Kultur und Erinnerung
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 1817
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Rahmenbedingungen sollen das kommunikative Gedächtnis Sachsens sichtbar machen und europäisch einordnen.
- Ein Lehrstuhl zur Erforschung des DDR-Unrechts soll geschaffen werden.
- Eine faktenbasierte Erinnerungskultur wird gefördert.
- Das Welterbe in Sachsen wird ausgebaut, weiterentwickelt und geschützt.
- Schutz und Erhalt der Welterbestätten werden im Sächsischen Denkmalschutzgesetz verankert.
- Der Begriff der Kulturlandschaft soll im Denkmalschutzgesetz verankert werden, um den Verlust von Welterbetiteln zu verhindern.
- Sächsische Geschichte und regionale Besonderheiten sollen bei Kulturprojekten eine wichtige Rolle spielen.
- Klubs sollen eine finanzielle Starthilfe zur Stärkung der Clubkultur erhalten.
- Das materielle und immaterielle Kulturerbe soll weiterentwickelt werden.
- Der Fahrplan Industriekultur soll umgesetzt werden.
- Der Tanz soll in den nächsten Jahren besonders gefördert werden.
- Der kulturelle Austausch mit den europäischen Nachbarn wird gefördert.
- Die Digitalisierung der Kunstschätze wird vorangetrieben.
- Mit dem Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen wird ein erstes Themenjahr veranstaltet, das jüdisches Leben sichtbar macht.
- Für 2029 wird die Landesausstellung „1.100 Jahre Sachsen“ unter Einbeziehung aller Regionen konzipiert.
- Das Entwicklungskonzept der Stiftung Sächsische Gedenkstätten wird umgesetzt.
- Die sorbische Kultur wird in Sprache, Bildung, Brauchtum, Kunst und weiteren Bereichen gestärkt.
Bleibt wie bisher 11
- Der Erhalt von Kirchgebäuden in Sachsen wird bei Bedarf unterstützt.
- Kultur, Geschichte und Traditionen der Vertriebenen und Spätaussiedler werden lebendig gehalten.
- Kultur, Geschichte und Tradition der Menschen sollen aufrechterhalten werden.
- Die Aufarbeitung des Unrechtsstaats DDR wird fortgesetzt.
- Die Pflege der Bergbautradition in Sachsen wird weiterhin unterstützt.
- Die traditionsreiche Kulturlandschaft Sachsens wird erhalten.
- Die kulturelle Bildung bleibt ein Schwerpunkt der sächsischen Kulturpolitik.
- Sorbische Kultur und Sprache sollen erhalten werden.
- Initiativen zur Pflege und zum Erhalt von Kriegsgräbern und Kriegerdenkmalen werden unterstützt.
- Sorbische Sprache und Kultur sollen erhalten bleiben und sich weiterentwickeln können.
- Der Verfassungsauftrag zum Erhalt der sorbischen Sprache wird erfüllt.
Ohne klare Richtung 7
- Jüdisches Leben und jüdische Kultur sollen in Sachsen eine sichere Heimat haben.
- Die Vermittlung christlicher Tradition und Werte gilt als wertvoll.
- Die Geschichte Sachsens und das gewachsene Brauchtum sollen gewürdigt werden.
- Die Erinnerungskultur in Sachsen soll gestärkt werden.
- Forschung sowie museale Aufarbeitung und Bewahrung der Geschichte werden gestärkt.
- Das Engagement für Heimat und Erinnerungskultur wird gebündelt.
- Sorbische Themen und Geschichte sollen über die Lausitz hinaus bekannt und als Teil Sachsens wahrgenommen werden.
AfD 29
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Kunst und Kultur sollen gefördert werden.
- Die Fördermittel für Denkmalschutz sollen an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden, besonders zugunsten privater Eigentümer.
- Gewalttaten gegen Denkmale, Kirchen und Gedenkstätten sollen rigoros verfolgt werden.
- Die Lokalkultur, besonders im ländlichen Raum, soll gestärkt und junge Menschen für sächsische Geschichte und Traditionen begeistert werden.
- Projekte zur Heimatpflege und zum regionalen Brauchtum werden unterstützt.
- Der Schutz der deutschen Sprache vor politisch korrekten Sprachvorgaben soll in der Verfassung des Freistaates Sachsen verankert werden.
- Ein Förderprogramm für Gebärdensprache wird aufgelegt.
- Der kulturelle und wissenschaftliche Austausch soll vorangebracht werden.
- Der grenzüberschreitende Austausch kultureller Angebote soll gefördert werden.
BSW 32
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 2
SPD 116
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Das Erlernen der sorbischen Sprache und die Vermittlung sorbischer Geschichte und Kultur werden gefördert.
- Projekte im Kontext der Kulturhauptstadt, die Weltoffenheit und Demokratie beleben und über 2025 hinaus wirken, werden gefördert.
- Die Sicherung und digitale Erschließung des audiovisuellen Erbes Sachsens wird fortgesetzt.
- Das Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří wird gepflegt.
- Die Beherrschung der sorbischen Sprache wird bei geeigneten Verfahren zu einem positiven Auswahlkriterium.
- Kunst und Kultur werden gefördert, ohne ihre freie Entfaltung zu behindern.
Bleibt wie bisher 4
Ohne klare Richtung 7
- Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll schneller umgesetzt werden, wobei auch der Denkmalschutz in den Blick genommen wird.
- Es werden Wege diskutiert, die sorbische Sprache auch außerhalb des Witaj-Konzepts in Kitas zu vermitteln.
- Ein lebendiges Nachtleben wird als wichtiger Teil der kulturellen Landschaft betrachtet.
- Sachsen soll Vorreiter einer modernen Gedenkstätten- und Zeitzeugenpädagogik werden.
- Jugendkultur soll unabhängig von der demografischen Entwicklung einen festen Platz in allen sächsischen Kulturräumen haben.
- Der Denkmalschutz wird modernisiert und mit den Anforderungen nachhaltiger Ressourcennutzung vereinbar gemacht.
- Sachsen soll Vorreiter einer modernen Gedenkstätten- und Zeitzeugenpädagogik werden.
Grüne 1133
Mehr Rechte oder Angebote 33
- Die außerschulische Vermittlung der sorbischen Sprache wird ausgeweitet und zuverlässig gefördert.
- Menschen aller Alters- und Berufsgruppen erhalten Zugang zu sorbischen Sprachkursen, Lehrmaterial und digitalen Angeboten.
- Die sorbische Sprache und Kultur wird neben dem Schutz der Siedlungsgebiete in ganz Sachsen gefördert.
- Die öffentliche Zweisprachigkeit wird weiter ausgebaut.
- Die Kampagne „Sorbisch? Na klar“ wird auf ganz Sachsen ausgeweitet.
- Das Bewusstsein für die Qualitäten ländlichen Bauens wird geschärft und diese Qualitäten werden auf heutiges Bauen übertragen.
- Ländliche Baukultur wird durch aktive Bauleitplanung unterstützt.
- Für ländliche Baukultur werden mobile Gestaltungsbeiräte eingesetzt.
- Muster- und Gestaltungssatzungen für ländliches Bauen werden entwickelt.
- Best-Practice-Beispiele gelungener Sanierungen und hochwertiger Neubauten auf dem Land werden in Ausstellungen und Baupreisen veröffentlicht.
- Die kulturelle Entwicklung einer Region wird dauerhaft im Landesentwicklungsplan verankert.
- Kultur und kulturelle Vielfalt im Freistaat werden gefördert.
- Das Kulturraumgesetz wird weiterentwickelt, damit Kulturangebote in der Fläche allen zugänglich sind.
- Games werden als Kulturgut gestärkt.
- Eine nachhaltige Nutzung der Erfahrungen der Kulturhauptstadt in Chemnitz und der Kulturregion wird unterstützt.
- Lokale Konzertorte, Nachwuchsbühnen und Fankulturen besonders im ländlichen Raum werden gestützt.
- Die Repräsentanz sorbischer Identität, Kultur und Sprache wird in ganz Sachsen verstärkt.
- Eine zeitgemäße Landesmuseumskonzeption wird umgesetzt und regelmäßig fortgeschrieben.
- Provenienzforschung und die Vermittlung von Sammlungsgeschichte aus Kolonial-, NS- und DDR-Kontexten werden in Museen, Sammlungen und Bibliotheken als Grundsatzaufgabe wahrgenommen.
- Kulturnetzwerke und demokratische Kultur werden darin gestärkt, sich gegen Einschüchterungen und Einschränkungen der Kunstfreiheit zu schützen.
- Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten wird verlässlich finanziert.
- Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten wird beim langfristigen Einrichten weiterer historischer Bildungs- und Begegnungsorte unterstützt.
- Die Gedenkstätten Sachsenburg und Hoheneck werden in die Trägerschaft der Stiftung Sächsische Gedenkstätten überführt.
- Kolonialgeschichte und Opfer von Rechtsextremismus werden als weitere Erinnerungsthemen etabliert.
- Die Verbrechen an sächsischen Sinti und Roma in der NS-Zeit werden aufgearbeitet.
- Für die in der NS-Zeit verfolgten sächsischen Sinti und Roma werden Gedenkstellen errichtet.
- Die Vergangenheit der Sinti und Roma in der DDR wird aufgearbeitet und entsprechende Projekte werden unterstützt.
- Mit Blick auf das Jahr der jüdischen Kultur 2026 wird eine lebendige Erinnerungskultur durch Begegnungen und kulturellen Austausch auch abseits der großen Städte gefördert.
- Die sorbische Sprache und sorbische kulturelle Einrichtungen werden bewahrt und gestärkt.
- Universitäre und außeruniversitäre Forschung und Lehre zur Aufarbeitung kommunistischer Diktaturen in Sachsen werden strukturell und finanziell gestärkt.
- In Sachsen wird im Verbund eines bundesweiten Zentrums ein NSU-Dokumentationszentrum geschaffen, das an die Verbrechen erinnert und Lernort ist.
- Jüdisches Leben und jüdische Kultur werden als besondere Verpflichtung Deutschlands geschützt.
- Sachsen hilft bei der Rettung und Wiederherstellung von Kulturgütern in der Ukraine.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 8
- Denkmalschutz und Photovoltaik schließen sich nicht aus.
- Bestehende Wasserkraftanlagen gelten als Bestandteil der sächsischen Energieversorgung und Kulturlandschaft.
- Die Vermittlung der Geschichte jüdischen Lebens und seiner Verfolgung im Nationalsozialismus ist eine wichtige Aufgabe historischer Bildungsarbeit.
- In allen Städten und Dörfern Sachsens soll eine gute Planungs- und Baukultur bestehen.
- Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Konflikt zwischen Denkmalschutz und erneuerbaren Energien.
- Die Aktivitäten der Kulturhauptstadt Europas 2025 werden begleitet.
- Sorbische Identität und Kultur erhalten mehr Präsenz in der sächsischen Öffentlichkeit.
- Der Tourismus bietet ganzjährig ein nachhaltiges und umweltverträgliches Natur- oder Kulturerlebnis.
Linke 108
Mehr Rechte oder Angebote 8
- In ganz Sachsen soll es die Möglichkeit geben, Sorbisch zu lernen.
- In Chemnitz und Zwickau wird ein Dokumentationszentrum zur Aufarbeitung der NSU-Verbrechen errichtet.
- Ein landesweites Entwicklungskonzept für Kunst und Kultur wird erstellt.
- Bedeutende Industriedenkmäler werden erfasst und ihr Erhalt unterstützt.
- Sanierte Industriedenkmäler werden nach Möglichkeit als soziale und kulturelle Orte genutzt.
- Der 8. Mai wird Gedenktag an die Befreiung vom Faschismus und das Kriegsende in Europa.
- Ein Erinnerungsort zu den Verbrechen des deutschen Kolonialismus in Sachsen wird geschaffen.
- Der internationale zivile Austausch in Wissenschaft und Kultur zwischen Sachsen und Regionen anderer Länder wird gefördert, besonders mit mittel- und osteuropäischen Staaten.
Bleibt wie bisher 3
- Zur Förderung der Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten sollen überall in Sachsen Kinderbetreuung, Nahverkehr und kulturelle Angebote gesichert werden.
- Kommunen und Kulturräume werden so ausgestattet, dass sie die Kunst- und Kulturlandschaft erhalten können.
- Die Vielfalt der Akteure in der Kultur wird erhalten.
Ohne klare Richtung 7
- Ein landesweites Entwicklungskonzept für Kunst und Kultur wird erarbeitet.
- Die Erinnerungskultur in Sachsen wird konsequent antifaschistisch ausgerichtet.
- Kultur gilt als Daseinsvorsorge.
- Die Gleichsetzung des Gedenkens an NS-Verbrechen mit dem Gedenken an Opfer des Stalinismus im Gedenkstättenstiftungsgesetz wird abgelehnt.
- Die Erinnerungspolitik in Sachsen wird antifaschistisch neu ausgerichtet.
- Der Totalitarismusansatz in der Erinnerungspolitik wird korrigiert.
- Die Singularität der Shoa ist Maxime der Bildungs- und Erinnerungspolitik.
FW 4
Bleibt wie bisher 3
- Gemeinden und Kirchen werden beim Erhalt von Gebäuden als Begegnungsstätten für Kultur, Jugendarbeit und Ausstellungen unterstützt.
- Historische Innenstädte sowie Einzel- und Flächenkulturdenkmale im ländlichen Raum werden erhalten.
- Baudenkmäler, Museen, Theater, Orchester, Musikvereine, Bibliotheken, Archive sowie Sprache und Bräuche werden erhalten und gepflegt.
Ohne klare Richtung 1
FDP 234
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Denkmalschutz- und Baugesetzgebung werden praxisorientiert ausgerichtet, um Brachflächennutzung und Erhalt historischen Erbes in Einklang zu bringen.
- Bau und Sanierung öffentlicher Bücherboxen werden vorangetrieben.
- Die Kulturschätze Sachsens sollen besser geschützt, erhalten und zugänglich gemacht und die Weiterentwicklung der Kulturszene effizienter gefördert werden.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 729
Mehr Rechte oder Angebote 29
- Regelmäßige, verpflichtende Besuche von Gedenkstätten zu NS-Herrschaft und SED-Diktatur werden unterstützt.
- Gedenkstättenfahrten werden gefördert.
- Das Forum Polizeigeschichte wird ausgebaut.
- Kunst und Kultur werden gefördert, ohne ihre freie Entfaltung zu behindern.
- Digitalkultur wird als eigene Kulturform mit Projekten an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Digitalität gefördert.
- Die Sächsische Landesausstellung 2029 wird realisiert.
- Die Verbrechen des Nationalsozialismus werden aktiv in Erinnerung gehalten.
- Einer Verharmlosung der SED-Diktatur wird entschieden entgegengetreten.
- Ehren- und Hauptamtliche in der Erinnerungsarbeit, die Gedenklandschaft und entsprechende Schulinitiativen werden gefördert.
- Initiativen zur Pflege und zum Erhalt von Kriegsgräbern und Kriegerdenkmalen werden unterstützt.
- Der Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung wird öffentlichkeitswirksam gewürdigt.
- Die Digitalisierung von Archivgut wird gefördert.
- Der Fahrplan Industriekultur wird aktualisiert und umgesetzt.
- Das industriekulturelle Erbe wird mit Blick auf Menschen, kulturelle Bildung und Tourismus stärker ins Blickfeld gerückt.
- Die Umsetzung des Entwicklungskonzepts zum Wismut-Erbe wird unterstützt.
- Sächsische UNESCO-Welterbebewerbungen werden unterstützt.
- Das Erlernen der sorbischen Sprache wird gefördert.
- Die Vermittlung von Kenntnissen sorbischer Geschichte und Kultur wird gefördert.
- Der Maßnahmenplan zur Belebung des Gebrauchs der sorbischen Sprache wird fortgeschrieben.
- Das Witaj-Konzept zur immersiven Vermittlung der sorbischen Sprache in Kitas wird gestärkt.
- Es werden mehr sorbische Sprachangebote geschaffen.
- Das sorbische Wissensforum am Lauenareal wird errichtet.
- Eine vielfältige und zukunftsorientierte Filmkultur wird gefördert.
- Das audiovisuelle Erbe Sachsens wird gesichert und digital erschlossen.
- Der Sonntag und die kirchlichen Feiertage werden geschützt.
- Der Erhalt denkmalgeschützter Kirchengebäude wird unterstützt.
- Jüdisches Leben und jüdische Kultur in Sachsen sollen sichtbar gemacht werden.
- 2026 wird das „Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ ausgerichtet.
- Jüdische Kultur wird auch über das Programmjahr 2026 hinaus sichtbar gemacht und gefördert.
Bleibt wie bisher 6
- Die Kultur wird im ganzen Freistaat weiter gefördert.
- Die Initiative Baukultur in Sachsen wird fortgeführt.
- Die Kulturlandschaft Sachsens soll erhalten und in ihrer Vielfalt weiterentwickelt werden.
- Die Vorbereitung und Umsetzung der Projekte der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 werden weiter unterstützt.
- Am Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig wird festgehalten.
- Die Provenienzforschung wird fortgeführt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht