Patienten und Versicherte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl im Saarland für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Saarland
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
SPD 36
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Der Einsatz telemedizinischer Diagnose- und Beratungsinstrumente wird gefördert.
- Elektronische Gesundheitsakten mit allen Befunden, Verschreibungen und Laborergebnissen werden eingeführt.
- Angestrebt wird eine flächendeckend gute Krankenhausversorgung mit hoher Qualität und vertretbaren Wegstrecken.
- Ein erstklassig ausgestatteter Rettungsdienst stellt die schnelle Versorgung auch in der spezialisierten Hochleistungsmedizin sicher.
- Dem Mangel an Haus- und Fachärzten sowie Therapeuten in ländlichen Regionen wird entgegengewirkt.
- Entlang der Grenzen wird ein Gesundheitskorridor geschaffen, in dem medizinische Angebote beiderseits ohne Mehrkosten genutzt werden können.
Bleibt wie bisher 2
CDU 13
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Die Versorgungskapazitäten im Gesundheitswesen sollen überprüft, weiterentwickelt und besser vernetzt werden.
- Ein abgestuftes, vernetztes Gesundheitsversorgungskonzept soll Telemedizin und digitale Vernetzung gezielt nutzen.
- Im Landeskrankenhausplan werden stationäre und ambulante Angebote vernetzt und mit innovativen Versorgungskonzepten verbunden.
- Eine passgenaue Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau wird ambulant wie stationär zugesagt.
- Stadt und Land sollen eine zeitnahe Erstversorgung und im Akutfall schnelle Verlegung in ein stationäres Zentrum erhalten.
- Für die nächsten 15 Jahre werden insgesamt 840 Millionen Euro Investitionsförderung für die Krankenhausversorgung bereitgestellt.
- In jeder Kommune sollen medizinische Versorgungszentren für ambulante und teilstationäre Grundversorgung mit Notfallversorgung entstehen.
- Im Ausland ausgebildete Gesundheitsfachkräfte, die im Saarland arbeiten möchten, sollen unterstützt werden.
- Mit ansässigen IT-Unternehmen und Forschungseinrichtungen soll eine umfassende eHealth-Strategie für das Saarland erarbeitet werden.
- Der geplante Kinderschutzbeauftragte soll zu einem hauptamtlichen Schutzbeauftragten auch für Opfer-, Patienten- und Zeugenschutz erweitert werden.
- Eine gemeinsame grenzüberschreitende Gesundheitsversorgungsstruktur mit Grand Est wird weiter aufgebaut.
- Die interregionale Zusammenarbeit in Infrastruktur, innerer Sicherheit und Gesundheit soll ausgebaut werden.
- Ein grenzüberschreitender Gesundheitskorridor soll medizinische Leistungen diesseits und jenseits der Grenzen ermöglichen.
AfD 410
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Landesregierung soll dafür sorgen, dass ausreichend Intensivbetten und vor allem Personal zur Verfügung stehen.
- Die Landesregierung soll sicherstellen, dass alle Betroffenen mit Medizin und Schutzausrüstung versorgt werden können.
- Bürger haben ein Anrecht auf eine hochwertige, wohnortnahe Gesundheitsversorgung.
- Die Zahl der Medizinstudienplätze wird drastisch erhöht.
- Die öffentliche Hand stellt eine leistungsfähige Krankenhaus-Infrastruktur bereit.
- Arztpraxen und Polikliniken mit angestellten Ärzten, auch in kommunaler Trägerschaft, werden ausgebaut.
- Eine wohnortnahe, am Patientenwohl ausgerichtete stationäre Versorgung mit modernen Krankenhäusern wird erhalten und geschaffen.
- Für Epidemien und Großschadensereignisse werden ausreichend Bettenkapazitäten und Klinikinfrastruktur vorgehalten.
- Lieferengpässe und Versorgungslücken bei Arzneimitteln werden vermieden.
- Die Reimportquote für Arzneimittel wird abgelehnt.
Bleibt wie bisher 3
Grüne 513
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Alle Menschen sollen unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsstatus, Geschlecht, sexueller Identität, Einkommen oder Alter gerechten Zugang zu hochwertiger Gesundheits- und Pflegeversorgung sowie Prävention haben.
- Flexible Versorgungsformen wie mobile Praxisteams, Gemeindepfleger*innen und Fahrdienste zu Arztbesuchen werden gefördert.
- Ein flächendeckendes Angebot an stationärer und ambulanter Palliativversorgung sowie psychologischer Begleitung wird angestrebt.
- Es werden ausreichend viele Hospizeinrichtungen für Sterbende und ihre Angehörigen geschaffen.
- Die Gründung Medizinischer Versorgungszentren wird gefördert.
- Die Qualitätssicherung in Krankenhäusern wird zur Stärkung der Patientensicherheit verbessert.
- Ein uneingeschränkter Zugang zu medizinischen und psychologischen Angeboten wird ermöglicht.
- Die Behandlung unter Zwang wird auf das unumgängliche Maß reduziert.
- Ob eine Zwangsbehandlung weiterhin nötig ist, wird engmaschig kontrolliert.
- Voraussetzungen für unbürokratische Überweisungen werden geschaffen.
- Für Gesundheit, Mobilität und Breitband werden Mindeststandards der Versorgung formuliert.
- Die Aufklärung über geschlechterspezifische Medizin wird verstärkt.
- Die medizinische Nutzung von Cannabis wird vereinfacht und ausgeweitet.
Bleibt wie bisher 5
- Eine flächendeckende, wohnortnahe und hochwertige medizinische Versorgung im Saarland wird gesichert.
- Die freie Arztwahl und eine gute fachärztliche Infrastruktur werden gewährleistet.
- Eine flächendeckende Versorgung mit Apotheken wird sichergestellt.
- Krankenhäuser, die als Versorgungszentren die wohnortnahe Grund- und Notfallversorgung sichern, bleiben erhalten.
- Spezialisierte Versorgung und Hochleistungsmedizin werden konzentriert, um Qualität und Effizienz zu sichern.
FDP 19
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Neue intersektorale Gesundheitszentren werden gefördert und bedarfsgerecht in der Fläche verteilt.
- Der Ausbau medizinischer Versorgungszentren im ländlichen Raum wird forciert.
- In Wadern wird ein Modellprojekt mit innovativen Versorgungsformen entwickelt.
- Über eine digitale Plattform wird eine flächendeckende telemedizinische Versorgung aufgebaut.
- Die Zahl der Medizinstudienplätze in Homburg wird um zwanzig Prozent erhöht.
- Neue medizinische Erkenntnisse sollen bei allen Ärzten Anwendung finden.
- Der grenzüberschreitende Zugang zu Gesundheitsleistungen zwischen Deutschland und Frankreich wird durch schnelle Verhandlungen weiter liberalisiert.
- Im gesamten Saarland entsteht ein flächendeckendes Netz der Hospiz- und Palliativversorgung.
- Im Saarland wird eine Clearingstelle für Menschen ohne Krankenversicherungsschutz eingerichtet.
Linke 8
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Es gibt mehr Arztpraxen für Menschen ohne Krankenversicherung.
- In unterversorgten Regionen werden Betten, Notaufnahmen und Geburtsstationen durch Förderung öffentlicher Kliniken aufgestockt.
- Auf Bundesebene wird eine solidarische Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege eingeführt, in die alle nach ihrem gesamten Einkommen einzahlen und die alle medizinischen und pflegerischen Leistungen übernimmt.
- Präventive Hausbesuche nach dem Gemeindeschwester-Modell sollen Pflegebedürftigkeit vermeiden.
- Strom- und Gassperren für private Haushalte werden im Winter vorübergehend gesetzlich verboten, insbesondere für schutzbedürftige Gruppen.
- Wohnortnahe Gesundheitsversorgung wird kommunale Pflichtaufgabe.
- Palliativmedizin und Hospizbetreuung werden im ländlichen Raum ausgebaut.
- Die ambulante palliative Betreuung wird ausgebaut.
FW 69
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Der Ärztemangel auf dem Land soll gestoppt werden.
- Im gesamten Saarland soll es eine wohnortnahe und flächendeckende Gesundheitsversorgung geben.
- Der Ärztemangel auf dem Land soll durch bessere Arbeitsbedingungen vor Ort bekämpft werden.
- Die öffentliche Hand soll die medizinische Versorgung der Bevölkerung als Teil der Daseinsvorsorge sicherstellen.
- Versorgungslücken sollen in Zusammenarbeit mit freiberuflichen und niedergelassenen Ärzten, Apothekern und Therapeuten verhindert werden.
- Erhalt und Ausbau kommunaler Krankenhäuser in wohnortnaher Entfernung sollen durch eine solide Finanzierung gesichert werden.
- Es soll eine flächendeckende und funktionierende Notarztversorgung geben.
- Alle Bürger sollen eine medizinische Grundversorgung erhalten.
- Impfungen sollen auf freiwilliger Basis erfolgen.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
- Versorgungslücken sollen in Zusammenarbeit mit freiberuflichen und niedergelassenen Ärzten, Apothekern und Therapeuten verhindert werden.
- Im ganzen Saarland soll eine wohnortnahe und flächendeckende medizinische Versorgung auf hohem Niveau erhalten bleiben.
- Die Vielfalt der Krankenhausversorgung soll bewahrt werden.
- Wirtschaftlichkeit allein soll nicht zur Schließung von Krankenhäusern führen.
Linke, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 1741
Mehr Geld 6
- Ein landesweites Medi-Taxi-Konzept übernimmt medizinisch notwendige Heimfahrten nach ambulanten Eingriffen oder verkehrsuntüchtig machenden Medikamenten.
- Das Land schafft mit Krankenkassen und Leistungserbringern ein flächendeckendes, für Betroffene kostenfreies System medizinisch notwendiger Heimfahrten.
- Verhütungsmittel werden kostenfrei.
- Kondome sind in Schulen, Jugendzentren, Beratungsstellen und Kliniken frei verfügbar.
- Ein flächendeckendes Landesprogramm verbindet Kostenfreiheit, unkomplizierten Zugang und Aufklärung über Verhütung und sexuelle Gesundheit.
- Kostenfreie Verhütungsmittel werden angeboten.
Mehr Rechte oder Angebote 41
- Ein öffentlicher Klinikenverbund wird geschaffen.
- Ein dichtes Netz kommunaler Gesundheitszentren wird aufgebaut.
- In jedem Landkreis und im Regionalverband Saarbrücken werden medizinische Ambulanzen für Menschen ohne Krankenversicherung oder mit erschwertem Zugang zu Ärzten eingerichtet.
- Die Bemühungen, versicherungslose Menschen in die reguläre Krankenversicherung einzugliedern, werden deutlich verstärkt.
- Auf dem Campus wird eine Möglichkeit zur gesundheitlichen Erstversorgung eingerichtet.
- Im Saarland wird ein Landesklinikverbund geschaffen.
- Alle saarländischen Krankenhäuser einschließlich kommunaler, freigemeinnütziger und Universitätskliniken werden unter einer öffentlichen Trägerschaft vernetzt.
- Die Grundversorgung in der Fläche wird gesichert und spezialisierte Leistungen werden angeboten, ohne Wirtschaftlichkeit über die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zu stellen.
- Ob Doppelstrukturen in der Krankenhausversorgung unnötig sind, entscheidet eine transparente, demokratische und am Bedarf orientierte Planung statt Marktlogik oder Sparzwängen.
- Ressourcen der Kliniken werden gebündelt, Vorhaltekosten berücksichtigt und medizinische Leistungen bedarfsgerecht geplant.
- Ambulante, stationäre, rehabilitative und geriatrische Angebote werden sektorübergreifend geplant und vernetzt.
- Jede Klinik und jeder Kreißsaal wird nach dem Bedarf vor Ort ausgerichtet.
- Es entsteht ein Netzwerk kommunaler Gesundheitszentren, das ambulante Versorgung, Prävention, Facharztangebote und psychosoziale Betreuung bündelt.
- Kommunale Gesundheitszentren kombinieren hausärztliche, pflegerische und psychotherapeutische Versorgung mit Gesundheits- und Sozialberatung, Pflegehilfe und pharmazeutischer Betreuung.
- In urbanen Räumen entstehen Stadtteilgesundheitszentren.
- In urbanen Räumen stehen Community Health Nurses zur Verfügung.
- Mobile Ärztinnen und Ärzte sichern die Versorgung auch in entlegenen Gebieten.
- Ein flächendeckender Medikamenten-Botendienst im Nacht- und Notdienst wird eingerichtet.
- Gesundheitskioske werden eingerichtet, besonders für ländliche Regionen.
- Gemeindeschwestern werden eingesetzt, besonders in ländlichen Regionen.
- Öffentliche und kommunale Versorgungsstrukturen mit angestellten Ärztinnen und Ärzten in multiprofessionellen Teams werden konsequent ausgebaut.
- Die Wartezeiten auf Facharzttermine im Saarland werden deutlich verkürzt.
- Für kurzfristige Facharztbehandlungen gelten verbindliche Terminquoten.
- Facharzttermine werden über eine zentrale, öffentliche Terminvergabe vermittelt.
- Telemedizin wird im rechtlich zulässigen Rahmen genutzt.
- Ein landesweites Medi-Taxi-Konzept übernimmt medizinisch notwendige Heimfahrten nach ambulanten Eingriffen oder verkehrsuntüchtig machenden Medikamenten.
- Das Land schafft mit Krankenkassen und Leistungserbringern ein flächendeckendes, für Betroffene kostenfreies System medizinisch notwendiger Heimfahrten.
- Für die Pflege gelten verbindliche, sanktionsbewehrte Personalbemessungsvorgaben, die sich am tatsächlichen Bedarf der Patientinnen und Patienten orientieren.
- Die aus verbindlichen Personalbemessungsvorgaben entstehenden Personalkosten werden vollständig und verlässlich refinanziert.
- Die Landesholding schafft transparente Strukturen mit stärkerer Mitbestimmung der Belegschaften.
- Der barrierefreie Zugang zu Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Screenings und Telemedizin wird auch in ländlichen Regionen ausgebaut.
- Verhütungsmittel werden kostenfrei.
- Kondome sind in Schulen, Jugendzentren, Beratungsstellen und Kliniken frei verfügbar.
- Ein flächendeckendes Landesprogramm verbindet Kostenfreiheit, unkomplizierten Zugang und Aufklärung über Verhütung und sexuelle Gesundheit.
- Das Land unterstützt den Aufbau spezialisierter Versorgungsangebote für Menschen mit Long Covid und Post-Covid-Erkrankungen.
- Alle Krankenhäuser im Land werden unter öffentlicher Trägerschaft zu einem Landesklinikverbund vernetzt.
- Kostenfreie Verhütungsmittel werden angeboten.
- Niedrigschwellige Gesundheitsangebote und ein gleichberechtigter Zugang zu Gesundheitsleistungen für alle werden ausgebaut.
- Die Versorgung von Erkrankungen wie Endometriose, PCOS oder starken Menstruationsbeschwerden wird verbessert.
- Gesundheitliche Prävention und Unterstützung vulnerabler Gruppen werden fester Bestandteil der Klimaanpassungsstrategien.
- In der Grenzregion soll eine gemeinsame öffentliche Infrastruktur bei Gesundheit, Bildung und Mobilität aufgebaut werden.
Bleibt wie bisher 5
- Der Einsatz für den Erhalt einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung wird unterstützt.
- Die flächendeckende Präsenz öffentlicher Apotheken wird gesichert.
- Wohnortnahe Apotheken bleiben erhalten.
- Alle bestehenden Krankenhausstandorte bleiben erhalten.
- Das Apothekensterben wird gestoppt und wohnortnahe Apotheken bleiben erhalten.
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht