Queere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bayern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bayern
CSU00
FW00
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 32
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Grüne 12
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Angebote für queere Jugendliche im ländlichen Raum werden ausgebaut.
- Schüler gehen in gemeinsamen Projekten gegen Queerfeindlichkeit, Rassismus und andere Diskriminierung vor.
- Die Asylpolitik soll der besonderen Schutzbedürftigkeit queerer Geflüchteter gerecht werden.
- Die derzeitige Abschiebepraxis gegenüber queeren Geflüchteten wird gestoppt.
- Queere Geflüchtete sollen sicher untergebracht werden.
- Eine Landeskoordinierungsstelle vernetzt Beratungs- und Hilfsangebote für queere Geflüchtete.
- Die vollständige Gleichstellung von LSBTIQ*-Personen und Regenbogenfamilien wird vorangetrieben.
- Ein Aktionsplan für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt wird vorgelegt.
- Für queere Jugendliche, Erwachsene und Regenbogenfamilien werden gerade auch auf dem Land niederschwellige Beratungsangebote geschaffen.
- Akzeptanzkampagnen in Tagesstätten, Schulen und Ausbildungsstellen stärken junge Menschen im Coming-out.
- In der Staatsregierung wird ein Queer-Beauftragter eingesetzt.
- Pflegeeinrichtungen, die das Siegel „Lebensort Vielfalt“ anstreben, werden finanziell gefördert.
SPD 213
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Mädchen, Frauen und geschlechtliche Minderheiten, die Opfer von Gewalt werden, sollen ein bedarfsgerechtes Hilfesystem mit Frauenhäusern und ambulanten Beratungsstellen vorfinden.
- In Zusammenarbeit mit Verbänden, Initiativen, Vereinen und Ministerien wird ein Landesaktionsplan für die Akzeptanz sexueller Vielfalt aufgelegt.
- Schwerpunkt des Landesaktionsplans soll die Förderung altersgerechter Aufklärungsarbeit in Schulen, Ausbildungsstellen, Vereinen und Verbänden sein.
- Die Angebote für queere Jugendliche sollen massiv ausgebaut werden.
- Bestehende inklusive Räume für queere Menschen sollen überall gestärkt werden.
- Die Präventionsarbeit gegen Queerfeindlichkeit soll massiv gestärkt werden.
- Die Sicherheitsbehörden sollen für Queerfeindlichkeit sensibilisiert werden.
- Queerfeindliche Straftaten sollen polizeilich konsequent erfasst und verfolgt werden.
- Für queere Geflüchtete soll es niedrigschwellige Angebote zur politischen und gesellschaftlichen Partizipation geben.
- Die besonderen Bedürfnisse queerer Menschen, vor allem von Trans*-Personen, sollen im Gesundheitsbereich verstärkt berücksichtigt werden.
- Diversity- und Queer-Kompetenzen sollen in allen Bereichen des Sports gestärkt werden.
- Entsprechende Projekte zur Vielfalt im Sport sollen finanziell unterstützt werden.
- Queere Mitarbeitergruppen sollen in allen Bereichen der Landesverwaltung aktiv unterstützt werden.
FDP 15
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Die LGBTIQ*-Community erhält eine Vertretung in Rundfunkrat und Medienrat.
- Der Schutz für LGBTIQ*-Geflüchtete wird verbessert.
- LGBTIQ*-Geflüchtete erhalten als besonders vulnerable Gruppe zusätzlichen Schutz in Flüchtlingsunterkünften.
- LGBTIQ*-Geflüchteten wird die Unterbringung in gesonderten Unterkünften angeboten.
- Bayern erhält einen Aktionsplan gegen Homo-, Bi- und Transphobie.
- Aufklärungs- und Toleranzprojekte in Schulen und Jugendarbeit sowie Projekte für homo-, bi- und transsexuelle Senioren, Regenbogenfamilien und gegen queerfeindliche Diskriminierung und Gewalt werden geschaffen.
- Die beratende Infrastruktur für LGBTIQ*-Personen wird vor Ort und digital gesichert und ausgebaut.
- Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes wird um das Merkmal der sexuellen Identität ergänzt.
- Alle staatlichen Akteure werden für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sensibilisiert.
- Die polizeilichen Erfassungssysteme werden reformiert, damit queerfeindliche Hasskriminalität sichtbar und in Polizeiberichten öffentlich gemacht wird.
- Bayern erhält einen Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit.
- Staatliche Entscheidungsträger werden für die besondere Schutzbedürftigkeit von LGBTIQ* sensibilisiert.
- Queere Menschen, insbesondere trans- und intergeschlechtliche Personen, werden am Arbeitsplatz durch Maßnahmen wie Sensibilisierungskurse stärker integriert.
- Diversität hält Einzug in die Lehrpläne, die gleichgeschlechtliche Ehen als gleichwertig darstellen.
- Nichteheliche Partnerschafts- und Familienformen sowie Trans*-Themen werden vorurteilsfrei im Unterricht behandelt.
Linke 9
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Für sexuell verfolgte Menschen, vor allem Frauen, Mädchen und LGBTIQ+, gibt es besondere Beratungsangebote.
- Rassistische, antisemitische, homo- und transfeindliche sowie sexistische Ansichten werden auch in den Behörden aktiv bekämpft.
- Bayern erhält einen Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie.
- Es werden Schutzräume für queere Menschen geschaffen.
- Queere Geflüchtete werden sicher untergebracht.
- Die Amtliche Schulverwaltungssoftware wird reformiert, um geschlechtliche Vielfalt abzubilden.
- Queere Menschen erhalten zum Schutz vor Gewalt eigene Schutzräume ähnlich Frauenhäusern.
- Queere Menschen aus AnkER-Zentren werden dezentral untergebracht und erhalten Anlaufstellen.
- Die Schulverwaltungssoftware wird nachgebessert und berücksichtigt die Selbstbezeichnung der Schülerinnen und Schüler.
Koalitionsvertrag 113
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Beratungsangebote für von Diskriminierung betroffene Menschen, etwa queere Personen, werden gestärkt.
- Das Vorgehen gegen queerfeindliche Übergriffe wird ein Handlungsschwerpunkt der Strafverfolgungsbehörden.
- Angriffen auf Mandatsträger, Journalisten, Rettungskräfte, Migranten und queere Menschen wird mit allen rechtsstaatlichen Mitteln begegnet.
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht