Queere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
CDU00
BSW00
Ohne Einzug ins Parlament
FDP00
SPD 110
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Für queere Menschen werden passgenaue Beratungsangebote bei Belastungen durch Diskriminierung geschaffen.
- Beratungsstellen für queere Jugendliche werden gefördert.
- Das Modellprojekt Queeres Jugendbudget wird ausgebaut und verstetigt.
- Pädagogisch begleitete Freiräume, Jugendclubs und selbstorganisierte Räume wie das Modellprojekt Queer*Spaces werden weiter gestärkt.
- Das Land unterstützt eine Bundesratsinitiative zum Abbau der Diskriminierung von Regenbogenfamilien und queeren Personen.
- Bei der Polizei gibt es künftig zwei hauptamtliche Ansprechpersonen LSBTTI.
- Die Landesprogramme „Für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt“ und „Queer leben in Sachsen-Anhalt“ werden fortgeführt und mit verbindlichen Zielen, ausreichenden Mitteln und klarer Zuständigkeit ausgestattet.
- Die landesfinanzierten Fachzentren für geschlechtliche Vielfalt werden zu interdisziplinären Versorgungs- und Beratungsstellen ausgebaut.
- Verwaltung und öffentliche Einrichtungen erkennen selbstgewählte Namen und Pronomen an.
- Verwaltung und öffentliche Einrichtungen führen eine queersensible Aus- und Weiterbildung ein.
Grüne 12
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Die Polizei spricht gezielt Menschen mit Migrationsgeschichte, Frauen, queere Menschen und Mehrsprachige als Bewerberinnen und Bewerber an und fördert sie.
- Öffentliche Einrichtungen werden bei der Entwicklung von Gewaltschutzkonzepten unterstützt, besonders gegen queer-, frauen- und behindertenfeindliche Gewalt.
- Sachsen-Anhalt unterstützt Schutzprogramme für gefährdete Frauen und queere Personen aus Iran und Afghanistan.
- Kontakt- und Beratungsangebote für queere Menschen in ländlichen Räumen werden gestärkt.
- Institutionelle Strukturen für Queer-Politik in Sachsen-Anhalt werden ausgebaut.
- Das Aktionsprogramm für die Akzeptanz von LSBTTI wird weiterentwickelt und umgesetzt.
- Bei der Umsetzung des Aktionsprogramms wird ein kontinuierlicher Austausch mit den Selbstvertretungsgremien gepflegt.
- Fachzentren für geschlechtliche Vielfalt werden als Beratungs- und Versorgungsstellen für TIN-Personen finanziert.
- Projekte gegen Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, LGBTIQ*-Feindlichkeit und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sollen gestärkt werden.
- Diagnosen und Therapien sollen sich nicht mehr an veralteten Standards orientieren, die spezifische Symptome von Frauen und nichtbinären Menschen übersehen.
- Die Landesförderung der künstlichen Befruchtung wird für queere Paare und ledige Frauen geöffnet.
- Stadtplanung soll die Bedürfnisse von Frauen, queeren Menschen, Familien, Älteren und Menschen mit Behinderung berücksichtigen.
Linke 218
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Trans-Frauen werden in Schutzräumen akzeptiert.
- Die rechtlichen Voraussetzungen zum Schutz von FLINTA*-Personen ohne gesicherten Aufenthaltstitel vor geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt werden verbessert.
- Über eine Bundesratsinitiative soll Artikel 3 des Grundgesetzes um das Merkmal der sexuellen und geschlechtlichen Identität erweitert werden.
- Das Frauenfördergesetz wird zu einem modernen Gleichstellungsgesetz fortgeschrieben, das alle Geschlechtsidentitäten berücksichtigt.
- Das Aktionsprogramm für die Akzeptanz von LSBTI+ wird mit der Community modernisiert und ausreichend finanziert.
- Im Aktionsprogramm für die Akzeptanz von LSBTI+ werden insbesondere Projekte im ländlichen Raum niedrigschwellig gefördert.
- Die LSBTIQ+-Landeskoordinierungsstellen werden ausgebaut und sichtbarer gemacht.
- CSDs werden durch Polizei, zivile Maßnahmen und enge Abstimmung mit den Ordnungsbehörden stärker geschützt.
- Ein Förderprogramm unterstützt CSDs und ähnliche Veranstaltungen im ländlichen Raum niedrigschwellig mit kleinen Summen.
- Das Amt der hauptamtlichen Ansprechperson für LSBTI+ bei der Polizei wird gestärkt.
- Die Landesregierung soll eine Kampagne zur Sichtbarmachung der Gewalt gegen queere Menschen auflegen.
- Queere Themen werden in allen Stationen des Bildungs- und Erziehungswegs behandelt.
- Die Sichtbarkeit queerer Identitäten in der Kultur wird gefördert und queere Szene-Orte werden wiederbelebt.
- Queere Geflüchtete sollen kulturelle Orte finden, die auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind.
- Queere geflüchtete Personen, die Asyl suchen, erhalten es.
- Trans-, inter-, nichtbinäre und asexuelle Menschen sowie queere Geflüchtete erhalten bessere, institutionell gesicherte Beratungsangebote.
- Junge queere Geflüchtete werden zielgerichteter in die Hilfen zur Erziehung vermittelt.
- Sportangebote für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Mädchen und Frauen, queere Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte werden besonders unterstützt.
FW 11
Koalitionsvertrag 111
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Information, Beratung und medizinische Versorgung von trans*, intergeschlechtlichen und nichtbinären Personen werden verbessert.
- Die psychologische und psychotherapeutische Begleitung von trans*, intergeschlechtlichen und nichtbinären Personen wird verbessert.
- Das Aktionsprogramm für die Akzeptanz von LSBTTI wird unter Beteiligung von LSBTIQ*-Organisationen zum Aktionsprogramm LSBTIQ* weiterentwickelt.
- Das Aktionsprogramm für die Akzeptanz von LSBTIQ* gilt als zentrale ressortübergreifende Aufgabe, deren Maßnahmen konsequent umzusetzen sind.
- Im neuen Gleichstellungsgesetz wird auch die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt berücksichtigt.
- Die Struktur der LSBTIQ*-Geflüchtetenhilfe wird aufgewertet.
- Eine Bundesratsinitiative soll den Schutz der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität in Artikel 3 des Grundgesetzes verankern.
- Mitarbeitende des Hilfesystems werden für die Belange besonders verletzlicher Gruppen wie Frauen mit Beeinträchtigungen oder Migrationshintergrund, LSBTIQ*-Personen und mitbetroffener Kinder sensibilisiert und qualifiziert.
- Hasskriminalität, insbesondere geschlechtsspezifische sowie homo- und trans*feindliche Gewalt, wird in Gewaltprävention und Opferhilfe stärker berücksichtigt.
- Die auf gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit spezialisierten Angebote der Opferhilfe werden für Trans*- und Homofeindlichkeit sensibilisiert und für eine breitere Verfügbarkeit gestärkt.
- Die Migrationsberatung wird um ein Beratungsangebot für queere Migrantinnen und Migranten ergänzt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht