Gründer und Start-ups
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 312
Mehr Geld 7
- In digitale Infrastruktur, Innovationen und Gründungen soll weiterhin massiv investiert werden.
- Die Meistergründungsprämie wird attraktiver gestaltet.
- Ausgründungen aus Hochschulen werden weiter gefördert und die Förderprogramme erweitert.
- Das Land nutzt seine Einkaufsmacht, um Technologien und Innovationen, besonders von Start-ups, zu fördern.
- Durch eine konsequente Investorenpolitik soll mehr Wagniskapital für schnell wachsende Start-ups gewonnen werden.
- Gründungen aus dem Hochschulwettbewerb erhalten Wagniskapital, und eine Marke für Tech Entrepreneurship wird gesetzt.
- Die Gründerstipendien werden fortgesetzt und erweitert.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Gründungen für neue Arbeitsplätze und innovative Produkte sollen ermöglicht werden.
- Mit allen Beteiligten wird eine Strategie erarbeitet, die Börsengänge von Technologie-Start-ups attraktiv macht.
- Ein Wettbewerb für Entrepreneurship an den Hochschulen wird gestartet.
- Die Plattform „Impact.NRW“ zur Förderung von Social Entrepreneurship und sozialer Innovation wird weiterentwickelt.
- Ein Programm fördert Start-ups von Gründerinnen und von Gründern mit Migrationshintergrund.
SPD 4
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Der Strukturwandel wird in eine aktive Industrie- und Wirtschaftspolitik eingebettet, die auf Innovationen, Mittelstand, Investitionen und Gründungen setzt und Infrastrukturen aufbaut.
- Junge Unternehmer sollen gründen können und nach einem Scheitern neue Chancen erhalten.
- Die Verbindung wirtschaftlicher und sozialer Ziele in Unternehmen, Gründungen und neuen Rechtsformen wird stärker gefördert.
Grüne 420
Mehr Geld 9
- Mittelstand, Handwerk und Start-ups erhalten unbürokratische Förderung.
- Potenzielle Betriebsnachfolger erhalten günstige Kredite für Maßnahmen in Digitalisierung, Familienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit.
- Das Gründungsstipendium wird verbessert.
- Die Instrumente der NRW.BANK werden erweitert, um Start-ups länger zu begleiten, Skalierungskosten zu finanzieren und gemeinwohlorientierte Gründungen zu fördern.
- Das Instrument der stillen Teilhaberschaft (Mezzanine-Kapital) für junge Unternehmen wird ausgebaut.
- Eine Bundesratsinitiative für ein Elterngeld für Gründer wird gestartet.
- Die Gründung von Co-Working-Spaces im ländlichen Raum und in dezentralen Stadtteilen wird durch Öffnung der Städtebau- und Strukturförderung finanziell gefördert.
- Meistergründungsprämien werden eingeführt.
- Die Gründerförderung in Kreativwirtschaft und Kultur wird in Kooperation mit Fach- und Kunsthochschulen ausgebaut.
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Potenzielle Betriebsnachfolger erhalten passgenaue Unterstützung bei Digitalisierung, Familienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit.
- Landesweit werden weitere Gründungszentren eingerichtet, die bei Bürokratie, Kapitalsuche und Produktdesign unterstützen.
- Gründungen mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung, Gleichstellung und Gemeinwohlorientierung werden besonders gefördert.
- Sozialunternehmen und gemeinwohlorientierte Start-ups werden bei öffentlicher Beschaffung und Vergabe stärker berücksichtigt.
- Die Instrumente der NRW.BANK werden erweitert, um Start-ups länger zu begleiten, Skalierungskosten zu finanzieren und gemeinwohlorientierte Gründungen zu fördern.
- Das Instrument der stillen Teilhaberschaft (Mezzanine-Kapital) für junge Unternehmen wird ausgebaut.
- Eine Bundesratsinitiative für ein Elterngeld für Gründer wird gestartet.
- Der Zugang zu öffentlichen Fördermitteln und Zuschüssen für Start-ups wird vereinfacht.
- Kommunen erhalten Hilfe beim Aufbau von Co-Working-Spaces und Standorten für mobiles Arbeiten.
- Durch den Strukturwandel frei werdende Räume in den Kommunen werden Gründern zur Verfügung gestellt.
- Für Gründungen in der digitalen Wirtschaft werden geeignete Beratungsstrukturen geschaffen.
- Die Gründungsförderung an Hochschulen wird ausgebaut.
- Die Gründung von Inklusionsbetrieben wird aktiv gefördert.
- Gemeinsame Forschung von Hochschulen und Unternehmen sowie Unternehmensgründungen im Bereich IT-Sicherheit werden gefördert.
Weniger Pflichten 2
FDP 925
Mehr Geld 4
- Gründungen im Handwerk werden mit der Meistergründerprämie gefördert.
- In den ersten beiden Gründungsjahren soll Beitragsfreiheit in den Kammern gelten.
- Die Bedingungen für Akzeleratoren, Business Angels und Wagniskapitalfonds sollen verbessert werden, um Start-ups Finanzierung jenseits staatlicher Wege zu ermöglichen.
- Es sollen mehr Investierende gewonnen werden, die Gründerinnen mit Startkapital ausstatten.
Mehr Rechte oder Angebote 22
- Die DigitalHubs für den Austausch zwischen Gründern und Mittelstand werden gefördert.
- Die Start-up-Politik des Landes soll ausgebaut werden.
- Sehr junge Gründerinnen und Gründer sollen stärker gefördert werden.
- Unternehmensgründungen ab 16 Jahren sollen erleichtert werden.
- Zur Stärkung von Social Entrepreneurship sollen spezifische Fortbildungen in der Gründungsberatung ausgebaut werden.
- Gründerinnen und Gründer im Bereich Social Entrepreneurship sollen bei der Vernetzung unterstützt werden.
- Die Bedingungen für Akzeleratoren, Business Angels und Wagniskapitalfonds sollen verbessert werden, um Start-ups Finanzierung jenseits staatlicher Wege zu ermöglichen.
- Start-ups soll die Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen erleichtert werden.
- Die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Start-ups soll verbessert werden.
- Die Unterstützungsstrukturen für Gründerinnen sollen ausgebaut werden.
- Neue Veranstaltungsformate sollen landesweit mehr Gründerinnen und Gründungsinteressierte zur Umsetzung ihrer Ideen motivieren.
- Investorenanwerbung und -pflege sollen stärker auf Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Klimaschutz, Energiewende und Start-up-Kultur ausgerichtet werden.
- Es werden maßgeschneiderte Angebote für Unternehmensgründer geschaffen.
- Die Gründer- und Start-up-Beratung für Journalisten wird verstärkt.
- Wirtschaftlich unabhängige Hochschul-Ausgründungen im Klimaschutz werden unterstützt.
- Die Rahmenbedingungen für Ausgründungen aus der Forschung werden verbessert.
- Politische Rahmenbedingungen für die Umsetzung disruptiver Technologien in neuen Unternehmen werden sichergestellt.
- Gründer mit nachhaltigen und innovativen Konzepten im Bereich Ernährung und Landwirtschaft werden unterstützt.
- Der Kontakt zur Verwaltung soll für internationale Akteure so einfach wie möglich sein.
- Englisch wird zweite Verwaltungssprache in den Behörden.
- Start-ups der eGov-Tech-Szene, die Verwaltungsleistungen digitalisieren, werden unterstützt.
- Es werden Formate etabliert, die Anforderungen der Verwaltung und Kompetenzen von Start-ups zusammenbringen.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 6
- Nordrhein-Westfalen soll als Gründerland Nummer 1 noch erfolgreicher werden.
- In den nächsten fünf Jahren sollen mindestens 50 Firmen auf Basis im Land entwickelter Patente entstehen.
- Gründerinnen, Gründer und innovative Unternehmer sollen entlastet werden und mit den Mitteln der Marktwirtschaft wachsen können.
- Die internationale Sichtbarkeit der Start-up-Förderung des Landes soll erhöht werden.
- Der Standort und seine Start-ups sollen international attraktiver werden.
- In den kommenden fünf Jahren sollen aus mindestens 50 Forschungs-IPs in Nordrhein-Westfalen Firmengründungen entstehen.
AfD 2
Linke 2
Koalitionsvertrag 1726
Mehr Geld 13
- Die Meistergründungsprämie wird attraktiver gestaltet.
- Der Zugang zu Kapital für Start-ups wird über alle Förderphasen verbessert.
- Der Zugang zu öffentlichen Fördermitteln, Zuschüssen und Aufträgen wird für Start-ups erleichtert.
- Mittel für den landesweiten Ausbau des Accelerator-Programms werden bereitgestellt.
- Ein Accelerator+-Programm zur fokussierten Individualförderung wird aufgebaut.
- Das Gründerstipendium wird dauerhaft fortgesetzt.
- Die individuelle Förderung im Gründerstipendium wird erhöht.
- Es sollen mehr Gründerstipendien vergeben werden.
- Die Hochschulen erhalten ein eigenverantwortlich verwaltetes Gründungsbudget zur Unterstützung von Gründenden.
- Ein landeseigener „Social Innovation Fund“ wird aufgelegt.
- Das Skalierungsprogramm „Scale-up.NRW“ wird ausgebaut und finanziell unterstützt.
- Das Land setzt seine Einkaufsmacht ein, um Technologien und Innovationen insbesondere von Start-ups zu fördern und zu nutzen.
- Die Gründungs- und Wachstumsfinanzierung wird weiter gestärkt.
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Der Zugang zu Kapital für Start-ups wird über alle Förderphasen verbessert.
- Der Zugang zu öffentlichen Fördermitteln, Zuschüssen und Aufträgen wird für Start-ups erleichtert.
- Die Einbindung der NRW.BANK in das Gründungsökosystem wird gestärkt und ihre Programme ausgebaut.
- Mittel für den landesweiten Ausbau des Accelerator-Programms werden bereitgestellt.
- Ein Accelerator+-Programm zur fokussierten Individualförderung wird aufgebaut.
- Das Wirtschafts-Service-Portal wird um gründungsrelevante Verwaltungsleistungen weiterentwickelt.
- Die geplanten Förderinstrumente Stipendium und Ignition-Programm werden darauf ausgerichtet, dass die Gründungsszene die Vielfalt der Gesellschaft abbildet.
- Es sollen mehr Gründerstipendien vergeben werden.
- Startercenter, Exzellenz Start-up-Center und DWNRW-Hubs werden geschult, um Gründerinnen und Gründende mit Migrationsgeschichte besser zu unterstützen.
- Satelliten der DWNRW-Hubs werden als regionale Netzwerke, insbesondere in ländlichen Räumen, aufgebaut.
- Die Initiative „Exzellenz StartupCenter.NRW“ wird verstetigt und auf weitere Hochschulen ausgeweitet.
- Es wird eine Strategie entwickelt, damit Patente aus Wissenschaftseinrichtungen für Start-ups zu fairen Bedingungen nutzbar sind.
- Das Skalierungsprogramm „Scale-up.NRW“ wird ausgebaut und finanziell unterstützt.
- Start-ups werden mit Business Angels zusammengebracht.
- Start-ups aus Nordrhein-Westfalen werden stärker bei der Teilnahme an internationalen Gründungsmessen unterstützt.
- Die Gründungsszene des Landes wird mit Gründungszentren und Innovationsregionen der Welt verbunden und der Austausch gestärkt.
- Für die Gründungsszene werden internationale Fachkräfte angeworben.
- Start-ups und die regionale Wirtschaft werden stärker in die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung eingebunden.
- Gründerzentren sollen den Übergang in die Selbstständigkeit erleichtern.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 6
- Ein optimales Gründungsklima soll geschaffen werden.
- Alle Förderprogramme und Strukturen für Start-ups werden unabhängig auf Geschlechtergerechtigkeit evaluiert.
- Bei der Patentverwertung wird auf Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen und auf mehr Ausgründungen gesetzt.
- Mit Sozialunternehmen wird eine Strategie zur Förderung sozialer und ökologischer Gründungen, Unternehmen und Innovationen entwickelt.
- Scale-ups werden gestärkt und erhalten Rahmenbedingungen, um dauerhaft in Nordrhein-Westfalen zu bleiben.
- Nordrhein-Westfalen soll der führende Start-up-Standort in Deutschland werden.
Mehr Pflichten 1
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 217
Mehr Geld 4
- Junge Nachfolgeunternehmerinnen und -unternehmer werden etwa mit günstigen Krediten oder Garantien unterstützt.
- Das Gründerstipendium wird weiter ausgebaut.
- Meisterprämie und Meistergründungsprämie sollen verstetigt und weiterentwickelt werden, auch um Betriebsübernahmen zu erleichtern.
- Programme für Gründerinnen und Unternehmerinnen, etwa eine weiterentwickelte Meistergründungsprämie, werden weitergeführt, ausgebaut und breiter zugänglich gemacht.
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Unternehmen aus Zukunftsbranchen werden gezielt angesprochen, bis zur Ansiedlung begleitet und mit Mittelstand, Start-ups und Forschung vernetzt.
- Mittelstand und Start-ups werden gezielter zusammengebracht.
- Kleinen und mittleren Unternehmen soll der erstmalige Einsatz innovativer Lösungen von Start-ups erleichtert werden.
- Hürden für Gründung und wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Einwanderungsgeschichte sollen abgebaut werden.
- Betriebsübernahmen im Handwerk werden unterstützt.
- Forschung, Wirtschaft und Gründungen sollen stärker zusammengebracht werden.
- Die erfolgreiche Gründungsförderung soll ausgebaut werden.
- Wissenschaftliche Ausgründungen sollen erleichtert und der Weg von der Hochschule in den Markt beschleunigt werden.
- Für Ausgründungen werden standardisierte und faire Verträge gefordert.
- Der Transfer zwischen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Start-ups wird gestärkt.
- Beratungsangebote für die Neugründung von Landwirtschaftsbetrieben werden ausgebaut.
- Häufig genutzte Verwaltungsleistungen sollen gemeinsam mit Bund und Ländern bundesweit einheitlich an derselben Stelle digital zugänglich sein.
- Programme für Gründerinnen und Unternehmerinnen, etwa eine weiterentwickelte Meistergründungsprämie, werden weitergeführt, ausgebaut und breiter zugänglich gemacht.
- Strukturen wie das Mediennetzwerk NRW, die Film- und Medienstiftung NRW, die Internationale Filmschule Köln, das Mediengründerzentrum NRW und das GamesLab Cologne werden erhalten und weiterentwickelt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht