Patienten und Versicherte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Rheinland-Pfalz
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 623
Mehr Rechte oder Angebote 23
- Die Zahl der Medizinstudienplätze wird auf 650 erhöht.
- Regionale Praxiskliniken werden gefördert und Praxen bei der Digitalisierung unterstützt.
- Die Terminservicestellen werden für kürzere Wartezeiten gestärkt.
- Die Zahl der Rettungshubschrauber wird besonders in unterversorgten Gebieten an den Bedarf angepasst.
- Die Zahl der Medizinstudienplätze wird erhöht.
- Jeder Mensch im Land soll im Notfall schnell Hilfe erhalten und wohnortnah medizinisch und pharmazeutisch versorgt werden.
- Eine landesweit starke, moderne und menschliche Gesundheits- und Pflegestruktur wird geschaffen.
- In Regionen mit geschlossenen Krankenhäusern werden Kommunen beim Ausbau sektorenübergreifender Praxiskliniken unterstützt.
- Facharzttermine sollen verlässlich und schnell vergeben werden.
- Die Terminservicestellen für Arzttermine werden gestärkt.
- Digitale Terminvermittlungen für Arzttermine werden ausgebaut.
- Die Wartezeiten für Patientinnen und Patienten sollen spürbar sinken.
- Telemedizin wird fester Bestandteil der Regelversorgung, vor allem in Regionen mit Ärztemangel.
- Eine enge Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Versorgung soll zur Regel werden.
- Die Wartezeit auf den Rettungsdienst soll höchstens zehn Minuten betragen.
- Der Rettungsdienst wird digitaler und besser vernetzt, um Notfallketten zu verkürzen.
- Einsatzzeiten und Zahl der Rettungshubschrauber-Standorte werden flexibel am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet.
- Nachtsichtgeräte und automatische Hinderniserkennung werden in der Luftrettung zum Standard.
- Bis 2030 werden alle stationären, ambulanten und rettungsdienstlichen Akteure digital vernetzt.
- Die Apothekenversorgung soll gesichert und Versorgungsengpässe abgebaut werden.
- Die Krankenhausplanung soll auf Qualität, Erreichbarkeit und bedarfsgerechte Planung setzen.
- Praxiskliniken werden als Bindeglied zwischen stationärer und ambulanter Versorgung ausgebaut.
- Die Hospiz- und Palliativversorgung wird ausgebaut.
Bleibt wie bisher 6
- Eine gute medizinische Versorgung soll überall im Land gewährleistet bleiben.
- Apotheken werden in die regionale Planung einbezogen, um die wohnortnahe Arzneimittelversorgung zu sichern.
- Notarztstandorte bleiben erhalten, besonders im ländlichen Raum.
- Das Krankenhauswesen soll Qualität sichern und wohnortnahe Strukturen erhalten.
- Eine Zentralisierung der Krankenhäuser um jeden Preis wird abgelehnt.
- Krankenhäuser sollen für die Notfallversorgung nah bei den Menschen erhalten bleiben.
SPD 746
Mehr Rechte oder Angebote 46
- Die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum wird mit modernen Lösungen gestärkt.
- Mit Family Doctors entstehen Versorgungsmodelle, in denen Haus-, Kinder- und Frauenärzte unter einem Dach zusammenarbeiten.
- Telenotärzte werden landesweit etabliert.
- Ein dichtes Netz an Rettungshubschraubern, die auch nachts einsatzbereit sind, wird aufgebaut.
- Regiokliniken werden als wohnortnahe erste Anlaufstellen ausgebaut.
- Patientinnen und Patienten soll es leichter gemacht werden, die passende Hilfe zu finden.
- Das Gesundheitssystem wird vor dem Hintergrund der Krankenhausstrukturreform zukunftsfest aufgestellt, mit Spezialisierung, flächendeckender Notfallversorgung und wohnortnaher Grundversorgung.
- Spezialisierte Behandlungen sollen in spezialisierten Zentren stattfinden.
- Telemedizinische Angebote wie Telestroke ergänzen die Notfallversorgung und vernetzen sie in der Fläche.
- Auf Bundesebene wird ein Ein-Tresen-Modell in der Notfallversorgung zur besseren Patientensteuerung angestrebt.
- Für Alltagsnotfälle nachts und am Wochenende wird die Regioklinik geschaffen.
- Die Regioklinik bündelt ambulante und stationäre Angebote, Pflege und Beratung unter einem Dach.
- Die ambulante Versorgung wird weiter ausgebaut.
- Digitale und telefonische Ersteinschätzungen sollen Patienten schneller zur richtigen Ärztin oder zum richtigen Arzt leiten.
- Ziel ist eine Termingarantie für alle, unabhängig vom Versicherungsstatus.
- Der Ausbau von Hospizen und Palliativdiensten wird gefördert.
- Die ambulante Hospizbegleitung wird unterstützt.
- Der Ansatz des Rheumaaktionsplans wird auf Schmerzmedizin und Diabetologie übertragen.
- Spezialisierte Angebote für chronisch Kranke sollen erreichbar bleiben und die Behandlung stärker vernetzt werden.
- Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes werden für eine Investitionsoffensive in Krankenhäuser und Pflege eingesetzt.
- Impfangebote sollen niedrigschwellig, wohnortnah und unbürokratisch zugänglich sein, auch über Hausarztpraxen und Apotheken.
- Programme zur Früherkennung werden besser vernetzt.
- Programme zur Früherkennung werden stärker beworben.
- Zur Organspende soll es gezielte und umfangreiche Aufklärung in Schulen, Betrieben, Verwaltungen und medizinischen Einrichtungen geben.
- Digitale Innovationen im gesamten Gesundheitswesen wie KI-Diagnostik, Telemedizin, digitale Assistenzsysteme und die elektronische Patientenakte werden vorangetrieben.
- Das Telenotarztsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt.
- Digitale Möglichkeiten ergänzen die Gesundheitsversorgung, ersetzen sie aber nicht.
- Eine gute, wohnortnahe Versorgung bei Brustkrebs wird unterstützt.
- Die Versorgung bei Endometriose soll verbessert werden.
- Krankheitsbilder wie das Lipödem sollen in der Versorgung besser berücksichtigt werden.
- Anlaufstellen, die Prävention, Beratung, aufsuchende Hilfen, Pflege und gesundheitliche Versorgung aus einer Hand anbieten, werden geschaffen.
- Die Clearingstellen Krankenversicherung werden dauerhaft gestärkt und weiterentwickelt.
- Zusätzliche Standorte der Clearingstellen werden geprüft.
- Die Notfallversorgung wird für eine schnellere und bessere Versorgung vor Ort weiterentwickelt.
- Die Notrufsysteme 112 und 116117 werden enger vernetzt.
- Der Rettungsdienst wird als integrierter Teil der Notfallversorgung mit Schnittstellen zu Notaufnahmen und kassenärztlichem Bereitschaftsdienst weiterentwickelt.
- Das Telenotarzt-System wird ausgebaut.
- Telemedizinische Anwendungen und digitale Einsatzdokumentation im Rettungsdienst werden ausgebaut.
- Ein landesweites Qualitätsmanagementsystem mit standardisierter Datenerfassung wird im Rettungsdienst eingesetzt.
- Der Bau zusätzlicher Rettungswachen wird gefördert.
- Eine datenbasierte Versorgungsplanung stationiert Rettungsmittel dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
- Die Einsatzzeiten der Luftrettung werden in den Randzeiten erweitert.
- Perspektivisch soll ein rund um die Uhr einsatzbereiter Rettungshubschrauber eingesetzt werden.
- Die Luftrettung wird enger mit dem bodengebundenen Rettungsdienst und dem Telenotarzt verzahnt.
- Die medizinische Versorgung wird zukunftsfest aufgestellt.
- Der Zugang zu Therapien wird verbessert.
Bleibt wie bisher 5
- Das hohe Niveau der medizinischen und pflegerischen Versorgung soll erhalten bleiben.
- Der Rheumaaktionsplan wird fortgesetzt.
- Landarztquote und Landkinderarzt-Quote sollen die flächendeckende medizinische Versorgung langfristig sichern.
- Das Angebot der Post-Covid-Ambulanzen wird fortgeführt.
- Die Behandlung im Justizvollzugskrankenhaus wird gesichert.
AfD 1011
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Budgetierung von Therapien wird gestrichen.
- Im Gesundheitswesen wird Bürokratie deutlich abgebaut, damit mehr Arbeitszeit für die Patientenversorgung bleibt und Mehrfachdokumentationen entfallen.
- Eine zentrale Speicherung von Patientendaten wird grundsätzlich abgelehnt.
- Für die elektronische Patientenakte gilt eine vorherige Zustimmung der Patienten statt einer nachträglichen Widerspruchslösung.
- Der Einsatz mobiler Arztpraxen wird befürwortet.
- Notfallaufnahmen in Krankenhäusern werden bedarfsabhängig ausgebaut.
- Es werden Anreize für die flächendeckende Einführung von First Respondern in den Kommunen geschaffen.
- Die Forschung nach Heilmitteln für Impfgeschädigte wird mit allen erforderlichen Ressourcen vorangetrieben.
- Das Post-Vac-Syndrom wird als Krankheit anerkannt.
- Kranke und Pflegebedürftige werden durch ausreichend qualifizierte Pflegekräfte versorgt.
Bleibt wie bisher 6
- Die ambulante medizinische Versorgung wird mit einem breiten Maßnahmenplan sichergestellt.
- Die gesetzlich vorgeschriebenen Rettungsdienstzeiten werden garantiert.
- Die 15-Minuten-Regelung bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels bleibt flächendeckend erhalten.
- Eine für den jeweiligen Notfall geeignete Klinik bleibt flächendeckend innerhalb von 30 Minuten erreichbar.
- Die Schließung von Notfallaufnahmen im Zuge des gestuften Notfallsystems wird verhindert.
- Medizinische Behandlungen bleiben immer freiwillig.
Ohne klare Richtung 4
- Gesunderhaltung und medizinische Versorgung der Bevölkerung gelten als grundlegende Staatsaufgaben.
- Das Gesundheitswesen richtet sich am Patienten, seiner Würde und seinen Grundrechten aus.
- Sprachbarrieren dürfen die Patientenbehandlung und die Kommunikation im Gesundheitswesen nicht beeinträchtigen.
- Die Ausübung der Heilkunde orientiert sich an den Bedürfnissen der Patienten.
Grüne 221
Mehr Rechte oder Angebote 21
- Die Clearingstellen Krankenversicherung werden um einen weiteren Standort in Trier ergänzt.
- Die Krankenhausreform wird in Rheinland-Pfalz schnellstmöglich umgesetzt.
- In Regionen mit Versorgungslücken entstehen Regiokliniken mit ambulanten, stationären und pflegerischen Angeboten.
- Das Konzept der Gesundheitskioske wird aufgegriffen.
- In Regionen mit weiten Wegen werden Bürgerbusse sowie Hol- und Bringdienste zu medizinischen Einrichtungen eingesetzt.
- In Regionen mit weiten Wegen werden mobile ärztliche Praxen mit Sprechstunden vor Ort eingesetzt.
- Telemedizinische Angebote werden ausgebaut.
- Zur niedrigschwelligen ambulanten Versorgung werden Community Health Nurses eingeführt.
- Zentren zur Behandlung von Endometriose werden gefördert.
- Erforschung und Behandlung von Long Covid und ME/CFS werden vorangetrieben.
- Der Zugang zu HIV-Prä- und Post-Expositions-Prophylaxe wird durch Sensibilisierung von Ärzten und Gesundheitsfachkräften erleichtert.
- Die Unterstützung für Aufklärungsprojekte und Hilfsangebote gegen Stigmatisierung von Menschen mit HIV oder AIDS wird ausgebaut.
- Die Möglichkeiten für HIV-Schnelltests werden ausgebaut.
- Regionale Modellprojekte zur sektorenübergreifenden Versorgung werden zunächst in unterversorgten Regionen angestoßen.
- Ein rund um die Uhr einsatzbereiter, nachtflugtauglicher Rettungshubschrauber an einem geeigneten Standort wird befürwortet.
- Krankenhäuser und Kassenärztliche Vereinigung werden beim Aufbau Integrierter Notfallzentren unterstützt, sobald die bundesgesetzlichen Grundlagen bestehen.
- First-Responder und Mobile Retter werden weiter gefördert.
- Der Wissenstransfer aus der gendersensiblen Medizin in die medizinische Versorgung wird gefördert.
- Zur Daseinsvorsorge im Dorf gehören verlässliche Kinderbetreuung, ärztliche Versorgung, Busverbindungen, Jugendräume und Freizeitangebote.
- Der Betrieb der Leitstellen soll mit einem eigenen Leitstellengesetz geregelt werden.
- Das Rettungsdienstgesetz soll für kommunale Trägerschaften geöffnet werden.
Linke 112
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Anzahl und Lage der Krankenhäuser richten sich allein nach dem Bedarf der Patienten.
- Krankenhäuser werden unter demokratische Kontrolle von Land, Beschäftigten, Gewerkschaften und Patienten gestellt.
- Kommunale Behandlungszentren mit Psychotherapie, weiteren Therapieberufen, Sozialarbeit, Pflege und Ärzten werden eingerichtet.
- Das Land unterstützt die Gründung medizinischer Versorgungszentren finanziell.
- Budgetierungen, die Patientenzahl oder Behandlungsumfang begrenzen, werden abgelehnt.
- Ambulante Medizin soll evidenzbasiert und bedarfsorientiert erbracht werden.
- Eine solidarische Gesundheitsversicherung für alle in Deutschland lebenden Menschen wird eingeführt.
- Krankenhäuser, Bildungs-, Verwaltungs- und Pflegeeinrichtungen werden verpflichtet, sich an den DGE-Empfehlungen zu orientieren.
- Öffentliche Einrichtungen bieten neben Mischkost auch rein pflanzliche Verpflegung an.
- Der Zugang zur HIV-Prävention PrEP und die Prävention anderer sexuell übertragbarer Krankheiten werden ausgeweitet, auch durch staatlich geförderte Kampagnen.
- Es werden kostenfreie HIV-Teststellen angeboten.
- Familien mit minderjährigen Kindern, verfolgte Minderheiten wie Êzîd*innen und Menschen in stationärer Behandlung werden grundsätzlich nicht abgeschoben.
FW 2
FDP 238
Mehr Rechte oder Angebote 37
- Die digitale und medizinische Versorgung vor Ort im ländlichen Raum wird gestärkt.
- In sozialen Brennpunkten gibt es niedrigschwellige Präventionsangebote.
- Digitale Sprechstunden werden ausgebaut.
- Niedrigschwellige Angebote, Gesundheitsbildung und Resilienzförderung werden ausgebaut.
- Die Luftrettung wird aufgestockt.
- Die Krankenhausstrukturreformen werden mit dem Ziel höchstmöglicher Versorgungsqualität unterstützt.
- In ländlichen Regionen werden Regio-Kliniken für Alltagsnotfälle ausgestaltet.
- Bei Gesundheitsreformen werden Bürgerdialoge geführt und Betroffene, Fachkräfte und Kommunen eingebunden.
- Die Hilfsfrist sinkt auf 10 Minuten für die erste qualifizierte und auf 15 Minuten für die notärztliche Versorgung.
- In Grenzgebieten erfolgen Notfallversorgung und Luftrettung grenzüberschreitend rechtssicher.
- App-gestützte First-Responder-Systeme werden für schnellere Notfallhilfe in der Fläche befürwortet.
- Die Vergütung im Gesundheitswesen wird differenziert auf den Bedarf zugeschnitten.
- Ein Wettbewerb um Versorgungsqualität wird ermöglicht.
- Fehlanreize für Über-, Unter- und Fehlversorgung werden abgebaut.
- Rahmenbedingungen ermöglichen medizinischen Fortschritt und Wettbewerb im Gesundheitswesen.
- Das Land wird Modellregion für digitale Gesundheitsversorgung mit offenen Standards.
- Offene Modellregionen für digitale Gesundheitsversorgung werden geschaffen.
- In ländlichen Räumen werden telemedizinische Konsile, digitale Pflegeassistenz und mobile Diagnostik erprobt.
- Digitale Anwendungen werden reibungslos in die elektronische Patientenakte integriert.
- Die geriatrische Versorgung stärkt vorhandene Strukturen statt neue Bürokratie aufzubauen.
- In jeder Klinik des Landes ist eine geriatrische Grundversorgung möglich.
- In jedem Krankenhaus ist mindestens ein Arzt mit geriatrischer Kompetenz verfügbar.
- Die Geriatrie wird in die Fläche gebracht.
- Stationäre und ambulante geriatrische Versorgung werden besser verzahnt.
- Krankenhaussozialdienste sind auch am Wochenende und außerhalb der Bürozeiten erreichbar.
- Die Übergangspflege nach § 39e SGB V wird im Land flächendeckend umgesetzt.
- In allen Krankenhäusern werden bei geriatrischen Risiken Basis-Assessments eingeführt.
- Die Umgebungsgestaltung in Krankenhäusern wird demenzsensibel angepasst.
- Demenzsensible Krankenhäuser werden verbindlicher Standard.
- In allen Grund- und Level-1i-Krankenhäusern sind telegeriatrische Konsile verfügbar.
- Die elektronische Patientenakte wird zur strukturierten Übermittlung von Arztbriefen, Medikationsplänen und Assessments genutzt.
- Die geriatrische Versorgung wird ein landesweit vernetztes System.
- Multiprofessionelle Teams in der ärztlichen Versorgung werden ausgebaut.
- Eine Entlassplanung gestaltet häusliche Pflege, Nachsorge und Rehabilitation aus.
- Soziale Dienste wie mobile Sozialstationen werden in die Übergänge integriert.
- Die Wartezeit auf einen Therapieplatz soll verringert werden.
- Die Clearingstellen für Menschen ohne Krankenversicherung sollen flächendeckend ausgebaut werden.
BSW 137
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die für das NATO-Fünf-Prozent-Ziel vorgesehenen Mittel werden für Bildung, Gesundheit, Pflege, Renten, günstige Energie und Steuerentlastungen niedriger und mittlerer Einkommen verwendet.
- Eine ausreichende und erreichbare medizinische Versorgung wird vor allem im ländlichen Raum gesichert.
- Stationärer und ambulanter Bereich werden besser vernetzt, möglichst an einem Ort und aus einer Hand.
- Die Bürokratie im Gesundheitssystem wird deutlich reduziert.
- Bei begründetem Verdacht auf einen Impfschaden übernimmt der Staat Diagnostik, Therapie und Entschädigung.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 2
Koalitionsvertrag 718
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Die Krankenversorgung soll wohnortnah, interdisziplinär und sektorenübergreifend mit spezialisierten Zentren organisiert sein.
- Die Clearingstellen Krankenversicherung für Menschen ohne Krankenversicherungsschutz werden gestärkt und bedarfsgerecht weiterentwickelt.
- Kranke sollen schnell und unkompliziert die nötige Behandlung bekommen.
- Die Gesundheitsversorgung soll kurze Wege und klare Strukturen haben und durch digitale Angebote ergänzt werden, ohne persönliche Versorgung zu ersetzen.
- Durch Patientensteuerung, Digitalisierung, multiprofessionelle Teams in Arztpraxen und Bürokratieabbau soll dem Ärztezeitmangel begegnet werden.
- Ärztenetze als regionale Zusammenschlüsse werden unterstützt.
- Telemedizinische Angebote werden als Ergänzung ausgebaut.
- Die hospizliche und palliative Versorgung wird gestärkt.
- Das medizinische, sozialpsychologische und kinder- und jugendpsychiatrische System soll an den Bedarf junger Menschen angepasst werden.
- Jugendliche mit somatischen Erkrankungen sollen zeitnahe, altersgerechte Hilfs-, Reha- und Teilhabeangebote erhalten.
- Organisationen und Verbände für chronisch kranke und beeinträchtigte Kinder und Jugendliche werden unterstützt.
- Die Versorgung von Menschen mit seltenen und chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Diabetes, chronischen Schmerzen oder Long-Covid soll verbessert werden.
- Die Post-Covid-Ambulanzen werden gestärkt und durch verlässliche, bedarfsgerechte Finanzierung ausgebaut.
- In sektorenübergreifenden Regiokliniken werden stationäre und ambulante Angebote wohnortnah gebündelt und Anlaufstellen für Alltagsnotfälle geschaffen.
- Für den Notfall sollen gemeinsame Leitstellen geschaffen werden.
- Rettungsdienst und Krankenhäuser sollen digital besser vernetzt werden.
- Für Notaufnahmen sollen klare Zuständigkeiten gelten, etwa nach einem virtuellen Ein-Tresen-Modell.
- Die Versorgung mit Rettungshubschraubern wird nach Versorgungssicherheit und Einsatzzahlen sichergestellt und bedarfsgerecht weiterentwickelt.
Bleibt wie bisher 5
- Eine verlässliche medizinische Versorgung in allen Regionen einschließlich eines flächendeckenden Rettungsdienstes wird gesichert.
- Die Gesundheitsversorgung im Land soll dauerhaft gesichert werden.
- Die persönliche Begegnung bleibt Grundlage der medizinischen Versorgung.
- Eine wohnortnahe Krankenhaus-Grundversorgung in Stadt und Land wird gesichert.
- Erreichbarkeit und schnelle Hilfe im Notfall werden gesichert.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht