Wohlfahrtsverbände und soziale Träger
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD NW0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU NW 29
Mehr Geld 7
- Feuerwehren und anerkannte Hilfsorganisationen sollen mit modernsten Fahrzeugen und Techniken ausgestattet sein.
- Die Familienzentren werden weiter ausgebaut, finanziell gestärkt und mit der Familienförderung vernetzt.
- Die Förderung von Familienerholungsangeboten wird verstetigt.
- Die Dynamisierung des Kinder- und Jugendförderplans wird fortgesetzt.
- Ein Sonderprogramm zur Ertüchtigung von Kinder- und Jugendhäusern wird aufgelegt.
- Ausbau und Finanzierung der Unterstützungsinfrastruktur für Gewaltbetroffene werden sichergestellt.
- Ein Sonderfinanzierungsprogramm „Studentisches Wohnen“ fördert Sanierung und Neubau bezahlbaren Wohnraums durch die Studierendenwerke.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
SPD NW 2412
Mehr Geld 5
- Die Studierendenwerke werden so finanziert, dass sie ihre Aufgaben sachgerecht erfüllen und Semesterbeiträge gesenkt werden können.
- Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen werden weiter gefördert.
- Für Childhood-Häuser werden die finanziellen Voraussetzungen geschaffen.
- Das Frauen- und Mädchenhilfesystem, insbesondere die Frauenhäuser, wird finanziell ausgebaut.
- Die Beratungsstellen gegen Zwangsheirat werden ausgebaut.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Das Modellprojekt der AWO Westliches Westfalen mit Kuren für pflegende Angehörige wird ausgeweitet.
- Beratung, Aufklärung, Engagement gegen Hass im Netz, Opferberatung und Ausstiegshilfen werden weiter unterstützt und bei Bedarf ausgebaut.
- Die bisherigen Anlaufstellen des Programms „Wegweiser“ werden zu Präventionszentren ausgebaut.
- Die Zusammenarbeit mit der freien Straffälligenhilfe wird intensiviert.
- Bei sozialen Hilfeleistungen wird nicht automatisch der preisgünstigste Anbieter ausgewählt.
- Die Zahlung von Tariflohn führt nicht zu Wettbewerbsnachteilen unter sozialen Trägern.
- Beratungsstellen für queere Seniorinnen und Senioren werden unterstützt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
Grüne NW 5614
Mehr Geld 10
- Queere Zentren und Jugendzentren werden im Landesförderplan langfristig abgesichert.
- Neubau und Sanierung von Wohnungen für Studierende werden über erhöhte Zuschüsse an die Studierendenwerke gefördert.
- Die übrigen Zuschüsse an die Studierendenwerke werden erhöht.
- Streetwork und Mobile Jugendarbeit werden so ausgestattet, dass sie ihre Arbeit in den am stärksten betroffenen Stadtteilen ausbauen können.
- Soziale Träger und Kommunen werden beim Aufkauf geeigneter Wohnungen für Wohnungslose unterstützt.
- Die Zusammenarbeit von Kliniken, Aidshilfen, Gesundheitsämtern und Initiativen zur sexuellen Gesundheit wird durch planungssichere staatliche Förderung gestärkt.
- Eine personell gut ausgestattete Beratungsstruktur für Betroffene von Hassrede wird aufgebaut.
- Die Frauenhilfestruktur erhält langfristige Finanzierungszusagen.
- Die Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt werden finanziell gestärkt.
- Eine personell gut ausgestattete Melde- und Beratungsstruktur für Betroffene von Hatespeech wird geschaffen.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Familienbildung und -beratung werden bei der Unterstützung von Familien in und nach einer Trennung gestärkt.
- Jugendhäuser für Jugendliche und junge Erwachsene werden gefördert.
- Die Einrichtungen der fairen Mobilität in Nordrhein-Westfalen werden unterstützt.
- Clearingstellen zur Klärung des Krankenversicherungsstatus werden flächendeckend ausgebaut und ihre Finanzierung gesichert.
Bleibt wie bisher 3
- Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen werden bedarfsgerecht weiter finanziert.
- Kommunen werden dabei unterstützt, Suchtberatungsstellen, Drogencafés und Konsumräume weiter zu fördern und ihre Standorte zu sichern.
- Spezialisierte Beratungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter, auch mit Ausstiegshilfe und besonders im ländlichen Raum, werden abgesichert.
Ohne klare Richtung 3
- Die Arbeit queerer Zentren und Jugendzentren wird überregional gedacht.
- Die Beratung und Betreuung Geflüchteter durch Ehrenamtliche, freie Wohlfahrtspflege und zivile Akteure wird weiter gestärkt.
- Das bestehende System aus Frauenhäusern, Frauenberatungsstellen, Notrufen und Interventionsstellen wird gestärkt.
Mehr Pflichten 5
- Qualitätsstandards für die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung werden gemeinsam mit Kommunen, Wohlfahrts- und Verbraucherschutzverbänden entwickelt.
- Die Angebote der Werkstätten für behinderte Menschen werden stärker auf Integration und Begleitung in den allgemeinen Arbeitsmarkt ausgerichtet.
- Jugendhilfe, Suchthilfe und Gesundheitssystem sollen zielgruppenspezifisch kooperieren und Betroffene und Angehörige einbeziehen.
- Alle am Kinderschutz Beteiligten aus Jugendhilfe, Justiz, Polizei, Bildungs- und Gesundheitswesen arbeiten künftig in dauerhaften Netzwerken zusammen.
- Die Interventionsstellen werden zu Anlaufstellen für alle Opfer häuslicher Gewalt unabhängig vom Geschlecht weiterentwickelt.
FDP NW 163
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Die Arbeit der Werkstätten für behinderte Menschen wird weiterentwickelt.
- Werkstätten, die mit Unternehmen kooperieren und einen fließenden Übergang in den Arbeitsmarkt ermöglichen, gelten als Modell.
- Niedrigschwellige Beratungsangebote im Kinderschutz werden miteinander vernetzt.
- Gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden werden die Finanzierungsstrukturen des Kinderschutzes überprüft und verbessert.
- Die Schuldnerberatungen in den Kommunen werden gestärkt.
Linke NW 2127
Mehr Geld 24
- Die Kürzung der Landeszuschüsse für unabhängige Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungen wird zurückgenommen.
- Das Land soll eine flächendeckende soziale und sozialrechtliche Beratung finanzieren, damit sich Betroffene gegen fehlerhafte Bescheide wehren können.
- Eine unabhängige, flächendeckende und kostenfreie Verbraucher- und Schuldenberatung mit ausreichend Personal soll sichergestellt werden.
- Schuldenberatungsstellen sollen mehr öffentliche Mittel erhalten.
- Unabhängige gemeinnützige Organisationen wie Krebs- und AIDS-Hilfen sollen besser gefördert werden.
- Unabhängige Beratungsstellen für Frauen, Migrantinnen und Migranten sowie LGBTTI sollen gefördert werden.
- Eine Landesförderung für bestehende und neue selbstverwaltete Kinder- und Jugendtreffs soll eingeführt werden.
- Bestehende Projekte der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit sollen besser gefördert und ausgestattet werden.
- Stellen in Sozial- und Erziehungsberufen sollen ausgebaut werden.
- Ein Förderprogramm soll Projekte und Strukturen der Familien-, Kinder- und Jugendhilfe langfristig sichern.
- Für die inklusive Ausgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe sollen mehr finanzielle Mittel bereitgestellt werden.
- Der Kinder- und Jugendförderplan soll bedarfsorientiert aufgestockt werden.
- Gemeinnützige Träger in der Kinder- und Jugendhilfe sollen gefördert werden.
- Die Kinder- und Jugendhilfe soll besser finanziert werden.
- Ein Sofortprogramm soll bedarfsgerechte Kapazitäten psychosozialer Unterstützung für Kinder und Jugendliche finanzieren.
- Ein Sofortprogramm finanziert bedarfsgerechte Kapazitäten psychosozialer Unterstützungsangebote.
- Elternzentren werden verlässlich finanziert.
- Beratungsstellen und Frauennotrufe werden sicher finanziert.
- Der Aufbau von Nothilfestellen (Clearingstellen) wird unterstützt und finanziert.
- Frauen- und Mädchenhäuser werden flächendeckend finanziell abgesichert.
- Für die Geflüchtetenarbeit wird mehr Personal in Verwaltung und Care-Bereich eingestellt.
- Landesfinanzierte regionale Beratungsstellen, insbesondere für trans* und inter* Menschen, werden ausgebaut.
- Frauenhäuser, Beratungsstellen und Präventionsprogramme werden besser finanziert.
- Statt in Jugendgefängnisse fließen mehr Mittel in Prävention und Jugendarbeit.
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Vulnerable Gruppen und soziale Einrichtungen, besonders Menschen mit Behinderungen, Ältere und Kinder, werden in Katastrophenplänen besser berücksichtigt.
- Der demokratische Austausch der Hochschulen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen und Sozialverbänden wird gefördert.
- Unabhängige Beratungsstellen und aufsuchende Beratung nach dem Peer-Counseling-Prinzip werden aufgebaut und gefördert.
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 2
- Befristete Projekte sollen nur für den Anschub neuer Themen genutzt werden.
- Eine landesrechtliche Richtlinie schreibt eine berufsübergreifende, koordinierte Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit komplexem Hilfebedarf vor, mit Anlaufstellen vor Ort und landesweit koordiniertem Kostenträgermanagement.
Koalitionsvertrag 41119
Mehr Geld 9
- Klimaschutz bei Einrichtungen der Wohlfahrtspflege und gemeinnützigen Vereinen wird in der Investitionsförderung, etwa über Altenpflegegesetz und Kinderbildungsgesetz, stärker gefördert.
- Die Mittel der Landesfachstelle für Regenbogenfamilien werden aufgestockt und verstetigt.
- Landesmittel für innovative, bedarfsorientiertere Betreuungsangebote sollen gezielter eingesetzt werden.
- Gegen den Fachkräftemangel wird eine Personaloffensive in der Jugendhilfe gestartet.
- In die Landesförderung der Frauenhäuser wird eine Fachkraftstelle für die Arbeit mit den dort lebenden Kindern aufgenommen.
- Hochschulen, Universitätskliniken, Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft und Studierendenwerke erhalten für die Digitalisierung Investitionsmittel und dauerhafte Zuschüsse.
- Die Zuschüsse an die Studierendenwerke werden zunächst um drei Prozent und danach regelmäßig erhöht.
- Die Beratungsstruktur gegen Rechtsextremismus wird finanziell deutlich gestärkt.
- Die Beratungsstellen Arbeit werden finanziell und personell gestärkt.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Soziale Einrichtungen sollen bei Förderprogrammen antragsberechtigt werden, auch auf Bundesebene.
- Familienzentren werden qualitativ zu Brückenköpfen in den Sozialraum weiterentwickelt und strukturell mit familienfördernden Angeboten verknüpft.
- Freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe werden in allen Handlungsfeldern bei der flächendeckenden Umsetzung inklusiver Angebote unterstützt.
- Bestehende Medienkompetenzangebote in Bildungseinrichtungen werden gestärkt und vernetzt.
- Die Studierendenwerke werden gestärkt, um mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen.
- Freie Träger sollen eine wichtige Rolle bei der Resozialisierung von Inhaftierten übernehmen.
- Das Know-how der Clearingstellen wird auch mit virtuellen Instrumenten in die Fläche gebracht.
- Die Vernetzung mit Zoll, kommunalen Strukturen und zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen soll gestärkt werden.
- Der Ausbau des landesweiten Netzwerks gegen Arbeitsausbeutung mit den Beratungsstellen Arbeit wird vorangetrieben.
- Die Stärkung Sozialer Arbeit, etwa in Quartieren, gilt als Pfeiler der Armutsbekämpfung.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 8
- Schuldner- und Insolvenzberatung werden zeitnah zusammengelegt.
- Beratungsstellen werden gestärkt.
- Schuldner- und Insolvenzberatung werden zusammengeführt.
- Die zivilgesellschaftliche Aussteigerberatung wird unterstützt.
- Die Tafeln werden unterstützt.
- Landesweite LSBTIQ*-Fachstellen werden ausgebaut.
- Niedrigschwellige und intersektionale Beratung, Jugend- und Seniorenarbeit, psychosoziale Beratung und Selbsthilfegruppen vor Ort werden ausgebaut.
- Muslimische Wohlfahrtsverbände und spezifische Angebote wie Pflege und Friedhöfe werden befürwortet.
Mehr Pflichten 4
- Beratungsstellen werden zu Stellen für Hilfen aus einer Hand weiterentwickelt.
- Die Studierendenwerke setzen die Digitalisierung der BAföG-Anträge um.
- Die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und gemeindepsychiatrischen Trägerverbünden wird verbindlich gestaltet.
- Die Handlungsempfehlungen der Expertenkommission zu Gewaltschutz in Einrichtungen der Behindertenhilfe werden konsequent umgesetzt.
Grüne NW, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 31115
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Jugendämter und freie Träger werden mit einer Qualitätsoffensive aus Fortbildung, Supervision und Vernetzung gestärkt.
- Die Einrichtungen der fairen Mobilität werden unterstützt.
- Bezirksbeamte sollen als feste Ansprechpartner vor Ort präsent sein und lokale Akteure, Schulen, Vereine und soziale Einrichtungen vernetzen.
- Hilfsorganisationen werden verlässlich in die Katastrophenschutzplanung einbezogen.
- Hilfsorganisationen erhalten Planungssicherheit bei Ausstattung und Fahrzeugen.
- Beratungsstellen werden gestärkt.
- Die Kommunalen Integrationszentren, das Kommunale Integrationsmanagement, Integrationsagenturen, Beratungsstellen und Migrantenselbstorganisationen werden gestärkt.
- Die gewachsenen Integrationsstrukturen werden strukturell abgesichert und gemeinsam mit allen Beteiligten weiterentwickelt.
- Die Weiterentwicklung nicht staatlich und politisch gebundener Vereine wird angesichts des steigenden Bedarfs muslimischer Wohlfahrtsarbeit unterstützt.
- Für unbegleitete minderjährige Geflüchtete sollen starke und abgesicherte Jugendhilfe- oder Clearingeinrichtungen bestehen, damit ihre unabhängige Vertretung ab dem ersten Tag gewährleistet ist.
- Regelmäßige Dialogformate zwischen Fans, Vereinen, Verbänden, Fanprojekten, Polizei und Ordnungsbehörden werden fortgeführt und ausgebaut.
- Fanprojekte werden gestärkt und ihre unabhängige sozialpädagogische Arbeit geschützt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 7
- Zusammenarbeit und Digitalisierung der Studierendenwerke werden gestärkt.
- Die Studierendenwerke erhalten mehr Planungssicherheit.
- Finanzierung und Strukturen der Studierendenwerke werden so weiterentwickelt, dass Essen, Wohnraum und Beratung dauerhaft bezahlbar gesichert sind.
- Das Programm „Kurve kriegen“ wird gemeinsam mit den Trägern ausgebaut.
- Lehrstühle, Fach- und Anlaufstellen zu auslandsbezogenen rechtsextremen Ideologien werden gestärkt.
- Vereine, Verbände, Fanprojekte und Fans, die sich für Vielfalt und Demokratie engagieren, werden unterstützt.
- Unabhängige Strukturen für Safe Sport werden gestärkt.
Mehr Pflichten 3
- Jugendhilfe, Suchthilfe und Gesundheitssystem arbeiten bei Online- und Gaming-Sucht zielgruppengerecht zusammen und beziehen Betroffene und Angehörige ein.
- Schule, Jugendhilfe, Polizei und Justiz sollen enger und verbindlicher zusammenarbeiten.
- Eine regelmäßige Wirksamkeitsprüfung der Asylverfahrensberatung soll Transparenz schaffen und die Angebote am Bedarf ausrichten.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht