Patienten und Versicherte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Grüne 516
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Für besonders wichtige Produkte wie Medikamente wird ein Eilverfahren geschaffen.
- Für die schnelle Markteinführung wichtiger Produkte sollen Experimentierklauseln genutzt werden.
- Medizinische Innovationen sollen schneller in die Versorgung gelangen.
- Das Netzwerk Teilzeitausbildung, das vor allem Alleinerziehenden und gesundheitlich beeinträchtigten Menschen eine Ausbildung ermöglicht, wird gestärkt.
- Besonders gefährdete Gruppen sollen vor Ort Beratung und Unterstützung zur Klimaanpassung finden.
- Einführung und Nutzung telemedizinischer Versorgungsangebote werden gefördert.
- Mit gezielten Maßnahmen und neuen Berufsbildern wie der Community Health Nurse werden Menschen für die Pflege gewonnen.
- Auf Bundesebene wird der Ausbau der sektorenübergreifenden Versorgung angestrebt.
- Primärversorgungszentren sollen fester Bestandteil der Regelversorgung werden.
- Eine Initiative „Hausärztliche Versorgung“ soll dort ansetzen, wo Versorgungslücken entstehen.
- Die psychosoziale Beratung wird gestärkt.
- Telemedizinische Angebote werden gefördert und eingeführt, um die medizinische Versorgung in ländlichen Räumen zu stützen.
- Auch zugewanderten Kindern, älteren, kranken und behinderten Menschen wird gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.
- Eine trinationale Notfallversorgung zwischen Baden-Württemberg, dem Elsass und der Nordwestschweiz wird aufgebaut.
- Grenzüberschreitende Synergien in der Gesundheitsversorgung werden gestärkt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
CDU 523
Mehr Rechte oder Angebote 23
- Grundlage dafür ist eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung von hoher Qualität.
- Der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 und die integrierten Leitstellen werden so vernetzt, dass eine digitale Fallübergabe mit medienbruchfreier Übermittlung bereits erhobener Daten wechselseitig möglich ist.
- Die Versorgung mit Defibrillatoren wird flächendeckend verbessert, auch bei der Polizei.
- Ein flächendeckendes System von Sekundärtransportstrukturen zur Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten wird etabliert.
- Digitale Lotsen- und Terminservicestellen sollen Patientinnen und Patienten verbindlich und zielgerichtet durch das Gesundheitssystem führen und Doppeluntersuchungen vermeiden.
- Die Chancen der Telemedizin und der digitalen Patientenakte werden aktiv genutzt.
- Etablierte Diagnostiken und Standardtherapien, etwa in der Tumorbehandlung, werden durch einen weiteren Digitalisierungsschub in der Fläche verfügbar gemacht.
- Gebündelte Zuständigkeiten und eine enge Verzahnung von Rettungsdienst, Krankenhäusern, Helferinnen und Helfern vor Ort sowie ambulanter Versorgung sichern schnelle Hilfe dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
- Integrierte Notfallzentren werden angestrebt, in denen Rettungsdienste, Kliniken sowie Hausärztinnen und Hausärzte zusammenarbeiten.
- Moderne Leitstellen, ein zentrales Bettenregister und eine digitale Kommunikationsplattform zwischen Rettungsdiensten und Kliniken ermöglichen eine effiziente Koordination von Einsätzen und Patientenströmen.
- Die Transportstrukturen werden weiter verbessert.
- Das Modell eines Akuttansportwagens wird als zusätzliche Versorgungsebene zwischen akutem Notfalleinsatz und Krankentransport getestet.
- Ein integriertes Notfallzentrum soll in 30 Fahrminuten erreichbar sein.
- An integrierten Notfallzentren arbeiten zugelassene Krankenhäuser und die Kassenärztliche Vereinigung verbindlich zusammen, damit eine bedarfsgerechte ambulante medizinische Erstversorgung zur Verfügung steht.
- Leicht zugängliche Vorsorgeangebote, ärztliche Check-ups, Impfmöglichkeiten und Früherkennungsprogramme sollen jedem Menschen die Chance geben, möglichst lange gesund zu bleiben.
- Es wird eng mit Hausärzten, Kliniken und sozialen Einrichtungen verzahnt.
- Auf Bundesebene wird angestrebt, die Schlechterstellung Baden-Württembergs beim Risikostrukturausgleich aufgrund des Regionalfaktors zu beenden.
- Die Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen wie ME/CFS oder Post-COVID wird unterstützt.
- Für Betroffene postinfektiöser Erkrankungen werden abgestufte und koordinierte Behandlungsangebote von der hausärztlichen Versorgung bis zur universitären Spezialambulanz geschaffen, die auch immobile Patientinnen und Patienten einbeziehen.
- Menschen sollen am Lebensende professionell und empathisch begleitet werden.
- Palliativversorgung und Schmerzlinderung müssen für alle zugänglich sein.
- In Hospizen und Palliativstationen müssen genügend Plätze bereitstehen.
- Die ambulante Sterbebegleitung in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und zu Hause soll gestärkt werden.
Bleibt wie bisher 4
- Der Zugang zu Nahrung, Kleidung, Hygiene, medizinischer Versorgung und psychischer Unterstützung soll gesichert werden.
- Die medizinische Versorgung wird flächendeckend und wohnortnah gesichert.
- Die Grund- und Regelversorgung einschließlich leistungsfähiger Notfallambulanzen wird im ganzen Land sichergestellt.
- Die wohnortnahen Angebote ambulanter Heilmittelerbringerinnen und Heilmittelerbringer sowie außerklinisch tätiger Hebammen werden erhalten.
AfD 58
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Eine Reform des Gesundheitssystems stellt statt ökonomischer Kriterien die bestmögliche medizinische Versorgung der Bürger in den Mittelpunkt.
- Jede Impfpflicht wird abgeschafft.
- Die Entscheidung über eine medizinische Behandlung liegt allein in der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung des Bürgers.
- Patienten entscheiden grundsätzlich selbst, wie und von wem sie sich behandeln lassen.
- Persönliche medizinische Behandlungsdaten genießen den höchstmöglichen Schutz.
- Die Versicherten werden nachträglich neutral über die elektronische Patientenakte informiert.
- Die Nutzungsoptionen der elektronischen Patientenakte werden patientenorientiert angepasst.
- Patienten ohne elektronische Patientenakte können einen Notfalldatensatz mit Medikamentenplan und Patientenverfügung direkt auf der Krankenversicherungskarte speichern.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
- Die haus- und fachärztliche Versorgung im ländlichen Raum wird sichergestellt.
- Eine Rationierung von Gesundheitsleistungen als Antwort auf demografische Probleme und Haushaltsschieflagen wird abgelehnt.
- mRNA-Impfungen werden nicht verpflichtend vorgeschrieben.
- Eine politische Bevormundung bei medizinischen Entscheidungen, die die persönliche Risikoabwägung außer Acht lässt, wird abgelehnt.
Ohne klare Richtung 1
SPD 118
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Das Land investiert massiv in Pflegeplätze und Krankenhäuser.
- In der Patientenversorgung sollen wieder mehr Ärztinnen und Ärzte tätig sein.
- Der kassenärztliche Notfalldienst muss für alle innerhalb von 30 Pkw-Fahrminuten erreichbar sein.
- Alle im Jahr 2025 bedrohten Notfallpraxen sollen erhalten oder wiedereröffnet werden.
- Alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten werden genutzt, um die Kassenärztlichen Vereinigungen KVBW und KZV BW zur flächendeckenden Erfüllung ihres Sicherstellungsauftrags zu zwingen.
- Eine Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung wird gegründet.
- Das Land übt eine konsequente Aufsicht über Selbstverwaltung, Krankenhäuser, Gesundheits- und Pflegedienstleister sowie Krankenkassen aus, um Patientenschutz und Versorgung zu verbessern.
- Das nächste Krankenhaus der Grundversorgung soll in höchstens 30 Minuten Pkw-Fahrzeit erreichbar sein.
- Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen und Primärversorgungszentren werden als Angebote einer flächendeckenden Versorgung unterstützt.
- Telemedizinische Angebote werden gestärkt.
- Stationäre Akutbehandlung, Anschlussversorgung und ambulante Hilfen sollen nahtlos miteinander verbunden sein.
- Die Wartezeiten für ambulante und stationäre Behandlungen werden deutlich verkürzt.
- Eine unparteiische Ombudsstelle zur Stärkung der Rechte von Patienten und Pflegebedürftigen wird geschaffen.
- In jedem Stadt- und Landkreis soll es mindestens ein stationäres Hospiz geben.
- Ambulante Angebote für Geburten und sensible gynäkologische Eingriffe soll es nur bei gesicherter Versorgung und zusätzlicher Unterstützung geben.
- Eine effektive Rechtsaufsicht beim Rettungsdienst stellt die Hilfsfristen sicher.
- Im Rettungsdienst werden die Hilfsfristen verkürzt und in neue Rettungswachen investiert.
- Bildung, Mobilität, medizinische Versorgung und Infrastruktur sollen in der gesamten Fläche des Landes gut sein und regionale Benachteiligung beheben.
Linke 11129
Mehr Geld 3
- Ein landesweiter staatlicher Behandlungsfonds für Nicht-Krankenversicherte wird eingeführt.
- Alle medizinisch sinnvollen Leistungen wie Zahnersatz, Brillen und Schmerzmittel werden von der Versicherung abgedeckt.
- Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für hormonelle und hormonfreie Verhütungsmittel vollständig.
Mehr Rechte oder Angebote 29
- Eine gute und erreichbare Gesundheitsversorgung soll für alle gesichert sein.
- Überall soll es wohnortnahe Kitas, Schulen, Gesundheits- und Pflegezentren sowie Kultur- und Jugendeinrichtungen geben.
- Helfer-vor-Ort-Strukturen werden aufgebaut.
- Die gesetzliche Hilfsfrist von 15 Minuten im Rettungsdienst wird im ganzen Land eingehalten.
- Die Zwei-Klassen-Medizin wird abgeschafft.
- Gesundheit soll als Menschenrecht und öffentliche Dienstleistung nicht gewinnorientiert organisiert werden.
- Bei ärztlicher Behandlung und Pflege darf niemand benachteiligt oder diskriminiert werden.
- Ein gemeinwohlorientierter Landeskrankenhausplan richtet sich am tatsächlichen Bedarf statt an Profitinteressen aus.
- Eine öffentliche, wohnortnahe Gesundheitsversorgung von der Geburt bis ins Alter wird gewährleistet.
- Flächendeckende Gesundheitsstrukturen gewährleisten Vorsorge, Prävention und bedarfsgerechte pflegerische und medizinische Behandlung.
- Notfallpraxen sind für alle im Land in unter 30 Minuten erreichbar.
- Kommunale Gesundheitszentren als Stadtteilpraxen werden geschaffen, um die solidarische Gesundheitsversorgung und -vorsorge zu verbessern.
- Polikliniken, solidarische Stadtteilgesundheitszentren und Community Health Nurses werden als öffentliche wohnortnahe Versorgungsstrukturen aufgebaut.
- Sektoren- und professionsübergreifende Strukturen für eine ganzheitliche hausärztliche, pflegerische, psychotherapeutische und pharmazeutische Versorgung mit Sozialberatung werden aufgebaut.
- Ein flächendeckender Botendienst für Medikamente im Nacht- und Notdienst wird eingerichtet.
- Im Rettungsdienst gelten realistische Ausrückzeiten und eine flächendeckende Versorgung, besonders im ländlichen Raum.
- Das Land legt Vorräte an wichtigen Medikamenten, Impfstoffen und Materialien an.
- Das Land bringt die inländische Produktion von Medikamenten voran.
- Ein landesweiter staatlicher Behandlungsfonds für Nicht-Krankenversicherte wird eingeführt.
- Eine Clearingstelle zur (Re-)Integration Betroffener in die Krankenversicherung wird eingeführt.
- Der anonyme Krankenschein wird eingeführt, um allen Menschen Zugang zu Gesundheitsleistungen zu ermöglichen.
- Auf Bundesebene wird eine Krankenversicherung für alle gefordert.
- Die Versorgung von Menschen mit ME/CFS, Long Covid und Post Vac wird sichergestellt.
- Behandelnde Versorgungszentren für ME/CFS werden flächendeckend und dauerhaft eingerichtet.
- Die Forschung zu ME/CFS wird angemessen gefördert, mit dem Ziel verfügbarer Medikamente.
- Für nicht transportfähige Patienten werden Hausbesuche und Telemedizin angeboten, besonders in ländlichen Regionen.
- Alle medizinisch sinnvollen Leistungen wie Zahnersatz, Brillen und Schmerzmittel werden von der Versicherung abgedeckt.
- Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für hormonelle und hormonfreie Verhütungsmittel vollständig.
- Öffentliche Sorgestrukturen wie Kitas, Stadtteil-, Familien- und Gesundheitszentren, Pflegestützpunkte, Großküchen sowie Jugend- und Obdachlosentreffs werden ausgebaut.
Bleibt wie bisher 10
- Die medizinische Versorgung wird durch dezentrale Gesundheitszentren bzw. Polikliniken gesichert.
- Ein Hausarztaktionsprogramm wird aufgelegt.
- Das Krankenhausreformgesetz des Bundes wird abgelehnt.
- Wohnortnahe Krankenhäuser, besonders in ländlichen Regionen, werden erhalten und nicht geschlossen.
- Die Konzentration medizinischer Leistungen darf die Grundversorgung nicht verringern.
- Notfallpraxen werden erhalten.
- Fachärztliche Praxen werden erhalten und von Land und Kommunen gefördert.
- Von Schließung bedrohte zahlungsunfähige Kliniken werden rekommunalisiert und unter demokratischer Kontrolle von Beschäftigten, Gewerkschaften und Kommune weitergeführt.
- Gebühren für Arztbesuche und Zuzahlungen für Medikamente werden abgelehnt.
- Triage-Regelungen in Kriegs- und Katastrophensituationen werden abgelehnt.
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
FDP 1512
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Die Rahmenbedingungen für freiberufliche Ärzte und Gesundheitsdienstleister werden so gestaltet, dass eine flächendeckende hochwertige Versorgung aller Regionen gewährleistet ist.
- Rettungswagen und Hubschrauber sollen bedarfsgerecht verteilt werden.
- Das Rettungswesen soll mit digitaler Alarmierung, klaren Einsatzplänen, GPS-gestützter Koordination und Ersthelfer-Apps modernisiert werden.
- Ein modernes, rechtssicheres Rettungsdienstgesetz mit fairen, einhaltbaren Hilfsfristen soll geschaffen werden.
- Digitale Behandlungsangebote werden gestärkt.
- Pilotprojekte wie das hausärztliche Primärversorgungskonzept HÄPPI werden in die Regelversorgung überführt.
- Eine Gesundheitsleitstelle soll als erste Anlaufstelle Patienten über medizinische Möglichkeiten beraten.
- Der Landeskrankenhausplan wird mit Ausrichtung auf Ambulantisierung, Patientensteuerung, Digitalisierung und Telemedizin weiterentwickelt.
- Häusliche Versorgung als Ersatz oder Verkürzung stationärer Aufenthalte wird vorangebracht.
- Versorgung und Forschung für Post-Covid-, Long-Covid- und ME/CFS-Erkrankte werden ambulant, stationär und in der Rehabilitation gestärkt.
- Die Landeskrankenhausplanung berücksichtigt die Versorgung im Verteidigungsfall und bezieht das Bundeswehrkrankenhaus Ulm ein.
Bleibt wie bisher 5
- Eine Einheitsversicherung in Form einer Bürgerversicherung wird abgelehnt.
- Die freie Therapiewahl einschließlich Heilpraktikern wird erhalten.
- Eine Einheitsversicherung wird abgelehnt; gesetzliche und private Krankenversicherung bleiben erhalten.
- Inhabergeführte Apotheken vor Ort sollen durch faire Wettbewerbsbedingungen, angemessene Finanzierung und Entbürokratisierung ihren flächendeckenden Versorgungsauftrag weiter erfüllen können.
- An der bestehenden Hospizversorgung wird festgehalten.
Weniger Rechte oder Angebote 1
FW 3
BSW 511
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Gesundheitsversorgung soll für alle unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Wohnort zugänglich sein.
- Eine solidarische Bürgerversicherung für alle soll eingeführt werden, die die Zwei-Klassen-Medizin beendet.
- Erhalt und Ausbau von Krankenhausstrukturen richten sich nach dem tatsächlichen Bedarf, nach Flächenversorgung und Bevölkerungszahlen statt nach Konzerninteressen.
- Krankenhausbetten, Haus- und Fachärzte, Psychotherapie, Pflege, Hebammen und Prävention werden in einer prospektiven Bedarfsplanung nach regionalen Erfordernissen geplant.
- In ganz Baden-Württemberg wird ein einheitliches Telenotarztsystem eingeführt.
- Bei Arzneimittelengpässen wird ein Frühwarnsystem eingeführt.
- Wichtige Arzneimittel werden strategisch gelagert.
- Paul-Ehrlich-Institut und Bundesgesundheitsministerium sollen vollständige Transparenz über Impfnebenwirkungen und Langzeitfolgen schaffen.
- Für Menschen mit Post-Vac, Post-Covid und ME/CFS werden in Baden-Württemberg spezialisierte Hochschulambulanzen eingerichtet.
Bleibt wie bisher 5
- Der verlässliche Zugang zur Gesundheitsversorgung wird unabhängig von Wohnort und Einkommen gesichert.
- Die Steuerung medizinischer Leistungen durch Zusatzbeiträge wird abgelehnt.
- Weitere Schließungen von Notfallpraxen werden verhindert.
- Die Rettungsdienste sichern eine flächendeckende Versorgung.
- Der Erhalt wohnortnaher Apotheken wird gesichert.
Koalitionsvertrag 425
Mehr Rechte oder Angebote 24
- Die Humanmedizin wird durch den finanzierten Ausbau um bis zu 170 zusätzliche Studienplätze an den bestehenden Medizinischen Fakultäten gestärkt.
- Die Nutzung von in Forschung und Behandlung erhobenen Daten wird erleichtert und Hürden dafür werden abgebaut.
- Intensivtransporte zu Nacht- und Wochenendzeiten werden verbessert.
- Ambulante Rettungsfahrzeuge sollen eingeführt werden.
- Das Justizvollzugskrankenhaus auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Stuttgart wird realisiert.
- Behandlungs- und Therapieangebote im Justizvollzug werden flächendeckend ausgebaut.
- Multiprofessionelle Praxismodelle sollen als zentrale Anlaufstellen der Primärversorgung mit Case-Management etabliert werden.
- Telemedizinische Lösungen sollen systematisch ausgebaut werden.
- Psychosoziale Beratung, telemedizinische Versorgung sowie Suizid- und Suchtprävention werden ausgebaut.
- Auf Bundesebene wird die Entkontingentierung der Weiterbildungsstellen in der Pädiatrie angestrebt.
- Vom Land geförderte ambulante Weiterbildungen sollen mittelfristig der Versorgung im Land zugutekommen.
- Neue Berufsbilder wie Physician Assistants, Primary Care Manager und Advanced Practice Nurses werden nach Schaffung der Bundesgrundlagen gezielt ausgebaut.
- Kompetenzen qualifizierter Pflegefachpersonen sollen in neuen Modellen für die gesundheitliche und pflegerische Alltagsversorgung im Quartier genutzt werden.
- Kommunale Gesundheitskonferenzen und präventive Netzwerke werden fortgeführt.
- Die Einrichtung Integrierter Notfallzentren gemäß der Notfallreform des Bundes wird unterstützt.
- Die Erreichbarkeit einer Notfallversorgung innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit für mindestens 95 Prozent der Menschen einer Planungsregion wird unterstützt.
- Die personalisierte Medizin wird weiter vorangebracht.
- Die Versorgung von Menschen mit postakutem Infektionssyndrom soll verbessert werden.
- Abgestufte und koordinierte Behandlungsangebote, die auch immobile Patienten berücksichtigen, werden weiter aufgebaut.
- Genehmigungsverfahren für kritische Arzneimittel und Medizinprodukte werden vereinfacht.
- Forschung und Versorgung in der Geriatrie werden weiterentwickelt.
- Ein bedarfsgerechtes Angebot an Hospiz- und Palliativplätzen wird angestrebt.
- Die ambulante Sterbebegleitung in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und zu Hause wird qualitativ und quantitativ gestärkt.
- Neue Berufsbilder wie die „Community Health Nurse“ werden eingeführt.
Bleibt wie bisher 3
- Die Verbindung aus stationärer und ambulanter Weiterbildung soll für mehr Facharztgruppen ermöglicht werden.
- Durch strategische Bevorratung wird die Versorgung mit kritischen Arzneimitteln und Medizinprodukten auch in Krisen gesichert.
- Telemedizin und das Hausärztemodellprojekt „HÄPPI“ sollen die gesundheitliche Versorgung in ländlichen Räumen sichern.
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht