Junge Erwachsene
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Für einen Praxisbezug zu land- und forstwirtschaftlichen Prozessen wird mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zusammengearbeitet.
- Ein Freiwilliges Handwerksjahr für Schulabsolventen wird eingeführt.
- Im Freiwilligen Handwerksjahr lernen Teilnehmer vier verschiedene Handwerksberufe kennen.
- Durch Förderprogramme, Aufklärung und praxisnahe Gesundheitsbildung an Schulen sollen junge Menschen frühzeitig über Risiken ungesunder Lebensführung aufgeklärt werden.
CDU 32
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 3
SPD 424
Mehr Geld 4
- Kommunen, die Jugendgremien einrichten, erhalten gezielte Unterstützung für Jugendbudgets und Angebote von und für Jugendliche.
- Jugendliche erhalten eigene Budgets, um Projekte eigenständig umzusetzen.
- Jugendbegegnungsorte sollen digital anschlussfähig sein und attraktive, bezahlbare Freizeit- und Kulturangebote bieten, auch abends und außerhalb der Städte.
- EU-Mittel werden vorrangig für Familien, junge Menschen, Bildung, Berufsorientierung und regionale Infrastruktur eingesetzt.
Mehr Rechte oder Angebote 23
- Junge Menschen werden frühzeitig über soziale Marktwirtschaft, Arbeitnehmerrechte, Mitbestimmung und Gewerkschaften informiert.
- Jedem jungen Menschen soll verlässlich ein qualifiziertes und passendes Ausbildungsangebot unterbreitet werden.
- Jugendliche ohne Schulabschluss und mit gebrochenen Bildungsbiografien sollen eine Chance auf Ausbildung erhalten.
- Einstiegsqualifizierung und Assistierte Ausbildung unterstützen Jugendliche ohne Schulabschluss auf dem Weg in die Ausbildung.
- Praktika, Kooperationen mit Betrieben und Programme zur Berufsorientierung unterstützen Jugendliche bei der Berufsfindung.
- Für Jugendliche ohne Abschluss werden neue Zugänge zur Ausbildung eröffnet.
- Junge Menschen sollen ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten können.
- Jugendbeteiligung wird kommunale Pflichtaufgabe.
- Jugendgremien und Jugendbudgets werden enger miteinander verknüpft.
- Kommunen, die Jugendgremien einrichten, erhalten gezielte Unterstützung für Jugendbudgets und Angebote von und für Jugendliche.
- Jugendverbände werden auf Landes- und kommunaler Ebene so ausgestattet, dass sie die Interessen junger Menschen wirksam vertreten können.
- Orte der Jugendarbeit sollen nicht auf Großstädte beschränkt sein.
- Jugendliche erhalten eigene Budgets, um Projekte eigenständig umzusetzen.
- Pädagogisch begleitete Freiräume, Jugendclubs und selbstorganisierte Räume wie das Modellprojekt Queer*Spaces werden weiter gestärkt.
- Die aus dem Sondervermögen des Bundes mobilisierten Mittel von mehr als 15 Millionen Euro für die Instandsetzung von Jugendclubs werden zügig umgesetzt.
- Jugendbegegnungsorte sollen digital anschlussfähig sein und attraktive, bezahlbare Freizeit- und Kulturangebote bieten, auch abends und außerhalb der Städte.
- Digitale Jugendarbeit auf Grundlage der Digitalen Agenda wird ausgebaut.
- Die Förderbedingungen für internationalen Jugendaustausch werden verbessert.
- Für den internationalen Jugendaustausch werden neue Formate eingeführt.
- Jugendliche werden in die Planung des ÖPNV eingebunden.
- Ausbildungskampagnen der Justiz werden stärker an der Lebensrealität junger Menschen ausgerichtet und in sozialen Medien präsent.
- Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wird bei seiner Bildungsarbeit mit Jugendlichen unterstützt.
- Jeder junge Mensch soll unabhängig vom Einkommen der Eltern mindestens einmal an einem europäischen Jugendaustausch teilnehmen können.
Bleibt wie bisher 2
Grüne 120
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Jugendparlamente werden eingeführt.
- In politischen Formaten unterrepräsentierte Gruppen wie Menschen mit Migrationserfahrung, Alleinerziehende, Erwerbslose, junge Menschen, Menschen ohne Wahlrecht, Menschen mit Behinderung oder ältere Alleinlebende werden aktiv angesprochen.
- Bildungsarbeit und politische Jugendbildung werden gestärkt.
- Alle jungen Menschen im Land sollen gesund und geschützt vor Gewalt aufwachsen und Mitsprache in Kita, Schule und Politik haben.
- Jugendliche erhalten verbindliche Mitbestimmungsrechte in kommunalen Gremien.
- Die „Große Lösung“ in der Kinder- und Jugendhilfe wird fortgeführt, sodass die Jugendämter für alle jungen Menschen zuständig sind.
- Die Arbeit des Landeszentrums zur Beteiligung junger Menschen wird auch für Kinder- und Jugendhilfe, Kitas und Schulen genutzt.
- Jugendorte, insbesondere unbeplante Räume und selbstverwaltete Jugendzentren in kleineren Städten und Gemeinden, werden geschaffen und ausgebaut.
- Eine Dachorganisation aller Jugendgremien und Jugendparlamente im Land wird geschaffen.
- Die Beteiligung von Jugendlichen an sie betreffenden Vorhaben wird Pflichtaufgabe der Kommunen.
- Jugendliche erhalten das Recht, die Gründung eines Jugendparlaments in ihrer Gemeinde zu beantragen.
- Die Beteiligungsrechte junger Menschen werden in der Kommunalverfassung geschärft und verbindlich geregelt.
- Niedrigschwellige Beratungsangebote zur psychischen Gesundheit von Jugendlichen werden ausgebaut.
- Kriseninterventionsangebote für Jugendliche werden ausgebaut.
- Rechtskreisübergreifende Jugendberufsagenturen werden im ganzen Land erhalten und ausgebaut.
- Jugendkulturelle Angebote sollen gezielt gefördert und ausgebaut werden.
- Eine Ausbildungsgarantie soll jedem jungen Menschen Zugang zu einer qualifizierten Ausbildung sichern.
- Ausbildung und Berufswahl sollen frei von Geschlechterstereotypen gestaltet werden.
- Heranwachsenden soll ein besseres Verständnis der gesellschaftlichen Zusammenhänge von Videospielen vermittelt werden.
Linke 116
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Es sollen verstärkt Online-Angebote entwickelt werden, um mehr junge Menschen zu interessieren.
- Für Jugendliche ohne Schulabschluss, mit Fluchterfahrung oder Behinderung werden Brückenangebote, Einstiegsqualifizierungen und assistierte Ausbildung ausgebaut.
- Das Programm Junges Wohnen wird verbessert.
- Jede Diskriminierung aus Altersgründen wird verboten und im Grundgesetz geregelt.
- Die Politik wird jugendgerecht digital erreichbar gemacht, mit einfachen und mehrsprachigen Informationen.
- Jugendarbeit wird zu einem gesetzlichen Anspruch für alle jungen Menschen.
- Kinder- und Jugendhilfe wird mit einem qualitativen und quantitativen Mindeststandard als Rechtsanspruch im Kinder- und Jugendhilfegesetz des Landes festgeschrieben.
- Offene Jugendangebote erhalten verlässliche Öffnungszeiten auch abends und in den Ferien, stabile Teams und sichere Räume ohne Antragsstress.
- Leerstand wird zu Freiräumen, die Jugendliche mitgestalten und nutzen.
- Wo die Wohnsituation brüchig ist, werden für junge Menschen Übergangswohnen und Beratung bereitgestellt.
- Offene Jugendangebote sind ohne Nachweispflichten und ohne formale Kriterien zugänglich.
- In jedem Ortsteil ist mindestens ein Jugendort in etwa 15 Minuten erreichbar, andernfalls gibt es ein mobiles Angebot vor Ort.
- Die Belegungsbindung beim „Jungen Wohnen“ ist unbefristet.
- Streetwork wird ausgebaut.
- Offene Jugendtreffs und Jugendzentren werden ausgebaut.
- Häuser des Jugendrechts werden eingerichtet.
Weniger Pflichten 1
BSW 311
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Jungen Menschen wird bezahlbarer Wohnraum geboten.
- Jungen Menschen werden gute Schulen und Kitas geboten.
- Junge Menschen sollen nicht aus sozialer Unsicherheit in militärische Laufbahnen gedrängt werden.
- Politik bezieht junge Menschen ein, gewährleistet soziale Sicherheit und investiert in Bildung, Infrastruktur und Umwelt.
- Prävention in Jugend-, Sucht- und Radikalisierungsarbeit wird gestärkt.
- Beteiligungsrechte junger Menschen werden auch außerhalb der Schule konsequent umgesetzt.
- Förderprogramme für junge Menschen werden gezielt ausgebaut, um Teilhabe sowie kulturelle und kreative Fähigkeiten zu fördern.
- Die Mitbestimmung junger Menschen an Schulen und in Kommunen wird verbindlich gestärkt.
- Das Streik- und Versammlungsrecht junger Menschen wird gestärkt.
- Die Beteiligungsrechte junger Menschen in Kommunen und Schulen werden durchgesetzt und verbessert.
- Junge Menschen werden früh in politische Entscheidungsprozesse einbezogen.
Bleibt wie bisher 1
FDP 15
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Öffentlich zugängliche „Räume für Macher“ in Bibliotheken, Schulen und anderen Orten werden geschaffen, um Technik, Kreativität und Unternehmergeist praktisch zu lernen.
- Die Berufsorientierung zeigt Chancen in Handwerk, Industrie und Mittelstand offensiv auf.
- Die Landesmittel der Kinder- und Jugendhilfe werden entsprechend dem Verbraucherpreisindex erhöht.
- Die rechtliche Grundlage der Jugendbeteiligung, etwa durch Jugendparlamente oder -beiräte, wird konkreter ausformuliert.
- Langfristig wird ein Landesjugendparlament eingeführt.
FW 2
Koalitionsvertrag 67
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Angebote im Übergangssystem Schule-Beruf werden gebündelt und transparenter gestaltet.
- Jugendliche mit Unterstützungsbedarf sollen am Übergang von Schule und Beruf abgestimmte Unterstützung aus einer Hand erhalten.
- Bestehende Programme für internationale Partnerschaften und Jugendaustausche werden weitergeführt und gestärkt.
- Der Dialog mit jungen Menschen wird ausgebaut.
- Impulse und Ideen von Jugendlichen fließen in das Handeln von Landespolitik und Verwaltung ein.
- Die Förderung des Landeszentrums „Jugend + Kommune“ zur Begleitung der Jugendbeteiligung in den Kommunen wird verstetigt.
- Die Jugendverbände und der Kinder- und Jugendring werden in ihrer Rolle als Sprachrohr der jungen Generation gestärkt.
Bleibt wie bisher 3
- Die Einbeziehung von Jugendlichen über den Kinder- und Jugendbericht und das jugendpolitische Programm wird fortgesetzt.
- Das Partizipationsprojekt „Jugend macht Zukunft“ des Kinder- und Jugendrings wird fortgesetzt.
- Beratung zur europäischen Lernmobilität und die Vermittlung europäischer Werte an junge Menschen werden weiter unterstützt.
Ohne klare Richtung 3
- Die Berufsausbildung soll flexibel und ganzheitlich sein und sich zeitnah an Anforderungen der Wirtschaft und Bedürfnisse junger Menschen anpassen.
- Ökonomische Bildung und Demokratiebildung gelten als essenzielle Bestandteile der Vorbereitung junger Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben.
- Deutlich mehr junge Menschen sollen an internationalen Jugendbegegnungen teilnehmen.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht