Queere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl im Saarland für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Saarland
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
FDP00
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
SPD 7
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Ungewollt kinderlose Paare werden unabhängig von ihrer sexuellen Identität finanziell bei der Kinderwunschbehandlung unterstützt.
- Der Schutz der sexuellen und geschlechtlichen Identität wird in Artikel 3 des Grundgesetzes aufgenommen.
- Die Bedürfnisse queerer Menschen, insbesondere von Trans-Personen, werden im Gesundheitsbereich und bei Selbsthilfegruppen verstärkt berücksichtigt.
- Aufklärung, die Schaffung und Stärkung von Safe Spaces sowie die Stärkung queerer Community-Strukturen im ländlichen Raum werden gefördert.
- Eine Strategie gegen homophobe und transfeindliche Hasskriminalität wird entwickelt.
- Bei der Polizei wird eine Ansprechperson für homo- und transphobe Hasskriminalität benannt.
- Für LSBTIQ in Gemeinschaftseinrichtungen werden eigene Schutzkonzepte und bei Bedarf besondere Schutzräume geschaffen.
CDU 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Eine zielgenauere Erfassung von Hasskriminalität, vor allem gegen LSBTI, in der Kriminalstatistik des Landes wird geprüft.
- Der Landesaktionsplan gegen Homo- und Transfeindlichkeit wird evaluiert und auf dieser Grundlage überarbeitet und fortgeschrieben.
- Der Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität soll im Grundgesetz verankert werden.
- Bestrebungen zur gleichberechtigten Blutspende für Menschen, die wegen sexueller oder geschlechtlicher Identität ausgeschlossen waren, werden unterstützt.
Grüne 39
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Beschäftigte in Behörden und Beratungsstellen werden für die Bedürfnisse vielfältiger Familienformen weitergebildet und sensibilisiert.
- Die Benachteiligung von Mädchen, Frauen und nicht-binären Personen soll beendet werden.
- Der Anteil von Frauen und nicht-binären Personen auf allen Entscheidungsebenen wird bis zur Parität erhöht.
- Der Landesaktionsplan für queere Menschen wird fortlaufend überprüft und weiterentwickelt.
- Eine Landesbeauftragte oder ein Landesbeauftragter für LSBTIQ* wird eingesetzt.
- Anlaufstellen für LSBTIQ* werden in den Kommunen und auf dem Land geschaffen.
- Diskriminierung und Verfolgung von LSBTIQ* in der saarländischen Geschichte werden aufgearbeitet.
- Die gesundheitliche Versorgung von trans- und intergeschlechtlichen Personen wird verbessert.
- Frauen, LSBTIQ*, Menschen mit anderer Hautfarbe und mit Einwanderungsgeschichte werden innerhalb der Polizei gefördert.
Linke 212
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Aufklärungsinitiativen zu sexueller Gesundheit in Schulen, Arbeitswelt, Gesellschaft und queeren Szenen werden gestärkt.
- Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt werden gefördert.
- Die Beschäftigten der Landesaufnahmestelle werden für die Bedürfnisse queerer Geflüchteter geschult.
- Präventionsprojekte und Organisationen gegen Hass und sexualisierte Gewalt gegen queere Personen im Netz werden unterstützt.
- LSBTIQA* werden in allen Lebensbereichen gleichgestellt.
- Homo- und Transfeindlichkeit werden bekämpft.
- Bestehende Diskriminierungen queerer Menschen werden abgebaut.
- Im Vornamen- und Personenstandsrecht werden rechtliche Möglichkeiten zur Unterstützung der betroffenen Personen geschaffen.
- Alternative Familienmodelle wie Regenbogenfamilien oder Co-Parenting werden anerkannt.
- Kinder- und Schulbücher spiegeln die Vielfalt von Liebes- und Lebensformen einschließlich Regenbogenfamilien wider.
- Modellprojekte zur Fortbildung von Familienberaterinnen und -beratern zu Regenbogenfamilien werden ausgebaut.
Weniger Pflichten 1
Linke, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 435
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 34
- Präventions- und Interventionskonzepte gegen Mobbing werden im Hinblick auf Gender- und Queer-Aspekte weiter ausgearbeitet.
- Hochschulen schaffen einen frauen- und queerfreundlichen Campus.
- Betroffene von islamistischem Druck und Gewalt, besonders Frauen, queere Menschen und Jugendliche, erhalten verlässliche Beratungs- und Schutzangebote.
- Die Landespolitik stellt soziale Gleichstellung, ein sicheres Leben und echte Wahlfreiheit für Frauen und queere Menschen in allen Lebensbereichen sicher.
- Frauen und queere Menschen werden konsequent geschützt.
- Eine Landeskommission für Gleichstellung und Feminismus wird geschaffen, die die Landesregierung berät, eigene Impulse setzt und Gesetze aus frauenpolitischer und queerer Perspektive prüft.
- Die Landeskommission bündelt die Expertise von Frauen und queeren Menschen aus Parteien, Verbänden, Kirchen und Organisationen und bringt sie in politische Entscheidungen ein.
- Frauenhäuser sowie Schutz- und Beratungsstellen für Frauen und queere Menschen werden dauerhaft finanziert.
- Gewaltschutz für Frauen und queere Menschen wird flächendeckend, präventiv und verlässlich organisiert.
- Frauen- und Queerberatungsstellen, Notrufe und Interventionsstellen werden dauerhaft finanziert und personell abgesichert.
- Frauen- und Queerberatungsstellen, Notrufe und Interventionsstellen sind rund um die Uhr erreichbar.
- Beratungsangebote für Alleinerziehende, einkommensarme Frauen und queere Menschen werden erweitert und niedrigschwellig zugänglich gemacht.
- Ein landesweites Schutzprogramm für feministische und queere Veranstaltungen wird geschaffen.
- Bedrohungen und Angriffe auf feministische und queere Veranstaltungen werden konsequent erfasst und verfolgt.
- Neuplanungen öffentlicher Toiletten erfolgen queerinklusiv und sehen ausreichend geschlechtsneutrale Toiletten vor.
- Die Landespolitik berücksichtigt konsequent die gesundheitlichen Bedürfnisse von Frauen und queeren Menschen.
- Jede politische Entscheidung des Landes wird auf ihre Auswirkungen auf Frauen und queere Menschen geprüft.
- Queere Bars, Clubs und Zentren werden als „Kulturschutzgebiete“ gesichert und dem freien Immobilienmarkt entzogen.
- An queeren Orten werden Barrieren abgebaut, um Teilhabe für alle zu ermöglichen.
- Queere Menschen erhalten die volle rechtliche Gleichstellung.
- Die sexuelle Identität wird in Artikel 3 des Grundgesetzes aufgenommen.
- Das Selbstbestimmungsgesetz wird konsequent umgesetzt.
- Gegen Queerfeindlichkeit an Schulen werden qualifizierte Ansprechpersonen eingesetzt.
- Für trans und nicht-binäre Schülerinnen und Schüler gelten verbindliche Leitlinien.
- Der Zugang zu Schulplätzen wird diskriminierungsfrei gestaltet.
- Geschlechtliche Vielfalt wird in den Rahmenlehrplänen verankert.
- Queere Rechte werden dauerhaft und ausdrücklich in den Verfassungen verankert.
- Feminismus und queeres Leben im Saarland werden geschützt, gefeiert und sichtbar gemacht.
- Der LSVD+ Saar wird für Beratung, Vernetzung, Aufklärung und Interessenvertretung dauerhaft verlässlich unterstützt.
- Frauenhäuser und Schutzstrukturen werden auf queere Perspektiven erweitert.
- Armut von Frauen und queeren Menschen wird durch gezielte finanzielle, bildungs- und arbeitsmarktpolitische Unterstützung bekämpft.
- Jede Maßnahme des Landes wird auf ihre Auswirkungen auf die Gerechtigkeit für Frauen und queere Menschen geprüft.
- Veranstaltungen wie der CSD werden zur Förderung der Sichtbarkeit feministischer und queerer Kämpfe unterstützt.
- Besonders schutzbedürftige Gruppen wie Frauen, Kinder, queere Personen, Minderheiten und politisch Verfolgte werden umfassend geschützt.
Bleibt wie bisher 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht