Queere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
CDU00
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
FDP00
FW00
BSW00
Grüne 12
Mehr Rechte oder Angebote 12
- An Hochschulen wird gegen Antisemitismus, Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit und jede andere Diskriminierung vorgegangen.
- In der Lehrkräfteausbildung soll mehr Bewusstsein für die Lebensrealitäten queerer Schülerinnen und Schüler geschaffen werden.
- Kompetenzen im diskriminierungsfreien Umgang mit queeren Kindern und Jugendlichen in Unterricht und Schulleben werden gestärkt.
- Gemeinsam mit Bildungsträgern aus der Community soll eine Schulkultur gefördert werden, in der sich queere Schülerinnen und Schüler sicher und akzeptiert fühlen.
- Medizinisches Personal, insbesondere in Gynäkologie und Hausarztpraxen, soll für einen diskriminierungsfreien Umgang mit trans- und intergeschlechtlichen Menschen sensibilisiert und fortgebildet werden.
- Mit der Gleichstellungsstrategie wird die umfassende Gleichstellung aller Geschlechter in allen Lebensbereichen vorangetrieben.
- Der Schutz queeren Lebens soll weiter verbessert werden.
- Die Strukturen des Aktionsplans „Für Akzeptanz und gleiche Rechte“ und des Queeren Netzwerks werden weiterentwickelt und langfristig abgesichert.
- Beim Landesamt für Verfassungsschutz wird eine Ansprechperson für den Schutz queerer Veranstaltungen geschaffen.
- Beratungsangebote für queere Jugendliche werden landesweit, insbesondere im ländlichen Raum, nachhaltig finanziert und abgesichert.
- Die sexuelle Identität soll in Artikel 3 des Grundgesetzes als Diskriminierungsverbot aufgenommen werden.
- Die Fachstelle gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit wird ausgebaut.
SPD 311
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Kampagnen, Veranstaltungen und Mentoringprogramme für weibliche und nicht-binäre Gründerinnen und Gründer werden gefördert.
- Bei Schutzhäusern wird für Menschen mit diversem Geschlecht und für Männer nachgebessert.
- Demonstrationen für Gleichstellung und queere Rechte sollen sicher und friedlich stattfinden können.
- Diskriminierung queerer Menschen im Gesundheitswesen wird abgebaut.
- Versorgungsstrukturen für queere Gesundheit werden ausgebaut.
- Forschungslücken zur queeren Gesundheit werden geschlossen.
- Vorhandene Vorgaben im Bildungsplan zum Schutz queerer Kinder und Jugendlicher vor Diskriminierung werden verbindlicher gemacht.
- Lehrkräfte werden zum Umgang mit Diskriminierung queerer Kinder und Jugendlicher besser aus- und fortgebildet.
- Anlaufstellen für queere Menschen werden geschaffen.
- Für Mehrfachdiskriminierung etwa bei Queerness und Behinderung, Religion oder Migration werden entsprechende Angebote geschaffen.
- Die Betreuung durch queere und Frauen-Beratungsstellen wird über Erstaufnahme, vorläufige Unterbringung und Anschlussunterbringung hinweg ermöglicht.
Linke 126
Mehr Rechte oder Angebote 26
- Bei der Wohnungssuche darf niemand diskriminiert werden.
- Besonders schutzbedürftige Menschen in Wohnungsnot, etwa von Gewalt betroffene Frauen, werden gestärkt.
- Die Gesundheitsversorgung für queere Menschen wird ausgebaut.
- Psychosoziale Beratung von Transpersonen, geschlechtsangleichende Leistungen und Gesundheitszentren etwa der AIDS-Hilfe werden gestärkt und ausreichend finanziert.
- Frauen, trans-, inter- und nicht-binäre Personen erhalten Zugang zu kompetenter, diskriminierungsfreier und spezialisierter Versorgung.
- Prävention und Versorgung psychischer Belastungen von Frauen und queeren Menschen werden deutlich ausgebaut.
- Bildung soll queer-inklusiv sein und sicheres Lernen unabhängig von sexueller Orientierung und Identität ermöglichen.
- Streikrecht und Diskriminierungsschutz gelten auch in Einrichtungen von Religionsgemeinschaften.
- Der Landesrundfunkrat wird reformiert und durch weitere Bevölkerungsgruppen wie queere oder atheistische Vertretungen vielfältiger besetzt.
- Besonders verletzliche Gruppen wie Mädchen, Frauen, FLINTA* und queere Menschen erhalten Schutzkonzepte und Rückzugsräume, besonders in Sammeleinrichtungen.
- Abschiebungen werden sofort gestoppt, besonders in Kriegs- und Krisenregionen und für besonders schutzbedürftige Personen.
- Autonome Frauen-, FLINTA*- und Queerprojekte, besonders für geflüchtete Frauen, werden besser gefördert.
- Der Schutz vor Gewalt gegen Frauen und FLINTA* wird von einer freiwilligen kommunalen Leistung zu einer landesweit sicher finanzierten Aufgabe.
- Die Umsetzung der Istanbul-Konvention wird sichergestellt.
- Schutzwohnungen für queere und trans Menschen werden ausgebaut.
- Es gibt Taxis für Frauen und FLINTA*.
- In der Ausbildung von Polizei, Justiz und Verwaltung wird der sensible Umgang mit Gewalt gegen Frauen und FLINTA* stärker gewichtet.
- In allen Regionen entstehen selbstverwaltete, dauerhaft finanzierte queere Community-Zentren, auch im ländlichen Raum.
- Beratungsangebote für queere Menschen und Angehörige werden dauerhaft gefördert und ausgebaut.
- Die Peer-Beratung queerer Menschen wird unterstützt.
- Queere Menschen und Regenbogenfamilien werden in allen gesellschaftlichen Bereichen vor Diskriminierung geschützt.
- Beratung, Begleitung, geschlechtsangleichende Leistungen und Gesundheitszentren für queere Menschen werden verstärkt und ausreichend finanziert.
- Das Land setzt sich im Bundesrat dafür ein, den Schutz der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität in Artikel 3 GG aufzunehmen.
- Das Abstammungsrecht wird an gelebte Realitäten angepasst, einschließlich der Anerkennung zweier Mütter oder Väter, trans und inter Eltern und von mehr als zwei Eltern.
- Queere Eltern erhalten gezielte Unterstützung bei der Kinderwunschbehandlung.
- Die Ausbildung bei Polizei, Justiz und Verwaltung gewichtet den sensiblen Umgang mit Gewalt gegen Frauen und FLINTA-Personen stärker.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht