Queere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
SPD 11
Mehr Rechte oder Angebote 11
- LSBTIQ*-Jugendliche erhalten stärkende Räume.
- Queere Jugendangebote werden im urbanen und im ländlichen Raum gefördert.
- Die LSBTIQ*-Kinder- und Jugendarbeit wird in die Jugendförderpläne aufgenommen.
- Träger der Altenhilfe werden dafür sensibilisiert, dass LSBTIQ*-kultursensible Pflege und Betreuung Standard wird.
- Die queere Seniorinnen- und Seniorenarbeit einschließlich Freizeitangeboten wird gefördert.
- Beratungsstellen für queere Seniorinnen und Senioren werden unterstützt.
- Generationenübergreifender Austausch, etwa in queeren Wohnprojekten in Mehrgenerationenhäusern, wird unterstützt.
- Inner- und überbetriebliche LGBTIQ*-Netzwerke und Zusammenschlüsse anderer von Diskriminierung betroffener Gruppen werden gefördert.
- CSD-Feste im ganzen Land werden durch eine strukturelle und finanzielle Sockelförderung ermöglicht.
- Die Vielfalt queeren Lebens wird durch Zusammenarbeit der LSBTIQ*-Netzwerke mit Tourismus NRW sichtbarer gemacht.
- Ein jährliches LSBTIQ*-Kulturfestival von nationaler Bedeutung in Anlehnung an die Hirschfeld-Tage wird etabliert.
Grüne 419
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Queere Jugendarbeit wird nachhaltig gefördert.
- Bei der Förderung queerer Jugendarbeit liegt ein besonderes Augenmerk auf ländlichen Räumen und Intersektionalität.
- Fort- und Weiterbildungen von Beschäftigten in Behörden und Familienberatungsstellen zu Regenbogenfamilien werden koordiniert.
- Die Lehrpläne werden überarbeitet, um Stigmatisierung und Diskriminierung geschlechtlicher und sexueller Minderheiten entgegenzuwirken.
- Der Sexualkundeunterricht wird diskriminierungsfrei gestaltet.
- Es werden spezielle Angebote für wohnungslose Frauen, Haustierbesitzende, queere Menschen und Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit geschaffen.
- Pflege soll die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention erfüllen sowie kultur- und LSBTIQ*-sensibel ausgerichtet sein.
- Der Aktionsplan für queeres Leben wird weiterentwickelt und konsequent umgesetzt.
- Der Aktionsplan für queeres Leben wird in allen Ministerien umgesetzt und als Querschnittsaufgabe dauerhaft verankert.
- Niedrigschwellige und intersektionale Beratung, Koordination, Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, psychosoziale Beratung und Selbsthilfegruppen für queere Menschen werden ausgebaut und gestärkt.
- Auch jenseits der großen Städte werden Angebote für queere Menschen geschaffen.
- Ein wirksames Konzept zur Bekämpfung von Hasskriminalität wird vorgelegt.
- Es werden qualifizierte, lokal verankerte Kontaktstellen für queere Opfer von Hasskriminalität und Gewalt geschaffen.
- Für geflüchtete Frauen, Kinder und queere Menschen werden Schutzräume geschaffen.
- Für genderqueere Personen wird passgenaue Unterstützung mit separaten Rückzugsräumen und geschultem Personal geschaffen.
- Trans* Frauen erhalten gesicherten Zugang zu Frauenhilfestrukturen und Schutz darin.
- Polizei und Justiz setzen Schwerpunkte bei der Bekämpfung von Gewalttaten gegen Frauen und queere Personen.
Bleibt wie bisher 3
FDP 16
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Gegen Benachteiligungen wird politisch vorgegangen, unabhängig davon, ob Frauen, Männer oder diverse Personen betroffen sind.
- Das Landesdiversitätsgesetz nimmt auch die Belange von Männern und diversen Personen auf.
- Männer und diverse Personen werden als Bewerbende für das Amt der Diversitätsbeauftragten zugelassen.
- Die Förderung von Projekten gegen Diskriminierung jeder Art, etwa von LSBTIQ*, wird ausgebaut.
- Es wird eine LSBTIQ*-sensible Altenpflege nach dem Vorbild der kultursensiblen Altenpflege eingeführt.
- Für LSBTIQ*-sensible Altenpflege werden regional verteilte, strukturell verankerte Piloteinrichtungen geschaffen.
- Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität wird entschieden bekämpft.
- Die Beratung für LSBTIQ* wird vor allem im ländlichen Raum ausgebaut.
- Die Förderung von Selbsthilfe, Beratung und der Koordinierungsstelle Trans wird fortgeführt und weiterentwickelt.
- Sicherheitsbehörden, Polizei und Justiz werden in Aus- und Fortbildung für homo- und transfeindliche Hasskriminalität sensibilisiert.
- Es wird die vollständige Gleichstellung von LSBTIQ*-Personen und Regenbogenfamilien angestrebt.
- LSBTIQ*-Feindlichkeit wird durch Aufklärung über Verschwörungstheorien und stärkere Aufklärungsarbeit in der Schule entgegengetreten.
- Die Aufnahme des Merkmals „sexuelle Identität“ in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes wird unterstützt.
- Die Strukturen für intergeschlechtliche Menschen werden weiter ausgebaut.
- Die Ersetzung des Transsexuellengesetzes durch ein Selbstbestimmungsgesetz wird unterstützt.
- Queere Flüchtlingsarbeit wird erhalten und gestärkt, um queeren Geflüchteten sichere Schutzräume zu bieten.
AfD 2
Weniger Rechte oder Angebote 2
Linke 21
Mehr Geld 3
- Der Aktionsplan für queeres Leben in NRW wird fortgeschrieben und ausfinanziert, einschließlich einer öffentlichen Sichtbarkeits- und Akzeptanzkampagne.
- In den Kommunen entstehen Beratungsstellen für Betroffene antiqueerer Diskriminierung, Hasskriminalität und Gewalt, auch mit kostenloser Rechtsberatung.
- Das Land zahlt der ARCUS-Stiftung einen Zuschuss als Teil der kollektiven Entschädigung für die Verfolgung queerer Lebensweisen.
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Unabhängige Beratungsstellen für Frauen, Migrantinnen und Migranten sowie LGBTTI sollen gefördert werden.
- Die Landesrichtlinien zur Sexualerziehung werden von diskriminierenden und heteronormativen Vorstellungen befreit.
- Die Landesrichtlinien zur Sexualerziehung werden von diskriminierenden und heteronormativen Vorstellungen befreit.
- Alle sexuellen Identitäten werden gleichgestellt.
- Trans- und Homosexuellenfeindlichkeit wird entschieden entgegengetreten.
- Gleichberechtigung und Gleichbehandlung unterschiedlicher Lebensweisen sowie sexueller und geschlechtlicher Identitäten werden in Gesellschaft und Institutionen verankert.
- Der Aktionsplan für queeres Leben in NRW wird fortgeschrieben und ausfinanziert, einschließlich einer öffentlichen Sichtbarkeits- und Akzeptanzkampagne.
- In den Kommunen entstehen Beratungsstellen für Betroffene antiqueerer Diskriminierung, Hasskriminalität und Gewalt, auch mit kostenloser Rechtsberatung.
- Landesfinanzierte regionale Beratungsstellen, insbesondere für trans* und inter* Menschen, werden ausgebaut.
- Angebote für queere Jugendliche und queere ältere Menschen werden besonders im ländlichen Raum auf- und ausgebaut.
- Ein Bildungsplan für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, queere Geschichte und gegen Queerfeindlichkeit wird verabschiedet.
- Die Landesrichtlinien zur Sexualerziehung werden von diskriminierenden und heteronormativen Vorstellungen befreit.
- Die Emanzipations- und Verfolgungsgeschichte queerer Menschen in Nordrhein-Westfalen wird umfassend aufgearbeitet.
- Die queere Emanzipations- und Verfolgungsgeschichte wird in der Bildungs-, Gedenk- und Ausstellungspolitik des Landes angemessen berücksichtigt.
- Erziehungsberechtigte intersexueller Kinder erhalten ausreichende unabhängige Beratung, um verfrühte Operationen und Hormonbehandlungen zu verhindern.
- Anlaufstellen für queere Geflüchtete werden ausgebaut.
- Neofaschismus, Rechtspopulismus, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit, Homophobie und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit werden gemeinsam mit anderen demokratischen Kräften bekämpft.
- FLINT- und queer-affine Kulturangebote werden gefördert.
- Projekte gegen Rassismus und Sexismus sowie für interkulturelle Arbeit, Inklusion und Akzeptanz sexueller Vielfalt im Sport werden ausgebaut.
- Ein landesweites Programm gegen Homophobie im Sport wird aufgelegt.
Koalitionsvertrag 313
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Die Mittel der Landesfachstelle für Regenbogenfamilien werden aufgestockt und verstetigt.
- Das Land setzt sich für die Ausweitung der Förderung von Kinderwunschbehandlungen auf lesbische Paare ein.
- Der landesweite Aktionsplan für Vielfalt und gegen Homo- und Transfeindlichkeit wird weiterentwickelt und konsequent umgesetzt.
- Landesweite LSBTIQ*-Fachstellen werden ausgebaut.
- Vor allem kleinere Christopher-Street-Days im ganzen Land werden unterstützt.
- Die gesundheitliche Versorgung von LSBTIQ*-Menschen wird verbessert.
- Das Gesundheitswesen soll kultureller Vielfalt und unterschiedlichen Geschlechteridentitäten gerecht werden und diskriminierungsfrei versorgen.
- Die Pflege wird kultur- und LSBTIQ*-sensibel ausgerichtet.
- Kommunen werden bei der Unterbringung von LSBTIQ*-Geflüchteten in speziellen Wohnformen mit Schutzkonzepten unterstützt.
- LSBTIQ*-Akzeptanz wird stärker in die Integrationsarbeit einbezogen.
- Die Aufarbeitung der historischen Verfolgung von LSBTIQ*-Menschen wird fortgesetzt, etwa mit einem Forschungsprojekt zum Sorgerechtsentzug bei lesbischen Müttern.
- Das Angebot der Landeszentrale für politische Bildung zu LSBTIQ*-Geschichte und zum Coming-out wird aufgestockt.
- Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz soll zum Schutz von LSBTIQ*-Menschen vor Diskriminierung erweitert werden.
Ohne klare Richtung 3
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 413
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Zielgruppenspezifische Jugendarbeit wie Mädchen-, Jungen-, queere und antirassistische Jugendarbeit wird im ländlichen Raum ausgebaut.
- Die Geschichte der Verfolgung queerer Menschen in der NS-Zeit und in der Bundesrepublik wird sichtbarer gemacht.
- Antifeminismus sowie frauen- und queerfeindlichen Netzwerken wird mit Aufklärung und Demokratieförderung, vor allem in Schulen, entgegengetreten.
- Die sexuelle Identität wird in Artikel 3 des Grundgesetzes als Diskriminierungsmerkmal aufgenommen.
- CSDs, queere Einrichtungen und Engagierte werden vor rechtsextremen, islamistischen und queerfeindlichen Angriffen, Bedrohungen und Hate Speech geschützt.
- Ein Aktionsplan „Queer leben“ für NRW schafft konkrete Maßnahmen für Rechte, Schutz, Sicherheit, Akzeptanz und Teilhabe queerer Menschen.
- Sichtbarkeit und queere Strukturen werden auch im ländlichen Raum gestärkt.
- Prävention, Beratung und Schutz vor Diskriminierung queerer Menschen werden gestärkt.
- Queerfeindliche Gewalt wird konsequent verfolgt.
- Beschäftigte in Schulen und Gesundheitseinrichtungen werden für den Schutz queerer Menschen sensibilisiert und qualifiziert.
- Als Modellprojekt wird ein eigenes Schutzhaus für von Gewalt betroffene LSBTIQ*-Personen geschaffen.
- Unabhängige, niedrigschwellige und spezialisierte Beratung für Frauen, Minderjährige, traumatisierte und queere Geflüchtete wird gestärkt.
- Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und andere Menschenfeindlichkeit im Sport werden bekämpft.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht