Frauen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
CDU 21
Mehr Rechte oder Angebote 1
BSW 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Kommunen werden angehalten, wohnortnahe Hilfeangebote für Frauen und Kinder bei häuslicher Gewalt bereitzustellen.
- Es soll flächendeckend Frauenhäuser geben, die stärker vom Land unterstützt werden.
- Für die Umsetzung der Istanbul-Konvention wird ein Maßnahmenplan erarbeitet.
- Die Strukturen zur Bekämpfung und Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt werden ausgebaut.
- Die für geschlechtsspezifische Gewalt zuständigen Bereiche bei Polizei und Justiz werden gestärkt und reformiert.
- Für die öffentliche Verwaltung werden konkrete Zielvereinbarungen zur Gleichstellung der Geschlechter eingeführt.
Linke 516
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Arbeitszeitmodelle sollen Familie, Kinderbetreuung und Pflege mit dem Beruf vereinbar machen und Arbeit gerechter zwischen den Geschlechtern verteilen.
- Der berufliche Aufstieg von Frauen im Landesdienst wird vorangebracht.
- An den Thüringer Hochschulen soll es mehr Doktorandinnen, Professorinnen und Frauen in Führungspositionen geben.
- An den Hochschulen soll das Kaskadenmodell umgesetzt werden, nach dem sich höhere Ebenen am Frauenanteil der unteren Ebenen orientieren.
- Beratungsstellen für Familien sowie Frauen- und Familienzentren sollen ausfinanziert sein.
- Die Gleichstellung von Frauen und Männern soll deutlich vorankommen.
- Frauen werden beim Erreichen ihrer beruflichen Ziele unterstützt.
- Ein novelliertes Gleichstellungsgesetz verbessert die Aufstiegschancen von Frauen im öffentlichen Dienst.
- Ein Paritégesetz soll die gleichberechtigte Vertretung von Frauen in den Thüringer Parlamenten sichern.
- Ein Menstruationsfreistellungsgesetz wird geschaffen.
- Die Rechte von Frauen mit Behinderungen werden gestärkt.
- Frauen mit Behinderungen werden darin unterstützt, für ihre Rechte einzustehen.
- Frauengesundheit wird in den Landesgesundheitszielen verankert.
- Über den Bundesrat wird die vollständige Kostenübernahme für Verhütungsmittel durch die Krankenkassen angestrebt.
- Ein Paritätsgesetz soll die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter bei Landtagswahlen ermöglichen.
- Für ein Paritätsgesetz werden die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen.
Ohne klare Richtung 4
- Thüringen soll für alle gleich gut sein, auf dem Land wie in der Stadt, für alle Geschlechter, Generationen und Herkünfte.
- Unternehmerinnen und Gründerinnen sollen sichtbarer gemacht werden, um mehr Frauen zur Selbstständigkeit zu ermutigen.
- Frauenspezifische, bislang wenig untersuchte Krankheiten werden verstärkt in den Blick genommen.
- Die Gewinnung von mehr Frauen, Migranten und queeren Personen für die Landespolizei wird begrüßt.
SPD 122
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 21
- Die Bedingungen für Frauen in Familie und Beruf werden verbessert.
- Es werden nur noch Maßnahmen beschlossen, die die Gleichstellung der Geschlechter voranbringen.
- Genderbudgeting wird in einem wissenschaftlich begleiteten Pilotprojekt mit mindestens einer Landgemeinde erprobt.
- Beratungsangebote, Anlaufzentren und Schutzräume für Frauen berücksichtigen auch Armut und andere Benachteiligungen.
- Frauen sollen im Landtag entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil vertreten sein.
- Ein rechtskonformes Paritätsgesetz wird auf den Weg gebracht.
- Die Leistungsberechtigung nach dem SGB ist kein Kriterium mehr für die Aufnahme in Frauenhäuser und Schutzeinrichtungen.
- In öffentlichen Ämtern und Behörden werden kostenfreie Menstruationsartikel bereitgestellt.
- Frauen können Weiterbildung in Teilzeit und mit Kinderbetreuung absolvieren.
- Landessportbeirat und Präsidium des Landessportbundes werden paritätisch besetzt.
- Förderprogramme unterstützen Sportvereine dabei, Frauen und Mädchen für den Vereinssport und Frauen für Führungspositionen zu gewinnen.
- Familien, insbesondere Frauen, werden im Familienalltag unterstützt.
- Bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit sollen gerecht verteilt und anerkannt werden.
- Der Frauenanteil in Führungspositionen der Polizei steigt deutlich.
- Ein Mentoring-Programm zur gezielten Frauenförderung in der Polizei wird aufgesetzt.
- Der Schutz von Frauen wird Schwerpunkt polizeilichen Handelns, die Handlungs- und Interventionsansätze werden optimiert.
- Polizistinnen und Polizisten werden in und nach der Ausbildung intensiver für Hasskriminalität gegen Frauen sensibilisiert.
- Der Frauenanteil in der Professorenschaft und in den Hochschulleitungen soll erhöht werden.
- Für den Frauenanteil an Hochschulen werden verbindliche Zielkorridore eingeführt.
- Kommissionen, Jurys und Gremien im Kultur- und Medienbetrieb werden paritätisch besetzt.
- Bei der Vergabe von Kulturförderungen und künstlerischen Aufträgen gilt Parität.
Ohne klare Richtung 1
Grüne 244
Mehr Geld 4
- Im Leistungssport soll es keine geschlechtsspezifische Lohnlücke geben.
- Chancengerechtigkeit und Aufstieg von Frauen und nicht-binären, trans, intergeschlechtlichen und agender Menschen im öffentlichen Dienst werden gefördert, um die Lohnlücke in der Landesverwaltung zu schließen.
- Entgeltgleichheit wird als Vergabekriterium ins Thüringer Vergabegesetz aufgenommen.
- In öffentlichen Gebäuden gibt es kostenfreien Zugang zu Hygieneartikeln und Periodenprodukten.
Mehr Rechte oder Angebote 44
- Strukturelle geschlechtsspezifische Arbeitsmarktbarrieren werden unter anderem durch bessere Betreuung und familienpolitische Reformen abgebaut.
- Gründungskompetenz wird im Bildungssystem durch projektbasiertes Lernen stärker gefördert, insbesondere bei Frauen.
- Inklusive Stadtplanung, die besonders die Bedürfnisse von Frauen, queeren Menschen, Familien, Älteren und Menschen mit Behinderung berücksichtigt, wird neuer Standard.
- Frauenzentren sowie Zentren für intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans, agender und queere Personen werden als Beratungseinrichtungen auch im ländlichen Raum gefördert.
- Der Anteil von Frauen sowie intergeschlechtlichen, nicht-binären, trans und agender Personen in Statusgruppenvertretungen und bei Neubesetzungen von Professuren wird gesteigert, insbesondere in MINT-Fächern.
- Eine feministische Wissenschaftspolitik wird etabliert, die den hochschulinternen Mitteleinsatz neu ausrichtet und mehr Diversität in Forschungsteams und -inhalten erreicht.
- Ein schneller Wiedereinstieg in den Beruf wird unterstützt, etwa für Frauen, ältere Menschen und Eltern nach der Elternzeit.
- Das Land als Arbeitgeber nutzt geschlechtersensible Ausschreibungen, um Frauen sowie intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen zu stärken.
- Der Anteil von Frauen sowie intergeschlechtlichen, nicht-binären, trans und agender Personen in Führungsebenen der Landesverwaltung wird gezielt erhöht.
- In Aufsichtsräten, Vorständen und Unternehmen mit Landesbeteiligung wird eine paritätische Besetzung erreicht.
- Entgeltgleichheit wird Vergabekriterium im Thüringer Vergabegesetz.
- Es werden Programme zur Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt insbesondere für Frauen mit Behinderung und Menschen mit chronischer Erkrankung erarbeitet.
- Schutzangebote für gewaltbetroffene Menschen mit Behinderung werden ausgebaut, insbesondere für Frauen sowie queere, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen.
- Die prekären Arbeitsbedingungen in der Pflege, die vor allem Frauen betreffen, sollen beendet werden.
- Es werden regelmäßig öffentliche Thüringer Frauengesundheitsberichte erstellt, die auch Gewalt in der Geburtshilfe aufarbeiten.
- Die Förderung von Sportangeboten für Frauen und Mädchen wird ausgebaut.
- Im Leistungssport soll es keine geschlechtsspezifische Lohnlücke geben.
- Benachteiligungen und strukturelle Diskriminierungen von Frauen und queeren Menschen sollen beseitigt und Chancengerechtigkeit verwirklicht werden.
- Frauen, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Menschen sollen gleiche Rechte und umfassende Teilhabe erhalten.
- Die politische Repräsentation von Frauen, intergeschlechtlichen, nicht-binären, trans und agender Menschen in Kommunal- und Landespolitik wird verbessert.
- Chancengerechtigkeit und Aufstieg von Frauen und nicht-binären, trans, intergeschlechtlichen und agender Menschen im öffentlichen Dienst werden gefördert, um die Lohnlücke in der Landesverwaltung zu schließen.
- Frauen werden bei Umschulungen und beim beruflichen Wiedereinstieg gezielt unterstützt.
- Entgeltgleichheit wird als Vergabekriterium ins Thüringer Vergabegesetz aufgenommen.
- Die Berufsorientierung für Handwerks- und MINT-Berufe wird für Frauen und nicht-binäre, trans, intergeschlechtliche und agender Personen gestärkt.
- Frauenzentren werden als leicht zugängliche Beratungseinrichtungen flächendeckend gefördert und weiterentwickelt.
- Ein verfassungskonformes Paritätsgesetz verpflichtet Parteien, mehr Frauen auf ihre Wahllisten zu setzen.
- Politische Frauen- und queere Netzwerke mit Treffen vor Ort werden aufgebaut.
- Parteiübergreifende Mentoring-Programme für Frauen und nicht-binäre, trans, intergeschlechtliche und agender Menschen werden eingerichtet.
- Mit Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen werden Frauen und queere Personen für politisches Engagement gewonnen.
- Gegen Sexismus, Frauen- und Queerfeindlichkeit in der Politik wird mit Kampagnen, Awareness-Teams und Vertrauenspersonen vorgegangen.
- Die Istanbul-Konvention wird in Thüringen mit einem Aktionsplan konsequent umgesetzt.
- Hasskriminalität gegen Frauen und queere Personen wird anerkannt und die Ermittlungsbehörden werden dafür gestärkt.
- Programme gegen sexistische und herabwürdigende Werbung werden aufgelegt.
- Mädchenarbeit mit geschlechtssensiblen Bildungs- und Empowerment-Angeboten wird in Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen gestärkt.
- In öffentlichen Gebäuden gibt es kostenfreien Zugang zu Hygieneartikeln und Periodenprodukten.
- Frauen und nicht-binäre, trans, intergeschlechtliche und agender Personen mit Behinderung werden in ihren Selbstbestimmungsrechten gestärkt.
- Bildungsmaterialien werden auf sexistische und herabwürdigende Darstellungen überprüft.
- Kandidaturen von Frauen und anderen marginalisierten Gruppen für Kommunalmandate sollen gezielt unterstützt werden.
- Eine Diversitätsstrategie soll Frauen, queere Personen und Menschen mit Migrationsgeschichte in der Polizei fördern.
- Gewalt gegen Frauen und queere Personen wird als Hasskriminalität anerkannt.
- In der Polizei werden Ansprechpersonen für Gewalt gegen Frauen und queere Personen etabliert.
- Onlineermittlungsteams, die das Netz auf strafbare Inhalte prüfen, werden geschaffen und gestärkt.
- Diskriminierung durch Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit und andere Ungleichwertigkeitsideologien wird sichtbar gemacht und bekämpft.
- Kultur wird verlässlich, dezentral und geschlechtergerecht finanziell gestärkt.
FDP 13
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 38
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die weitere Steigerung des Frauenanteils in Professorenschaft und Hochschulleitungen wird in der Rahmenvereinbarung verbindlich festgelegt.
- Gründungsberatung und -förderung richten sich verstärkt auf die Bedürfnisse von Gründerinnen aus.
- Maßnahmen und Projektförderungen zur Unterstützung von Frauen werden entwickelt.
- Die Umsetzung der Istanbul-Konvention wird sichergestellt.
- Zum Schutz von Frauen vor Gewalt und Femiziden wird ein Maßnahmenplan zur Gewaltbekämpfung und -prävention aufgelegt.
- Maßnahmen zur Verringerung der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen werden gefördert.
- Die Umsetzung der Istanbul-Konvention wird sichergestellt.
- Initiativen für eine klischeefreie Berufswahl wie Girls’Day, Boys’Day und YouCodeGirls werden unterstützt.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht