Junge Erwachsene
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 1117
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Junge Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte sollen angeworben und beschleunigt in die Kommissariate gebracht werden, etwa über Ausbildungskommissariate.
- Präventionsprogramme und das Aussteigerprogramm insbesondere für junge Clanangehörige sollen ausgebaut werden.
- Das Werkstattjahr führt jährlich 1.600 Jugendliche schrittweise an den Arbeitsmarkt heran.
- Das Programm „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ eröffnet 7.000 jungen Menschen, vor allem Geduldeten und Gestatteten, Perspektiven.
- Eine landesweite Kampagne soll junge Menschen für Berufe im Baugewerbe und Bauhandwerk gewinnen.
- Die Beteiligung von Jugendlichen soll vorangebracht werden.
- Ein Aktionsplan Jugendbeteiligung wird erarbeitet und umgesetzt.
- Der Aktionsplan soll Kriterien für Jugendbeteiligung in Kommunen und Land festlegen.
- Das Programm KAoA wird stärker auf Jugendliche mit Unterstützungsbedarf ausgerichtet.
- Junge Menschen sollen Einblick in den Pflegebereich erhalten.
- Angebote kultureller Bildung werden von der Kita bis zu älteren Menschen erweitert.
- Ein Aktionsplan „Jugendbeteiligung in Nordrhein-Westfalen“ wird erarbeitet und umgesetzt.
- Die digitale Demokratiekompetenz Jugendlicher wird mit neuen Zugängen und Formaten gestärkt.
- Ein Programm „Demokratie ist Haltung“ spricht Jugendliche und junge Erwachsene zur Teilhabe an.
- Junge Menschen sollen in Schule, Ausbildung, Beruf, Hochschule und Verein neue Möglichkeiten für Erfahrungen im europäischen Ausland erhalten.
- Der europäische Jugendaustausch soll gestärkt werden.
- Die Einführung eines parlamentarischen Patenschaftsprogramms soll angestoßen werden.
Ohne klare Richtung 1
SPD 67
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Jugendliche, die im Schul- und Ausbildungssystem scheitern, werden konsequent aufgefangen.
- Wer keinen Ausbildungsplatz findet, erhält die Chance zur Nachqualifizierung und zu ersten beruflichen Erfahrungen.
- In ländlichen Räumen werden attraktive Lebensbedingungen für Familien, junge und ältere Menschen geschaffen, von Nahverkehr über frühkindliche Bildung bis Pflege.
- Jungen Menschen werden Freiräume ermöglicht.
- Junge Menschen sollen bis zum Berufseintritt mindestens einmal eine Gedenkstätte oder einen Erinnerungsort besuchen.
- Die internationale Jugendarbeit, besonders der Austausch mit Israel, wird gestärkt.
- Die zielgruppenspezifische Präventionsarbeit mit jungen Menschen wird gestärkt.
Ohne klare Richtung 6
- Kein junger Mensch in Nordrhein-Westfalen soll ohne Abschluss bleiben.
- Alle jungen Menschen sollen in eine handwerkliche oder akademische Arbeitswelt mit hoher Berufszufriedenheit gebracht werden.
- Die Hochschulen sollen allen jungen Menschen offenstehen, auch wenn die Eltern wenig Geld haben.
- Mehr junge Menschen sollen für das Ehrenamt gewonnen werden.
- Die Vielzahl an Sondertickets und Monatskarten für junge Menschen wird abgeschafft.
- Menschen mit und ohne Behinderung, Ältere und Jüngere können gemeinsam Sport treiben.
Grüne 218
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Hürden für Frauen, Ältere, Menschen mit Behinderungen, Jugendliche und Menschen mit Migrationsgeschichte beim Zugang zu Ausbildung und Qualifizierung werden abgebaut.
- Der Jugend-Check für Gesetzesvorhaben wird durch ein regelmäßiges Jugend-Monitoring ergänzt.
- Kommunale Jugendparlamente werden gestärkt.
- Eine Ausbildungsgarantie wird eingeführt, die allen Jugendlichen einen vollwertigen Berufsabschluss ermöglicht.
- Benachteiligte Jugendliche werden gemeinsam mit Unternehmen besonders dabei unterstützt, einen Ausbildungsplatz zu bekommen und zu behalten.
- Ein Landesprogramm klärt junge Menschen über ihre beruflichen Möglichkeiten auf und hilft bei der Orientierung.
- Streetwork und Mobile Jugendarbeit werden so ausgestattet, dass sie ihre Arbeit in den am stärksten betroffenen Stadtteilen ausbauen können.
- Umfassende Beratung und Hilfestellung werden auch für Careleaver nach Verlassen der stationären Jugendhilfe bereitgestellt.
- Jugendhäuser für Jugendliche und junge Erwachsene werden gefördert.
- Die Jugendberufshilfe wird ausgebaut.
- Jugendliche, die nicht mehr zu Hause leben können, sollen vor einem Leben auf der Straße geschützt werden.
- Jugendwohnheime, in denen auch junge Volljährige wohnen dürfen, werden ausgebaut.
- Ein verbindlicher Jugend-Check prüft Gesetzentwürfe auf ihre Auswirkungen auf junge Menschen.
- Jugendlichen wird auf kommunaler Ebene ein verbindliches Mitspracherecht garantiert.
- Gemeinden werden gesetzlich verpflichtet, Jugendvertretungen oder Jugendbeauftragte zu bestellen.
- Auf kommunaler Ebene sollen Jugend-, Senioren-, Migrations- und Inklusionsbeiräte geschaffen werden.
- Ein Kulturpass für Jugendliche und junge Erwachsene wird erprobt.
- Der WDR wird dabei unterstützt, Jugendliche und Menschen mit Migrationserfahrung besser zu erreichen.
Bleibt wie bisher 1
FDP 28
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Landesinitiative zur Berufsorientierung „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wird praxis- und jugendgerecht weiterentwickelt.
- Berufsorientierung soll motivieren und nicht vorrangig aus Analyse aus Erwachsenensicht bestehen.
- Die Bedürfnisse wohnungsloser Frauen, junger Menschen und Menschen mit Einwanderungsgeschichte werden stärker berücksichtigt.
- Die Kommunen werden beim Auf- und Ausbau kommunaler Jugendpartizipation unterstützt.
- Das bereits vorbereitete, direkt und frei gewählte Landesjugendparlament soll dauerhafte, krisenfeste Strukturen für Jugendbeteiligung gegenüber der Landespolitik schaffen.
- Die finanzielle Förderung des Deutsch-Niederländischen Jugendwerks wird ausgebaut und verstetigt.
- Auf Bundesebene wird die Schaffung eines deutsch-britischen Jugendwerks angestrebt.
- Der Verfassungsschutz soll zu einer Ausbildungsstätte für Fachleute werden und für junge Absolventen offener werden.
AfD 31
Linke 14
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Präventionsmaßnahmen gegen Verschuldung für jüngere Menschen sollen hinreichend finanziert werden.
- Eine landesrechtliche Richtlinie schreibt eine berufsübergreifende, koordinierte Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit komplexem Hilfebedarf vor, mit Anlaufstellen vor Ort und landesweit koordiniertem Kostenträgermanagement.
- Es entstehen architektonisch ansprechende Quartiere für verschiedene Lebensentwürfe und Haushaltsformen.
- Bildungseinrichtungen unterstützen junge Menschen auf dem Weg zu mündigen, selbstbestimmten und kritikfähigen Menschen.
- Die Landespolitik bietet jedem jungen Menschen eine Ausbildung nach seinen Neigungen und Fähigkeiten an.
- Benachteiligte Jugendliche und Heranwachsende erhalten notwendige und geeignete Hilfen.
- Die Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII wird verstärkt angewendet.
- Jugendliche ohne Ausbildungsplatz erhalten eine Ausbildungsgarantie.
- Jugendliche werden nicht mehr ins Übergangssystem überwiesen, sondern erhalten reguläre Ausbildungsplätze oder schulische Weiterqualifizierung.
- Die assistierte Ausbildung für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf wird flächendeckend angeboten.
- Jugendliche sollen Perspektiven durch gute Ausbildung und sichere Arbeitsplätze erhalten.
- Jugendsozialarbeit in den Stadtteilen, Maßnahmen gegen Jugendgewalt und Konflikttrainings werden bereitgestellt.
- Statt in Jugendgefängnisse fließen mehr Mittel in Prävention und Jugendarbeit.
- Weder eingewanderte noch jüngere Menschen werden vom Wahlrecht ausgeschlossen.
Koalitionsvertrag 219
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Die Jugendbeteiligung in Nordrhein-Westfalen soll gestärkt werden.
- In einem partizipativen Prozess wird ein Aktionsplan Jugendbeteiligung erarbeitet und umgesetzt.
- Folgen politischer Beschlüsse und Gesetzgebungsverfahren für junge Menschen und die Generationengerechtigkeit sollen stärker berücksichtigt werden.
- Es werden Freiräume für Jugendliche ermöglicht, in denen sie sich aufhalten und die sie mitgestalten können.
- Jugendliche und Lehrkräfte erhalten ein umfassenderes Bild der beruflichen Bildung.
- Jungen Menschen aus prekären Verhältnissen werden verstärkt Perspektiven aufgezeigt, um ein Abrutschen in Kriminalität zu verhindern.
- Ein Programm, das vor allem junge Menschen anspricht, stärkt demokratische Haltung.
- Die Salafismusprävention setzt einen Schwerpunkt auf Angebote für Frauen und Mädchen und auf niedrigschwellige Zugänge zu Jugendlichen etwa über Streetwork.
- Eine Ausbildungs- und Studienoffensive für nachhaltige Bauberufe soll mehr junge Menschen, insbesondere Frauen, gewinnen.
- Niedrigschwellige und intersektionale Beratung, Jugend- und Seniorenarbeit, psychosoziale Beratung und Selbsthilfegruppen vor Ort werden ausgebaut.
- Ein Kulturpass für Jugendliche und junge Erwachsene wird erprobt.
- Bemühungen, eine größere Zielgruppe, die jüngere Generation und Menschen mit Migrationserfahrung zu erreichen, werden unterstützt.
- Ein Deutsch-Britisches Jugendwerk wird eingerichtet.
- Die Regionalpartnerschaften werden genutzt, um junge Menschen zusammenzubringen.
- Mit Projekten sollen besonders die jüngere Generation und europaferne gesellschaftliche Gruppen erreicht werden.
- Projekte zur Europaarbeit mit jüngeren und europafernen Gruppen werden gestärkt und ausgebaut.
- Für junge Menschen werden neue Möglichkeiten für Erfahrungen im europäischen Ausland in Schule, Ausbildung, Beruf, Universität und Vereinsleben geschaffen.
- Jugendwerke für Auslandserfahrungen junger Menschen werden unterstützt.
- Die Bildung von Wohneigentum für junge Menschen und Familien soll vereinfacht werden.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 219
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Junge Menschen und Ausbildungsbetriebe werden besser zusammengebracht.
- Kommunale Netzwerke sollen Jugendliche nach der Jugendhilfe beim Übergang in Ausbildung, Studium, Beruf und eigenes Wohnen begleiten.
- Mit einem Landesprogramm „Digital Streetwork – Jugend NRW“ wird aufsuchende Sozialarbeit ins Internet gebracht.
- Es werden Anreize zur Modernisierung bestehender Jugendräume geschaffen.
- Es werden Anreize für neue Treffpunkte junger Menschen geschaffen.
- Junge Menschen sollen an der Gestaltung von Spiel- und Bolzplätzen sowie Skate-, Calisthenic- und Dirtparks beteiligt werden.
- Die Berufseinstiegsbegleitung wird ausgebaut.
- Junge Menschen aus der stationären Jugendhilfe sollen ausreichend ausgestattete und begleitete Übergänge in ein selbstständiges Leben erhalten.
- Nach einem gescheiterten Übergang sollen junge Menschen unkompliziert wieder Jugendhilfe erhalten können.
- Gezielte Angebote für wohnungslose junge Menschen und Frauen werden ausgebaut.
- Information, Wissensvermittlung und Beratung für Jugendliche zu sexuell übertragbaren Krankheiten und Drogen werden konsequent ausgebaut.
- Prävention soll niedrigschwellig, altersgerecht und nah an der Lebenswelt junger Menschen stattfinden.
- Die kommunale Planung soll die Bedürfnisse junger Menschen frühzeitig berücksichtigen.
- Jugendliche erhalten ein verbindliches Mitspracherecht, etwa durch Jugendvertretungen oder Jugendbeauftragte in den Gemeinderäten.
- Auf Landesebene wird ein Bürgerrat aus zufällig ausgewählten Jugendlichen eingerichtet, der Empfehlungen zu einem landespolitischen Thema erarbeitet.
- Online-Plattformen sollen allen Jugendlichen in NRW einen einfachen Beteiligungsweg bieten.
- Der Aktionsplan Jugendbeteiligung wird fortgesetzt und weiterentwickelt.
- Die Prävention gegen linksextremistische Radikalisierung wird gestärkt, insbesondere bei jungen Menschen und im digitalen Raum.
- Die politische Bildung gegen linksextremistische Radikalisierung wird gestärkt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht