Frauen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
BSW00
Linke 236
Mehr Geld 5
- Menstruationsprodukte stehen in allen öffentlichen Einrichtungen kostenfrei zur Verfügung.
- Der Gender-Pay-Gap im Kulturbereich wird geschlossen.
- Die Förderung von FLINTA*-Personen im Kulturbereich wird ausgeweitet.
- Die materielle Benachteiligung von FLINTA*-Personen und die Sicherheitsdefizite im organisierten Sport werden beendet.
- Mindestens 40 Prozent der Sportfördermittel und öffentlichen Trainingszeiten werden zweckgebunden an Mädchen- und FLINTA*-Teams vergeben.
Mehr Rechte oder Angebote 35
- Kommunale und gemeinwohlorientierte Wohnungsbestände werden mit Programmen und Kontingenten für Alleinerziehende, Frauen- und queere Wohnprojekte sowie Sorge-Netzwerke ausgebaut.
- In gemeinschaftlichen Wohnformen werden Frauenbeauftragte etabliert.
- Gendergerechtigkeit in Diagnostik, Therapie und Prävention wird sichergestellt.
- In Berlin wird jährlich eine Fachtagung zur Frauengesundheit ausgerichtet.
- Aus-, Fort- und Weiterbildungsinhalte aller medizinischen Berufe werden modernisiert, um struktureller Misogynie entgegenzuwirken.
- In Krankenhäusern und Praxen werden verpflichtende Sensibilisierungen gegen Misogynie eingeführt.
- Erste-Hilfe-Kurse vermitteln und trainieren stärker lebensrettende Maßnahmen bei Frauen und FLINTA-Personen.
- Menstruationsprodukte stehen in allen öffentlichen Einrichtungen kostenfrei zur Verfügung.
- Für suchtmittelabhängige Frauen werden suchtakzeptierende Unterstützungsangebote geschaffen.
- Wohnungslose Frauen erhalten Zugang zu sicheren und geeigneten Unterkünften.
- Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, soziale Diskriminierung, Mobbing und Gewalt an Berliner Schulen werden bekämpft.
- Verbindliche Regelungen zur beruflichen Förderung von Mädchen und jungen Frauen, jungen Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, Alleinerziehenden und jungen Menschen mit Behinderungen werden geschaffen und umgesetzt.
- Der Anteil von Frauen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung sowie in Fach- und Führungspositionen wird erhöht.
- Eine senatsübergreifende Strategie gegen Entgeltungleichheit und für mehr Lohngerechtigkeit wird angestrebt.
- Die Fraueninfrastruktur wird langfristig gesichert und ausgebaut.
- Gewalt gegen Frauen, Mädchen, nicht-binäre, intergeschlechtliche und trans Personen wird wirksam bekämpft und Betroffene werden umfassend geschützt.
- In gemeinschaftlichen Wohnformen werden gut ausgestattete Frauenbeauftragte verankert.
- Ein Drogenkonsumraum speziell für Frauen, nicht-binäre, intergeschlechtliche und trans Personen in der Sexarbeit wird eingerichtet.
- Das Berliner Programm für Chancengleichheit in der Wissenschaft wird ausgebaut.
- Bei allen Strukturprozessen wird gegen die Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft vorgegangen.
- Kulturelle Angebote und Räume sollen allen Menschen unabhängig von Einkommen, Herkunft, Geschlecht, Behinderung oder Alter zugänglich sein.
- Der Gender-Pay-Gap im Kulturbereich wird geschlossen.
- Ein Konzept zur langfristigen Schließung des Gender-Pay-Gaps im Kulturbereich wird erarbeitet.
- Quotierungen und andere Maßnahmen zur Erleichterung des Zugangs von FLINTA*-Personen zum Kulturbereich werden geprüft.
- Das Landesgleichstellungsgesetz soll so geändert werden, dass arbeitnehmerähnliche Frauen in seinen Geltungsbereich fallen.
- Der Frauenanteil in der Medienbranche soll an der Spitze und in der Breite erhöht werden.
- Die Hürden für eine eheunabhängige Aufenthaltserlaubnis für von Gewalt betroffene Frauen werden gesenkt.
- Es werden mehr bedarfsgerechte Unterkünfte und Einzelunterbringungen für vulnerable Geflüchtetengruppen geschaffen.
- Frauenanteil und Diversität werden insbesondere bei der Feuerwehr erhöht.
- Eine Ausbildungs- und Einstellungsoffensive bei der Feuerwehr erhöht auch den Frauenanteil.
- Prüfungskommissionen werden divers und insbesondere geschlechtergerecht besetzt.
- Die materielle Benachteiligung von FLINTA*-Personen und die Sicherheitsdefizite im organisierten Sport werden beendet.
- Mindestens 40 Prozent der Sportfördermittel und öffentlichen Trainingszeiten werden zweckgebunden an Mädchen- und FLINTA*-Teams vergeben.
- Es werden Methoden entwickelt, um Migrantinnen und FLINTA* stärker in Sportvereine zu bringen.
- Prävention richtet sich gegen alle Formen von Ungleichheitsdenken und antidemokratischen Einstellungen, auch gegen Antifeminismus, Antisemitismus, Verschwörungsdenken und religiösen Fundamentalismus.
Weniger Pflichten 1
CDU 24
Mehr Rechte oder Angebote 4
- In Berlin wird ein zehntes Frauenhaus geschaffen.
- Die Bekämpfung digitaler Gewalt, insbesondere gegen Frauen, wird verstärkt.
- Für Frauen, die in der Obdachlosigkeit besonderen Gefahren ausgesetzt sind, werden mehr geeignete Angebote geschaffen.
- Im Fokus dieser Angebote sollen künftig Eigenverantwortung, Gleichberechtigung der Geschlechter, Religionsfreiheit, Antisemitismusprävention, finanzielle Unabhängigkeit und Rechtsstaatlichkeit stehen.
Grüne 554
Mehr Geld 4
- Mädchen- und Frauensport wird durch Gender Budgeting und Equal Pay gestärkt.
- Equal Pay wird durchgesetzt.
- Menstruationsartikel werden auf öffentlichen Toiletten und in öffentlichen Gebäuden kostenfrei bereitgestellt.
- Das Angebot an kostenfreien und barrierefreien öffentlichen Toiletten mit kostenfreien Menstruationsartikeln wird erweitert.
Mehr Rechte oder Angebote 54
- Frauen- und Mädchensport sowie Sport für trans* und nicht-binäre Menschen werden gezielt gefördert.
- Gezielte Lehrgänge und Fortbildungen sollen mehr FLINTA*-Personen in Führungs-, Trainer- und Übungsleiterfunktionen bringen.
- Mädchen- und Frauensport wird durch Gender Budgeting und Equal Pay gestärkt.
- Neue Sportflächen sollen die Nutzung durch FLINTA*-Personen aktiv fördern.
- Zusätzliche Wasserzeiten in den Bädern werden geschaffen.
- Separate Schwimmunterrichtsangebote und Schwimmzeiten für Frauen, Mädchen und FLINTA*-Personen werden ermöglicht.
- Sexistische und diskriminierende Werbung wird abgelehnt.
- Mehrsprachige Beratung und Spezialangebote für besonders vulnerable Gruppen unter Obdachlosen werden ausgebaut.
- In der U-Bahn werden Abteile für FLINTA*-Personen zum Schutz vor Übergriffen erprobt.
- Die Meisterausbildung wird gebührenfrei, geschlechtergerechter und flexibler gestaltet.
- Eine Fachkräftestrategie für Berlin stärkt insbesondere die Erwerbspotenziale von Frauen und Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte.
- Für Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern wird weiter eingetreten.
- Ein Equal-Pay-Bericht über die Berliner Verwaltung und die landeseigenen Betriebe wird erstellt.
- Landeseigene Unternehmen werden zu Gleichstellungsmaßnahmen verpflichtet, bis Frauen die Hälfte der Führungspositionen besetzen.
- In der Berufsorientierung an Schulen wird darauf hingewirkt, dass sich mehr Frauen für technische Berufe entscheiden.
- Frauen in technischen Berufen werden durch gezielte Förderprogramme in Ausbildung und Studium unterstützt.
- Geschlechtergerechte Hochschulen werden weiterhin unterstützt.
- Professuren und Leitungspositionen in der Wissenschaft sollen paritätisch mit Frauen besetzt werden.
- Gleichstellung, Antidiskriminierung und Teilhabe von queeren Menschen, FLINTA*, Geflüchteten, BIPoC, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen mit Behinderungen werden gefördert.
- Die Gesundheitsversorgung für alle FLINTA* wird bedarfsgerecht, diskriminierungsfrei und selbstbestimmt aufgestellt.
- Eine gezielte Fort- und Weiterbildung von Fachpersonal in der Gesundheitsversorgung wird angestrebt.
- Strukturelle Gleichstellung wird mit verbindlichen Strategien gesichert.
- Für das Parlament wird ein Paritätsgesetz eingeführt.
- Eine transparente Personalpolitik und faire Finanzierung sichern die Gleichstellung.
- Equal Pay wird durchgesetzt.
- Gründerinnen und Frauen in MINT-Berufen werden gezielt gefördert.
- Bildung, Ausbildung und Berufschancen von FLINTA* werden gezielt gefördert.
- Strukturelle Gleichstellung wird über verbindliche Förderprogramme gesichert.
- Mit landeseigenen Betrieben und Beteiligungen werden Zielvereinbarungen zur Gleichstellung geschlossen.
- Transparente Auswahlverfahren und Quoten sichern die Gleichstellung.
- Equal Pay wird gesichert.
- Frauen in MINT-Berufen, in der Wissenschaft und im Handwerk werden gefördert.
- Es werden mehr Beratungsangebote für gewaltbetroffene Frauen geschaffen.
- Es werden zwei neue Frauenhäuser geschaffen.
- Es werden mehr Zweite-Stufe-Wohnungen für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder geschaffen.
- Gegen digitale Gewalt an Frauen werden spezialisierte Online-Beratungsangebote geschaffen.
- Gegen digitale Gewalt an Frauen werden Sensibilisierungskampagnen durchgeführt.
- Polizei und Justiz erhalten verpflichtende Schulungen zu digitaler Gewalt gegen Frauen.
- Die Istanbul-Konvention wird konsequent umgesetzt.
- Eine diskriminierungsfreie und flächendeckende Gesundheitsversorgung für Frauen und FLINTA* wird geschaffen.
- Frauengesundheitliche, queersensible und mehrsprachige Gesundheitsangebote werden ausgebaut.
- Menstruationsartikel werden auf öffentlichen Toiletten und in öffentlichen Gebäuden kostenfrei bereitgestellt.
- Das Angebot an kostenfreien und barrierefreien öffentlichen Toiletten mit kostenfreien Menstruationsartikeln wird erweitert.
- FLINTA* in den Wechseljahren haben ein Recht auf gesundheitliche Unterstützung und faire Arbeitsbedingungen.
- Aufklärung und Forschung zu den Wechseljahren werden gefördert.
- Das Neutralitätsgesetz wird vollständig abgeschafft.
- In Wohneinrichtungen werden Frauenbeauftragte eingesetzt.
- Frauenhäuser und Schutzwohnungen halten barrierefreie Plätze vor.
- Frauen in Handwerksberufen werden gezielt gestärkt.
- Um die digitale Kluft zwischen Geschlechtern und Altersgruppen zu schließen, werden Frauen besonders angesprochen.
- Die Sicherheitsbehörden werden dabei unterstützt, Frauen und Vielfalt zu fördern und Diskriminierung und Sexismus am Arbeitsplatz entgegenzuwirken.
- Frauen in der Justiz werden gefördert, insbesondere durch paritätische Vorschlagslisten bei Beförderungsstellen.
- Prüfungskommissionen werden paritätisch besetzt.
- Eine Hauptfrauenvertretung analog zum Hauptpersonalrat wird eingerichtet.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Alle FLINTA* in Berlin sollen frei und ökonomisch unabhängig leben können.
- Geschlechtsspezifische Gewalt, insbesondere Gewalt gegen Frauen, wird als gesamtgesellschaftliches Problem anerkannt.
- Eine verbesserte Datenerhebung zu Gewalt gegen Frauen soll eine wissenschaftliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung ermöglichen.
- Femizide und Gewalt gegen Frauen sowie die Bedrohung jüdischer Menschen, BIPoC und anderer marginalisierter Gruppen werden nicht hingenommen.
SPD 336
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 36
- Alle Investitionen werden konsequent gleichstellungspolitisch ausgerichtet.
- Mit Gender Mainstreaming werden Teilhabe gefördert, Ungleichheiten abgebaut und die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen gestärkt.
- Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen wird geschlossen.
- Mit der Fachkräftestrategie unterstützt das Land Unternehmen dabei, ungenutzte Potenziale bei Frauen, Menschen mit Migrationsgeschichte, Älteren und Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen zu aktivieren.
- Geschlechtsspezifische Hürden beim Zugang zum Arbeitsmarkt werden gezielt angegangen.
- Beratungs- und Qualifizierungsangebote insbesondere für Frauen werden ausgebaut.
- Der Übergang in existenzsichernde Beschäftigung wird gefördert.
- Förder- und Unterstützungsstrukturen werden stärker auf Gründungen durch Frauen ausgerichtet.
- Der Zugang von Frauen zu Fördermitteln und Risikokapital wird erleichtert.
- Frauen in Führungspositionen werden gefördert.
- Programme für Frauen in Wirtschaft und Unternehmertum werden entwickelt.
- Bei Modernisierungen des Wohnungsbestands werden gendergerechte und inklusive Maßnahmen berücksichtigt.
- Gender-Mainstreaming wird als Standard für Planung und Vergabe von Projekten verankert.
- Die Strategie setzt Schwerpunkte auf Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Misogynie, Queerfeindlichkeit und geschlechtsspezifische Gewalt.
- Gewalt gegen Frauen, queerfeindliche Übergriffe und andere Hasskriminalität werden online wie offline entschlossen bekämpft.
- Frauen sollen besser vor geschlechtsspezifischer Gewalt und Femiziden geschützt werden.
- Die Istanbul-Konvention wird konsequent umgesetzt.
- Frauenhäuser und Schutzwohnungen werden stadtweit ausgebaut.
- Einrichtungen zum Schutz von Frauen vor Gewalt werden statt als Zuwendungsprojekte über Trägerfinanzierung längerfristig gesichert.
- Die unabhängigen Stellen gegen sexuellen Missbrauch und sexualisierte Gewalt an Frauen werden gestärkt.
- Flächendeckende Aufklärung soll Kinder und Frauen vor Cybergrooming und sexualisierter Gewalt im Netz schützen.
- Aufklärung und Versorgung bei Endometriose werden ausgebaut.
- Die Wechseljahre sollen stärkere Beachtung in Forschung und Gesundheitsversorgung finden.
- Ein berlinweites gleichstellungsorientiertes Fachberatungsnetzwerk zu Beruf, Bildung und Beschäftigung für Frauen wird bedarfsgerecht gefördert.
- Ein Berliner Paritätsgesetz wird eingeführt.
- Frauen und Männer sollen im Abgeordnetenhaus künftig gleich stark vertreten sein.
- Im Bundesrat wird eine paritätische Wahlrechtsreform angestrebt.
- Ämter und Funktionen in Senat, Verwaltung, Aufsichtsräten und landeseigenen Unternehmen werden paritätisch besetzt.
- Die Rechte der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten werden gestärkt.
- Das gleichstellungspolitische Rahmenprogramm und der Frauenpolitische Beirat werden ausgebaut.
- Bei öffentlichen Zuwendungen und Vergaben gilt der Grundsatz gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit.
- Frauen mit Behinderungen werden besser vor Gewalt geschützt.
- Frauen mit Behinderungen wird der Zugang zu Polizei und Justiz garantiert.
- Niedrigschwellige Angebote für Frauen, Kinder und Jugendliche werden gestärkt.
- Professioneller Sport und sportliche Aushängeschilder, zunehmend auch im Frauensport, werden gefördert.
- Mitarbeiterinnen werden gezielt gefördert, um den Frauenanteil in Verwaltungsführungspositionen zu erhöhen.
Ohne klare Richtung 3
- Geschlechtergerechte Unternehmenskulturen mit gleichen Verwirklichungschancen für alle Geschlechter werden angestrebt.
- Die Berliner Fraueninfrastruktur gilt als Teil der Daseinsvorsorge.
- Frauen, junge Menschen, Menschen mit Migrationsbiografie und Menschen mit Behinderungen sollen stärker am Ehrenamt beteiligt werden.
FDP 17
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Für Frauen im Niedriglohnsektor werden mehr Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote geschaffen.
- Mädchen und Frauen haben in MINT-Berufen die gleichen Chancen wie Jungen und Männer.
- Für gleiche und gleichwertige Leistung gilt gleiche Bezahlung.
- Der öffentliche Dienst ermöglicht gleichberechtigtes Arbeiten von Frauen und Männern, auch in Führungspositionen.
- Die Arbeitsmarktintegration zugewanderter Frauen erhält besonderes Augenmerk.
- Forschung, Erkennung und Behandlung frauenspezifischer Erkrankungen werden gestärkt.
- Bei der Wohnungsversorgung suchtkranker Wohnungsloser wird die Unterversorgung von Frauen besonders berücksichtigt.
Koalitionsvertrag 743
Mehr Geld 4
- Für gleiche Arbeit soll gleicher Lohn gezahlt werden.
- Der Chancenfonds für weibliche Gründungen und begleitende Maßnahmen werden verstetigt und ausgebaut.
- Über die IBB-Ventures wird der Zugang von Frauen zu Venture Capital gestärkt und Hemmnisse werden abgebaut.
- Das Berliner Chancengleichheitsprogramm für Frauen in der Wissenschaft wird fortgeführt.
Mehr Rechte oder Angebote 43
- Es sollen die besten Rahmenbedingungen für echte Gleichstellung der Geschlechter geschaffen werden.
- Mehr Frauen sollen in Führungspositionen gelangen.
- Für gleiche Arbeit soll gleicher Lohn gezahlt werden.
- Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird in allen Lebensbereichen vorangetrieben.
- Frauen und Männer sollen in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung sowie im kulturellen und öffentlichen Leben gleichberechtigt teilhaben.
- Mehrfachdiskriminierung von Frauen wird im Sinne einer intersektionalen Gleichstellung bekämpft, unabhängig von Merkmalen wie Geschlecht, Herkunftszuschreibung, Behinderung, Religion, sexueller Identität oder Aufenthaltsstatus.
- Entgeltgleichheit bei gleicher und gleichwertiger Arbeit bleibt ein zentrales Ziel.
- Die Finanzbildung von Mädchen und Frauen wird gestärkt.
- Aufbau, Erhalt und Weiterentwicklung der Berliner Fraueninfrastruktur des Beratungsnetzwerks für Beruf, Bildung und Beschäftigung einschließlich der Fachstelle Vereinbarkeit Beruf und Familie werden gestärkt.
- Die Istanbul-Konvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen wird konsequent umgesetzt.
- Gegen Diskriminierung und alle Formen geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen werden Maßnahmen zur Gewaltprävention und zum Opferschutz ergriffen.
- Für von Gewalt betroffene Frauen, ihre Kinder und weitere von geschlechtsspezifischer Gewalt Betroffene werden ausreichend Schutzplätze bereitgestellt, auch für Menschen mit Behinderungen.
- Der Ausbau von Frauenhäusern, Frauenwohnheimplätzen, Zufluchtswohnungen und Stufe-Zwei-Wohnungen wird vorangetrieben.
- Ein neuntes und zehntes barrierefreies Frauenhaus wird geplant, das auch männliche jugendliche Kinder betroffener Frauen berücksichtigt.
- Präventionsprojekte gegen weibliche Genitalverstümmelung werden gefördert.
- Feministische und queere Perspektiven sowie die Geschichte emanzipatorischer Bewegungen werden in Kultureinrichtungen gestärkt.
- Besonders Schutzbedürftige sowie Frauen, Familien und LSBTIQ* werden ab Ankunft identifiziert.
- Besonders schutzbedürftigen Geflüchteten werden in Kooperation mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und Beratungsnetzwerken niedrigschwellige Beratungen angeboten.
- Polizeiliche Maßnahmen bei Gewalt gegen Frauen und Stalking werden ausgeschöpft und erweitert.
- Frauenfeindliche Hasskriminalität wird strafrechtlich konsequent verfolgt.
- Zusätzliche Förderungen für Frauen-, Studierenden- und Azubi-Wohnheime werden aufgesetzt.
- Gremien und Jurys für städtebauliche Vorhaben und Wettbewerbe sollen paritätisch besetzt werden.
- In Verwaltungen und landeseigenen Betrieben wird der Entgeltgleichheits-Check verbindlich angewendet.
- Frauen und unterrepräsentierte Gruppen werden beim beruflichen Aufstieg unterstützt, etwa bei der Meisterprüfung.
- Die Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt wird gestärkt.
- Durch zukunftsorientierte Modelle der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit für alle Geschlechter soll der Altersarmut, von der Frauen überproportional betroffen sind, entgegengewirkt werden.
- Für suchtmittelabhängige wohnungs- und obdachlose Menschen, insbesondere Frauen, werden zusätzliche suchtmittelakzeptierende Angebote geschaffen.
- Gemeinsam mit den Bezirken werden zusätzliche Wohnmöglichkeiten insbesondere für wohnungslose Frauen mit und ohne Kinder geschaffen.
- Frauen und Mädchen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe werden vor Gewalt und Missbrauch geschützt.
- Forschungsprojekte zur Frauengesundheit werden unterstützt.
- Der Chancenfonds für weibliche Gründungen und begleitende Maßnahmen werden verstetigt und ausgebaut.
- Über die IBB-Ventures wird der Zugang von Frauen zu Venture Capital gestärkt und Hemmnisse werden abgebaut.
- Weibliche Business Angels werden beim Matching stärker unterstützt.
- Die Unternehmerinnen-Akademie und der Unternehmerinnen-Tag werden gestärkt.
- Mit den Hochschulen werden Maßnahmen weiterentwickelt, um den Frauenanteil in der Wissenschaft, insbesondere ab der Post-Doc-Phase, zu erhöhen.
- Das Berliner Chancengleichheitsprogramm für Frauen in der Wissenschaft wird fortgeführt.
- Mit einem strukturierten Verfahren soll der Frauenanteil in Leitungspositionen der Kultur steigen.
- Das Teilhabeprogramm für mehr Zugang von Frauen, Mädchen, LSBTIQ+-Personen, Menschen mit Behinderungen und Geflüchteten zum Sport wird fortgeführt.
- Aufsichtsorgane der Beteiligungsunternehmen werden geschlechterparitätisch besetzt.
- Landesunternehmen gehen bei Frauenförderung und Diversität mit gutem Beispiel voran.
- Eine Hauptfrauenvertretung wird geschaffen.
- Der Frauenanteil in Führungspositionen wird erhöht, wo Frauen unterrepräsentiert sind.
- Eine geschlechterparitätische Besetzung von Führungspositionen in Gremien wird angestrebt.
Ohne klare Richtung 6
- Die verfassungsrechtlichen Möglichkeiten eines Paritätsgesetzes werden geprüft.
- Frauenarmut wird konsequent bekämpft.
- Frauenfeindliche Hasskriminalität wird in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst.
- Eine Studie zur Stärkung der sexuellen und reproduktiven Rechte von Mädchen und Frauen mit Behinderungen in besonderen Wohnformen wird aufgelegt.
- Eine gemeinsame Fach- und Arbeitskräftestrategie für die Metropolregion wird vorangetrieben, die Qualifizierung, Berufsorientierung, Zuwanderung, Unternehmensnachfolge sowie Frauen, Alleinerziehende und unterrepräsentierte Gruppen berücksichtigt.
- Das Berliner Gender Budgeting wird weiterentwickelt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht