Patienten und Versicherte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 1430
Mehr Rechte oder Angebote 30
- Geschlechterspezifische Unterschiede werden in der Medizin berücksichtigt.
- Aufklärung und Sensibilisierung zum Krankheitsbild Endometriose werden besonders in den Fokus genommen.
- Bei komplexen Eingriffen ist eine optimale Versorgung durch Spezialisierung nötig.
- Niemand darf von qualifizierter Beratung und umfassender medizinischer Versorgung abgekoppelt werden.
- Für eine flächendeckende haus- und fachärztliche Versorgung wird eingetreten.
- Weitere unterversorgte Gebiete werden in die Landarztquote einbezogen, damit die ausgebildeten Mediziner dort tätig werden.
- Es sollen mehr psychotherapeutische Behandlungsplätze auch für gesetzlich versicherte Patienten und für Kinder entstehen.
- Jeder Psychotherapeut soll verpflichtet sein, eine Mindestanzahl gesetzlich versicherter Patienten aufzunehmen.
- Die Informationspolitik zu Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten für Patienten und Angehörige wird verbessert.
- Gemeindenotfallsanitäter werden etabliert und behandeln Fälle, die keinen Rettungssanitäter oder Notarzt benötigen.
- Das hessische Projekt der sektorenübergreifenden ambulanten Notfallversorgung wird flächendeckend ausgerollt.
- Die palliative Versorgung wird weiter ausgebaut.
- Der Übergang vom Krankenhaus in die Rehabilitation oder in die Pflege wird verbessert.
- Mit allen relevanten Akteuren wird eine hessenweite digitale Informationsplattform für die weitere Unterbringung und Versorgung aufgebaut.
- Mit der Spitzenmedizin werden Cluster oder spezielle Versorgungszentren für unerkannte und seltene Erkrankungen gebildet.
- Betroffene erhalten alle zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten.
- Betroffene erhalten soweit erforderlich ihre Versorgungsansprüche.
- Im Landesamt für Gesundheit wird eine zentrale Anlaufstelle für betroffene Personen geschaffen.
- Zur Vermeidung von Engpässen in der Medikamentenversorgung braucht es eine heimische Produktion.
- Krankenhäuser, Arztpraxen und Bürger werden in die Lage versetzt, neue digitale Angebote im Gesundheitswesen zu nutzen.
- Ergänzende Projekte werden aufgelegt, damit die Menschen in Hessen von den digitalen medizinischen Möglichkeiten profitieren.
- Das bereits eingeführte Telenotarztsystem wird auf ganz Hessen ausgeweitet und die telenotfallmedizinische Versorgung damit landesweit sichergestellt.
- Der Ausbau von Telemedizin und vergleichbaren digitalen Möglichkeiten wird gefordert.
- Digitale Optimierungen des Gesundheitssystems werden weiter gefördert.
- Die medizinische Versorgung im Justizvollzug wird durch Telemedizin ausgebaut.
- Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum wird gestärkt.
- Das Helfer-vor-Ort-System, bei dem ausgebildete Ersthelfer vor allem in ländlichen Räumen die Rettungskräfte unterstützen, wird ausgeweitet und unterstützt.
- Eine schnelle Notfallversorgung muss davon unabhängig jederzeit flächendeckend sichergestellt sein.
- Der bisherige Leistungskatalog wird insbesondere bei Aufwendungen für Psychotherapie, Vorsorge und Früherkennung ausgeweitet.
- Corona-Impfschäden sind zwar sehr selten. Sie müssen aber dennoch als solche stärker wahrgenommen werden. Betroffenen müssen alle zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten und – soweit erforderlich – Versorgungsansprüche erhalten
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
AfD 1120
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Alten- und Pflegeheime sowie Hospize sollen digitale Endgeräte für begleitete Videotelefonie der Bewohner mit ihren Angehörigen erhalten.
- Der Einsatz medizinischer Leistungen soll nicht maßgeblich ökonomisch oder politisch gesteuert werden.
- Das Gesundheitswesen soll sich am Patienten, seiner Würde und seinen auch in Pandemien geltenden Grundrechten ausrichten.
- Aufklärung soll Vorrang haben, damit Menschen eigenverantwortlich über ihre Gesundheit entscheiden können.
- In allen Krankenhäusern sollen lückenlos Tests auf multiresistente Keime eingeführt werden.
- Die Möglichkeiten ambulanter Behandlung sollen erweitert werden, um Krankenhäuser zu entlasten.
- Die Patientenversorgung soll durch mehr Autonomie der Therapeuten in der Behandlung verbessert werden.
- Therapeuten sollen höhere Vergütungen erhalten, insbesondere für Hausbesuche.
- Digitalisierung und Bürokratieabbau sollen mehr Therapiezeit statt Verwaltungszeit schaffen.
- Die Krankenkassen sollen Patienten über Umfang und Finanzierung ihrer Leistungen informieren.
- Personenbezogene Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen und individuelle Impfentscheidungen werden befürwortet.
- Ambulante und stationäre palliative Versorgungsangebote sollen vorausschauend und flächendeckend ausgebaut werden.
- Die Digitalisierung der medizinischen Versorgung soll vorangetrieben und Telemedizin genutzt werden.
- Telemedizin soll die Behandlung vor Ort ergänzen, nicht ersetzen.
- Telemedizin soll die Behandlung vor Ort nur ergänzen, nicht ersetzen.
- Der Ausbau der Telemedizin wird vorangetrieben.
- Telemedizin wird verstärkt in die Regelversorgung eingebunden.
- Innovative Einrichtungen wie Tele-Notarzt, elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und E-Rezept, Know-how-Transfer und die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen werden gefördert.
- 24-Stunden-Bereitschaftsdienste in hessischen Kliniken werden abgeschafft.
- Die Einführung der elektronischen Patientenverfügung wird befürwortet.
Ohne klare Richtung 1
SPD 328
Mehr Rechte oder Angebote 27
- Ein modernes, krisenfestes Gesundheitssystem soll flächendeckend eine Versorgung für alle gewährleisten.
- Prävention und Versorgung werden bedarfsgerecht und unabhängig von Einkommen, Wohnort, Versicherungsstatus oder Alter gestaltet.
- Privatwirtschaftlicher Profit zulasten von Patientenversorgung und Beschäftigten wird abgelehnt.
- Alle Menschen erhalten barrierefreien Zugang zu medizinischer Versorgung, Pflege und Unterstützungsleistungen.
- Ein anonymer Krankenschein wird eingeführt.
- In Hessen werden flächendeckend Clearingstellen eingerichtet.
- Die Versorgungslücke für Nichtversicherte und Geflüchtete wird geschlossen.
- Gute Versorgungsqualität mit kurzen Wegen wird sichergestellt.
- Ambulanter und stationärer Sektor werden eng verzahnt.
- In allen Landkreisen werden Telenotärzte eingeführt.
- In allen Landkreisen werden Gemeinde-Notfallsanitäter eingeführt.
- Gesundheitskonferenzen, Gesundheitsreporte und Versorgungsatlanten werden verbindlich eingeführt.
- Der Ärztliche Bereitschaftsdienst wird gestärkt statt gekürzt.
- Gemeinsame Tresen von Ärztlichem Bereitschaftsdienst und Krankenhaus werden landesweit etabliert.
- Für Pflege und medizinische Berufe werden bedarfsorientierte Personalmindeststandards eingeführt.
- Durch Entbürokratisierung erhalten Beschäftigte im Gesundheitswesen mehr Zeit für Patienten.
- Alle Akteure in der Pflege arbeiten enger zusammen und beziehen Beschäftigte, Patienten und Pflegebedürftige stärker ein.
- Ein Case-Management zur Orientierung im Gesundheits- und Pflegesystem wird etabliert.
- Die Lieferketten von Arzneimitteln werden transparenter.
- Wichtige Medikamente werden von mehreren Anbietern produziert.
- Die Qualitätssicherung bei Arzneimitteln wird verstärkt.
- Die Zusammenarbeit auf EU-Ebene bei der Arzneimittelversorgung wird verbessert.
- Die elektronische Patientenakte wird flächendeckend eingeführt.
- Die solidarische Bürgerversicherung wird eingeführt und die Zwei-Klassen-Medizin überwunden.
- Ein weiteres psychosoziales Zentrum wird in Osthessen eingerichtet.
- Die Gesundheitsversorgung in Hessen soll verbessert werden.
- Bei der Kinderwunschbehandlung werden vielfältige Familienformen berücksichtigt und gleichgestellt.
Bleibt wie bisher 2
Grüne 419
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Eine wohnortnahe medizinische und pflegerische Versorgung wird sichergestellt.
- In die digitale Infrastruktur des Gesundheitswesens wird investiert, um es besser zu vernetzen und transparenter zu machen.
- Die hausärztliche Versorgung wird gesichert und gestärkt.
- Die fachärztliche Versorgung soll flächendeckend und gezielter gesteuert werden.
- Interdisziplinäre, multiprofessionelle Gesundheitszentren und ergänzende mobile Praxen werden gestärkt.
- Nicht jedes Krankenhaus soll alle Leistungen anbieten, aber ein Krankenhaus soll für alle schnell erreichbar sein.
- Die palliativmedizinische Versorgung wird ausgebaut, insbesondere im ambulanten Bereich.
- Mit einer Offensive wird die Frauenkrankheit Endometriose bekannter gemacht und gezielt bekämpft.
- Die Long-Covid-Forschung wird ausgebaut.
- Menschen ohne Krankenversicherung werden durch Clearingstellen unterstützt, die in eine Krankenversicherung vermitteln.
- Ein anonymer Krankenschein wird für Menschen eingeführt, die nicht in die reguläre Krankenversicherung vermittelt werden können.
- Die Forschung zu geschlechtsspezifischer Medizin und Pflege wird intensiviert und stärker in Ausbildung und Praxis berücksichtigt.
- Der öffentliche Gesundheitsdienst soll Versorgungsdefizite vor Ort erkennen und bearbeiten sowie die Akteure vernetzen.
- Familien mit unerfülltem Kinderwunsch werden beratend unterstützt.
- Eine elektronische Gesundheitskarte erleichtert den Zugang zur medizinischen Versorgung.
- Die hessischen Universitätskliniken werden auskömmlich unterstützt.
- Zugangsbarrieren zu Schutzunterkünften und medizinischer Versorgung wie Flüchtlingsstatus, Residenzpflicht oder fehlender Sozialleistungsanspruch sollen abgebaut werden.
Bleibt wie bisher 4
- Das Angebot der Gemeindepflegerinnen und Gemeindepfleger wird weiter gefördert.
- Gemeinsam mit den Kommunen wird eine leistungsfähige und erreichbare Krankenhausversorgung für alle gesichert.
- Die Notfallversorgung vor Ort soll jederzeit sichergestellt sein.
- Das Angebot an ambulanter und stationärer Rehabilitation wird sichergestellt.
FDP 224
Mehr Rechte oder Angebote 24
- Die Seelsorge in Krankenhäusern und Justizvollzugsanstalten wird ausgebaut.
- Die Stiftung verwahrt freiwillig gespendete Gesundheitsdaten anonymisiert oder pseudonymisiert und macht sie einem berechtigten Nutzerkreis für die Forschung zugänglich.
- Digitale Lösungen, die Pflegekräfte und Ärzte entlasten und den Zugang zu Gesundheitsleistungen erleichtern, werden unterstützt.
- Bürgerinnen und Bürger sollen Arzttermine schneller und einfacher selbst buchen können.
- Die elektronische Patientenakte wird breit ausgerollt und von allen Akteuren aktiv genutzt.
- Anwendungen der Telematikinfrastruktur wie das eRezept werden schneller umgesetzt.
- Mobile Endgeräte der Patienten sollen die Gesundheitskarte ersetzen und Teil des persönlichen Datenmanagements werden.
- Impfungen werden noch niederschwelliger angeboten.
- Für ambulante und stationäre Versorgung wird ein gleicher Leistungskatalog mit gleichen Qualitätsstandards und gleicher Honorierung angestrebt.
- Videosprechstunden und Fernbehandlung werden stärker genutzt.
- Für nicht aus der Ferne behandelbare Fälle kommen Versorgungsassistenten zum Einsatz.
- Gesundheits-Versorgungs-Zentren (GVZ) werden gegründet, um die Versorgung insbesondere im ländlichen Raum sicherzustellen.
- Gesundheits-Versorgungs-Zentren bauen regionale Zentren für die primäre und sekundäre Gesundheitsversorgung in einem definierten Einzugsgebiet auf.
- Gesundheits-Versorgungs-Zentren dienen als Anlaufstelle der Bevölkerung für alle gesundheitlichen Belange.
- Die Kliniklandschaft wird so reformiert, dass sie sich stärker am Bedarf und an der Versorgungsqualität ausrichtet.
- Eine flächendeckende Versorgung mit spezialisierten ambulanten Palliativdiensten in vernetzten Teams wird aufgebaut.
- Der Aufbau von Versorgungsnetzwerken aus ärztlicher, pflegerischer und palliativer Betreuung wird gefördert.
- Modellprojekte für Demenzkranke zur möglichst langen Erhaltung ihrer Eigenständigkeit werden konzipiert und gefördert.
- Insgesamt sollen mehr Ärzte für die Versorgung zur Verfügung stehen.
- Die ärztliche Notdienstversorgung wird auch im ländlichen Raum gewährleistet.
- Alle Bürger in Hessen sollen eine digitale Identität (eID) für Zahlungen, Gesundheitsanwendungen und Onlineverträge erhalten können.
- Telemedizinische Angebote im ländlichen Raum werden verstärkt genutzt.
- Verbundlösungen für digitale Gesundheitsanwendungen werden gefördert.
- Eine freiwillige Freigabe anonymisierter Gesundheitsdaten wird unterstützt.
FW 1917
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Der Ärztemangel wird wirksam bekämpft.
- Die soziale Infrastruktur wird auf- und ausgebaut.
- Einrichtungen des Gesundheitswesens werden ausgebaut.
- Die wirtschaftliche, digitale, mobile und medizinische Infrastruktur wird ausgebaut.
- Die Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen wird ausgebaut und erhalten, einschließlich wohnortnaher Versorgung, Bildungseinrichtungen und medizinischer Versorgung, um die Abwanderung zu stoppen.
- Alternative und erweiterte Versorgungsmodelle werden auf- und ausgebaut.
- Der Staat trägt Sorge für Funktionieren und Ausbau des Gesundheitswesens als Teil der Daseinsvorsorge.
- Eine Versorgungslücke wird durch Zusammenarbeit von Haus- und Fachärzten, Apothekern und Therapeuten abgewendet.
- Hausärzte beraten als Lotsen im Gesundheitssystem mündige Patienten.
- Private Krankenversicherungen müssen auch Versicherte mit höherem Leistungsbedarf im System halten.
- Das Antragsverfahren für eine medizinische Cannabis-Therapie soll vereinfacht werden.
- Versorgungsengpässe, besonders in ländlichen Regionen, sollen durch neue Versorgungsmodelle behoben werden.
- Hausarztzentrierte Versorgungskonzepte wie medizinische Versorgungszentren sollen gefördert werden.
- Die Telemedizin soll weiter ausgebaut werden.
- Die Rufnummer 116-117 soll in Hessen zu einer Online-Arztpraxis mit Videosprechstunde und Online-Rezepten ausgebaut werden.
- Bonusmodelle sollen die Eigenverantwortung für die Gesundheit stärken.
- Transparenz und Datenschutz für Patienten sollen garantiert sein.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 6
- Die Pflegeausbildung berücksichtigt die sich wandelnden Aufgaben und bleibt auf Patienten und Pflegebedürftige ausgerichtet.
- Eine Privatisierung von Kliniken wie bei den Universitätskliniken Gießen und Marburg wird abgelehnt.
- Der Erhalt von Krankenhäusern in erreichbarer und wohnortnaher Entfernung soll dauerhaft gesichert werden.
- Eine stationäre Krankenhaus- und Notfallversorgung aller Bürger in allen Landesteilen muss gewährleistet bleiben.
- Um Gesundheitsleistungen bezahlbar zu halten, soll der Prävention größere Bedeutung beigemessen werden.
- Die Digitalisierung in der Medizin soll vorangetrieben werden, um Qualitätseinbußen in der Versorgung zu verhindern.
Ohne klare Richtung 3
Linke 524
Mehr Geld 4
- Leistungen der Bürgerversicherung sollen ohne Zuzahlungspflichten getragen werden.
- Verhütungsmittel werden Kassenleistung.
- Eine Initiative zur Streichung von Beitragsschulden in der Krankenversicherung wird gestartet.
- Es wird eine für den medizinischen Bereich geschulte, für Patienten kostenfreie Sprachmittlung eingeführt.
Mehr Rechte oder Angebote 22
- Alle Menschen sollen gleichen Zugang zu Gesundheit, Bildung und Hilfe in der Not erhalten.
- Die Grenzen zwischen Kliniken und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten werden abgebaut.
- Auf Bundesebene wird eine Bürgerversicherung eingeführt, in die alle einzahlen.
- Prävention, Rehabilitation und frühzeitige medizinische Beratung müssen allen Menschen zugänglich sein.
- Die stationäre Grund- und Notfallversorgung soll für alle in 30 Minuten mit Bus und Bahn erreichbar sein.
- Kleinere Kliniken werden zu Gesundheitszentren mit Ambulanzen, einfachem stationärem Angebot und ambulanter Pflege weiterentwickelt.
- Verhütungsmittel werden Kassenleistung.
- Das Land stellt mehr Geld für den Ausbau der Rettungskapazitäten bereit.
- Digitale Anwendungen im Gesundheitswesen werden nur eingesetzt, wenn sie Versorgung und Arbeitsbedingungen verbessern.
- Der Zugang zur Präexpositionsprophylaxe wird erleichtert.
- Flächendeckend entstehen kommunale oder genossenschaftliche ambulante Gesundheitszentren in Verbindung mit Pflegeeinrichtungen.
- Sozial-, Gesundheits-, Umwelt- und Versorgungsangebote werden ausgebaut.
- In Europa sollen soziale Mindeststandards, gute Gesundheitsversorgung und Bildung für alle gelten.
- Alle sollen unabhängig vom Wohnort die bestmögliche wohnortnahe Prävention und Versorgung erhalten.
- Flächendeckend werden Gesundheitszentren und Pflegeeinrichtungen in öffentlicher oder genossenschaftlicher Hand geschaffen.
- Gute ambulante Dienste werden flächendeckend angeboten.
- Die Gesundheitsversorgung in Haftanstalten entspricht in Art und Qualität der gesetzlichen Krankenversicherung.
- In Haftanstalten werden umfassender Impfschutz und Präventionsmittel wie HIV-PrEP bereitgestellt.
- Bessere Patientenversorgung und bessere Arbeitsbedingungen sind maßgeblich für den Einsatz digitaler Anwendungen im Gesundheitswesen.
- Gesundheitsdaten werden besonders geschützt.
- Es wird eine für den medizinischen Bereich geschulte, für Patienten kostenfreie Sprachmittlung eingeführt.
- Alle Menschen haben unabhängig von Herkunft oder Religion Anspruch auf umfassende medizinisch-pflegerische Versorgung.
Bleibt wie bisher 4
- Zur Sicherung der ambulanten Versorgung werden die Bedingungen für junge Ärztinnen und Ärzte verbessert, unter anderem durch Stärkung des ländlichen Raums.
- Kommunale Kliniken werden gut ausfinanziert, um Schließungen und Privatisierungen zu verhindern.
- Der Abbau der Gesundheitsversorgung in ländlichen Räumen wird abgelehnt.
- Klinikstandorte werden erhalten.
Koalitionsvertrag 1233
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 33
- Die Verfügbarkeit von Ärztinnen, Ärzten und Krankenhäusern in ganz Hessen wird gefördert.
- Die Etablierung von Gemeindenotfallsanitätern wird vorangetrieben.
- Der Ausbau des Helfer-vor-Ort-Systems wird unterstützt.
- In jedem Landkreis soll eine gute Gesundheitsversorgung gesichert werden, etwa durch den Ausbau Medizinischer Versorgungszentren.
- Eine flächendeckende ärztliche, pflegerische und rehabilitative Versorgung wird sichergestellt, besonders im ländlichen Raum.
- Ein Gesundheitssicherstellungsplan soll regionale Unter- und Überversorgung erheben und vermeiden.
- Intersektorale Versorgungskonzepte, Telemedizin, eHealth, die Stärkung nichtärztlicher Fachkräfte und eine Ausbildungsoffensive sollen eine wichtige Rolle erhalten.
- Das Onkologie-Konzept mit Tumorboards in Kliniken wird fortgeführt und dient als Grundlage für Konzepte etwa zum Schlaganfall.
- Die ambulante Versorgung durch selbstständige niedergelassene Ärztinnen und Ärzte wird unterstützt und gefördert.
- Wo die herkömmliche Versorgung nicht gewährleistet ist, wird die Errichtung von MVZ durch Ärztegemeinschaften, Kommunen und gemeinnützige Träger unterstützt.
- Mobile Lösungen in der ärztlichen Versorgung werden unterstützt.
- Notfallversorgung und ärztlicher Bereitschaftsdienst sollen enger verzahnt werden.
- Das Konzept der sektorenübergreifenden ambulanten Notfallversorgung wird erweitert und mit dem Telenotarztsystem verzahnt.
- Gemeindenotfallsanitäterinnen und -sanitäter werden etabliert.
- Das Telenotarztsystem soll flächendeckend eingeführt werden.
- Für Menschen ohne Krankenversicherung wird ein Hilfsfonds für kostenintensive Behandlungen aufgelegt.
- Der Weg zurück in die Krankenversicherung soll erleichtert werden.
- Clearing-Stellen beraten Menschen ohne Krankenversicherung.
- Konzepte zur Patientenkompetenz, Krankheitsprävention und Pflegevermeidung werden nachhaltig gefördert.
- Die AIDS-Hilfen werden angemessen unterstützt.
- Kostenlose Tests auf HIV und weitere sexuell übertragbare Krankheiten sollen eingeführt werden.
- Zur Vermeidung von Lieferengpässen soll die Medikamentenproduktion in Hessen gehalten, unterstützt und nach Möglichkeit zurückgeholt werden.
- Drohende Engpässe in der Apothekenversorgung sollen schnell erkannt und bekämpft werden.
- Der G-BA soll die Bedarfsplanungsrichtlinie dem tatsächlichen Bedarf anpassen.
- Das Entlassungsmanagement mit Übergängen in die Anschlussbetreuung wird gefördert.
- Ambulante und stationäre Hospizarbeit und Palliativpflege werden gestärkt.
- Verbreitung und Nutzung der elektronischen Patientenakte und digitaler Dokumente im Gesundheitswesen werden gefördert.
- Videosprechstunden, Telekonsile und Fernbehandlungen sollen ausgeweitet werden.
- Eine wohnortnahe Versorgung mit Gütern, Dienstleistungen und Medikamenten wird angestrebt.
- Spitzenmedizincluster an den Universitätskliniken werden ausgebaut.
- Der Aufbau eines Spitzenzentrums für Postinfektionserkrankungen wird gefördert.
- Die Zentren für unerkannte und seltene Erkrankungen werden gestärkt.
- Die Universitätskliniken werden für Spitzenmedizin und Lehre nach der Approbationsordnung weiterentwickelt.
Bleibt wie bisher 6
- Long-Covid-Zentren und -Ambulanzen werden weiter unterstützt.
- Gute Versorgung und Beschäftigteninteressen am Universitätsklinikum sollen gemäß dem Zukunftspapier des Landes mit dem Betreiber sichergestellt werden.
- Der ärztliche Bereitschaftsdienst außerhalb der Sprechzeiten soll hinreichend gewährleistet werden.
- Die Versorgung mit Apotheken soll nachhaltig gewährleistet werden.
- Die Digitalisierung im Gesundheitsbereich soll schneller genutzt werden.
- Das Ionenstrahltherapiezentrum wird weiter gesichert.
Ohne klare Richtung 6
- Der Leistungskatalog der Beihilfe wird überprüft und bedarfsgerecht angepasst.
- Die Sachleistungsbeihilfe für gesetzlich versicherte Beihilfeberechtigte wird evaluiert.
- Es wird geprüft, das Bemessungssatzsystem der Beihilfe personenbezogen auszugestalten.
- Die Bevölkerung soll bei Krankheit oder Unfall bestmöglich versorgt werden.
- Beim Universitätsklinikum Gießen und Marburg haben Patientenversorgung sowie Forschung und Lehre Vorrang.
- Bei der Digitalisierung hat die Patientensicherheit oberste Priorität.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht