Queere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
BIW00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 516
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Queere Menschen mit Behinderung erhalten besondere Unterstützung.
- Queere Jugendliche sollen stärkende und geschützte Räume erhalten.
- Queere Jugendangebote werden gefördert, auch durch ergänzende digitale Angebote.
- Die Maßnahmen zum Schutz von LGBTQIA+-Personen vor Hass und Gewalt werden verstärkt.
- Es werden weitere Maßnahmen zur Bekämpfung von Homo-, Bi-, Trans- und Interfeindlichkeit ergriffen.
- Die Mitwirkung älterer LGBTQIA+-Personen in politischen Vertretungen wie der Seniorenvertretung wird sichergestellt.
- Den besonderen Bedürfnissen älterer LGBTQIA+-Personen in Betreuung und Pflege wird Rechnung getragen.
- Geeignete Wohnformen für ältere LGBTQIA+-Personen werden gefördert.
- Mit der sexuellen Orientierung zusammenhängende Lohnlücken werden identifiziert und beseitigt.
- Gleichgeschlechtliche Ehepartner erhalten gleiche Rechte, insbesondere bei Adoptionen.
- Das Transsexuellengesetz wird durch ein modernes Selbstbestimmungsgesetz ersetzt.
- Die Stelle der Ansprechperson für queere Menschen bei der Polizei Bremen wird aufgestockt.
- Die Stelle der Ansprechperson für queere Menschen im Bildungsbereich wird aufgestockt.
- Queere Menschen sollen eine in Vollzeit tätige, sensibilisierte und fortgebildete Ansprechperson haben.
- Beratungs-, Betreuungs- und Behandlungsangebote sollen binäre Geschlechter und Geschlechteridentitäten berücksichtigen.
- Es werden Pflegeangebote geschaffen, die den Bedürfnissen von Migrantinnen und Migranten sowie queeren, trans- und intergeschlechtlichen Menschen entsprechen.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Die Belange von LGBTQIA+-Personen werden in verschiedenen Bereichen weiter unterstützt.
- Alle queeren Menschen sollen als gleichberechtigter Teil der Gesellschaft in Bremen leben können.
- Queere Symbole und Kunst im öffentlichen Raum werden als Zeichen gegen Diskriminierung, Verfolgung und Ausgrenzung gestärkt.
- Der 2014 beschlossene „Landesaktionsplan Homophobie“ wird evaluiert und aktualisiert.
CDU 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Der Schutz von lesbischen, schwulen, bi-, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Personen wird verstärkt und ihrer Diskriminierung entgegengewirkt.
- Gewalt gegen queere Menschen wird nicht geduldet und konsequent verfolgt.
- Vorhandene Beratungs- und Hilfsangebote für queere Menschen werden weiterentwickelt.
- Queere Beratungs- und Hilfsangebote werden für besondere Schutzbedarfe sensibilisiert.
Grüne 1030
Mehr Rechte oder Angebote 30
- Die Forschung zu geschlechtsspezifischer Medizin und Pflege wird gestärkt und in der Praxis konsequenter umgesetzt.
- Für queere ältere Menschen werden besondere Angebote entwickelt.
- Für pflegebedürftige queere Personen werden Angebote geschaffen.
- Bestehende Pflegeeinrichtungen werden stärker für queere Menschen sensibilisiert.
- Der bremische Arbeitsmarkt wird für Frauen und nicht-binäre Personen besser geöffnet.
- Alle Geschlechter sollen gleich bezahlt werden.
- Viele geschlechtergetrennte Schultoiletten werden durch Einzelkabinen ersetzt.
- Aus dem Skandal um Rassismus, Queer- und Frauenfeindlichkeit bei der Feuerwehr Bremen sollen weitere Konsequenzen für die Diversität in der Feuerwehr gezogen werden.
- Die Polizei soll in Öffentlichkeitsarbeit und Personalmarketing gezielt Menschen mit Migrationsgeschichte und queere Menschen ansprechen.
- Der Skandal um Rassismus, Queer- und Frauenfeindlichkeit bei der Feuerwehr Bremen wird weiter konsequent aufgearbeitet.
- Die Förderung von Frauen und nicht-binären Personen in der Justiz wird mit einem Geschlechterförderplan gestärkt.
- Die gleichberechtigte Berücksichtigung aller Geschlechter bei Beurteilungen, Beförderungen und Gremienbesetzungen in der Justiz wird geregelt.
- Antidiskriminierung, Queerpolitik und Gleichstellung aller Geschlechter werden Querschnittsaufgabe im Senat.
- Das Landesgleichstellungsgesetz wird deutlich verbessert und inklusiv für alle Geschlechter gestaltet.
- Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und andere menschenfeindliche Ideologien werden strukturell und institutionell bekämpft.
- Der Landesaktionsplan gegen Homo-, Trans- und Interphobie wird bis 2035 fortgeschrieben.
- Eine sichere und unterstützende Atmosphäre für Coming-out und Transition wird geboten.
- Das Landesgleichstellungsgesetz wird novelliert, um die Gleichbehandlung aller Geschlechter im öffentlichen Dienst voranzubringen.
- Die Maßnahmen des Landesaktionsplans zur Umsetzung der Istanbul-Konvention werden in Kooperation mit dem Betroffenenbeirat umgesetzt.
- Aufklärung zu häuslicher und sexualisierter Gewalt in Behörden, Polizei und Justiz wird ausgebaut.
- Schutzwohnungen für junge inter*, trans* und homosexuelle Personen, die im Umfeld Gewalt erfahren, werden eingerichtet.
- Beratungsangebote im Bereich geschlechtliche Vielfalt werden weiter gefördert und bei Bedarf angepasst.
- Orte, an denen jugendliche Frauen, Lesben, inter*, trans* und agender Personen zusammenfinden, werden unterstützt.
- Der Landesaktionsplan gegen Homo-, Trans*- und Inter*phobie wird bis 2035 fortgeschrieben.
- Die Stelle einer oder eines Queerbeauftragten des Landes Bremen wird geschaffen.
- Das Landesgleichstellungsgesetz wird überarbeitet und berücksichtigt alle Geschlechtsidentitäten.
- Queere Erinnerungskultur wird gestärkt.
- Queere Erinnerungskultur wird im Geschichtsunterricht an Schulen thematisiert.
- Kooperationen mit bedrängten zivilgesellschaftlichen Gruppen, etwa queeren Communities, in Partnerstädten werden weiter gefördert.
- Eingetragene Partnerschaften und Regenbogenfamilien sollen europaweit mit ihren Rechten anerkannt werden.
Ohne klare Richtung 10
- Queere Menschen sollen offen leben können.
- Die Errungenschaften von Frauen, queeren Menschen, Menschen mit Behinderung und von Rassismus Betroffenen werden in der Schule stärker thematisiert.
- Am 17. Mai wird vor der Bürgerschaft und am Rathaus die Progress-Regenbogenfahne gehisst.
- Am 20. November wird vor der Bürgerschaft und am Rathaus die Transfahne gehisst.
- Die statistische Erfassung von Hasskriminalität bei den Staatsanwaltschaften soll erweitert werden, um Taten gegen Frauen, queere Personen, BIPoC, Migranten und Menschen mit Behinderung sichtbar zu machen.
- Transfeindlichkeit wird abgelehnt.
- Trans*feindlichkeit wird abgelehnt.
- FINTA*-Personen können selbstbestimmt und unabhängig von männlicher und staatlicher Einmischung leben.
- FINTA*-Personen in Bremen können selbstständig einen existenzsichernden Lebensunterhalt verdienen.
- Queere Jugendliche werden gestärkt.
Linke 230
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 29
- Der Senat erarbeitet und setzt eigene Gleichstellungsstrategien gegen die Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund und mit diversem Geschlecht auf dem Arbeitsmarkt um.
- Die Awareness-Arbeit im Viertel, auf dem Freimarkt und darüber hinaus wird verlässlich finanziert.
- Es werden Freiräume für Frauen und queere Personen geschaffen.
- Es werden Vernetzungsangebote für politisches Engagement von Frauen und queeren Personen geschaffen.
- Die freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung wird respektiert und aktiv gefördert.
- Queere Menschen werden rechtlich vollständig gleichgestellt.
- Der Schutz vor Diskriminierung aufgrund geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung wird Bestandteil des Landesantidiskriminierungsgesetzes.
- Das Angebot an Psychotherapie, Hormonvergabe und anderen medizinischen Leistungen für trans- und intersexuelle Menschen wird verbessert.
- Mittelfristig werden alle medizinischen Behandlungen im Rahmen der Transition an einem öffentlichen Krankenhaus in Bremen und Bremerhaven gebündelt.
- Beratungsangebote für queere Familien und queere Menschen mit Kinderwunsch werden besser ausgestattet.
- Bremen setzt sich im Bundesrat dafür ein, die rechtliche Diskriminierung lesbischer und transidenter Eltern im Abstammungsrecht abzuschaffen.
- Die Kosten für Kinderwunschbehandlungen werden auch für lesbische und andere queere Familienkonstellationen als Krankenkassenleistung übernommen.
- Queere Geflüchtete erhalten besonderen Schutz.
- Queere Geflüchtete erhalten sichere, eigenständige Unterkünfte.
- Queere Geflüchtete erhalten Freizügigkeit bei der Wahl des Wohnorts.
- In Behörden und Verwaltung gibt es Ansprechpersonen, die für den Umgang mit migrantischen LGBTIQ*-Personen ausgebildet sind.
- Die Stelle der LGBTIQ*-Ansprechperson bei der Bremer Polizei wird auf eine zweite Stelle ausgeweitet.
- In Bremen wird ein queerer Kulturort etabliert.
- Im Landessportbund und in den Vereinen werden Queer-Ansprechpersonen benannt.
- Umgang mit und Prävention von Homophobie und Transfeindlichkeit werden auch im Sportunterricht an Schulen behandelt.
- In Werkstätten für behinderte Menschen werden Ansprechpersonen für LGBTIQ*-Personen eingerichtet.
- In Bremerhaven wird ein Treffpunkt für queere Jugendliche geschaffen.
- In Bremerhaven werden Beratungsangebote und Schulaufklärung zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt geschaffen.
- Angebote der offenen Jugendarbeit sind auch für queere, geflüchtete und behinderte Jugendliche zugänglich, bei Bedarf mit zielgruppenspezifischen Angeboten.
- Arbeit gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung aufgrund der geschlechtlichen Identität wird als Querschnittsaufgabe der Schule verankert.
- Es gibt spezifische Angebote für junge queere Geflüchtete.
- Ein Ort zur Dokumentation der Verfolgung queerer Menschen in der NS-Zeit wird entwickelt.
- Die innere Führungs- und Betriebskultur der Berufsfeuerwehr wird verändert, um eine diversere Belegschaft zu ermöglichen.
- Bei der Staatsanwaltschaft wird ein Schwerpunktdezernat zur Verfolgung von Hasskriminalität und Queerfeindlichkeit eingerichtet.
Weniger Pflichten 1
FDP 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Gegen Diskriminierung von LGBTQIA+-Menschen gilt eine Null-Toleranz-Politik.
- Gewalt gegen LGBTQIA+-Menschen wird verhindert und konsequent verfolgt.
- Hasskriminalität gegen LGBTQIA+-Menschen wird in der Statistik als LSBTI-feindliche Tat erfasst.
- Für LGBTQIA+-Menschen werden genügend Anlaufstellen und Schutzwohnungen geschaffen.
- Die Sichtbarkeit der LGBTQIA+-Community wird durch die Förderung von Community-Spaces erhöht.
- Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz wird um den Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität erweitert.
Koalitionsvertrag 637
Mehr Geld 2
- Auf Bundesebene wird gefordert, die Benachteiligung lesbischer und queerer Familien bei der finanziellen Förderung von Kinderwunschbehandlungen abzuschaffen.
- Auf Bundesebene wird ein Entschädigungsfonds für Opfer fremdbestimmter Operationen und medizinischer Zwangsmaßnahmen in der inter* und trans* Community gefordert.
Mehr Rechte oder Angebote 36
- Es wird ein kontinuierliches Monitoring queerfeindlicher Gewalt aufgebaut.
- Für junge LGBTIQ*-Personen, die Gewalt in Umfeld oder Familie erfahren, werden Schutzwohnungen eingerichtet.
- Das Landesgleichstellungsgesetz wird evaluiert und unter Berücksichtigung queerer Identitäten weiterentwickelt.
- Auf Basis einer Evaluation des Landesgleichstellungsgesetzes werden Schritte zur Einbeziehung weiterer benachteiligter Geschlechtsidentitäten festgelegt.
- Der Landesaktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention wird in Kooperation mit dem Betroffenenbeirat weiter umgesetzt und stetig evaluiert.
- Für junge LGBTIQ*-Personen, insbesondere inter* und trans* Personen mit Gewalterfahrung, werden Schutzwohnungen eingerichtet.
- Ein kontinuierliches Monitoring queerfeindlicher Gewalt mit Daten aus dem Hilfesystem wird etabliert, um auch nicht angezeigte Vorfälle zu erfassen.
- Der Landesaktionsplan gegen Queerfeindlichkeit wird ressortübergreifend umgesetzt.
- Der Landesaktionsplan wird gemeinsam mit Vertretern der LGBTIQ*-Community neu aufgelegt.
- Im Haushalt werden Landesmittel für Maßnahmen des Landesaktionsplans und weitere queere Projekte vorgesehen.
- Mit dem Queerpolitischen Beirat wird geprüft, wie queerpolitische Belange ressortübergreifend berücksichtigt werden können.
- Die Förderung der Beratungsstellen für queere Menschen in Bremen, Bremen-Nord und Bremerhaven wird gesichert und bedarfsgerecht ausgebaut.
- Ein queerer, soziokultureller Treffpunkt in Bremerhaven soll realisiert werden.
- Auf Bundesebene wird gefordert, die Benachteiligung lesbischer und queerer Familien bei der finanziellen Förderung von Kinderwunschbehandlungen abzuschaffen.
- Auf Bundesebene wird gefordert, Artikel 3 des Grundgesetzes um den Schutz vor Diskriminierung aufgrund sexueller Identität zu ergänzen.
- Bei Schulneubauten werden Einzelkabinentoiletten ohne Geschlechtertrennung für trans* und nicht-binäre Schülerinnen und Schüler vorgesehen.
- Geschichte, Unterdrückung und Widerstand queerer Menschen werden im Schulunterricht stärker behandelt.
- Gemeinsam mit der LGBTIQ-Community wird ein queerer Erinnerungsort in Bremen geschaffen.
- Im Gesundheitswesen wird ein sensiblerer Umgang mit queeren Menschen, besonders in Endokrinologie, Gynäkologie und Psychotherapie, für notwendig gehalten.
- In allen öffentlichen Einrichtungen sollen trans, inter und nicht binäre Menschen besser wahrgenommen und unterstützt werden.
- Das Personal öffentlicher Einrichtungen wird durch Fortbildungen für die Belange von trans, inter und nicht binären Menschen sensibilisiert.
- Es wird geprüft, wie medizinische Praxen und Einrichtungen beim Aufbau von Queerkompetenz unterstützt werden können.
- Pflegeheime sollen unterschiedliche Lebenslagen und Bedürfnisse, etwa von Migrantinnen und Migranten, trans- und intergeschlechtlichen Menschen oder Menschen mit Behinderungen, besser berücksichtigen.
- Mit Werkstätten und Wohnheimen für behinderte Menschen werden Gespräche geführt, um eine queersensible Umgebung für LGBTIQ*-Personen mit Behinderung sicherzustellen.
- Institutionen und Projekte zur Inklusion queerer Menschen mit Behinderungen ins Erwerbsleben werden unterstützt.
- Für queere Jugendliche in konflikthaften Familienkonstellationen werden Schutzwohnungen bereitgestellt.
- Ein queerer Träger soll eine Vertretungsperson in die Seniorenvertretung entsenden.
- Für queere Geflüchtete werden Unterkunftsmöglichkeiten außerhalb der Gemeinschaftsunterkünfte eingerichtet.
- Bei der Ausgestaltung des Asylrechts auf Bundes- und EU-Ebene werden menschenrechtskonforme, minderheitensensible Lösungen etwa für geschlechtsspezifisch Verfolgte, queere Personen und ethnische Minderheiten angestrebt.
- Für die LSBTIQ*-Ansprechperson der Polizei wird eine qualifizierte Vertretungslösung geschaffen.
- Es wird geprüft, wie Konzepte gegen sexistisches, rassistisches oder queerfeindliches Verhalten auf Veranstaltungen besser unterstützt werden können.
- Der Schutz von trans-, intergeschlechtlichen und nicht-binären Menschen im Strafvollzug wird durch Anpassung der Strafvollzugsgesetze gestärkt.
- Die Dezernentinnen und Dezernenten für Hasskriminalität der Staatsanwaltschaft tauschen sich regelmäßig mit dem Queerpolitischen Beirat aus.
- Prävention von Queerfeindlichkeit und Inklusion werden feste Bestandteile der Übungsleiterausbildung.
- Eine Projektgruppe aus Sportvereinen, -verbänden, queeren Trägern und Sportressort unterstützt Programme gegen Queerfeindlichkeit und entwickelt neue Maßnahmen.
- Eingetragene Partnerschaften und Regenbogenfamilien sollen europaweit mit ihren Rechten anerkannt werden.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Die Belange von Frauen und queeren Menschen im Gesundheitssektor werden gestärkt.
- Die Belange queerer Menschen werden in allen Lebensbereichen berücksichtigt.
- Die Polizeistatistik zur politisch motivierten Kriminalität wird ausgebaut, um Hasskriminalität gegen bestimmte Gruppen sichtbarer zu machen.
- Im Sicherheitsbericht 2026 wird eine Dunkelfeldstudie zu queerfeindlicher Gewalt vorgelegt.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 1250
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 50
- Im Rahmen von Housing First werden insbesondere Angebote für junge Menschen, Frauen und queere Menschen geschaffen.
- Für besonders vulnerable Gruppen werden Notschlafstellen geschaffen, die unabhängig von Leistungsrecht und Aufenthaltsstatus offenstehen.
- Fortbildungen zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt werden für das Personal in der Psychiatrie verpflichtend.
- In der Psychiatrie werden weitere geschützte, nutzbare Räume für queere Menschen, Frauen, von Rassismus Betroffene und andere marginalisierte Gruppen geschaffen.
- Queere Sportangebote in Bremen werden stärker gefördert und ausgebaut.
- Zielgruppenspezifische Jugendangebote für queere, geflüchtete und behinderte Jugendliche werden ausgebaut.
- Kostenlose Selbstverteidigungsangebote für junge FLINTA*-Personen werden ausgebaut.
- Präventive Ansätze wie Jugendarbeit durch Sport, Diskriminierungsschutz und Partizipationsangebote werden gestärkt.
- Deradikalisierungs-, Präventions- und Ausstiegsprogramme gegen Antifeminismus, Queerfeindlichkeit und Faschismus werden gestärkt.
- Frauen, queere Menschen und andere strukturell benachteiligte Gruppen sollen überall dort beteiligt und vertreten sein, wo Entscheidungen getroffen werden.
- Ein dauerhaft finanziertes Landesprogramm gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit soll eingerichtet werden.
- Frauen- und queerpolitische Perspektiven sollen in allen Politikfeldern, Entscheidungen und in der Haushaltsplanung von Anfang an berücksichtigt werden.
- In Bremen und Bremerhaven sollen Maßnahmen zur Verbesserung queeren Lebens umgesetzt werden.
- Prävention durch Aufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt hat besondere Priorität.
- Alle Berufsgruppen, die mit Betroffenen queerspezifischer Gewalt in Kontakt kommen, sollen möglichst schon in der Ausbildung sensibilisiert und geschult werden.
- Ein Sonderdezernat für Hasskriminalität und Verbrechen gegen queere Menschen soll eingerichtet werden.
- Das zweiwöchentliche Angebot queersensibler Anzeigenaufnahme soll bei Bedarf erweitert werden.
- Eine queersensible Anzeigenaufnahme nach individueller Terminabsprache soll ermöglicht werden.
- Für die Ansprechperson für LGBTIQ* bei der Bremer Polizei soll eine zweite Stelle geschaffen werden.
- Queeres Leben soll in Gewaltschutzkonzepten von Unterkünften für Obdachlose und Geflüchtete, Jugendwohngruppen, Wohngruppen für Menschen mit Behinderung, Justizvollzugsanstalten und psychiatrischen Einrichtungen berücksichtigt werden.
- Spezielle Angebote für queere Wohnungslose sollen geschaffen und unterstützt werden.
- Das Jugendhilfesystem soll gute Unterbringungsmöglichkeiten für queere Jugendliche erhalten.
- In Bremen soll eine queere Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete geschaffen werden.
- Das Migrationsamt soll klare Richtlinien für einen menschenwürdigen Umgang mit queeren Geflüchteten schaffen.
- Das Migrationsamt soll den besonderen Schutzbedarf queerer Geflüchteter anerkennen.
- Pflegepersonal soll zu den Bedürfnissen queerer Pflegebedürftiger fortgebildet werden.
- Queersensibel arbeitende Pflegeangebote sollen unterstützt werden.
- In allen Pflegebereichen sollen die besonderen Bedürfnisse queerer Pflegebedürftiger berücksichtigt werden.
- Das Selbstbestimmungsgesetz soll auf Bundesebene geschützt und ausgebaut werden.
- Das sogenannte Militärgeschlecht soll abgeschafft werden.
- Geschlechtsangleichende Versorgung soll weiterhin von den Krankenkassen finanziert werden, auch außerhalb eines binären Geschlechtersystems.
- Die Fälle von Menschen, die nach dem Transsexuellengesetz transitionieren mussten, sollen eingehend aufgearbeitet werden.
- Die Fälle von inter* Personen, denen Konsultationen und Maßnahmen aufgezwungen wurden, sollen eingehend aufgearbeitet werden.
- Im Gesundheitsamt soll ein monatlicher Testtag für queere Menschen eingerichtet werden.
- Bremen soll sich im Bundesrat für eine Reform des Abstammungsrechts einsetzen, die queeren Familien volle Rechte einräumt.
- Eine Reform des Abstammungsrechts soll die Geschlechtsidentität von trans* Eltern respektieren.
- Eine Reform des Abstammungsrechts soll die Adoption für queere Paare erleichtern.
- Für betreffende Gesetze soll eine Konsultationspflicht des queerpolitischen Beirats gelten.
- Der queerpolitische Beirat soll in betreffende Ausschüsse geladen werden.
- Der Landesaktionsplan gegen Homo-, Trans- und Interphobie soll mit konkreten Zielen hinterlegt und an die Ressorts gebunden werden.
- Queere Orte in Bremen und Bremerhaven sollen geschützt und gestärkt werden.
- Selbstorganisierte queere Gruppen sollen finanziell unterstützt werden.
- Bremerhaven soll ein festes Budget für queere Projekte erhalten.
- Trans* Athletinnen und Athleten sollen gefördert werden.
- Trans* Personen sollen im Land Bremen ihrer Identität entsprechend trainieren können.
- Der Schutz geschlechtlicher und sexueller Identität soll in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes aufgenommen werden.
- Gewaltschutzkonzepte werden in allen Unterkünften verbindlich umgesetzt und weiterentwickelt, insbesondere für Frauen, Kinder, queere Geflüchtete, Menschen mit Behinderung und traumatisierte Personen.
- Für queere Geflüchtete wird eine eigene kommunale Unterkunft eingerichtet.
- Psychosoziale Unterstützung und mehrsprachige Angebote werden insbesondere für vulnerable Gruppen gestärkt.
- Zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und Diskriminierung werden unterstützt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 7
- Queere Projekte und queere Sichtbarkeit werden abgesichert.
- Die Ansprechperson für LGBTIQ* bei der Bremer Polizei soll langfristig finanziell abgesichert werden.
- Die medizinische Versorgung von trans* und inter* Personen in Bremen soll sichergestellt werden.
- Die Landesunterstützung zur Kinderwunschbehandlung lesbischer Paare in Bremen soll erhalten bleiben.
- Die CSDs in Bremen und Bremerhaven sollen weiterhin stattfinden, finanziert und sicher sein.
- Die Arbeit des queerpolitischen Beirats soll fortgeführt werden.
- Der Landesaktionsplan gegen Homo-, Trans- und Interphobie soll fortgeführt werden.
Ohne klare Richtung 5
- Gleichstellung soll sich nicht auf mehr privilegierte Personen in Führungspositionen beschränken, sondern auch Frauen und queere Menschen in schlecht bezahlter Sorgearbeit und prekärer Beschäftigung erreichen.
- Es soll verlässliche Zahlen zu queerfeindlicher Gewalt geben.
- Die Wirkung des Gesetzes zur Behandlung von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung soll untersucht werden.
- An der Bürgerschaft soll zu bestimmten Gedenk- und Aktionstagen die Progress Pride Flag bzw. die trans* Flagge gehisst werden.
- Leitlinie ist der Schutz besonders vulnerabler Gruppen wie Kinder, unbegleitete Minderjährige, Schwangere, Alleinerziehende, queere und traumatisierte Geflüchtete.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht