Queere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
CDU 42
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 4
- Der Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung gilt besonderes Augenmerk.
- Hassgewalt und Gewalttaten gegen LSBT*IQ haben in der Gesellschaft keinen Platz.
- Veranstaltungen der LSBT*IQ-Community gelten als selbstverständlicher Teil des kulturellen Angebots.
- Über den Bundesrat sowie in diplomatischen Beziehungen und Abkommen wird sich ausdrücklich zu den Rechten von Frauen und LSBT*IQ bekannt.
SPD 112
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Gegen queere Diskriminierung wird frühzeitige Aufklärungsarbeit geleistet.
- Bei der Polizei werden hauptamtliche Ansprechpersonen für LSBTIQ*-Themen eingerichtet.
- Eine Strategie gegen homo- und transfeindliche Hasskriminalität wird entwickelt.
- Geschlechtsspezifische Schutzräume werden ausgeweitet.
- Der hessische Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt wird ausgebaut und finanziell besser ausgestattet.
- Die queere Community wird in den Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt einbezogen.
- Queere Jugendangebote werden durch verstärkte Projektfinanzierung und ein höheres Budget gefördert.
- Die Laufzeiten von Projekten queerer Jugendarbeit werden verlängert.
- Queere Kinder- und Jugendarbeit wird in die Jugendförderprogramme aufgenommen.
- Die Pflegeausbildung berücksichtigt die besonderen Bedürfnisse queerer Menschen in Kranken- und Altenpflege.
- Queere Paare können einfacher eine Pflegeelternschaft übernehmen.
- Hessen soll durch ein vielfältiges Kulturangebot ein bevorzugtes Reiseziel der LSBTIQ*-Community werden.
Weniger Pflichten 1
Grüne 419
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Beratungs- und Unterstützungsangebote für junge queere Menschen im ländlichen Raum werden ausgebaut.
- Durch eine breite öffentliche Debatte wird für fortbestehende Ungleichbehandlungen queerer Menschen sensibilisiert.
- Unterstützungsangebote für Rainbow Refugees und queere Jugendliche, insbesondere im ländlichen Raum, werden ausgebaut.
- Queerfeindlich motivierte Straftaten werden getrennt erfasst.
- Queerfeindlicher Gewalt wird mit verstärkter Präventions- und Aufklärungsarbeit sowie polizeilichen Maßnahmen begegnet.
- Die Möglichkeiten des Selbstbestimmungsgesetzes werden auf Landesebene ausgeschöpft.
- Das Konzept für queere Jugendliche im ländlichen Raum wird umgesetzt.
- Safe-Space-Einrichtungen mit Wohnraum und sozialpädagogischer Betreuung für in der Familie diskriminierte Jugendliche werden ausgebaut.
- Lehrkräfte erhalten Unterstützung für einen sensiblen Umgang mit queeren Schülerinnen und Schülern.
- Im Alter und in der Pflege wird auf einen sensiblen und gleichberechtigten Umgang mit queeren Menschen hingewirkt.
- Trans-, inter- und nicht binäre Schüler können im Schulalltag einen selbst gewählten Rufnamen verwenden.
- Die Sichtbarkeit queerer Personen in der Kultur wird gestärkt.
- Ein Dialog innerhalb der Kulturszene zu Diskriminierung, Queerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus wird angestoßen.
- Die Präventionsarbeit gegen Frauen-, Homo- und Transfeindlichkeit wird gestärkt.
- Die Gesundheitsforschung soll Frauen und unterrepräsentierte Geschlechtsidentitäten stärker berücksichtigen; eine intersektional feministische Gesundheitsforschung soll verankert werden.
- Gendermedizin und Intergeschlechtlichkeit sollen in der Lehre und in der Pharmazie verankert werden.
- Gewalttaten gegen Frauen, queere Menschen, Menschen mit Behinderung, Wohnungslose, Juden und migrantisch gelesene Menschen sollen entschlossen bekämpft werden.
- Die Sportförderung soll überall in Hessen Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, Frauen und Mädchen, Geflüchtete und queere Personen schaffen.
- Bei den Staatsanwaltschaften werden Ansprechpersonen für gleichgeschlechtliche Lebensweisen eingerichtet, an die sich Opfer sexualisierter Gewalt wenden können.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
- Alle Familienformen werden unterstützt, mit besonderem Blick auf Alleinerziehende und Regenbogenfamilien.
- Niemand soll aufgrund sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität diskriminiert werden.
- Diskriminierung, Homo- und Transphobie, Rassismus und Antisemitismus haben in der Kunst keinen Platz.
FDP 7
Mehr Rechte oder Angebote 7
- LSBTI-Menschen erhalten die volle Teilhabe an der Gesellschaft.
- Strukturelle Probleme und Hindernisse der Gleichstellung von LSBTI-Menschen werden beseitigt.
- In enger Abstimmung mit dem Runden Tisch oder gleichwertigen Beteiligungsformen werden konkrete Schritte zum Aktionsplan für Vielfalt und Akzeptanz unternommen.
- Lehrkräfte werden für die Belange von LSBTI-Menschen sensibilisiert und unterstützt.
- Im Verwaltungshandeln des Landes wird Trans-Menschen die Identitätsfindung nicht erschwert.
- Ein Selbstbestimmungsgesetz des Bundes, das zugleich Schutzräume sichert, wird begrüßt.
- Die operative zwangsweise Geschlechtszuweisung bei intersexuellen Kindern wird beendet.
Linke 18
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Kultur- und diversitätssensible Pflege für ältere Migranten, queere und suchterkrankte Menschen wird unterstützt.
- Diskriminierung oder Entlassung wegen Scheidung, Wiederheirat, Homosexualität oder Kirchenaustritt wird in kirchlichen Einrichtungen verboten.
- Es werden deutlich mehr wirksame Konzepte gegen Rassismus, Mobbing, Homophobie und andere Diskriminierung an Schulen entwickelt.
- Das Mentoringprogramm Mentoring Hessen wird dauerhaft finanziert.
- Die gläserne Decke, die Frauen und FLINTA*-Personen am Aufstieg hindert, wird beseitigt.
- Queere Beratung wird auch im ländlichen Raum durch die Finanzierung dezentraler Anlaufpunkte sichergestellt.
- Ordnungsbehörden, Polizei und Justiz werden für den Umgang mit Queerfeindlichkeit sensibilisiert.
- Der Schutz vor Diskriminierung aufgrund körperlicher Variation, sexueller Identität und Lebensweise wird in Artikel 3 des Grundgesetzes aufgenommen.
Koalitionsvertrag 32
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 3
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht