FW HE · Ein Hessen für alle Menschen
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Hessen 2023 · beschlossen 06.05.2023 · Original
Das Programm enthält 155 von 895 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 155Forderungen zum Politikfeld
- 17 %des Programms
- 31Seiten im Original
- 2023Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 155
Bildung von der Kita bis zu Studium und Meister soll gut und gebührenfrei sein.
Wortlaut im Programm
eine gute und gebührenfreie Bildung von der Kita bis zum Studium, Meister Link zum Original
Bildung ist von der Krippe bis zum ersten Ausbildungs-, Meister- oder Studienabschluss gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
Darum muss Bildung grundsätzlich gebührenfrei sein – von der Krippe bis zum 1. Ausbildungsabschluss (Berufsausbildung, Meister bzw. Studium)! Link zum Original
Der Bildungsauftrag berücksichtigt gesellschaftliche Veränderungen, Stadt-Land-Unterschiede und sozial schwache Schichten.
Wortlaut im Programm
Die Erfüllung des Bildungsauftrags muss daher die geänderten gesellschaftlichen Strukturen, die Unterschiede zwischen dem ländlichen und städtischen Raum sowie die sozial- und bildungsschwachen Schichten berücksichtigen. Link zum Original
Lehrmittel sind kostenfrei zugänglich.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss Bildung uneingeschränkt gebührenfrei sein, was auch den kostenfreien Zugang zu Lehrmitteln impliziert. Link zum Original
Hessen richtet ein Bildungsministerium ein.
Wortlaut im Programm
FREIE WÄHLER sind überzeugt: Es ist Zeit für ein Bildungsministerium in Hessen! Link zum Original
Das Bildungsministerium ist für alle Bildungsebenen von der Krippe bis zu Universität und Weiterbildung zuständig.
Wortlaut im Programm
Das Bildungsministerium ist zuständig für alle Bildungsebenen und Bildungsprozesse, von der Krippe über Schule / Ausbildung bis zur Universität und Fort- / Weiterbildungen. Link zum Original
Außerschulische Förderangebote etwa bei LRS, Dyskalkulie oder Sprachschwierigkeiten werden anerkannt und finanziell gefördert.
Wortlaut im Programm
Es muss auch die außerschulische Bildung (Bildungsinstitute für LRS-Förderung, Dyskalkulie-Förderung, AD(H)S-Konzentrationstrainings / Institute für Logopädie etc.) ausdrücklich als wertvoll anerkennen und in jeder Hinsicht (z.B. intensive finanzielle Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Lernrückständen / Lernlücken / besondere Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben (LRS) und/oder Rechnen (Dyskalkulie) / Sprach- und Sprechschwierigkeiten) fördern. Link zum Original
Inklusion wird im Bildungswesen an der einzelnen Person ausgerichtet aktiv verwirklicht.
Wortlaut im Programm
Inklusion ist ein Menschenrecht und muss insbesondere vom Bildungsministerium, ausgerichtet an der einzelnen Person aktiv und zielgerichtet verwirklicht werden. Link zum Original
Besonders begabte Schüler werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Gleichermaßen benötigen wir die Förderung von besonders Begabten und Befähigten. Link zum Original
In jedem der drei Regierungsbezirke entsteht eine staatliche weiterführende Schule ab Klasse 7 mit besonderen Anforderungen.
Wortlaut im Programm
Hierzu sollte in jedem der 3 hessischen Regierungsbezirke eine staatliche weiterführende Schule ab der 7. Klasse mit besonderen (intellektuellen und/oder gesellschaftlichen) Anforderungen entstehen. Link zum Original
Das Land fördert in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt ein berufsorientiertes Gymnasium.
Wortlaut im Programm
In jedem Landkreis / jeder kreisfreien Stadt soll das Land Hessen gezielt die Implementierung eines berufsorientierten Gymnasiums fördern. Link zum Original
Kammern und weitere Organisationen werden partnerschaftlich an berufsorientierten Gymnasien beteiligt.
Wortlaut im Programm
An den berufsorientierten Gymnasien (Wirtschaftsgymnasien) sind die Industrie und Handelskammern, Handwerkskammern und andere relevante Gruppen / Organisationen partnerschaftlich und mitverantwortlich einzubeziehen. Link zum Original
Die frühkindliche Bildung wird stärker in den Mittelpunkt gerückt.
Wortlaut im Programm
Die Frühkindliche Bildung, bestehend aus Bildung, Erziehung und Betreuung, muss in den Fokus gerückt werden, da sie den Ausgangspunkt eines jeden Kindes im Bildungssystem darstellt. Link zum Original
Ein einheitlicher und verbindlicher Bildungs- und Erziehungsplan gilt für Kinder von 0 bis 18 Jahren.
Wortlaut im Programm
Daher ist ein einheitlicher und verbindlicher Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) für Kinder von 0 bis 18 Jahren dringend notwendig. Link zum Original
Die Bildungspolitik im Vorschulbereich wird chancengerecht für alle Kinder gestaltet.
Wortlaut im Programm
Die Partei Freie Wähler setzt sich für eine chancengerechte Bildungspolitik für alle Kinder im Vorschulbereich (Krippe und Kindergarten) ein. Link zum Original
Alle Kitas in Hessen werden zu Sprach- und Bewegungskitas statt einzelner Leuchtturmprojekte.
Wortlaut im Programm
Das heißt, wir wollen keine „Leuchtturmprojekte“ wie z.B. Sprachkitas / Bewegungskitas etc., sondern alle Kindertagesstätten in Hessen sollen „Sprachkitas / Bewegungskitas etc.“ sein! Link zum Original
Alle Kinder in hessischen Kitas werden bestmöglich gefördert und gefordert.
Wortlaut im Programm
Alle Kinder in allen hessischen Kindertagesstätten müssen bestmöglich gefördert und gefordert werden. Link zum Original
Eine Kitapflicht ab dem vierten Lebensjahr wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Für eine echte Bildungsgerechtigkeit von Anfang an muss eine Kita- Pflicht ab dem 4. Lebensjahr verbindlich eingeführt werden. Link zum Original
Die Kitapflicht umfasst täglich mindestens vier Stunden mit einem festen Kerncurriculum.
Wortlaut im Programm
Durch die Schaffung eines festen zeitlichen Rahmens von täglich mindestens 4 Zeitstunden wird allen Kindern die Teilnahme an einem festen Kerncurriculum ermöglicht, wodurch einheitliche Elemente der frühkindlichen Bildung vermittelt werden können. Link zum Original
Eine reine Beaufsichtigung ohne Bildungsauftrag in der Kita wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ein reines Betreuungsangebot im Sinne einer Beaufsichtigung lehnen wir ab! Link zum Original
Der hessische Bildungs- und Erziehungsplan wird grundlegend überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Hierfür muss der hessische Bildungs- und Erziehungsplan eine grundlegende Überarbeitung erfahren und verbessert werden. Link zum Original
Bildung, Erziehung und Betreuung in Hessen sind gebührenfrei und hochwertig.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gebührenfreie Bildung, Erziehung und Betreuung in hoher Qualität im Land Hessen. Link zum Original
Verbindliche landesweite Kerncurricula werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung verbindlicher landesweiter Kerncurricula ist daher ein erklärtes Ziel. Link zum Original
Das Land finanziert alle Fachkräfte in Kitas und Schulen.
Wortlaut im Programm
Alle in Kindertagesstätten und Schulen arbeitenden Fachkräfte müssen vom Land Hessen finanziert werden. Link zum Original
Lern- und Arbeitsorte werden so gestaltet, dass Lehrende und Lernende optimale Bedingungen vorfinden.
Wortlaut im Programm
Die Lern- und Arbeitsorte sind so zu gestalten, dass Lehrende und Lernende möglichst optimale Bedingungen vorfinden. Link zum Original
Bildungsgebäude und Räume werden modern ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört u.a. eine moderne Ausstattung der Gebäude / Räume in denen Lehrende und Lernende gute Lern-, Arbeits-, Erholungs- und Begegnungsmöglichkeiten vorfinden. Link zum Original
Lern- und Arbeitsmittel entsprechen dem neuesten Standard.
Wortlaut im Programm
Lern- und Arbeitsmittel müssen dem neuesten Standard entsprechen und für Lehrende und Lernende gebührenfrei sein. Link zum Original
Lern- und Arbeitsmittel sind für Lehrende und Lernende gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
Lern- und Arbeitsmittel müssen dem neuesten Standard entsprechen und für Lehrende und Lernende gebührenfrei sein. Link zum Original
Eine pädagogisch hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung in Hessen wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine pädagogisch hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung in Hessen sicherstellen. Link zum Original
Für pädagogische Fachkräfte gelten landeseinheitliche Ausbildungsinhalte und -vorgaben.
Wortlaut im Programm
Die Grundvoraussetzungen dafür sind einheitliche Ausbildungsinhalte sowie Ausbildungsvorgaben für gut ausgebildetes und angemessen bezahltes Personal mit unbefristeten Verträgen. Link zum Original
Pädagogisches Personal wird angemessen bezahlt.
Wortlaut im Programm
Die Grundvoraussetzungen dafür sind einheitliche Ausbildungsinhalte sowie Ausbildungsvorgaben für gut ausgebildetes und angemessen bezahltes Personal mit unbefristeten Verträgen. Link zum Original
Pädagogisches Personal erhält unbefristete Verträge.
Wortlaut im Programm
Die Grundvoraussetzungen dafür sind einheitliche Ausbildungsinhalte sowie Ausbildungsvorgaben für gut ausgebildetes und angemessen bezahltes Personal mit unbefristeten Verträgen. Link zum Original
Die Betreuungsschlüssel in Krippe und Kindergarten werden grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
Auch eine grundlegende Reform der Betreuungsschlüssel (Krippe / Kindergarten) ist notwendig. Link zum Original
Leitungen von Krippen und Kitas werden ausschließlich mit qualifiziertem Fachpersonal besetzt.
Wortlaut im Programm
Daher müssen Leitungen und Führungspersonal von Krippeneinrichtungen für Kinder von 0 bis 3 Jahren und Kindertagesstätten für Kinder von 3 bis 6 Jahren zukünftig ausschließlich mit qualifiziertem Fachpersonal besetzt werden. Link zum Original
Ergänzungsfachkräfte wie Kinderpfleger, Sozialassistenten oder Ernährungsberater unterstützen künftig die Erzieher.
Wortlaut im Programm
Auch der zusätzliche Einsatz von Ergänzungsfachkräften – beispielsweise Kinderpflegern, Sozialassistenten, Umwelt- und Bewegungspädagogen sowie Ernährungsberatern – soll künftig für eine zusätzliche Unterstützung der Erzieher sorgen. Link zum Original
Die Erzieherausbildung erhält einen eigenen Schwerpunkt frühkindliche Bildung.
Wortlaut im Programm
Die staatlich geprüfte Ausbildung zum Erziehern muss ergänzend hierzu künftig einen eigenen Schwerpunkt „frühkindliche Bildung“ erhalten. Link zum Original
Gruppenleitungen in Krippen und Kitas übernehmen nur Erzieher mit dem Schwerpunkt frühkindliche Bildung.
Wortlaut im Programm
Gruppenleitungen in den Krippen und Kitas sollen künftig ausschließlich ausgebildete Erzieher mit dem Schwerpunkt „frühkindliche Bildung“ übernehmen können. Link zum Original
Schulen werden kostenlos mit Wasserspendern ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Da Wasser ein Grundrecht ist, soll die kostenlose Bereitstellung von Wasserspendern in schulischen Einrichtungen erfolgen. Link zum Original
Hochwertige Schulbildung wird auch in ländlichen Regionen flächendeckend angeboten.
Wortlaut im Programm
Entscheidend ist daher, dass qualitativ hochwertige Schulbildung nicht auf wenige Standorte beschränkt sein darf, gerade auch in ländlichen Regionen. Link zum Original
Schulen werden personell und materiell gestärkt.
Wortlaut im Programm
Das bedeutet natürlich auch, dass Schulen eine personelle und materielle Stärkung erfahren müssen, um einen hohen qualitativen Unterrichtsstandard zu gewährleisten. Link zum Original
Lehrkräfte erhalten unbefristete Verträge.
Wortlaut im Programm
Hierfür brauchen wir Lehrerpersönlichkeiten, denen durch unbefristete Verträge auch eine Perspektive geboten werden muss. Link zum Original
Lehrkräfte werden durch Ergänzungsfachkräfte wie Sozialarbeiter, Psychologen oder Ernährungsberater entlastet.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört die Entlastung des bestehenden Lehrpersonals durch Ergänzungsfachkräfte – beispielsweise Sozialarbeitern, Sozialpädagogen, Psychologen, Beratungslehrer, Erlebnis- und Umweltpädagogen oder Ernährungsberater. Link zum Original
Die Klassen werden in allen Schularten auf idealerweise 15 Schüler verkleinert.
Wortlaut im Programm
Gepaart mit kleineren Klassengrößen von idealerweise 15 Schülern in allen Schularten, sollte dies der Garant für eine verbesserte Durchlässigkeit des Schulsystems sein, sofern einheitliche Bildungsstandards gelten. Link zum Original
Angestellte Lehrkräfte bleiben auch über die Ferien hinweg beschäftigt.
Wortlaut im Programm
Angestellte Lehrer des Landes Hessen sollen auch über die Ferien hinweg angestellt bleiben, um deren berufliche Sicherheit zu gewährleisten, sowie um die Lehrerinnen und Lehrer an die jeweilige Schule zu binden. Link zum Original
Geloste Gremien aus Pädagogen erarbeiten Lösungskonzepte für das Bildungssystem.
Wortlaut im Programm
Da, wie oben geschildert, unser Bildungssystem zahlreiche gravierende Probleme aufweist, die dringend Verbesserung benötigen, wollen die Freien Wähler geloste Gremien aus Pädagogen (Lehrenden und Erziehenden) bilden, die Lösungskonzepte erarbeiten. Link zum Original
In die gelosten Bildungsgremien werden erfahrene Pädagogen, Eltern und Schüler ab 14 Jahren gelost.
Wortlaut im Programm
Es werden aus den lehrenden und erziehenden Berufen erfahrene Professionelle ausgelost, sowie Eltern und Schüler ab 14 Jahren. Link zum Original
150 geloste Personen beraten 18 Monate ohne parteipolitische Vorgaben über Verbesserungen der Bildungssituation.
Wortlaut im Programm
Insgesamt 150 Personen beraten dann frei (ohne parteipolitische Vorgaben nach dem Prinzip der frei arbeitenden gelosten Bürgerräte) über 18 Monate hinweg und erstellen Vorschläge zur Verbesse-rung der Bildungssituation. Link zum Original
Landtag und Landesregierung setzen die Vorschläge der gelosten Bildungsgremien um.
Wortlaut im Programm
Landtag und Landesregierung setzen die Vorschläge der unpolitischen Professionellen dann um. Link zum Original
Für die Lehrerausbildung werden eigenständige pädagogische Hochschulen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen der Ausbildung angehender Lehrkräfte sprechen wir uns für eigenständige pädagogische Hochschulen (1) aus. Link zum Original
An pädagogischen Hochschulen werden auch Schulsozialarbeiter und Elementarpädagogen ausgebildet.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen der Ausbildung angehender Lehrkräfte sprechen wir uns für eigenständige pädagogische Hochschulen (1) aus. In diesen sollen neben Lehrkräften sämtlicher Lehrämter auch weitere päd. Fachkräfte wie z.B. Schulsozialarbeiter, Elementarpädagogen etc. ausgebildet werden. Link zum Original
Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte werden stärker in interkultureller Kompetenz ausgebildet.
Wortlaut im Programm
In diesen sollen neben Lehrkräften sämtlicher Lehrämter auch weitere päd. Fachkräfte wie z.B. Schulsozialarbeiter, Elementarpädagogen etc. ausgebildet werden. Darüber hinaus sollen die genannten Berufsgruppen im Hinblick auf die sich wandelnde Gesellschaft stärker im Bereich der interkulturellen Kompetenz ausgebildet und sensibilisiert werden. Link zum Original
Pädagogische Hochschulen werden außerhalb der Ballungsgebiete in ländlicheren Regionen angesiedelt.
Wortlaut im Programm
Die pädagogischen Hochschulen sollen außerhalb bestehender Ballungsgebiete wie Frankfurt (gegenwärtig über 6.000 Studierende auf Lehramt) oder Darmstadt angesiedelt werden, um der dortigen Wohnungsknappheit entgegenzuwirken und zugleich ländlichere Regionen innerhalb Hessens zu stärken. Link zum Original
Nach dem ersten Staatsexamen besteht ein Rechtsanspruch auf nahtlose Übernahme in den Vorbereitungsdienst.
Wortlaut im Programm
Unmittelbar nach Ablegung des 1. Staatsexamens oder einer gleichwertigen, außerhalb Hessens erworbenen Qualifikation soll ein Rechtsanspruch auf die nahtlose Übernahme in den Vorbereitungsdienst zur Absolvierung des 2. Staatsexamens stehen. Link zum Original
Die Studienseminare erhalten die nötigen finanziellen, personellen und infrastrukturellen Ressourcen.
Wortlaut im Programm
Die zuständigen Studienseminare sollen die hierfür benötigten finanziellen, personellen und infrastrukturellen Ressourcen erhalten. Link zum Original
Die Zuständigkeit für Lerninhalte soll von den Ländern auf den Bund übergehen.
Wortlaut im Programm
Wir würden uns eine Kompetenzverlagerung für die Lerninhalte von der Landes- auf die Bundesebene wünschen, denn was eine gute Bildung ist, unterscheidet sich nicht, ob man in Bayern, Hessen oder Hamburg aufwächst. Link zum Original
Bundesweit vergleichbare Bildungsstandards für alle Schulabschlüsse werden kurzfristig eingeführt.
Wortlaut im Programm
Da wir hierfür eine Mehrheit im Bundesrat brauchen, möchten wir kurzfristig die Einführung bundesweiter, vergleichbarer Bildungsstandards für alle Schulabschlüsse vorantreiben. Link zum Original
In Hessen werden einheitliche Landesbildungsstandards geschaffen.
Wortlaut im Programm
Prämisse für bundeseinheitliche Bildungsstandards sind einheitliche Landesstandards, die es auch in Hessen immer noch zu schaffen gilt Link zum Original
Schulen werden bei der Umsetzung der hessischen Kerncurricula konkret unterstützt.
Wortlaut im Programm
Schulen müssen eine konkrete und nachhaltige Unterstützung bei der Umsetzung der hessischen Kerncurricula erfahren, um landesweit einheitliche – hessische – Bildungsstandards zu sichern. Link zum Original
Der Bildungs- und Erziehungsplan wird auf den gesamten schulischen Bereich erweitert.
Wortlaut im Programm
Ziel muss es sein, den Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) um den gesamten schulischen Bereich zu erweitern. Link zum Original
Einzelne Schulen können eigene Schwerpunkte setzen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus kann jede einzelne Schule individuelle Schwerpunkte setzen. Link zum Original
Der Lehrplan wird an eine digitalisierte Welt angepasst.
Wortlaut im Programm
Der Lehrplan muss auf die Voraussetzung einer digitalisierten Welt angepasst werden. Link zum Original
Medienkompetenz, Informationsverarbeitung und Gestaltung am Computer werden Teil des Unterrichts.
Wortlaut im Programm
Medienkompetenz, das Suchen und Verarbeiten digitalisierter Informationen sowie Gestaltung an Computern müssen ihren Platz neben den klassischen Fächern finden. Link zum Original
Der Umgang mit Office-Programmen wird im Schulcurriculum verankert.
Wortlaut im Programm
Das Beherrschen von Office-Programmen gehört heute zum Standard bei Arbeitgebern und sollte auch im Schulcurriculum genauso wenig fehlen wie das Programmieren von Computern oder Experimente mit aktuellen Themen wie Blockchain oder künstlicher Intelligenz (KI). Link zum Original
Programmieren wird im Schulcurriculum verankert.
Wortlaut im Programm
Das Beherrschen von Office-Programmen gehört heute zum Standard bei Arbeitgebern und sollte auch im Schulcurriculum genauso wenig fehlen wie das Programmieren von Computern oder Experimente mit aktuellen Themen wie Blockchain oder künstlicher Intelligenz (KI). Link zum Original
Experimente zu Blockchain und künstlicher Intelligenz werden in den Unterricht aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Das Beherrschen von Office-Programmen gehört heute zum Standard bei Arbeitgebern und sollte auch im Schulcurriculum genauso wenig fehlen wie das Programmieren von Computern oder Experimente mit aktuellen Themen wie Blockchain oder künstlicher Intelligenz (KI). Link zum Original
Schüler lernen Programme verschiedener Hersteller, insbesondere Open-Source-Produkte, kennen.
Wortlaut im Programm
Schüler sollten Programme verschiedener Hersteller kennenlernen, insbesondere auch Open-Source-Produkte. Link zum Original
Ernährungsprävention wird früh in den Lehrplan aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Daher ist eine frühe Ernährungsprävention in den Lehrplan aufzunehmen. Link zum Original
Ernährungsbildung beginnt bereits in Krippe und Kindergarten, etwa mit einem gesunden Frühstück.
Wortlaut im Programm
Erste theoretische Berührungspunkte sollte es ab der Krippe/Kindergarten geben, verbunden mit beispielsweise einem gesunden Frühstück. Link zum Original
In weiterführenden Schulen wird das Zubereiten gesunder Gerichte praktisch geübt.
Wortlaut im Programm
In der weiterführenden Schule sollte auch das Zubereiten von Lebensmitteln und gesunden Gerichten praktiziert werden. Link zum Original
Musische und handwerkliche Fächer werden im Unterricht stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Berücksichtigung dabei finden sollten jedoch verstärkt auch musische und handwerkliche Fächer sowie der oftmals vernachlässigte Schulsport. Link zum Original
Der Schulsport wird stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Berücksichtigung dabei finden sollten jedoch verstärkt auch musische und handwerkliche Fächer sowie der oftmals vernachlässigte Schulsport. Link zum Original
Schüler ohne konfessionellen Religionsunterricht nehmen verpflichtend am Ethikunterricht teil.
Wortlaut im Programm
Wird kein konfessioneller Religionsunterricht besucht, sollen Schüler verpflichtend am Ethikunterricht teilnehmen. Link zum Original
Der Erdkundeunterricht bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen für den Fortbestand des Erdkundeunterrichts ein. Link zum Original
Erdkunde ist bis zur Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe Pflichtfach.
Wortlaut im Programm
Die Belegung des Erdkundeunterrichts sollte bis zur Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe verpflichtend sein und in der Qualifikationsphase als Wahlfach angeboten werden. Link zum Original
Erdkunde wird in der Qualifikationsphase als Wahlfach angeboten.
Wortlaut im Programm
Die Belegung des Erdkundeunterrichts sollte bis zur Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe verpflichtend sein und in der Qualifikationsphase als Wahlfach angeboten werden. Link zum Original
In allen Schulformen wird ein Blockseminar zu Steuern, Bewerbungen und ähnlichen Alltagsthemen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um die Heranwachsenden auf das Leben nach der Schule vorzubereiten, soll es zukünftig ein Blockseminar zu Steuern, Bewerbungen und ähnliche Themen für alle Schulformen geben. Link zum Original
Unterricht wird nur von pädagogisch ausgebildeten Lehrkräften erteilt.
Wortlaut im Programm
Der Unterricht muss von pädagogisch ausgebildeten Lehrkräften erteilt werden. Link zum Original
Das Land führt eine langfristige Bedarfsplanung für Lehrkräfte ein.
Wortlaut im Programm
Um Fachkräftemangel dauerhaft zu vermeiden, bedarf es einer landesweiten langfristigen professionellen Bedarfsplanung. Link zum Original
In allen Schulformen werden Rahmenbedingungen für die Digitalisierung geschaffen.
Wortlaut im Programm
Für die Digitalisierung müssen in allen Schulformen und Schularten endlich Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den Lehrern mehr Freiraum für die Unterrichtsgestaltung zu eröffnen. Link zum Original
Schulen erhalten mehr Mittel für die Anstellung externer Fachkräfte wie Bürokaufleute, Fachinformatiker und Systemadministratoren zur Entlastung der Lehrkräfte.
Wortlaut im Programm
Mehr finanzielle Mittel von Schulen sind für die Anstellung externer Fachkräfte (Bürokaufleute, Fachinformatiker, Systemadministratoren) zur Entlastung der Lehrkräfte zu nutzen. Link zum Original
Eine Schulung der Erziehungsberechtigten im Umgang mit Endgeräten, Internet und Medieninhalten wird in Betracht gezogen.
Wortlaut im Programm
Zugleich muss hier aber auch eine Schulung der Erziehungsberechtigten mit in Betracht gezogen werden, damit ein autarker Umgang mit mobilen Endgeräten und Computern, dem Internet sowie Medieninhalten gelingen kann. Link zum Original
Medienpädagogen vermitteln Kindern und Jugendlichen Wissen über Datenschutz in sozialen Netzwerken und über die Gefahren von Cybermobbing.
Wortlaut im Programm
Kindern und Jugendlichen muss durch Medienpädagogen Wissen über Datenschutz, vor allem im Bereich sozialer Netzwerke, nahegebracht werden, um sie zu kritischen Nutzern auszubilden, die sich auch der Gefahren von Cybermobbing bewusst sind. Link zum Original
Schülerinnen und Schüler werden über ihre Rechte im digitalen Raum aufgeklärt.
Wortlaut im Programm
Ziel muss es sein, die Schüler über ihre Rechte im digitalen Raum aufzuklären. Link zum Original
Im digitalen Unterricht sollen Schüler mit Technik experimentieren und deren Funktionsweise verstehen.
Wortlaut im Programm
Digitaler Unterricht bedeutet nicht, dass man die gleichen Auf-gaben statt auf Papier auf einem Tablett löst, sondern die Schüler sollen mit Technik experimentieren und verstehen, wie sie funktioniert. Link zum Original
Für das Personal im Elementarbereich und in den Schulen soll die Hoheit beim Land liegen.
Wortlaut im Programm
Wir sind der Auffassung, dass eine Länderhoheit für das Personal des Elementarbereiches und des schulischen Bereiches gelten muss, um Bildung „aus einem Guss“ zu gewährleisten. Link zum Original
Die Kommunen sind für die Finanzierung von Schulgebäuden und Sachmitteln zuständig.
Wortlaut im Programm
Die Hoheit der Kommunen soll in der Finanzierung der Gebäude und Sachmittel bestehen. Link zum Original
Schulgebäude und schulische Sportstätten werden flexibel und mehrfach genutzt.
Wortlaut im Programm
Bestehende Gebäude können flexibel und mehrfach genutzt werden; dies betrifft auch die (schulischen) Sportstätten wie Turnhallen und Schwimmbäder. Link zum Original
Alle Kinder erhalten eine gleichberechtigte und uneingeschränkte Teilhabe an allen Aktivitäten des schulischen Lebens.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle Kinder eine gleichberechtigte und uneingeschränkte Teilhabe an allen Aktivitäten des schulischen Lebens erhalten. Link zum Original
Inklusion wird an den Schulen umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Inklusion ist eine große Herausforderung, die bundesweit an Schulen umgesetzt werden muss. Link zum Original
Die Unterrichtsqualität darf nicht unter neuen Zusatzaufgaben der Lehrkräfte leiden.
Wortlaut im Programm
Die Qualität des Unterrichts darf nicht unter neuen Zusatzaufgaben der Lehrkräfte leiden. Link zum Original
Für die Inklusion wird ausreichend weiteres pädagogisches und medizinisches Fachpersonal sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Inklusion wird erfolgreich sein, wenn weiteres Fachpersonal, insbesondere pädagogisches und medizinisches Fachpersonal, in ausreichendem Maße zur Verfügung steht. Dies wollen wir zum Wohle aller Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener für ein gemeinsames und erfolgreiches Lernen sicherstellen. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen an den Schulen werden so angepasst, dass alle Kinder gemeinsam lernen können.
Wortlaut im Programm
Ziel aber ist es, die Rahmenbedingungen in den Schulen so anzupassen, dass alle Kinder gemeinsam lernen können. Dazu ist ausreichendes Personal und räumliche Ausstattung zwingend erforderlich. Link zum Original
Für gemeinsames Lernen erhalten die Schulen ausreichend Personal und räumliche Ausstattung.
Wortlaut im Programm
Ziel aber ist es, die Rahmenbedingungen in den Schulen so anzupassen, dass alle Kinder gemeinsam lernen können. Dazu ist ausreichendes Personal und räumliche Ausstattung zwingend erforderlich. Link zum Original
Schulsozialarbeit wird in allen Schulformen angeboten.
Wortlaut im Programm
Schulsozialarbeit muss in allen Schulformen angeboten werden, um Schülern eine weitere Hilfestellung im Bedarfsfall zukommen zu lassen und um eine Entlastung des bestehenden Lehrpersonals zu erreichen. Link zum Original
Wohnortnahe Grundschulstandorte werden besonders im ländlichen Raum erhalten.
Wortlaut im Programm
Wohnortnahe Grundschulstandorte müssen besonders im ländlichen Raum erhalten werden, um unseren Kindern zukunftssichernde Bildungsregionen zu garantieren. Link zum Original
Elementar- und Primarbereich werden stärker vernetzt.
Wortlaut im Programm
Eine Vernetzung des Elementar- und Primarbereiches ist dringend erforderlich. Link zum Original
Alle Grundschulen in Hessen erhalten eine Unterrichtsgarantie einschließlich Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung bis 14.30 Uhr.
Wortlaut im Programm
Hierdurch bringen wir zum Ausdruck, dass wir für alle Grundschulen in Hessen (Jahrgangsstufen 1 bis 4) eine Unterrichtsgarantie inklusive Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung bis 14.30 Uhr wünschen. Link zum Original
An allen Grundschulen gibt es nach dem Unterricht ein verlässliches Betreuungsangebot mit pädagogischen Fachkräften bis 17 Uhr.
Wortlaut im Programm
Im Anschluss an den verpflichtenden Unterricht soll an allen Grundschulen ein verlässliches Betreuungsangebot unter Einbeziehung von pädagogischen Fachkräften bis 17 Uhr angeboten werden, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Link zum Original
Das Betreuungsangebot wird von Land und Bund finanziert, ohne Eltern und Kommunen zusätzlich zu belasten.
Wortlaut im Programm
Das Betreuungsangebot soll von Land und Bund finanziert werden, ohne die Eltern und die Kommunen zusätzlich zu belasten. Link zum Original
Die Teilnahme am Nachmittagsangebot ist freiwillig.
Wortlaut im Programm
Die Inanspruchnahme des Nachmittagsangebots ist freiwillig. Link zum Original
Wohnortnahe Standorte weiterführender Schulen und Hochschulen bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Wohnortnahe Schulstandorte vielfältiger weiterführender (Hoch-) Schulen sollen als Ergänzung des bestehenden Systems erhalten bleiben. Dies soll gegebenenfalls auch durch Fusionen dort möglich sein, wo es aufgrund rückläufiger Schülerzahlen notwendig ist. Link zum Original
Bei rückläufigen Schülerzahlen werden Standorte gegebenenfalls durch Fusionen gesichert.
Wortlaut im Programm
Wohnortnahe Schulstandorte vielfältiger weiterführender (Hoch-) Schulen sollen als Ergänzung des bestehenden Systems erhalten bleiben. Dies soll gegebenenfalls auch durch Fusionen dort möglich sein, wo es aufgrund rückläufiger Schülerzahlen notwendig ist. Link zum Original
An weiterführenden Schulen werden Betriebspraktika in Abstimmung mit Unternehmen zum Standard.
Wortlaut im Programm
Auch wollen wir an weiterführenden Schulen verbesserte Voraussetzungen dafür schaffen, dass Betriebspraktika in Abstimmung mit den Unternehmen zum Standard werden. Link zum Original
Die berufliche Bildung wird aufgewertet und gestärkt, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.
Wortlaut im Programm
Die berufliche Bildung muss endlich eine Aufwertung und Stärkung erfahren, um dem schon jetzt bestehenden Fachkräftemangel zu begegnen. Link zum Original
Die berufliche Ausbildung wird deutlich stärker gefördert als bisher.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die berufliche Ausbildung in der Bildungspolitik wieder aus dem Schatten der akademischen Ausbildung hervortritt und deutlich stärker gefördert wird als bisher. Link zum Original
Die Meisterausbildung wird analog zum gebührenfreien Studium finanziell freigestellt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehören auch eine finanzielle Freistellung bei der Meisterausbildung – analog zu einem gebührenfreien Studium – sowie eine bessere finanzielle Ausstattung der Berufsschulen. Link zum Original
Die Berufsschulen werden finanziell besser ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Dazu gehören auch eine finanzielle Freistellung bei der Meisterausbildung – analog zu einem gebührenfreien Studium – sowie eine bessere finanzielle Ausstattung der Berufsschulen. Link zum Original
Ausbildungsberufe etwa im Handwerk, in Dienstleistungen sowie in Gesundheit und Pflege werden aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Auch müssen Ausbildungsberufe (z. B. im Handwerks-, Dienstleistungs- oder Gesundheits- und Pflegesektor) insgesamt eine Aufwertung erfahren. Link zum Original
Die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Auch im Bereich der beruflichen Weiterbildung muss die Durchlässigkeit von beruflicher und akademischer Bildung weiter verbessert werden. Link zum Original
Die Anerkennung beruflicher Abschlüsse an Hochschulen wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Insbesondere soll die Anerkennung beruflicher Abschlüsse an den Hochschulen weiter ausgebaut werden, um das Hochschulstudium für beruflich Gebildete inhaltlich und zeitlich attraktiver zu machen. Link zum Original
Die Selbstbestimmung und demokratische Mitbestimmung der Studierenden wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die weitgehende Selbstbestimmung und die Stärkung der demokratischen Mitbestimmung der Studierenden sowie für eine transparente Hochschulpolitik ein. Link zum Original
Die Hochschulpolitik wird transparent gestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die weitgehende Selbstbestimmung und die Stärkung der demokratischen Mitbestimmung der Studierenden sowie für eine transparente Hochschulpolitik ein. Link zum Original
Hochschulen werden in Ballungszentren und ländlichen Gebieten gleichermaßen gefördert oder neu gegründet.
Wortlaut im Programm
Wir machen uns dafür stark, Hochschulen in Ballungszentren und in ländlichen Gebieten gleichermaßen zu fördern bzw. neu zu schaffen – Witzenhausen hat hier Vorbildcharakter. Link zum Original
Die Grundfinanzierung der Hochschulen darf nicht zugunsten der Spitzenfinanzierung wie der Exzellenzinitiative vernachlässigt werden.
Wortlaut im Programm
Eine ausreichende Grundfinanzierung der Universitäten und Hochschulen darf nicht zugunsten von Spitzenfinanzierung („Exzellenzinitiative“) vernachlässigt werden. Link zum Original
Die Hochschulautonomie mit Subsidiarität und Wettbewerb wird bejaht.
Wortlaut im Programm
Zudem bekennen wir uns zur Hochschulautonomie und damit zu Subsidiarität und Wettbewerb. Link zum Original
Die finanzielle Grundausstattung der Hochschulen wird deutlich verbessert.
Wortlaut im Programm
Die finanzielle Grundausstattung der Hochschulen muss deutlich verbessert werden. Link zum Original
Die Erhebung von Semestergebühren wird überprüft.
Wortlaut im Programm
In diesem Kontext muss auch das Erheben von Semestergebühren überdacht werden. Link zum Original
Hochschulen sollen neben fachlicher Ausbildung auch Persönlichkeitsbildung, Urteilskraft und zweckfreies Denken ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Universitäten und Hochschulen sind autonome Bildungseinrichtungen, deren Ziel nicht nur die hervorragende fachliche Ausbildung junger Menschen ist, sondern die auch der Bildung von Persönlichkeit und eigenständiger Urteilskraft Platz einräumen und Muße für zweckfreies Denken erlauben sollte. Link zum Original
Es werden beste Rahmenbedingungen für die Ausbildung künftiger Fachleute der Wissensökonomie geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen beste Rahmenbedingungen schaffen, um die klugen Köpfe von morgen hervorzubringen, die wir in unserer zukünftigen Wissensökonomie benötigen. Link zum Original
In der Spitzentechnologie werden Lücken aufgeholt und Marktführerschaften verteidigt.
Wortlaut im Programm
Außerdem müssen wir enorme Anstrengungen unternehmen, um in den Feldern der Spitzentechnologie Lücken aufzuholen oder die Marktführerschaft zu verteidigen. Link zum Original
Forschung und Entwicklung erhalten einen hohen Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Ein großer Stellenwert muss Forschung und Entwicklung eingeräumt werden. Link zum Original
Die Vergabe von Forschungsaufträgen und Geldern der Industrie an Universitäten wird besonders beachtet.
Wortlaut im Programm
Besonderes Augenmerk muss daher auf die Vergabe von Forschungsaufträgen und Geldern an Universitäten durch die Industrie gelegt werden. Link zum Original
Die Finanzierung von Fachbereichen und Studiengängen durch die Industrie wird auf höchstens 30 Prozent begrenzt.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund sollte die Finanzierung verschiedener Fachbereiche und Studiengänge durch die Industrie eine Begrenzung auf maximal 30 Prozent erfahren, um auch weiterhin eine ideologiefreie und nicht-interessengeleitete Forschung und Lehre zu garantieren. Link zum Original
Studien, vor allem in industrienahen Fächern, werden vorab angemeldet.
Wortlaut im Programm
Auch sollten Studien – vor allem in den der Industrie nahestehenden Fächern – vorab angemeldet und die Quellen der Finanzierung transparent gemacht werden. Link zum Original
Die Finanzierungsquellen von Studien werden offengelegt.
Wortlaut im Programm
Auch sollten Studien – vor allem in den der Industrie nahestehenden Fächern – vorab angemeldet und die Quellen der Finanzierung transparent gemacht werden. Link zum Original
Der wissenschaftliche Mittelbau wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Für eine autonome Forschung und Lehre ist zudem eine Stärkung des wissenschaftlichen Mittelbaus zwingend notwendig. Link zum Original
Studierende werden unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern gefördert.
Wortlaut im Programm
Studierende müssen als eigenständige Menschen wahrgenommen werden und unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern während ihrer Ausbildung gefördert werden. Link zum Original
Die BAföG-Sätze werden an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten angepasst.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen die BAföG-Sätze eine dringende Anpassung an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten erfahren. Link zum Original
Die Voraussetzungen für Teilzeitstudiengänge werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Damit die Menschen auch berufsbegleitend oder neben der Familie zu ihrem Studienabschluss kommen können, wollen wir die Voraussetzungen für Teilzeitstudiengänge verbessern. Link zum Original
Im Hessischen Bildungsurlaubsgesetz wird ein Freistellungsanspruch für Prüfungsvorbereitung und Abschlussprüfung verankert.
Wortlaut im Programm
Hierzu zählt auch die gesetzliche Verankerung eines Freistellungsanspruchs für die Prüfungsvorbereitungswoche sowie die Abschlussprüfung im Hessischen Bildungsurlaubsgesetz. Link zum Original
Das Land erhöht die Grundförderung der Volkshochschulen.
Wortlaut im Programm
Das Land Hessen soll mit einer höheren Grundförderung den Bildungsauftrag der Volkshochschulen unterstützen. Link zum Original
Zulassungsverfahren einzelner Studiengänge werden überprüft.
Wortlaut im Programm
Zulassungsverfahren bei einzelnen Studiengängen müssen hinterfragt werden. Link zum Original
Der Numerus clausus im Fach Medizin wird zugunsten eines Berufseignungstests überdacht.
Wortlaut im Programm
Beispielsweise ist die Numerus-Clausus-Regelung im Fach Medizin zugunsten eines Berufseignungstests zu überdenken, gerade auch im Hinblick auf den (Haus-)Ärztemangel im ländlichen Raum. Link zum Original
Der Wechsel zwischen Industrie und Universität im wissenschaftlichen Mittel- und Oberbau wird erleichtert.
Wortlaut im Programm
Auch für den Mittel- und Oberbau wünschen wir uns eine weitere Öffnung, sodass es leichter möglich ist, von der Industrie an die Universität und umgekehrt zu wechseln. Link zum Original
Bildung wird ab der Krippe vollständig gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
FREIE WÄHLER fordert bereits seit 2008 eine gänzliche gebührenfreie Bildung von der Krippe an. Link zum Original
Gebührenfreie Kinderbetreuung mit frühkindlicher Bildung soll Familien, Alleinerziehende und Kommunen entlasten.
Wortlaut im Programm
Gebührenbefreite Kinderbetreuung, gepaart mit einer wahrhaften frühkindlichen Bildung, in einer solidarischen Gesellschaft würde eine wirkliche Entlastung bedeuten – für Familien, Alleinerziehende und Kommunen. Link zum Original
Die Kinderbetreuung soll verlässlich mindestens acht Stunden täglich umfassen.
Wortlaut im Programm
Dank einer verlässlichen – mindestens acht Stunden währenden – Betreuung könnten Kinder bedenkenlos in die Obhut von gut ausgebildeten Erziehern, Elementarpädagogen etc. übergeben werden. Link zum Original
Angebote von Sportvereinen und Jugendverbänden werden in die Nachmittagsgestaltung der Schulen eingebunden.
Wortlaut im Programm
Hierzu zählt unserer Ansicht nach auch die Angebotsimplementierung von Sportvereinen und Jugendverbänden in die Gestaltung von bildungsgerechten Schulen: Die nachmittägliche Betreuung muss Kindern und Jugendlichen die Gestaltung eigener, zentraler Inhalte ermöglichen. Link zum Original
Die Nachmittagsbetreuung ermöglicht Kindern und Jugendlichen die Gestaltung eigener Inhalte.
Wortlaut im Programm
Hierzu zählt unserer Ansicht nach auch die Angebotsimplementierung von Sportvereinen und Jugendverbänden in die Gestaltung von bildungsgerechten Schulen: Die nachmittägliche Betreuung muss Kindern und Jugendlichen die Gestaltung eigener, zentraler Inhalte ermöglichen. Link zum Original
Integration beginnt mit einer hochwertigen und kostenfreien frühkindlichen Bildung.
Wortlaut im Programm
Für eine wahrhaftige Chancengleichheit muss Integration im Bereich Bildungspolitik schon mit einer qualitativ herausragenden – und kostenfreien – früh-kindlichen Bildung beginnen. Link zum Original
Pädagogische Fachkräfte in Bildungseinrichtungen verfügen über fundiertes Wissen im Umgang mit Menschen verschiedener Kulturen und Religionen.
Wortlaut im Programm
Damit es nicht bei Bemühungen bleibt, müssen Erzieher, Elementarpädagogen, Sozialpädagogen, Lehrer und sämtliche mit Bildungseinrichtungen verbundene Fachkräfte ein fundiertes Wissen über den (all-)täglichen Umgang mit Menschen aus verschiedenen Kultur- und Religionskreisen vorweisen. Link zum Original
Interkulturelle Kompetenz und der Umgang mit Mehrsprachigkeit werden fester Bestandteil der Aus-, Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte.
Wortlaut im Programm
Diese sogenannte „Interkulturelle Kompetenz“ muss – wie auch der fachlich versierte Umgang mit Mehrsprachigkeit – in unserer pluralistischen Gesellschaft mehr denn je Gegenstand der jeweiligen Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildungen sein. Link zum Original
Mehr Pädagogen mit Zuwanderungsgeschichte sollen gewonnen werden.
Wortlaut im Programm
Bereichernd wirkt sich hier nicht zuletzt auch die Gewinnung von mehr Pädagogen mit (eigener) Zuwanderungsgeschichte aus, die jedoch noch immer viel zu selten aufgrund eklatanter Ungerechtigkeiten und Missstände in unserem Bildungssystem in einschlägiger Funktion anzutreffen sind. Link zum Original
In Kitas und Grundschulen werden hochwertige Angebote zur Sprachförderung eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Neben der Implementierung von qualitativ hochwertigen Angeboten zur Sprachförderung in Kitas und Grundschulen müssen auch außerschulische Sprachkurse angeboten werden, die eine familiäre Teilnahme ermöglichen. Link zum Original
Bildungsgerechtigkeit und hochwertige Bildung von Anfang an werden als akuter Handlungsbedarf gesehen.
Wortlaut im Programm
Versäumnissen der bisherigen Landesregierung müssen wir begegnen, indem wir unseren Bürgern klar aufzeigen, in welchen Bereichen wir akuten Handlungsbedarf sehen: Bildungsgerechtigkeit und qualitativ hochwertige Bildung von Anfang an, Schaffung eines besseren Freizeitangebotes, Verbesserung von Arbeitsbedingungen, Ausbau von wirtschaftlicher, digitaler, mobiler und medizinischer Infrastruktur sowie Steigerung der Mobilitätsangebote gerade in ländlichen Gebieten, Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Hessen, vollständige Gleichstellung von Mann und Frau. Link zum Original
Sportangebote werden ausgebaut und in die Schule integriert.
Wortlaut im Programm
Sportangebote müssen ausgebaut und in eine bildungsgerechte Schule integriert werden – auch muss vielerorts gerade im ländlichen Raum ein angemessenes und wohnortnahes Angebot für Senioren entstehen. Link zum Original
Kinder und Jugendliche erhalten einen besseren Zugang zur Bildung.
Wortlaut im Programm
Ziel des Sozialstaates muss es sein, Kindern und Jugendlichen Chancengleichheit als Ausgangslage zu gewähren. Dies umfasst die aktive Beseitigung von Kinderarmut durch gezielte finanzielle Hilfen sowie die Gewährung eines besseren Zugangs zur Bildung. Link zum Original
Bildung ist bis zum ersten Abschluss gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
Ein erster wichtiger Schritt ist hierbei die Gebührenbefreiung der Bildung bis zum ersten Abschluss. Link zum Original
Es werden neue Medizin-Studienplätze geschaffen.
Wortlaut im Programm
Auch die Schaffung neuer Medizin-Studienplätze sowie die Studienplatzvergabe nach transparenten und einheitlichen Kriterien zur Wahrung der Chancengleichheit bei gleichzeitiger Aufwertung des Faches „Allgemeinmedizin“ ist – wie auch der Marburger Bund (MB) konstatiert – eine weitere notwendige Grundvoraussetzung, um dem Medizinermangel zu begegnen. Link zum Original
Medizinstudienplätze werden nach transparenten und einheitlichen Kriterien vergeben.
Wortlaut im Programm
Auch die Schaffung neuer Medizin-Studienplätze sowie die Studienplatzvergabe nach transparenten und einheitlichen Kriterien zur Wahrung der Chancengleichheit bei gleichzeitiger Aufwertung des Faches „Allgemeinmedizin“ ist – wie auch der Marburger Bund (MB) konstatiert – eine weitere notwendige Grundvoraussetzung, um dem Medizinermangel zu begegnen. Link zum Original
Medizinstudierende, die sich zu einer befristeten Niederlassung als Allgemeinmediziner in ländlichen Regionen verpflichten, werden bei der Studienplatzvergabe bevorzugt.
Wortlaut im Programm
Neben der Schaffung neuer Studienplätze ist ein weiteres denkbares Kriterium die präferierte Berücksichtigung von Medizinstudierenden, die sich zu einer – zeitlich befristeten – Niederlassung als Allgemeinmediziner in ländlichen Regionen Hessens verpflichten. Link zum Original
Das Land soll prüfen und konzipieren, wie mehr Studienplätze für Angewandte Hebammenwissenschaft geschaffen werden können.
Wortlaut im Programm
Prüfung und Konzeption, wie das Land Hessen gesamt mehr Studienplätze „Angewandte Hebammenwissenschaft“ realisieren kann, um mittel- bis langfristig mehr Hebammen ausbilden zu können Link zum Original
Forschung und Innovation zur Reduktion von Tierleid werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Außerdem müssen Forschung und Innovation zur Reduktion von Tierleid stärker gefördert werden. Link zum Original
Tierleid in der Wissenschaft wird nach dem 3R-Prinzip so weit wie möglich reduziert.
Wortlaut im Programm
Das Leiden von Tieren im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten ist gemäß dem 3R-Prinzip (Replacement, Reduction, Refinement) so weit wie möglich zu reduzieren. Link zum Original
Zellkulturen werden als Ersatz für Tierversuche weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir FREIE WÄHLER setzen uns deshalb für die Weiterentwicklung von Zellkulturen als einen Ersatz für Tierversuche ein. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Hessen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.