Wohnraum gestärkt.
  6. Gemeinnützige soziale Dienstleister werden besser vernetzt und unterstützt.
  7. Der Dialog mit sozialen Trägern, Kultur- und Bildungsinstitutionen, Bezirken, Landesbeschäftigten und Stadtgesellschaft über die Haushaltspolitik wird wieder aufgenommen.
  8. Für Polizei, Justiz, Verwaltung, Schulen und Jugendhilfe werden Fortbildungsprogramme zu digitaler Gewalt umgesetzt.
  9. Beratungs-, Melde- und Empowermentstrukturen gegen anti-Schwarzen Rassismus werden ausgebaut und langfristig gesichert.
  10. Anlauf- und Beratungsstellen für mehrfach marginalisierte queere Gruppen werden in allen Teilen der Stadt gefördert.
  11. Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen werden im Umgang mit rechtsextremen Einstellungen gestärkt.
  12. Opferberatungsstellen werden gestärkt.
  13. Solche Räume werden in Quartiersentwicklung und sozialer Infrastrukturplanung verankert.
  14. Kinderschutzberatungsstellen werden gesetzlich verankert, damit sie nicht mehr von Zuwendungen abhängen.
  15. Die Berliner Hilfelandschaft von der Prävention bis zur Suchthilfe wird gestärkt.
  16. Naloxon zur Vermeidung von Überdosierungen soll über anerkannte Angebote der Suchthilfe und Sozialarbeit abgegeben werden können.
  17. Freie Träger werden stärker in die Wiedereingliederung einbezogen.
Bleibt wie bisher 6
Ohne klare Richtung 7
Mehr Pflichten 5
SPD 1410
FDP 114
Koalitionsvertrag 2623
Mehr Geld 10
Mehr Rechte oder Angebote 14
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 2

Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht

KI-Hinweis

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