Patienten und Versicherte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hamburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hamburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
SPD HH 515
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Das „Haus für Gesundheit und Arbeit“ für Menschen mit psychischen und chronischen Erkrankungen wird dauerhaft etabliert und ausgebaut.
- Das UKE-Hauptgebäude wird um Räume für Tumorzentrum, Zentrale Notaufnahme und Entbindungsklinik erweitert.
- Praxen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste und psychiatrische Angebote sollen unabhängig von sozialem Status, Herkunft oder Alter für alle gleichermaßen verfügbar sein.
- Die Gesundheitsversorgung in Hamburg wird weiter ausgebaut und resilienter gemacht.
- Eine gute pflegerische und medizinische Versorgung am Lebensende sowie Angebote für An- und Zugehörige werden sichergestellt.
- Der Zugang zu erstklassigen medizinischen Leistungen wird sichergestellt und die Bedarfe der Patientinnen und Patienten stehen im Mittelpunkt.
- Die Hilfen für Betroffene von ME/CFS und Long-Covid werden in Hamburg zusammengeführt.
- Das Angebotsspektrum für Betroffene von ME/CFS und Long-Covid wird erweitert.
- Mit einer qualitätsorientierten Krankenhausplanung werden Spezialisierung und Zentralisierung von Leistungen vorangetrieben.
- Kliniken werden auf bestimmte Therapiegebiete ausgerichtet.
- Die Notfallversorgung wird nach dem Modell der Integrierten Notfallzentren reformiert.
- Mit dem staatlich geförderten Neubau des AK Altona entsteht im Westen der Stadt ein Krankenhaus auf höchstem Niveau.
- Lokale Gesundheitszentren und Modellprojekte für Sozialberatung in Hausarztpraxen werden ausgebaut.
- In jedem Hamburger Bezirk soll mindestens ein lokales Gesundheitszentrum bestehen.
- Inklusions- und Rehasport werden gefördert.
Bleibt wie bisher 4
- Die hohe Nachfrage aus dem Umland soll keine Nachteile für Hamburger Patientinnen und Patienten mit sich bringen.
- Eine bedarfsgerechte Planung und Versorgung in allen Regionen wird über Länder- und Planungsgebietsgrenzen hinweg gesichert.
- Die bezirklichen Gesundheitsämter werden unterstützt, damit Schuleingangsuntersuchungen, Impfangebote und Infektionsmanagement gewährleistet sind.
- Ein gut ausgebautes Hilfesystem für Ausstieg und Therapie wird vorgehalten.
Ohne klare Richtung 1
CDU HH 159
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Nach dem Vorbild des Hanse-Sanis wird in Hamburg ein Projekt eingerichtet, das unnötige Transporte ins Krankenhaus verhindert.
- Speziell weitergebildete Notfallsanitäter kommen bei unklaren Notfällen ohne Lebensgefahr zum Patienten, wenn kein Transport ins Krankenhaus erforderlich ist.
- Die Gesundheitsversorgung wird digital stärker vernetzt.
- Die Versorgung Erkrankter soll kompetent, durchgehend und abgestimmt ambulant, klinisch, rehabilitativ und pflegerisch erfolgen.
- Zum Versorgungsangebot gehört ein wohnsitznaher Zugang zu ambulanter und zeitnaher medizinischer Versorgung.
- Die hausarztzentrierte Versorgung wird gefördert.
- Menschen mit drohender Erwerbsunfähigkeit, etwa bei psychischer Beeinträchtigung, erhalten niedrigschwellig, schnell und aus einer Hand Hilfe.
- Fakultativ geschlossene Unterbringungskapazitäten werden in Hamburg vorgehalten, damit Betroffene nicht dauerhaft in Krankenhäusern oder weit entfernten Einrichtungen leben müssen.
- Sprachmittlung und Übersetzung sind insbesondere im Kontakt mit Behörden und im Gesundheitswesen erforderlich.
Bleibt wie bisher 4
- Der Senat soll wieder als vertrauensvoller und kooperativer Partner der Leistungserbringer und Kostenträger gelten, damit die hochwertige Versorgung gesichert bleibt.
- Die Versorgung mit Arzneimitteln durch die Apotheke vor Ort bleibt gesichert.
- Neue parallele Strukturen wie Gesundheitskioske werden nicht eröffnet.
- In Hauswirtschaft, Pflege und Gesundheitsversorgung wird die Versorgung von immer mehr Menschen auch bei stabiler oder sinkender Fachkraftzahl sichergestellt.
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Grüne HH 129
Mehr Rechte oder Angebote 29
- Krankenhauspersonal, insbesondere in Notaufnahmen, wird standardmäßig in demenzsensibler Pflege geschult.
- Die Clearingstelle für Menschen ohne ausreichenden Krankenversicherungsschutz wird weiter unterstützt und ausgebaut.
- Der Zugang zu medizinischer Grundversorgung und Beratung darf nicht vom Stadtteil oder der Mobilität abhängen.
- Haus- und Kinderarztpraxen sind überall wohnortnah erreichbar.
- Die Trägerschaft von Praxen und Medizinischen Versorgungszentren wird für Patientinnen und Patienten transparent gemacht.
- Die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen wird durch Abbau von Sprachbarrieren und ein mehrsprachiges Einladewesen gefördert.
- Sprachmittlungsdienste in Praxen und Aufnahmestationen von Krankenhäusern werden ausgeweitet.
- Sprachmittlung wird auf Bundesebene zur gesetzlichen Leistung.
- Am UKE entsteht ein neuer Forschungs- und Behandlungsstandort für postvirale Erkrankungen wie ME/CFS.
- Unter Beteiligung des UKE wird ein interdisziplinäres FASD-Kompetenzzentrum aufgebaut.
- Kliniken machen ihre Qualität für Patientinnen und Patienten transparent.
- Im ganzen Stadtgebiet werden Integrierte Notfallzentren eingerichtet.
- Die Stellung der Community Health Nurses in lokalen Gesundheits- und Primärversorgungszentren wird gestärkt.
- Demenzsensibles Singen wird gefördert und soll fester Bestandteil der Gesellschaft werden.
- Die Schwangerschaftskonflikt- und Sexualberatung soll gestärkt werden.
- Die Integrierte Feuerwehrleitstelle soll eng mit ärztlichem Notdienst, Krankentransport und Pflegenotruf vernetzt werden.
- Es soll eine bruchfreie digitale Rettungskette geschaffen werden.
- Im Zusammenspiel mit der digitalen Patientenakte soll die Qualität der Disposition im Rettungsdienst gesteigert werden.
- Der Hansesanitäter soll als neues Versorgungsformat erprobt werden, um den Rettungsdienst zu entlasten.
- In der Notfallversorgung soll ein umfassendes Qualitätsmanagement eingeführt werden.
- Die Notfallversorgung soll Daten mit überregionalen Registern austauschen.
- Eine Notruf-Ersthelfer-App soll eingeführt werden, die medizinisch kundige Personen in der Umgebung alarmiert.
- An mehr öffentlichen Orten sollen Laien-Defibrillatoren installiert werden.
- Beim Neubau öffentlicher Gebäude sollen Laien-Defibrillatoren regelhaft berücksichtigt werden.
- Die Kooperation im Rettungswesen mit den Nachbarländern soll verstärkt werden.
- Die Zahl der Sprachmittler für Behörden, Arztbesuche und Schulangelegenheiten wird deutlich erhöht.
- Die Sprachmittlung im Gesundheitswesen wird gesetzlich abgesichert.
- Der Fonds zur Gesundheitsversorgung und die Clearingstelle zur Klärung von Legalisierungsmöglichkeiten werden weiter unterstützt und ausgebaut.
- Eine Notruf-App soll medizinisch kundige Bürgerinnen und Bürger in der Umgebung auf Notfälle aufmerksam machen.
Bleibt wie bisher 1
Linke HH 116
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Alle Menschen in Hamburg sollen unabhängig von ihrer Krankenversicherung wohnortnahen Zugang zu Haus- und Kinderärzten haben.
- Die Zwei-Klassen-Medizin soll durch ein solidarisches, gerechtes und barrierefreies Gesundheitswesen ersetzt werden.
- Alle Menschen mit Bedarf, insbesondere Kinder und Jugendliche, sollen Zugang zu Therapie ohne Zuzahlung erhalten.
- In ärmeren Stadtteilen werden städtische Gesundheitszentren mit Haus- und Kinderärzten sowie Sozial- und psychologischer Beratung eingerichtet.
- Menschen ohne Versicherung oder gültigen Aufenthaltsstatus erhalten anonyme Behandlungsscheine.
- Die Gesundheitsversorgung wird barrierefrei gestaltet, etwa durch Lifter, Treppenlifte und Informationsmaterial in Leichter Sprache und Fremdsprachen.
- Schutzimpfungen sind für alle unkompliziert und kostenlos zugänglich.
- Für die Luftqualität in Innenräumen, insbesondere in Kitas, Schulen und medizinischen Einrichtungen, werden verbindliche Mindeststandards eingeführt.
- Patientinnen und Patienten erhalten gute Behandlungsbedingungen im Krankenhaus.
- Vulnerable Geflüchtete erhalten konsequenten Gewaltschutz in den Unterkünften.
- Die Gendermedizin wird vorangetrieben.
- Die Versorgung von Betroffenen von Endometriose und Lipödemen soll verbessert werden.
- Projekte der aufsuchenden Senior*innenarbeit für LSBTIQ* und Menschen mit HIV sollen gefördert werden.
- Hauptamtliche Fachstellen für Pflege, Wohnen und Leben mit Assistenzbedarf von LSBTIQ* und Menschen mit HIV sollen eingeführt und dauerhaft finanziert werden.
- Quartiersbezogene, pflegeintegrative Wohnprojekte mit Schwerpunkt LSBTIQ* und Menschen mit HIV sollen gefördert werden.
AfD HH 8
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Bürger sollen eigenverantwortlich über ihre Gesundheit entscheiden können.
- Die bloße Urkundenprüfung für Ärzte aus Drittstaaten wird durch ein Prüfverfahren ersetzt, in dem sie ihre Befähigung auf dem Niveau des medizinischen Staatsexamens nachweisen.
- Ärzte aus Drittstaaten legen vor Aufnahme ihrer Tätigkeit schriftliche und mündliche oder praktische Prüfungen ab.
- Zur Senkung von Krankenhausinfektionen wird ein Qualitätsprogramm nach niederländischem Vorbild aufgelegt.
- Die medizinische Versorgung wird lokal organisiert und flächendeckend gesichert, damit Patienten ortsnah und zeitnah behandelt werden.
- Die medizinische Versorgung steht allen Bürgern zur Verfügung und erfolgt nach belegten Qualitätsstandards.
- Zur Entlastung von Ärzten bei Routine- und Schreibarbeiten werden verstärkt Assistenzstellen eingerichtet, die dem ärztlichen Dienst unterstellt sind.
Weniger Pflichten 1
FDP HH 49
Mehr Geld 3
- Das Land beteiligt sich am Förderprogramm des Bundes zur Kinderwunschbehandlung, um die Behandlungskosten zu senken.
- Die Krankenkassen sollen langfristig die Kosten der ersten drei Versuche künstlicher Befruchtung vollständig übernehmen.
- Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Kryokonservierung von Ei- und Samenzellen.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Kurzparkzeit wird für Arztbesuche flexibilisiert.
- Die Alarmierung ausgebildeter Ersthelfer in der Nähe von Notfallpatienten über eine von der Leitstelle aktivierte App wird erprobt.
- Ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum mit Ambulanz nach Vorbild der Charité wird eingerichtet, um Versorgung und niedergelassene Ärzte zu unterstützen.
- Die Notfallversorgungsstrukturen werden bedarfsgerechter und vernetzter gestaltet.
- Rettungsdienste und Notaufnahmen werden durch mobile Notrufe sowie telefonische, KI- und videobasierte Vorberatung ärztlicher Bereitschaftsdienste entlastet.
- Die Krankenkassen sollen langfristig die Kosten der ersten drei Versuche künstlicher Befruchtung vollständig übernehmen.
- Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Kryokonservierung von Ei- und Samenzellen.
- Die Gesundheits- und Pflegeversorgung soll Versicherte digital, etwa über Telemedizin, Telemonitoring, Robotik und KI-Dienste, vor Ort erreichen.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 1
BSW HH 19
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Zweiklassenmedizin im deutschen Gesundheitssystem wird überwunden.
- Kassenpatienten sollen nicht monatelang auf Facharzttermine warten und nicht hinter Privatpatienten zurückstehen.
- Das DRG-System und die beschlossene Krankenhausreform werden als schädlich für Patienten, Pflegebedürftige und Beschäftigte abgelehnt.
- Das Gesundheitssystem orientiert sich am medizinischen Bedarf der Patienten statt am Kostendruck.
- Engpässe in der Arzneimittelversorgung werden durch standortnahe Bevorratung und Produktion versorgungsrelevanter Medikamente überwunden.
- Die Kassenärztliche Vereinigung betreibt Zentren für ambulante Versorgung, insbesondere in den Hamburger Randgebieten.
- Die Kassensitze werden an den tatsächlichen Bedarf angepasst, etwa bei Kinder- und Jugendärzten.
- Die Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherungsschutz wird sichergestellt.
- Die fachärztliche ambulante Versorgung erfolgt in gut erreichbaren KV-Versorgungszentren.
FW HH 3
Koalitionsvertrag 323
Mehr Rechte oder Angebote 23
- Der Zukunftsplan 2050 wird umgesetzt, um eine modernere Infrastruktur für Krankenversorgung und Spitzenforschung bereitzustellen.
- In Wohngebieten sowie vor Kitas, Schulen, Krankenhäusern und Seniorenheimen wird Tempo 30 angeordnet, wenn Verkehrssicherheit, Lärmschutz oder Verkehrslenkung es erfordern.
- Medizinische, pflegerische und psychiatrische Angebote müssen unabhängig von sozialem Status, Herkunft oder Alter für alle gleichermaßen verfügbar sein.
- Eine gleichwertige Gesundheitsversorgung in den Stadtteilen wird angestrebt.
- Haus-, Kinderarzt- und gynäkologische Praxen sollen in allen Bezirken und Stadtteilen wohnortnah erreichbar sein.
- Eigeneinrichtungen der Kassenärztlichen Vereinigung zur Deckung lokalen und regionalen Versorgungsbedarfs werden unterstützt.
- Es wird geprüft, ob und wo kommunale Medizinische Versorgungszentren zur Sicherstellung der Versorgung ermöglicht werden.
- Auf Bundesebene wird angestrebt, dass Patientinnen und Patienten in den Gremien der Selbstverwaltung bessere Mitsprache- und Mitbestimmungsrechte erhalten.
- Eine qualitätsorientierte Krankenhausplanung verfolgt mehr Transparenz zur Qualität sowie Spezialisierung und Zentralisierung von Leistungen.
- Die Krankenhausversorgung wird auf Zivilschutzfälle, Infektionsausbrüche und sonstige Krisen intensiv vorbereitet und ihre Resilienz gesteigert.
- Eine bedarfsgerechte Patientensteuerung in der Notfallversorgung wird angestrebt.
- Die Notfallversorgung in Hamburg soll transparent erfolgen und flächendeckend sichergestellt bleiben.
- Die Digitalisierung der Prozesse der Notfallversorgung wird gezielt gefördert.
- Die sektorenübergreifende Zusammenarbeit in der Notfallversorgung wird gezielt gefördert.
- Hilfen für Betroffene postviraler Erkrankungen in Hamburg werden ausgebaut und zusammengeführt.
- Das Angebotsspektrum wird gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Universitätsklinikum Eppendorf erweitert.
- Auf Bundesebene wird ein rechtlicher Anspruch auf Sprachmittlung im SGB V angestrebt.
- Der Aufbau eines interdisziplinären FASD-Kompetenzzentrums in Hamburg wird geprüft.
- Der Zugang zum Gesundheitssystem soll unabhängig von Geschlecht, Behinderung und sexueller Orientierung einfach möglich sein.
- Informationen zur Pflege und der Hamburger Hospiz- und Palliativwegweiser werden mehrsprachig und in leichter Sprache aufgelegt.
- Eine gute pflegerische und medizinische Versorgung am Lebensende sowie Angebote für An- und Zugehörige werden sichergestellt.
- Für medizinische Notfälle werden die erforderlichen Medikamente bereitgestellt.
- Die Zielgenauigkeit der Notfallversorgung soll durch ein ausdifferenziertes Angebot, ärztliche Kompetenz in der Leitstelle und verbindlichere Zusammenarbeit mit Kassenärztlicher Vereinigung und Kliniken erhöht werden.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht