Patienten und Versicherte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BIW00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 34
Mehr Rechte oder Angebote 34
- Mit dem Gesundheitscampus wird eine bessere Versorgung der Bevölkerung mit Gesundheitsdienstleistungen vorangebracht.
- Gesundheitsversorgung, Bildung, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Grünflächen und Spielmöglichkeiten sollen dezentral in jedem Stadtteil vorhanden sein.
- Am Hauptbahnhof werden soziale und medizinische Angebote ausgebaut.
- Kranke Menschen in polizeilichen Maßnahmen erhalten ärztliche Versorgung in speziellen Notfallambulanzen und einem Zentralgewahrsam.
- Beratungsangebote zu Wohnen und Demenz werden bedarfsgerecht finanziert.
- Der Staat stellt eine auskömmliche Versorgung und vorsorgenden Gesundheitsschutz für alle sicher.
- Alle Menschen erhalten gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung und guter Pflege.
- Zugang zu Versorgung, seriöse Informationen, Beratung und Prävention sollen für alle gleich sein und sich an der jeweiligen Lage ausrichten.
- Es werden ausreichend Plätze für Long-Covid-Rehabilitation geschaffen.
- Es werden interdisziplinäre Long-Covid-Ambulanzen geschaffen.
- Haus- und Fachärztinnen und -ärzten sollen ausreichend medizinische Fachangestellte zur Verfügung stehen.
- Durch Fachkräftegewinnung sowie Fort- und Weiterbildung des Pflege- und ärztlichen Personals soll die Gesundheits- und Pflegepolitik geschlechtergerecht und kultursensibel werden.
- Weitere barrierefreie integrierte Gesundheitszentren werden in den Stadtteilen eingerichtet.
- Die Kommunen gründen kommunale Medizinische Versorgungszentren und begleiten sie aktiv.
- Lokale Gesundheitszentren werden aufgebaut und die Verfügbarkeit von Haus-, Kinderärzten und Psychotherapeuten vor Ort verbessert.
- Weitere lokale integrierte Gesundheitszentren in anderen Stadtteilen werden angestrebt.
- Patientinnen und Patienten sollen Hilfe und unabhängige fachliche Beratung erhalten.
- Bei der Neugestaltung der Patientenberatung wird eine von Krankenkassen und Gesundheitswirtschaft unabhängige, regional organisierte Beratungsstruktur gefordert.
- Die Demenz-Informations- und Koordinierungsstelle DIKS wird gestärkt und ausgeweitet.
- Eine Informationskampagne über Hilfen bei Demenz wird ermöglicht.
- Die Beratungsangebote zu Demenz werden ausgeweitet, auch in Bremerhaven.
- Die ambulante und teilstationäre Versorgung in den Krankenhäusern wird ausgebaut.
- Eine Entlassung aus dem Krankenhaus ist nur bei gesicherter Anschlussversorgung zulässig.
- In den Kliniken soll die medizinische Notwendigkeit statt ökonomischer Zwänge über die Behandlung entscheiden.
- Die Krankenhausfinanzierung soll eine hohe medizinische und pflegerische Qualität ermöglichen.
- Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden durch laienverständliche Informationen weiterentwickelt.
- Eine Arbeitsteilung der Krankenhäuser nach dem Grundsatz „Stärken stärken“ wird befürwortet.
- Eine gut erreichbare Grund-, Regel- und Notfallversorgung wird angeboten.
- An Standorten der GeNo und in Bremerhaven werden weitere Palliativ- und Hospizangebote geschaffen.
- Die kooperative Notfallversorgung richtet sich an den Bedürfnissen der Stadtteile und Regionen aus.
- Eine kontinuierliche therapeutische Beziehung durch eine begleitende Bezugsperson im therapeutischen Team wird sichergestellt.
- Die Gesundheitsämter intensivieren Hygienebegehungen in Arztpraxen, Pflegeheimen und Krankenhäusern.
- Es wird eine ständige Impfinfrastruktur aufgebaut.
- Die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden und die Ansiedlung von Medizingeräteherstellern und Gesundheitsdienstleistern werden gefördert.
CDU 522
Mehr Rechte oder Angebote 22
- Bevorratung sichert die Versorgung mit Medikamenten, medizinischer Schutzbekleidung und weiterem Material auch in Krisenzeiten.
- Beratungs-, Hilfs- und Therapieangebote werden weiter ausgebaut.
- Eine würdevolle Sterbebegleitung wird sichergestellt.
- Demenzerkrankte erhalten mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung.
- Sozialräume werden demenzsensibel gestaltet.
- Die Gesundheitsversorgung in Bremen wird qualitativ hochwertig und patientenorientiert ausgerichtet.
- Versorgungskapazitäten im Gesundheitswesen werden bedarfsgerecht vorgehalten.
- Ambulante und stationäre Leistungen werden gemeinsam geplant, um die bestmögliche Versorgung zu garantieren.
- Der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient kann durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz unterstützt werden.
- Digitalisierung soll Ressourcen freimachen, die direkt am Patienten besser eingesetzt werden.
- Mehr direkte Medizin und Pflege am Patienten wird möglich gemacht.
- Umstrukturierungsmittel fördern sektorenübergreifende Versorgung, etwa in Versorgungszentren und Gesundheitszentren der Stadtteile.
- Eine sektorenübergreifende Versorgung wird gefördert.
- Digitale Innovationen und medizinische Anwendungen mit künstlicher Intelligenz werden schnell und unbürokratisch im Versorgungsalltag etabliert.
- Im Kooperationsverbund einer Metropolregion entstehen neue Angebote für Diagnostik, Therapie, Produktion und Dienstleistungen.
- Weitere Leistungen werden in die elektronische Patientenakte integriert.
- Projekte künstlicher Intelligenz für bessere Diagnostik und Therapien werden gefördert.
- Zur Attraktivität von Städten und Stadtteilen gehört eine wohnortnahe haus- und fachärztliche Versorgung mit zeitnaher Terminvereinbarung.
- In den Quartieren werden medizinische Versorgungszentren beziehungsweise Gesundheitszentren geschaffen.
- Es wird geprüft, ob Liegenschaften der Stadt und des Landes für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung genutzt werden können.
- Immobilien Bremen, GEWOBA und BREBAU entwickeln mit der Gesundheitswirtschaft medizinische Versorgungszentren.
- Wo die ärztliche Versorgung Lücken hat, werden Anreize für eine Niederlassung geschaffen.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Taxen gehören zum öffentlichen Nahverkehr, weil sie einen Versorgungsauftrag erfüllen und Kranken- sowie Schulfahrten stützen.
- Menschen, die wegen einer Behinderung oder Erkrankung nicht ausreichend für sich sorgen können, erhalten volle Solidarität.
- Die Einrichtung eines Demenzdorfes nach Beispielen anderer Kommunen wird geprüft.
- Patientinnen, Patienten und Beschäftigte im Gesundheitswesen stehen im Mittelpunkt der Gesundheitspolitik.
Grüne 1229
Mehr Rechte oder Angebote 29
- Es werden Gesundheitszentren aufgebaut.
- Vorsorgeuntersuchungen und Präventionsmaßnahmen werden unterstützt.
- Armutsbekämpfung und besserer Zugang zu Therapieangeboten sollen verbunden werden.
- Die Gesundheitsversorgung soll so verbessert werden, dass Menschen wohnortnah verlässlich versorgt werden.
- Die Erreichbarkeit von Hebammen, Haus- und Facharztpraxen, Kinderärzten und Psychotherapeuten soll verbessert werden.
- Die ambulante Versorgung soll verbessert werden, damit alle Stadtteile gut versorgt sind.
- Es sollen mehr Hospiz- und Palliativplätze geschaffen werden.
- Digitalisierung wie Robotik, Telemedizin, elektronische Patientenakte und Assistenzsysteme soll gezielt genutzt werden, um das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen.
- Eine Infrastruktur, die Patientendaten sicher, datenschutzkonform und bedarfsgerecht verfügbar macht, soll gefördert werden.
- Die Umsetzung integrierter Notfallzentren soll vorangetrieben werden, um die Notaufnahmen zu entlasten.
- Es sollen interdisziplinäre Zentren für sexuelle, reproduktive und genderspezifische Gesundheit geschaffen werden.
- Die Gründung integrierter Gesundheitszentren und Gesundheitskioske wird weiter vorangetrieben.
- Jeder Mensch soll am Lebensende selbstbestimmt über die passende Versorgung und das eigene Lebensende entscheiden können.
- Weitere Angebote der stationären und ambulanten Hospiz- und Palliativversorgung und der Schmerzlinderung werden für alle zugänglich gemacht.
- Ein diskriminierungs- und rassismuskritisches Gesundheitssystem, das das Individuum in den Mittelpunkt stellt, wird gefördert.
- Die Forschung zu geschlechtsspezifischer Medizin und Pflege wird gestärkt und in der Praxis konsequenter umgesetzt.
- Ambulante medizinische und pflegerische Hilfs- und Unterstützungsangebote werden in jedem Ortsteil benötigt.
- Quartierszentren mit Sozial- und Gesundheitsleistungen werden ausgebaut.
- Möglichst viele Teilzeitausbildungen sollen jungen Eltern und weniger belastbaren Personen einen Abschluss ermöglichen.
- Ein appbasiertes Alarmierungssystem für Ersthelfer soll eine schnellere Versorgung im Notfall sicherstellen.
- Der Einsatz des HanseSani zur Vermeidung unnötiger Kliniktransporte wird verstetigt und ausgeweitet.
- Der Einsatz der Telemedizin im Rettungsdienst wird ausgeweitet.
- Die Rufnummern 116 117 und 112 sowie weitere Notrufleitstellen sollen schrittweise enger verknüpft werden und eine Lotsenfunktion übernehmen.
- In Bremen soll schnell eine Ersthelfer-App eingeführt werden, die bei Herzkreislaufstillstand registrierte Ersthelfer in der Nähe alarmiert.
- Die medizinisch-psychologische Anschlussversorgung nach der Haftentlassung soll verbessert werden.
- In den Justizvollzugsanstalten Bremen und Bremerhaven sollen eigene Behandlungskapazitäten aufgebaut werden.
- Ein Übergabemanagement soll die Weiterbehandlung nach der Haftentlassung sichern.
- Assistenz im Krankenhaus wird allen gewährt, die sie für eine erfolgreiche Behandlung benötigen.
- Der Anteil biologisch erzeugter Nahrungsmittel in Krankenhäusern soll bis 2027 auf 100 Prozent steigen.
Bleibt wie bisher 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Linke 326
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 26
- Gesundheitszentren, Hebammenzentren und Pflegestützpunkte werden vor allem in Stadtteilen mit hoher Armutsquote ausgebaut.
- Eine starke, möglichst kostenlose öffentliche Infrastruktur für Bildung, Gesundheit, Kinderbetreuung, Kultur und Mobilität wird angestrebt.
- Gesundheitszentren werden zu präventiv wirkenden Gesundheits- und Sorgezentren weiterentwickelt, die Sorgeverantwortung und soziale Belange berücksichtigen.
- Zunächst in einkommensarmen Stadtteilen wird eine öffentliche ambulante Pflege- und Gesundheitsversorgung aufgebaut.
- Wohnortnahe, barrierefreie und partizipativ organisierte Gesundheits- und Sorgezentren in öffentlicher Hand werden geschaffen.
- In armutsbetroffenen Stadtteilen im Bremer Norden, Osten, Süden und Westen werden Gesundheits- und Sorgezentren etabliert.
- Gesundheits- und Sorgezentren werden an den jeweiligen Stadtteil angepasst und stärken vorhandene Angebote.
- Gesundheits- und Sorgezentren werden schrittweise auf alle Stadtteile ausgeweitet.
- Die Gesundheitsfachkräfte in den Quartieren werden ausgebaut.
- Die Gesundheitsfachkräfte in den Quartieren werden über 2023 hinaus verstetigt.
- In der Gesundheitsversorgung werden Dolmetscher*innen hinzugezogen und ihre Kosten übernommen.
- Leichte Sprache, verständliche Patienteninformationen und passende Beratung werden im Gesundheitswesen selbstverständlich.
- Die neue Krankenhausplanung beseitigt Über-, Unter- und Fehlversorgung.
- Versorgungsstrukturen und Bedarfe in Bremen, Bremerhaven und dem Umland werden umfassend analysiert.
- Die Notfallversorgung wird über Schwerpunktkliniken und zentrale, hoch qualifizierte Notaufnahmen organisiert.
- Stadtteile mit hoher Armutsquote erhalten einen Zuschlag bei der Zahl der haus- und kinderärztlichen Praxissitze.
- Jeder Präventions- oder Pflegefachkraft wird eine bestimmte Zahl von Bürgerinnen und Bürgern als feste Ansprechperson für Gesundheitsfragen zugeteilt.
- Quartiersnahe Gesundheitsversorgung wird in kommunalen Gesundheits- und Sorgezentren organisiert.
- In kommunalen Gesundheits- und Sorgezentren werden neben der interdisziplinären gesundheitlichen Versorgung Angebote der Selbsthilfe, Interessenvertretung, Vernetzung und Beratung geschaffen.
- Das Klinikum Bremen-Nord wird zu einem Krankenhaus der medizinischen Vollversorgung weiterentwickelt.
- Die kinder- und fachärztliche Versorgung in Bremen-Nord wird deutlich verbessert.
- Die Kassenärztliche Vereinigung wird regional kleinteiliger geordnet, mit einer eigenen KV Bremen-Nord.
- Existenz und Ausbau des Klinikums Reinkenheide werden gesichert.
- Alle Patienten erhalten unabhängig von ihrer Versicherung eine ausreichende ärztliche Versorgung.
- Dem drohenden Ärztemangel in Bremerhaven wird mit einem Rahmenkonzept zur medizinischen Versorgung begegnet.
- Grundlage der ärztlichen Bedarfsplanung ist der tatsächliche Bedarf und nicht der Verteilungsschlüssel der Kassenärztlichen Vereinigung.
Bleibt wie bisher 3
- Neben wenigen zentralen Notaufnahmen werden wohnortnahe ambulante Notfallstrukturen vorgehalten.
- Der Vorrang ambulanter vor stationärer Behandlung darf die Versorgungsqualität in der stationären Behandlung nicht senken.
- Gebäudesanierung und neue Medizinstrategie der Krankenhäuser führen nicht zu schlechterer medizinischer Versorgung oder zu Belastungen der Beschäftigten.
FDP 419
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Frauen mit akuter gynäkologischer Krebserkrankung erhalten eine kostengünstige, unbürokratische und krankenkassenunabhängige psychologische Beratung.
- Die Krankenkassen übernehmen bei Endometriose notwendige Therapien wie Operationen und Medikamente vollständig.
- Die Stadt Bremen setzt sich für die Errichtung eines Endometriosebehandlungszentrums vor Ort ein.
- Zusätzliche Traumaambulanzen in weiteren Stadtteilen Bremens und in Bremerhaven, die mit der Gewaltschutzambulanz kooperieren, werden begrüßt.
- Eine ausreichende haus- und fachärztliche Versorgung wird in allen Stadtteilen Bremens und Bremerhavens sichergestellt.
- Aufnahmestopps in Arztpraxen wird entgegengewirkt.
- Die Kassenärztliche Vereinigung plant Bremen und Bremerhaven kleinteilig und stellt die Versorgung sicher.
- Die Kassenärztliche Vereinigung erarbeitet mit dem Gesundheitsressort einen Versorgungsplan, der die ungleiche Verteilung von Arztpraxen ausgleicht.
- Der haus- und zahnärztliche Notdienst wird in allen Stadtteilen Bremens kontinuierlich ausgebaut.
- Der augenärztliche Notdienst wird in Bremen, Bremen-Nord und Bremerhaven angemessen ausgeweitet.
- Der Ausbau von medizinischen Versorgungszentren, die von dort arbeitenden Ärztinnen und Ärzten betrieben werden, wird unterstützt.
- Medizinische und psychologische Angebote werden konsequent vernetzt, damit die Kommunikation zwischen Fachärzten, Therapeuten und Patienten reibungsloser verläuft.
- Die Digitalisierung der Krankenkassen sowie digitale Rezepte und digitale Patientenakten werden begrüßt.
- Störungen und Gesundheitsrisiken von Co-Abhängigen werden bei Hilfsangeboten berücksichtigt.
- Die ambulante und stationäre palliativmedizinische Versorgung wird weiter ausgebaut.
- Veränderte Familienstrukturen erfordern den Ausbau professioneller Versorgungsstrukturen für Sterbende.
- Selbstständige Einrichtungen mit familiärem Charakter und eigenem Versorgungsauftrag für die Pflege und Begleitung Sterbender werden weiter ausgebaut.
- Neben ausreichend Platz und Wohnraum für die ganze Familie werden deren emotionale und psychosoziale Betreuung sowie die palliative Betreuung der jungen Patienten gewährleistet.
- Eine Strategie gegen Antibiotikaresistenzen gewährleistet den fachgerechten Einsatz von Antibiotika bei Menschen, Haustieren und Nutztieren.
Bleibt wie bisher 4
- Allen Menschen wird eine wohnortnahe und hochwertige medizinische Versorgung gesichert.
- Alle Krankenhäuser im Land Bremen und die medizinische Nahversorgung bleiben erhalten.
- Beim Einstieg oder Ausbau der Kliniken in die ambulante Versorgung bleibt die wohnortnahe Versorgung durch freiberufliche Ärztinnen und Ärzte erhalten.
- Das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide bleibt als Krankenhaus der Maximalversorgung in kommunaler Trägerschaft erhalten.
Koalitionsvertrag 1129
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 28
- In den Quartieren werden mehr niedrigschwellige Angebote wie Gesundheits- und Hebammenzentren oder kommunale MVZ geschaffen.
- Das Krankenhaus Bremen-Mitte wird zum Maximalversorger entwickelt.
- Die aufsuchende Arbeit von Gesundheitsfachkräften in den Quartieren wird verstetigt.
- Das Modellprojekt zur medizinischen Versorgung von Nichtversicherten wird fortgeführt.
- Möglichst viele Teilzeitausbildungen werden realisiert, etwa für junge Eltern, Alleinerziehende und gesundheitlich weniger belastbare Personen.
- Soziale und medizinische Angebote im Bahnhofsumfeld werden ausgebaut.
- Quartiersnahe kultur- und gendersensible sowie muttersprachliche Gesundheitsangebote wirken gesundheitlicher Benachteiligung entgegen.
- Eine neue Krankenhausstruktur soll die Versorgungsqualität verbessern und das Personal sinnvoller einsetzen.
- Die ambulante und teilstationäre Versorgung in den Krankenhäusern wird ausgebaut.
- Im Dialog mit Krankenhäusern und Kassenärztlicher Vereinigung wird eine integrierte Notfallversorgung angestrebt.
- Auf Bundesebene wird ein Zugang zu assistierter Reproduktionsmedizin unabhängig von Geschlecht, ökonomischer Situation und Familienstand angestrebt.
- Steuerfinanzierte kommunale Medizinische Versorgungszentren sollen allen Menschen Zugang zu guter medizinischer Versorgung ermöglichen.
- Bei Stadtentwicklungsprozessen wird eine angemessene Infrastruktur für die ambulante Versorgung berücksichtigt.
- Unterstützungsprogramme für die ambulante Gesundheitsversorgung in den Quartieren, etwa „Schnupperpraxen“ oder günstige Praxisräume, werden geprüft.
- Das Modellprojekt des MVP e.V. zur medizinischen Versorgung von Nichtversicherten wird verstetigt.
- Die Mittel der Humanitären Sprechstunde des Gesundheitsamtes werden zur Finanzierung der Versorgung von Nichtversicherten durch den MVP e.V. übertragen.
- Die niedrigschwelligen Angebote aufsuchender Gesundheitsberatung durch Präventions- und Gesundheitsfachkräfte werden verstetigt und ausgebaut.
- Die Gesundheitspunkte werden als niedrigschwellige Anlaufstellen weiterentwickelt.
- Bei positiver Evaluation werden die Gesundheitspunkte als Standard für quartiersbezogene Gesundheits- und Präventionsangebote auf andere Stadtteile übertragen.
- Komplexere Hebammen- und Gesundheitszentren ergänzen das Gesundheitsangebot in den Quartieren.
- Die ortsnahe medizinische und pflegerische Versorgung wird in der Stadt- und Quartiersplanung von vornherein berücksichtigt.
- Bei der Neugestaltung der Unabhängigen Patientenberatung wird eine leistungsfähige und regional organisierte Beratungsstruktur befürwortet.
- Eine moderne stationäre Versorgung für Schwerstkranke und sektorenübergreifende Behandlungsangebote gegen Drehtüreffekte werden für notwendig gehalten.
- Die therapeutische Versorgung behandlungsbedürftiger Straf- und Untersuchungshäftlinge in den Justizvollzugsanstalten wird sichergestellt.
- Niedrigschwellige Substitutionsbehandlungen sollen auch für Menschen ohne Krankenversicherung möglich sein.
- Ein Rauchverbot wird in der Außengastronomie von Krankenhäusern eingeführt.
- Mit einer Novelle des Hilfeleistungsgesetzes wird der Tele-Notarzt eingeführt.
- Die Einführung einer Ersthelfer-App, die bei Herz-Kreislauf-Stillstand registrierte Ersthelfer in der Nähe alarmiert, wird geprüft.
Bleibt wie bisher 11
- Für die Gesundheitsversorgung werden ausreichende Krankenhausinvestitionen getätigt.
- Die Grundversorgung am Klinikum Links der Weser wird gesichert.
- Für Menschen aus allen Stadtteilen bleibt eine gute Gesundheitsversorgung erreichbar.
- Die Krankenhäuser werden entsprechend der nach INEK berechneten Investitionsbedarfe bei Investitionen unterstützt.
- Das Krankenhaus Bremen-Mitte wird zum Maximalversorger entwickelt.
- Die Grundversorgung am Klinikum Links der Weser wird gesichert.
- Die spezialisierten Abteilungen des Klinikums Links der Weser werden an das Klinikum Bremen-Mitte verlagert.
- Eine gute regionale Gesundheitsversorgung wird jederzeit sichergestellt.
- Der Gesundheitscampus wird zu einem Leuchtturm in Norddeutschland gegen den Fachkräftemangel weiterentwickelt.
- Das Landesprogramm zur Förderung der assistierten Reproduktion wird fortgesetzt.
- Für kranke Obdachlose werden bedarfsgerecht Krankenzimmer bereitgehalten.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 215
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Soziale und gesundheitliche Infrastruktur soll in den Quartieren angesiedelt sein.
- In jedem Stadtteil soll es wohnortnahe Gesundheitsangebote einschließlich Pflege, psychischer Gesundheit und Frauengesundheit geben.
- Die Gesundheitsversorgung wird an den Bedarfen in den Quartieren ausgerichtet.
- Das gesundheitliche Versorgungssystem wird den vielfältigen Lebenslagen der Patientinnen und Patienten gerecht.
- Das Land verstärkt sein Engagement in Quartieren ohne ausreichende gesundheitliche Versorgungsstrukturen.
- Kommunale medizinische Versorgungszentren bündeln neben ärztlichen Angeboten weitere Quartiersangebote als Gesundheitszentren im Stadtteil.
- Niedrigschwellige, dezentrale Angebote zur Gesundheitsberatung werden ausgebaut.
- In Bremerhaven soll eine hochwertige stationäre Versorgung rund um die Uhr gewährleistet sein.
- In Bremerhaven soll es eine flächendeckende, wohnortnahe und bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung geben.
- In den Stadtteilen Bremerhavens werden gemeinwohlorientierte Gesundheitszentren geschaffen.
- Das Hebammenzentrum und die Gesundheitsfachkräfte im Quartier in Bremerhaven werden ausgebaut.
- Bestehende Gesundheitsangebote werden mit den Gesundheitszentren zu einer zentralen Anlaufstelle in den Stadtteilen verbunden.
- In Bremerhaven wird wie in Bremen ein Projekt zum anonymen Behandlungsschein für Menschen ohne Krankenversicherung finanziert und umgesetzt.
- Ökologisches und gesundes Essen wird in Kitas, Schulen und Krankenhäusern zur Selbstverständlichkeit.
- Öffentliche Leistungen wie Bildung, Betreuung und Gesundheit sollen, wo möglich, kostenfrei sein.
Bleibt wie bisher 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht