Patienten und Versicherte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Brandenburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Brandenburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
SPD BB 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Der Aufbau eines Innovationszentrums Universitätsmedizin Cottbus in der Lausitz als Modellregion für neue Ansätze der Gesundheitsversorgung wird vorangetrieben.
- Digitale Lösungen wie Telemedizin, elektronische Gesundheitskarte und andere digitale Angebote werden im Gesundheitswesen stärker genutzt.
- Das Agnes-Programm für Gemeindeschwestern soll für alle Versicherten ausgebaut werden.
AfD BB 215
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Die finanziellen Ressourcen im Gesundheitswesen werden an diesem Leitbild orientiert sinnvoller verteilt und genutzt.
- Der Ärztemangel auf dem Land wird behoben und die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum abgesichert.
- Brandenburg soll mehr Ärzte bekommen, die möglichst im Land ausgebildet werden.
- Die ambulante fachärztliche Versorgung wird verbessert.
- Die Bürokratie in Arztpraxen und Krankenhäusern wird abgebaut, damit mehr Zeit für Patienten bleibt.
- Kranke und Pflegebedürftige sollen von ausreichend vielen qualifizierten, deutschsprachigen Pflegekräften versorgt werden.
- Kranke sollen die benötigte Therapie erhalten, wann immer sie erforderlich ist.
- Der Behandlungsbedarf von Patienten darf sich nicht am begrenzten Budget eines Arztes ausrichten.
- Die Neupatientenregelung für Arztpraxen wird wieder eingeführt.
- Lieferengpässe bei Arzneimitteln sollen wirksam behoben werden.
- Abteilungen für fachübergreifende Frührehabilitation werden flächendeckend eingerichtet.
- Eine Informationskampagne soll unter anderem die Nummer des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 bekannter machen.
- Ein ganzheitliches Konzept soll die Rettungszeiten verbessern, etwa durch Investitionen in bessere Straßen.
- Die Luftrettung wird ausgebaut.
- Eine moderne Krankenhausplanung soll optimale Versorgung und gesicherte Arbeitsplätze gewährleisten.
Bleibt wie bisher 1
BSW BB 515
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Die Zweiklassenmedizin wird überwunden.
- Kassenpatienten sollen nicht monatelang auf Facharzttermine warten und nicht gegenüber Privatpatienten benachteiligt werden.
- Bessere Zusammenarbeit vor Ort vermeidet Doppel- und Mehrfachuntersuchungen.
- Rettungsdienst und Wasserrettungsdienst werden gut ausgestattet und auskömmlich finanziert.
- Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegesektor werden tariflich bezahlt.
- Die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten im Gesundheits- und Pflegesektor werden verbessert.
- Die elektronische Patientenakte darf nicht zu Nachteilen bei Versicherungen oder im Berufsleben führen.
- Die Reha-Landschaft in Brandenburg wird weiter ausgebaut.
- Das Land stellt Mittel für den Ausbau der Reha-Landschaft bereit.
- Für Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten wird ein Frühwarnsystem eingerichtet.
- Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten werden transparent gemacht.
- Ein flächendeckender Krisennotdienst wird an bestehende Strukturen angegliedert eingerichtet.
- Der Rettungsdienst wird auf hohem Niveau mit einem landesweit einheitlichen Telenotarztsystem ausgebaut.
- Gemeindeschwestern und Dorfkümmerer sollen eingesetzt werden.
Bleibt wie bisher 3
- Private Versicherungsunternehmen erhalten niemals Zugriff auf Patientendaten über die Telematikinfrastruktur.
- Die Krankenhausreform ermöglicht Ausnahmen für Brandenburger Krankenhäuser, wo sonst die Versorgung vor Ort gefährdet ist.
- Eine wohnortnahe medizinische Versorgung soll durch Förderung von Medizinischen Versorgungszentren und Ambulant Stationären Zentren an kleinen Krankenhäusern gesichert werden.
CDU BB 312
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Krankenhäuser sowie Haus- und Fachärzte sind überall im Land da, nicht nur in großen Städten und im Berliner Umland.
- Medizinische Versorgungszentren werden gestärkt und ausgebaut.
- Unter- und Überversorgung wird nach einer Bedarfsmessung ausgeglichen.
- Gemeindeschwestern versorgen chronisch kranke und ältere Menschen auf dem Land und entlasten Hausärzte.
- E-Health und Telemedizin werden ausgebaut und einfach nutzbar, unter anderem mit weniger Doppeluntersuchungen.
- Versorgung wird berufs- und sektorenübergreifend vernetzt.
- Förderregionen erproben innovative und digitale Versorgung, vor allem auf dem Land.
- Modellprojekte erproben wohnortnahe Versorgung und die Vernetzung der Gesundheitsberufe.
- Mehr Ärztinnen und Ärzte werden ausgebildet.
- Anreize sollen Ärztinnen und Ärzte gleichmäßiger im Land verteilen.
- Wo niedergelassene Ärzte oder Zahnärzte die Versorgung nicht sichern, werden medizinische Versorgungszentren unterstützt.
- Pflegeprävention verzögert den Eintritt von Pflegebedürftigkeit.
Grüne BB 39
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Im ganzen Land entstehen neue Gesundheitszentren mit medizinischen und therapeutischen Leistungen unter einem Dach.
- Über das gemeinsame Landesgremium nach § 90a SGB V werden neue sektorenübergreifende Versorgungsmodelle vorangebracht.
- Automatisierte externe Defibrillatoren sollen flächendeckend finanziell gefördert werden.
- Defibrillatoren sollen in Schulen, großen Betriebsstätten und öffentlichen Gebäuden langfristig Pflicht werden.
- Die Behandlungsqualität in Krankenhäusern soll gesteigert und transparenter gemacht werden.
- Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen sollen individuelle Beratung zu Pflegeunterstützung und Antragstellung in ihrer Muttersprache oder mit Dolmetschern erhalten.
- Ein Aktionsplan „Geschlechtergerechte Gesundheit“ soll mehr Aufklärungskampagnen für Patienten und Mediziner zu geschlechtsspezifischen Unterschieden bringen.
- Die flächendeckende Verfügbarkeit der Mammografie zur Brustkrebsfrüherkennung soll verbessert werden.
- In Regionen, in denen Sparkassen und Arztpraxen schließen, werden neue Wege wie mobile Angebote von Pflegestützpunkten, Banken oder Zahnärzten erprobt.
Bleibt wie bisher 3
- Eine zunehmende Privatisierung der Gesundheitsversorgung zulasten der Bedürfnisse der Menschen wird abgelehnt.
- In Stadt und Land soll eine gute Krankenhaus-Grundversorgung erhalten bleiben, die sich zu großen Teilen in öffentlicher Hand befindet.
- Brandenburg soll als dünn besiedeltes Flächenland Ausnahmen von starren bundesweiten Strukturvorgaben für Krankenhäuser machen können.
Linke BB 5
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Das Gemeindeschwester-Programm agneszwei wird flächendeckend und für alle Versicherten ausgebaut.
- Die sektorenübergreifende Versorgung, etwa in ambulant-stationären Zentren, wird ausgebaut.
- Die Trennung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung wird abgeschafft.
- Eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung für alle wird eingeführt.
- Genügend Ärztinnen und Ärzte sind vor Ort verfügbar.
FW BB 16
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die medizinische Versorgung wird unter Berücksichtigung des demografischen Faktors neu strukturiert und organisiert.
- Die medizinische Versorgung in ländlichen Räumen wird auch abseits der Entwicklungsachsen gezielt gestärkt.
- Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren in Brandenburg wird erhöht.
- Das Prinzip der Gemeindeschwester wird wiederbelebt.
- Der Einsatz mobiler Landärzte und mobiler Apotheken wird unterstützt.
- Der Ausbau eines Medikamentenlieferservice wird unterstützt.
FDP BB 18
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Eine wohnortnahe und hochwertige medizinische Versorgung wird für alle gewährleistet, besonders im ländlichen Raum.
- Das Gesundheitssystem wird durch medizinischen und digitalen Fortschritt an die demografische Entwicklung und künftige Pandemien angepasst.
- Die Zahl niedergelassener Ärzte wird erhöht und ihre Stellung gestärkt.
- Die Prozesse rund um medizinische Gutachten und deren Begründungen werden vereinfacht.
- Die elektronische Patientenakte wird umfassender ausgestaltet.
- Anwendungen der Telematikinfrastruktur wie das E-Rezept werden zügig umgesetzt.
- Im Rettungsdienst wird die Telemedizin ausgebaut.
- Fahrdienste, auch zu weiter entfernten Therapien und Arztbesuchen, werden gefördert.
Koalitionsvertrag 27
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die geschlechtersensible Medizin wird weiter gestärkt.
- Angestrebt wird eine bedarfsgerechte Arzneimittelversorgung vor Ort.
- Auf Bundesebene wird eine Reform der Notfallversorgung gefordert, die auch die Kostenübernahme sogenannter Fehlfahrten verbindlich regelt.
- Die Versorgung von Menschen mit Long-Covid, Post-Vac-Syndrom und ME/CFS wird verbessert.
- Das DiReNa-Netzwerk wird als zentrale Anlaufstelle gefördert.
- Ein Runder Tisch soll Strategien und Versorgungskonzepte für eine flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung entwickeln.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht