Linke NI · Mal ehrlich: Warum regiert Geld die Welt?
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Niedersachsen 2022 · beschlossen 22.05.2022 · Original
Das Programm enthält 87 von 1.049 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 87Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 92Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 87
Gesundheit gilt als Menschenrecht und nicht als Ware.
Wortlaut im Programm
Gesundheit ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht. Link zum Original
Die Gesundheitsversorgung soll in öffentlicher Hand liegen, statt Krankenhäuser zu schließen oder in private Versorgungszentren umzuwandeln.
Wortlaut im Programm
Statt Krankenhäuser zu schließen oder von Unternehmen in Medizinische Versorgungszentren umwandeln zu lassen, wollen wir Gesundheit in öffentlicher Hand. Link zum Original
Allen Menschen soll eine dezentrale medizinische Versorgung bis hin zu Ärztinnen und Ärzten auf dem Land zukommen, statt Krankenhausbetten abzubauen.
Wortlaut im Programm
Statt immer mehr Krankenhausbetten abzubauen, wollen wir jedem eine medizinische Versorgung zukommen lassen – dezentral bis zu Ärzt*innen auf dem Land. Link zum Original
In der Pflege sollen Mindeststandards eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Statt die Pflege durch miserable Arbeitsbedingungen weiter auszubluten, wollen wir das gebrochene Versprechen der Landesregierung nach Mindeststandards in der Pflege und besserer Bezahlung einlösen! Link zum Original
Pflegekräfte sollen besser bezahlt werden.
Wortlaut im Programm
Statt die Pflege durch miserable Arbeitsbedingungen weiter auszubluten, wollen wir das gebrochene Versprechen der Landesregierung nach Mindeststandards in der Pflege und besserer Bezahlung einlösen! Link zum Original
Die Krankenhausplanung soll sich an den tatsächlichen Pflegebedarfen ausrichten.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine Krankenhausplanung, die sich an wirklichen Pflegebedarfen ausrichtet und Reserven für Notfälle und Pandemien vorhält. Link zum Original
Krankenhäuser sollen Reserven für Notfälle und Pandemien vorhalten.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine Krankenhausplanung, die sich an wirklichen Pflegebedarfen ausrichtet und Reserven für Notfälle und Pandemien vorhält. Link zum Original
Gesundheit soll keine Ware, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sein.
Wortlaut im Programm
Denn ein schlecht finanziertes und kom - merzialisiertes Gesundheitssystem ist kein Naturgesetz und Gesundheit ist keine Ware, sondern muss Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sein. Link zum Original
Das Land soll alle erforderlichen Investitionskosten der Krankenhäuser finanzieren.
Wortlaut im Programm
Denn die Gesundheitsversorgung muss sich an den Pflegebedarfen und an guter Qualität orientieren. Hierfür müssen alle erforderlichen Investitionskosten durch das Land Niedersachsen finanziert und ein Sonderprogramm zur Behebung des Investitionsstaus aufgelegt werden. Link zum Original
Ein Sonderprogramm soll den Investitionsstau in den Krankenhäusern beheben.
Wortlaut im Programm
Denn die Gesundheitsversorgung muss sich an den Pflegebedarfen und an guter Qualität orientieren. Hierfür müssen alle erforderlichen Investitionskosten durch das Land Niedersachsen finanziert und ein Sonderprogramm zur Behebung des Investitionsstaus aufgelegt werden. Link zum Original
In den Krankenhäusern soll es mehr Personal geben.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus brauchen wir gute Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten in den Krankenhäusern: mehr Personal und eine gesetzliche Personalbemessung, die eine gute Versorgung sicherstellt. Link zum Original
Eine gesetzliche Personalbemessung soll eine gute Versorgung in Krankenhäusern sicherstellen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus brauchen wir gute Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten in den Krankenhäusern: mehr Personal und eine gesetzliche Personalbemessung, die eine gute Versorgung sicherstellt. Link zum Original
Geburtshilfe soll als Menschenrecht zusammen mit der Grundversorgung in das Krankenhausgesetz aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Geburtshilfe ist ein Menschenrecht und muss in das Krankenhausgesetz ebenso wie die Grundversorgung aufgenommen werden. Link zum Original
Ein Krankenhausplan soll sich an Bedarf und Wohnortnähe orientieren.
Wortlaut im Programm
Einen Krankenhausplan, der sich an Bedarf und Wohnortnähe orientiert. Link zum Original
Kommunale Krankenhäuser sollen erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Den Erhalt kommunaler Krankenhäuser und die Rückführung bereits privatisierter Kliniken in die öffentliche Hand. Link zum Original
Privatisierte Kliniken sollen in die öffentliche Hand zurückgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Den Erhalt kommunaler Krankenhäuser und die Rückführung bereits privatisierter Kliniken in die öffentliche Hand. Link zum Original
Das Land soll jährlich 550 Millionen Euro in die Krankenhausinfrastruktur investieren.
Wortlaut im Programm
Eine Erhöhung des Investitionsvolumens des Landes auf 550 Mio. Euro jährlich bei der Krankenhausinfrastruktur. Link zum Original
Ein landeseigener Strukturfonds für Krankenhäuser mit einer Milliarde Euro aus Landesmitteln soll eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtung eines landeseigenen Strukturfonds mit 1 Mrd. Euro aus Landesmitteln. Link zum Original
Der Investitionsstau in Krankenhäusern, Psychiatrien und Unikliniken soll abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Den Abbau des Investitionsstaus in den Krankenhäusern, Psychiatrien und Unikliniken. Link zum Original
Für alle Krankenhausbeschäftigten soll der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst gelten.
Wortlaut im Programm
Die Einführung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst für alle in einem Krankenhaus Beschäftigten. Link zum Original
Krankenhäuser sollen ausreichende Kapazitäten für Epidemien, Großunfälle und Naturkatastrophen vorhalten.
Wortlaut im Programm
Ausreichende Kapazitäten für Notfälle wie Epidemien, Seuchen, Großunfälle oder Naturkatastrophen. Link zum Original
Niedersachsen soll eine Bundesratsinitiative zur Abschaffung der Fallpauschalen starten.
Wortlaut im Programm
Eine Bundesratsinitiative zur Abschaffung des nicht auf angemessene Versorgung ausgerichteten Systems der Fallpauschalen (DRGs). Link zum Original
Bedarfsorientierte Personalschlüssel in Krankenhäusern sollen gesetzlich verbindlich geregelt werden.
Wortlaut im Programm
Verbindliche gesetzliche Regelungen für bedarfsorientierte Personalschlüssel in Krankenhäusern. Link zum Original
Ausgelagerte Dienste wie Reinigung, Küche und Labor sollen in die öffentlichen Kliniken zurückgeholt werden.
Wortlaut im Programm
Die Wiedereingliederung/Rückkehr von ausgelagerten Diensten (Reinigung, Küche, Labor) in die öffentlichen Kliniken. Link zum Original
Niedersachsen soll eine Bundesratsinitiative für eine einheitliche Gesundheits- und Pflegeversicherung für alle anstelle der Zwei-Klassen-Versicherung starten.
Wortlaut im Programm
Eine Bundesratsinitiative zur Abschaffung der Zwei–Klassen–Versicherung: Eine Gesundheits- und Pflegeversicherung für alle! Link zum Original
Ein Landesprogramm soll eine flächendeckende und wohnortnahe medizinische Versorgung im ländlichen Raum sichern.
Wortlaut im Programm
Ein Landesprogramm „Medizinische Versorgung im ländlichen Raum“, um eine flächendeckende und wohnortnahe Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Link zum Original
Pflege gilt als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Wortlaut im Programm
Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und daher ein wichtiger Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge. Deshalb dürfen Pflegeheime keine Anlageobjekte sein, die Rendite zu liefern haben – sie gehören in die öffentliche Hand. Link zum Original
Pflegeheime sollen keine Renditeobjekte sein und in öffentliche Hand überführt werden.
Wortlaut im Programm
Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und daher ein wichtiger Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge. Deshalb dürfen Pflegeheime keine Anlageobjekte sein, die Rendite zu liefern haben – sie gehören in die öffentliche Hand. Link zum Original
Eine menschenwürdige und bedarfsgerechte Pflege soll gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Politik, die gerecht und solidarisch ist sowie eine menschenwürdige und bedarfsgerechte Pflege gewährleistet. Link zum Original
Pflegeberufe sollen durch gute tarifliche Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen aufgewertet werden.
Wortlaut im Programm
Eine Aufwertung der Pflegeberufe durch gute tarifliche Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen. Link zum Original
Mehr Pflegekräfte sollen eingestellt und ausgebildet werden.
Wortlaut im Programm
Die Einstellung und Ausbildung von mehr Pflegekräften. Link zum Original
Die Altenpflege soll menschenwürdig sein und sich am konkreten Bedarf der Menschen ausrichten.
Wortlaut im Programm
Eine menschenwürdige Altenpflege, die sich am konkreten Bedarf der Menschen ausrichtet. Link zum Original
Bedarfsorientierte Personalschlüssel in der Pflege sollen gesetzlich verbindlich geregelt werden.
Wortlaut im Programm
Verbindliche gesetzliche Regelungen für bedarfsorientierte Personalschlüssel in der Pflege. Link zum Original
Eine höhere Fachkraftquote in ambulanten Pflegediensten soll die Minutenpflege beenden.
Wortlaut im Programm
Ein Ende der „Minutenpflege“ durch eine bessere Fachkraftquote in den ambulanten Pflegediensten. Link zum Original
Alternative Wohn- und Versorgungsformen für pflegebedürftige Menschen sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Den Ausbau alternativer Wohn- und Versorgungsformen für Menschen mit Pflegebedarf. Link zum Original
Pflegebedürftige sollen mehr Mitsprache bei Unterkunft und Verpflegung erhalten.
Wortlaut im Programm
Mehr Mitsprache von Betroffenen hinsichtlich ihrer Unterkunft und Verpflegung. Link zum Original
Niedersachsen soll eine Bundesratsinitiative für eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung starten, in der alle Menschen einschließlich Politikern, Selbstständigen und Beamten Mitglied sind.
Wortlaut im Programm
Eine Bundesratsinitiative aus Niedersachsen zur Einführung einer solidarischen Gesundheits- und Pflegeversicherung, durch die sichergestellt wird, dass alle in Deutschland lebenden Menschen, auch Politiker*innen, Selbstständige sowie Beamt*innen, Mitglied sind mit Beiträgen je nach ihrem individuellen Einkommen. Zur Berechnung sollen alle Einkommensarten herangezogen werden, inklusive Kapitalerträgen und Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Link zum Original
Die Beiträge zur solidarischen Gesundheits- und Pflegeversicherung sollen nach dem Einkommen aus allen Einkommensarten einschließlich Kapitalerträgen und Mieteinnahmen bemessen werden.
Wortlaut im Programm
Eine Bundesratsinitiative aus Niedersachsen zur Einführung einer solidarischen Gesundheits- und Pflegeversicherung, durch die sichergestellt wird, dass alle in Deutschland lebenden Menschen, auch Politiker*innen, Selbstständige sowie Beamt*innen, Mitglied sind mit Beiträgen je nach ihrem individuellen Einkommen. Zur Berechnung sollen alle Einkommensarten herangezogen werden, inklusive Kapitalerträgen und Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Link zum Original
Pflegebedürftige und pflegende Angehörige sollen die Hilfsangebote erhalten, die sie benötigen.
Wortlaut im Programm
Viele Menschen treibt die Sorge um, dass sie im Alter oder bei einer schweren Krankheit mit Leid und Schmerz allein gelassen werden oder ihren Angehörigen zur Last fallen. Die Politik muss den Menschen diese Ängste nehmen und dafür sorgen, dass Menschen mit Pflegebedarf und pflegende Familienangehörige endlich genau diejenigen Hilfsangebote bekommen, die sie benötigen. Link zum Original
Hospize, Palliativstationen und ambulante Palliativversorgung sollen weiter gefördert und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
In Niedersachsen hat sich in den vergangenen Jahren eine immer bessere Versorgung mit Hospizen, Palliativstationen und ambulanter Palliativversorgung entwickelt, bei der die Lebenszufriedenheit der Patient*innen sowie die Leidminderung im Mittelpunkt stehen. Solche Angebote wollen wir weiter fördern und ausbauen. Link zum Original
Betroffene und Angehörige sollen besser über Angebote der Palliativ- und Hospizversorgung informiert werden.
Wortlaut im Programm
Damit Betroffene und ihre Angehörigen die vorhandenen Angebote kennenlernen und nutzen können, wollen wir besser über die vorhandenen Möglichkeiten informieren. Link zum Original
Krank machende Lebens- und Umweltbedingungen sollen beseitigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dafür sorgen, dass krank machende Lebens- und Umweltbedingungen beseitigt werden. Link zum Original
Eine umfassende Gesundheitsberichterstattung soll regionale und geschlechtsspezifische Gesundheitsziele für einen Landesgesundheitsplan liefern.
Wortlaut im Programm
Eine umfassende Gesundheitsberichterstattung soll helfen, regionale und geschlechtsspezifische Gesundheitsziele in einem Landesgesundheitsplan zu entwickeln und umzusetzen. Link zum Original
Land und Kommunen sollen gemeinsam planen, damit die Menschen wohnortnah die benötigte Gesundheitsversorgung erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Gesundheitspolitik und die Planung des Landes mit den Kommunen soll dafür sorgen, dass die Menschen wohnortnah erhalten, was sie brauchen. Link zum Original
Die Gesundheitsversorgung soll in öffentlicher und gemeinwohlorientierter Hand organisiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Organisation der Gesundheitsversorgung in öffentlicher und gemeinwohlorientierter Hand. Link zum Original
Ein Landesgesundheitsplan mit konkret überprüfbaren Zielen soll aufgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Die Aufstellung eines Landesgesundheitsplans mit konkret überprüfbaren Zielen. Link zum Original
Allen Menschen soll eine umfassende und barrierefreie Gesundheitsversorgung bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Die Bereitstellung umfassender und barrierefreier Gesundheitsversorgung für alle Menschen. Link zum Original
Präventions- und Rehabilitationsangebote sollen für alle Versicherten kostenfrei sein.
Wortlaut im Programm
Die kostenfreie Präventions- und Rehabilitationsangebote für alle Versicherten. Link zum Original
Im Gesundheitswesen sollen Anti-Korruptionsbeauftragte eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Einsetzung von Anti-Korruptionsbeauftragten im Gesundheitswesen. Link zum Original
Apotheken sollen niedrigschwellige Gesundheitsberatung und Prävention übernehmen können.
Wortlaut im Programm
Apotheken können niedrigschwellige Angebote der Gesundheitsberatung und Prävention übernehmen. Link zum Original
Eine unabhängige Fachkommission soll den Finanzbedarf im Rettungsdienst festlegen.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir eine unabhängige Fachkommission zur Festsetzung des Finanzbedarfs im Rettungsdienst. Link zum Original
Kommunale Versorgungszentren beziehungsweise Polikliniken sollen eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtung kommunaler Versorgungszentren bzw. Polikliniken. Link zum Original
Mobile Arztpraxen sollen eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die Einführung mobiler Arztpraxen Link zum Original
Ein Förderprogramm soll Hausarztpraxen im ländlichen Raum unterstützen.
Wortlaut im Programm
Ein Förderprogramm für Hausarztpraxen im ländlichen Raum. Link zum Original
Speziell geschulte Gesundheitsfachkräfte (Gemeindeschwestern) sollen eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Den Einsatz von speziell geschulten Fachkräften („Gemeindeschwestern“). Link zum Original
Barrierefreie Shuttle-Services zu Arztpraxen und Apotheken sollen eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die Einführung von barrierefreien Shuttle-Services zu Arztpraxen und Apotheken. Link zum Original
Der öffentliche Gesundheitsdienst soll ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Neben dem Ausbau des klassischen öffentlichen Gesundheitsdienstes setzen wir uns für die Stärkung der Selbstorganisation chronisch erkrankter Menschen und die Unterstützung ihrer Organisationen ein. Link zum Original
Die Selbstorganisation chronisch Kranker und ihre Organisationen sollen gestärkt und unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Neben dem Ausbau des klassischen öffentlichen Gesundheitsdienstes setzen wir uns für die Stärkung der Selbstorganisation chronisch erkrankter Menschen und die Unterstützung ihrer Organisationen ein. Link zum Original
Rechte und Mitwirkungsmöglichkeiten von Patienten sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die Rechte und Mitwirkungsmöglichkeiten von Betroffenen müssen weiter gestärkt werden. Link zum Original
Die Ausgrenzung von Erkrankten, etwa mit HIV/AIDS, wird abgelehnt; Landespolitik soll Vorurteile abbauen.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns gegen die noch immer vorhandene Ausgrenzung von Erkrankten (wie z.B. im Bereich HIV/AIDS) und wollen eine Landespolitik, die Vorurteile abbaut und nicht schürt. Link zum Original
Unabhängige gemeinnützige Organisationen wie Krebs- und AIDS-Hilfen sollen besser gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Bessere Förderung unabhängiger gemeinnützige Organisationen wie die Krebs- und AIDS-Hilfen. Link zum Original
Die Stelle der oder des Landespatientenbeauftragten soll demokratisch gestärkt und finanziell besser ausgestattet werden.
Wortlaut im Programm
Eine demokratische Stärkung und bessere finanzielle Ausstattung der oder des Landespatientenbeauftragten. Link zum Original
Ambulante gemeindepsychiatrische Angebote wie Tagesstätten und Kontaktstellen sollen möglichst in öffentlicher Trägerschaft bereitstehen.
Wortlaut im Programm
Ein gutes ambulantes Angebot von gemeindepsychiatrischen Einrichtungen wie zum Beispiel Tagesstätten und Kontaktstellen, möglichst in öffentlicher Trägerschaft, hilft Rückfälle und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden und stabilisiert die Erkrankten. Link zum Original
Ambulante gemeindepsychiatrische Angebote für traumatisierte Kriegsflüchtlinge werden als notwendig angesehen.
Wortlaut im Programm
Derzeit werden insbesondere ambulante Angebote in gemeindepsychiatrischen Einrichtungen für traumatisierte Kriegsflüchtlinge gebraucht. Link zum Original
Die Psychiatrie soll verbindlich gut mit Personal ausgestattet sein.
Wortlaut im Programm
Eine verbindliche und gute Personalausstattung ist im psychiatrischen Bereich besonders wichtig. Link zum Original
Psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung sollen stärker verzahnt werden.
Wortlaut im Programm
Eine stärker verzahnte psychiatrische und psychotherapeutische Versorgungsstruktur. Link zum Original
Auf kommunaler Ebene soll ein unabhängiges psychosoziales Beratungssystem aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Ein unabhängiges psychosoziales Beratungssystem auf kommunaler Ebene. Link zum Original
Für Geflüchtete sollen Traumazentren mit integrierter Lebensberatung eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Traumazentren mit integrierter Lebensberatung für Geflüchtete. Link zum Original
Die Förderung der Kinder- und Jugendgesundheit gilt als öffentliche Aufgabe.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist die Förderung von Kinder- und Jugendgesundheit eine öffentliche Aufgabe. Wir wollen ihre Familien mit Schul- und Kita-Gesundheitsdiensten besser entlasten. Link zum Original
Familien sollen durch Schul- und Kita-Gesundheitsdienste entlastet werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist die Förderung von Kinder- und Jugendgesundheit eine öffentliche Aufgabe. Wir wollen ihre Familien mit Schul- und Kita-Gesundheitsdiensten besser entlasten. Link zum Original
Breitenwirksame Programme für Bewegung und gesunde Ernährung sollen eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die Einführung breitenwirksamer Programme für Bewegung und gesunde Ernährung. Link zum Original
Niedrigschwellige Programme zur Suchtprävention sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Den Ausbau niedrigschwelliger Programme zur Suchtprävention. Link zum Original
Für suchtmittelkonsumierende Kinder und Jugendliche soll es flächendeckend Therapieangebote geben.
Wortlaut im Programm
Flächendeckende Therapieangebote für Suchtmittel konsumierende Kinder und Jugendliche. Link zum Original
Die Gesundheitspolitik soll dem Stand der medizinischen Wissenschaft entsprechen und den Menschen als soziales Wesen begreifen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE steht für eine Gesundheitspolitik auf der Höhe der medizinischen Wissenschaft, die den Menschen als soziales Wesen und im Verhältnis der gesellschaftlichen Reproduktion begreift. Link zum Original
Das Gesundheitswesen soll in öffentliche Hand überführt werden.
Wortlaut im Programm
Unsere Vision ist Gesundheit als Menschenrecht und Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Deshalb gehört das Gesundheitswesen in die öffentliche Hand. Link zum Original
Statt Wettbewerb und Profitlogik soll eine bedarfsorientierte Finanzierung allen Menschen Zugang zu guter medizinischer Versorgung ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Statt Wettbewerb und Profitlogik im Gesundheitssystem wollen wir eine bedarfsorientierte Finanzierung, die allen Menschen einen Zugang zu guter medizinischer Versorgung auf dem neusten Stand ermöglicht. Link zum Original
Die Leistungen des Gesundheitswesens sollen uneingeschränkt der bedarfsgerechten Versorgung aller im Land lebenden Menschen dienen.
Wortlaut im Programm
Die Leistungen des Gesundheitswesens sollen uneingeschränkt der bedarfsgerechten gesundheitlichen Versorgung aller im Land lebenden Menschen dienen. Sie müssen flächendeckend, wohnortnah, zeitnah und unabhängig von der sozialen Situation zur Verfügung stehen. Link zum Original
Gesundheitsleistungen sollen flächendeckend, wohnortnah, zeitnah und unabhängig von der sozialen Lage verfügbar sein.
Wortlaut im Programm
Die Leistungen des Gesundheitswesens sollen uneingeschränkt der bedarfsgerechten gesundheitlichen Versorgung aller im Land lebenden Menschen dienen. Sie müssen flächendeckend, wohnortnah, zeitnah und unabhängig von der sozialen Situation zur Verfügung stehen. Link zum Original
Studien zu gendergerechter Medizin und die Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten zu deren Ergebnissen werden finanziell gefördert.
Wortlaut im Programm
Finanzielle Förderung von Studien zur genderfreundlichen Medizin und Weiterbildung von Ärzt*innen zu den neuesten Erkenntnissen der Studien. Link zum Original
In Niedersachsen gibt es einen Anspruch auf Hebammenhilfe.
Wortlaut im Programm
Einen Anspruch auf Hebammenhilfe in Niedersachsen. Das Land hat die Ausbildung und Finanzierung von ausreichend Hebammen sicherzustellen. Link zum Original
Das Land stellt die Ausbildung und Finanzierung ausreichend vieler Hebammen sicher.
Wortlaut im Programm
Einen Anspruch auf Hebammenhilfe in Niedersachsen. Das Land hat die Ausbildung und Finanzierung von ausreichend Hebammen sicherzustellen. Link zum Original
Pflegende Angehörige werden bei Antragstellungen intensiver unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die intensivere Unterstützung pflegender Angehöriger bei Antragsstellungen. Link zum Original
Das Pflegegeld für pflegende Angehörige wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Die Erhöhung der Pflegegelder für pflegende Angehörige. Link zum Original
Die ärztliche Versorgung auf dem Land soll durch öffentlich getragene kommunale Versorgungszentren gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Die Gewährung ärztlicher Versorgung auf dem Land durch öffentlich getragene kommunale Versorgungszentren, Gemeindeschwesterkonzepte und die Förderung der Niederlassung von Ärzt*innen. Link zum Original
Gemeindeschwesterkonzepte sollen zur ärztlichen Versorgung auf dem Land eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Gewährung ärztlicher Versorgung auf dem Land durch öffentlich getragene kommunale Versorgungszentren, Gemeindeschwesterkonzepte und die Förderung der Niederlassung von Ärzt*innen. Link zum Original
Die Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten auf dem Land soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die Gewährung ärztlicher Versorgung auf dem Land durch öffentlich getragene kommunale Versorgungszentren, Gemeindeschwesterkonzepte und die Förderung der Niederlassung von Ärzt*innen. Link zum Original
Aids-Prävention und die Integration HIV-positiver Menschen sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die Stärkung der Aids-Prävention und der Integration von HIV-positiven Menschen. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Niedersachsen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.