Kultur und Erinnerung
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke 11136
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 33
- Pilotprojekte schaffen Sorgezentren, die Versorgungslücken im Nahraum schließen und Raum für Sorgearbeit, Selbstorganisation, Kultur und Gesundheit bieten.
- Am Alexanderplatz werden ein Nutzungsmix insbesondere mit Kultur und eine ansprechende Gestaltung ermöglicht.
- Im Galeria-Gebäude am Alexanderplatz soll die Kulturnutzung vorherrschen.
- Der öffentliche Raum in der City West wird durch nichtkommerzielle Angebote, Freizeit, Kultur und Sport aufgewertet und bezahlbarer Wohnraum in angrenzenden Kiezen geschützt.
- Mehrsprachigkeit wird als wertvolle Kompetenz gefördert.
- Lesbische Vorkämpferinnen werden im Stadtbild durch Straßenbenennungen und Denkmäler gewürdigt.
- Queere Orte werden als Kulturschutzgebiete im Bundesrecht verankert.
- Rechten und autoritären Kulturstrategien wird mit einer Transformation der kulturellen Infrastruktur hin zu Stabilität und Nachhaltigkeit begegnet.
- Ein Staatsziel Kultur im Grundgesetz wird unterstützt.
- Der Beteiligungsprozess für ein Berliner Kulturfördergesetz wird unterstützt.
- Bei neuen Stadtquartieren und größeren Neubauvorhaben werden Orte für Kunst und Kultur verpflichtend geplant und gebaut.
- Langzeitarchivierung, barrierefreie digitale Vermittlung und digitale Co-Creation werden gefördert.
- Die Geschichte beider Stadthälften und die Erfahrungen ihrer Bewohner in verschiedenen Gesellschaftssystemen werden unvoreingenommen aufgearbeitet.
- Jedem Geschichtsrevisionismus wird entgegengetreten.
- Die Aufarbeitung der Geschichte wird gemeinsam mit Interessenvertretungen und Initiativen weiter vorangetrieben.
- Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit soll Verbindungen zur heutigen Bedrohung von Demokratie und Menschenrechten herstellen.
- Digitale und partizipative Formate der Erinnerungsarbeit werden weiterentwickelt.
- Das kritisch-historische Lernen und die aktive Vermittlungsarbeit werden gestärkt.
- Der 8. Mai wird jährlicher arbeitsfreier Gedenktag.
- Eine Kommission zur Aufarbeitung des kolonialen Erbes Berlins wird eingesetzt, in der die Zivilgesellschaft Straßenumbenennungen aushandelt.
- Die Errichtung eines zentralen Lern- und Erinnerungsortes Deutscher Kolonialismus wird vorangetrieben.
- Berlin soll sich stärker für die Digitalisierung des Filmerbes engagieren.
- Die historischen Kontinuitäten antislawischer Feindbilder werden systematisch aufgearbeitet.
- Der Olympiapark wird behutsam und denkmalgerecht modernisiert.
- Eine antifaschistische Erinnerungskultur wird erhalten und gestärkt.
- An die Teilung der Stadt wird erinnert.
- Eine postmigrantische, umfassende Erinnerungskultur, die die Diversität der Berliner Bevölkerung anerkennt, wird entwickelt.
- Die Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus wird erneut in das Gedenkstättenkonzept des Bundes aufgenommen.
- Das Angebot erinnerungskultureller Bildungsarbeit wird bedarfsgerecht erweitert.
- Gedenkorte für bisher vernachlässigte Opfergruppen des Faschismus werden auf- und ausgebaut.
- Ein Gedenkort für die Opfer deutscher Besatzungspolitik und des Vernichtungskriegs in Osteuropa wird eingerichtet.
- Ein Erinnerungsort für die im Faschismus verfolgten sogenannten Asozialen und Berufsverbrecher wird geschaffen.
- Der 8. Mai wird als internationaler Tag des Gedenkens an die Befreiung vom Faschismus zum gesetzlichen Feiertag erklärt.
Bleibt wie bisher 7
- Der dauerhafte Erhalt des Sport- und Erholungszentrums (SEZ) wird angestrebt.
- Freiheit und Autonomie von Kunst und Kultur werden gegen Marktzwänge und politische Angriffe von rechts verteidigt.
- Der jährliche Tag für Clubkultur bleibt erhalten.
- An die nationalsozialistischen Verbrechen wird weiterhin erinnert und ihre Aufarbeitung fortgesetzt.
- Die Erinnerung an die ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen wird bewahrt.
- Das Gedenken an die Opfer des Faschismus und an die Shoah wird aufrechterhalten.
- Das Denkmal für die im Faschismus ermordeten Sinti und Roma wird geschützt und vollständig erhalten.
Ohne klare Richtung 4
- Kulturelles Erleben und kulturelle Teilhabe gelten als Grundrechte.
- Berlin wird als vielfältige, postmigrantische Kulturstadt verteidigt und ihre Kultur gestärkt.
- Berlin trägt eine besondere Verantwortung für das Erinnern an die NS-Verbrechen und den Holocaust.
- Die Erinnerungskultur soll der diverser werdenden Stadt und dem Gedenken ohne Zeitzeugen gerecht werden.
Weniger Rechte oder Angebote 1
CDU 12211
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Jüdisches Leben und jüdische Kultur erhalten besondere Aufmerksamkeit und verlässliche Unterstützung.
- Die Teilhabe an Kultur für alle soll unterstützt werden.
- Kulturelle Spitzenleistungen sollen gefördert werden.
- Transnationale Kulturplattformen sollen aufgebaut werden.
- Digitale Kulturformate sollen aufgebaut werden.
- Zeitzeugengespräche werden initiiert.
- Die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte wird dauerhaft gestärkt.
- Der Gedenkort „Zur Erinnerung an das Schicksal der Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportationen“ am Theodor-Heuss-Platz wird zu einem öffentlich zugänglichen Bildungs- und Erinnerungsort ausgebaut.
- Der Gedenkort am Theodor-Heuss-Platz wird um pädagogische, digitale und künstlerische Elemente ergänzt.
- Die Reste der Zoll- und Akzisemauer und das Nationaldenkmal für die Befreiungskriege auf dem Kreuzberg sowie andere Gedenkorte werden denkmalgerecht gepflegt.
- Kooperationsprojekte zwischen Tel Aviv und Berlin, etwa in den Bereichen Hightech und Innovation, Kunst und Kultur sowie Bildung und Wissenschaft, werden gefördert.
Bleibt wie bisher 9
- Das Tempelhofer Feld soll als Ort für Sport, Freizeit, Kultur und Erholung erhalten werden.
- Qualität, Vielfalt und Anziehungskraft der Kultur sollen auch in finanziell herausfordernden Zeiten erhalten werden.
- Die Kunstfreiheit ist nicht verhandelbar.
- Die Singularität der Shoa sowie die Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der SED-Diktatur werden weiterhin im öffentlichen Bewusstsein verankert.
- Das Gedenken an das DDR-Unrecht wird lebendig gehalten.
- Das Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale in der Normannenstraße wird als historisches Ensemble erhalten.
- Denkmalgeschützte Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale in der Normannenstraße werden gesichert.
- Die Geschichte der Stadt aus der Zeit des Kurfürstentums Brandenburg, des Königreichs und des Freistaats Preußen der Weimarer Republik darf nicht aus dem Stadtbild verschwinden.
- Historisch gewachsene Straßennamen mit Bezug zu dieser Zeit werden bewahrt, anstatt sie umzubenennen.
Ohne klare Richtung 13
- Ziel ist die Förderung einer lebendigen Erinnerungskultur.
- Eine mangelnde Wertschätzung der deutschen Sprache und Kultur wird abgelehnt.
- Dazu gehört ein eindeutiges Bekenntnis zur historischen Verantwortung Deutschlands.
- Kulturelle Teilhabe soll ermöglicht werden.
- Berlin soll als führender Kulturstandort Europas weiterentwickelt werden.
- Kulturelle Bildung gilt als selbstverständlich.
- Kultur muss für alle zugänglich sein.
- Hochkultur gilt nicht als Luxus.
- Berlin soll bei Künstlicher Intelligenz in Kunst und Kultur Wegweiser sein.
- Berlins Positionierung als europäischer Standort für Festivals, kulturelle Innovationen und neue kreative Formate soll gestärkt werden.
- Es soll weiter geprüft werden, welche Orte der kulturellen Nutzung zugänglich gemacht werden können.
- Ziel ist eine lebendige Erinnerungskultur, die von Dialog und Auseinandersetzung lebt und sich nicht in Floskeln erschöpft.
- Ziel ist ein lebendiger Ort, an dem Aufarbeitung, Wissenschaft, politische Bildung und kulturelle Nutzung dauerhaft Raum finden.
Weniger Rechte oder Angebote 1
AfD 1419
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Deutsch als Wissenschaftssprache wird gestärkt.
- Denkmäler und Kunstwerke werden besser geschützt.
- Die Sicherheitsmaßnahmen für Kulturgut im öffentlichen Raum und in Museen werden verbessert.
- Ein Landes-Kulturgutschutzgesetz wird geschaffen.
- Maßnahmen für Kulturgüter im Katastrophenfall werden besser geregelt.
- Erinnerungskultur soll durch Rückgewinnung verlorener Stadträume das historische Berlin wiedererlebbar machen.
- Die Schinkelsche Bauakademie wird originalgetreu rekonstruiert.
- Die Berliner Altstadt am Molkenmarkt wird wiederbebaut.
- Die Berolina wird wiedererrichtet.
- Der Neptunbrunnen wird an das Schloss zurückversetzt.
- Die Rossebändiger werden an das Schloss zurückversetzt.
- Wiederaufbauten werden ermöglicht, wo eine belastbare historische Dokumentation und ein städtebaulicher Mehrwert vorliegen.
- Die Kulturarbeit in den Außenbezirken wird verbessert.
- Für Kulturarbeit in den Außenbezirken werden Räumlichkeiten bereitgestellt.
- Die politische Gesinnung ist kein Kriterium bei der Bewilligung von Kulturförderung.
- Das ehemalige Polizeigefängnis Keibelstraße wird zügig zu einem zentralen Erinnerungsort ausgebaut.
- Das geplante „Forum Opposition und Widerstand 1945–1990“ wird zügig realisiert.
- Die Gedenkstätte zum 17. Juni 1953 am Autobahnkreuz Kleeblatt wird neu konzipiert und mit Informations- und Zugangsmöglichkeiten ausgestattet.
Ohne klare Richtung 13
- Die deutsche Leitkultur ist verbindlicher Maßstab für das Zusammenleben in Berlin.
- Das kulturelle Erbe wird bewahrt und behutsam weiterentwickelt.
- Der Missachtung eigener Traditionen und Werte wird entgegengetreten.
- Die Bewahrung, Pflege und Förderung der deutschen Sprache ist vorrangige Aufgabe der Kulturpolitik.
- Die Freiheit von Kunst und Kultur wird uneingeschränkt vertreten.
- Die Wiedererrichtung des Lutherdenkmals auf originalgetreuem Sockel wird geprüft.
- Die Wiedererrichtung der Statuen der Siegesallee als Replik wird geprüft.
- Die Stadtplanung soll die Kontinuität der Geschichte sichtbar machen.
- Kulturelle Teilhabe soll die gestalterische Selbständigkeit der Menschen fördern.
- Menschengemachte Kunst soll nicht durch KI ersetzt werden.
- Die Erinnerungspolitik soll die deutsche Geschichte vollständig und differenziert abbilden.
- Die Aufarbeitung des SED-Unrechts hat besonderes Gewicht.
- Das Kolonialzeitalter soll differenziert betrachtet werden.
Grüne 1725
Mehr Rechte oder Angebote 25
- Der Denkmalschutz wird um eine Baukultur im Sinne der Bundesstiftung Baukultur erweitert.
- Eine neue Expo in Berlin muss die imperiale und koloniale Tradition der Weltausstellungen aufarbeiten.
- Gemeinwohlorientierte Orte zum Spielen, Soundtrack-Konzerte und E-Sport werden gestärkt.
- Durch faire und nachhaltige Zusammenarbeit werden Partnerschaften zur Aufarbeitung der geteilten Kolonialgeschichte geschaffen.
- Schutz vor Queerfeindlichkeit, gleicher Zugang zu Gesundheit, Wohnraum und Arbeit sowie queere Kultur werden fest verankert.
- Die Erinnerungskultur zu queerem Leben und seiner Gefährdung wird gestärkt.
- Aufarbeitung und Erinnerung werden gestärkt.
- Erinnerungsorte wie das SEZ und die ehemalige Stasi-Zentrale mit dem Campus für Demokratie werden erhalten beziehungsweise entwickelt.
- Die demokratischen Bestrebungen zwischen Mauerfall und Beitritt, etwa die Runden Tische, werden sichtbar gemacht.
- Bei der Entwicklung von Tempelhof, Tegel, ICC, Molkenmarkt und Nalepastraße wird Kultur berücksichtigt.
- Ein Stadtentwicklungsplan Kultur wird erstellt.
- Die Arbeit des Schwulen Museums wird unterstützt.
- Die Einrichtung eines queerfeministischen Archivzentrums wird unterstützt.
- Der Ausbau der ehemaligen Stasi-Zentrale zu einem Campus für Demokratie wird mit dem Bund vorangetrieben.
- Historische Denk- und Ehrenmale werden, wo erforderlich, angemessen kontextualisiert.
- Das gesamtstädtische Erinnerungskonzept „Kolonialismus erinnern“ wird schrittweise umgesetzt.
- Ein zentraler Lern- und Erinnerungsort zum Kolonialismus wird geschaffen.
- Die Koordinierungsstelle „Decolonize Berlin“ wird gestärkt.
- Die Provenienzforschung zu Beständen der Berliner Museen und Sammlungen sowie an den Hochschulen wird ausgeweitet.
- Die Rückgabe von Raubkunst und menschlichen Gebeinen wird erleichtert.
- Die Umbenennung von Straßennamen mit kolonialen, rassistischen und antisemitischen Bezügen wird erleichtert.
- Geschäftsmodelle, die auf der unentgeltlichen Nutzung des kulturellen Erbes und kreativer Arbeit beruhen, werden bekämpft.
- Berlin soll im zivilgesellschaftlichen Dialog neue Formen von Gedenkveranstaltungen entwickeln, die der kulturellen Vielfalt gerecht werden.
- Der Dialog der Glaubensgemeinschaften und interreligiöse Formen des Gedenkens werden unterstützt.
- Ein Kulturfördergesetz zur langfristigen Absicherung der Kunst- und Kulturlandschaft wird auf den Weg gebracht.
Bleibt wie bisher 4
- Berlin soll unter Beachtung des Denkmalschutzes zu einer lebenswerten grünen Metropole weiterentwickelt werden.
- Kulturelle Teilhabe für alle und künstlerische Freiheit werden gesichert.
- Die Aufarbeitung der SED-Diktatur bleibt unverzichtbar.
- Die Bezirke werden gestärkt, damit soziale, kulturelle und infrastrukturelle Daseinsvorsorge in allen Kiezen gesichert ist.
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
SPD 219
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Leerstehende Shoppingcenter und Ladenzeilen werden für Jugend-, Kultur-, Sport- und soziale Angebote neu belebt.
- Das Stadtquartier am Molkenmarkt mit bezahlbaren landeseigenen Wohnungen, Gewerbe und Kultur wird zügig errichtet.
- Von der Alten Münze bis zum Haus der Statistik entsteht ein zusammenhängendes Band aus Kultur und Stadtgeschichte.
- Queere Kunst und Kultur einschließlich der Erinnerungsarbeit werden gefördert.
- Der Hauptstadtfinanzierungsvertrag wird weiterentwickelt und die Mitverantwortung des Bundes für die Berliner Kultur gestärkt.
- Kostengünstige oder kostenlose Kulturangebote wie der Museumssonntag werden wieder eingeführt.
- Ein neues Kulturfördergesetz wird geschaffen.
- Ein Stadtentwicklungsplan Kultur soll Kunst und Kultur in der Stadtplanung verankern.
- Neue Quartiere werden in allen Bezirken von Anfang an mit kultureller Infrastruktur geplant.
- Bei Stadtentwicklung und Neubau sollen kulturelle Flächen verbindlich eingeplant werden.
- Die Berliner Industriekultur wird bewahrt und als Ort der Bildung, Kultur und Stadtentwicklung weiterentwickelt.
- Projekte, die ostdeutsche Erfahrungen, Kunst und Lebensgeschichten bewahren, werden gefördert.
- Eine neue Ausstellung zu Opposition und Widerstand in der DDR wird geschaffen.
- Die Vermittlungsarbeit der Gedenkstätten wird mit zeitgemäßen Formaten und Gegenwartsbezug weiterentwickelt.
- Das gesamtstädtische Erinnerungskonzept „Kolonialismus erinnern“ wird dauerhaft verankert und seine Empfehlungen werden schrittweise umgesetzt.
- Ein zentraler Gedenk- und Lernort zur Kolonialvergangenheit wird geschaffen.
- Dezentrale Erinnerungsorte werden weiterentwickelt.
- Koloniale Geschichte und ihre Folgen werden in Zusammenarbeit mit BIPoC-Communities, Nachfahren kolonialisierter Gesellschaften und der Zivilgesellschaft aufgearbeitet.
- Straßen, die an Kolonialverbrecher erinnern, werden umbenannt.
BSW 49
Mehr Geld 5
- Ein Berliner Kulturfördergesetz schafft den Rahmen für langfristige, verlässliche Kulturförderung.
- Die Kürzungen im Kulturetat werden vollständig zurückgenommen.
- Der Kulturetat wird signifikant erhöht.
- Die Einnahmen aus der Übernachtungssteuer werden direkt in kulturelle Angebote investiert.
- Kulturelle Projektförderung unterstützt insbesondere Projekte zum Einfluss Künstlicher Intelligenz auf Kunst und Gesellschaft.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Kunst soll frei von Disziplinierung durch politisch beeinflusste Preisvergaben und Förderentscheidungen sein.
- Der Zugang zu hochkulturellen Angeboten soll möglichst niedrigschwellig sein.
- Begegnung mit Kunst und die Entdeckung eigener künstlerischer Fähigkeiten sollen nicht durch finanzielle und soziale Barrieren behindert werden.
- Ein Berliner Kulturfördergesetz schafft den Rahmen für langfristige, verlässliche Kulturförderung.
- Die Vergabe öffentlicher Kulturmittel soll nachvollziehbar, chancengleich und demokratisch sein.
Bleibt wie bisher 2
FDP 6714
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Jüdische Tradition und Kultur werden durch Begegnung, Austausch und Sichtbarkeit in die Stadtgesellschaft eingebunden.
- Jüdische Feier- und Gedenktage und jüdische Kultur werden in der Schule stärker behandelt.
- Wichtige jüdische Feiertage werden öffentlich sichtbar begangen.
- Jüdische Kunst- und Kulturveranstaltungen werden gefördert.
- Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus wird eine landesweite Gedenkminute nach dem Vorbild des Jom haScho'a eingeführt.
- Der Investitionsstau bei denkmalgeschützten landeseigenen Gebäuden wird abgebaut.
- Die Digitalisierung von Kunstwerken und Archivgut wird unterstützt.
- Das Gedenkstättenkonzept wird mit Blick auf Forschung und pädagogische Geschichtsvermittlung fortgeschrieben.
- Unrechtmäßig erworbene Kulturgüter werden aktiv, fachkundig und pragmatisch aufgearbeitet.
- Das Haushaltsrecht wird geändert, um die Aufarbeitung und Rückgabe unrechtmäßig erworbener Kulturgüter zu ermöglichen.
- Die Aufarbeitung der NS-Raubkunst wird intensiviert.
- Bei der Rückgabe kolonialer Kunstobjekte werden sichere Verwahrung und öffentliche Präsentation im Herkunftsland garantiert.
- Die historische Restaurierung von Parkanlagen wie dem Treptower Park wird vorangetrieben.
- Auf allen Friedhöfen entstehen Gedenkorte für Sternenkinder.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 6
- Der Denkmalschutz des ICC wird mit den neuen Nutzungserfordernissen abgeglichen.
- Die kulturelle Vielfalt Berlins wird gestärkt.
- Berlin soll ein sicherer Raum für queere Freiheits- und Erinnerungskultur sein.
- Denkmalschutz soll bewahrend und zugleich lebbar sein.
- Parkanlagen werden als erlebbare Denkmäler hervorgehoben.
- Der Neptunbrunnen wird an seinen ursprünglichen Standort verlegt.
Weniger Rechte oder Angebote 6
- Der Denkmalschutz des ICC wird neuen Nutzungsoptionen untergeordnet.
- Infrastrukturbauwerke, insbesondere des Verkehrs, werden grundsätzlich nicht unter Denkmalschutz gestellt.
- Bereits geschützte Infrastrukturbauwerke werden aus der Denkmalliste gestrichen.
- Denkmalschutzauflagen, die Funktion oder Verbesserung von Infrastruktur beeinträchtigen, werden grundsätzlich unzulässig.
- Der Denkmalschutz wird auf Gebäude und Ensembles von überragender Bedeutung für die Identität der Stadt beschränkt.
- Barrierefreiheit erhält Vorrang vor dem Denkmalschutz.
Koalitionsvertrag 727
Mehr Rechte oder Angebote 27
- Ein Migrationsmuseum und Dokumentationszentrum zur Einwanderungsgeschichte der Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter wird aufgebaut.
- Feministische und queere Perspektiven sowie die Geschichte emanzipatorischer Bewegungen werden in Kultureinrichtungen gestärkt.
- Der Queer History Month wird weiterentwickelt.
- Der 14. Mai wird als Magnus-Hirschfeld-Tag etabliert und mit einer jährlichen Veranstaltung begangen.
- Die Überbauung von Abschnitten der A 100 zur Gewinnung von Flächen für Wohnungsbau, Kultur, Grün und Kleingärten wird geprüft.
- Die Bauakademie wird nachhaltig und klimagerecht wiedererrichtet und nimmt die baukulturellen Werte Schinkels auf.
- Die Wiedererrichtung der historischen Fassade der Bauakademie ist durch ein geeignetes Verfahren sicherzustellen.
- Gelingt die historische Fassade der Bauakademie nicht über den Gestaltungswettbewerb, erlässt der Senat eine Gestaltungsverordnung.
- Das Gebiet am Fasanenplatz wird mit Bezirk und Kulturinstitutionen zu einem durchgrünten Kulturquartier entwickelt.
- Wissenschaft und Kultur sollen besser miteinander verknüpft werden.
- In den Sommermonaten sollen mehr kulturelle Veranstaltungen möglich werden.
- Ein Kulturfördergesetz, das Bibliotheks- und Musikschulgesetz einschließt, wird mit den Kulturverbänden vorbereitet.
- Kulturförderung soll über eine transparente Vergabepraxis gerecht erfolgen.
- Die Förderung weiterer Privattheater mit Standortrelevanz wird geprüft.
- Ein Stadtentwicklungskonzept Kultur mit Kulturkataster wird erarbeitet.
- Kunst im öffentlichen Raum und Kunst am Bau werden strukturell besser ausgestattet.
- In den Bezirken soll es eine bedarfsgerechte Versorgung mit kulturellen Angeboten geben.
- Die dezentrale bezirkliche Kulturarbeit wird gestärkt.
- Alle Formen des Gedenkens an die NS-Gewaltherrschaft, das DDR-Unrecht und die koloniale Vergangenheit werden unterstützt.
- Die Erinnerung an NS-Vergangenheit, DDR-Diktatur und Demokratiegeschichte wird stärker im Stadtbild verankert.
- Der Erinnerungsort Keibelstraße wird zügig entwickelt.
- Der Campus für Demokratie mit dem Forum Opposition und Widerstand (1945–1990) in Lichtenberg wird zügig entwickelt.
- Der 70. Jahrestag des Volksaufstands in der DDR am 17. Juni 2023 wird würdig begangen.
- Der 35. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 2024 wird würdig begangen.
- Sanierungsmaßnahmen an den denkmalgeschützten Strandbädern Wannsee und Müggelsee werden unterstützt.
- Das Kulturzug-Projekt Wroclaw-Berlin wird unterstützt.
- Das Land setzt sich für den Kulturgutschutz der Ukraine ein.
Bleibt wie bisher 7
- Der weit überwiegende Teil der Freifläche des Tempelhofer Feldes bleibt für Erholung, Freizeit, Sport und Kultur gesichert.
- Die Arbeit der Internationalen Jugendbauhütte Berlin wird unterstützt.
- Die Arbeit des Berliner Zentrums Industriekultur zur Erhaltung der Industriekultur wird unterstützt.
- Die Literaturförderung wird verstetigt.
- Der 8. Mai 2025 bleibt als 80. Jahrestag der Befreiung einmaliger gesetzlicher Feiertag.
- Die Entwicklung eines Gedenkorts zur Kolonialvergangenheit Berlins wird fortgesetzt.
- Der Masterplan für den Olympiapark wird unter Beachtung des Denkmalschutzes zu einem tragfähigen Nutzungskonzept weiterentwickelt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht