Frauen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 4
Weniger Rechte oder Angebote 4
- Alle staatlichen Programme zur speziellen Förderung von Frauen werden eingestellt.
- Alle Frauenquoten werden außer Kraft gesetzt.
- Im Hochschulgesetz wird das Ziel der Gleichstellung gestrichen und durch Gleichberechtigung ersetzt.
- Offene oder verdeckte Geschlechterquoten bei der Polizei werden abgelehnt.
CDU 17
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Frauen werden gezielt gefördert, besonders in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen.
- Frauen werden auf dem Weg in Führungspositionen unterstützt.
- Weibliche Vorbilder sollen sichtbarer werden.
- Frauen und Männer sollen gleich bezahlt werden.
- Frauen und Männer sollen gleiche berufliche Aufstiegschancen haben.
- Jede Form von Gewalt gegen Frauen wird entschlossen bekämpft.
- Die Istanbul-Konvention wird auf Landesebene in Prävention, Schutz und Beratung umgesetzt.
Ohne klare Richtung 1
SPD 18
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Menschen ohne Ausbildung, Alleinerziehende, gesundheitlich Eingeschränkte, Frauen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien und Menschen mit Behinderungen werden durch individuelle Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote besser erreicht.
- Geschlechtersensible Berufsorientierung soll mehr Frauen für MINT-Berufe und das Handwerk gewinnen.
- Gezielte Förderung und Kampagnen sollen mehr Frauen für MINT-Berufe und das Handwerk gewinnen.
- Frauen haben ein Recht auf reproduktive Selbstbestimmung.
- Menstruationsprodukte stehen in Schulen, Hochschulen und öffentlichen Gebäuden kostenfrei zur Verfügung.
- Die Aufnahme von Frauen ohne Anspruch auf sozialgesetzliche oder asylrechtliche Unterstützung in Schutzeinrichtungen soll nicht an finanziellen Hürden scheitern.
- Ein Paritätsgesetz soll gleiche Teilhabe von Frauen und Männern in den Parlamenten des Landes sichern.
- Das Frauenfördergesetz wird modernisiert, um Gleichstellung in Verwaltung, Wirtschaft und Politik zu sichern.
Ohne klare Richtung 1
Grüne 130
Mehr Geld 6
- Der Eigenanteil der Bewohnerinnen von Frauenhäusern entfällt.
- Niedriglöhne und Erwerbsarmut sollen bekämpft und existenzsichernde Beschäftigung besonders für Frauen, Alleinerziehende und Teilzeitbeschäftigte gesichert werden.
- Die Landesförderung der künstlichen Befruchtung wird für queere Paare und ledige Frauen geöffnet.
- Junge Frauen ohne oder mit geringem Einkommen erhalten kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln.
- Nach dem Vorbild des früheren Modellprojekts von pro familia in Halle wird ein landesweites Programm für kostenlose Verhütungsmittel aufgelegt.
- Kostenlose Menstruationsprodukte sollen nach dem Vorbild der Hochschule Merseburg in allen öffentlichen Einrichtungen des Landes und in Schulen angeboten werden.
Mehr Rechte oder Angebote 30
- Die Polizei spricht gezielt Menschen mit Migrationsgeschichte, Frauen, queere Menschen und Mehrsprachige als Bewerberinnen und Bewerber an und fördert sie.
- Gleiche Bezahlung, gleiche Aufstiegschancen und gleiche Mitbestimmung der Geschlechter gelten als Rechte.
- Öffentliche Einrichtungen werden bei der Entwicklung von Gewaltschutzkonzepten unterstützt, besonders gegen queer-, frauen- und behindertenfeindliche Gewalt.
- Sachsen-Anhalt unterstützt Schutzprogramme für gefährdete Frauen und queere Personen aus Iran und Afghanistan.
- Eine Landeskoordinierungs- und Vernetzungsstelle zum Gewaltschutz von Frauen und Mädchen mit Behinderung wird geschaffen.
- Der Eigenanteil der Bewohnerinnen von Frauenhäusern entfällt.
- Frauenhäuser und andere Schutzräume werden bedarfsgerecht ausgebaut.
- Informations- und Beratungsangebote für gewaltbetroffene Frauen sind mehrsprachig, niedrigschwellig und inklusiv.
- Aufsuchende und spezialisierte Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen mit Behinderung werden ausgebaut.
- Das Frauenfördergesetz wird zu einem modernen Gleichstellungsgesetz weiterentwickelt.
- Ein verfassungskonformes Paritätsgesetz sichert die Vertretung von Frauen in Parlamenten.
- Für Frauen wird in Sachsen-Anhalt ein wohnortnaher, eigenständiger und bedarfsgerechter Strafvollzug geschaffen.
- Der Frauenstrafvollzug umfasst Mutter-Kind-Unterbringung, psychosoziale Betreuung sowie passende Bildungs- und Resozialisierungsmaßnahmen.
- Mehr Frauen werden für alle Bereiche des Katastrophenschutzes gewonnen.
- Frauen im Katastrophenschutz werden gezielt in Führungspositionen gefördert.
- In Arbeitswelt und öffentlichem Dienst wird die Gleichstellung konsequent durchgesetzt.
- Der Anteil von Professorinnen wird auf mindestens 40 Prozent erhöht.
- Verbindliche Zielquoten und ein konsequentes Gleichstellungscontrolling werden an Hochschulen eingeführt.
- Programme zur Förderung von Frauen in MINT-Fächern und von Wissenschaftlerinnen, etwa Mentoring und Professorinnenprogramme, werden ausgebaut.
- Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie ehrenamtlich engagierte Frauen im Sport werden gezielt gefördert.
- Niedriglöhne und Erwerbsarmut sollen bekämpft und existenzsichernde Beschäftigung besonders für Frauen, Alleinerziehende und Teilzeitbeschäftigte gesichert werden.
- Diagnosen und Therapien sollen sich nicht mehr an veralteten Standards orientieren, die spezifische Symptome von Frauen und nichtbinären Menschen übersehen.
- Die Landesförderung der künstlichen Befruchtung wird für queere Paare und ledige Frauen geöffnet.
- Junge Frauen ohne oder mit geringem Einkommen erhalten kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln.
- Nach dem Vorbild des früheren Modellprojekts von pro familia in Halle wird ein landesweites Programm für kostenlose Verhütungsmittel aufgelegt.
- Kostenlose Menstruationsprodukte sollen nach dem Vorbild der Hochschule Merseburg in allen öffentlichen Einrichtungen des Landes und in Schulen angeboten werden.
- Selbstständige Frauen im Handwerk werden gezielt gefördert.
- Frauen im Handwerk werden bei Unternehmensnachfolgen unterstützt.
- Programme für Einstieg und Wiedereinstieg sowie verkürzte Ausbildungswege für Frauen im Handwerk werden geschaffen.
- Stadtplanung soll die Bedürfnisse von Frauen, queeren Menschen, Familien, Älteren und Menschen mit Behinderung berücksichtigen.
Linke 322
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Die Beteiligungsmöglichkeiten von Frauen und Menschen mit Beeinträchtigungen im Ehrenamt sollen auf allen Ebenen verbessert werden.
- Frauen werden bei der Berufssuche gestärkt und ermutigt, sich auf verantwortungsvolle Stellen zu bewerben.
- Die Frauenförderung nach dem Frauenfördergesetz wird konsequent umgesetzt.
- Die beruflichen Chancen von Frauen im öffentlichen Dienst und in der Wirtschaft werden erheblich verbessert, auf Grundlage der Empfehlungen des Landesfrauenrats für ein Gleichstellungsgesetz.
- Ein Paritégesetz soll sicherstellen, dass mindestens die Hälfte der Landtagsmandate und der Mitglieder der Landesregierung weiblich ist.
- Das Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt wird unter Beteiligung der Interessenvertretungen fortgeschrieben und für die Landesbehörden verbindlich.
- Frauen erhalten gleichberechtigten Zugang zum Studium und zu Stellen in der wissenschaftlichen Forschung.
- Parität gilt auch für die Führungsebene der Hochschulen.
- Frauen werden in Handwerksberufen und in der Ausbildung gefördert, wo Bedarf besteht.
- Die Frauenberatungsstellen im Land werden gestärkt.
- Die rechtlichen Voraussetzungen zum Schutz von FLINTA*-Personen ohne gesicherten Aufenthaltstitel vor geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt werden verbessert.
- Gleichstellung wird als Querschnittsthema behandelt und die Politik gezielt auf Frauen abgestimmt.
- Professuren werden für Frauen attraktiver gestaltet und Wissenschaftskarrieren von Frauen aktiv unterstützt.
- Sportangebote für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Mädchen und Frauen, queere Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte werden besonders unterstützt.
- In Führungspositionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt eine Frauenquote von 50 Prozent.
- Mehr Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte werden für den Feuerwehrdienst gewonnen.
- Femizide werden als solche anerkannt, systematisch erfasst und gezielt juristisch verfolgt.
- Öffentlichkeitsarbeit und Präventionsprogramme informieren über Femizide und Hilfsangebote.
- Eine Bundesratsinitiative soll Femizide als neues Mordmerkmal in § 211 StGB verankern.
- Auf Bundesebene wird eine Reform des Umgangsrechts zum Schutz vor Femiziden, Stalking und häuslicher Gewalt angestoßen.
Bleibt wie bisher 1
BSW 411
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Gleiche Arbeit wird gleich bezahlt, Frauen werden wie Männer vergütet.
- Frauen und Männer werden gleich bezahlt.
- Die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen ist eine staatliche Aufgabe des Landes.
- Das Landeskriminalamt etabliert ein eigenes Monitoring zu Femiziden, um Prävention und Strafverfolgung zu verbessern.
- Die Gleichstellung von Frauen, Männern und Menschen mit Beeinträchtigungen wird konsequent umgesetzt.
- Strukturelle Benachteiligung von Frauen wird abgebaut.
- Gewalt gegen Frauen wird wirksam bekämpft.
- Schutzangebote für Frauen werden ausgebaut.
- Für Einwandererfrauen und -mädchen werden besondere Fördermöglichkeiten bei Ausbildung und Arbeitssuche geschaffen.
- Einwandererfrauen und -mädchen erhalten Unterstützung bei Konflikten mit der Familie.
- Frauen und Mädchen mit Migrationsgeschichte werden gezielt geschützt und gestärkt.
Bleibt wie bisher 1
FDP 21
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
FW 37
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Frauen werden konsequent vor Gewalt geschützt.
- Für gleiche Arbeit gibt es gleichen Lohn.
- Der Frauenanteil in Führungspositionen wird ohne Quotenzwang erhöht.
- Frauenhäuser, Beratungsstellen und Notrufstrukturen werden verlässlich finanziert.
- Frauenhäuser, Beratungsstellen und Notrufstrukturen werden ausgebaut.
- Polizei, Kommunen und Hilfesysteme erhalten klare Zuständigkeiten und schnelle Wege, damit Frauen und Kinder im Ernstfall sofort geschützt werden.
- Die Erwerbstätigkeit von Frauen wird durch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhöht.
Ohne klare Richtung 3
- In der Familien-, Gleichstellungs-, Senioren- und Demografiepolitik werden praxisnahe Lösungen statt ideologischer Vorgaben verfolgt.
- Frauen werden als vielfältig verstanden, einschließlich trans und inter Frauen.
- Die Angleichung der Lebenssituation von Mann und Frau wird als Herausforderung entschieden angegangen.
Koalitionsvertrag 417
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Gleiche Chancen in Beruf, Politik und Gesellschaft werden unabhängig vom Geschlecht gewährleistet.
- Ein Förderprogramm soll den Frauenanteil in technischen Studiengängen erhöhen.
- Das Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt wird bis spätestens zu den Haushaltsverhandlungen 2023/24 im Dialog mit gleichstellungspolitischen Interessenvertretungen weiterentwickelt.
- Mit Präventionsmaßnahmen werden geschlechterbezogene Rollenstereotype und strukturelle Benachteiligungen abgebaut.
- Das Frauenfördergesetz wird in der Legislaturperiode zu einem modernen Gleichstellungsgesetz weiterentwickelt, um strukturelle Benachteiligung von Frauen abzubauen.
- Unternehmen erhalten praxisnahe Informationsangebote, um Aufstiegsbarrieren für Frauen in der Privatwirtschaft abzubauen.
- Die Aufstiegschancen von Frauen im öffentlichen Dienst werden verbessert.
- Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und Verwaltung soll sichergestellt werden.
- Alle Leitungsfunktionen der öffentlichen Verwaltung einschließlich Hochschulen und Schulen sollen paritätisch besetzt werden können.
- Das Beurteilungswesen in der öffentlichen Verwaltung wird geschlechtergerecht ausgestaltet.
- Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder wird entschlossen bekämpft.
- Mobile Teams zur psychosozialen Betreuung von Frauen und Kindern werden bedarfsgerecht landesweit ausgeweitet und verstetigt.
- Die paritätische Beteiligung von Frauen und Männern auf allen politischen Ebenen wird gefördert.
- Der Frauenanteil in Führungsfunktionen der Polizei, besonders in geschlossenen Einheiten, wird erhöht.
- Im Sport werden Ehrenamt, Engagement gegen Rassismus und Gewalt, Gleichstellung und Inklusion gefördert.
- Der Landessportbund darf zusätzliches Personal für Themen wie Aufarbeitung sexualisierter Gewalt, Inklusion, Integration, Gleichstellung und Kinderschutz einstellen.
- Bei der Besetzung von Führungspositionen wird eine geschlechterparitätische Besetzung angestrebt.
Bleibt wie bisher 3
- Die spezialisierten Beratungsangebote für zugewanderte Frauen zur Integration in Ausbildung und Arbeitsmarkt werden fortgeführt.
- Das Amt der Gleichstellungsbeauftragten bleibt bei künftigen Besetzungen Frauen vorbehalten.
- Die niedrigschwelligen Partizipationsangebote der Frauenzentren werden weiter unterstützt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht