Queere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hamburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hamburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
FDP00
BSW00
SPD 13
Mehr Rechte oder Angebote 3
CDU 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 1
Grüne 338
Mehr Rechte oder Angebote 37
- Alle Pflegebedürftigen, etwa queere Menschen oder Menschen mit nicht-deutscher Muttersprache, sollen passende Angebote finden.
- Für junge Erwachsene, Frauen sowie trans* und nicht-binäre Menschen werden passende Übernachtungsangebote vorgehalten.
- Das eigene Geschlecht soll allein von der Selbstdefinition abhängen.
- Heterosexuelle, gleichgeschlechtliche und Ein-Eltern-Familien sollen rechtlich und steuerrechtlich gleichgestellt werden.
- Für gewaltbetroffene Männer und nicht-binäre Menschen sollen Schutzwohnungen geschaffen werden.
- Die queere Community soll gestärkt und geschützt werden.
- Die Sensibilisierung der Polizeikommissariate für Queerfeindlichkeit wird fortgesetzt.
- Eine öffentliche Kampagne gegen Hass und Gewalt und für mehr Vertrauen in die Polizei wird durchgeführt.
- Die Ansprechpersonen für LSBTIQ* bei der Polizei sollen die Sensibilisierung und Kampagne begleiten und nach innen und außen wirken.
- Die über 150 Maßnahmen des Aktionsplans für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt werden umgesetzt.
- Die Planungen für einen gemeinsamen Ort der queeren Community werden unterstützt.
- Beratungsangebote und Gesundheitsversorgung für trans-, inter- und nicht-binäre Menschen sollen gezielt ausgebaut und weiterentwickelt werden.
- In Hamburg soll ein Regenbogen-Familienzentrum entstehen.
- Die Jugendarbeit für queere Menschen soll kontinuierlich verbessert werden.
- Beratung und Schutzunterbringung für queere Geflüchtete sollen ausgebaut werden.
- Für Lehrkräfte sollen Fortbildungsprogramme entwickelt werden, um Diskriminierung aufgrund von Sexualität und geschlechtlicher Identität zu erkennen und abzubauen.
- Mit Hilfe des Lehrerfortbildungsinstituts sollen in einigen Fächern beispielhaft queer-akzeptierende Bildungspläne umgesetzt werden.
- Die queere Jugendarbeit im Magnus-Hirschfeld-Zentrum soll bei Bedarf ausgebaut werden.
- In Jugendtreffs soll für mehr Akzeptanz queerer Menschen geworben werden.
- Kita-Personal soll durch Fortbildungen im Umgang mit Regenbogeneltern unterstützt werden.
- Alle öffentlichen Gebäude Hamburgs sollen perspektivisch über geschlechtsneutrale Toiletten verfügen.
- Pflegeangebote für queere Menschen sollen massiv ausgebaut werden, unter anderem durch eigene Fachstellen für queeres Wohnen, Leben und Pflegen.
- Krankenhäuser und Pflegeheime sollen queersensibel pflegen.
- Im Landespflegeausschuss soll eine LSBTIQ*-Vertretung verankert werden.
- Pflegestützpunkte sollen sensibilisiert und queere Leuchtturmprojekte in der Pflege geschaffen werden.
- Zwei Fachstellen Alter und Beratung aus dem Projekt „Älter werden unterm Regenbogen“ werden eingerichtet.
- Die Qualifizierung von Pflegekräften in LSBTIQ*-sensibler Pflege soll gefördert werden.
- Queere Seniorinnen und Senioren sollen einen festen Platz im Landesseniorenrat erhalten.
- An der Binnenalster soll ein Denkort für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt entstehen.
- Das Diskriminierungsverbot im Grundgesetz soll um das Merkmal der sexuellen Identität erweitert werden.
- Das Abstammungsrecht soll reformiert werden, um die Ungleichbehandlung homo- und bisexueller sowie trans-, inter- und nicht-binärer Menschen zu beenden.
- Die Belange von trans-, inter- und nicht-binären Menschen sollen in der Gesundheitsversorgung berücksichtigt werden.
- Aufklärung zur Antidiskriminierung bei Ärztinnen, Ärzten und medizinischem Personal soll gefördert werden.
- Eine qualitativ hochwertige Versorgung von trans-, inter- und nicht-binären Menschen soll im SGB V verankert werden.
- Die Mitgliedschaft in Städtenetzwerken für Frieden, Klimaschutz, humanen Umgang mit Geflüchteten und gegen Rassismus und Queerfeindlichkeit wird ausgebaut und gestärkt.
- An relevanten Hotspots der Stadt soll es zum Schutz queeren Lebens mehr Polizeipräsenz geben.
- Es werden mehr Beratungs- und Unterstützungsangebote für lesbische Mädchen und Frauen, queere Jugendliche, Regenbogenfamilien und trans* Menschen geschaffen.
Bleibt wie bisher 1
Linke 117
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Für wohnungs- und obdachlose FLINTA*-Personen werden spezielle Schutzräume geschaffen.
- Für queere Geflüchtete gibt es ausreichend Plätze in eigenen Schutzunterkünften.
- Politische Parität und Teilhabe aller Geschlechter werden hergestellt.
- Für Transpersonen werden spezifische Beratungsstellen einschließlich Rechtsberatung geschaffen.
- Queere Menschen sollen Schutz vor Diskriminierung und Unterstützung in Fragen von Sicherheit, Gesundheit und Sichtbarkeit erhalten.
- Ein Maßnahmenpaket mit verpflichtenden Schulungen von Fachkräften soll den Schutz von LSBTIQ* vor Gewalt und Hass verbessern.
- Das Dunkelfeld queerfeindlicher Hasskriminalität soll aufgehellt, erforscht und statistisch erfasst werden.
- Eine gesetzliche Quote soll die gleichberechtigte Vertretung aller Geschlechter in politischen Ämtern und Gremien sichern.
- Im NDR-Rundfunkrat soll ein Selbstvertretungssitz für LSBTIQ* geschaffen werden.
- Ein queeres Familienzentrum soll gefördert werden.
- Hamburg soll sich für eine bessere Gesundheitsversorgung von trans* Personen, insbesondere bei der Kostenübernahme der medizinischen Transition, einsetzen.
- Es soll geprüft werden, wie die Interessen älterer LSBTIQ* und Migrant*innen im Seniorenmitwirkungsgesetz und in den Seniorenbeiräten vertreten werden können.
- Das Projekt „Altern unterm Regenbogen“ soll finanziell verstetigt werden.
- Projekte der aufsuchenden Senior*innenarbeit für LSBTIQ* und Menschen mit HIV sollen gefördert werden.
- Hauptamtliche Fachstellen für Pflege, Wohnen und Leben mit Assistenzbedarf von LSBTIQ* und Menschen mit HIV sollen eingeführt und dauerhaft finanziert werden.
- Pflegeeinrichtungen sollen bei der Zertifizierung für queer- und kultursensible Pflege gefördert werden.
- Quartiersbezogene, pflegeintegrative Wohnprojekte mit Schwerpunkt LSBTIQ* und Menschen mit HIV sollen gefördert werden.
FW 12
Mehr Rechte oder Angebote 2
Koalitionsvertrag 412
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Schutzplätze und Schutzwohnungen für psychisch erkrankte Frauen und weiblich gelesene queere Personen werden ausgebaut.
- Für gewaltbetroffene Männer und nicht-binäre Personen wird ein Schutzangebot mit Krisenwohnungen eingerichtet.
- Der Zugang zum Gesundheitssystem soll unabhängig von Geschlecht, Behinderung und sexueller Orientierung einfach möglich sein.
- Die queersensible Pflege in Hamburg wird weiterentwickelt.
- Ein Projekt für queeres Wohnen im Alter wird vorangetrieben.
- Mehr bestehende Pflegeeinrichtungen werden bei einer Zertifizierung für LGBTIQ-Sensibilität unterstützt.
- Miteinander verheiratete oder verpartnerte Frauen sollen bei Geburt eines Kindes automatisch die Mutterschaft erlangen.
- Mit Projekten wie „Älter werden unterm Regenbogen“ werden die Anforderungen des demografischen Wandels für queere Menschen berücksichtigt.
- Das Diskriminierungsverbot im Grundgesetz soll um die Merkmale sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität erweitert werden.
- Beim Bund wird eine Reform des Abstammungsrechts angestrebt, um die Ungleichbehandlung insbesondere lesbischer Frauen zu beenden.
- Die LGBTIQ*-Konzepte der Polizei werden weitergeführt und gestärkt.
- Pädagogisches Personal in Jugendeinrichtungen wird durch Fortbildungen für Jugendliche im Coming-out sensibilisiert.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht