Klima
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 3
Weniger Geld 1
CDU 56
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Ein Innovationszentrum Holz soll neue Verwendungsmöglichkeiten von Holz erforschen.
- Die Landesverwaltung soll vollständig CO₂-neutral arbeiten.
- In ein modernes und klimaschonendes Bus- und Bahnangebot wird investiert.
- Der Waldumbau wird gezielt gefördert, damit private und kommunale Waldbesitzer mitziehen.
- Alle Thüringer sollen eine Baumpatenschaft übernehmen können.
- Kohlenstoff-Management zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO₂ wird eingesetzt.
Ohne klare Richtung 5
- Eine starke Wirtschaft und wirksamer Klimaschutz gelten nicht als Gegensätze.
- Klimaschutz soll mit wachsendem Wohlstand verbunden werden, damit Deutschland weltweit Vorbild sein kann.
- Erhalt, Umbau und gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung des Waldes gelten als vordringliche gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
- Prozessschutz in Auen gilt als wirksamer Klima-, Hochwasser- und Naturschutz.
- Eine CO₂-Kreislaufwirtschaft soll aufgebaut werden.
BSW 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Entwicklung innovativer Schlüsseltechnologien für eine klimaneutrale und naturverträgliche Wirtschaft wird gefördert.
- Klima- und Umweltschutz soll vor allem durch technologieoffene, schnell umsetzbare Innovationen erreicht werden.
- Umwelt-, boden- und klimaschonende Agrartechniken und Anbausysteme werden unbürokratisch gefördert.
Linke 218
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Die Fördermittel- und Vergabepolitik des Landes soll soziale und ökologische Kriterien anlegen.
- Unternehmen, die klimaneutral umstellen oder neue Produkte entwickeln, sollen über staatliche Beteiligungen ihre Eigenkapitalbasis stärken können.
- Die Rolle von Hochschulen, Forschung und beruflicher Bildung für eine soziale Klimapolitik wird gestärkt.
- Eine ökologische und klimaschonende Bewirtschaftung wird unterstützt.
- Klimaschädliche Emissionen der Landwirtschaft werden verringert.
- Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sowie Ökolandbau sollen auf einem Drittel der Agrarflächen Thüringens etabliert werden.
- Dünge- und Bodenmanagement sollen den Erfordernissen des Natur- und Klimaschutzes gerecht werden.
- Die Hochschulinfrastruktur soll langfristig erhalten sowie klimaneutral und zukunftsfest gemacht werden.
- Auf den Klimawandel soll mit Investitionen in Energiesicherheit, Energiesouveränität und eine klimagerechte Zukunft geantwortet werden.
- Landesimmobilien werden dekarbonisiert.
- Eine solidarische Wärmewende durch Stadtwerke und Kommunen wird angestrebt, die bezahlbare Energie, Versorgungssicherheit und Klimaschutz priorisiert.
- Eigenheimbesitzer werden mit einer sozialen Komponente unterstützt, damit Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz nicht an finanziellen Hürden scheitern.
- Im Schienenverkehr sollen mittelfristig CO2-Einsparungen durch batterieelektrische Züge auf nicht zur Elektrifizierung anstehenden Strecken erreicht werden.
- Auf Bundesebene soll eine Übergewinnsteuer eingeführt werden, deren Erträge in den klimagerechten Ausbau in Kommunen und Mittelstand fließen.
- Das Ende des Verbrennungsmotors soll mit der Sicherheit verbunden sein, ohne Diesel oder Benzin zwischen Dorf und Stadt mobil zu bleiben.
- Bahnstrecken für Personen- und Güterverkehr in Thüringen werden reaktiviert.
- Bahnstrecken in Thüringen werden elektrifiziert.
- Bahnstrecken in Thüringen werden ausgebaut.
SPD 911
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Initiativen von Jugendlichen für Umwelt- und Klimaschutz werden besonders unterstützt.
- Ein Kreditprogramm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Umstellung auf CO2-freie Produktion.
- Die Großflächeninitiative für Gewerbe- und Industrieflächen wird fortgesetzt und auf Klimaschutz und Green-Tech-Ansiedlungen ausgerichtet.
- Beiträge von Landwirt:innen zum Natur- und Klimaschutz werden finanziell deutlich stärker honoriert.
- Humusmehrung durch eine standortgerechte Mindestfruchtfolge wird gefördert.
- Die Wiedervernässung von Mooren wird gefördert.
- Grundlage des Klimaschutzes ist die konsequente Umstellung auf eine regenerative Energieversorgung.
- Das Thüringer Klimagesetz wird novelliert und das Ziel der Treibhausgasneutralität mit konkreten Minderungsschritten konkretisiert.
- Langfristig wird ein jährliches Treibhausgasbudget eingeführt.
- Natürliche Kohlenstoffsenken wie klimarobuste Wälder, wiedervernässte Moore und humusreiche Böden werden ausgebaut.
- Mittel aus Bundesprogrammen wie dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz und dem Nationalen Artenhilfsprogramm werden eingeworben und genutzt.
Ohne klare Richtung 9
- Angestrebt wird eine zunehmend klimaneutrale, wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft mit starker Mitbestimmung und hoher Tarifbindung.
- Der Gebäudebestand soll bis 2040 klimaneutral sein.
- Die Klimaziele von Paris werden bejaht.
- Die Ziele des Bundes- und des Landesklimagesetzes werden bejaht.
- Thüringen soll seinen Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung auf höchstens 2 Grad, möglichst 1,5 Grad, leisten.
- Die Minderungsziele werden angepasst.
- Die Möglichkeiten technischer Kohlenstoffabscheidung werden kritisch geprüft.
- Grundlage des Klimaschutzes ist eine effizientere regenerative Energieversorgung und eine nachhaltige Landwirtschaft.
- Auch eine an die Verfügbarkeit von grünem Strom angepasste Produktion auf Lager gilt als Speicher und Beitrag zur Dekarbonisierung.
Grüne 944
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 42
- Klimaschutz und der Ausbau erneuerbarer Energien sollen Unabhängigkeit schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bewahren.
- Gefördert wird eine Forstwirtschaft, die nachhaltige Holzerträge sichert und Wälder als artenreiche Ökosysteme, Klimasenken und Erholungsräume schützt.
- Das Klimagesetz wird um das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 ergänzt.
- Das Klimagesetz erhält Verbindlichkeitsmechanismen für eine konsequente Umsetzung.
- Das Klimagesetz wird reformiert, mit Klimaneutralität Thüringens bis 2040 als Ziel und einem angepassten Zielpfad.
- Ein Thüringer Zukunftsfonds wird aufgelegt, um Investitionen in den klimaneutralen Umbau von Kommunen, Wirtschaft und Infrastruktur finanziell abzusichern.
- Treibhausgase sollen durch natürlichen Klimaschutz gebunden und Kohlenstoffsenken wie der Wald geschützt werden.
- Alle Gesetzesvorhaben und Haushaltsentscheidungen werden einem Klimacheck unterzogen.
- Klimaschädliche Ausgaben werden abgebaut.
- Das Programm der Thüringer Wärmeoffensive zur klimaneutralen Umstellung der Wärmeversorgung von Gebäuden und Quartieren wird in der Breite ausgeweitet.
- Im Rahmen des Zukunftsfonds wird ein an Thüringer Bedingungen angepasstes Förderprogramm für Gebäudesanierungen und die klimaneutrale Umrüstung von Heizungen aufgelegt.
- Die Förderung von Sanierungen und Heizungsumrüstungen wird nach Effizienz und Emissionsminderungspotenzial priorisiert.
- Die finanzielle Unterstützung für kommunalen Klimaschutz im Klimapakt wird verstetigt und aufgestockt, insbesondere für finanzschwache Kommunen.
- Die Transformation der Thüringer Unternehmen hin zu erneuerbaren Energien, Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft wird vorangetrieben.
- Das Investitionsförderprogramm wird um Klimaschutzverträge in Form von Differenzverträgen ergänzt.
- Klimaneutraler Tourismus wird durch touristische Bahn- und Busverbindungen, bessere Fahrradmitnahme und Mobilitätsangebote am Urlaubsort ausgeweitet.
- Die Tourismusförderung konzentriert sich auf nachhaltige, klimaschonende und naturverträgliche Investitionen.
- Das Schienennetz wird konsequent elektrifiziert.
- Klimafreundliche Paketlieferdienste und die Umstellung des Schwerlastverkehrs auf der Straße auf Elektroantrieb sollen vorangebracht werden.
- Die Nahbereichslogistik wird klimafreundlicher, etwa durch Unterstützung der Kommunen bei Verteilstationen und Förderung von Auslieferungen mit E-Lastenrädern.
- Die Wärmewende im Gebäudesektor wird vorangetrieben.
- Die Wohnungsbauförderung wird reformiert, um klimaneutrales, bezahlbares und barrierefreies Wohnen zu sichern.
- Bezahlbares Wohnen wird nicht nur für Sozialwohnungen, sondern auch nach Kriterien wie Familienfreundlichkeit, Barrierefreiheit, Klimaneutralität und betreutem Wohnen gefördert.
- Klimafreundliche Sanierungen im Bestand werden stärker unterstützt.
- Wohnungsunternehmen werden bei der Wärmewende unterstützt.
- Ökologisches Bauen wird zum neuen Standard, um CO2-Emissionen zu senken und Rohstoffe zu schonen.
- Ein Zentrum für ressourceneffizientes und klimaneutrales Bauen und Sanieren wird eingeführt.
- Die Produktion lokaler, pflanzlicher, eiweißreicher und klimaneutraler Lebensmittel in Thüringen wird gefördert.
- Moderne Techniken wie Smart Farming werden unter Beachtung der Datensouveränität ausgebaut und gefördert.
- Investitionen der Hochschulen in Infrastruktur, Instandhaltung und Renovierung zur CO2-Reduzierung werden stärker unterstützt.
- Maßnahmen von Kliniken zur Erreichung der Klimaneutralität werden gezielt unterstützt.
- Pflegebedürftige in stationären Einrichtungen werden durch gezielte Investitionskostenförderung, etwa für Klimaneutralität und Digitalisierung, finanziell entlastet.
- Die Gemeinschaftsverpflegung von Kitas über Schulen, Kantinen und Behörden bis zu Senioreneinrichtungen und Krankenhäusern bietet gesundes Essen aus regionalen, ökologischen und klimagerechten Produkten.
- Bau und Sanierung von Sportstätten werden beschleunigt, mit Schwerpunkt auf Klimaschutz, Barrierefreiheit und vielfältiger Nutzung.
- Sportgroßveranstaltungen sollen klimaneutral versorgt werden, nachhaltige Mobilität bieten und Müll vermeiden.
- Nachhaltigkeit und Klimaneutralität sollen als Staatsziele in die Verfassung aufgenommen werden.
- Kommunale Investitionen in Klimaschutz, Bildung, Digitalisierung und Daseinsvorsorge sollen gestärkt werden.
- Die gezielte Unterstützung der Kommunen bei Daseinsvorsorge, Klimaschutz und Klimaanpassung, Bildung, Kultur, Digitalisierung, Verwaltungsmodernisierung und barrierefreier Infrastruktur soll fortgeführt und ausgebaut werden.
- Ein verfassungskonformer Zukunftsfonds für Investitionen in Klimaschutz, Digitalisierung und Bildung wird eingerichtet.
- Klimaschädliche Subventionen und Investitionen des Landes werden beendet.
- Der Landeshaushalt wird auf klimaschädliche Subventionen und Zuschüsse überprüft, die schrittweise abgebaut werden.
- Ein verfassungskonformer Zukunftsfonds unterstützt Unternehmen, Kommunen, Energieerzeuger und Bürgergemeinschaften etwa bei klimaneutraler Produktion, Klimafolgenvorsorge, klimaneutraler Energieerzeugung und kommunalen Beteiligungsplattformen.
Ohne klare Richtung 9
- Thüringen soll klimaneutral, gerecht und zukunftsfest werden.
- Zur Rettung der Wälder soll die Klimakrise gestoppt werden.
- Eine klimaresiliente, naturnahe Waldnutzung, die biologische Vielfalt und Kohlenstoffspeicherung erhöht, gilt als essenziell.
- Holz als nachwachsender, klimapositiver Rohstoff wird stärker in den Fokus gerückt.
- Thüringen soll einen Beitrag zur Reduzierung des weltweiten Treibhausgasausstoßes leisten.
- Das Pariser Klimaabkommen wird unterstützt.
- Die Versorgung mit erneuerbarer Energie und Wärme ist Ziel und Grundvoraussetzung des Klimaschutzes.
- Thüringen soll auch im ländlichen Raum Vorreiter für klimafreundliche, emissionsfreie und vernetzte Mobilität werden.
- Bauen soll klimaneutral, flächensparend und recycelbar sein.
FW 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
FDP 36
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Bei der Fortschreibung der Tourismusstrategie werden Klimaneutralität sowie Umwelt- und Naturschutz stärker berücksichtigt.
- Die Abhängigkeit von einzelnen Energielieferanten und Technologien wird reduziert.
- Auf Bundesebene wird die Unterstützung der Umrüstung bestehender Kraftwerke auf moderne, klimafreundliche Technologien gefordert.
- Es wird geprüft, welche geschlossenen Bahnhaltepunkte wiedereröffnet und wo neue Halte eingerichtet werden können.
- Energetische Sanierung wird im volkswirtschaftlich sinnvollen Maß umgesetzt.
- Die rechtlichen Voraussetzungen für eine betriebswirtschaftliche Amortisation energetischer Sanierungen werden verbessert.
Ohne klare Richtung 3
Koalitionsvertrag 410
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Mit der Landesentwicklungsgesellschaft werden klimaneutrale Technologie- und Innovationsparks entwickelt.
- Die Thüringer Wirtschaft und Industrie wird beim Übergang zu einer CO2-neutralen Produktion unterstützt.
- Bei der KULAP-Förderung wird die Rolle der Landwirtschaft als CO2-Speicher berücksichtigt.
- Es sollen Voraussetzungen für Wertschöpfung durch CO2-Speicherung auf landwirtschaftlichen Flächen mittels CO2-Zertifikaten geschaffen werden.
- Treibhausgasemissionen sollen reduziert werden.
- Die Nutzung von CO2 als Wertstoff wird unterstützt.
- Die Reaktivierung oder Erweiterung von Mooren, Feuchtgebieten und Auen wird geprüft.
- Es soll in ein modernes, barrierearmes, klimaschonendes, flächendeckendes und besser getaktetes Bus- und Bahnangebot investiert werden.
- Der Ausbau von Wärmenetzen, der Anschluss daran und Großinvestitionen der lokalen Energiewirtschaft in die Wärmeversorgung werden unterstützt.
- Ein Zinsverbilligungsprogramm für klimawirksame zentrale und dezentrale Wärmelösungen im Quartier wird geprüft.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht