Queere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Mecklenburg-Vorpommern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU00
FW00
AfD 4
Weniger Rechte oder Angebote 4
- Die Aufhebung des Selbstbestimmungsgesetzes wird über den Bundesrat beantragt.
- Pubertätsblocker zur Einleitung einer Geschlechtsumwandlung werden verboten.
- Behandlungen im Zusammenhang mit Geschlechtsumwandlungen sind erst ab Volljährigkeit zulässig.
- Behandlungen im Zusammenhang mit Geschlechtsumwandlungen erfolgen nur unter strenger ärztlicher und psychologischer Begleitung.
SPD 34
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Für besonders schutzbedürftige Menschen wie Frauen, Minderjährige, LSBTIQ*-Personen und Menschen mit Behinderungen sollen sichere Unterbringung, passgenaue Angebote und geschulte Ansprechpersonen bereitstehen.
- Zum Schutz queerer Lebensentwürfe vor Diskriminierung richtet sich das politische Handeln am Landesaktionsplan Vielfalt aus, der mit der Community weiterentwickelt wird.
- Auf Bundesebene wird die Ergänzung der Diskriminierungsverbote in Artikel 3 des Grundgesetzes um das Merkmal „sexuelle Identität“ gefordert.
- Auf Bundesebene wird die vollständige Gleichstellung von Regenbogenfamilien im Familien- und Abstammungsrecht gefordert.
Linke 39
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Queere Menschen werden wirksam geschützt, unterstützt und anerkannt.
- Der Landesaktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt wird ausfinanziert und weitergeführt.
- Schulen werden diskriminierungsfreie Orte, an denen besonders queere Menschen geschützt werden und Hilfe erhalten.
- Ein Polizeiprogramm „Queer“ bildet die Polizei zu Gewalt gegen queere Personen und zum Umgang mit ihnen fort und bereitet sie auf Veranstaltungen wie CSDs vor.
- Beratungs- und Interventionsstellen für queere Betroffene sexueller und körperlicher Gewalt, auch für queere Geflüchtete, werden ausgebaut und etabliert.
- Geschützte queermedizinische Versorgungszentren werden in bestehende Versorgungszentren integriert, gebaut und gefördert.
- Die Bundesratsinitiative zur Ergänzung der sexuellen Identität in Artikel 3 des Grundgesetzes wird unterstützt.
- Der Schutz queerer Menschen wird in der Landesverfassung verankert.
- Das Gewalthilfegesetz des Bundes schützt auch trans und queere Personen wirksam.
Bleibt wie bisher 1
Grüne 15
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Bildungsangebote, die die Bedarfe von FLINTA-Personen berücksichtigen, werden gestärkt.
- Menschen, die wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung verfolgt werden, erhalten spezialisierte Beratung und rechtliche Begleitung.
- Beratungs- und Unterstützungsangebote für queere Menschen werden langfristig ausgebaut und auch im ländlichen Raum erreichbar gemacht.
- Queere Lebensrealitäten werden sichtbarer gemacht und in Bildung, Ausbildung und öffentlichem Leben verankert.
- Für Pädagogen, Sozialarbeiter, Schulpsychologen und Polizisten werden verpflichtende Weiterbildungen gegen Mehrfachdiskriminierung queerer Personen eingeführt.
BSW 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
FDP 13
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität wird abgelehnt.
- Toleranz, Chancengleichheit und gesellschaftliche Akzeptanz vielfältiger Lebens- und Familienmodelle werden gefördert.
- Angebote, insbesondere zu Wohn- und Betreuungsformen, werden für alle Menschen unabhängig von Familienstatus und sexueller Orientierung weiterentwickelt und institutionell verankert.
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 7
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Besonders schutzbedürftige Geflüchtete werden beim Zugang zu speziell auf sie ausgerichteten Angeboten unterstützt.
- Die rechtliche Gleichstellung von LSBTIQ* wird vorangebracht.
- Der Landesaktionsplan für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt wird in einem breiten Beteiligungsprozess fortgeschrieben und ressortübergreifend begleitet.
- Die bestehenden Beratungs- und Unterstützungsstrukturen für LSBTIQ* werden finanziell unterstützt.
- Auf Bundesebene wird eine Stärkung der geschlechtlichen Selbstbestimmungsrechte gefordert.
- Auf Bundesebene wird gefordert, das Merkmal „sexuelle Identität“ in die Diskriminierungsverbote des Artikels 3 Grundgesetz aufzunehmen.
- Initiativen auf Bundesebene gegen die Diskriminierung homo- und bisexueller Männer bei der Blutspende werden unterstützt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht