Frauen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 1927
Mehr Rechte oder Angebote 26
- Mit familienpolitischen und gleichstellungspolitischen Maßnahmen die Voraussetzungen für eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen schaffen.
- Die Polizei gewinnt die besten Köpfe und mehr engagierte Frauen auch in allen Führungsebenen.
- Parität zwischen den Geschlechtern in allen Bereichen herstellen.
- Den Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöhen.
- Parität bei allen Führungspositionen in der Landesverwaltung, in landeseigenen Unternehmen und in Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung herstellen.
- Frauen durch gezielte Personalentwicklung zur Bewerbung auf Führungspositionen motivieren.
- Politische Führungspositionen in der Landesregierung paritätisch besetzen.
- Paritätische Vertretungskörperschaften auf Landes- und kommunaler Ebene anstreben.
- Veranstaltungen des Landes wie Podiumsdiskussionen und Foren geschlechterdurchmischt besetzen.
- Frauen durch gezielte Personalentwicklung für Führungspositionen motivieren.
- Führungspositionen in der Landesverwaltung, in landeseigenen Unternehmen und in Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung paritätisch besetzen.
- Den Frauenanteil in MINT-Berufen steigern.
- Podien bei Veranstaltungen des Landes geschlechtergemischt besetzen.
- Femizide entschlossen bekämpfen.
- Die Schutzkonzepte für Frauen entsprechend der unabhängigen Bedarfsanalyse konsequent ausbauen.
- Landesweite Qualitätsstandards für Frauenhäuser festschreiben.
- Frauen, die kein Frauenhaus benötigen, schnell zu einer eigenen Wohnung verhelfen.
- Gespräche mit der Wohnungswirtschaft vertiefen, um weitere Wohnangebote für Frauen und ihre Kinder zu schaffen.
- Junge und schwangere Frauen besser vor der Prostitution schützen.
- Zur Erkennung und Bekämpfung von Femiziden flächendeckend ein standardisiertes und verbindliches Hochrisikomanagement etablieren.
- Ein bedarfsgerechtes landesweites Angebot von Frauenhausplätzen sicherstellen.
- Gemeinsam mit den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland ein neues Frauenhaus schaffen.
- Einheitliche Qualitätsstandards für die Arbeit in Frauenhäusern festschreiben.
- Die Wohnangebote für Frauen und ihre Kinder ausbauen.
- Mehr gezielte Sprach- und Integrationsangebote erleichtern insbesondere Frauen die Integration.
- Mehr gezielte Sprach- und Integrationsangebote erreichen insbesondere Frauen besser.
Ohne klare Richtung 9
- Frauen verstärkt für das Thema Gründung begeistern.
- Gleichstellung bedeutet gleiche Chancen und Teilhabe von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen.
- Frauen und Männer sind im Beruf, in der Familie und in der Politik gleichberechtigt.
- Der öffentliche Dienst übernimmt bei Frauen in Führungspositionen eine Vorreiterrolle.
- Frauenförderung und Bestenauslese gehen zusammen.
- Mehr Frauen für MINT-Berufe gewinnen.
- Frauen vor jeglicher Gewalt schützen.
- Die Zahl der Frauenhausplätze regelmäßig überprüfen und anpassen.
- Verfassung, Gesetze, Institutionen, kultureller Hintergrund, Toleranz und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern bilden das Fundament des Zusammenlebens.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Grüne 752
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 50
- Aufklärung über Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie inter*, nicht-binäre und trans* Personen in schulische Curricula aufnehmen.
- Regelungen zur Repräsentation und Mitsprache von Frauen, inter*, nicht-binären und trans* Personen in der Wissenschaft in allen Gremien und auf allen Ebenen gelten lassen.
- Quoten für die Besetzung von Professuren und anderen Führungspositionen verankern.
- Beteiligung und Sichtbarkeit von Frauen, inter*, nicht-binären und trans* Personen in der Wissenschaft deutlich erhöhen.
- Den Gender-Pay-Gap in Schleswig-Holstein offenlegen.
- Den Gender-Pay-Gap in Schleswig-Holstein verringern.
- Maßnahmen ergreifen, um die Situation von Frauen in Teilzeit und im Niedriglohnsektor zu verbessern.
- Die Maßnahmen des Landesprogramms zur Arbeitsmarktintegration und zur Fort- und Weiterbildung fortführen und weiterentwickeln.
- Die Standardisierung des Mannes als Normgeschlecht im pharmazeutischen Bereich beenden.
- Eine Frauenquote für Führungspositionen im Gesundheitswesen einführen.
- Die Arbeitsbedingungen verbessern, um mehr Frauen in die Führungsgremien des Gesundheitswesens zu holen.
- Niedrigschwellige und barrierefreie Schutz- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Behinderungen schaffen.
- Für von Gewalt betroffene Frauen wohnortnahe Ansprechpersonen und Beratungsstellen bereitstellen.
- Ein landesweites Gewaltschutzkonzept für Frauen mit Behinderungen erarbeiten.
- Die Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen, inter*, nicht-binäre und trans* Personen mit Behinderung ausbauen.
- Die Istanbul-Konvention auch im Asyl- und Migrationsbereich umfassend umsetzen.
- Frauen in Behörden gleichberechtigt ansprechen und für Teilhabeangebote gewinnen.
- Ungleichbehandlungen wie die Eintragung des Mannes als Hauptleistungsbezieher mit voller Kontrolle über das Familienkonto verhindern.
- Die Mittel für die Unterstützung geflohener und zugewanderter Frauen und Mädchen in Frauenberatungsstellen, Familienzentren und Frühen Hilfen aufstocken.
- Die Strukturen der Arbeitswelt einschließlich der Sorgearbeit gendergerecht verändern.
- Den Frauenanteil in kommunalpolitischen Ämtern deutlich erhöhen.
- Frauen gezielt dabei unterstützen, kommunale Führungspositionen wie Bürgermeisterin oder Landrätin anzustreben.
- Frauen im privaten und öffentlichen Raum besser vor Gewalt schützen.
- Als Arbeitgeber eine Vorbildfunktion bei der Chancengleichheit einnehmen und mit Kampagnen die Repräsentation von Frauen in der Berufswelt stärken.
- Beratungsstellen und Frauenhäuser flächendeckend ausbauen und besonders in ländlichen Räumen aufstocken.
- Gewalt gegen Frauen strukturell bekämpfen.
- Gemeinsam mit Fachstellen und Polizei eine Strategie gegen Gewalt gegen Frauen als Thema der inneren Sicherheit erarbeiten.
- Frauen und Mädchen bei Berufswahl, beruflicher Verwirklichung und im Bildungswesen unterstützen.
- Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in MINT-Studiengängen fördern.
- Gründerinnen unterstützen.
- Angebote für Frauen und Mädchen in Informatik, Technik und Digitalisierung ausbauen.
- Frauen in der freischaffenden Kulturszene und in künstlerischen Leitungspositionen stärken.
- Frauen sowie inter*, nicht-binäre und trans* Personen in Vereinen und Verbänden fördern.
- Die Förderung junger Leistungssportler*innen neu ausrichten und dabei junge Frauen sowie inter*, nicht-binäre und trans* Personen berücksichtigen.
- Erfolgreiche Landesprojekte zur Vernetzung von Gründerinnen wie WeStartup SH stärken.
- Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen, inter*, nicht-binären und trans* Personen in Handwerksberufen erhöhen.
- Beratungsangebote gegen die ungleiche Geschlechterverteilung in Handwerksberufen aufbauen.
- Gemeinsam mit der Wirtschaft eine Öffentlichkeitskampagne für mehr Gleichberechtigung in der IT-Branche starten.
- Die MINT-Förderung von Mädchen und FINT*-Personen früh ansetzen und verstärken.
- Stellen im IT-Bereich sowie Professuren und Dozent*innenstellen in IT-Studiengängen paritätisch besetzen.
- Frauen und FINT*-Personen mehr Mitbestimmung in digitalisierungsrelevanten Gremien und bei der Vergabe öffentlicher Mittel geben.
- Hackathons nur für Frauen und FINT*-Personen fördern.
- Neue Leitungsvarianten für Verwaltungsbehörden schaffen, sodass gleichberechtigte und paritätische Doppelspitzen möglich werden.
- Bei Doppelspitzen in Verwaltungsbehörden dürfen keine Gehaltsunterschiede bestehen.
- Die Volksvertretungen in Land und Kommunen paritätisch besetzen.
- Eine paritätische Ausgestaltung der Direktmandate prüfen.
- Die Bekämpfung von Gewaltdelikten gegen Frauen, inter*, nicht-binäre und trans* Personen sowie gegen Kinder stärker in den Fokus nehmen.
- Das Übereinkommen des Europarats gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt umsetzen.
- Männerberatungsstellen aktiv in den Gewaltschutz für Mädchen und Frauen einbinden.
- Eine verpflichtende Frauenquote von mindestens 50 Prozent in der Führung von Unternehmen mit Landesbeteiligung einführen.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 4
SPD 332
Mehr Rechte oder Angebote 31
- Gleiche Bezahlung von Frauen und Männern durchsetzen.
- Frauen bei der Gründung von Unternehmen und Start-ups besonders ermutigen und unterstützen.
- Zielgruppenspezifische Ansprache und Netzwerke für gründungsinteressierte Frauen fördern.
- Frauen in den Tourismus- und Gastronomiebranchen sozial absichern.
- Die Beratungsangebote auch auf die in der Landwirtschaft tätigen Frauen ausrichten.
- Frauen, queere Menschen und BIPoC vor Bedrohungen im Netz schützen.
- Gegen die zusätzliche Diskriminierung von Mädchen und Frauen mit Behinderung aufgrund ihres Geschlechts gesonderte Maßnahmen ergreifen.
- Bei allen Entscheidungen die unterschiedlichen Auswirkungen auf Männer und Frauen prüfen und bestehende Nachteile ausgleichen.
- Die Ministerien sollen gezielt Maßnahmen zum Abbau des geschlechtsbezogenen Lohnunterschieds ergreifen.
- Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit soll gelten.
- Finanzielle Mittel des Landes sollen den Geschlechtern gleichermaßen zugutekommen.
- Den geschlechtsbezogenen Lohnunterschied schließen.
- Das Programm „Frau und Beruf“ evaluieren und weiterentwickeln.
- Die Studien- und Berufsberatung für junge Frauen stärken.
- Den Girls Day und MINT-Initiativen stärken.
- Maßnahmen gegen strukturelle Gewalt an Frauen an der Istanbul-Konvention ausrichten.
- Jeder Gewalt gegen Frauen entschlossen entgegentreten und sich dabei an der Istanbul-Konvention orientieren.
- Das Angebot für hilfebedürftige Frauen und deren Kinder flächendeckend und bedarfsgerecht ausgestalten.
- Das Angebot für hilfebedürftige Frauen und deren Kinder auskömmlich finanzieren.
- Für Frauenberatungsstellen Mindestkapazitäten je Einwohnerzahl vereinbaren.
- Eine koordinierende Frauenberatungsstelle gegen digitale Gewalt einrichten.
- Beratungs- und Hilfsangebote gegen häusliche Gewalt aufstocken.
- Beratungs- und Hilfsangebote gegen häusliche Gewalt bei den Betroffenen bekannt und zugänglich machen.
- Das Landeskabinett paritätisch besetzen.
- Eine Grundgesetzänderung anstreben, um ein Paritätsgesetz zu ermöglichen.
- Strukturelle Hindernisse für eine gleichwertige Teilhabe von Frauen in politischen Ämtern und Mandaten abbauen.
- Informationen über Hilfs- und Unterstützungssysteme für gewaltbetroffene geflüchtete Frauen auf einer barrierefreien Website bündeln.
- Mobile psychosoziale Sprechstunden für gewaltbetroffene geflüchtete Frauen in Unterkünften stärken.
- Weiterbildungsangebote stärker für Frauen zugänglich machen, auch außerhalb sogenannter Frauenberufe.
- Mit Kampagnen und Programmen das Interesse von Jungen an sozialen und von Mädchen an technischen Berufen fördern.
- Besondere Aufnahmeprogramme für Frauen und Mädchen aus Konfliktgebieten schaffen.
Ohne klare Richtung 3
- Die Situation von Frauen in der Landwirtschaft und in ländlichen Räumen besonders berücksichtigen.
- Menschen sollen ihr Leben unabhängig von traditionellen Geschlechterrollen selbstbestimmt gestalten können.
- Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Eindämmungsmaßnahmen auf die Lebensverhältnisse von Frauen umfassend aufarbeiten.
FDP 14
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Ein Programm entwickeln, um junge Mädchen stärker für MINT-Fächer zu begeistern.
- Das MINT-Programm für Mädchen bereits in der Grundschule beginnen und in der Sekundarstufe fortsetzen.
- Gendergerechtigkeit, Diversität und Nachhaltigkeit im Kulturbereich stärker fördern.
- Die Erwerbstätigkeit von Frauen und älteren Menschen durch gezielte Maßnahmen und Beratungsangebote erhöhen.
- Frauen und Männer bei der Besetzung von Leitungsstellen gleichberechtigt behandeln.
- Eine paritätische Besetzung von Geschäftsführungs- und Aufsichtsorganen anstreben.
- Spezielle Aufklärungskurse für Frauen und Mädchen über ihre Rechte in Deutschland anbieten.
- Das Prinzip des gleichen Lohns für gleichwertige Arbeit durchsetzen.
- Bei der Gründungsförderung spezielle Bedarfe berücksichtigen, um mehr Frauen bei Unternehmensgründungen zu unterstützen.
- Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in allen Ausprägungen umfassend bekämpfen.
- Die Frauenhäuser samt Kinderschutzräumen und die Frauenberatungsstellen stärken.
- Frauen den Aufbau eines selbstbestimmten Lebens nach einem Aufenthalt im Frauenhaus erleichtern.
- Unterstützungsangebote innerhalb und außerhalb von Frauenhäusern aufeinander abstimmen.
- Ein länderübergreifendes Onlineverzeichnis für freie Frauenhausplätze prüfen.
SSW 115
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Die MINT-Bereiche in allen Bildungsangeboten stärker und geschlechtergerecht fördern.
- Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe soll nicht vom Geschlecht oder der sexuellen Orientierung abhängen.
- Alle Menschen sollen unabhängig vom Geschlecht für ihre Arbeit gleich viel verdienen.
- Ausgewogene Geschlechterquoten erfüllen.
- Den Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöhen.
- Eine geschlechtergerechte Haushaltsführung im Land einführen.
- Investitionen und Fördergelder nach geschlechtergerechten Kriterien vergeben.
- In landespolitischen Entscheidungsprozessen unterschiedliche Auswirkungen auf die Geschlechter berücksichtigen.
- Die Landespolizei perspektivisch zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzen.
- Öffentliche Fördergremien paritätisch besetzen.
- Für Geschlechtergerechtigkeit in der Kulturarbeit eintreten.
- Für eine geschlechtergerechte Entlohnung eintreten.
- Gleichen Verdienst unabhängig vom Geschlecht erreichen.
- Das Prinzip der Geschlechtergerechtigkeit in neuen Berufsbildern und in der IT-Branche verankern.
- Mädchen und Frauen besonders fördern, damit alle gleichberechtigten Zugang zu neuen Berufen erhalten.
Bleibt wie bisher 1
AfD 213
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung von Mann und Frau unabhängig von der Gender-Ideologie weiter voranbringen.
- Frauen dabei unterstützen, ihr Kind notfalls allein zu erziehen und in würdigen Umständen zu leben.
- Der Unterdrückung muslimischer Frauen entgegentreten und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in allen Lebensbereichen durchsetzen.
Ohne klare Richtung 1
Linke 221
Mehr Geld 5
- In allen öffentlichen Toiletten des Landes sind Menstruationsprodukte kostenlos zugänglich.
- Für gleiche und gleichwertige Arbeit gilt gleicher Lohn.
- Der Grundsatz gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit wird konsequent umgesetzt.
- Landesweit gibt es abends und nachts barrierefreie, bezahlbare Frauen- und Sammeltaxis.
- Der Aufenthalt im Frauenhaus ist für die Betroffenen kostenfrei.
Mehr Rechte oder Angebote 20
- In allen öffentlichen Toiletten des Landes sind Menstruationsprodukte kostenlos zugänglich.
- Frauen sind an allen Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft paritätisch beteiligt.
- Für gleiche und gleichwertige Arbeit gilt gleicher Lohn.
- Frauen haben das Recht auf Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen.
- Alle landespolitischen Initiativen werden auf ihre Auswirkungen für Frauen geprüft.
- Ein Landesprogramm unterstützt den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen nach der Elternphase.
- Eine Vernetzungsstelle stärkt das politische Engagement von Frauen, vor allem auf kommunaler Ebene.
- Parlamentarische Initiativen zielen auf Geschlechterparität im Landtag und in kommunalen Vertretungen.
- Der Grundsatz gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit wird konsequent umgesetzt.
- Alle Führungspositionen im Zuständigkeitsbereich des Landes werden paritätisch besetzt.
- Arbeitsmarktprogramme im öffentlichen Beschäftigungsbereich richten sich an Frauen.
- Bildungs- und Beratungsangebote für geflüchtete Frauen werden ausgeweitet.
- Städte und Wege werden für Frauen sicherer gemacht.
- Landesweit gibt es abends und nachts barrierefreie, bezahlbare Frauen- und Sammeltaxis.
- Das Land bezuschusst kommunale Stadtplanungsmaßnahmen, die den öffentlichen Raum für Frauen sicherer machen, etwa Beleuchtungskonzepte.
- Schutz- und Beratungseinrichtungen für Frauen werden bedarfsgerecht ausgestattet und dauerhaft finanziert.
- In allen Jobcentern werden gewaltbetroffene Frauen von speziell geschulten Fallmanagerinnen betreut.
- Frauenberatungsstellen sowie Frauen- und Mädchenprojekte werden bedarfsgerecht ausgestattet, personell aufgestockt und dauerhaft finanziert.
- Besonders schutzbedürftige Personengruppen sollen sofort aus Sammelunterkünften geholt werden.
- Die Möglichkeit, Familien, Frauen und Kinder in Abschiebungshaft zu nehmen, wird abgelehnt.
Koalitionsvertrag 633
Mehr Rechte oder Angebote 33
- In den Zielvereinbarungen werden Maßnahmen für mehr Diversität und Gleichstellung an Hochschulen festgelegt.
- Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche soll durch mehr Aufklärung über Sexualität und Verhütung sinken.
- Das kommunalpolitische Engagement von Frauen wird etwa durch Mentorinnenprogramme und Fortbildungen gestärkt.
- Das Land stärkt als Arbeitgeber und durch Kampagnen die Repräsentation von Frauen in der Berufswelt.
- Frauen werden durch Personalentwicklung für Führungspositionen motiviert.
- Führungspositionen in der Landesverwaltung und in Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung werden paritätisch besetzt.
- Podien bei Landesveranstaltungen sollen geschlechtergerecht besetzt sein.
- Die Gleichstellungsstrategie des Landes wird konsequent umgesetzt.
- Die Umsetzung der Istanbul-Konvention wird fortgeführt.
- Gewalt gegen Frauen wird strukturell bekämpft.
- Gewalt gegen Frauen soll eingedämmt und ihre Ursachen bekämpft werden.
- Mit Frauenhäusern, Beratungsstellen, Landespolizei und Männerberatungsstellen wird eine Strategie „Gewalt gegen Frauen als Thema der inneren Sicherheit“ erarbeitet.
- Zur Erkennung von Femiziden wird flächendeckend ein standardisiertes, verbindliches Hochrisikomanagement eingeführt.
- Wohnangebote für Frauen und ihre Kinder werden ausgebaut.
- Das Sonderprogramm der sozialen Wohnraumförderung für besondere Bedarfsgruppen, Frauen aus Frauenhäusern und von Wohnungslosigkeit bedrohte Haushalte wird fortgeschrieben.
- Die Beratung in anspruchsvollen Querschnittsbereichen wie queeren Geflüchteten, pflegebedürftigen alten Menschen, Frauen sowie inter*, trans* und nicht-binären Personen wird gestärkt.
- Fachfremde Beratungsstellen werden für diese Zielgruppen sensibilisiert und unterstützt.
- Der Frauenanteil in der Polizei, besonders in Führungsfunktionen, wird mit geeigneten Maßnahmen und Evaluationsmechanismen gestärkt.
- Verfassungsfeindliche Personen und Personen bei drohenden Femiziden werden konsequent entwaffnet.
- Mehr Frauen sollen für eine Kandidatur für Mandate gewonnen werden.
- Es werden Maßnahmen geprüft, die eine paritätische Besetzung der Vertretungskörperschaften auf Landes- und kommunaler Ebene unterstützen.
- Strukturelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen wird auch im Bereich Migration und Flucht bekämpft.
- Schutzkonzepte für geflüchtete Frauen und Mädchen werden fortentwickelt.
- Eine vorbehaltlose Umsetzung der Istanbul-Konvention auch auf Bundesebene wird unterstützt.
- Durch gezielte Sprach- und Integrationsangebote werden Frauen besser erreicht.
- Mit familien- und gleichstellungspolitischen Maßnahmen werden Voraussetzungen für eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen geschaffen.
- Geflüchteten und zugewanderten Frauen wird mit zusätzlichen Anstrengungen der Zugang zu Ausbildung, Studium, Weiterbildung und Berufstätigkeit ermöglicht.
- Die Maßnahmen des Landesprogramms Arbeit zu Arbeitsmarktintegration, Unterstützung und Weiterbildung werden fortgeführt und weiterentwickelt.
- Der Frauenanteil in MINT-Berufen soll mit dem Projekt Komm mach MINT weiter gesteigert werden.
- Führungspositionen in der Landesverwaltung sollen gleichmäßig mit Frauen und Männern besetzt werden.
- Das Programm Women in Digital Areas wird fortgeführt, um mehr Frauen in der Digitalisierung zu fördern.
- Ein Landesorganbesetzungsgesetz sieht eine hälftige Besetzung der Aufsichts- und Geschäftsführungsorgane von Landesunternehmen mit Frauen und Männern vor.
- Das Sparkassengesetz wird für eine gleichteilige Vertretung von Frauen und Männern in den Verwaltungsräten öffentlich-rechtlicher Sparkassen angepasst.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 855
Mehr Geld 3
- Gezielte Förderprogramme für Mütter in der Wissenschaft, besonders in Promotions- und Postdoc-Phase, werden aufgebaut.
- Frauenbeauftragte in Werkstätten und Wohneinrichtungen erhalten ausreichende Ressourcen.
- Die Förderung von Kinderwunschbehandlungen wird auch lesbischen Paaren und alleinstehenden Frauen zugänglich gemacht.
Mehr Rechte oder Angebote 54
- Der Anteil von Frauen und marginalisierten Gruppen in Führungspositionen, Gremien und Professuren an Hochschulen wird deutlich erhöht.
- Bei der Besetzung von Professuren und Leitungsfunktionen werden die Gleichstellungsziele des Hochschulgesetzes konsequent umgesetzt.
- Gezielte Förderprogramme für Mütter in der Wissenschaft, besonders in Promotions- und Postdoc-Phase, werden aufgebaut.
- Diagnostische und therapeutische Angebote für neurodivergente Menschen werden gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung ausgebaut.
- Wartezeiten bei Diagnostik und Therapie von Neurodivergenz werden verkürzt.
- Frauen und Zugewanderten werden Arbeitsmarktzugang und Arbeitsbedingungen erleichtert, damit mehr Beiträge zur gesetzlichen Rente fließen.
- In den Parlamenten aller Ebenen sollen mehr Frauen vertreten sein.
- Frauen sollen in allen Themenbereichen in entscheidenden Positionen mitverhandeln.
- Frauenhäuser und Beratungsstellen werden unterstützt, um Gewalt gegen Frauen zu beenden.
- Gleichstellungsbeauftragte werden abgesichert und ein starkes Gleichstellungsgesetz wird umgesetzt.
- Das Gleichstellungsgesetz wird weiterentwickelt.
- Auf kommunaler und Landesebene sollen mehr Frauen in der Politik vertreten sein.
- Das Land fördert Organisationen und Vereine, die demokratische Kommunalpolitikerinnen etwa mit Mentoringprogrammen oder Kampagnen unterstützen.
- Ein Aktionsplan „Sicherheit für Frauen und Kinder“ wird aufgelegt, der das Hilfesystem barrierefrei weiterentwickelt und Schutzstrukturen dauerhaft absichert.
- Niedrigschwellige analoge und digitale Angebote zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen werden gefördert.
- Der Gewaltschutz richtet sich besonders auf Frauen mit Behinderungen, FLINTA*, geflüchtete Frauen und mitbetroffene Kinder.
- Frauenbeauftragte in Werkstätten und Wohneinrichtungen werden gestärkt.
- Frauenbeauftragte in Werkstätten und Wohneinrichtungen werden direkter mit dem Hilfe- und Schutzsystem bei häuslicher und sexualisierter Gewalt vernetzt.
- Frauenbeauftragte in Werkstätten und Wohneinrichtungen erhalten erweiterte Mitbestimmungsrechte.
- Frauenbeauftragte in Werkstätten und Wohneinrichtungen erhalten Zugang zu qualifizierter fachlicher Beratung und Begleitung.
- Ein bundesweiter Aktionsplan gegen Femizide verbindet Prävention, Schutz und gesellschaftliche Sensibilisierung.
- Die wirtschaftliche Teilhabe und finanzielle Gleichstellung von Frauen werden gestärkt.
- Bei der öffentlichen Auftragsvergabe wird Gender Mainstreaming konsequent angewendet.
- Entgeltgleichheit wird zu einem Vergabekriterium bei öffentlichen Aufträgen.
- Beratungs- und Unterstützungsangebote wie die Kontaktstellen Frau und Beruf, das Frauennetzwerk zur Arbeitssituation und das Arbeitsmarktnetzwerk „Alle an Bord“ werden gestärkt und abgesichert.
- Mädchen und Frauen werden frühzeitig für Unternehmertum, Handwerk, Technik und Digitalisierung begeistert.
- Bestehende Angebote wie WIDA (Women in Digital Areas) werden gezielt ausgebaut.
- Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in MINT-Studiengängen werden weiter vorangetrieben.
- Angebote, die Mädchen und junge Frauen frühzeitig für MINT begeistern, werden gestärkt.
- Netzwerke und Programme zur Frauenförderung im Handwerk werden ausgebaut.
- Erfolgreiche Initiativen zur Frauenförderung im Handwerk werden verstetigt und sichtbarer gemacht.
- Frauen werden gezielt bei Unternehmensgründungen und Betriebsnachfolgen unterstützt.
- Die Förderprogramme des Landes werden für die Unterstützung von Frauen bei Gründungen und Betriebsnachfolgen weiterentwickelt.
- Strukturelle Aufstiegshürden für Frauen werden abgebaut.
- Frauen werden gezielt auf ihrem Weg in Führungsverantwortung unterstützt.
- Der öffentliche Dienst des Landes geht bei der Förderung von Frauen in Führungspositionen mit gutem Beispiel voran.
- Die Förderung von Kinderwunschbehandlungen wird auch lesbischen Paaren und alleinstehenden Frauen zugänglich gemacht.
- Alle Integrationsangebote müssen auch für Frauen zugänglich sein.
- Die Geschlechtergerechtigkeit in Kulturinstitutionen, freier Szene und Kulturvermittlung wird gestärkt.
- Awareness-Schulungen zu sexualisierter Gewalt und Sexismus werden verpflichtender Bestandteil der Aus- und Fortbildung von Trainern und Übungsleitern.
- Die gleichberechtigte Beteiligung von Mädchen und Frauen in Sportangeboten, Trainerstäben, Schiedsgerichten, Vereinsvorständen und Verbänden wird gestärkt.
- Die Chancen von Frauen in der Landwirtschaft werden strukturell verbessert.
- Die Beratungsangebote für Frauen in der Landwirtschaft werden weiterentwickelt.
- Beratungs- und Unterstützungsangebote für Frauen, die einen Hof übernehmen wollen, werden ausgebaut und niedrigschwellig zugänglich.
- Prüfungsausschüsse werden paritätisch und vielfältiger besetzt.
- Das kommunalpolitische Engagement von FLINTA-Personen sowie von Menschen mit unterschiedlicher Migrationsgeschichte und beruflichen Laufbahnen wird aktiv gefördert.
- Frauen und Männer sollen in den Organen von Landesunternehmen, Landesbeteiligungen und Sparkassen sowie auf Geschäftsführungsebenen paritätisch vertreten sein.
- Die Regelungen zur paritätischen Besetzung werden auf Vorstände öffentlicher Sparkassen sowie Aufsichts- und Geschäftsführungsorgane kommunaler Unternehmen ausgeweitet.
- Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Aufsichtsgremien und Top-Management der Unternehmen im Land wird gestärkt.
- Eine Familienbesteuerung richtet sich an der finanziellen Verantwortung für Kinder aus und beendet negative Effekte auf die Erwerbstätigkeit von Frauen.
- Frauen, Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Berufsabschluss sollen bessere Zugänge erhalten.
- Die strukturellen Nachteile von Frauen bei Gründungen und beim Zugang zu Wagniskapital sollen abgebaut werden.
- Mentoring- und Netzwerkstrukturen für Gründerinnen werden aufgebaut und dauerhaft gefördert.
- Für wohnungslose Frauen werden separate Wohneinheiten geschaffen.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 5
- Gewalterfahrungen sollen für Frauen keine Normalität sein.
- Eine Expertenkommission soll beraten, wie ein Paritätsgesetz auf Landes- oder Bundesebene mehr Frauen in die Politik bringen könnte.
- Frauen in der Landwirtschaft werden sichtbarer gemacht.
- Die Beratungsangebote für Frauen in der Landwirtschaft werden evaluiert.
- Mehr Menschen, besonders Frauen und bisher unterrepräsentierte Gruppen, sollen zur Kandidatur bei Kommunalwahlen ermutigt werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht