Junge Erwachsene
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 66
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Jugendberufsagenturen mit ihren Kooperationspartnern werden als zentrale Orte der Unterstützung im Übergang von Schule zu Beruf gestärkt.
- Die Bildungseinrichtungen des produktiven Lernens werden an weiteren Standorten eingerichtet.
- In allen Regionen des Landes werden Jugendberufsagenturen als Unterstützungssystem eingerichtet.
- Prüfen, ob landesweit einheitlichere Standards für die Beteiligung von Jugendlichen erarbeitet werden können.
- Junge Menschen werden für die Gefahren von Demagogie und Populismus sensibilisiert.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Jugendliche motivieren, sich für einen Ausbildungsberuf in besonders vom Fachkräftemangel betroffenen Branchen zu entscheiden.
- Junge Menschen aus Familien ohne akademischen Hintergrund sollen stärker als bisher die Chance auf ein Hochschulstudium ergreifen.
- Jugendtourismus wird in die Tourismusstrategie des Landes aufgenommen.
- Jüngere Menschen sollen früh mit jüdischem Leben in Kontakt kommen.
- Politische Bildung für junge Menschen hat einen hohen Stellenwert.
Grüne 523
Mehr Rechte oder Angebote 23
- Bildungsangebote gemeinsam mit den Jugendlichen entwickeln.
- Junge Menschen über Regionalkonferenzen und die Jugendaktionskonferenz in die Umsetzung der Strategie einbinden.
- Jugendberufsagenturen flächendeckend im Land etablieren und die bestehenden zehn Standorte stärken.
- Die Ausbildungsgarantie für eine vollqualifizierende Berufsausbildung in Schleswig-Holstein umsetzen.
- Auch Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten eine faire Chance auf einen Ausbildungsabschluss geben.
- Die acht bestehenden Jugendberufsagenturen stärken.
- Weitere Jugendberufsagenturen im Land einrichten, um eine wohnortnahe Beratung sicherzustellen.
- Bei neuen Gesetzen einen Jugend-Check einführen.
- Die Ausgestaltung des Jugend-Checks gemeinsam mit jungen Menschen entwickeln.
- Auf Landesebene eine Landesjugendvertretung bilden.
- Partizipationsmöglichkeiten niedrigschwellig und zielgruppenspezifisch gestalten.
- Mit jugendgerechter Infrastruktur im öffentlichen Raum Rückzugs- und Aufenthaltsräume für junge Menschen schaffen.
- Jugendgerechte Kultur-, Sport- und Freizeitangebote besonders in ländlichen Räumen und armutsgefährdeten Stadtteilen stärker fördern.
- Sportvereinen und Jugendzentren E-Sport-Angebote für Jugendliche ermöglichen.
- Die Bedürfnisse junger Menschen in Stadtplanung und Gestaltung des öffentlichen Raums einbeziehen.
- Schulen und Träger*innen mit einem Aktionsplan gegen Rassismus, Gewalt und Sucht unterstützen.
- Jungen Menschen aus allen Einkommensschichten einen Freiwilligendienst ermöglichen.
- Ein landesweites, rund um die Uhr gültiges Bildungsticket für Schüler*innen, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und alle unter 21-Jährigen einführen.
- Das Bildungsticket zum Preis von 365 Euro im Jahr anbieten.
- In jeder Gemeinde geeignete Treffpunkte für Jugendliche schaffen.
- Der Erhalt und die Gründung von Jugendclubs werden vom Land gefördert.
- Eine interkulturell aufgestellte Öffentlichkeitskampagne zur Nachwuchskräftegewinnung starten.
- Ein Heim der Jugendhilfe zur Haftvermeidung für Jugendliche und Heranwachsende errichten.
Ohne klare Richtung 5
- Die Zahl der Jugendlichen erhöhen, die nach der Schule eine Ausbildung beginnen.
- Alle Jugendlichen sollen einen Schulabschluss erlangen.
- Eine jugendpolitische Strategie für Schleswig-Holstein entwickeln.
- Mehr junge Menschen für eine handwerkliche Ausbildung gewinnen.
- Die Verwaltung jünger, weiblicher, diverser und diskriminierungskritischer aufstellen.
SPD 19
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Bedürfnisse und Perspektiven junger Menschen bei politischen Vorhaben maßgeblich berücksichtigen.
- Jugendbeteiligung in allen Lebensbereichen ermöglichen.
- Einfache Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche vor Ort schaffen.
- Die Jugendberufsagenturen im Land stärken.
- Kommunen bei der Einrichtung einer Jugendberufsagentur in allen Kreisen und kreisfreien Städten unterstützen.
- Bestehende Jugendberufsagenturen unter Beteiligung junger Menschen weiterentwickeln.
- Kommunen ermöglichen, Bauland für junges Wohnen auszuweisen.
- Auf Flächen für junges Wohnen einfachere Baustandards gelten lassen, um Wohnungsbau zu beschleunigen und zu verbilligen.
- Die Beteiligung junger Menschen an demokratischen Prozessen in Europa und ihre Befähigung zu kritischem Denken stärken.
Bleibt wie bisher 1
FDP 312
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Kleinere Kommunen beim Aufbau repräsentativer Jugendvertretungen unterstützen.
- Den Dialog des Landtages mit der jungen Generation durch moderne Formate ausweiten.
- Auf Maßnahmen der Jugendhilfe setzen, die jungen Menschen Chancen eröffnen.
- Hilfsmaßnahmen für schwer erreichbare Jugendliche so planen, dass sie auch bei Verfehlen eines Teilziels fortgeführt werden.
- Die schnelle Unterstützung von wohnungslosigkeitsbedrohten Jugendlichen durch Kontaktstelle und Notfallwohnungen verbessern.
- Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen sollen den Kontakt zu zuvor betreuten Jugendlichen wiederherstellen.
- Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen sollen Kontakt zu neu von Krisen betroffenen Jugendlichen aufnehmen.
- Die Jugendberufsagenturen ausbauen.
- Die Integration von Jugendlichen ohne Schulabschluss, Menschen mit Behinderung, Langzeitarbeitslosen und Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt verbessern.
- Die Produktionsschulen stärken.
- Die Verbraucherbildung und -aufklärung besonders für junge Menschen weiter fördern.
SSW 47
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die demokratischen Mitbestimmungsrechte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schulen, Freizeiteinrichtungen und Hochschulen stärken.
- Einen verbindlichen Jugendcheck einführen, bei dem eine externe Stelle alle Gesetzesvorhaben und Verordnungen des Landes auf ihre Auswirkungen auf Jugendliche prüft.
- Die Jugendberufsagenturen flächendeckend ausbauen und verstetigen.
- Ein deutsch-dänisches Jugendwerk etablieren.
- Die europäische Jugendgarantie mit den nötigen Ressourcen ausstatten.
- Auf europäischer Ebene einen Jugendcheck einführen, der die Auswirkungen neuer Gesetze und Beschlüsse auf junge Menschen bewertet.
- Jungen Menschen die Teilnahme an Jugendhilfemaßnahmen auch über das Alter von 18 Jahren hinaus ermöglichen.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 1
AfD 2
Linke 3
Mehr Geld 3
Koalitionsvertrag 511
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Junge Menschen werden in Regional- oder Jugendaktionskonferenzen in die Umsetzung der Strategie eingebunden.
- In allen Regionen des Landes werden Jugendberufsagenturen eingerichtet.
- Gemeinsam mit allen Beteiligten wird eine Berufs- und Studienorientierungsapp geschaffen.
- Das Ziel einer Ausbildungsgarantie für alle Jugendlichen wird in Schleswig-Holstein konstruktiv begleitet.
- Einschlägige Einrichtungen werden für die psychischen und sozialen Belastungen queerer Jugendlicher sensibilisiert.
- Allen jungen Menschen soll ein Freiwilliges Soziales Jahr, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst im Land ermöglicht werden.
- Die Finanzierbarkeit attraktiver ÖPNV-Angebote für junge Menschen sowie Seniorinnen und Senioren wird geprüft.
- Jugendvertretende sollen in allen ostseeweiten Gremien Gehör finden und mitgestalten können.
- Die beim Sekretariat des Ostseerats eingerichtete Baltic Sea Youth Platform wird unterstützt.
- Die Möglichkeiten des EU-Programms Erasmus+ werden genutzt und die Träger vor Ort unterstützt, damit junge Menschen aller Ausbildungsgänge und Berufsgruppen Europa erleben können.
Ohne klare Richtung 5
- Bei der Ausbildungsgarantie hat die duale Ausbildung in einem Betrieb Vorrang.
- Eine jugendpolitische Strategie für Schleswig-Holstein, die die Interessen und Bedürfnisse Jugendlicher in den Mittelpunkt stellt, wird entwickelt.
- Den Folgen von Gesetzgebungsvorhaben für Jugendliche wird in Regierung und Parlament die gebotene Beachtung geschenkt.
- Zur Haftvermeidung bei Jugendlichen und Heranwachsenden wird ein geschlossenes Heim der Jugendhilfe geprüft.
- Jugendtourismus soll verstärkt in den Fokus genommen werden.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 1036
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 35
- Jugendliche ohne Abschluss erhalten gezielte Unterstützung für ihren Bildungsweg.
- Jugendliche sollen durch kontinuierliche Berufsorientierung frühzeitig auf die Wahl von Ausbildung oder Studium vorbereitet werden.
- Eine Bildungs-ID wird eingeführt, um Bildungsbiografien von Jugendlichen ohne Schulabschluss nachzuvollziehen.
- Das Recht auf einen kommunalen Jugendbeirat wird verbindlich verankert.
- Jugendhäuser und offene Jugendtreffs werden mit einem Landesförderprogramm gestärkt.
- Die Sichtweisen junger Menschen werden stärker in politische Entscheidungen einbezogen.
- Der öffentliche Nahverkehr wird so ausgebaut, dass Jugendliche Angebote eigenständig und ohne Auto erreichen.
- Besondere Unterstützung in der Suizidprävention für queere Menschen, Jugendliche und bestimmte Berufsgruppen wird flächendeckend sichergestellt.
- Programme wie Mental Health First Aid für Jugendliche werden schrittweise in Schulen, Jugendverbänden und der Ausbildung etabliert.
- Für psychisch belastete junge Menschen wird auf niedrigschwellige und schnell erreichbare Hilfsangebote gesetzt.
- Hilfsangebote für psychisch belastete junge Menschen werden so ausgebaut, dass sie im Krisenfall ohne lange Wartezeiten erreichbar sind.
- Junge Menschen werden frühzeitig gegen antifeministische und antidemokratische Radikalisierung gestärkt.
- Es werden Räume geschaffen, in denen Identität jenseits überholter Geschlechterrollen selbstbestimmt entwickelt werden kann.
- Es werden mehrere Informations- und Beratungsstellen eingerichtet, die junge Menschen in einer sensiblen Lebensphase unterstützen.
- Ein KulturPass 2.0 für 14- bis 18-Jährige wird eingeführt.
- Jungen Menschen soll der Besuch kultureller Einrichtungen erleichtert werden.
- Offene Jugendkulturangebote nach dem Vorbild dänischer Streetmekkas werden modellhaft und ressortübergreifend erprobt.
- Ein Landesprogramm „Offene Sporthallen“ unterstützt Kommunen, Schul- und Vereinssporthallen außerhalb regulärer Zeiten flexibel und niedrigschwellig für alle zu öffnen.
- Sportvereine werden dabei unterstützt, jungen Menschen früh Verantwortung zu übertragen.
- Aufklärungsangebote zu leistungssteigernden Substanzen werden gemeinsam mit Sportvereinen, Fitnessstudios, Schulen und Gesundheitsakteuren ausgebaut.
- Insbesondere junge Menschen werden über die gesundheitlichen Risiken leistungssteigernder Substanzen informiert.
- Die Extremismusprävention setzt auf aufsuchende Beratung junger Menschen an Schulen, in Sportvereinen, Jugendzentren und im Netz.
- Gemeinsam mit den muslimischen Gemeinden wird die Radikalisierung junger Menschen verhindert.
- Mehr jungen Menschen wird die Teilnahme am Freiwilligen Ökologischen und Sozialen Jahr ermöglicht.
- Alle jungen Menschen erhalten ein Recht auf einen Freiwilligendienst.
- Mehr junge Menschen erhalten die Möglichkeit, die Nachbarländer durch Austausch kennenzulernen.
- Die Verlosung kostenloser Interrail-Tickets für 18-Jährige wird gestärkt.
- Alle jungen Menschen erhalten Zugang zu den europäischen Austauschprogrammen.
- Eine frühzeitige, praxisnahe und flächendeckende Berufsorientierung soll jungen Menschen die duale Ausbildung und Karrierewege im Handwerk näherbringen.
- Für den Schutz junger Menschen in sozialen Medien sind in erster Linie die Plattformbetreiber verantwortlich.
- Eine über den Digital Services Act hinausgehende europäische Regulierung außereuropäischer Plattformanbieter wird angestrebt.
- Die Perspektiven junger Menschen werden bei Entscheidungen über das digitale Aufwachsen systematisch in politische Prozesse eingebunden.
- Peer-to-Peer-Programme wie die Medienscouts werden ausgeweitet.
- Peer-to-Peer-Programme wie die Medienscouts werden dauerhaft gefördert.
- Auf dem Land wird eine Planung gefördert, die neben Ein- und Zweifamilienhäusern auch kleine Wohnungen für junge und ältere Menschen vorsieht.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 9
- Herkunft und Geldbeutel sollen nicht über den Bildungsweg entscheiden, und alle jungen Menschen sollen die nötige Unterstützung bekommen.
- Junge Menschen und alle Bürger sollen Informationen kritisch bewerten, Manipulation erkennen und souverän mit digitalen Medien umgehen können.
- Junge Menschen brauchen eigene Räume, in denen sie gestalten, mitentscheiden und Gemeinschaft erleben können.
- Die Mobilität junger Menschen im ländlichen Raum wird politische Priorität.
- Ein Gesamtkonzept für die psychosoziale Versorgung junger Menschen über Jugendhilfe, Gesundheitsversorgung und Bildung hinweg wird initiiert.
- Erkenntnisse aus einer Studie sowie aus Gesprächen und Veranstaltungen zur Einsamkeit junger und älterer Menschen fließen in eine langfristige Strategie ein.
- Die Rentenbeiträge für junge Menschen sollen nicht zu hoch werden.
- Freiwilligendienste für junge Menschen werden attraktiver gemacht.
- Mehr junge Menschen sollen eine handwerkliche Ausbildung machen.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht