Gründer und Start-ups
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 24
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 3
CDU 310
Mehr Geld 4
- Landesbeteiligungen und Gründungen in geförderten Technologie- und Gründerzentren sollen ausgebaut werden.
- Thüringer Start-up-Fonds und WachstumsBeteiligungsFonds sollen verstärkt als Risikokapitalgeber dienen.
- Ein Venture-Capital-Gesetz auf Bundesebene soll Wagniskapital bereitstellen.
- Die Förderung von Unternehmensnachfolgern wird verbessert.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Gründungen und Unternehmensübernahmen sollen erleichtert werden.
- Landesbeteiligungen und Gründungen in geförderten Technologie- und Gründerzentren sollen ausgebaut werden.
- Die Bedingungen für Ausgründungen aus Hochschulen sollen verbessert werden.
- Unternehmensgründungen werden beschleunigt.
- Die Anmeldung einer Gründung soll nicht länger als ein Fußballspiel dauern.
- Eine Gründung soll per Mausklick möglich sein.
Weniger Pflichten 1
BSW 7
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Gründung von Genossenschaften wird gefördert.
- Gezielte Förder- und Qualifikationsprogramme, etwa Anreize für Meisterprüfungen im Handwerk, sollen eine neue Gründerzeit vor allem in strukturschwachen ländlichen Regionen einleiten.
- Gründer werden bei der Vernetzung mit Kapitalgebern und Forschungseinrichtungen unterstützt.
Linke 23
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
SPD 210
Mehr Geld 5
- Beratungs- und Förderangebote für Gründungen werden weiterentwickelt und dauerhaft finanziert.
- Die Thüringer Gründungsprämie fördert auch Personaleinstellungen.
- Unterstützung bei Förderanträgen wird als Beratungsleistung bezuschusst.
- Die öffentliche Hand tritt vermehrt als Ankerkunde für Start-ups und gemeinwohlorientierte Unternehmen auf.
- Die Ansiedlung einer Start-up Factory in Thüringen wird auf Bundesebene angestrebt.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Beratungs- und Förderangebote für Gründungen werden weiterentwickelt und dauerhaft finanziert.
- Gründungen im Nebenerwerb werden mit eigenen Förderinstrumenten gestärkt.
- Unterstützung bei Förderanträgen wird als Beratungsleistung bezuschusst.
- Ein Ökosystem für Start-ups mit Vernetzung, gemeinsamen Ressourcen und Infrastruktur wird aufgebaut.
- Die Ansiedlung einer Start-up Factory in Thüringen wird auf Bundesebene angestrebt.
- Durch neue Instrumente des Zusammenwirkens von Hochschulen, Gründungsinteressierten und Beratung sollen Ausgründungen aus Hochschulen schneller möglich werden.
- Das Gründungsgeschehen aus der Forschung wird verbessert.
- Für Start-ups und KMU werden Instrumente für einen unbürokratischen Zugang zu Forschungsinfrastrukturen erarbeitet.
Weniger Pflichten 1
Grüne 215
Mehr Geld 4
- Unternehmensgründungen mit neuen Wegen der Abfallvermeidung werden durch Förderprogramme gezielt unterstützt.
- Eine Meistergründungsprämie wird eingeführt.
- Hofnachfolger und Existenzgründer werden durch besseren Zugang zu Land, Beratung und finanzielle Förderung unterstützt.
- Start-ups der Digitalbranche werden durch Förderprogramme und Beratungsnetzwerke unterstützt.
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Gründungen werden durch ein bürokratiearmes Gründungsjahr mit flexiblen, vereinfachten und digitalisierten Beratungs- und Förderangeboten erleichtert.
- In der Verwaltung werden einheitliche Ansprechstellen für alle Anträge und Genehmigungen von Gründungen eingerichtet.
- Co-Working-Räume und lokale Gründungszentren werden in der Fläche ausgebaut.
- Die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft wird gestärkt, um Ausgründungen und Technologietransfer zu fördern.
- Öffentliche Vergabeverfahren werden vereinfacht und digitalisiert, damit auch neu gegründete Unternehmen realistische Zuschlagschancen haben.
- Kommunen werden bei Konzepten zum Abbau von Leerstand und zur Zwischennutzung, etwa durch Start-ups oder als Begegnungsraum, unterstützt.
- Beratungsstrukturen für Start-ups werden gestärkt, verzahnt und über Co-Working- und Open-Innovation-Spaces im ländlichen Raum ausgebaut.
- Hofnachfolgen bei kleinen und Nebenerwerbsbetrieben werden durch Beratung und Förderung unterstützt, auch bei Existenzgründungen, Quereinsteigern und außerfamiliären Übergaben.
- Existenzgründungen von Biobetrieben und junge Biolandwirte werden stärker gefördert.
- Hofnachfolger und Existenzgründer werden durch besseren Zugang zu Land, Beratung und finanzielle Förderung unterstützt.
- Kommunen werden bei Investitionen in Internationalisierung und Digitalisierung unterstützt, um als Standort für Absolventinnen, Absolventen und Ausgründungen attraktiv zu sein.
- Gründerinnen und Gründer werden gezielt unterstützt und die Gründungsberatung wird ausgebaut.
- Start-ups der Digitalbranche werden durch Förderprogramme und Beratungsnetzwerke unterstützt.
Weniger Pflichten 2
FW 3
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
FDP 116
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Finanzämter agieren als Dienstleister, die Unternehmen und Gründer unterstützen.
- Gründungen und Betriebsübernahmen in Tourismus und Gastronomie werden erleichtert.
- Innovative Konzepte und Gründungen im Tourismus werden erleichtert.
- Eine digitale Plattform für die schnelle Abwicklung aller gründungsrelevanten Formalitäten wird als Lösung vorgeschlagen.
- Für Risikokapitalgeber wird ein attraktives Umfeld geschaffen, um die Finanzierung von Start-ups zu verbessern.
- Gründer erhalten zielgerichtete Beratung und Fördermittel, die direkt bei ihnen ankommen.
- Regionale Gründercluster aus Verwaltungen, IHKs, Hochschulen und Bildungsträgern sollen Gründungsberatung und Vernetzung sichern.
- Öffentlichkeitswirksame Wettbewerbe sollen Innovation und Gründungsmut fördern.
- Initiativen unterstützen Gründerinnen.
- Gründungen im Nebenerwerb erhalten mehr Unterstützung und werden in Förderrichtlinien stärker berücksichtigt.
- Globale Partnerschaften und Netzwerke werden aufgebaut, um Thüringer Start-ups den Zugang zu internationalen Märkten zu erleichtern.
Weniger Pflichten 3
- Die Rahmenbedingungen für Mitarbeiterbeteiligungen an akademischen Ausgründungen werden erleichtert.
- Thüringen soll bei Unternehmensgründungen im Ländervergleich an die Spitze kommen, indem Gründungsprozesse vereinfacht und beschleunigt werden.
- Junge Unternehmen erhalten in den ersten drei Jahren nach der Gründung einen „Welpenschutz“ vor übermäßigen Regelungen.
Koalitionsvertrag 114
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Unterstützung innovativer Gründungen wird besser aufeinander abgestimmt.
- Start-ups mit hoher Wertschöpfung, die wissens- und technologieorientierte Branchen stärken, werden besonders gefördert.
- Gründungs- und Nachfolgeförderung wird in enger Kooperation mit Aufbaubank, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Stiftung und Mittelstandsfonds konzentriert.
- Die bestehenden Angebote der Gründungsförderung werden gebündelt und weiterentwickelt.
- Gründungsberatung und -förderung richten sich verstärkt auf die Bedürfnisse von Gründerinnen aus.
- Nebenerwerbsgründungen werden stärker gefördert.
- An Thüringer Hochschulen werden Praxisseminare zu Unternehmensgründung und -nachfolge angeboten.
- Die Kooperation zwischen öffentlicher Hand, Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Forschungseinrichtungen wird ausgebaut.
- Die Nachfolgeplattform wird auf alle Kammerbereiche ausgeweitet.
- Die Gründung von Inklusionsbetrieben wird unterstützt.
Weniger Pflichten 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht