Gründer und Start-ups
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
SSW00
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 816
Mehr Geld 2
- Traditionelle Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten als Risikokapitalgeber oder Business Angel gewinnen, um Start-ups mit Kapital, Wissen und Netzwerken zu unterstützen.
- Förderprogramme werden gebündelt, die Anreize für Unternehmensnachfolge und Existenzgründungen in Handwerk, Dienstleistungen, Tourismus und Agrarwirtschaft schaffen.
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Beratungsprogramme zur Unternehmensnachfolge anbieten, um den Übergang auf künftige Generationen zu sichern.
- Die Programme zur Beratung und Begleitung von Unternehmensnachfolgen stärken.
- Die Einrichtungen des Gründungsökosystems gezielt ausbauen.
- Ein vernetztes Gründungskompetenzzentrum schaffen, in dem Gründerinnen und Gründer niedrigschwellig Hilfe erhalten.
- Das Gründungskompetenzzentrum stellt als zentraler Ansprechpartner Fördermaßnahmen und Beratungsmöglichkeiten einheitlich dar.
- Jede Hochschule je nach Größe und Bedarf mit mindestens einem Gründungsberater ausstatten.
- An Hochschulstandorten gemeinsam mit Unternehmen weitere branchenspezifische Acceleratoren etablieren.
- Traditionelle Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten als Risikokapitalgeber oder Business Angel gewinnen, um Start-ups mit Kapital, Wissen und Netzwerken zu unterstützen.
- Die Einrichtung eines landesweiten Gründungskompetenzzentrums mit niederschwelligen Angeboten für angehende Gründerinnen und Gründer prüfen.
- Jede Hochschule mit mindestens einem Vollzeit-Gründungsberater ausstatten.
- Branchenspezifische Acceleratoren an den Hochschulstandorten etablieren.
- Die wirtschaftlichen Potenziale der Vernetzung und Digitalisierung von Zukunftstechnologien werden weiter gehoben, etwa durch KI, digitale Kompetenzzentren und die Unterstützung von Start-ups im ländlichen Raum.
- Junge innovative Start-ups im Bereich nachhaltiger Baustoffe werden gefördert.
- Für die Ansiedlung neuer Rechenzentren und Start-ups in Schleswig-Holstein wird eingetreten.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 7
- Die Betriebsübernahme für nachfolgende Generationen attraktiver machen.
- Die Gründerkultur in Schleswig-Holstein weiter ausbauen.
- Landesspezifische Schwerpunkte für die Förderung von Start-ups und Gründungen setzen.
- Schleswig-Holstein überregional, national und international für Gründerinnen und Gründer attraktiv machen.
- Die Finanzierungskultur von Gründungen verbessern.
- Die landesweite Koordinierung der Start-up-Aktivitäten stärken.
- Start-ups im Bereich Digitalisierung und regionaler Vermarktung im ländlichen Raum werden unterstützt.
Grüne 214
Mehr Geld 4
- Die bestehenden Förderprogramme auf soziale Innovationen und sozial-unternehmerische Gründungen ausweiten.
- Die Meister*innengründungsprämie und weitere Förderinstrumente für Gründer*innen stärken.
- Einen Fonds für Patentierungskosten zur Unterstützung technologiebasierter Gründungen einrichten.
- Die Meister*innengründungsprämie fortführen.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Gründerinnen unterstützen.
- Kleine und junge Unternehmen bei der Entwicklung eines Corporate-Responsibility-Konzepts begleiten.
- Die Unterstützungsstruktur für Gründer*innen weiter verbessern.
- Den Zugang zu Fördermitteln für Gründer*innen vereinfachen.
- Programme und Netzwerke für Gründer*innen weiter ausbauen.
- Die bestehenden Förderprogramme auf soziale Innovationen und sozial-unternehmerische Gründungen ausweiten.
- Accelerator-Programme zur Begleitung wachsender Geschäftsideen landesweit ausbauen.
- Erfolgreiche Landesprojekte zur Vernetzung von Gründerinnen wie WeStartup SH stärken.
- Den Übergang aus Hochschule und Wissenschaft in die Unternehmensgründung stärken.
- Gründungszonen an Hochschulen einrichten.
- Gemeinsam mit Organisationen und Verbänden eine Kampagne zur Unternehmensnachfolge starten.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
SPD 29
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Innovative Unternehmensideen fördern.
- Kreative und innovative Gründungsideen mit Erfolgsaussichten fördern.
- Die Maßnahmen der Gründungsförderung mit einem regelmäßigen Monitoring begleiten.
- Stellen für Gründungsberatung und Gründungsprojekte an den Hochschulen verstetigen und finanzieren.
- Beratungsangebote zum Thema Entrepreneurship bündeln, besser bewerben und zielführender gestalten.
- Frauen bei der Gründung von Unternehmen und Start-ups besonders ermutigen und unterstützen.
- Zielgruppenspezifische Ansprache und Netzwerke für gründungsinteressierte Frauen fördern.
FDP 225
Mehr Geld 6
- Einen Patentfonds auflegen.
- Vom Bund bessere Finanzierungsmöglichkeiten für Start-Ups, Gründungen und Betriebsübernahmen einfordern.
- Bestmögliche Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen schaffen, etwa durch Finanzierungsinstrumente und Beratungsangebote.
- Die Meistergründungsprämie fortsetzen.
- Die Möglichkeiten der Finanzierung durch Wagniskapital verbessern.
- Wagniskapital gerade für die Seed- und Startup-Phase nutzbar machen.
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Ausgründungen aus Hochschulen stärker unterstützen.
- Ausgründungen durch bessere Rahmenbedingungen, Kooperationen mit der Wirtschaft, „Gründungszonen“ und Entrepreneurship Education erleichtern.
- Ausgründungen deutlich erleichtern.
- Unternehmensgründungen und -übernahmen vereinfachen und besser unterstützen.
- Bestmögliche Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen schaffen, etwa durch Finanzierungsinstrumente und Beratungsangebote.
- Bei der Gründungsförderung die Stärken des Landes wie Gesundheit, Medizintechnik, Energie, Digitalwirtschaft, Tourismus und Gastronomie in den Fokus rücken.
- Die Start-Up-Förderung des Landes ausweiten.
- Start-Ups und Unternehmensnachfolge stärker miteinander verzahnen.
- Die Patentregelungen für Ausgründungen aus Hochschulen attraktiver gestalten.
- Beteiligungen von Hochschulen an Ausgründungen erleichtern.
- An den Hochschulen mehr Gründungsberatung ermöglichen, etwa über ein Gründungssemester.
- Unternehmensgründungen vollständig digital ermöglichen.
- Best-Practice-Projekte zwischen Verwaltung und Start-Ups initiieren.
- Die Möglichkeiten der Finanzierung durch Wagniskapital verbessern.
- Wagniskapital gerade für die Seed- und Startup-Phase nutzbar machen.
- Unternehmensgründungen stärker unterstützen.
- Bei der Gründungsförderung spezielle Bedarfe berücksichtigen, um mehr Frauen bei Unternehmensgründungen zu unterstützen.
- Unternehmensgründungen im Agrarsektor fördern.
- Die Existenzgründungsberatung im Agrarbereich ausbauen.
- Einen organisierten Wissensaustausch zwischen Gründern und Landwirten fördern.
Weniger Pflichten 3
AfD 15
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Kooperation von Hochschulen mit etablierten und neu gegründeten Unternehmen stärken.
- Die Aufnahme von Gründungskapital durch steuerliche Anreize für Wagniskapitalgeber erleichtern.
- Jungen Unternehmen mehr Möglichkeiten geben, Mitarbeiter am Wachstum des Betriebes zu beteiligen, etwa durch Steuervorteile.
- Die Gründung kleinerer, regionaler oder mobiler Schlachtbetriebe fördern.
Linke 12
Koalitionsvertrag 821
Mehr Geld 5
- Junge innovative Start-ups im Bereich Recycling-Baustoffe werden gefördert.
- Kooperationen etablierter Unternehmen mit Gründungen zur Verbesserung eigener Innovationsprozesse werden über die Wirtschaftsförderung gezielt gefördert.
- Traditionelle Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten sollen als Risikokapitalgeber oder Business Angels für Start-ups gewonnen werden.
- Es wird geprüft, wie öffentliche Mittel gemeinsam mit privatem Kapital die Verfügbarkeit von Venture Capital deutlich erhöhen können.
- Auf Bundes- und EU-Ebene werden steuerliche Anreize für Gründungen angestrebt.
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Unternehmen im Land werden bei Gründungen und Transformationsprozessen gezielt unterstützt.
- Die Einrichtungen des Gründungsökosystems werden gezielt ausgebaut.
- Der Ausbau der Netzwerkstruktur für Gründungsakteure wird weiter unterstützt.
- Mit den Gründungsakteuren wird geprüft, wie zusätzliche Kompetenzen zentral gebündelt und angeboten werden können.
- Die Finanzierungskultur von Gründungen wird verbessert.
- Traditionelle Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten sollen als Risikokapitalgeber oder Business Angels für Start-ups gewonnen werden.
- Es wird geprüft, ob Beratungs- und Unterstützungsangebote, auch für Gründungen, durch Kooperationen etwa zwischen WTSH und Industrie- und Handelskammern verbessert werden können.
- Der Übergang aus Hochschule und Wissenschaft zur Gründung wird gestärkt.
- Deutliche Anreize für Unternehmensnachfolge und Existenzgründungen in Handwerk, Dienstleistungen, Tourismus und Agrarwirtschaft werden geschaffen.
- Ein Helpdesk für Wirtschaft und Menschenrechte soll kleine und junge Unternehmen bei der Entwicklung eines Corporate-Responsibility-Konzepts begleiten.
- Die Arbeit des Inkubators für maritime Technologien TransMarTech und entsprechende Projekte sollen im Land ermöglicht werden.
- Neugründungen in der maritimen Wirtschaft werden verstärkt gefördert.
- Firmengründungen in der Kreislaufwirtschaft mit Schwerpunkt auf IT-Komponenten werden gefördert.
- Ein besserer Zugang zu insbesondere nicht personenbeziehbaren Daten soll Gemeinwohl sowie Start-ups und KMU mit digitalen Anwendungen dienen.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 4
- Die vorhandenen Einrichtungen des Gründungsökosystems werden erhalten.
- Die Meistergründungsprämie wird fortgesetzt.
- Betriebsübernahmen durch Meisterinnen und Meister werden weiter gefördert.
- Ansätze wie das Büro in San Francisco für den Austausch von Unternehmen in Start-up, Innovation und Digitalisierung werden weiterverfolgt.
Ohne klare Richtung 4
- Für die Förderung von Start-ups und Gründungen werden landesspezifische Schwerpunkte gesetzt.
- Bestimmte Branchen werden bei der Gründungsförderung verstärkt in den Fokus genommen.
- Schleswig-Holstein soll überregional, national und international für Gründerinnen und Gründer attraktiv werden.
- Noch 2022 wird eine umfangreiche Social-Innovation- und Social-Entrepreneurship-Strategie vorgelegt und in den folgenden Jahren konsequent umgesetzt.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 46
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Gründungsförderung im Land wird weiterentwickelt.
- Alle Menschen erhalten unabhängig von Alter, Hintergrund oder Lebensphase Zugang zu Gründungsunterstützung.
- Mentoring- und Netzwerkstrukturen für Gründerinnen werden aufgebaut und dauerhaft gefördert.
- Start-ups erhalten leichteren Zugang zu Risikokapital.
- Start-ups erhalten leichteren Zugang zu öffentlichen Aufträgen.
- Eine Ausnahmeregelung im Vergaberecht soll die vereinfachte Vergabe öffentlicher Aufträge unterhalb eines Schwellenwerts an Start-ups erlauben.
Bleibt wie bisher 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht