Wohlfahrtsverbände und soziale Träger
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Hamburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hamburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
SPD 325
Mehr Geld 3
- Die Servicestelle Arbeitnehmerfreizügigkeit wird weiter gefördert und ausgebaut.
- Der Bundestag soll das Gewalthilfegesetz verabschieden, damit sich der Bund an den Kosten beteiligt.
- Soziale Projekte mit Rechtsanspruch oder mehr als fünf Jahren Laufzeit werden in eine geschlechtergerechte Vollfinanzierung überführt.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 2
CDU 235
Mehr Geld 3
- Die offene Kinder- und Jugendhilfe wird finanziell besser ausgestattet.
- Die offene Kinder- und Jugendhilfe erhält eine langfristig verlässliche Finanzierung, etwa über mehrjährige institutionelle Förderung.
- Soziale Projekte wie das Sozialkaufhaus werden langfristiger finanziert, um die Planungssicherheit zu verbessern.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 3
- Pflegestützpunkte werden besser mit den ambulanten Versorgern vernetzt.
- Ein starker Sozialstaat wirkt unter Beachtung des Subsidiaritätsprinzips mit kirchlichen und weltlichen Wohlfahrtsverbänden, Sozialwirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen.
- Vielfalt und Bündelung der Angebote in Einrichtungen vor Ort haben Vorrang vor zentralisierten Angeboten für einzelne Problemlagen und Zielgruppen.
Mehr Pflichten 2
Grüne 21822
Mehr Geld 16
- Für freie Träger der Jugendhilfe werden längere Projektlaufzeiten und mittelfristige Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen.
- Es wird eine Strategie entwickelt, die Projektlaufzeiten in der Jugendhilfe durch eine bedarfsorientierte Anpassung der Finanzierung ersetzt.
- Die finanziellen Mittel der Offenen Kinder- und Jugendarbeit werden so aufgestockt, dass bestehende Angebote gesichert sind und neue Bedarfe bedient werden können.
- Das Zuwendungsrecht in der Jugendhilfe wird so geändert, dass Befristungen die Ausnahme sind.
- Kinderschutzhäuser werden auskömmlich finanziert.
- Kosten für Kooperationen, ressortübergreifende Arbeit und Verwaltungsaufwand werden in der Finanzierung der Träger berücksichtigt.
- Die Finanzierung der Frühen Hilfen für angehende und junge Familien wird entfristet und verstetigt.
- Die unabhängige Sozial- und Rechtsberatung wird mit einer eigenen Förderrichtlinie gestärkt.
- Für Digitalisierung und Barrierefreiheit der Selbsthilfeangebote werden finanzielle Mittel bereitgestellt.
- Die Unterstützung sozialer Träger bei Suche und Finanzierung von Räumlichkeiten wird als öffentliche Aufgabe definiert und strukturell verankert.
- Tarifsteigerungen in den Einrichtungen der Drogen- und Suchthilfe sowie der Prävention werden refinanziert.
- Die Zuschüsse an das Studierendenwerk werden inflationsausgleichend dynamisiert.
- Das Studierendenwerk erhält weitere öffentliche Förderung für günstiges Essen, bezahlbare Wohnheimplätze und Bauprojekte.
- Die Stellen bei sozialen Trägern in benachteiligten Quartieren sollen aufgestockt werden.
- Die StoP-Projekte gegen Partnergewalt werden mit verlässlicher Finanzierung ausgebaut.
- Zukunftsfähige Schulen sowie die Sanierung der Häuser der Jugend und Stadtteilkulturzentren sind ein Investitionsschwerpunkt.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Unterstützung sozialer Träger bei Suche und Finanzierung von Räumlichkeiten wird als öffentliche Aufgabe definiert und strukturell verankert.
- Stationäres Drug-Checking in Drogenberatungsstellen und Drogenkonsumräumen wird ermöglicht.
- Die Rahmenbedingungen der bestehenden Frauenhäuser sollen verbessert werden.
- Die Schuldnerberatungen werden gestärkt und ausgebaut.
- Die Rahmenbedingungen der Frauenhäuser werden verbessert.
- Kapazitäten und Beratungsstrukturen der Frauenhäuser werden ausgebaut.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 10
- Finanzierung und Erhaltung von Jugendzentren, Stadtteilkulturhäusern, Gesundheitszentren und Vereinsheimen werden sichergestellt.
- Die Fachstelle Schutzkonzepte wird verstetigt.
- Die hauptamtliche Unterstützung der offenen Treffs für Senior*innen wird verstetigt.
- Die Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen werden finanziell gesichert und zukunftsfähig aufgestellt.
- Die Förderung gesundheitlicher und sozialer Selbsthilfe einschließlich der Finanzierung der Selbsthilfekontaktstellen wird sichergestellt.
- Niedrigschwellige Anlaufstellen werden in der ganzen Stadt sichergestellt.
- Die Clearingstelle wird finanziell abgesichert.
- Die Beratungsstellen für gesundes Arbeiten sollen erhalten werden.
- Die Beratungsstellen des Magnus-Hirschfeld-Centrums und von Intervention e.V. sollen unabhängig von einem künftigen Regenbogenhaus finanziell abgesichert werden.
- Die AIDS-Hilfe und das HIV-Präventionsprojekt „Hein und Fiete“ sollen abgesichert bleiben.
Ohne klare Richtung 7
- Psychologische Erstanlaufstellen wie das Aktionsbündnis seelische Gesundheit werden gestärkt.
- Die Jugendhilfe in Hamburg wird so weiterentwickelt und gestärkt, dass alle jungen Menschen die benötigte Unterstützung erhalten.
- Trägerpluralität und freie Träger in der Jugendhilfe werden gefördert und gestärkt.
- Die Finanzierungssystematik der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wird evaluiert, angepasst und dynamisiert.
- Die soziale Arbeit folgt dem Subsidiaritätsprinzip und setzt auf Trägervielfalt.
- Die etablierten niedrigschwelligen Hilfen werden weiter gestärkt.
- Babylotsen, Mütterberatung und Familienteams arbeiten in ganz Hamburg zusammen.
Weniger Geld 1
Linke 2219
Mehr Geld 19
- Eine soziale Bodenpolitik kauft Grundstücke an statt sie zu verkaufen, um günstigeren Neubau von Wohnungen und sozialen Einrichtungen zu ermöglichen.
- Drogenkonsumräume und Suchtberatungsstellen werden bedarfsorientiert finanziert.
- Angebote der sozialen Infrastruktur werden auskömmlich finanziert.
- Die Rahmenzuweisungen für Offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Familienförderung werden verdoppelt.
- In der Kinder- und Jugendarbeit werden Tariferhöhungen refinanziert und gleichwertige Löhne gezahlt.
- Das Studierendenwerk wird besser finanziert, um günstigere Wohnheime und günstiges Mensaessen zu ermöglichen.
- Die Förderstruktur wird ausgeweitet, um kulturelle und soziale Angebote im Stadtteil dauerhaft finanziell abzusichern.
- Die Finanzierung politischer Bildungs- und Beratungsarbeit gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wird gestärkt, bedarfsgerecht ausgestaltet und verstetigt.
- Bürgerhäuser werden auskömmlich finanziert.
- Das Hilfesystem gegen geschlechtsspezifische Gewalt wird langfristig, gesichert und bedarfsgerecht finanziert.
- Das Projekt FairLove gegen sexuelle Ausbeutung Minderjähriger soll finanziell und personell gestärkt werden.
- Die Betreuungsschlüssel in Frauenhäusern sollen verbessert werden.
- Senior*innentreffs in allen Stadtteilen, insbesondere in Großsiedlungen, sollen gefördert und gut ausgestattet werden.
- In allen Bezirken sollen personell ausreichend besetzte Stadtteilzentren mit Beratung, medizinischer Betreuung und Treffmöglichkeiten für alle Altersgruppen eingerichtet werden.
- Das Projekt „Altern unterm Regenbogen“ soll finanziell verstetigt werden.
- Projekte der aufsuchenden Senior*innenarbeit für LSBTIQ* und Menschen mit HIV sollen gefördert werden.
- Hauptamtliche Fachstellen für Pflege, Wohnen und Leben mit Assistenzbedarf von LSBTIQ* und Menschen mit HIV sollen eingeführt und dauerhaft finanziert werden.
- In Einrichtungen der Senior*innenarbeit sollen mehr fachliche Vollzeitstellen geschaffen werden.
- Die Senior*innenarbeit soll bedarfsgerecht ausfinanziert werden.
Bleibt wie bisher 2
FDP 14
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
BSW 25
Mehr Rechte oder Angebote 4
FW 11
Koalitionsvertrag 72116
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Die Anforderungen ambulanter und stationärer Sozialeinrichtungen werden stärker in die Quartiersentwicklung einbezogen.
- Städtische Flächen werden verstärkt per Konzeptvergabe vermietet, um sozialen Trägern den Zugang zu Räumen zu verbessern.
- Die Arbeit der Schutz- und Beratungseinrichtungen wird gestärkt.
- Es wird geprüft, wie Nachbarschaftstreffs, die zur Betreuung und Pflege beitragen, gefördert werden können.
- Bei der Quartiersentwicklung werden die Anforderungen ambulanter und stationärer Sozialeinrichtungen stärker mit der Weiter- und Neuentwicklung von Quartieren verbunden.
- Die energetische Sanierung der Gebäude der Kinder- und Jugendhilfe wird schrittweise fortgesetzt.
- Eltern-Kind-Zentren als Brücken ins Kita-System werden gestärkt.
- Der Ausbau geeigneter Jugendwohnungen und trägereigenen Wohnraums wird weiter gefördert.
- Lokale Strukturen der Jugendhilfe werden gezielt gestärkt.
- Die freien Träger der Jugendhilfe werden in ihrer Vielfalt erhalten und gefördert.
- Die Rahmenbedingungen für Jugendverbandsarbeit und offene Kinder- und Jugendarbeit werden verbessert.
- Die offene Kinder- und Jugendarbeit erhält mehr Planungssicherheit.
- Die bauliche Infrastruktur der offenen Kinder- und Jugendarbeit wird durch Sanierung, Instandhaltung und Neubauten erhalten und modernisiert.
Bleibt wie bisher 12
- Die Servicestelle Arbeitnehmerfreizügigkeit und das Bundesprogramm „Faire Integration“ werden weiter gefördert.
- Die Mittel für sozialräumliche Integrationsnetzwerke werden bedarfsgerecht fortgeführt.
- Das Soziallogistikzentrum in der Schnackenburgallee wird weiter abgesichert.
- Die Fachdialoge zum Gewaltschutzkonzept zur Umsetzung der Istanbul-Konvention werden fortgesetzt.
- Die psychosoziale Beratung für Geflüchtete mit psychischen Belastungen und Traumata wird weiterhin bedarfsgerecht ausgestattet.
- Die Hamburger Clearingstelle für Menschen ohne oder mit unzureichendem Krankenversicherungsschutz wird weiterhin bedarfsgerecht ausgestattet.
- Das Antidiskriminierungsbüro Hamburg wird verstetigt und seine Beratungs- und Monitoringarbeit fortgeführt.
- Die hauptamtliche Unterstützung der offenen Seniorentreffs wird verstetigt.
- Die Arbeit der Fanprojekte wird weiter unterstützt.
- Die Fachstelle für Schutzkonzepte beim Kinderschutzbund wird verstetigt.
- Die Zusammenarbeit mit freien Trägern der Jugendhilfe wird fortgesetzt.
- Die offene Kinder- und Jugendarbeit wird weiterhin unterstützt.
Ohne klare Richtung 9
- Für ein sozialverträgliches Studium wird ein starkes und zukunftsfestes Studierendenwerk gefordert.
- Das Projekt Stromspar-Check der Caritas wird gestärkt.
- Es wird geprüft, wie die psychosoziale Sozial- und Schuldnerberatung in Kooperation mit der Leistungsverwaltung verbessert werden kann.
- Die Straßensozialarbeit wird gestärkt.
- Gemeinsame Fallsteuerung und Dokumentation der Straßensozialarbeit werden verbessert.
- Eine stärkere Regionalisierung der Suchtkrankenhilfe wird geprüft.
- Die Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und Suchtprävention wird intensiviert.
- Gegen Suchtdruck durch Social Media und Online-Spiele wird ein umfassendes Handlungskonzept für Kinder, Eltern, Schule und Hilfeeinrichtungen entwickelt.
- Die Schuldnerberatungen werden gestärkt und ausgebaut.
Mehr Pflichten 7
- Die Straßensozialarbeit setzt auf aktivierende Ansprache mit dem Ziel, Hilfeprozesse einzuleiten und konsequent nachzuverfolgen.
- Die Träger der Straßensozialarbeit kooperieren verbindlich mit allen beteiligten staatlichen und nichtstaatlichen Stellen.
- Hilfeeinrichtungen und Träger sollen verbindlich mit Jobcenter, Bezirken, Polizei und Amt für Migration kooperieren.
- Ein mit sozialen Trägern entwickeltes Lagebild soll Entwicklungen in der Obdachlosen- und Suchtkrankenhilfe frühzeitig erkennbar machen.
- Eltern- und Familienberatungsstellen werden in das Angebot der Verfahrenslotsen eingebunden.
- Hilfeeinrichtungen und städtische Akteure sollen strukturiert und verbindlich kooperieren.
- Hilfsträger, Behörden und Polizei arbeiten eng und verbindlich zusammen.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht