Junge Erwachsene
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke 429
Mehr Geld 6
- Der Jugenddemokratiefonds wird finanziell aufgestockt.
- Schüler, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Careleaver in Berlin erhalten dauerhaft ein kostenloses ÖPNV-Ticket.
- Es gibt kostenfreie, pädagogisch begleitete Medienangebote für junge Menschen und Eltern.
- Die Übergangszeit zwischen Volljährigkeit und Erwachsenenalter soll konzeptionell und finanziell gestärkt werden.
- Der Landes-KulturPass für junge Menschen von 16 bis 21 Jahren wird dauerhaft eingeführt.
- Das Guthaben des Landes-KulturPasses beträgt 100 Euro pro Person und Jahr.
Mehr Rechte oder Angebote 26
- Diskriminierung junger Menschen wird bekämpft.
- Initiativen für gemeinsames Wohnen von jungen und älteren Menschen werden gefördert.
- Alle jungen Menschen erhalten ein Ausbildungsangebot, das ihren Voraussetzungen, Interessen und Neigungen entspricht.
- Eine Ausbildungsgarantie sichert allen jungen Menschen ohne Studienabsicht ein Angebot für einen Ausbildungsplatz.
- Die aufsuchende Beratung der Jugendberufsagentur wird gestärkt.
- Junge Menschen erhalten verbindliche Rede- und Beteiligungsrechte in Bezirksverordnetenversammlungen, Jugendhilfeausschüssen und anderen relevanten Gremien.
- Beteiligungsstrukturen für junge Menschen auf Landesebene werden ausgebaut.
- Für Jugendliche werden Räume abends und wetterunabhängig besser nutzbar gemacht.
- Die Kooperation der Jugendarbeit mit Stadtteilzentren sowie Kultur- und Sportvereinen wird gestärkt.
- In jedem Bezirk wird mindestens ein selbstverwalteter Jugendort geschaffen.
- Die aktive Ansprache junger Menschen durch die Bundeswehr, etwa auf Stadtteilfesten, wird abgelehnt.
- Für Jugendliche werden mehr Plätze im betreuten Wohnen und in Jugendwohngruppen geschaffen.
- Schüler, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Careleaver in Berlin erhalten dauerhaft ein kostenloses ÖPNV-Ticket.
- Digitale Räume werden als Orte der Selbstentfaltung junger Menschen geschützt.
- In allen Bezirken gibt es gut ausgestattete Medienkompetenzzentren.
- Es gibt kostenfreie, pädagogisch begleitete Medienangebote für junge Menschen und Eltern.
- Einsamkeit, Mobbing, Diskriminierungserfahrungen, Süchte, psychische Erkrankungen und Neurodivergenzen junger Menschen sollen anerkannt und strukturell aufgefangen werden.
- Die Jugendarbeit soll eine Lotsenfunktion übernehmen und bestehende Angebote wie Familienberatungsstellen bekannt machen.
- Antirassistische, feministische und queere Projekte sollen flächendeckend in allen Bezirken unterstützt werden.
- Politische Informationen für junge Menschen sollen in Leichter Sprache und zielgruppengerechten Formaten bereitgestellt werden.
- Die bezirkliche Straßensozialarbeit soll gegen die Anwerbung Jugendlicher durch extreme Rechte gestärkt werden.
- Für akute rechtsextreme Vorkommnisse in der Jugendarbeit sollen klare Handlungsanweisungen, Zuständigkeiten und Meldeketten geschaffen werden.
- Die Übergangszeit zwischen Volljährigkeit und Erwachsenenalter soll konzeptionell und finanziell gestärkt werden.
- Junge Menschen sollen sofortigen, unbürokratischen Zugang zu niedrigschwelligen Hilfsangeboten wie psychosozialen Zentren und zu traumatherapeutischer Behandlung erhalten.
- Gezielte Aufklärungsmaßnahmen für junge Menschen sollen Doping und Substanzkonsum zum Muskelaufbau eindämmen.
- Die bezirkliche Straßensozialarbeit wird gegen rechtsextreme Anwerbung von Jugendlichen gestärkt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
CDU 29
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Praktische Talente werden gefördert.
- Jungen Menschen wird frühzeitig die Vielfalt moderner Ausbildungs- und Karrierewege aufgezeigt.
- Die Bundesagentur für Arbeit in Berlin macht jedem jungen Menschen ein Angebot für Ausbildung oder Arbeit.
- Zeitzeugengespräche sind Teil der Erinnerungsbildung.
- Projektbezogene Bildungsangebote sind Teil der Erinnerungsbildung.
- Gedenkstättenarbeit wird unterstützt.
- Projekte wie Soulspace werden auf weitere Standorte ausgeweitet, um erreichbare Anlaufstellen für junge Menschen in Krisensituationen und mit psychischen Problemen zu schaffen.
- Eine zeitgemäße digitale Ausstattung wird vorgesehen, damit Jugendarbeit junge Menschen besser erreicht und Angebote stärker an ihrer Lebensrealität ausgerichtet werden.
- Jungen Menschen wird vermittelt, dass Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit keine Selbstverständlichkeiten sind.
AfD 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
Grüne 613
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Kinder und junge Menschen sollen über ihre Zukunft mitbestimmen dürfen.
- Als Ersatz für den gestrichenen KulturPass wird ein Landesangebot für junge Erwachsene entwickelt.
- Für junge Erwachsene werden starke Hochschulen und angeleitete Berufsorientierung angeboten.
- Wo Eltern jungen Menschen keine ausreichende Unterstützung leisten können, steht der Staat in der Pflicht.
- Jugendliche ohne Abschluss oder ohne Ausbildungsplatz nach zehn Schuljahren werden in einem Perspektivenjahr gefördert.
- Die Jugendberufsagenturen werden nach Hamburger Vorbild zu passgenauer Förderung jedes Jugendlichen weiterentwickelt.
- Ein flexibles Perspektivenjahr als Weiterentwicklung der Integrierten Berufsausbildungsvorbereitung wird eingeführt.
- Jugendliche erhalten frühzeitige, altersadäquate Aufklärung zur Familienplanung.
- Jugendliche erhalten kostenfreien Zugang zu Verhütungsmitteln.
- Für Jugendliche sind flächendeckende Prävention gegen sexuell übertragbare Krankheiten und kultursensible Aufklärung notwendig.
- Niedrigschwellige Suchthilfeangebote werden ausgebaut, um junge und sozial benachteiligte Menschen besser zu erreichen.
- Die zielgruppenspezifische Arbeit mit Jugendlichen und Männern wird ausgebaut.
- Eine Ausbildungsoffensive gewinnt mehr junge Menschen für den öffentlichen Dienst.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Jugendliche sollen ein grundlegendes Verständnis von Algorithmen und künstlicher Intelligenz sowie einen kritischen Umgang mit digitalen Medien erwerben.
- Junge Menschen sollen nach der 10. Klasse oder dem Abitur freie Berufswahl und gute Ausbildungsbedingungen haben.
- Alle Jugendlichen erhalten auch ohne Schulabschluss eine Perspektive.
- Ziel ist eine koordinierte, niedrigschwellige Begleitung aller Jugendlichen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf.
- Die Wahl von Studium und Beruf soll weniger vom Einkommen der Eltern abhängen.
SPD 516
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Eine integrierte Stadtplanung berücksichtigt die Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen, auch mobilitätseingeschränkter Menschen.
- Leerstehende Shoppingcenter und Ladenzeilen werden für Jugend-, Kultur-, Sport- und soziale Angebote neu belebt.
- Ein Programm des digitalen „Community Policing“ wird gestartet, das besonders junge Menschen online erreicht.
- Die Kinder- und Jugendfreizeitangebote werden ausgebaut.
- Im öffentlichen Raum werden mehr Treffpunkte für Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen geschaffen, die nach ihren Wünschen gestaltet werden.
- Die gesetzlichen Vorgaben zum Lärmschutz werden angepasst, um junge Menschen vor Verdrängung aus dem öffentlichen Raum zu schützen.
- Gemeinsam mit jungen Menschen wird eine Jugendstrategie für Berlin erarbeitet.
- In der nächsten Legislaturperiode wird ein ausreichend ausgestattetes Kinder- und Jugendparlament auf Landesebene eingerichtet.
- Verbindliche Beteiligungsrechte junger Menschen werden auf Landes- und Bezirksebene festgeschrieben.
- Strukturen der selbstorganisierten Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen werden gestärkt.
- Eine unabhängige Kinderbeauftragte für Berlin wird geschaffen, die politische Vorhaben auf ihre Auswirkungen auf junge Menschen prüft.
- Die Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung wird gestärkt, damit junge Menschen ohne Abschluss einen Einstieg finden.
- Jugendberufsagentur und Jugendberufshilfe werden weiterentwickelt.
- Junge Menschen ohne akademischen Hintergrund werden durch Beratung, Orientierung und Mentoring besonders unterstützt.
- Zentrale Anlaufstellen und barrierefreie digitale Angebote für Studieninteressierte werden geschaffen.
- Mentoring- und Trägerprogramme für junge Menschen aus Nicht-Akademikerfamilien werden gestärkt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 2
BSW 5
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Internationale Dialogveranstaltungen und Jugendaustauschprogramme sollen gefördert werden.
- Junge Volljährige, die erstmals einen eigenen Haushalt gründen, sollen bei geförderten Wohnungen Vorrang erhalten.
- Es soll gezielte Maßnahmen gegen Vereinsamung bei jungen, älteren und sozial benachteiligten Menschen geben.
- Arbeitsbedingungen und Bezahlung in Pflegeheimen und Wohnheimen für behinderte Menschen werden attraktiver gestaltet.
Weniger Pflichten 1
FDP 18
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Ein Berliner Bündnis für Ausbildung soll möglichst viele junge Menschen zu Ausbildungsbeginn und -abschluss führen.
- Ein Startchancenkonto für junge Menschen wird eingeführt.
- Präventionsmaßnahmen eröffnen Jugendlichen Alternativen zum Einstieg in Clankriminalität.
- Kultureinrichtungen werden finanziell in die Lage versetzt, vergünstigte Karten für Jugendliche anzubieten.
- Drogenkonsumräume und Streetwork-Teams werden ausgebaut.
- Wartezeiten auf Suchttherapieplätze werden verkürzt.
- Niedrigschwellige Suchthilfeangebote werden besonders für junge und sozial benachteiligte Menschen ausgebaut.
- Die Suchtprävention wird mit Fokus auf junge Menschen in Schule und Jugendarbeit, digitale Beratung und besseren Therapiezugang ausgebaut.
Koalitionsvertrag 1614
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Angebote für queere Jugendliche werden ausgebaut, insbesondere in den Außenbezirken.
- Junge Menschen werden gegen Anwerbeversuche extremistischer Gruppierungen gestärkt.
- Junge Menschen werden gegen Anwerbeversuche extremistischer Gruppierungen gestärkt.
- Ein Kurzzeitwohnangebot für junge Menschen mit umfassendem Unterstützungsbedarf wird entwickelt.
- Das Freiwillige Soziale Jahr wird durch konzeptionelle Maßnahmen für alle jungen Menschen gleichermaßen geöffnet.
- Die Angebote der Jugendsozialarbeit für junge Menschen mit Beeinträchtigungen werden gestärkt.
- Die Partizipationsrechte junger Menschen werden auf Landesebene gestärkt.
- Der Jugend-Demokratiefonds wird mit Fokus auf mehr Beteiligung Jugendlicher weiterentwickelt.
- Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen werden standortgebunden und sozialraumorientiert weiterentwickelt.
- Der stufenweise Ausbau digitaler Angebote der Jugendhilfe wird unterstützt.
- Die Jugendberufsagenturen führen aufsuchende Beratung ein.
- Aufsuchende Beratung wird fester Bestandteil der Jugendberufsagenturen.
- Große Kultureinrichtungen müssen im Rahmen ihrer Zuwendung die jüngere Generation ansprechen.
- Über die Jugendwerke, Erasmus+ und andere Mobilitätsprogramme erhalten mehr junge Menschen die Möglichkeit eines Austauschs in Europa.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Jung und Alt sollen zusammengebracht und Einsamkeit sowie Zukunftssorgen soll ein gemeinsames Miteinander entgegengesetzt werden.
- Berlin wird als Stadt für alle Menschen unabhängig von Wohnort, Alter, Herkunft, Glauben, Behinderung und sexueller Orientierung verstanden.
- Flexible Öffnungszeiten in der standortgebundenen Jugendarbeit werden geprüft.
- Ein Konzept zur Einführung eines „Jugend-Checks“ wird erarbeitet.
- Karriere und Lebensplanung junger Menschen sollen auch in der Wissenschaft vereinbar sein.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht